Fr, 20.11.2026 | 20.00 Uhr | von Barbi Marković
| Das Auftragswerk der neuen Hausautorin Zu spät aufgewacht, alles passt nicht mehr: weder Kleidung noch Arbeit, weder Körper noch Welt. In ihrem neuen Theaterstück verbindet Barbi Marković, Hausautorin des Nationaltheaters Mannheim in der Spielzeit 2026.27, die groteske Komödie mit den Mitteln des Krimis. Im Zentrum steht die absurde Reise einer Hausmeisterin zwischen Belgrad und Wien, die mit einem Mordfall verknüpft ist. In einer skurrilen Parallelwelt aus Candy Crush, True Crime, schlechten Filmen, Plastik und grellen Farben wird Trash zur ästhetischen und gesellschaftlichen Strategie. Verspielt, überladen und überraschend zärtlich entwirft Barbi Marković ein »Kaleidoskop der Plastikwelt«. Ein Theaterabend über eine überforderte Gegenwart, die sich weder erklären noch sauber lösen lässt. Willkommen in der Trashbiografie! VERANSTALTUNGSHINWEIS: Lernen Sie die neue Hausautorin kennen! Zum Auftakt der Spielzeit liest das Schauspielensemble am Do, 29.10., 20.00 Uhr in der Lobby des Werkhauses Texte von Barbi Marković – darunter auch einen exklusiven Ausschnitt aus ihrem neuen Stück »was übrig bleibt haha«. Im anschließenden Gespräch geht es um Humor als Haltung, um Komik auf der Bühne. Weitere Infos. |
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Details | Regie: Ruth Mensah Bühne: Yuni Hwang Kostüm: Shayenne Di Martino Licht: Ronny Bergmann Dramaturgie: Mascha Luttmann
Mit Sarah Zastrau, Jessica Higgins, Sandro Šutalo
Weitere Termine Fr, 27.11.2026, 20.00 Uhr Weitere Termine folgen |
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Fr, 27.11.2026 | 19.00 Uhr | nach dem Roman von
| Maxim Didenko zurück in Mannheim Maxim Didenko kehrt nach Mannheim zurück: Nach seiner gefeierten Inszenierung von »Die Nacht von Lissabon« bringt er Michail Bulgakows »Meister und Margarita« als eigenständige Bühnenfassung auf die Bühne. Bulgakows Roman verbindet Satire, Liebesgeschichte, politische Parabel und metaphysisches Spiel. Als der geheimnisvolle Woland mit seinem Gefolge in das Moskau der 1930er Jahre einbricht, geraten Macht, Anpassung und Denunziation aus den Fugen. Parallel erzählt der Roman von Pontius Pilatus, dem Meister und Margarita, von Schuld, Kunst und der Kraft der Liebe. Für Mannheim wurde der bekannte Klassiker eigens in eine neue Bühnenfassung umgeschrieben. Die Inszenierung schafft Raum für physisches Theater, Komik, Clownerie, Musik, Video und Choreografie. Maxim Didenko inszeniert den Kultroman als rauschendes, musikalisches und bildstarkes Theaterereignis. |
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Details | Regie: Maxim Didenko Video: Oleg Mikhailov Bühne: Andreas Auerbach Kostüm: Patricia Talacko Licht: Damian Chmielarz Musik: Savva Rozanov Choreografie: Vladimir Varnava Dramaturgie: Annabelle Leschke
Mit Woland, Dr. Strawinski, Afranius: Matthias Breitenbach Pontius Pilatus, Berlioz, Bengalsky, Likhodeev: Boris Koneczny Meister, Levi Matthäus: Paul Simon Margarita: Maria Munkert Azazello, Korojew: Eddie Irle Besdomny, Jeschua, Judas: Barış Özbük Gella, Frieda, Krankenschwester, Natascha, Schwalbe: Dominika Hebel (Gast) Behemoth, Sekretär, Riukhin: Can Braastad-Tiffon
Weitere Termine Do, 31.12.2026, 19.00 Uhr mit anschließender Silvesterparty! Weitere Termine folgen |
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TEUFELSKINDER von Jules Amedée Barbey D'Aurevilly
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Mittwoch, 14. Oktober 2026
Nationaltheater Mannheim im November 2026
Mittwoch, 3. Mai 2023
NTM Mannheim: 22. Internationale Schillertage
22. Internationale Schillertage
22. Juni – 2. Juli 2023, Nationaltheater Mannheim
»Schöne Welt, wo bist du?«
Unter dem Motto »Schöne Welt, wo bist du?« fragen vom 22. Juni bis 2. Juli 2023 die 22. Internationalen Schillertage, die seit 1978 eine feste Größe am Nationaltheater Mannheim sind und alle zwei Jahre einen einzigartigen Überblick über den Stand der künstlerischen Auseinandersetzung mit Friedrich Schiller bieten, nach Utopien und alternativen Entwürfen für unsere Zukunft, unsere Welt und unser Zusammenleben.
Das Motto ist Schillers 1788 erstmals veröffentlichtem Gedicht »Die Götter Griechenlands« entnommen. In seinem Gedicht zeichnet Schiller ein idealisiertes Bild der Antike und beklagt zugleich den Verlust einer Welt, in der Kunst und Natur, Menschen und Götter vermeintlich eins waren – eine Welt der Schönheit und der Freiheit, frei von den Zwängen, Zumutungen und Herausforderungen seiner eigenen Epoche.
Angesichts der aktuellen Weltlage blicken die Schillertage nicht zurück, sondern fragen sich, wie unsere Welt beschaffen sein müsste und was wir tun können, um sie guten Gewissens als »schöne Welt« bezeichnen zu können. Wer wären wir in einer solchen utopischen Welt, und wer wollen wir sein, als Individuum und als Gesellschaft? Und da Schillers Werk für jede Lage den passenden Vers bereithält, arbeitet das Festival mit einem Zitat aus einem weiteren berühmten Gedicht: »Alle Menschen werden …« tanzen, zusammenkommen, feiern, reden, diskutieren, spielen, neugierig sein…
Samstag, 15. Januar 2022
Nationaltheater Mannheim: 2027 – DIE ZEIT, DIE BLEIBT
2027 – DIE ZEIT, DIE BLEIBT / Ensemble
Foto: Maximilian Borchardt
Uraufführung | Fr, 14.01.2022 | 19.30 Uhr | Schauspielhaus
2027 – DIE ZEIT, DIE BLEIBT
Versuch über die Klimakrise von Gernot Grünewald & Ensemble
Regie: Gernot Grünewald | Bühne: Michael Köpke | Video: Thomas Taube | Licht:
Wolfgang Schüle | Dramaturgie: Kerstin Grübmeyer
Mit: Sophie Arbeiter, Maria Munkert, Patrick Schnicke und Nicolas Fethi Türksever (Gast) und Mannheimer Bürger*innen
Vor fast zwei Jahren war »Siebenundzwanzig Jahre« die erste Premiere, die am Nationaltheater Mannheim aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste. Nun feiert das Stück über die Klimakrise von Gernot Grünewald und Ensemble in einer überarbeiteten Version und unter dem neuen Titel »2027 – Die Zeit, die bleibt« am Freitag, 14. Januar um 19.30 Uhr im Schauspielhaus endlich Uraufführung.
Das Projekt, in dem vier professionelle Schauspieler*innen gemeinsam mit Mannheimer Bürger*innen auf der Bühne agieren, sollte unter dem Namen »Siebenundzwanzig Jahre« eigentlich schon im März 2020 uraufgeführt werden und wurde nun mit den neu gewonnenen Erfahrungen und dem Wissen nach zwei Jahren Pandemie neu betrachtet und überarbeitet.
In der aktualisierten Version geht es darum, was uns angesichts der Klimakrise vom Handeln abhält und ob wir nach zwei Jahren mit Corona anders über das Klima denken. Wie an der »Carbon Clock« abzulesen ist, bleibt uns bei gleichbleibendem CO2-Ausstoß nur bis zum Ende des Jahres 2027 Zeit, bis das weltweite CO2-Budget aufgebraucht sein wird – wenn wir die globale Erderwärmung bei 1,5 Grad stoppen wollen. Unsere eigenen Entscheidungen und unser politisches Handeln spielen dabei eine entscheidende Rolle, weshalb sich in dieser theatral-musikalischen Versuchsanordnung Alltagshandeln und Endzeitszenario auf gleicher Ebene begegnen.
Gernot Grünewald arbeitet seit 2011 als freier Regisseur an Theaterprojekten und wurde u.a. 2016 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis ausgezeichnet. Seine Erfahrung im Umgang mit dokumentarischem Material und politischen Themen setzt er nun mit »2027 – Die Zeit, die bleibt«, seiner ersten Regiearbeit am Nationaltheater, fort.
Mittwoch, 10. November 2021
Nationaltheater Mannheim: »CHRRRRSCHHHHHH – In den Wald!« (ab 8 Jahren)
Nach der Pause im vergangenen Jahr präsentieren das Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim und das Junge NTM in der Spielzeit 2021/22 wieder ein gemeinsames Familienstück. Die Koproduktion »CHRRRRSCHHHHHH – In den Wald!« von Daniel Cremer & Gäng feiert am Samstag, 13. November um 16 Uhr Uraufführung im Schauspielhaus und richtet sich an ein Publikum ab acht Jahren.
Ensemble und Publikum begeben sich in »CHRRRRSCHHHHHH« (der Titel ahmt lautmalerisch die Geräusche beim Durchstreifen des Waldes nach) auf eine gemeinsame Reise durch die Schichten des Waldes und erkunden, was es im Unterholz zu entdecken gibt. Erzählt wird u. a. die Geschichte eines alten Raben und zweier Wildschweine, die mit dem Müll, den die Menschen im Wald liegen lassen, in Berührung kommen. Darunter ist auch ein halbdefekter Roboter, der beginnt, die Gegend zu erkunden und das soziale Gefüge im Wald zu verschieben. Während die Wildschweine in dem Roboter bloß eine Skulptur sehen, findet der Rabe in ihm einen Freund.
Spielerisch und mit der einen oder anderen Gesangseinlage streift Daniel Cremer in seiner dritten Arbeit am Nationaltheater Mannheim Themen wie Konsum, Umweltverschmutzung und Gemeinschaft. Bühnen- und Kostümbildnerin Carolin Gießner verortet die Geschichte zwischen Lianen, Kokons und einem großen alten Baum in einer anderen und doch ganz nahen Welt an den Grenzen unserer Städte.
Dienstag, 7. September 2021
Nationaltheater Mannheim: LAND OHNE WORTE (Premiere)
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| Annemarie Brüntjen Foto: Christian Kleiner |
LAND OHNE WORTE
Dramaturgie: Anna-Sophia Güther
Mit der Premiere dieses Stückes startet das Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim am Samstag, 11. September um 19.00 Uhr im Schauspielhaus in die Spielzeit 2021/22. Im Mittelpunkt der Inszenierung des ehemaligen Mannheimer Hausregisseurs Dominic Friedel und der NTM-Ensembleschauspielerin Annemarie Brüntjen steht die Frage, was Kunst in Zeiten der Krise darstellen oder bewirken kann. Brüntjen liefert eine spielstarke und hochmusikalische Performance in einem melancholisch-sinnlichen Abend.
Dienstag, 9. Februar 2021
Nationaltheater Mannheim: CECILS BRIEFWECHSEL - NTM mit Publikumsbeteiligung per Post!
Cecils Briefwechsel
Ein Post-Drama
von Sapir Heller, Lena Wontorra und Ensemble
nach »Gott Vater Einzeltäter – Operation Kleist« von Necati Öziri
Cecil ist Teil eines Netzwerks, das für eine verbesserte Gegenwart einsetzt. Weil sie zurzeit keine Versammlungen abhalten kann, verschickt sie aus dem Homeoffice Briefe, um ihre Geschichte zu erzählen und gesellschaftsrelevanten Fragen nachzugehen. Sie will in einen Austausch darüber kommen, was das Patriarchat in all seinen Facetten nicht nur mit den Männern, sondern mit uns allen macht.
Necati Öziri verbindet in seinem Theatertext »Gott Vater Einzeltäter – Operation Kleist«, verschiedene Figuren und Narrative Heinrich von Kleists für eine Patriarchats-Betrachtung. Das Stück ist ein Auftragswerk für das NTM und hätte im Februar 2021 Premiere haben sollen. Regisseurin Sapir Heller hat mit ihrem Ensemble nun ein »Post-Drama« entwickelt, das die Stimme von Cecil, einer Figur aus dem Drama, zu Ihnen nach Hause bringt und Ihnen die Möglichkeit bietet, mit ihr in Kontakt zu treten. Denn wenn Sie nicht ins Theater kommen können, muss das Theater eben zu Ihnen kommen!
Nachdem Sie Ihre Teilnahme gebucht haben, bekommen Sie einen ersten Brief per Post nach Hause geschickt. Sie buchen über unsere Theaterkasse das Datum, an dem der erste Brief (so die Post es einrichten kann) zu Ihnen nach Hause kommt. In diesem Brief finden Sie nicht nur einen Text, sondern auch weitere Gegenstände, mit denen Sie ihr ganz persönliches Theatererlebnis für sich und ihren Haushalt zuhause inszenieren können. Im Anschluss sind Sie dazu eingeladen eine Antwort zu verfassen und mit Cecil in Dialog zu treten. Sie wird wieder antworten und mit Ihnen die Geschichte weiterinszenieren.
Preis: € 20,- / erm. € 9,-
Mittwoch, 3. Februar 2021
Nationaltheater Mannheim mit neuen Performance-Ideen im Februar
Das Nationaltheater Mannheim lädt ein zu einer digitalen und haptischen Entdeckungsreise und hat neue Ideen entwickelt geschlossene Theater trotzdem leben zu lassen:
>>Den Anfang macht ab dem 08. Februar »Cecils Briefwechsel«, ein Post-Drama von Sapir Heller, Lena Wontorra und dem Ensemble nach »Gott Vater Einzeltäter – Operation Kleist« von Necati Öziri. Da Öziris Stück pandemiebedingt nicht zur Aufführung kommen konnte, hat sich das Produktionsteam einen interaktiven Briefwechsel zwischen einer der Figuren, Cecil, und unserem Publikum überlegt. Cecil ist Teil eines Netzwerks, das sich für eine verbesserte Gegenwart einsetzt und, da Versammlungen verboten sind, verschickt sie jetzt aus dem Homeoffice Briefe. So gelingt es ihr, ihre eigentliche Geschichte mit all den sie umgebenen Fragestellungen zu erzählen und mit den Briefempfänger*innen, unserem Publikum, in einen Dialog zu treten. Dabei wird ein Folgebrief erst nach einer Reaktion des Empfängers ausgelöst. Ein Stück Theater ganz analog per Post nach Hause!
Bei der Instagram Performance »Fräulein Else« von Arthur Schnitzler präsentiert sich eben jene Else auf ihrem Instagram-Account und geht am 12. Februar sogar live, um die Welt an ihrem Gedankenstrom teilhaben zu lassen! Regisseur Daniel Cremer und Schauspielerin Vassilissa Reznikoff folgen den Spuren einer stolzen und eigenwilligen jungen Frau, die wie eine feministische Pop-Ikone stolz ihr Spiegelbild betrachtet und eine Vielfalt an Antworten in sich birgt.
Ein Livestream erwartet Sie zudem mit »Plant Session No. 2«, einem Konzert für Büropflanzen. Denn in den verlassenen Büros des Theaters vegetieren sie ohne Aufmerksamkeit dahin. Zeit, ihnen einen ganzen Konzertabend zu widmen und sie in unseren leeren Zuschauerreihen Platz nehmen zu lassen. Annemarie Brüntjen und Matthias Breitenbach präsentieren dabei Songs zwischen experimental Post-Pop, Alternative, Indie und Singersongwriter.
Und dann hat es auch noch »ZOOM GEMACHT«! Mit einem neuen digitalen Format laden Mitarbeiter*innen und Künstler*innen ab Mitte Februar zum Austausch ein. Vorträge, digitale Kunst, sich begegnen und unterhalten, gemeinsam kochen und vieles mehr erwartet den Zuschauer in regelmäßigen Abständen.
Weiterhin abrufbar ist unter anderem das Reiselyrik-Hörbuch »Nachts die Sterne über mir«, in dem Boris Koneczny, Schauspieler am Nationaltheater Mannheim, mit dem Freiburger Musiker Robert Monthereux eine lyrisch-musikalische Reise vom 18. bis ins 20. Jahrhundert unternimmt. Und auch der NTM Podcast »Studio Spielhaus« ist mit einem Special aus dem Homeoffice am Start, um die pandemiebedingt verlängerte Wartezeit auf Folge 2 zu verkürzen. Verkürzen lässt sich die Zeit auch mit Soeren Voimas »Menschenfeind. Im Paradies«, einer Neufassung der beiden Klassiker »Menschenfeind« und »Triumph der Liebe« zu einem Werk, das ursprünglich im März Premiere gefeiert hätte. Es steht ab sofort auf der Website des NTM zum Nachlesen für Zuhause zur Verfügung.
Auch die Reihe »Das Haymatministerium« – gefördert im Fonds 360° für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes – wird im Februar fortgesetzt. <<
Dienstag, 11. Februar 2020
Nationaltheater Mannheim: »Safe Space« – Themenfestival zu Körper und Identität - 14.-16.02.20
– Themenfestival zu Körper und Identität am Nationaltheater Mannheim
Vom 14. bis 16. Februar 2020 im Werkhaus und Schauspielhaus
Das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit ist zerbrechlich und oft widersprüchlich. »Safe Space«, ein Themenfestival des Schauspiels des Nationaltheaters, geht der Frage nach, wie Freiheit und Sicherheit vereinbar sein können und welche Rollen dabei Körper, Geschlecht und Herkunft spielen. Das Themenwochenende findet vom 14. bis 16. Februar 2020 als gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Publikum statt. Damit vertieft das Nationaltheater Mannheim den Themenkomplex gesellschaftlichen Miteinanders, der in der Spielzeit 2019/20 unter anderem mit Schauspiel-Inszenierungen wie »Liebe / Eine argumentative Übung«, »Ellbogen«, »Sex – Die halbe Wahrheit« und der Tanz-Produktion »Next Paradise« bereits auf dem Spielplan steht.
Das Konzept des »Safe Space« entstammt dem universitären Kontext und ist vor allem in Studentenwohnheimen oder bei LGBTQ-Gruppen – als Deklarierung homophobiefreier Orte – populär. Safe Spaces sind geschützte Räume für Menschen und Gruppierungen, die sich ausgeschlossen oder angefeindet fühlen. Sie sind dort sicher vor verletzenden Erfahrungen und frei, sich auszudrücken.
Mit Gastspielen aus Berlin und Leipzig, der Tanz-Premiere »Next Paradise«, in Workshops und Gesprächen und mit Parties und Konzerten denken Theaterleute und Zuschauer*innen gemeinsam über die Möglichkeiten des Zusammenlebens nach.
Informationen zu Sprache, Audiodeskription und Barrierefreiheit finden sich bei den jeweiligen Veranstaltungen.
Programm
The Miracle of Love – Gastspiel von und mit Daniel Cremer
Am Freitag, 14. Februar um 20 Uhr im Studio Werkhaus
Ist Liebe ein großes Mysterium oder eine politische Praxis? Wenn Daniel Cremer in seiner Show das Wunder der Liebe erkundet, kann alles passieren!
https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=3666
Tanz mit! –Tanz-Workshop für alle und jeden
Am Samstag, 15. Februar um 13 Uhr im Ballettsaal
Anmeldung unter nationaltheater.tanz@mannheim.de
Ein Familienfest
Am Samstag, 15. Februar um 14 Uhr im Foyer Junges NTM
Im Rahmen der künstlerischen Forschungsresidenz von und mit Wera Mahne
Informationen und Anmeldung lisa.zehetner@mannheim.de
Liebe / Eine argumentative Übung – von Sivan Ben Yishai
Am Samstag, 15. Februar um 19 Uhr im Studio Werkhaus
Nachgespräch im Foyer Studio Werkhaus im Anschluss an die Vorstellung
https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=3502
Next Paradise – Uraufführung
Am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr im Schauspielhaus
Choreografien von Frank Fannar Pedersen, Erion Kruja, Taulant Shehu und Stephan Thoss
https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/tanz/stueck_details.php?SID=3522
Safer than Space
Am Samstag, 15. Februar um 22.15 Uhr in der Lobby Werkhaus
Konzert mit Tala Al-Deen und Falk Effenberger
https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=3668
School of Shame – Gastspiel des Tanzlabors Leipzig in Kooperation mit POLYMORA INC.
Am Sonntag, 16. Februar um 20 Uhr im Studio Werkhaus
Scham kommt selten allein, Scham braucht Publikum – und sie zu überwinden auch. In einer Musicalperformance zwischen Castingshow und Klassenzimmer blicken die fünf Performer*innen von POLYMORA Inc. ihren blinden Flecken ins Gesicht und zerlegen gesellschaftliche Systeme von Scham und Beschämung.
https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=3669
Karten sind an der Theaterkasse unter T 0621 16 80 150 oder unter www.nationaltheater-mannheim.de erhältlich.
Donnerstag, 16. Januar 2020
Nationaltheater Mannheim: HUNDEHERZ von Christoph Bornmüller
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| László Branko Breiding, Boris Koneczny (cc) Christian Kleiner |
Premiere
Christoph Bornmüller inszeniert
»Hundeherz«
nach der Erzählung von Michail Bulgakow
Seit Freitag, 10. Januar 2020, um 20 Uhr im Studio Werkhaus
Mit László Branko Breiding, Almut Henkel, David Kirchner, Boris Koneczny, Robin Krakowski, Arash Nayebbandi und Sarah Zastrau
In seiner 1925 entstandenen und den Frankenstein-Mythos aufgreifenden Erzählung kritisierte der russische Schriftsteller und Arzt Bulgakow die rauschhafte Utopie des Transhumanismus und des Fortschrittsglaubens der frühen Sowjetunion. Seine satirische Betrachtung ist in der neoliberalen Leistungsgesellschaft aktueller denn je: Lifestyle-Optimierung, Fitnesswahn und Maschinenkörper verschieben zunehmend die Grenzen des Menschseins.
Christoph Bornmüller, seit 2018/19 Mitglied des Schauspielensembles, inszeniert mit »Hundeherz« nach Michail Bulgakow seine erste Regiearbeit am Nationaltheater Mannheim: Der Moskauer Verjüngungs-Spezialist Preobrashenski setzt einem Straßenköter Hirn und Hoden eines Kleinkriminellen ein, um den »Neuen Menschen« zu erschaffen. Doch das Experiment geht schief – denn wie der unfreiwillige Spender hat der Menschenhund eine Vorliebe für Alkohol, Kraftausdrücke und Gewalt und macht das Leben seines Schöpfers zur Hölle.
Christoph Bornmüller, derzeit als Schauspieler in »Die Räuber«, »Ansichten eines Clowns«, »Endstation Sehnsucht« und »Die Möwe« zu erleben, inszenierte bereits in Darmstadt, Schwerin und Rostock.
Bühne und Kostüme gestaltet Martin Miotk, David Kirchner (Kirchner Hochtief) komponiert die Musik und spielt sie live auf der Bühne
Nächste Vorstellungen finden am 18. Januar (ausverkauft) sowie am 8. und 12. Februar statt.
Karten sind zu 18 Euro (ermäßigt 10 Euro) an der Theaterkasse unter
T 0621 16 80 150 oder unter www.nationaltheater-mannheim.de erhältlich.
Mittwoch, 10. Juli 2019
Nationaltheater Mannheim: Sonderförderung vom Land
Schauspielsparte des Nationaltheaters Mannheim erhält Sonderförderung im Fonds
»Gesellschaftlicher Zusammenhalt – Förderung von künstlerischen und kulturellen Projekten«
des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Die zweijährige Projektreihe »Neue Körper« des mit Beginn der Spielzeit 2018/19 am Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim gegründeten Mannheimer Stadtensembles wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg mit 107.400 Euro gefördert.
Der menschliche Körper ist Gegenstand und Zeuge sozialer, politischer, ökonomischer und technologischer Entwicklungen. Welche Körper »entsprechen der Norm«? Welche Körper sehen wir in den Medien oder der Politik – und welche nicht? Was sagen unsere Körper über unseren Bildungsgrad, über unseren Lifestyle oder über unser Selbstbild aus? Wie lassen sich unsere Körper verbessern – und warum sollte das notwendig sein?
In Zusammenarbeit mit dem Mannheimer Sportverein mvd e.V. und weiteren Vereinen und Institutionen arbeitet das Projekt »Neue Körper« über zwei Spielzeiten hinweg an einer veränderten Wahrnehmung des Körpers. Grundlage der künstlerischen Arbeit sind Recherchen in verschiedenen Stadtteilen Mannheims. Das Projekt wird sichtbar in Gesprächsveranstaltungen, Themenabenden und kleineren Aufführungen und gipfelt schließlich im Juli 2021 in einer großen Gala im Schauspielhaus.
Die künstlerische Leitung des Projekts übernimmt Beata Anna Schmutz, zugleich Leiterin des Mannheimer Stadtensembles. Das Mannheimer Stadtensemble ist eine feste Gruppe von Mannheimerinnen und Mannheimern, die so vielfältig wie die Stadtgesellschaft selbst zusammengesetzt ist und Menschen verschiedener Altersgruppen, Herkünfte, Geschlechter, Ausbildungen, Hintergründe und Muttersprachen vereint. Zentrales Anliegen des Stadtensembles, das die erfolgreiche Arbeit der Mannheimer Bürgerbühne weiterentwickelt, ist es, brisante und aktuelle Themen aus der Stadt ins Theater zu bringen. Die aktuell 32 Mitglieder des Stadtensembles entwickeln ihre Projekte mit dem Ziel einer zunehmenden, nachhaltigen Vernetzung zwischen Theater und Stadt.
Der mvd-sportverein, Kooperationspartner des Projekts, spricht verschiedenste Gruppen der schwul-lesbischen und queeren Community an, wobei körperliche Fitness und Gesundheit sich mit dem sozialen Miteinander verbinden.
Dienstag, 9. April 2019
Nationaltheater Mannheim: Das gesamte Programm im April 2019
- Der Würgeengel
- Hoppla, wir leben!
- House of Usher
- Piano Oriental
- Opera Slam
- Fidelio
- Record Release
- Musiksalon // Szene: »Verfemt«
- Musiksalon // Szene: Caspars Wolfsschlucht
- Musiksalon // Klassik: Debussy, Janá
- ek, Prokofjew
- Ferdinand von Schirach - »Kaffee und Zigaretten«
Erlebnisse und Begegnungen des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit und Melancholie, um Entwurzelung und die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft
ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen, um die Errungenschaften und das Erbe der Aufklärung, das es zu bewahren gilt, und um das, was den Menschen erst eigentlich zum Menschen macht. In dieser Vielschichtigkeit und Bandbreite der erzählerischen Annäherungen und Themen ist »Kaffee und Zigaretten« das bislang persönlichste Buch Ferdinand von Schirachs.
Außerdem wird Ferdinand von Schirach einen Vortrag zum Thema »Aufklärung« halten. Dazu schreibt er: »Es ist ohnehin ein Irrtum zu glauben, nur weil einer Bücher schreibt, wüsste er irgendetwas besser. Aber ich kann Ihnen sagen, was ich in den dreißig Jahren in meinen beiden Berufen gelernt habe: Der Mensch ist ein ambivalentes Wesen, wir alle sind gut und böse zugleich und ergeben trotzdem ein halbwegs plausibles Ganzes. Und mit unserer Gesellschaft ist es nicht anders. Sie ist nicht homogen, sondern gespalten, vielschichtig und völlig durcheinander. Wir glauben an Gott, Allah, Buddha, an das fliegende Spaghettimonster oder nur an uns selbst. Tatsächlich können wir nie letztgültig wissen, was richtig und was falsch ist, absolute Urteile über die Welt gibt es nicht. Aber, meine verehrten Damen und Herren, könnte nicht genau das es sein, was uns als europäische, als westliche Gesellschaft heute ausmacht: nicht der Konsens, sondern, dass wir den friedlichen Dissens aushalten?«
- Besser Scheitern – Stücke aus dem Papierkorb
- Akademie für Jedermann
- Casino Performance: Der Blockbuster Teil 3
- Casino Surprise: »Es tönen die Lieder«
- Female Fantasies
- Parsifal
heiligen Speer zurückzugewinnen. Die Macht Klingsors ist gebrochen und Amfortas von seinem Leiden befreit. Parsifal enthüllt den lange verborgenen Gral, der Kraft und Jugend spendet.
Die Restauration des Bühnenbildes aus dem Jahr 1957 ermöglichte der Richard-Wagner-Verband International Ortsverband Mannheim-Kurpfalz e. V.
- Carmen
- Francesca da Rimini
- Fidelio
- Tiefergelegt
- Fortbildung: Musik für die Allerkleinsten
- Café Concert
- Play_work in progress
- Öffentliche Probe: Evolution
- Begegnung der Freunde & Förderer mit Beata Anna Schmutz, künstlerische Leiterin des Mannheimer Stadtensembles
- Bühnenzauber
- Club der unmöglichen Fragen
- JNTM & die Familienscouts
- 3. Familienkonzert: Jacques Offenbach
- Öffentliche Hauptprobe: Judgement Day
- Öffentliche Hauptprobe: Piano Oriental
- Judgement Day
- JOIN: Junger Diskurs
- Evolution
- Wir
- Pelléas et Mélisande

