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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Dienstag, 5. November 2013

Severin Groebner tanzt für Sie (auf Ihrer Nase rum): Neue Termine!


Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe gläserne Bürgerinnen und Bürger!
Hochverehrtes Publikum!
Servus mitlesende Geheimdienste!

Es ist soviel los, da kommt man überhaupt nicht dazu einen Newsletter zu schreiben. Kaum ist der eine fertig und man liest ihn sich nochmal durch (um die Herrschaften, die gerne Rechtschreib- und Grammatikfehler bemängeln, ein wenig zu ärgern) da: Platsch! Ist schon wieder die nächste Hammermeldung da.
Aber ab heute wird auf die sich überstürzenden Ereignisse geschissen und ich sage gleich: Sobald dieser Newsletter gelesen wird, ist er schon wieder alt. 
Und gescannt. Und gespeichert. Und von hochsympathischen Logarhythmen auf Gefärdungen geprüft. 
Und damit die netten Damen und Herren von den Nachrichtendiensten sich nicht umsonst die Mühe machen (sowas wollen wir ja nicht, schließlich zahlen wir die ja), hier einige Schlüsselbegriffe: Das Wetter ist zu kalt für eine EisBOMBE. Draussen riecht es nach SNOW, DENn der Winter steht schon vor der Tür. Und meine Bank schreibt mir, daß jetzt  jedes KapiTAL I-BAN-nummern braucht.
So, jetzt bin ich mir sicher, daß dieser Newsletter auch gelesen wird.
Vielleicht nicht von denen, die ihn abonniert haben, aber mei. 
Es bekommt eben nicht jeder, was er will. 
Die Münchner zum Beispiel. 
Das sind meist liebwürdige Leute ohne große Ambitionen, sieht man von einem gesteigerten Bedürfnis nach Bier ab, und die bekommen jetzt: Eine Olympiade.
Zumindest wenn es nach den Kasperln geht, die die letzte Bewerbung schon in den Sand gesetzt haben. 
Aber warum nicht eine bescheuerte Idee, die der Allgemeinheit viel Geld kostet, ein paar wenige dafür reicher und einen international zu unrecht angesehenen privaten Verein, wie z.B. das IOC, berechtigt eine Willkürherrschaft über ein Gemeinwesen auszuüben, nochmal versuchen durch zu drücken? Das wär doch schön, wenn eine Spur des mittleren Ring mal monatelang nur für Versuchskaninchen der Pharmaindustrie (vulgo Olympioniken) und deren Strizzi (vulgo Funktionäre) zu sperren? Das ist doch was schönes! Da lernt man sich im Stau daneben sicher gut kennen. Und hat Zeit einander zu fragen, was man eigentlich am 10. November 2013 gemacht hat. Da hätte man eigentlich dagegen abstimmen können. Aber jetzt ist es zu spät, denn gerade landet ein Hubschrauber mit dem deutschen IOC-Präsidenten auf der Leopoldstraße - und jetzt ist die auch gesperrt.
Aber da bin ich wahrscheinlich zu pessimistisch. Hat nicht gerade die jüngste Vergangenheit gezeigt, daß Sportfunktionären vielmehr die körperliche Ertüchtigung ihrer Schützlinge und das Wohl der Allgemeinheit am Herzen liegen? Nehmen wir Sepp Blatter, der die Fussball-WM in einen Wüstenstaat verkau... vermittelt hat, in dem es im Sommer 60 Grad Celsius hat? (und wir sprechen hier von der Temperatur des Tiefkühlfachs des örtlichen Scheichs - in den Stadien ist es viel heisser) 
Gut, schlechtes Beispiel.
Oder nehmen wir die kommende Olympiade in Sotschi. Hier wurden der ansässigen Bevölkerung Modernisierung und neue Jobs versprochen. Leider bekommen die neuen Jobs nur ausgebeutete Arbeitsmigranten, die kurz vor der Lohnzahlung schnell mal außer Landes gebracht werden. 
Auch kein gutes Beispiel.
Nehmen wir lieber Uli Hoeneß... nein, auch lieber nicht.
Denn der bekommt jetzt einen Prozess. Gar nicht auszudenken, was das für die CSU bedeutet. Für die hat ja deren großer Vorsitzender Horst Seehofer schon vor längerem klar gestellt „Geht es dem FC Bayern gut, geht es der CSU gut“. Bekommt jetzt der Seehofer auch einen Prozeß? Wegen unangemeldeter Wahlversprechen? Seine Autobahnmaut hat ja auch was mit Steuern und dem Ausland zu tun. Nur, daß die diesmal das Geld nicht verstecken sollen, sondern zahlen.
Wie auch immer. Der normale Münchner kann ja froh sein, daß er nicht in Ägypten ist, sonst würden randalierende Bayern-München-Fans „Uli ist unser Präsident“ skandierend durch die Straßen ziehen.
Apropos Fans: Wenig Fans hat dafür der zukünftige Ex-Bischof von Limburg. Der Mann ist trotz seines sympathischen Äusseres (Mischung zwischen Grinsekatze und Bambi) ob seiner Finanzgebahrung in seiner Diözese nicht sehr gut gelitten. Mal abgesehen von der örtlichen Bauwirtschaft. Für die ist der Mann wahrscheinlich ein Heiliger. Und wie es sich für einen Heiligen gehört, ist er auch schon entrückt. Wohin weiß keiner genau, vielleicht wird er neuer technischer Direktor des Berliner Flughafens: In den Himmel schauen und dabei viel Geld versenken, das sind ja seine Kernkompetenzen.
Nur wenig mehr Fans besitzt zur Zeit Ungarn. Dort stellt man zur Zeit gern wieder Statuen für den Hitler-Verbündeten Horthy auf. Da freut sich doch der aufgeklärte Mensch und beginnt Reisepläne zu schmieden. Wie wärs mit Mauritius? Oder dem Mariannengraben (da kann man dann vielleicht mit lauter Mariannen baden)? Oder dem Mars. Da gibt es vielleicht gratis Schokoriegel?
Okay, jetzt wird‘s blöd.
Denn das mit dem Auswandern in ein gelobtes Land ist gar nicht so einfach. Kaum ist man draussen, findet man sich vielleicht schon in einem viel zu kleinen Raumschiff wieder, daß den galaktischen Stürmen nicht gewachsen ist, zu kentern droht und wenn es schließlich krachen geht, hat man keine Garantie, daß man zu denen gehört, die es gerade noch auf den rettenden Kleinplaneten schaffen, auf dessen Gestade Du schließlich angespült wirst, kurz bevor Dir ein freundlicher Fischer sagt „Benvenuto a Lampedusa!“.
Das kann auch ganz anders ausgehen.
Nein, vielleicht ist es tatsächlich so, daß uns nur noch die Kunst helfen kann.
Damit meine ich jetzt nicht die Kunst  aus ungeklärten Quellen, die man Jahrzehnte lang in seiner Wohnung hortet, um sich dann vom Zoll erwischen zu lassen.
Auch nicht die Kunst, solange in Koalitionsverhandlungen zu verweilen, bis endlich die ganze Bevölkerung eingeschlafen ist, um dann endlich weiter machen zu können, wie bisher auch.
Auch nicht die Kunst, so zu kommunizieren, daß die Geheimdienste dieser Welt nichts mitbekommen (obwohl... eigentlich nicht schlecht. Durchaus eine Idee mit SPRENGKRAFT).

Nein, es geht um die Kunst, über die Dinge - seien sie noch so traurig - lachen zu können.
Über Deutschland etwa. Und über Österreich.
Da kann ich helfen, wenn‘s gewünscht ist.
Meine, der Allgemeinheit zugänglichen Humor-Seminare, sind in nächster Zeit an folgenden Stellen und Zeiten zu besuchen.

Freitag 8. und Samstag 9. November
Wien - Kabarett Niedermair 
(Nur noch ganz wenige Restkarten vorhanden! Aber... siehe 22.Dezember)

Donnerstag 14. November
Gauting, Bürger&Kulturhaus „Bosco“

Samstag 16. November
Lichtenau, Kulturburg

Donnerstag 21. November
Frankfurt, Stalburg-Theater

Freitag 22. November
München, Lach&Schieß
(auch nur noch ganz wenige Restkarten!)

Samstag 30. November
Erlangen, Fifty-Fifty

Sonntag 1. Dezember
München, Vereinsheim
(Gast bei den Schaumschlägern)

Donnerstag 5. Dezember
Lauterbach, Sparkasse

Samstag 7. Dezember
Darmstadt, Halb-Neun-Theater

Dienstag 10. und Mittwoch 11. Dezember
Dornbirn, die Wirtschaft 
(Programmausschnitte)

Samstag 14. Dezember
Gütenbach, Hahn-Art

Sonntag 15. Dezember 
München, Lach&Schiess

Montag 16. Dezember
München, Vereinsheim 
(Programmausschnitte)

Donnerstag 19. Dezember
Schweinfurt,Disharmonie

Sonntag, 22. Dezember
Wien, Akzent-Theater 
(TV-Aufzeichnung - Kommt alle und schaut Euch nachher im Fernsehen an!)

Donnerstag 27. Dezember
Karlsruhe, Orgelfabrik

Dienstag 31. Dezember
Langenau, Pfleghofsaal

Und natürlich hat auch die eleganteste, schönste, witzigste, wie auch bescheidenste Lesebühne des bekannten Universums „Die Lesebühne Ihres Vertrauens“ ihre Pforten wieder geöffnet. Und zwar am
Sonntag 10. November und Sonntag 8. Dezember
wie immer im 
Ponyhof, Frankfurt-Sachsenhausen

Dieses Jahr machen wir sogar erstmals einen Jahresrückblick!
Und zwar am Montag 30. Dezember
im neuen Elfer
(schräg gegenüber vom Ponyhof)

Ansonsten spiel ich an den besagten Tagen mein zutiefst ethnologisches Programm
„Servus Piefke - Was sich ein Wiener in Deutschland so denkt“

Dies ist aber nicht nur ein abgehangenes Stück reudigen Kabarettismus, nein, vielmehr ist es gerade frisch ausgezeichnet worden. 
Und zwar mit dem „Österreichischen Kabarettpreis 2013“!
„Yeah Yeah Yeah!“ sag ich da. 
Kaum ist man mehr als zehn Jahre weg von der Heimat und nimmt die Marmeladinger auf die Schaufel, schon bekommt man Auszeichnungen.
Preisverleihung ist im übrigen am 27. November in Wien im MuTh und die Karten sind arschteuer.
Aber was nimmt man als kritischer Kleinkünstler nicht alles auf sich, um sich mit Geld beschenken zu lassen.
Eben. 

Apropos kritisch. 
Im Fernsehen war ich auch gerade.
Kann man hier sehen.

Und meine Kolumne in der world-famous Wiener Zeitung ist ja unter Altpapier-Verwertern bereits legendär. Die letzten kann man hier nachlesen.

So. Das war‘s wieder.
Schön, daß wir uns mal wieder gelesen haben.
Kommt doch mal vorbei, habt einen schönen Abend und beobachtet mich bei der Arbeit, dann wisst Ihr, wie es den Geheimdienstlern den ganzen Tag so geht.
Oder Ihr schaut hier hinein.


In diesem Sinne
ganz der Eure
(gläserne)
Groebner