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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 31. Januar 2020

Fantasien zur Nacht (Video): danse 1843






Une minute de danse par jour 
30 01 2020
danse 1843 
One Minute of Dance a Day
from
Nadia Vadori-Gauthier




21h19, Cinéma le Sirius, Le Havre, Normandie. Aujourd’hui le film « Une joie secrète » est programmé dans le cadre du festival Fahrenheit, organisé par le Phare, Centre Chorégraphique National du Havre Normandie.


9:19 p.m., Le Sirius Movie Theatre, Le Havre, Normandie. Tonight the film "A secret joy" is scheduled as part of the Fahrenheit festival, organized by Le Phare, National Choreographic Centerof Le Havre Normandie.

Fantasien zur Nacht (Video): JCLN





JCLN

Pfalzbibliothek Kaiserslautern: Grundbegriffe der Philosophie - Kooperationskurse mit der TU


Die dritte Ausgabe der gut angenommenen Reihe „Philosophie vor Ort“ der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, startete am Samstag, 18. Januar, von 10.30 bis 13.30 Uhr. Diesmal ging es um Grundbegriffe der Philosophie. Jeweils ein Wissenschaftler des Instituts für Philosophie erörterte im Austausch mit dem Publikum an drei Samstagen einen philosophischen Begriff mit dem Ziel, sich gemeinsam mit den zeitlosen Grundfragen des Fachgebiets auseinanderzusetzen. Dr. Wolfgang Lenski betrachtete beim Januartermin aus dem philosophischen Blickwinkel die Frage, was es bedeutet, in einer Informationsgesellschaft zu leben.

Am 8. Februar steht der Begriff „Philosophie“ selbst im Zentrum; Prof. Dr. Karen Joisten fragt danach, was er eigentlich bedeutet und was es meint zu philosophieren: Ist es ein Staunen, eine Haltung, Wissen oder Weisheit? Am 7. März beleuchtet Dr. Nicole Thiemer die Frage nach der Existenz. Eine ganze Strömung nannte sich selbst Existenzphilosophie und verband ihr eigenes Philosophieverständnis damit, den Menschen aufgrund seiner Existenz als besonderes Wesen und nicht einfach als Ding unter Dingen zu begreifen. Der Gedanke der Existenz ist untrennbar mit dem Gedanken der Freiheit, aber auch der Endlichkeit verbunden – diese und weitere Aspekte des Existenzbegriffs kommen in der Veranstaltung zur Diskussion. Auf Anfrage werden Textauszüge per Post oder elektronisch zugesandt: Elke Fuchs-Falkenbury, Telefon 0631 205-4614, e.fuchs-falkenbury@sowi.uni-kl.de.

Drone's eye: Saintes Maries de La Mer 3




Saintes Maries de La Mer • 3

Donnerstag, 30. Januar 2020

Airbus 380, Ende eines Flugzeugtraums


(statista/mbrandt) Am 18. Januar 2005 stellte Airbus den A380 feierlich der Öffentlichkeit vor, im April hob das Großraumflugzeug zu seinem Erstflug ab. 15 Jahre später ist die Euphorie von damals lange verflogen. Im vergangenen Jahr wurden nur noch acht A380 ausgeliefert. Insgesamt wurden seit 2007 242 Flugzeuge dieses Typs an Kunden ausgeliefert. Das Ende des Langstreckenflugzeugs ist indes schon ausgemacht. Bereits im Februar 2019 kündigte das Unternehmen an, die Produktion bis 2021 einzustellen. Ein ähnliches Schicksal droht auch dem Konkurrenzmodell, der Boeing 747. Die Auslieferungen des Jumbos sind ebenfalls seit einigen Jahren rückläufig. Woran das liegt? Beide Flugzeugtypen haben zwar eine große Passagierkapazität, sind in Sachen Wirtschaftlichkeit, Wartungsintensität und Umweltfreundlichkeit aber neueren und kleineren Maschinen unterlegen.


Infografik: A380 im Sinkflug | Statista 

Mittwoch, 29. Januar 2020

Coronavirus: Auftreten in Asien, weltweit und die Ansteckungsgefahr

(statista/fsuhr) Das Coronavirus hat Deutschland erreicht. Inzwischen gibt es hierzulande vier bestätigte Fälle, allesamt in Bayern. Als erstes war die Lungenkrankheit bei einem 33-Jährigen aus dem Landkreis Landsberg am Lech nachgewiesen worden. Er hatte sich bei einer Kollegin aus China infiziert. Am Dienstagabend wurden drei weitere Fälle bekannt. "Es war zu erwarten, dass das Virus auch Deutschland erreicht", sagte Bundesgesundheits-minister Jens Spahn. Die Gefahr für die Menschen in Deutschland sei jedoch weiterhin gering.
Bisher sind weltweit 6.057 bestätigte Fälle des Coronavirus bekannt, die meisten davon in China. Außerhalb Chinas ist das Coronavirus bisher unter anderem noch in Japan, Südkorea, Frankreich, Kanada und den USA aufgetreten, wie die Statista-Grafik zeigt.
Das neuartige Coronavirus 2019-nCoV breitete sich erstmals über einen Fischmarkt in der chinesischen Region Wuhan aus. Es kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der bisher weltweit mehr als 130 Menschen gestorben sind, die meisten davon ältere Menschen oder Patienten mit geschwächtem Immunsystem.


Infografik: Coronavirus: Diese Länder sind betroffen | Statista 


(statista/mbrandt)  Die Zahl der Fälle des neuen Coronavirus ist auf fast 2.800 gestiegen - 80 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Das Gros der Infektionen konzentriert sich zwar auf China und Wuhan, aber mittlerweile wurden auch aus elf anderen Ländern Fälle gemeldet. Die Betroffenen leiden unter anderem an Fieber und Atemwegsproblemen. Im Vergleich mit früheren Coronavirusausbrüchen scheint es sich diesmal um eine relative milde Version zu handeln. Bislang sind im Zusammenhang mit der noch namenlosen Krankheit drei Todesfälle bekannt geworden. Dagegen sind SARS und MERS deutlich gefährlicher, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Aktuelle Zahlen zur Entwicklung des Ausbruchs zeigt eine sich fortlaufend aktualisierende Visualisierung der Johns Hopkins University.



Infografik: Neues Virus greift um sich | Statista







(statista/hnier) In Deutschland gibt es den ersten Coronavirus-Fall: Ein Mann aus [Änderung durch Redaktion SV: dem Landkreis Landsberg/Lech, der in Starnberg arbeitet] soll sich bei einer Kollegin aus Shanghai angesteckt haben, deren Eltern aus der Virus-Ursprungsregion Wuhan stammen. 

Die Behörden schätzen das Risiko einer Ausbreitung des Virus in Deutschland trotzdem als eher gering ein. Die Kontaktpersonen des Mannes und seiner Familie werden nun ermittelt und zunächst häuslich isoliert. Wie ansteckend das Virus wirklich ist, lässt sich aktuell aber nur schwer sagen. Eine Schätzung der WHO, auf die sich der Spiegel beruft, geht von 1,4 bis 2,5 neu infizierten Menschen je erkrankte Person aus. Im vergleich mit anderen Krankheiten ist die Ansteckungsgefahr damit gering. Allerdings seien solche Zahlen unzuverlässig, da sie von zu vielen Faktoren, unter anderem der sozialen Aktivität der Erkrankten abhängig seien, zitiert der Spiegel einen Virologen.


Infografik: Wie ansteckend ist das Coronavirus? | Statista



Pfalzpreisträger für Malerei 2006: Peter Rösel



Pfalzpreisträger 2006: Peter Rösels „Ficus“
 (Foto und © mpk)



Bild des Monats und Treffen mit Freunden im mpk

Um Peter Rösel geht es beim „Bild des Monats“ am Samstag, 1. Februar, um 15 Uhr im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1. 1966 in Rockenhausen geboren, zeichnete ihn 2006 der Bezirksverband Pfalz mit dem Pfalzpreis für Bildende Kunst in der Sparte Malerei aus. Zuvor war er im mpk mit pflanzenimitierenden Skulpturen präsent, die auf den zweiten Blick ungewöhnliche Zusammenhänge offenbaren. In seiner mit dem Pfalzpreis ausgezeichneten Malerei behandelt Rösel maltechnisch schwierig umzusetzende Phänomene, so die flirrende Luft über heißem Wüstenboden und den damit verbundenen optischen Täuschungen durch Luftspiegelungen. Wie sich diese Entwicklung von humorvollen Objekten und Installationen zu spirituell anmutender Landschaftsmalerei vollzog, erläutert Dr. Claudia Gross. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden des mpk” ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt sowie Kaffee und Kuchen sind frei. Spenden sind willkommen.


Dienstag, 28. Januar 2020

Mousonturm Frankfurt a.M.: Fliege(n) Fische und Flaggen



Nachdem die Tänzerin Emilia Giudicelli in feinster Handarbeit und nach altem Familienrezept eine Rute zum Fliegenfischen gebaut hat, geht sie im Duet #4: sonâmesonhameçon der Manufactured Series von Fabrice Mazliah eine choreografische Verbindung mit diesem Angelequipment ein. Nach eigenen Angaben hat sie dabei auch einen Phantom-Fisch im Schlepptau (29.–31.1., 19.30 Uhr, Frankfurt LAB). Wie das Duett wohl gewesen wäre, wenn sie stattdessen mit Kohl oder Karotte tanzen würde? Ihr erster Gedanke bei der Wahl eines Gegenstands führte sie nämlich zu Gemüse.

Wir schreiben uns nächste Woche eine weitere choreografische Uraufführung auf die Fahne: Paula Rosolen und Haptic Hide steigen in Flags (1.–3.2.) tief in die Geschichte von Flaggen und Fahnen ein. Dynamisch wie in Aerobics! referieren die 5 Tänzer*innen auf deren kommunikative Funktion in der Seefahrt, beim Militär, beim Autorennen oder Fußball und kreieren damit ihre eigene Zeichensprache.

Pfalzbibliothek Kaiserslautern: Lesung mit Preisträgern der Donnersberger Literaturtage




Sieger der Donnersberger Literaturtage 2019:
fünf Nachwuchsautoren stellen in der Pfalzbibliothek ihre Texte vor




„Ankommen“ in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs der Donnersberger Literaturtage 2019 tragen am Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr ihre Siegertexte in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, vor (Eintritt frei). Die Moderation übernimmt einer der Initiatoren, Dr. Thomas Mayr. Die Geschichten und Gedichte aus der Feder von Schülerinnen und Schülern drehen sich um das Thema „Ankommen“. Der Schreibwettbewerb in der Pfalz und die damit verbundene Verleihung des Susanne-Faschon-Preises finden alle zwei Jahre statt.

Das Motto ließ beim Schreiben viel Interpretationsspielraum: Man kann an einem Ort, in einer Zeit oder in einer Situation ankommen. Man kann aber auch mit etwas beziehungsweise bei jemandem sowie bei sich selbst ankommen. Die Siegerin Johanna Kunze sorgte dafür, dass ihre Ich-Erzählerin bei der gemeinsamen Bootsfahrt mit dem Tod über seine Aufgabe diskutiert. Tabea Arnold konnte mit ihren Gedichten „Sorgenfrei“ und „Verschleierte Romanze“ den zweiten Preis erzielen. Kai Schwarzer, der den dritten Platz belegt, fühlt in „Tomboy“ einer allzu männlichen Frau unter die Haut. 63 Jungautorinnen und -autoren aus 18 pfälzischen Schulen reichten ihre Texte ein. In der Pfalzbibliothek lesen Johanna Kunz (Wörrstadt), Kai Schwarzer (Kaiserslautern), Tabea Arnold (Alzey), Zoe Marie Roth (Enkenbach-Alsenborn) und Leanne Hartner (Kaiserslautern). Infos unter www.dltage.de.






Montag, 27. Januar 2020

Der NS-Rassenwahn in Opferzahlen


(statista/mjanson) Heute jährt sich die Befreiung des NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz zum 75. Mal. Das Lager gilt als Sinnbild für den NS-Massenmord, der während des Zweiten Weltkriegs Millionen Menschen das Leben kostete. Die Grafik zeigt die Gesamt-Todeszahlen nach Opfergruppen. Die meisten Toten forderte die NS-Judenvernichtung. In der Öffentlichkeit weniger bekannt sein dürfte die hohe Zahl an ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen. Sie starben mehrheitlich aufgrund einer von deutscher Seite aus absichtlich schlechten Versorgung mit Lebensmitteln. Bei allen Zahlen handelt sich um wissenschaftlich belegte Mindestzahlen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion konnten Historiker insbesondere die Zahlen der Toten in Osteuropa präzisieren, weil dort viel Archivmaterial neu erschlossen werden konnte. Außer in den Todeslagern kamen viele Menschen bei Massenerschießungen durch die Einsatzgruppen im rückwärtigen Heeresgebiet der Ostfront um Leben, bei Massakern der Waffen-SS in besetzten Ländern Europas oder in Kriegsgefangenenlagern. Hier fielen sie vielfach dem geplanten Hungertod zum Opfer.


Infografik: So viele Menschenleben forderte der NS-Rassenwahn | Statista 

Sonntag, 26. Januar 2020

World of Drones: Flying over Norway





---> Die Wiedergabequalität des eingebetteten Videos ist auf 1080 HD beschränkt.
Die Qualität des Originals ist jedoch 4K. Daraus resultieren flimmernde Konturen.

Auf das Rädchen links klicken und die gewünschte Qualität je nach 
Leitung, PC und Arbeitsspeicher bitte selbst einstellen.

Samstag, 25. Januar 2020

Fantasien zur Nacht (Video): Zavoloka - Flame from Within





Zavoloka - Flame from Within 

Fantasien zur Nacht (Video): RAW BEAUTY - ICELAND 2020, Milo Moiré im Eis






RAW BEAUTY - ICELAND 2020 from Milo Moiré

"RAW BEAUTY", a work that alludes not only to the loveliness of Milo Moiré,
but also to the untouched nature of Island. Impressive landscapes of fire and ice
that are threatened by climate change and pollution.
There is probably no other place on earth where you look in awe at the wonders of Mother Earth.
 

Kaiserslautern: Judith Boy Artista noch 3 Wochen im Theodor-Zink-Museum




judith boy artista



FINISSAGE
TRANSFORMING ATLANTIS

im Theodor Zink Museum
in Kaiserslautern

19.02.2020

Mit FÜHRUNG durch die Ausstellung

PERFORMANCE / VORFÜHRUNG
Creazioni Uniche !

und ASTA / VERSTEIGERUNG
einiger Kunstwerke !

Danach kleine Party und Ideen - Austausch und weitere Planung

WIR - das Museumsteam und ich - freuen uns auf SIE!




Freitag, 24. Januar 2020

Fantasien zur Nacht (Video): danse 1836



Une minute de danse par jour 
23 01 2020
danse 1836 
One Minute of Dance a Day
from 
Nadia Vadori-Gauthier


15h37, Conservatoire Erik Satie, Paris 7e. Une danse avec avec Marianne, Pierre, Kelian, Aurélien, Louise et Constance.

5:37 p.m., Erik Satie Conservatory, Paris 7e. Dancing with Marianne, Pierre, Kelian, Aurélien, Louise and Constance.

Fantasien zur Nacht (Video): Director - MIG / INANIMADO (experimental)


Director - MIG / INANIMADO (experimental)

A surrealist journey through the unconscious of a couple belittled by the metropolis. Inanimate explores the paradoxical duality of weight versus lightness. The weight of the desire, of the nude body expression, of freeing our deepest irrational instincts, and the lightness of the body movement, of the exchange, of pleasure. Inspired by Kurt Jooss’s work, the movie seeks to revisit the disturbed atmosphere created in his plays.


Choreography: Airton Rodrigues
Dancers: Airton Rodrigues & Malki Pinsag

Drone's eye: Saintes Maries de la Mer 2





Saintes Maries de la Mer - Film 2 

Donnerstag, 23. Januar 2020

Frauen in den Stadtstaaten bleiben häufiger kinderlos



(statista/fsuhr) In Deutschland bleiben immer mehr Frauen kinderlos. Wie das Statistische Bundesamt in einer aktuellen Pressemeldung mitteilte, hatte 2018 jede fünfte Frau zwischen 45 und 49 Jahren keinen eigenen Nachwuchs. Damit ist die Kinderlosenquote gestiegen, von 17 Prozent in 2008 auf 21 Prozent in 2018.

Doch zwischen den Bundesländern gibt es große Unterschiede. So bleiben Frauen, die in den Stadtstaaten wohnen, am häufigsten kinderlos. Den höchsten Anteil kinderloser Frauen 2018 hat Hamburg - dort hatten 30,7 Prozent der Frauen zwischen 45 und 49 Jahren keinen leiblichen Nachwuchs. Auch in Berlin (26,6 Prozent) und in Bremen (24,7 Prozent) ist die Kinderlosenquote vergleichsweise hoch, wie die Statista-Grafik zeigt. In Bayern liegt die Quote dagegen nur bei 21,3 Prozent und in Thüringen nur bei 13,4 Prozent.


Tendenziell bekommen Mütter heute später Kinder als früher. 2018 waren die Mütter von 48 % der Erstgeborenen in Deutschland zwischen 30 und 39 Jahren alt. Bei drei Prozent der ersten Kinder war die Mutter bereits älter als 40 Jahre.



Infografik: Frauen in den Stadtstaaten bleiben häufiger kinderlos | Statista 

Mittwoch, 22. Januar 2020

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag: Eberhard Weber wird 80 Jahre

On January 22, bass innovator Eberhard Weber celebrates his 80th birthday.

Weber first appeared on ECM 50 years ago, playing on Wolfgang Dauner’s Output in 1970.  His leader debut The Colours of Chloë won the highest German record award in 1975. (Großer Deutscher Schallplattenpreis) In his first decade with ECM, Weber played with Gary Burton’s band with guitarists Pat Metheny and Mick Goodrick, and he was also a member of Ralph Towner’s Solstice quartet, with Jan Garbarek and Jon Christensen.

Eberhard Weber’s popular band, Colours, featured saxophonist Charlie Mariano (as on the albums Yellow Fields, Silent Feet, and Little Movements). From 1978, Weber made his work with Jan Garbarek a priority. He toured the globe with the Jan Garbarek Group and appeared on a dozen albums with the Norwegian saxophonist.

The albums Résumé and Encore incorporate recorded solos from his performances with the Garbarek Group, while Hommage à Eberhard Weber brought together an all-star line-up of friends and collaborators in a unique programme of Weber compositions, incorporating taped material and an extended homage by Pat Metheny.  In 2015 he published the memoir  Résumé: eine deutsche Jazz-Geschichte.


Eberhard Weber bei ECM

Kabarett: Faltsch Wagoni Zum Glück (kein Ratgeber)






Trailer zum Bühnenprogramm. 
Kamera und Schnitt: Michaila Kühnemann

Dienstag, 21. Januar 2020

Auffällig: Hamburg hat die meisten Teilzeitstudenten


(statista/mjanson) Der Anteil der Teilzeitstudenten differiert in den Bundesländern stark. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Daten des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt, reicht die Spanne von nicht mal einem Prozent im Saarland bis hin zu rund 21 Prozent in Hamburg. In Hamburg gibt es drei Hochschulen, an denen fast ausschließlich Teilzeitstudenten eingeschrieben sind: die Hamburger Fern-Hochschule, die Europäische Fernhochschule Hamburg und die FOM Hochschule für Ökonomie und Management Hamburg. Das zieht die Zahlen entsprechend nach oben. Die meisten Länder weisen Anteile zwischen 2 und 5 Prozent auf. Relativ hoch ist der Anteil auch in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Rheinland-Pfalz. Laut CHE müssen sich die Rahmenbedingungen für Teilzeitstudenten in Deutschland deutlich verbessern, um die Anteile zu erhöhen. So hätten Teilzeitstudenten derzeit keinen BaföG-Anspruch und die Auswahl an zeitlich flexiblen Studienangeboten sei vielerorts noch unzureichend.


Infografik: Hamburg hat die meisten Teilzeitstudenten | Statista 



Montag, 20. Januar 2020

Das Jahr 2019 in Google-Suchanfragen

(statista/hnier) Europawahl, der Brand von Notre Dame, das Verschwinden einer 16-Jährigen – was die Deutschen in diesem Jahr besonders beschäftigt hat, lässt sich an den Google-Suchanfragen mit dem größten Wachstum gut ablesen. Wie die Grafik von Statista zeigt, werden die Suchbegriffe des Jahres von „Rebecca Reusch“ angeführt. Die 16-Jährige Berlinerin wird seit Mitte Februar vermisst, noch immer fehlt von ihr jede Spur. Ebenfalls unter den meistgesuchten Begriffen ist die Handball WM, der Modezar Karl Lagerfeld und mit „Julen“ ein tödlicher Unfall in Spanien, bei dem ein 2-Jähriger in einen Schacht stürzte. Außerdem gefragt haben sich die Menschen hierzulande, wo der 31.10. in diesem Jahr Feiertag ist – der Reformationstag war in diesem Jahr erstmals landesweit Feiertag.



Infografik: Das Jahr 2019 in Google-Suchanfragen | Statista

Das Wort des Jahres 2019


(statista/mjanson) Das Wort des Jahres 2019 ist „Respektrente“. Das hat die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) heute bekannt gegeben. Das Wort bezeichnet die Einführung einer Grundrente für Personen, die 35 Jahre erwerbstätig waren und dennoch eine Rente unterhalb des Existenzminimums beziehen. Auf dem zweiten Platz liegt die „Rollerchaos“, den dritten vergab die Jury an den Anglizismus "Fridays for future". Auf dem vierten Platz landete „Schaulästige“.

Seit 1977 kürt die GfdS regelmäßig Wörter und Wendungen, die das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben eines Jahres besonders bestimmt haben. Für die Auswahl ist dabei nicht unbedingt die Häufigkeit der Verwendung ausschlaggebend, sondern eher die Signifikanz und Popularität, so die GfdS. 2017 war das Wort des Jahres „Jamaika-Aus“, wie die Grafik von Statista zeigt.


Infografik: Das Wort des Jahres | Statista

"Klimahysterie" ist das Unwort des Jahres 2019


(statista/fsuhr) Das Unwort des Jahres 2019 lautet "Klimahysterie" - das gab die Sprachkritische Aktion die letzten Tage bekannt. Mit dem Begriff würden Skeptiker des Klimawandels gezielt die Bemühungen von Klimaschützern diskreditieren, indem sie deren Engagement als eine Art kollektive Psychose pathologisierten, teilte die Organisation in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Der Ausdruck "Klimahysterie" sei in 2019 unter anderem von AfD-Politikern verwendet worden.

Die Statista-Grafik zeigt die Unwörter der vergangenen Jahre. Diese waren "Anti-Abschiebe-Industrie" (2018), "Alternative Fakten (2017) und "Volksverräter" (2016). Mit dem Unwort des Jahres werden aktuelle politische Debatten aufgegriffen. Für 2019 wurden insgesamt 671 Vorschläge eingereicht, darunter auch "Alte weiße Männer", "Flugscham" und "Umweltsau".

[Interessant auch andere politisch rechtslastige indifferent verhöhnende Wörter "Sozialtourismus" (2013), "Lügenpresse" (2014), "Gutmensch" (2015). Anm.d.Red. SV]



Sonntag, 19. Januar 2020

Kultur: Ausschreibungen und Fortbildungen (Januar 2020)

11 Kultur Ausschreibungen Kulturpreise: Darstellende Kunst
 Euskirchener Kleinkunstpreis ist mit 1111, - Euro dotiert. Jetzt bewerben! ...
 Tuttlinger Krähe, süddeutscher Kleinkunstpreis, Anmeldungen für den Wettbewerb 2021 (bis 31. Juli 2020) ...
 Reinheimer Satirelöwe 2021. Bis 15. 04. 2020 können sich Kabarettistinnen bewerben. ...
 Melsunger Kabarett-Wettbewerb. Anmeldeschluss ist am 15. Mai...
 Dortmunder Kabarett & Comedy PoKCal 2020 am 25. 04. 2020 - Bis zum 29. 2. 20 bewerben und 2000 € gewinnen...
 Kleinkunstpreis: 7. KULMBACHER "Brettla" - Dotiert mit 3600 Euro - Bewerbungsschluss 31. 05. 2020...
 11 Jahre Festival Fantastika am 3 & 4 Juli in Freistadt Oberösterreich. Bewerbungsschluß ist der 1. März 2020...
 Förderpreis "Goldene Weißwurscht 2020" in München, Bewerbung: bis 19. 01. 2020...
 Paulaner Solo+ ist ein Kabarett- Comedy u. Kleinkunstwettbewerb. BEWERBUNG 2021 AB SOFORT! ...
 Int. Straßenkunst- und Musikfestival " Schortenser Klinkerzauber" am 13. +14. 06. 2020 Bewerbungsschluss: 15. 02. 2020...
 19. Amici Artium Wettbewerb für Kabarettisten und Comedy-Talente in Ottobrunn/ München. Einsendeschluss bis : 30. 09. 2020...
1 Fortbildungen Kultur: Bildende Kunst
 Gitarren Akademie mit Ausbildung in der Schweiz...

Samstag, 18. Januar 2020

Fantasien zur Nacht (Video): Love, Texas




Love, Texas 

So teuer ist Reisen geworden


(statista/hnier) Wer klimafreundlich reisen will, ist mit Bus und Bahn besser unterwegs als mit dem eigenen Auto oder gar dem Flugzeug. Bisher bieten die Preise aber häufig noch keinen rechten Anreiz. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes zeigt nun, wie sich die Preise in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben. Demnach haben sich die Bahnpreise im Fernverkehr mit 1,3 Prozent kaum verteuert und liegen deutlich unter dem Anstieg des allgemeinen Verbraucherpreises. Den deutlichsten Anstieg verzeichnen die Fernbus-Tickets, die um 15,4 Prozent zugenommen haben. Allerdings liegen die Bahnpreise ohnehin auf höherem Niveau. Der Fernbusmarkt wurde erst im Jahr 2013 liberalisiert und startete mit sehr niedrigen Preisen. Im Nahverkehr stiegen die Bahnpreise allerdings ebenfalls deutlich um 14 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. Auch der Öffentliche Personennahverkehr entwickelte sich überdurchschnittlich um 8,1 Prozent. Einzig die Inlandsflüge vergünstigten sich im Betrachtungszeitraum.


Infografik: So teuer ist reisen geworden | Statista 

Donnerstag, 16. Januar 2020

Ab heute in den Kinos: 1 9 1 7 von Sam Mendes (GB 2019)


Ein irrwitziger und erpresserischer Auftrag ...









Nationaltheater Mannheim: HUNDEHERZ von Christoph Bornmüller

László Branko Breiding, Boris Koneczny
(cc) 
Christian Kleiner



Premiere
Christoph Bornmüller inszeniert 
»Hundeherz« 
nach der Erzählung von Michail Bulgakow
Seit Freitag, 10. Januar 2020, um 20 Uhr im Studio Werkhaus

Mit László Branko Breiding, Almut Henkel, David Kirchner, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Arash Nayebbandi und Sarah Zastrau


In seiner 1925 entstandenen und den Frankenstein-Mythos aufgreifenden Erzählung kritisierte der russische Schriftsteller und Arzt Bulgakow die rauschhafte Utopie des Transhumanismus und des Fortschrittsglaubens der frühen Sowjetunion. Seine satirische Betrachtung ist in der neoliberalen Leistungsgesellschaft aktueller denn je: Lifestyle-Optimierung, Fitnesswahn und Maschinenkörper verschieben zunehmend die Grenzen des Menschseins.


Christoph Bornmüller, seit 2018/19 Mitglied des Schauspielensembles, inszeniert mit »Hundeherz« nach Michail Bulgakow seine erste Regiearbeit am Nationaltheater Mannheim: Der Moskauer Verjüngungs-Spezialist Preobrashenski setzt einem Straßenköter Hirn und Hoden eines Kleinkriminellen ein, um den »Neuen Menschen« zu erschaffen. Doch das Experiment geht schief – denn wie der unfreiwillige Spender hat der Menschenhund eine Vorliebe für Alkohol, Kraftausdrücke und Gewalt und macht das Leben seines Schöpfers zur Hölle.
Christoph Bornmüller, derzeit als Schauspieler in »Die Räuber«, »Ansichten eines Clowns«, »Endstation Sehnsucht« und »Die Möwe« zu erleben, inszenierte bereits in Darmstadt, Schwerin und Rostock.

Bühne und Kostüme gestaltet Martin Miotk, David Kirchner (Kirchner Hochtief) komponiert die Musik und spielt sie live auf der Bühne

Nächste Vorstellungen finden am 18. Januar (ausverkauft) sowie am 8. und 12. Februar statt.

Karten sind zu 18 Euro (ermäßigt 10 Euro) an der Theaterkasse unter
T 0621 16 80 150 oder unter www.nationaltheater-mannheim.de erhältlich.





Mittwoch, 15. Januar 2020

Was sich 2020 finanziell ändert


(statista/mjanson) Für die Arbeitnehmer in Deutschland ändern sich im neuen Jahr finanziell einige Regelungen und Gesetze. Wie die Grafik zeigt, steigt der Freibetrag für Versorgungsbezüge bei der Rente um moderate 3,50 Euro. Erst ab einer Höhe von 159,25 werden nun Krankenversicherungs-Beiträge auf Versorgungsbezüge fällig. Der Steuerfreibetrag auf Einkommen macht einen Sprung von 240 Euro auf nun 9.408 Euro. Die Verpflegungspauschale für Dienstreisen im Inland steigt um 4 Euro auf insgesamt 28 Euro. Und der gesetzliche Mindestlohn steigt um 16 Cent auf nun 9,35 Euro. Damit liegt Deutschland europaweit auf Platz sechs.



Infografik: Was sich 2020 finanziell ändert | Statista 

Montag, 13. Januar 2020

Video: Jordan from the Air





Jordan from the Air

Jordanien, ein arabisches Land am östlichen Ufer des Jordan, zeichnet sich durch antike Monumente, Naturschutzgebiete und bekannte Badeorte aus. Hier befinden sich die berühmten archäologischen Ausgrabungen von Petra. Um 300 v. Chr. war Petra die Hauptstadt der Nabatäer. In einem schmalen Tal wurden Gräber, Tempel und andere Bauwerke in den roten Sandstein getrieben, weswegen Petra auch als "rosarote Stadt" bezeichnet wird.


Von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet sowie in den Nordosten des Landes 
in der Grenzregion zum Irak wird aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den 
Grenzen zu Syrien und Irak dringend abgeraten. Sowohl das syrisch-jordanische 
als auch das irakisch-jordanische Grenzgebiet sind militärisches Sperrgebiet, 
in dem besondere Bestimmungen gelten.

Auch aufgrund der geographischen Nähe zu den Nachbarstaaten Syrien und Irak und dem hohen Aufkommen an Flüchtlingen in der Region mit vereinzelten Auseinandersetzungen sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden.

In Jordanien kommt es sowohl in Amman als auch in anderen Städten und 
Ortschaften des Landes vor allem an den Wochenenden nach dem Freitagsgebet 
des Öfteren zu Demonstrationen und Protestaktionen, in denen verschiedene Bevölkerungsgruppen ihre wirtschaftlichen, sozialen und politischen Forderungen artikulieren. In der Folge kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen und auch 
vereinzelten gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.

Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
Informieren Sie sich über die lokalen Medien, 
und folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Beachten Sie die fortgeltende Reisewarnung Syrien und die Reise- und Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung - Irak.

Schauspiel Bochum: UNSICHTBAR


 UNSICHTBAR

Ein Hörstück über 24-Stunden-Pflege. Hunderttausende Pflege-
kräfte aus Osteuropa arbeiten in Deutschland. Sie sollen pflegen und Lie-
be schenken - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Sie werden hier
gebraucht. Und dabei fehlen sie dort, wo sie herkommen. Nicht nur ihre
Arbeit ist unsichtbar, auch sie selbst sind es. Unsichtbar macht Verstri-
ckungen der internationalen Sorgearbeit über Texte, Sounds, Musikstü-
cke und akustische Szenen - mit Hilfe der Kunstkopftechnik - hörbar und
gibt den Unsichtbaren eine Stimme. Mit Blick auf die Stadt sitzen die Hö-
rer*innen im mittleren Foyer des Schauspielhauses und folgen, ganz für
sich über 40 Minuten mit einem Kopfhörer, dem Hörstück.

+ Konzeption, Text, Sound: Florian Fischer, Ludwig Berger
Mit: Svetlana Belesova
Mo - Sa, 10:00 - 17:00, ab 18.01.2020
zu hören im Foyer des Schauspielhauses
Die Ausgabe der Abspielgerāte ist kostenlos und erfolgt gegen Pfand (Ausweis)
an der Theaterkasse • Hördauer: ca. 40 Minuten
KOSTENLOS

Sonntag, 12. Januar 2020

Literatur: „Leben und Sterben in Piter“

Neustadter Autor Michael Saenger legt ersten Band einer historischen 
Romantrilogie vor

„Das Attentat“ so der Titel des ersten von drei geplanten Bänden des historischen Romans „Leben und Sterben in Piter“ ist das erste belletristische Werk des Neustadters Michael Saenger. Und dieses Buch hat es in sich. Auf den knapp 250 Seiten fesselt der Autor die Leser mit seinem Gespür für Spannung und szenische Effekte, besticht mit einer bemerkenswerten Erzählkunst, mit der er die handelnden Charaktere, die damalige Zeit und ihre Schauplätze lebendig werden lässt. Das Petersburg der 1870er Jahre und seine Gesellschaft werden sehr bildhaft in ihrem historischen Kontext dargestellt und es fehlen nicht Episoden, die Petersburg als „Stadt der Wunder“ erscheinen lassen.

Wir schreiben das Jahr 1878, als im September ein Dampfer von Travemünde aus nach Sankt Petersburg unterwegs ist. Mit an Bord zwei deutsche Auswanderer: die Brüder Waldemar und Christian Krieger. Waldemar ist Journalist, hat frei erfundene Frontberichte aus dem Russisch-Türkischen Krieg verfasst und verstrickt sich schließlich mehr und mehr in seine Lügengespinste. Sein schüchterner Bruder Christian verliebt sich unterdessen in eine attraktive russische Fürstin, was ihm das Leben in der russischen Metropole Piter (Sankt Petersburg) fast unmöglich machen wird. Dann geht während einer Sturmnacht auch noch ein russischer Offizier über Bord. Mit von der Partie ist ein amerikanischer Journalist, der in Sankt Petersburg Stoff für ein neues Reisebuch sammeln möchte: Samuel Clemens alias Mark Twain. Und Mark Twain wird viel Stoff finden. Ein von Christian Krieger verursachter Eklat während eines Festessens, eine gewaltige Sturmflut, die eine patriotische Veranstaltung auseinanderreißt, eine Gerichtsverhandlung gegen einen vermeintlichen Mörder und deren unerwartetes Ende. All dies lassen bei Mark Twain Zweifel aufkommen, ob er seinen amerikanischen Lesern wirklich so viel Unglaubliches zumuten kann. Und dabei hat er noch nicht einmal das Attentat im Frühjahr 1879 mitbekommen, das die Familie Krieger erschüttert. 

Von der ersten bis zur letzten Seite schafft es der 1941 in Bad Kreuznach geborene Autor und promovierte Jurist, der sehr gerne in Neustadt an der Weinstraße lebt, seine Leser zu fesseln und in eine, für die meisten wenig bekannte Zeit und Welt hineinzuziehen. Nach der Lektüre des ersten Bandes wird man auf das Erscheinen der Fortsetzung gespannt sein dürfen. Inspiriert worden ist der Autor übrigens durch Aufzeichnungen seines Großvaters, der 1878 nach Petersburg ausgewandert ist.
Michael Saenger, der zuletzt als Richter arbeitete, veröffentliche bisher hauptsächlich juristische Texte zu aktuellen Themen wie z.B. über die „Rechtsstellung der bosnischen Kriegsflüchtlinge“, schreibt aber auch  gerne Reiseberichte und kurze Erzählungen. Saenger ist zudem im Vorstand der Deutschen Dostojewskij Gesellschaft und Mitglied im Neustadter Literatennetzwerk „Textur“.

„Leben und Sterben in Piter“ ist im Verlag „Edition G****“  (Gareis Marketing.Media) erschienen und für 20 Euro im Buchhandel erhältlich.

Samstag, 11. Januar 2020

Fantasien zur Nacht (Video): Voluptuous Panic




Aria Delanoche - Voluptuous Panic 


An homage to Aria's favorite glamorous maniac, Voluptuous Panic brings both Weimar Berlin and erotic dancer Anita Berber back from their rest. To the crashes and crescendos of an abridged version of Tchaikovsky's "1812 Overture," the dance volleys between drama and ecstasy, with moments of comedy and a breathtaking presence throughout. The name of this piece derives from literature by Mel Gordon, an expert in Weimar era art and Anita in particular.

Eine Hommage an Arias bevorzugten glamourösen Wahnsinn. Voluptuous Panic holt sowohl Weimar und Berlin als auch die Schauspielerin und erotische Tänzerin Anita Berber (20er-Jahre) aus ihrer Ruhe zurück. Zu den Abstürzen und Crescendos einer gekürzten Version von Tschaikowskys Ouvertüre "1812", den Tanzsalven zwischen Drama und Ekstase, mit Momenten der Komödie und einer atemberaubenden Präsenz. Der Name dieses Stückes leitet sich aus der Literatur von Mel Gordon ab, einem Kenner der Weimarer Kunst und insbesondere Anitas.

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Freitag, 10. Januar 2020

Fantasien zur Nacht (Video): Klimt & Schiele – Eros and Psyche



Klimt & Schiele – Eros and Psyche

Erotische Kunstwerke sind auch heilig! Egon Schiele, Brief an seinen Onkel Leopold Czihaczek, 1911-1918. Während das Gebrüll der Kanonen des Ersten Weltkriegs verebbt, geht in Wien, dem Herzen Mitteleuropas, ein goldenes Zeitalter zu Ende. Das österreichisch-ungarische Reich beginnt zu zerfallen. In der Nacht zum 31. Oktober stirbt Egon Schiele im Bett seines Hauses, einer der 20 Millionen Todesfälle durch die Spanische Grippe. Er stirbt, während er das unsichtbare Böse im Gesicht sieht, auf die einzige Art und Weise, wie er es tun kann: es zu malen. Er ist 28 Jahre alt. Nur wenige Monate zuvor hatte der Hauptsaal des Secessionsgebäudes seine Werke begrüßt: 19 Ölgemälde und 29 Zeichnungen. Seine erste erfolgreiche Ausstellung, eine Feier einer neuen Malidee, die die Unruhe und Wünsche der Menschheit darstellt. Wenige Monate zuvor war sein Lehrer und Freund Gustav Klimt gestorben. Seit der Jahrhundertwende hatte er das Kunstgefühl grundlegend verändert und eine neue Gruppe gegründet: die Secession.

Der Dokumentarfilm Klimt & Schiele – Eros and Psyche (Arbeitstitel) erzählt von dieser außergewöhnlichen Saison: ein magischer Moment für Kunst, Literatur und Musik, in dem neue Ideen kursieren, Freud die Triebe der Psyche entdeckt und Frauen ihre Unabhängigkeit. Ein Zeitalter, das die Abgründe des Egos offenbarte, in dem wir uns auch heute noch selbst reflektieren. Der Film führt uns durch 5 atemberaubende Ausstellungen.

Wallstein im Januar 2020


In den zumeist kurzen, reimlosen Gebilden dieses Bandes vereinen sich philosophische Einsichten, Liebesanrufungen, Zeitgenössisches, Reflexionen über Zeit und Tod sowie Naturerfahrungen.

Alfred Kolleritsch
Die Nacht des Sehens
Gedichte
Mit einer Nachbemerkung von Michael Krüger
Edition Petrarca (hg. von Hubert Burda, Peter Hamm, Peter Handke, Alfred Kolleritsch und Michael Krüger)
90 S., geb., Schutzumschlag
18,00 € (D); 18,50 € (A)
ISBN 978-3-8353-3672-8 
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Axolotl sind Natur- und Kulturwesen: In ihrer Heimat Mexiko leben sie nur noch auf kleinem Areal und sind vom Aussterben bedroht, im Rest der Welt dagegen werden sie als Haustiere in Aquarien gehalten. Christian Reiß erzählt die Geschichte dieser Paradoxie.

Christian Reiß
Der Axolotl
Ein Labortier im Heimaquarium 1864 – 1914
304 S., 21 Abb., geb., Schutzumschlag
29,90 € (D); 30,80 € (A)
ISBN 978-3-8353-3306-2
Demnächst auch als E-Book verfügbar.

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Blondzhende Stern
Jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus der Ukraine als Grenzgänger zwischen den Kulturen in Ost und West
Hg. und mit einer Einleitung von Kerstin Schoor, Ievgeniia Voloshchuk und Borys Bigun
510 S., geb., Schutzumschlag
59,00 € (D); 60,70 € (A)
ISBN 978-3-8353-3436-6

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Demnächst auch als E-Book verfügbar. 


Termine:
13.01. | Jeffrey Herf: Unerklärte Kriege gegen Israel | Berlin, Bundesstiftung zur Aufarbei-tung der SED-Diktatur
19.01. | Giovan Pietro Bellori | Wien, Kunsthistorisches Museum
21.01. | Henning Ziebritzki: Vogelwerk | München, Lyrik Kabinett
22.01. | Adolf Endler: Die Gedichte | Berlin, Haus für Poesie
28.01. | Hermann Peter Piwitts 85. Geburtstag | Hamburg, Literaturhaus
30.01. | Hedwig Pringsheim: Tagebücher (1929 – 1934) | München, Monacensia im Hilde-brandhaus