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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Dienstag, 19. Oktober 2021

Beschaffungsprobleme wie im Brexit: Fahrradhändler kämpfen am stärksten mit (Corona-)Lieferproblemen

Infografik: Fahrradhändler kämpfen am stärksten mit Lieferproblemen | Statista (Statista/MatthiasJanson) Die Einzelhändler in Deutschland leiden aktuell stark unter Lieferproblemen. Besonders schwer trifft es die Fahrradhändler. 100 Prozent der kürzlich vom ifo Institut befragten Händler geben an, dass sie aktuell Schwierigkeiten bei der Lieferung bestellter Waren haben. Aber auch Baumärkte, Unterhaltungselektronik-Händler und den Möbelhandel sind stark betroffen. Vergleichsweise gering ist die Liefer-Problematik im Lebensmitteleinzelhandel ausgeprägt. „Die Beschaffungsprobleme aus der Industrie sind nun auch hier angekommen“, sagt der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden.“

Hintergrund dieses oft für Kunden frustrierenden Zustands: Die Lieferketten vieler Unternehmen sind noch immer durch die Corona-Krise beeinträchtigt. Die betrifft vor allem die USA und die Eurozone. Denn viele Länder haben zahlreiche Anti-Pandemie-Maßnahmen eingeführt, die starke Verzögerungen in den Wertschöpfungs- und Lieferketten ausgelöst haben. So haben etwa Kontroll- und Quarantänezonen in logistischen Knotenpunkten zu Lieferstaus von Waren geführt. In der Folge waren viele Zuliefererbetriebe in ihrer Produktion behindert und konnten ihren Lieferverpflichtungen nicht mehr vollumfänglich nachkommen. Und fehlende Zulieferteile können Produktionsabläufe schnell massiv beeinträchtigen. Hinzu kommen der Ausfall von Arbeitskräften durch Krankheit oder Reisebeschränkungen. Wie stark die Störungen derzeit noch sind, zeigt diese Statista-Grafik auf Basis von Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF).

 

Montag, 18. Oktober 2021

Forschung: Neues chinesisches Aufbauteam erreicht die Raumstation «Tiangong 2» (Himmlischer Palast)

 


Das Team: Kommandeur Zhai Zhigang (55), Ye Guangfu (41) u. Frau Wang Yaping


       
                                                                                            
                  
Chinesische Raumstation Tiangong 1
Absturz im April 2018

Sonntag, 17. Oktober 2021

TASCHEN: Christo and Jeanne-Claude. L’Arc de Triomphe, Wrapped

 

TASCHEN
Christo and Jeanne-Claude.
L’Arc de Triomphe, Wrapped
(Advance Edition)
Verfügbarkeit: 9. September 2021
€ 20
 
 
 
TASCHEN

Januar 2020, New York City, Christo in seinem Atelier, mit der großen Zeichnung
L’Arc de Triomphe, Wrapped, (Project for Paris) Place de l’Etoile – Charles de Gaulle.
Foto: © Wolfgang Volz

Samstag, 16. Oktober 2021

Fantasien zur Nacht (Video): Lonely World

 

Moses Sumney "Lonely World" (Official Video) 

VdK: Statt den rationalisierten Pflegebetrieb endlich häusliche Pflege stärken

Der Sozialverband VdK sieht sich durch den aktuell veröffentlichten DAK-Pflegereport bestätigt, dass die Bundesregierung endlich die Rahmenbedingungen für die häusliche Pflege verbessern muss. „Die Bundesregierung darf nicht länger einseitig die Lobbyinteressen der Pflegebetreiber bedienen, sondern muss endlich die häusliche Pflege stärken. Angehörige, vor allem auch jüngere Menschen, sind bereit zu pflegen und sehen darin auch eine sinnstiftende Tätigkeit, wie eine Studie des VdK unlängst gezeigt hat. Dies wurde heute von der DAK-Studie bestätigt“, sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele zu der Veröffentlichung des DAK-Pflegereports.

Durch den Corona-Rettungsschirm seien eine Million nach der anderen für nicht belegte Heimplätze an die Pflegeeinrichtungen geflossen, kritisierte Bentele: „Für die häusliche Pflege gab es dagegen nichts. Wann wird endlich verstanden: Die Betroffenen wollen nicht ins Heim und die Angehörigen sind bereit sich an der Pflege zu beteiligen – aber sie brauchen Unterstützung.“ Bentele forderte deshalb die Verhandler der künftigen Bundesregierung auf: „Kein Koalitionsvertrag ohne Stärkung der Angehörigenpflege! Ansonsten werden wir als Sozialverband auf die Barrikaden gehen.“

Angesichts des Fachkräftemangels in Einrichtungen sei die Förderung der Pflege durch Angehörige und ambulanter Angebote das Gebot der Stunde, sagte Bentele: „Dafür müssen aber endlich die Rahmenbedingungen geschaffen werden.“ Die Liste der zu erledigenden Aufgaben ist nach Ansicht des VdK lang: Das Pflegegeld muss erhöht, die Pflegeleistungen müssen flexibilisiert und als Budgets ausgestaltet werden. Die Rentenanwartschaften für pflegende Angehörige sind zu verbessern. Außerdem ist eine Pflegezeit, die den Namen verdient hat, mit einer Lohnersatzleistung einzuführen. Gebraucht werden nach Ansicht des VdK zudem Angehörigenpflege-Manager, die Angehörige neutral beraten und in schwierigen Lagen auch die Hilfen zusammenstellen und koordinieren.

Eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Rahmen des Pflegereports der DAK-Krankenversicherung hat ergeben, dass eine Mehrheit der Menschen unter 40 Jahren eigene Angehörige pflegen würde. Demnach wären zwei von drei, die zwischen 16 und 39 Jahren alt sind, bereit, Pflegeaufgaben in der Familie zu übernehmen.

Freitag, 15. Oktober 2021

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2438 (Christo 21)

 

Une minute de danse par jour
16 09 2021 / danse 2438
One Minute of Dance a Day
from
Nadia Vadori-Gauthier

9h34, Place de l’Étoile, Paris 16e. L’Arc de triomphe finit d’être empaqueté. Cette œuvre monumentale et temporairede Christo et Jeanne-Claude sera visible du 18 septembre au 3 octobre. SA réalisation nécessite 25 000 mètres carrés de tissu recyclable en polypropylène argent bleuté et 3000 mètres de corde rouge de la même matière. Le Ballet des grues se couple à celui du traffic des voitures.

9:34 am, Place de l'Etoile, Paris 16th. The Arc de Triomphe is getting wrapped up. This monumental and temporary work by Christo and Jeanne-Claude will be visible from September 18 to October 3. Its realization requires 25,000 square meters of recyclable fabric in bluish silver polypropylene and 3000 meters of red cord of the same material. The Street Ballet is coupled with that of the traffic of cars.

Fantasien zur Nacht (Foto): Rätsel - mit Gabrielle Kaufmann






Gabrielle Kaufmann                Foto: Sabine Kristmann-Gros

 

Fantasien zur Nacht (Video): Playboy Playmate - Jessica Burciaga

 

Playboy Playmate - Jessica Burciaga
Musik: Lenny Kravitz - Are You Gonna Go My Way

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Oper Frankfurt verschiebt Uraufführung der Oper "The People Out There"

Die Oper Frankfurt bedauert sehr, die für 22. Dezember 2021 geplante Uraufführung der Oper The People Out There von Hauke Berheide und Amy Stebbins verschieben zu müssen. Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen in den vergangenen Monaten konnten wichtige musikalische Experimentierphasen nicht stattfinden, die für den Kompositionsprozess unabdingbar sind. Die Oper Frankfurt freut sich darauf, dieses besondere Werk in einer der kommenden Spielzeiten zu realisieren.

Über aktuelle Änderungen informieren die Opern-Website (www.oper-frankfurt.de) und die bekannten Kanäle.

Im Moment steht ein Teil der Ersatzvorstellungen für The People Out There fest: Am 8., 10., 13., 15. und 16. Dezember 2021 um jeweils 19.00 Uhr wird im Bockenheimer Depot Händels Amadigi in der Produktion von Roland Böer (Musikalische Leitung) und Andrea Bernard (Inszenierung) gezeigt, die kürzlich ihre Frankfurter Erstaufführung feierte und eigentlich für diese Saison bereits abgespielt war. Die Besetzung u.a. mit Countertenor Brennan Hall in der Titelrolle bleibt unverändert, nur wird die Partie der Oriana jetzt von Elizabeth Sutphen anstatt von Kateryna Kasper übernommen. 

Darüber hinaus sollen noch zwei Abende mit dem Ensemble Modern angesetzt werden; Details hierzu folgen später.

Abonnent*innen haben die Wahl, eine dieser Vorstellungen zu besuchen oder sich den Wert des Tauschgutscheins gutschreiben zu lassen.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Mousonturm Frankfurt a.M.: Für Worldwide Kids, Bananenverkäufer und Wirtschaftsbosse

 

-> Mitmachen für alle
195 Staaten gibt’s auf der Erde, 187 Nationalitäten leben in Frankfurt, und die Anzahl der hier gesprochenen Sprachen ist noch viel höher. Das möchte der japanische Regisseur Akira Takayama im März 2022 mit dem Projekt Our Songs auf die Bühne bringen: Er lädt Menschen aus der Region ein, in ihren jeweiligen Sprachen Lieder, Gedichte aus der Vergangenheit mit dem Publikum zu teilen. Live auf der Bühne der Alten Oper. Nicht wichtig ist dabei, ob man die Sprache auch aktiv beherrscht oder vor allem ein Lied kennt. Alle Infos zum Mitmachen hier

-> MitMach(t)en für Profis
Das Festival Politik im Freien Theater der Bundeszentrale für Politische Bildung steht quasi vor der Tür – nächstes Jahr Ende September geht’s los. Professionelle freie Theatergruppen und -Künstler:innen aus dem deutschsprachigen Raum sind eingeladen, sich mit Produktionen zu bewerben, die einen Bezug zum Festivalthema „Macht“ haben und die zwischen Oktober 2018 und März 2022 entstanden sind bzw. noch entstehen werden. Please apply.

-> Mitmachen für alle 12- bis 15-Jährigen
Noch bis Freitag 15.10. läuft die Anmeldung für das Jugendmedienkunst-Festival Digitale Welten (18.-21.10.). In den Workshops können Jugendliche ihre Programmier- und Tinkering-Skills nach vorne bringen, dabei Techniken wie KI, 3D oder VR einsetzen und sich in Protest, Wut und Selbstermächtigung üben.

-> Nicht-Mitmachen für alle
Wir avancieren aber nicht vollständig zum Do-It-Yourself-Turm, um (Passiv-)Programm im Sommerbau haben wir uns auch gekümmert und das Schauspiel Frankfurt mit Stimmen einer Stadt: Alles ist groß (13. & 14.10.), die Clubs am Main mit Sommerbaunaechte #06 Brotfabrik präsentiert: Rey&Kjavik (15.10.) und Sommerbaunaechte #07 Milchsackfabrik präsentiert Afrob (16.10.) und den Cäcilien-Chor (17.10.) eingeladen. Im Frankfurt LAB wird das Publikum nächste Woche bei Sticky Matter (19.-21.10.) von ASJA auf eine Raumschiff-Mission zwischen dem Nichts und filigraner Materie mitgenommen.




Mousonturm LogoKÜNSTLERHAUS MOUSONTURM FRANKFURT a.M.
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
T +49 (0)69 40 58 95–0

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Montag, 11. Oktober 2021

World of Drones: Wie gut einfache Drone Cams sein können! 3MP von Hubsan




Der H 501 S mit 3 MP-Kamera liefert immer wieder gute Ergebnisse ab. Und dieser Typ ist zum Lernen des Drohnenflugs wegen seiner starren Kamera wirklich geeignet. Der Fernpilot sieht, was seine Drohne im Wind macht, wie stark die Einflüsse sind und wie er reagieren muss.

Sonntag, 10. Oktober 2021

HIGHLIGHTS IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2021

Sonntag, 31. Oktober 2021, um 18.00 Uhr im Opernhaus Premiere / Frankfurter Erstaufführung

Tobias Kratzer
Foto: Enrico Nawrath
 MASKERADE 

Komische Oper in drei Akten von Carl Nielsen
Neue deutsche Fassung von Martin G. Berger
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Musikalische Leitung: Titus Engel; Inszenierung: Tobias Kratzer
Mitwirkende: Alfred Reiter (Jeronimus), Susan Bullock (Magdelone), Michael Porter (Leander), Liviu Holender (Henrik), Samuel Levine (Arv), Michael McCown (Leonard), Monika Buczkowska (Leonora), Barbara Zechmeister (Pernille), Božidar Smiljanić (Ein Nachtwächter / Der Festordner), Danylo Matviienko (Ein Maskenverkäufer), Gabriel Rollinson (Ein Magister) u.a.


Weitere Vorstellungen: 4., 13., 20. (18.00 Uhr), 28. (18.00 Uhr) November, 2., 4. Dezember 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Dänischen Botschaft, des Dänischen Kulturministeriums und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Die komische Oper Maskerade von Carl Nielsen (1865-1931) fußt auf einer Komödie des „dänischen Molière“ Ludvig Holberg von 1724. Das Werk gilt als dänische Nationaloper, ist jedoch außerhalb Dänemarks eine Rarität. Die Partitur verbindet Volksliedhaftes mit Mozart’scher Leichtigkeit, schwelgerischen romantischen Kantilenen und energiegeladenen Tänzen. Der Orchestersatz ist hochvirtuos und voller harmonischer und kontrapunktischer Überraschungen. Für die Neuinszenierung hat die Oper Frankfurt bei dem Übersetzer und Regisseur Martin G. Berger eine neue deutsche Versfassung in Auftrag gegeben, basierend auf einer Linearübersetzung von Hans-Erich Heller. Sie überträgt die überbordende Reimflut des dänischen Librettos von 1906 in eine heutige, jedoch nicht platt aktualisierende Sprache und bringt den Wortwitz und die Situationskomik zum Blühen.

Dem reichen Großbürger Jeronimus ist die neue Mode der Maskenbälle suspekt: Da geraten die Identitäten ins Schwimmen, und die alte Ordnung droht zu verfallen. Sein Sohn Leander hat sich jedoch auf einer solchen Maskerade in eine unbekannte Schöne verliebt, und diese in ihn. Nun weigert er sich, den Plänen seines Vaters zu entsprechen und Leonora, die Tochter von Jeronimus’ Geschäftsfreund Leonard, zu heiraten. Insgeheim erliegt Leonard der Verführungskraft der Maskerade ebenso wie Jeronimus’ Frau Magdelone, der er auf dem Ball inkognito näherkommt. An der Seite von Leander ist sein Diener, der gewitzte Henrik. Er weiß mit jeder Lebenslage umzugehen und intrigiert geschickt für seinen Herrn. Am Ende stellt sich nach turbulenten Verwicklungen heraus, dass die Leander vom Vater zur Braut bestimmte Leonora eben die unbekannte Schöne vom Maskenball ist, der er ewige Liebe geschworen hat.

Die musikalische Leitung liegt bei Titus Engel, der 2013/14 an der Oper Frankfurt mit Telemanns Orpheus im Bockenheimer Depot debütierte, 2016/17 gefolgt von Mozarts Betulia liberata am selben Ort. Weitere geplante Frankfurter Dirigate (La Damoiselle élue / Jeanne d’Arc au bûcher und Don Giovanni) mussten aufgrund der Pandemie verschoben werden. Nach einem Gastspiel mit Wagners Lohengrin bei den Tiroler Festspielen Erl wird Titus Engel hier noch vor Nielsens Maskerade die erste Wiederaufnahme von Strauss’ Salome dirigieren. Regisseur Tobias Kratzer legte mit Meyerbeers L’Africaine – Vasco da Gama (2017/18) und Verdis La forza del destino (2018/19) aufsehenerregende Frankfurter Produktionen vor, 2019 gefolgt von Wagners Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählt Strauß’ Der „Zigeuner“baron an der Komischen Oper Berlin. Fast alle besetzten Sänger*innen sind Mitglieder des Ensembles, Chors und Opernstudios der Oper Frankfurt – mit zwei Ausnahmen: Susan Bullock (Magdelone), ab 2010/11 gefeierte Brünnhilde im Frankfurter Ring des Nibelungen, und Samuel Levine (Arv), der 2017 als Bertoldo in Trojahns Enrico sein Europa-Debüt im Bockenheimer Depot gab. 


Samstag, 2. Oktober 2021, um 19.00 Uhr im Opernhaus Erste Wiederaufnahme 

OEDIPUS REX 

Opernoratorium in zwei Akten von Igor Strawinsky
In lateinischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

IOLANTA


Lyrische Oper in einem Akt von Peter I. Tschaikowski

Iolanta (ohne Maske)
Foto: Barbara Aumüller



 In russischer Sprache mit deutschen und   englischen Übertiteln

 Musikalische Leitung: Valentin Uryupin; Inszenierung: Lydia   Steier
 Mitwirkende Odipus Rex: Eric Laporte (Ödipus), Katharina   Magiera (Jokaste),
 Nicholas Brownlee (Kreon), Andreas Bauer Kanabas   (Teiresias), Brian Michael
 Moore (Hirte), Sebastian Geyer (Bote), Philipp Rumberg   (Sprecher / Aufnahme)
 Mitwirkende Iolanta: Corinne Winters (Iolanta), Andreas   Bauer Kanabas (König 
 René), Gerard Schneider (Graf Vaudémont), Mikołai Trąbka   (Robert), Anthony 
Robin Schneider (Ibn-Hakia), Marvic Monreal (Martha), Juanita Lascarro (Brigitta), Bianca Andrew (Laura), Magnús Baldvinsson (Bertrand), Carlos Andrés Cárdenas (Almeric)


Weitere Vorstellungen: 7., 10. (18.00 Uhr), 17. (18.00 Uhr), 23. Oktober 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Oedipus Rex von Igor Strawinsky (1882-1971) in Kombination mit Iolanta von Peter I. Tschaikowski (1840-1893) feierte am 28. Oktober 2018 Premiere an der Oper Frankfurt. Unter den begeisterten Kritiken war auch jene auf dem Klassikportal www.musik-heute.de: „Einhellige Zustimmung erhielt das Frankfurter Opernhaus am Sonntagabend für die intelligente Kombination von zwei Kurzopern aus unterschiedlichen Stilepochen. Die US-amerikanische Regisseurin Lydia Steier bekam bei ihrem Hausdebüt großen Beifall des Publikums, trotz ihres unerbittlichen Blicks auf unsagbare Tabus.“
Steier verortete Oedipus Rex in einem parlamentarischen Saal zu Zeiten der Weimarer Republik, also während des politischen Übergangs mit all seinen Unwägbarkeiten. Iolanta hingegen wurde als Geschichte des Missbrauchs der Titelheldin durch ihren Vater erzählt; das Bühnenbild mit seinen unzähligen blonden, pink gewandeten Puppen blieb dabei sicherlich noch lange in Erinnerung. In beiden Stücken geht es um die Blindheit der jeweiligen Hauptperson – einmal im übertragenen und einmal im realen Sinne:

König Ödipus verschließt seine Augen vor der Tatsache, dass er unwissentlich zum Mörder des eigenen Vaters und zum Ehemann seiner Mutter Jokaste wurde. Als die Wahrheit ans Licht kommt, begeht diese Selbstmord, und er selbst sticht sich die Augen aus. Die Königstochter Iolanta hingegen kann tatsächlich nicht sehen und wird auf strenges Geheiß ihres Vaters von ihrer Umgebung in Unkenntnis über ihre Behinderung gehalten. Als der in sie verliebte Graf Vaudémont sie mit den Tatsachen konfrontiert, wird er vom König angeblich zum Tode verurteilt. Durch die Liebe findet Iolanta die Kraft, sich einer Therapie zu unterziehen, die ihr schließlich das Augenlicht wiedergibt. 

Die musikalische Leitung dieser ersten Wiederaufnahme liegt bei dem ukrainischen Dirigenten Valentin Uryupin, der damit sein Hausdebüt vorlegt. Der Gewinner des 8. Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti 2017 in Frankfurt übernahm mit Beginn der Saison 2021/22 den Posten des Chefdirigenten der Neuen Oper Moskau. Seit 2011 ist er regelmäßiger Gast des Orchesters MusicAeterna an der Permer Oper, das 2004 von Teodor Currentzis gegründet wurde und inzwischen bei zahlreichen internationalen Gastspielen begeistert. 

Die Partie des Ödipus übernimmt der frankokanadische Tenor Eric Laporte, der 2019/20 als Ulysse in Faurés Pénélope erstmals im Haus am Willy-Brandt-Platz gastierte. Des Grieux in Puccinis Manon Lescaut führte ihn im Frühjahr 2020 zurück ans Staatstheater Mainz. Für die Zeit danach geplante Engagements wie Max in Webers Der Freischütz in Essen oder der Kurfürst in Henzes Der Prinz von Homburg in Frankfurt fielen der Pandemie zum Opfer. 

Als Iolanta gibt die US-amerikanische Sopranistin Corinne Winters ihr Haus- und Rollendebüt. Zuvor jedoch führt sie die Titelpartie in Puccinis Madama Butterfly ans Teatro dell’Opera di Roma, gefolgt von Giorgetta und Suor Angelica in Puccinis Il trittico am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und der Titelpartie von Janáceks Jenůfa am Grand Théâtre de Genève. 

Alle übrigen Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und Opernstudios der Oper Frankfurt neu besetzt – mit einer Ausnahme: Andreas Bauer Kanabas übernimmt in Oedipus Rex erneut die Parte des Teiresias. In Iolanta sang er in der Premierenserie den Arzt Ibn-Hakia, nun jedoch verkörpert er stattdessen den Vater der Titelpartie, König René. 


Freitag, 8. Oktober 2021, um 19.30 Uhr im Opernhaus Erste Wiederaufnahme 

Ambur Braid (Salome) 
Foto: Monika Rittershaus 

SALOME

Drama in einem Aufzug von Richard Strauss
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Titus Engel; Inszenierung: Barrie Kosky
Mitwirkende: Ambur Braid (Salome), Nicholas Brownlee / Christopher Maltman (Jochanaan), AJ Glueckert (Herodes), Zanda Švēde (Herodias), Brian Michael Moore (Narraboth), Judita Nagyová (Ein Page der Herodias), Jonathan Abernethy, Michael McCown, Carlos Andrés Cárdenas, Peter Marsh, Kihwan Sim (Fünf Juden), Gordon Bintner, Danylo Matviienko (Zwei Nazarener), Frederic Jost / Dietrich Volle, Pilgoo Kang (Zwei Soldaten), Chiara Bäuml (Ein Sklave)


Weitere Vorstellungen: 16., 22., 28. Oktober, 7. (15.30 Uhr) November 2021 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr Preise: € 15 bis 116 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Salome von Richard Strauss (1864-1949) in der Sicht von Barrie Kosky war einer der großen Erfolge der Spielzeit 2019/20. Da traf es Publikum wie Mitarbeiter*innen doppelt hart, als aufgrund des ersten Lockdowns die vierte Vorstellung der Serie am 13. März 2020 schon nicht mehr stattfinden durfte. Anderthalb Jahre später steht die Produktion nun endlich im Rahmen ihrer ersten Wiederaufnahme erneut auf dem Spielplan, nachdem auch die für Januar 2021 geplanten Aufführungen verschoben werden mussten. Doch das konnte sich beim Lesen der hymnischen Kritiken nach der Premiere noch kaum jemand vorstellen: „Was für ein radikaler Ansatz! Was für ein genialer Wurf!“ (Das Opernglas) und „Barrie Kosky ist eine geradlinige, psychologisch tiefschürfende und abgrundtief schwarze Salome gelungen.“ (SWR 2 / Kultur aktuell). Die Opernwelt übertitelte ihre Rezension mit „Ein Coup – Selten wurde Richard Strauss’ Salome so packend auf den Punkt gebracht wie von (…) Barrie Kosky an der Oper Frankfurt“. Da wunderte es niemanden, dass wenig später in der Autor*innenumfrage dieses Magazins die Nominierungen für Kosky und seine Produktion in allen Kategorien so zahlreich waren, inklusive Ernennung von Katrin Lea Tag zur „Bühnenbildnerin der Jahres“. Ein schwarzer Raum, lediglich durchschnitten von Scheinwerferkegeln. Eine bildliche Umsetzung des Mond-Motivs, das die Protagonist*innen in den Fokus stellt und damit ganz nah an das Publikum heranrückt – das gilt vor allem für die Titelheldin: „Die Szene gehört Salome: In einem spektakulären, intensiven, total hingebungsvollen Rollendebüt ist die Kanadierin Ambur Braid zu erleben, mit einem unermüdlichen, dominanten, in der Höhe gewaltigen, nach unten immens abschattierten Sopran und dem Gesicht einer so komödien- wie thrillertauglichen Collegestudentin“, war etwa in der Frankfurter Rundschau zu lesen.

Da wird es viele Zuschauer*innen erfreuen, dass die Sopranistin – wie übrigens auch Tenor AJ Glueckert als Herodes – erneut mit von der Partie ist. Doch nun zu den Neubesetzungen: Die musikalische Leitung liegt bei Titus Engel, der 2013/14 an der Oper Frankfurt mit Telemanns Orpheus im Bockenheimer Depot debütierte, 2016/17 gefolgt von Mozarts Betulia liberata am selben Ort. Weitere geplante Frankfurter Dirigate (La Damoiselle élue / Jeanne d’Arc au bûcher und Don Giovanni) mussten aufgrund der Pandemie verschoben werden. Nach einem Gastspiel mit Wagners Lohengrin bei den Tiroler Festspielen Erl kehrt er nun für die Salome zurück nach Frankfurt, gefolgt von der Neuproduktion von Nielsens Maskerade. Zu seinen Plänen gehört u.a. Mussorgskis Boris Godunow an der Staatsoper Stuttgart. Die meisten weiteren Umbesetzungen stammen aus dem Ensemble der Oper Frankfurt: Der amerikanische Bassbariton Nicholas Brownlee wechselte vergangene Spielzeit vom Staatstheater Karlsruhe nach Frankfurt. Als Jochanaan gibt er – neben dem premierenbewährten Christopher Maltman in den letzten beiden Vorstellungen – sein Debüt auf der großen Bühne. Zu den Neubesetzungen aus dem Ensemble gehören Zanda Švēde (Herodias), Brian Michael Moore (Narraboth) und Judita Nagyová (Ein Page der Herodias) sowie zahlreiche kleinere Partien. Zum Inhalt der Oper:

König Herodes hält den Propheten Jochanaan gefangen, doch seine Stieftochter Prinzessin Salome, Tochter der Herodias, verlangt, diesen zu sehen. Der Prinzessin verfallen, gibt der Hauptmann Narraboth derem Verlangen trotz des ausdrücklichen Verbotes des Herrschers nach. Als Salome auf Jochanaan trifft, weist dieser sie zurück, woraufhin der von Eifersucht geplagte Narraboth Selbstmord begeht. Ihr lüsterner Stiefvater verlangt, dass die vom Propheten Verfluchte für die feiernde Gesellschaft tanzt. Sie lehnt zunächst ab, leistet der Aufforderung schließlich unter der Prämisse, jeden Wunsch erfüllt zu bekommen, mit dem „Tanz der sieben Schleier“ Folge und fordert im Gegenzug Jochanaans Kopf. Jegliche Umstimmungsversuche des entsetzten Tetrarchen bleiben erfolglos. Salome küsst den Mund des auf dem Silbertablett liegenden Hauptes und wird auf Herodes’ Befehl hin ebenfalls getötet. 



Dienstag, 26. Oktober 2021, um 19.30 Uhr im Opernhaus



 Peter Mattei (Bariton), Foto: Dario Acosta

Liederabend


PETER MATTEI, Bariton - DAVID FRAY, Klavier
Franz Schuberts Winterreise op. 89 D 911

Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) Mit einer Stimme von „unmenschlichem Schönklang“ (FAZ) und der besonderen Wahrhaftigkeit seiner Bühnenpräsenz ist der Bariton Peter Mattei u.a. als Rossinis Figaro, Mozarts Don Giovanni, Tschaikowskis Eugen Onegin oder Wagners Amfortas regelmäßig an den wichtigsten internationalen Opernhäusern, aber auch als Liedsänger in renommierten Konzertsälen zu Gast. Unvergessen sind seine Frankfurter Darstellungen von Brittens Billy Budd und Mozarts Don Giovanni. Wer sie erlebt hat, kann gut nachvollziehen, warum der zum Königlich Schwedischen Hofsänger ernannte Peter Mattei, der jedem Ton und jeder Silbe seine volle Aufmerksamkeit schenkt, als großer Lyriker seines Stimmfachs gilt. 2018 widmete er sich in einer Rezital-Serie zum ersten Mal der Winterreise. Nach einer gefeierten CD-Aufnahme beim Label BIS wird Peter Mattei den vielleicht berühmtesten Liederzyklus von Franz Schubert auch an der Oper Frankfurt präsentieren. 


Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstelle, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Freitag, 8. Oktober 2021

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2405

 

Une minute de danse par jour
14 08 2021 / danse 2405
One Minute of Dance a Day
from
Nadia Vadori-Gauthier

21h26, Le Havre.
Musique : Jean Sibelius, Op;26, N°7.

9:26 p.m., Le Havre
Dancing with Anna, Gregor, Gaël, Lucas and Jean.
Music : Jean Sibelius, Op;26, N°7.

Fantasien zur Nacht (Video): H E A V E N

 

HEAVEN 

This is Heaven.
An interpretation of blue skies.
A project which never really was a project and was done between everything else. But finally, I was sitting on my desk again for weeks and weeks, tweaking shots, mixing paint and staring at a wet piece of paper.

All scenes were created with water colors, ink and acrylic paint.

Music licensed via Musicbed: David A. Molina - Genesis

Donnerstag, 7. Oktober 2021

HKW Berlin: Revolutionen über 100 Jahre in Chemnitz

 


Mittwoch, 6. Oktober 2021

Künstlerhaus Mousonturm: Los años / Die Jahre

 


Gemeinsam im Splitsc(r)een sind bei Los años / Die Jahre (7.-10.10.) von Mariano Pensotti die Gegenwart und die Zukunft auf der Bühne. Theater als Illusion – feinsinnig und berührend – so wird die Geschichte eines Dokumentarfilmers in Buenos Aires erzählt, Höhenflüge und Scheitern inbegriffen -> Interview



Mousonturm LogoKÜNSTLERHAUS MOUSONTURM FRANKFURT a.M.
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T +49 (0)69 40 58 95–0

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Dienstag, 5. Oktober 2021

Schauspiel Frankfurt im Oktober


Liebes Publikum,

die neue Spielzeit ist eröffnet! Nach dem erfolgreichen Auftakt mit gleich drei Neuproduktionen freuen wir uns im Oktober auf die Premiere von »Yvonne, die Burgunderprinzessin«, eine Inszenierung der renommierten slowenischen Regisseurin Mateja Koležnik.

Außerdem nehmen wir einige Produktionen aus der letzten Spielzeit wieder auf, darunter »Andorra« von Max Frisch, »Mephisto« nach Klaus Mann sowie die letzten drei Teile unserer Frankfurt-Reihe »Stimmen einer Stadt«. Den Monolog »Alles ist groß« der vielfach ausgezeichneten Autorin Zsuzsa Bánk zeigen wir sowohl in den Kammerspielen als auch in der Freilichtbühne »Sommerbau« in Offenbach.

Erst ab November im Programm, aber schon jetzt im Vorverkauf: unser Familienstück »Wickie und die starken Männer« – ein großer Theaterspaß für alle ab 6 Jahren. Ebenfalls für kleine wie große Besucher:innen geeignet ist das Gastspiel »Hannah Arendt auf der Bühne« des belgischen Agora-Theaters.

Ab sofort können Sie Ihren Theaterabend auch wieder mit einem Getränk beginnen oder ausklingen lassen: Die Panorama Bar ist für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Bis bald im Theater

Ihr Schauspiel Frankfurt



PREMIEREN

YVONNE, DIE BURGUNDERPRINZESSIN

von Witold Gombrowicz / Regie: Mateja Koležnik

Yvonnes beharrliches Schweigen ergreift Besitz von Prinz, König, Königin und Hofstaat; es zwingt die peinlichsten Geheimnisse ans Tageslicht. »Man muss sie töten«, sagt der König. »Mit ihr darf man das.« Witold Gombrowicz‘ von schwarzem Humor getränkte Farce ist die erste Arbeit der vielfach ausgezeichneten Regisseurin Mateja Koležnik in Frankfurt.

MIT Max Böttcher, Torsten Flassig, Stefan Graf, Sarah Grunert, Manja Kuhl, Katharina Linder, Christoph Pütthoff, Peter Schröder AM 22./23./30. Oktober SCHAUSPIELHAUS

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VORSCHAU

WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER

nach Runer Jonsson / Regie: Robert Gerloff
Familienstück ab 6 Jahren

Wickie ist – ganz untypisch für ein Wikingerkind – klein und schmächtig und wenig draufgängerisch. Anders als die vermeintlich starken Männer will Wickie nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern benutzt ihn lieber zum Denken. Auf der Suche nach Heldentaten stürzen sich die Wikinger regelmäßig in Abenteuer in fernen Weltgegenden, aus denen sie ohne Wickies Hilfe nicht mehr herausfinden. Die zeitlose Anti-Heldenfigur Wickie, die andere nicht das Fürchten, sondern Empathie lehrt, ist hierzulande seit Jahrzehnten bekannt und geliebt. Das Schauspiel Frankfurt zeigt eine eigene Bühnenfassung mit wilden Abenteuern für Kinder und Erwachsene.

MIT Amaru Albancando, Abdul Aziz Al Khayat, Marie Julie Bretschneider, Susanne Buchenberger, Stefan Graf, Nils Kreutinger, Lenz Moretti, Annie Nowak, Sebastian Reiß, Michael Schütz, Alexej Voigtländer AM 13./28. November, 05./12./19./25. Dezember SCHAUSPIELHAUS Weitere Vorstellungen für Schulen buchbar. Die Termine entnehmen Sie bitte unserer Webseite.


WIEDERAUFNAHMEN

ANDORRA

von Max Frisch / Regie: David Bösch

Als vermeintlich einziger Jude in Andorra wächst Andri in einer latent antisemitischen Umgebung auf – bis der Hass auf ihn sich entlädt. David Bösch zeigt Max Frischs Parabel über die Alltagsmechanismen der Entmenschlichung als intensive, bildstarke Momentaufnahme einer klaustrophobischen Welt.

MIT Dentler, Geiße, S. Graf, Grunert, Kreutinger, Lutz, Meyer, Reiß, Schröder, Schütz AM 01./02./07./10./17. Oktober SCHAUSPIELHAUS


MEPHISTO

nach Klaus Mann / Regie: Claudia Bauer

Der Schauspieler Hendrik Höfgen arrangiert sich aus Karrieregründen mit der nationalsozialistischen Ideologie und steigt in der Diktatur zum Theaterstar auf. Ein Werk über Opportunismus und Widerstand, Kunst und Macht.

MIT Kammerer, Kubin, Kuschmann, Linder, Pütthoff, Sandmeyer, Straub, Tumba, Vögler und Lüdtke (Live-Kamera) AM 08./09./13./14./31. Oktober SCHAUSPIELHAUS



DIE REISE NACH KALLISTO

von Michel Decar / Regie: Robert Gerloff

Auf ihrer Mission zum Jupitermond Kallisto verstrickt sich die verschrobene Crew der Zimorodok I in existentialistischer Sinnsuche und zwischenmenschlichem Beziehungschaos. In der Reibung verschiedener Genres zeigt Michel Decar in seinem neuen Stück liebevoll und mit subversivem Humor den Menschen in seiner ganzen Tragik.

MIT T. M. Graf, Kammerer, Kreutinger, Reiß, Straub, Vögler AM 22./23./30. Oktober KAMMERSPIELE


RUND ODER SPITZ. WELTORDNUNGEN

Jugendtheaterprojekt ab 14 Jahren
Konzept und Regie: Martina Droste

Ein in seinen Lebenserfahrungen und Perspektiven diverses junges Ensemble taucht ein in Brechts »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe oder Reich und reich gesellt sich gern«, eine »Parabel auf die Welt«, die Motive und Mechanismen von Rassismus reflektiert – lebendiges politisches Theater von Jugendlichen für alle.

MIT Alatas, De los Santos, Ettling, Langhammer, Mbonigaba, Naghshbandi, Ogunbiyi, Schroeter, Skatchkov, Umbach AM 14. Oktober KAMMERSPIELE



ALLES IST GROSS

von Zsuzsa Bánk / Regie: Kornelius Eich

In dieser Spielzeit gibt es noch einmal die letzten Teile unserer großen Frankfurt-Monologreihe »Stimmen einer Stadt« zu sehen. In »Alles ist groß« lernen wir einen Grabmacher kennen, der in seinem vorherigen Job als Paketzusteller extrem unter Stress stand. Erst in seiner Arbeit auf dem Friedhof scheint er eine große Lebensfreude und einen inneren Frieden gefunden zu haben. Neben Vorstellungen in den Kammerspielen zeigen wir die Produktion auch an zwei Abenden in der Freilichtbühne »Sommerbau« in Offenbach.

MIT Kreutinger AM 08./09. Oktober KAMMERSPIELE 13./14. Oktober SOMMERBAU


HANNAH ARENDT AUF DER BÜHNE

Gastspiel Agora-Theater, Belgien

von Ania Michaelis und Felix Ensslin, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Marion Muller-Colard / für alle ab 10 Jahren

Die Inszenierung »Hannah Arendt auf der Bühne« führt ein junges Publikum auf das Denken der politischen Theoretikerin zu. Sie entwirft den letzten Tag im Leben von Hannah Arendt neu, erfindet die Begegnung mit einem Mädchen, das sich als »auch eine Hannah« vorstellt und die große Hannah mit ihren Fragen irritiert, und folgt dem Weg der beiden ins Theater – entlang Arendt'scher Positionen – ohne die historische Katastrophe auszulassen, die die Jüdin Hannah Arendt zwang, vor den Nazis aus Deutschland zu fliehen.

MIT Wellington Barros, Karen Bentfeld, Galia De Backer, Joé Keil, Roland Schumacher AM 27. Oktober, 16.00 Uhr und 19.00 Uhr KAMMERSPIELE


Neue Mainzer Straße 17
60311 Frankfurt am Main
info@schauspielfrankfurt.de
www.schauspielfrankfurt.de

Kartentelefon: 069.212.49.49.4

Mo-Fr 9-19 Uhr
Sa und So 10-14 Uhr




Montag, 4. Oktober 2021

Papiertheater Kitzingen: Der schönste Augenblick

 


Es ergeht herzliche Einladung!

 

 

Das Papiertheater Kitzingen spielt für Sie das einstündige Theaterstück

 

Der schönste Augenblick

 


 

  … ein traumhaft schönes Märchen über die Liebe …   

                                                

Für Jung und Alt ab 6 Jahren                    

12 Akte – 60 min    

                        

Samstag, 09. Okt., 17 Uhr       

Sonntag, 10. Okt., 17 Uhr      

Samstag, 16. Okt., 17 Uhr                  

 Sonntag, 17. Okt., 17 Uhr 


Aktuelle Corona-Regeln bitte beachten!          

 

Bitte reservieren Sie telefonisch, per E-Mail

oder über das Formular der Homepage!

 

Gabriele Brunsch

 

 Tel.: 09332-8692
gabriele.brunsch@t-online.de

 

www.papiertheater-kitzingen.de

 

 

Papiertheater Kitzingen

Grabkirchgasse 4

97318 Kitzingen am Main

 

Samstag, 2. Oktober 2021

Fantasien zur Nacht (Video): Requiem for a piece of meat

 


Requiem for a piece of meat - excerpts

Foodwatch: TOPF SECRET - Wie sauber ist das besuchte Restaurant wirklich oder Darf man diese Imbissgaststätte noch besuchen?




Schimmel, Mäusebefall oder verdreckte Maschinen – immer wieder gibt es ekelerregende Zustände und Skandale in Lebensmittelbetrieben. Doch viel zu oft bleibt das geheim, denn die amtlichen Kontrollberichte lagern in den Schränken der Behörden. Um das zu ändern, haben wir die Verbraucherplattform „Topf Secret“ gestartet. Mit wenigen Klicks können auch Sie die Ergebnisse von Kontrollen bei Betrieben erfragen - und das Ergebnis dann öffentlich machen! Der Hotel- und Gastro-Lobby gefällt unsere Plattform ganz und gar nicht. Die Lobby will die Ekel-Betriebe schützen. Vor allem der einflussreiche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) setzte alle Hebel in Bewegung, um unser Portal zu torpedieren und damit auch die Informations- und Meinungsfreiheit der Verbraucher:innen einzuschränken. Der DEHOGA versuchte sogar, die Plattform vom Ernährungsministerium verbieten zu lassen. Doch wir stellten uns dem Widerstand. Mit Erfolg: Die entscheidende Musterklage des Verbandes fiel diese Woche zu Gunsten der Verbraucher:innen aus! Wer einen Ekel-Betrieb führt, muss sich negative Berichterstattung gefallen lassen. Die Meinungsfreiheit hat Vorrang! Nutzen auch Sie Ihre Rechte und stellen Sie – mit dieser Gerichtsentscheidung im Rücken – weitere Anträge.

Je mehr Anfragen durch Sie gestellt werden, desto mehr Ekel-Betriebe können wir gemeinsam entlarven. Und desto klarer auch das Signal an die Politik: Wir Verbraucher:innen erwarten mehr Transparenz!


Topf Secret - stellen Sie einen Antrag, wenn ein Anbieter offensichtlich durchhängt oder wenn Sie Zweifel aus dem Weg räumen wollen.

Freitag, 1. Oktober 2021

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2451

 

 
 Une minute de danse par jour 
29 09 2021 / danse 2451 
One Minute of Dance a Day
from Nadia Vadori-Gauthier


23h12, La Manufacture, Aurillac. Je suis seule dans le studio. Au dessus, la technique se prépare. Demain soir, je fais une performance « Cartes mémoires » lors de laquelle le public tire des cartes de mes « minutes de danse » de ces 7 dernières années. Je les danse et je raconte. Musique : « Halcyon » Loscil. 

11:12 p.m., La Manufacture, Aurillac. I am alone in the studio. Above, the technique is being set. Tomorrow night, I'm doing a “Memory Cards” performance in which the audience draws cards from my “Minutes of Dance” from the past 7 years. I dance them and I share memories. Music: “Halcyon” Loscil.

Fantasien zur Nacht (Video): Phosphorus



PHOSPHORUS Book Teaser
from
George Striftaris

(33 from 122 pictures) Animation: Stathis Nafpliotis
music: Theodore Katemidis
montage: Spiros Psichogios

striftaris.com/phos-shop/

Phosphorus is the ancient Greek word that signifies "he who bears light". Lucifer, in Latin. It was also, once, the name by which the planet Venus was known. Furthermore, it is one of the chemical elements necessary to the existence of life.

PHOSPΗORUS is a photographic album, a collection of male nudes that are sometimes incorporated in a natural environment, sometimes in an urban setting and at other times appear to inhabit an unexplored interim of invented space.
They circulate, stand, pose, give in to abandon. Impudent within a nudity that seems self understood, they forcefully trigger not only the viewer's retina but also his or her dormant psychic fissures, as each in turn annihilate the stereotypes of manhood.
Self-sufficient, they give in to nonchalance, to narcissism, to melancholy, to neurosis, to guiltless bliss.

The men of planet PHOSPHORUS appear to despise time and its constraints. Above all, they are there to be looked at.