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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Sonntag, 1. August 2010

Gestern für Sie besucht: Sommernacht 2010 in der Gartenschau Kaiserslautern

Diese herrliche Sommerveranstaltung gibt es seit 10 Jahren. Bei einem reichhaltigen kulturellen und musikalischen Angebot können die Parkbesucher eine grandiose Nacht (das Wetter muss gut sein) unter dem Kaiserslauterner Himmel mit Familie, Freunden oder alleine bei Picknick oder gekauftem Essen und Trinken erleben. Gleich zu Beginn dieses Jahr ab 18 Uhr ein wahres Kleinod der Akrobatik: die "Compagnie Prise de Pied" (dt. soviel wie Compagnie "Fußgerangel") aus Lyon/Frankreich.
Compagnie Prise de Pied  (Fotos: viereggtext)
Die Künstler Benoit Héliot und Sailen Rose verwenden in ihren Auftritten seit 2003/2004 Stilmittel des neuen Zirkus als Mittel des Ausdrucks. Ihre sehr ansprechende Bühnensprache besteht aus Tanz, französischer Akkordeonmusik, Schauspiel und perfekter Akrobatik. Das Bühnenduo möchte über menschliche Beziehungen, und ganz besonders über Beziehungen zwischen Mann und Frau sprechen. Ihr dargebotenes Stück "Cours toujours!" (dt. etwa: "Wie es immer läuft" od. "Der immer gleiche Verlauf") thematisiert den ewig gleichen Ablauf von Sichannähern, Begehren und Auseinandergehen. Es beginnt in einem Park zu den Klängen von animierten Spielen, ein Mann entdeckt die Akkordeonspielerin, neckt und lockt sie mit einem  A p f e l, wie könnte es anders sein. Der Reigen beginnt, Kennenlernen, Liebe, Begehren und mehr, dann der Fall, das Auseinanderdriften, das Ende... Die Zeit mal langsam, mal affenartig schnell, ebenfalls perfekt dargestellt! Wir Menschen sind komplizierter als die Natur uns gedacht hat. Das Ganze eingebettet in eine detailreiche, schnelle, perfekte Körperbegegnung in astreiner Akrobatik rund um den Apfel.

Videoappetizer               Compagnie Prise de Pied

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                                                                               (Fotos: viereggtext)
Ab 19 Uhr dann "Piano Soul Bar" mit dem Vanden Plas-Leadsänger, Musicaldarsteller, Schauspieler, Rockoper-Sänger Andy Kuntz und dem Vanden Plas-Keyboarder, Pianist, Komponist Günter Werno.
Andy Kuntz ist ein gebürtiger Kaiserslauterner, begann vor 20 Jahren seine Karriere am Pfalztheater Kaiserslautern und mit der Band Vanden Plas, die als Band für Progressive Rock mit Metalelementen international bekannt wurde. Als Darsteller des „Ché“ in "Evita", „Riff Raff“ in "Rocky Horror", „Nostradamus“ im gleichnamigen Musical, als „Die Pflanze“ in "Der kleine Horrorladen", „Anatoli“ in "Chess" sowie Interpret des „Judas“  aus "Jesus Christ Superstar" erlangte er weithin Bekanntheit. Aber auch in eigener, das heißt Vanden Plas-Sache. Denn als Protagonist "Fly" in dem Musical "Abydos", das er auch geschrieben und komponiert hat, oder als "Daniel" in dem von ihm stammenden Rock-Oratorium "Ludus Danielis", schließlich auch in "Christ O", das er gemeinsam mit Vanden Plas und Günter Werno getextet und vertont hat, erntete er ebenso sehr viel Beifall.
Gestern Abend auf dem Kaiserberg, Rolling Stones, Police, Sting, Marillion und viele mehr mit sehr ansprechendem, kurzweiligen und fesselndem Gesang von Andy Kuntz zu Wernos Pianokompetenz in einer getragenen herrlichen Open-Air-Kulisse über den Dächern Kaiserslauterns.

Videoappetizer: Christ O        Ludus Danielis       Vanden Plas

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                                                                                (Fotos: viereggtext)
Der Abend ging parallel zum Kaiserberg ab 20 Uhr mit "Den dicken Kindern" im Neumühlepark weiter, die durch sehr gute Interpretationen von Rockklassikern, z.B "Police" oder "Golden Earring" (Radar Love) eine großes Publikum (all die, die sich den Weg auf den Kaiserberg wegen der Mühen ersparten ;-) unterhielt. "Die dicken Kinder" aus Landau / Pfalz sind eigentlich nicht dick, geringe Ausnahmen abgesehen, aber dafür haben sie eine großartige Besetzung und zahlreiche Gruppenmitglieder. Dadurch erreichen sie eine ordentliche Dicke ;-) In dem schön angelegten Garten- und Feier-Biotop der Gartenschau überraschte nicht nur der gute Sound, sondern auch die Spielrichtung der eigentlich 22-köpfigen Band (alle Ersatzspieler mitgerechnet). Nicht nach vorne zum Hauptfeld, sondern wegen der Technik wohl zur Seite und dem spitzen Ende des Parks hin, wodurch die Frontalzuschauer nasse Füße bekämpfen mussten, da der Regen der vergangenen Tage für ordentliche Bodenaufweichung am Minisee sorgte. Im Vordergrund jedoch eine sehr gut eingerichtete Band, die ordentlich was drauf hat und es mit vielen noch bekannteren Bands locker aufnehmen kann.

Videoappetizer   Videoappetizer 2  DDK - Die dicken Kinder