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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Sonntag, 17. März 2013

Heute Abend in Frankfurt: Erinnern in Bouncing in Bavaria, Varieté Frühling 2013



Das andalusische Mirakel
Die Komödie
Neue Mainzer Strasse 14 - 18
D-60311 Frankfur
Kasse: 069 284580





Komödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs
Regie: Manfred Langner
17.03.2013, 18 Uhr
Ensemble: Langner, Kim, Zarah, Hiller, Michael, Theiß, Stephanie, Grosch, Raphael und Leo, Tino  

Gestrandet in Andalusien - und dann auch noch im kleinsten, unbedeutendsten Kaff der ganzen Gegend. Dabei fing alles ganz harmlos an: Man(n) kann ihn doch wirklich mal vergessen - den Hochzeitstag. Deshalb muss frau ja nicht gleich das Frühstücksei am Schädel ihres Gatten aufschlagen. So passiert im Hause des Klodeckelfabrikanten Hubertus Heppelmann, und Anlass für ihn, die längst überfällige Scheidung einzuleiten. Dumm nur, dass sein Anwalt gerade in Spanien Urlaub macht. Und so setzt sich der mittelständische Unternehmer in seiner Wut ins Auto und fährt los – bis eine Autopanne irgendwo im Nirgendwo Andalusiens, in San Miguel, seinen Elan bremst.

Ein allerletztes freies Zimmer findet Hubertus im schäbigsten Hotel des Ortes, denn man feiert gerade den 100. Jahrestag des „Wunders von San Miguel“. Glaubte Hubertus eben noch, Glück im Unglück zu haben, so wird er rasch eines Besseren belehrt: Seine Zimmertür geht auf und hereinspaziert kommt die naiv-plappernde Studentin Nelli, mit der er fortan das Zimmer teilen soll, wie ihm Kellner Juan gutgelaunt verkündet. Und anstatt für eine adäquate Lösung des Problems zu sorgen, hat Juan nichts Wichtigeres zu tun, als ihm mit dem „Wunder von San Miguel“ auf die Nerven zu gehen - bis es sich vor den Augen von Hubertus und Nelli ereignet ...  
Wenn ein schlecht gelaunter Pessimist und eine lebenslustige Studentin an einem Ort voller Mystik auf einen durchgeknallten Kellner treffen, verspricht dies glänzende Unterhaltung.
Das Autorenteam Lars Albaum und Dietmar Jacobs, das zu den Verfassern erfolgreicher TV-Serien wie „Stromberg“ und „Das Amt“ gehört, kreierte ein rasantes Wechselspiel voller Turbulenzen und unerwarteter Wendungen.



Felix von Manteuffel  © Birgit Hupfeld
Bouncing in Bavaria - Ein Projekt von Auftrag : Lorey 
Schauspiel, Kammerspiele, 18 Uhr
Willy-Brandt-Platz, 60311 FrankfurtTelefon: 069/212-49494, Telefax: 069/212-37160

info@schauspielfrankfurt.de
http://www.schauspielfrankfurt.de
Ich erinnere mich an Traute Hoess und Felix von Manteuffel, die nebeneinander auf der Bühne stehen und Sätze sprechen. Jeder beginnt mit den Worten „Ich erinnere mich“. Ich erinnere mich an Felix von Manteuffel, wie er aus seinen Schuhen steigt mit einer trägen Leichtigkeit, die mir bekannt vorkam aus anderen Stücken. Ich erinnere mich an die angespannten Gesichtszüge von Traute Hoess, die schließlich weich wurden und staunende Mädchenaugen preisgaben. Ich erinnere mich an das Stück „Bouncing in Bavaria“ des Regieduos Auftrag: Lorey am Schauspiel Frankfurt. Ich erinnere mich an einen Text im Programmheft, der die Worte „Ich erinnere mich“ als Auslöser einer Gedächtnismaschine bezeichnet, und ich erinnere mich an den Gedanken, dass diese Maschine hier also erprobt werden soll, dass hier zwei Schauspieler mithilfe einer ebenso simplen wie konsequenten Inszenierungsstrategie die Geröllhalden des Gedächtnisses betreten werden, um dort Fundstücke zu machen, Lawinen auszulösen und Klüfte aufzusuchen. Ich erinnere mich, wie sie im raschen Wortwechsel eine Topographie der Kindheit entwerfen. Ich erinnere mich, wie sie weiterreisen durch die Untiefen der Bundesrepublik mitsamt RAF, Friedensbewegung und Mauerfall. Ich erinnere mich an Erinnern, das zur Anekdote gerinnt und an solches, das überspringt und die eigene Erinnerung in Gang setzt. Ich erinnere mich an das nahezu pedantische Durchforsten von Schichten und Qualitäten der Erinnerung, die ein vielschichtiges Bild dessen entwerfen, was man „ein Leben“ nennt – eine unüberschaubare Anhäufung von Augenblicken, die wir in Sprache fassten, und von solchen, die wir rettungslos vergaßen.

Eintritt: 14-25,–/erm. 8,–


Willkommen im Varieté Frühling 2013!

Neues Theater Höchst
Emmerich-Josef-Straße 46a
65929 Frankfurt

17.3., 20 Uhr

Erleben Sie mysteriös anmutende Equilibristik von Artur Bezkorinnyy, erfrischend junge und innovative Zauberkunst von Julius und schwerelose Schwebekunst von Tanja & Frida am Doppeltrapez.
Freunde der Jonglierkunst kommen gleich doppelt auf ihre Kosten: Hektor Savage verübt mit seiner Comedy Jonglage einen gnadenlosen Angriff auf die Lachmuskeln, während Jeton in nonchalanter Gentleman-Manier die Accessoires der vornehmen Welt verwirbelt. Neben den beliebten Klassikern sind auch wieder einige Neuheiten im Programm: Mit femininer Kraft und Schönheit tanzt sich Kaleen McKeeman an den Strapaten empor und Maxim Kriger beweist in seiner Rola Rola-Nummer waghalsige Artistik und Balance in Präzision.
Durch das bunte Frühlingsprogramm führt unser entzückend freches Moderatorenfräulein Babette aus der Schweiz, die musikalische Live-Begleitung kommt – altbewährt und heiß begehrt – von unserer NTH-Combo!

Freitag, 12. Oktober 2012

Dichterhain: GRAS & STEIN von Christa Issinger









Gras & Stein
Wie viel Gras
über den Steinen
der Erinnerung
gewachsen ist
seltsam
ich war nie mehr dort


(c) Christa Issinger, aus: Die Liebe ist nicht rotDie Autorin arbeitet in der Verwaltung des öffentlichen Dienstes. In ihrer Freizeit spielt sie Theater.
Sie schreibt Gedichte und Kurzprosa. Einige ihrer Gedichte sind in verschiedenen Anthologien veröffentlicht.

Über sich selbst sagt sie: "Schreiben bedeutet mir Rückzug aus dem Alltag, ein Eintauchen in die Welt der Lyrik. In meinen Gedichten wohnt eine andere Welt."