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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Montag, 29. März 2021

Sind COVID19 -Geimpfte nach der Impfung noch ansteckend?



(WELT) Zum Thema Impfen: Alle erwarten sich einen hohen Schutz, gerade schwere COVID-19-Verläufe sollen verhindert werden. Können die Geimpften sich wirklich nicht mehr anstecken? Und können sie andere Menschen dennoch anstecken? Geimpfte sollen zwar selbst geschützt sein, das Virus allerdings im Körper zumindest kurzfristig tragen und weitergeben können. Weder die Behauptung noch das Gegenteil sind bislang bewiesen. 

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass eine Impfung nicht die Infektiosität verhindert. Masken und Abstand halten wird uns möglicherweise trotz Corona-Impfung noch eine ganze Weile im Alltag begleiten, denn 
das Virus scheint sich trotz Impfung in der Nase und im Mund zu vermehren.

Auch der erste Impfstoff gegen die Kinderlähmung konnte nur die Geimpften vor der Krankheit schützen, eine Ansteckung jedoch nicht verhindern. Expert*innen vom Robert-Koch-Institut halten das auch beim Coronavirus für denkbar. “Wir gehen allerdings davon aus, dass bei einer Verminderung der schweren Verläufe doch auch zumindest eine Reduktion der Viruslast in den oberen Atemwegen passiert.”

Video: Mixology (Vogue)

 

MIXOLOGY - Vogue Taiwan 

Sonntag, 28. März 2021

Kaiserslautern: Anthro Polis – Mensch und Stadt


Aus weiß gefasster und montierter Kiefer: 
Klaus Hackes Werk „Polis – expressiv“ von 2019
(Foto: Florian Selig Fotodesign, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)


„Anthro Polis – Mensch und Stadt im Werk von Klaus Hack“ heißt die Sonderausstellung, die das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) vom 19. März bis 6. Juni zeigt. Wer sich dem Werk von Klaus Hack nähert, betritt eine eigentümliche Welt. Es ist eine Welt rätselhafter Mischwesen, die sich still und erhaben in den Raum erheben. Im Licht der Sonne zaubern sie konkret anmutende Schattenbilder auf den Boden, daneben teils fantastisch anmutende Türme, die sich spitz und geschwungen-grazil gen Himmel richten – instinktiv suchend vielleicht, Ausschau haltend, wie die Sinnestentakel rudimentärer Lebewesen.

Klaus Hack, 1966 in Bayreuth geboren, umkreist das faszinierende Spannungsfeld zwischen Bildhauerei und Holzschnitt. So formt er aus Holzstämmen filigrane turmartige Gebilde, menschenähnliche Gestalten oder Stadt- und Architekturreliefs. Die Einzelausstellung, die mit ihrem dem Griechischen entlehnten Titel auf die zentralen Themen „Mensch“ und „Stadt“ verweist, stellt diese außergewöhnliche Bildwelt erstmals in Kaiserslautern vor. Das Gesamtwerk von Klaus Hack, der unter anderem mit dem Kunstpreis der Stadt Limburg und dem Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet wurde, ist sehr vielfältig und über die Jahre zu einem eigenständigen Kosmos angewachsen. Seine Skulpturen leben durch ihre archaisch anmutende Vereinfachung. Ihm geht es nicht um die Unkenntlichmachung des Werkprozesses. So löscht er die Spuren der Bearbeitung nicht aus. Vielmehr lässt der Künstler Ausbrüche, Grate, Beitelkratzer, auch tiefe, durch die Kettensäge verursachte Verletzungen stehen. Klaus Hack entwickelt seine architektonischen Phantasien und anthropomorphen Figuren aus unterschiedlichen Hölzern. Eiche, Linde oder Kirsche sind einige davon. Sie alle werden weiß bemalt und damit zu einem großen Ganzen zusammengeschlossen. Farbe und Struktur sind ein besonderes Merkmal der wiedererkennbaren, eigenwilligen Handschrift des Künstlers. Seine figürlichen Skulpturen sind dabei ebenso geheimnisvoll und in ihrer gewagten Balance unheimlich wie die Kathedralen, die er mit Fenstern, Treppen, Rundbögen und zahlreichen Türmen versieht, ohne sie bei aller Detailfreude wie reale Architekturen wirken zu lassen.

Die intensive Befragung von Räumlichkeit findet in Hacks großen Holzschnitten ihre finale Steigerung. Bereits 1999 begann der Künstler die Arbeit an einem Totentanz-Zyklus, für die er die alte Technik des Rollbildes ins Monumentale übertrug. Wieder dienten ihm Baumstämme als Werkstoffe und Ausgangsmaterialien. Nun aber haute und schnitzte er aus ihnen keine Figuren oder figurativen Gebilde, sondern legte an der Oberfläche ein umlaufendes Relief frei, durchbohrte die Kerne, erzeugte Vertiefungen und Hohlräume. Dann nutzte er die menschenhohen, mit schwarzer Farbe bestrichenen Stämme als Druckstöcke und rollte sie auf Nesselstoff ab. Hack gelingt es auf diese Weise, die von ihm bearbeiteten Themenfelder „Figur“, „Architektur“ und „Stadt“ von der Vollplastik in das Medium der Druckgrafik zu übertragen. Der Druckstock hat dabei eine zweifache Gestalt: Er ist Werk und Werkzeug zugleich. Dass Hack es als Teil seines Konzeptes ansieht, die Druckstöcke in unmittelbarer räumlicher Beziehung zu den flachen Drucken an der Wand zu präsentieren, verdeutlicht, wie wichtig ihm das Beziehungsspiel zwischen Baum und Figur ist. Der Ausstellungsraum verwandelt sich in ein begehbares Stelenfeld. Klaus Hack eröffnet damit ein Spiel von Wechselwirkungen, von poetischen Anverwandlungen an Gedankenbilder – könnte man diesem Spiel wirklich widerstehen?

Filigrane Gebilde: Klaus Hackes „Stadt der Türme“ 
von 2011/12, zwei Holzdrucke auf Leinwand, Kupferdruckfarbe      
(Foto: Florian Selig Fotodesign, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021)


Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit Texten von Britta E. Buhlmann und Sören Fischer. Der Katalog kann ausschließlich direkt über den Künstler erworben werden (www.klaushack.de). Mit einer interaktiven Online-Schulklassenführung lädt das mpk Schulen ein, die Ausstellung live auf virtuellem Weg zu besuchen. Jeder Schüler und jede Schülerin entwirft ein eigenes dreidimensionales Gebäude – so entsteht eine „Klassenstadt“. Anmeldung und Information unter a.loeschnig@mpk.bv-pfalz.de, Telefon 0631 3647-219. Das mpk am Museumsplatz 1 kann nach Voranmeldung (Telefon 0631 3647-201) unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und mit einer FFP2- oder medizinischen Maske besucht werden. Das Museum ist mittwochs bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr und dienstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Informationen, auch zu kurzfristigen Änderungen, sind unter www.mpk.de abrufbar.


 



 

Samstag, 27. März 2021

Fantasien zur Nacht (Video): TOXIC

 

TOXIC

Rassismus, ein Problem in allen Lebensbereichen

 

(Statista/MBrandt) Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Der wurde bereits 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Anlass war damals der sechste Jahrestag des Massakers von Sharpeville in Südafrika. Mehr als 50 Jahre später ist Rassismus weiterhin ein großes Problem. Das betrifft auch Deutschland, wie ein YouGov-Erhebung aus dem Juni 2020 nahelegt. Demnach ist die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion laut Einschätzung der Befragten in allen Lebensbereichen ein mehr oder weniger großes Problem. 

Besonders in sozialen Netzwerken und bei der Wohnungssuche wird Rassismus als großes oder sehr großes Problem wahrgenommen. Aber auch bei der Jobsuche haben es Menschen, die nicht der weißen Norm entsprechen schwieriger als Max Mustermann. Auch Lebensbereiche, die im Idealfall der Bildung, Aufklärung und Gleichstellung verpflichtet sein sollten, sind nicht frei von dem Problem, wie die Statista-Grafik zeigt. 

Letztlich ist Rassimus etwas, das die ganze Gesellschaft durchdringt und betrifft. Entsprechend sind wir alle gefordert, dem ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in der Praxis zur mehr Geltung zu verhelfen: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."



Infografik: Rassismus, ein Problem in allen Lebensbereichen | Statista 

Freitag, 26. März 2021

Ab heute 3 Monate online: Oper Frankfurt zuhause -- NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT -- Tschaikowski-Lieder inszeniert von Christof Loy

 Online-Premiere / Oper Frankfurt zuhause


NUR WER DIE SEHNSUCHT KENNT

Tschaikowski-Lieder inszeniert von Christof Loy

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Inszenierung: Christof Loy                                    Sopran: Olesya GolovnevaBühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer                                   Mezzosopran: Kelsey Lauritano
Licht: Olaf Winter                                                  Tenor: Andrea Carè
Choreografische Mitarbeit: Andreas Heise           Bariton: Vladislav Sulimsky
Video: Ruth Stofer                                                 Bariton: Mikołai Trąbka
Dramaturgie: Maximilian Enderle                          Klavier: Mariusz Kłubczuk und Nikolai Petersen
Bildregie: Michael Beyer

Streichsextett (vom Band): Mitglieder des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters


Ursprünglich war an der Oper Frankfurt im Januar 2021 das Melodramma Fedora von Umberto Giordano als Frankfurter Erstaufführung in Form einer Übernahme von der Königlichen Oper Stockholm geplant, wo es 2016 in der Regie von Christof Loy Premiere gefeiert hatte. Doch wie bei so vielen Projekten zurzeit vereitelte Corona auch dieses Vorhaben, zumal sich die Inszenierung nicht an das Frankfurter Hygienekonzept angleichen ließ. So entstand die Idee, im Bühnenbild der u.a. in Russland spielenden Fedora einen „Corona-gerechten“ szenischen Abend mit Romanzen, Klavier- und Kammermusik von Peter I. Tschaikowski (1840-1893) ins Programm zu nehmen. Diese digitale Premiere wird ermöglicht durch die deutsche Produktionsfirma Unitel und den deutsch-französischen TV-Kultursender ARTE. Die Sendedaten befinden sich am Ende dieser Meldung. Darüber hinaus plant auch der Hessische Rundfunk auf seiner Radiowelle hr2-kultur den Abend am Samstag, dem 27. März 2021, von 17.04 bis 18.00 Uhr in seinem Format Musikland Hessen in Ausschnitten sowie am Freitag, dem 28. Mai 2021, von 20.04 bis 22.30 Uhr in der Sendung Konzertsaal komplett zu übertragen.

Tschaikowskis Liedkompositionen verbinden sich hier zu einem intimen Theaterabend, der fünf Figuren und deren widersprüchliche Emotionen zeigt: Unterdrückte Liebesgefühle stehen der Suche nach rauschhaften Momenten gegenüber, die Trauer um zerbrochene Beziehungen führt zu Rückzug und Einsamkeit. Es entsteht eine zwischenmenschliche Dynamik, in der sich die einzelnen Charaktere aneinander abarbeiten, sich lieben, verachten und verklären – und immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen werden. Dabei gibt Tschaikowskis bis heute wohl bekanntestes Lied „Nur wer die Sehnsucht kennt“, die Vertonung eines Mignon-Gedichts nach Goethe, dem Abend das Motto.

Tschaikowski erreichte mit seinen über 100 meist als „Romanzen“ bezeichneten Liedern eine stilistische Vielfalt wie kaum ein anderer russischer Komponist. Mit Vorliebe wählte er dabei Texte von Dichtern, die leicht zu verbalisierende Sujets vermieden. Die entstandene Leerstelle, das Ungesagte und Unsagbare, drückte er in seiner Musik aus. Diese unmittelbar erfahrbare Ebene machte die Lieder bereits zu seinen Lebzeiten populär. Während Tschaikowskis Romanzen in Russland bis heute fest im Repertoire verankert sind, standen sie im Westen lange im Schatten seiner Opern, Sinfonien und Ballette.

In der Regie des für zahlreiche Frankfurter Erfolge verantwortlichen Christof Loy singen fast ausschließlich die ursprünglich für Fedora engagierten Sänger*innen: Die russische Sopranistin Olesya Golovneva gastiert seit ihrem Hausdebüt als Dvořáks Rusalka 2015 regelmäßig in Frankfurt. Kürzlich verkörperte sie diese Partie auch am Teatro Real in Madrid in einer Neuproduktion von Christof Loy. Der italienische Tenor Andrea Carè ist einer der letzten Schüler Pavarottis und legt in dieser Produktion sein Hausdebüt vor. Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly führte ihn kürzlich an die New Yorker Met. Zu seinen von Corona durchkreuzten Plänen gehörten u.a. Cavaradossi in Puccinis Tosca und Don José in Bizets Carmen an der Sächsischen Staatsoper Dresden. Auch der russische Bariton Vladislav Sulimsky singt erstmals in Frankfurt. An seinem Stammhaus, dem Mariinski-Theater in St. Petersburg, trat er u.a. als Eugen Onegin auf. Mit Mazeppa bei den diesjährigen Osterfestspielen in Baden-Baden unter Kirill Petrenko soll eine weitere Titelpartie Tschaikowskis zu seinen Plänen gehören. Aus dem Ensemble der Oper Frankfurt komplettieren Kelsey Lauritano (Mezzosopran) und Mikołaj Trąbka (Bariton) die Besetzungsliste. Die Sänger*innen werden am Klavier begleitet von Solorepetitor Mariusz Kłubczuk und Kapellmeister Nikolai Petersen; das vom Band eingespielte Streichsextett setzt sich aus Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zusammen.

Online-Premiere: Freitag, 26. März 2021, um 19.30 Uhr auf der Website der Oper Frankfurt (www.oper-frankfurt.de) sowie auf ARTE Concert (www.arte.tv/de/arte-concert/klassik/), jeweils für die Dauer von drei Monaten


JEDEN FREITAG LIVESTREAMS

Kostenlos auf Oper Frankfurt Zuhause


HINTER DEN KULISSEN

Der Blog der Oper Frankfurt



Einführung zu »Nur wer die Sehnsucht kennt«

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2258

 

Une minute de danse par jour 
20 03 2021 / danse 2258 
One Minute of Dance a Day
from 
Nadia Vadori-Gauthier

Fantasien zur Nacht (Video): 'Swamp Critter' fine art nudes

 

'Swamp Critter' fine art nudes

Fantasien zur Nacht (Video): VENUS un/seen

 


VENUS un/seen

Montag, 22. März 2021

TASCHEN Verlag: Decades of Decorative Art

 

„Teils Zeitkapsel, teils Analyse, präsentieren diese Bücher die Highlights jedes Jahrzehnts und bewerten die am meisten in Verruf geratenen Designaspekte neu. Diese vollständig illustrierten Nachschlagewerke werden sich für Sammler als unentbehrlich erweisen: Namen werden genannt, Designs gelobt und Vorwürfe erhoben.“

— San Francisco Examiner Magazine

TASCHEN
Decorative Art 50s
                   
€ 30
    

TASCHEN
Decorative Art 60s
                   
€ 30
    

TASCHEN
Decorative Art 70s
                   
€ 30
    


© 2021 – TASCHEN
www.taschen.com

Sonntag, 21. März 2021

Kaiserslautern: Online-Führung mit Künstlergespräch im mpk

Hat eine neue Art des Strickens entwickelt: Kristiina Karinen
(Foto: Ingo Misiak)



Gestricktes aus Seide und Wolle

Online-Führung des mpk

 

Die Modedesignerin Kristiina Karinen ist am Mittwoch, 24. März, um 12 Uhr zu Gast in einer 20-minütigen, kostenfreien Online-Führung des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk). Die Ausstellung „Die Sprache der Dinge – Angewandte Kunst der Lotte Reimers-Stiftung“ zeigt unter anderem ihre wollenen Kleidungsstücke wie Schals, Jacken oder Pelerinen, die mit geometrischen Mustern, gestrickt aus feinsten Garnen aus Seide oder Merinowolle, bestechen. Weich nehmen sie sich Raum und verleihen der Trägerin en passant eine elegante Silhouette. Hierfür hat Karinen eigens eine neue Art des Strickens entwickelt. Ob sie dieses Geheimnis verrät, bleibt offen, aber sicher ist es eine spannende Gelegenheit, ihr zu begegnen.

 

Marlene Jochem und Svenja Kriebel, die Kuratorinnen der Ausstellung, moderieren das Gespräch und stellen die Modedesignerin in dieser Online-Führung vor, zu der man sich per E-Mail an anmeldung@mpk.bv-pfalz.de anmelden muss, um die Zugangsdaten zu erhalten (Mindestteilnehmerzahl: fünf Personen).

 



Samstag, 20. März 2021

Fantasien zur Nacht (Video): MEDUSA "The Fallen Goddess"

 

MEDUSA "The Fallen Goddess" 

Alle denken an Öffnung und Normalbetrieb: Museum Pfalzgalerie und Pfalzmuseum für Naturkunde sind bereits wieder geöffnet

Vielfalt und Qualität angewandter Kunst: Blick in die 
Ausstellung „Die Sprache der Dinge“ im mpk 
(Foto: adlumina Ralf Ziegler)

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) und das Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim sind wieder geöffnet. Das mpk punktet zurzeit mit einer interessanten Sonderausstellung, die während der Schließung in den vergangenen Wochen aufgebaut wurde. Für beide Museen, in denen die Abstands- und Hygieneregeln, darunter das Tragen einer FFP2- oder medizinischen OP-Maske, zu beachten sind, muss man sich vor dem Besuch anmelden. „Die Sprache der Dinge“ zeigt bis 18. April außergewöhnliche Objekte angewandter Kunst aus der Lotte Reimers-Stiftung. Die handwerkliche Versiertheit beeindruckt: Dinge so herzustellen, dass sie wirklich gut sind, spricht von einem überzeugenden Entwurf. Was das heißt, kann man an feingewebten Textilien, zu klarer Form geschmiedeten großformatigen Silbergefäßen oder mit raffinierter Intarsienarbeit versehenen Holzkästen erleben. Die Verbindung von handwerklicher und ästhetischer Qualität zeichnet jedes der insgesamt 132 Artefakte aus. Lotte Reimers schenkt dem Museum damit nicht nur eine Sammlung aus den Bereichen Textil, Metall, Holz, Papier, Leder und Glas von 49 Künstlerinnen und Künstlern, sondern zugleich ein Selbstporträt origineller Art, bietet doch die Auswahl einen Einblick in das Denken der bedeutenden Keramikerin. Daher zeigt das mpk ihre Gefäße in Zusammenhang mit den Exponaten ihrer Stiftung. Darüber hinaus sind aber auch die Räume der Dauerausstellung wieder zugänglich. Ein Besuch des mpk am Museumsplatz 1 ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter Angabe der Kontaktdaten möglich: 0631 3647-201 oder -212, und zwar montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr. Das Museum ist derzeit dienstags von 11 bis 16.30 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 13.30 Uhr und 14 bis 17 Uhr geöffnet. Führungen finden momentan nur online statt.


Die Dauerausstellung des Pfalzmuseums für Naturkunde, deren neuester Teil Ende 2019 eröffnet wurde, lädt zum Besuch ein. Zudem ist viel Neues in Vorbereitung. Derzeit laufen die Aufbauarbeiten der Fotoausstellung „Der Münchberg im Wandel der Jahreszeiten“ des Fotografen Friedrich Kögel, die ab April auf der Empore des Mühlenkellers zu sehen ist. Die neue Sonderausstellung „Unterirdische Beziehungskisten“ über die enge Verflechtung von Mykorrhiza-Pilzen und ihren pflanzlichen Partnern wird derzeit im Sonderausstellungsraum aufgebaut und Ende Mai eröffnet. In der Dauerausstellung entsteht zudem eine Vitrine zum Thema „Biber“. Auch im Außenbereich gibt es Neues: Nach umfangreichen Umgestaltungsmaßnahmen im letzten Jahr können hier Lebensräume und Pflanzen anhand umfangreicher Beschilderungen erkundet werden. Für das Pfalzmuseum für Naturkunde in Bad Dürkheim-Grethen, Hermann-Schäfer-Straße 17, das dienstags, donnerstags und samstags von 10 bis 17 Uhr sowie mittwochs, sonn- und feiertags von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet ist, kann man sich unter der Telefonnummer 06322 9413-20 anmelden. Und auch digital hat das Pfalzmuseum weiterhin einiges im Köcher: Die digitale Oster-Ausstellung „Küken, Küken, Küken“ vermittelt bis zum 26. April Wissenswertes rund um Hühner, Küken und Eier. So kann man beispielsweise entdecken, was so alles in einem Ei steckt, und erfahren, wie ein Küken im Ei heranwächst. Dazu gibt es für Kinder ein Online-Ferienprogramm mit Spielen, Experimenten und Basteleien. Unter anderem kann man einem rohen Ei die Schale „klauen“ und flauschige Pompom-Küken basteln. Schließlich kann man sich noch mit dem neuen Actionbound „Vom Sammelsurium zur Ausstellung“ beschäftigen. Egal ob Becher, Steine, Muschelschalen, Krawatten oder Kugelschreiber – im Bound für daheim wird erklärt, wie aus einem Sammelsurium zunächst eine Sammlung und dann eine Ausstellung wird. Man erfährt mehr über die Wege eines Objekts und die unterschiedlichen Arbeitsbereiche in einem Museum. Das Spiel eröffnet einen neuen Blick auf scheinbar alltägliche Objekte oder lässt Erinnerungen anhand besonderer Schätze aufleben.

 

Freitag, 19. März 2021

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2254



 

Une minute de danse par jour
16 03 2021/ danse 2254
One Minute of Dance a Day
from
Nadia Vadori-Gauthier

10h02, Musée Zadkine, Paris 6e. Vénus cariatide, 1919, bois de poirier ; Porteuse d’eau, 1923, bois de noyer ; Hermaphrodite, 1914, bronze ; Les vendanges, 1918, bois d’orme, Maternité, 1919, marbre. 10:02 a.m., Zadkine Museum Venus caryatid, 1919, pear wood; Water carrier, 1923, walnut wood; Hermaphrodite, 1914, bronze; The Harvests, 1918, elm wood, Maternity, 1919, marble.




Fantasien zur Nacht (Video): Mercy von Peter Sparling

 

Mercy
PETER SPARLING


A danced embodiment of Bach’s soulful aria, “Enbarme dich” (Have Mercy) from St. Matthew Passion becomes a moving sequence of nearly 100 individual painted portraits hovering in a black void. The brush stroke transposes the visceral tension and contours of the naked body to canvas and screen.

Fantasien zur Nacht (Video): Halleluja from Shakti

 

Halleluja from Shakti


A simple yoga dance showing the fluid movements of body and breath interacting with the the music and song.

Frankfurter Oper aus dem Bockenheimer Depot: Happy-New-EARS-Konzert von und mit Simon Steen-Anderson


Black Box Music (2012), for black box, sinfonietta and video Simon Steen-Andersen


Das ursprünglich für den 18. März 2021 geplante vierte Happy-New-Ears-Konzert der Spielzeit 2020/21 mit dem Ensemble Modern wird ab

Samstag, dem 20. März 2021, um 19.30 Uhr aus dem Bockenheimer Depot
(Wiederholungen am 23. und 28. März 2021 um die gleiche Zeit)

per Stream über das Ticketportal Reservix (www.ensemble-modern.reservix.de/events) und bis zu 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn der Veranstaltung abrufbar sein. Auf den Websites von Ensemble Modern (www.ensemble-modern.com/on-air) und Oper Frankfurt (www.oper-frankfurt.de/de/spielplan/happy-new-ears/?id_datum=2328) sind nähere Informationen zu finden.

Das vorab aufgezeichnete Portraitkonzert ist dem dänischen Komponisten und Installationskünstler Simon Steen-Andersen (*1976) gewidmet, der auch persönlich anwesend sein wird. Auf dem Programm steht sein Werk Black Box Music for percussion solo, amplified box, 15 players and video (2012). Zu den Mitwirkenden zählt der Norweger Håkon Stene (Schlagzeug / Darsteller), der zudem als weiterer Gesprächspartner fungiert. Die Klangregie übernimmt Norbert Ommer, für die Videoproduktion und das Streaming zeichnet Seehund Media verantwortlich.

Das Ensemble Modern erhebt seit Beginn diesen Jahres für seine Streaming-Veranstaltungen Eintrittspreise im Rahmen eines frei wählbaren, solidarischen Preissystems; ebenfalls einsehbar unter www.ensemble-modern.reservix.de/events: Einsteigerpreis € 5 / Normalpreis € 12 / Unterstützerpreis € 30. Der Vorverkauf startete am 10. Februar 2021 und schließt eine Stunde vor Beginn der digitalen Vorstellung.

Eine Kooperation von Ensemble Modern, Oper Frankfurt und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt

Gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Donnerstag, 18. März 2021

Neu im Kino oder als DVD

 


 

Contamination - Tödliche Parasiten

Produzent: Jeong Tae-sung
VOD: 12. März 2021
DVD / BD: 09. April 2021
Vertrieb: Busch Media Group


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The Dissident

Regie: Bryan Fogel

mit: OMAR ABDULAZIZ Saudi-Arabischer Aktivist

YASİN AKTAY Berater des Vorsitzenden der AKP

FAHRETTİN ALTUN Kommunikationsdirektor des Türkischen Präsidenten

SERDAR ATAŞ Nachrichtenchef TRT Arabi

JOHN O. BRENNAN Direktor der CIA 2013-2017

AGNÈS CALLAMARD Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen

Kinostart: mit Öffnung der Filmtheater

EST: 16. April 2021

VOD: 23. April 2021

Verleih/Vertrieb: DCM


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Gunda

Regie: Victor Kossakovsky

Dokumentarfilm

Kinostart: 25. April 2021

Verleih: Filmwelt Verleihagentur


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Wer wir waren

Regie: Marc Bauder

Mit: Alexander Gerst (Astronaut), Dennis Snower (Ökonom),

Matthieu Ricard (Molekularbiologe und Mönch), Sylvia Earle (Ozeanologin),

Felwine Sarr (Ökonom, Soziologe und Philosoph),

Janina Loh (Philosophin und kritische Posthumanistin)

Neuer Kinostart: 06. Mai 2021

Verleih: X Verleih


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A Black Jesus

Regie: Luca Lucchesi

Kinostart: 13. Mai 2021

Verleih: Filmwelt Verleihagentur


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Bigfoot Junior - Ein tierisch verrückter Familientrip

Regie: Ben Stassen und Jérémie Degruson

Animationsfilm

Neuer Kinostart: 13. Mai 2021

Verleih: Splendid Film


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Frühling in Paris

Regie: Suzanne Lindon

Besetzung: Suzanne Lindon, Arnaud Valois,

Frédéric Pierrot, Florence Viala

Kinostart: 20. Mai 2021

Verleih: MFA


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Tagebuch einer Biene

Regie: Dennis Wells
Dokumentarfilm
Kinostart: 20. Mai 2021
Verleih: Filmwelt Verleihagentur
- Presseheft

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Sommer 85

Regie: François Ozon

Besetzung: Félix Lefebvre , Benjamin Voisin, Philippine Velge, Valeria Bruni-Tedeschi

Kinostart: 27. Mai 2021

Verleih: Wild Bunch Germany