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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 30. Oktober 2020

Nationaltheater Mannheim: M O N O LO G E von Simon Stephens in der Spielzeit 2020/2021


»DIE TONIGHT, LIVE FOREVER
oder
DAS PRINZIP NOSFERATU«
(Premiere: 20.09.2020)

»Steilwand«
(Premiere: 02.10.2020)

»Die Wand«
(Premiere: 10.11.2020)

»Land ohne Worte«
(Premiere: 05.12.2020)

»Fräulein Else«
(Premiere: Frühjahr 2021)



Mit dem Stück »Steilwand« des Briten Simon Stephens feierte im Oktober das zweite Stück des Monologreigens der Spielzeit 2020/21 im Schauspiel des Nationaltheaters Mannheim Premiere.

In »Steilwand« erzählt Alex, gespielt von NTM-Ensemblemitglied Patrick Schnicke, aus seinem Leben mit seiner Frau, seiner achtjährigen Tochter, seinem Schwiegervater, er erzählt über Urlaube in Südfrankreich, über das Meer. Nach und nach setzen sich die Puzzleteile seiner Erzählung zu einem Bild zusammen: ein schrecklicher Unfall, der das Familienglück mit einem Mal zerstört. Wie weitermachen, wenn das passieren kann? Die Steilwand unter Wasser wird zum Bild des Abgrunds, in den das Publikum mit Alex hineinschaut.

Simon Stephens gehört zu den bekanntesten und auch in Deutschland viel gespielten britischen Dramatikern der Gegenwart. In der Kritikerumfrage von Theater heute wurde er 2006, 2007, 2008, 2011 und 2012 zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt. Regisseur Alexander Marusch und Patrick Schnicke, die bereits am Landestheater Tübingen zusammengearbeitet haben, nähern sich dem Monolog über die Bewältigung des Alltags und die Nähe zu unserer eigenen Lebenswelt.


World of Drones: Drohnen und momentane Situation

(statista/Sarah Keller) Eine Drohne ist ein unbemanntes Flugobjekt, welches autonom bzw. automatisiert ohne eine an Bord befindliche Besatzung durch einen Computer oder vom Boden über eine Fernsteuerung betrieben und navigiert werden kann. Die Einsatzgebiete von Drohnen sind dabei sehr vielfältig, lassen sich jedoch in zwei Oberkategorien unterteilen: Militär- bzw. Kampfdrohnen oder zivil genutzte Drohnen. Die folgenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf zivil genutzte Drohnen.

Unbemannte Flugobjekte im zivilen Bereich sind in der Regel mit einer Kamera ausgestattet und mögliche Anwendungsfelder können beispielsweise die Inspektion von Infrastrukturanlagen, der Transport und die Auslieferung von Waren, Videoaufnahmen aus der Luft für die Medien- und Unterhaltungsbranche, die Dokumentation von Schäden für Versicherungen oder einfach die freizeitliche Nutzung zu Hobbyzwecken sein. Die Lieferung von Gütern mit Drohnen kann Kosten senken und eine schnellere Lieferung für Kunden ermöglichen. Laut der Unternehmensberatung Roland Berger könnten Drohnen zum Beispiel zur Inspektion großflächiger und schwer zu erreichender Infrastrukturbereiche verwendet werden und so die Wartung dieser effizienter machen. Gemäß einer Umfrage aus Deutschland stimmten zum Zeitpunkt der Erhebung 65 Prozent der Befragten den Einsatz von Drohnen für den Katastrophenschutz "voll und ganz" zu. Hingegen stimmten 41 Prozent der Befragten der Nutzung von Drohnen für Foto- und Videoaufnahmen (Werbung) "überhaupt nicht zu". Zudem sahen 89 Prozent der Umfrageteilnehmer einen möglichen Missbrauch von Drohnen für kriminelle Zwecke als besorgniserregend an.

Durch den Einsatz von Drohnen erhöht sich des Weiteren die Gefahr von Zwischenfällen im Luftraum. Insbesondere die freizeitliche Nutzung von unbemannten Flugobjekten birgt Gefahren für die bemannte und gewerbliche Luftfahrt. Die Zahl der gemeldeten Behinderungen des Luftverkehrs durch Drohnen hat sich vom Jahr 2015 zum Jahr 2018 mehr als verzehnfacht, ist jedoch 2019 wieder etwas zurückgegangen. Am stärksten betroffen war 2019 der Flughafen Frankfurt. Hier wurden insgesamt 28 Behinderungen registriert. Gemäß der deutschen Drohnenverordnung müssen unbemannte Fluggeräte ab einem Gewicht von 0,25 Kilogramm mit einer Plakette mit dem Namen und der Adresse des Eigentümers versehen werden. Zudem müssen ab einem Gewicht der Drohne von zwei Kilogramm besondere Kenntnisse im Umgang mit dem Flugobjekt nachgewiesen werden. Gewichtsunabhängig dürfen die Drohnen nur in Sichtweite geflogen werden und eine Flughöhe von 100 Metern nicht überschreiten. Laut einer Umfrage sind rund 55 Prozent der Drohnen-Piloten in Deutschland der Meinung, dass der Drohnen-Bereich überreguliert sei.

Die Gesamtinvestitionen in die weltweite Drohnen-Industrie sind in den letzten 10 Jahren massiv gestiegen. Wurden 2008 nur 30 Millionen US-Dollar in die Industrie investiert, so waren es 2018 bereits 702 Millionen. Experten erwarten in den nächsten Jahren aufgrund von Änderungen in der Zulassung von Drohnen einen weiteren Investitionsanstieg. Gemäß einer Prognose soll es im Jahr 2030 alleine in Deutschland rund 721.000 privat genutzte und 126.000 kommerziell genutzte Drohnen geben. Der weltweit größte Hersteller ziviler Drohnen war im Jahr 2017 das chinesische Unternehmen DJI, welches im besagten Jahr einen Gesamtumsatz von schätzungsweise 2,8 Milliarden US-Dollar erzielte. Der französische Hersteller Parrot erzielte im genannten Jahr einen weltweiten Umsatz von etwa 173 Millionen US-Dollar.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Mutterschaft kostet Frauen viel Lebenseinkommen

(statista/Frauke Suhr) Ein Kind zu bekommen, wirkt sich bei Frauen in Deutschland noch immer negativ auf das Lebenseinkommen aus. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach erwirtschaften Mütter in ihrem Leben durchschnittlich 40 Prozent weniger Einkommen als kinderlose Frauen - bei drei oder mehr Kindern sogar bis zu fast 70 Prozent weniger. 

Ein Grund für die Einkommenslücke, die sogenannte Motherhood Lifetime Penality, liegt darin, dass Mütter nach wie vor häufig in Teilzeit arbeiten oder zuhause bleiben, um den Nachwuchs zu betreuen. Brisant: Bei Männern verändert sich das Gehalt mit einer Vaterschaft kaum. Je nach Alter ist sogar das Gegenteil der Fall. Während kinderlose Frauen in Ostdeutschland fast eben so viel Lebenserwerbseinkommen erreichen wie Männer (nur 3 Prozent weniger), erreichen Mütter nur die Hälfte davon. 

In Westdeutschland ist die Lücke noch stärker ausgeprägt, wie die Statista-Grafik zeigt. Die Daten beziehen sich auf die Zeit vor der Corona-Krise. Die Auswirkungen der Pandemie könnten die Ungleichheit noch weiter verschärfen. Als mögliche Gegenmaßnahmen empfehlen die Verantwortlichen der Studie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine Reform des Ehegattensplittings und eine verstärkte tarifvertragliche Abdeckung der als systemrelevant eingestuften Berufe.


  Infografik: Mutterschaft kostet Frauen viel Lebenseinkommen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Dienstag, 27. Oktober 2020

Regelmäßig aktualisiert: Übersicht der bislang bekannten Covid-19-/Sars-CoV-2-Fälle Welt, Deutschland, Rheinland-Pfalz und Saarland

Im Blog nun ein Neuaufgreifen der Datenschau für Sie wegen der befürchteten zweiten Welle und steigenden Infektionszahlen. Lockdown (light oder heavy), dezente Sperren oder Totalverbot werden wieder gehandelt, die Gastronomie, Hotellerie, Kulturbetriebe, Reiseveranstalter, Kino, Sportstätten dürfen wieder starke Verluste fürchten ...

Die Covid-19(Corona)-Infektionen betreffen in der Mehrzahl Menschen zwischen 17 und 59, danach die bis 79 Jahren. Darüber deutlich weniger, aber anscheinend folgenreicher. Die Legende von den bedrohten Alten gehört der Vergangenheit an bzw. ergibt sich durch die dichte Belegung in Altersheimen. Ob hier Auslagerungen in die Familien oder gar nicht erst Übergabe an Heime bis zur Einsatzfähigkeit von Heilmitteln ein Ausweg ist, muss jeder für sich entscheiden. Zurzeit glaubt man wieder viele alte Personen seien bevorzugt betroffen. Also Heime voll, daheim wär's besser. Die Mortalitätsforschung sieht keine Ausschläge oder Abweichungen nach oben.

"Vor allem Hochbetagte und Menschen mit Vorerkrankungen sind von schweren Covid-19-Verläufen betroffen, bei jüngeren Menschen verläuft eine Infektion dagegen überwiegend mild bis symptomlos. Das Durchschnittsalter der an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorbenen Menschen liegt bei über 80 Jahren." (Handelsblatt 28.10.20)



Die offiziellen Angaben
werden regelmäßig aktualisiert. Die allgemeine Zuverlässigkeit der Daten kann wegen erheblichen Abweichungen je nach Quelle und der Fallerfassung insgesamt bezweifelt werden. Andererseits spiegeln sie trotz ihrer Ungewissheit doch Größenverhältnisse wieder.


Die Todesfälle bleiben unklar, weil die Erkennung von Corona als Ursache selten gegeben ist, zurzeit sind es diagnostisch nur Fälle mit Corona-Beteiligung. Mittlerweile weiß man jedoch, dass aus Vor- oder Grunderkrankungen unter Beteiligung des Covid-19-Virus extreme Komplikationen werden können. Lungenkranke, Herzpatienten, Magen-Darm-, Blasen-/Nierenpatienten, selbst Zahnpatienten zeigen extreme Verschlimmerungen, die bei internistischen Krankheiten zum Tod führen können oder zu fortgeschrittenen Krankheitszuständen in Lunge oder Herz, plötzlichen Prostata-
vergrößerungen, Harnstau, Dialyseabhängigkeiten oder zu
Entzündungen des Zahnfleischhalteapparates, die eine ganze 

Kieferhälfte oder jeweils Quadranten erfassen können.

Wichtig an dieser Stelle: Die durchschnittlichen Todesfälle in Europa (Euromomo) gehen zurzeit um 1000 zurück!

Die meisten "Corona"-Toten weltweit gab es am 26.10.2020 in:


225.580                       USA
157.134               Brasilien
119.014                    Indien
88.924                  Mexiko
45.088  United Kingdom
37.479                   Italien
35.046           Frankreich
35.031               Spanien
34.149                     Peru
32.953                      Iran
30.000          Kolumbien
28.896        Argentinien
26.092           Russland

Seit Mai 2020 eine Verachtfachung der Entwicklung!
25.10.2020 - Infektionen weltweit (Johns Hopkins): 43.374.127 
       Genesen: 29.039.929
Todesfälle weltweit: 1.157.284                              



26.10.2020 - Infektionen Deutschland (Johns Hopkins): 449.454     
Genesen: 321.381
Todesfälle in Deutschland: 10.074   
Fälle fürs Krankenhaus in Deutschland: ca. 20.000
Ältere Menschen über 80 im Krankenhaus: ???

26.10.2020 - Infektionen Rheinland-Pfalz (lua.rlp): 17.077  
Todesfälle: 268                                                                                        Genesen: 11.418
Fälle fürs Krankenhaus in Rheinland-Pfalz: 1.388
Ältere Menschen über 80 im Krankenhaus: ???

26.10.2020 - Infektionen Saarland (Uni Saarland): 5732
Todesfälle: 179                                                                                        Genesen: 2.569
Fälle fürs Krankenhaus im Saarland: ca. 250
Ältere Menschen über 80 im Krankenhaus: ???


Fälle in Rheinland-Pfalz / Landkreise nach Landesuntersuchungsamt RLP

Übersicht der bislang bekannten Fälle in Rheinland-Pfalz (26.10.2020, 14:05 Uhr)
LandkreisFälleDifferenz Fälle
zum Vortag
Hospita-
lisiert
VerstorbenGenesen*Aktuelle Fälle**Gemeldete***
letzte 7 Tage
pro 100.000
Ahrweiler5162141438213066,9
Altenkirchen552203112267273123,4
Alzey-Worms5286411238513145,5
Bad Dürkheim56216571339815148,2
Bad Kreuznach5011715736213244,8
Bernkastel-Wittlich50327393283217123,6
Birkenfeld32415363133188114,9
Bitburg-Prüm69923346330363144,4
Cochem-Zell27626201173102114,1
Donnersbergkreis238112691765335,8
Germersheim5491134939914168,2
LK Kaiserslautern387020124414256,6
Kusel19392311405261,2
Mainz-Bingen9660962665128972,4
Mayen-Koblenz70114861749818638,2
Neuwied8261656553228984,8
Rhein-Hunsrück3441553622910971,7
Rhein-Lahn-Kreis313143272208636,8
Rhein-Pfalz-Kreis5933939542616257,6
Südliche Weinstr.2941524418710361,5
Südwestpfalz24322031469456,9
Trier-Saarburg5752651242114255,6
Vulkaneifel2771630514312994,0
Westerwaldkreis86649712360224184,2
Frankenthal1471252925359,5
KS Kaiserslautern449241631812583,0
KS Koblenz5038552035712660,5
Landau i.d.Pfalz1324132923832,0
KS Ludwigshafen986101593664319115,5
KS Mainz16420104281127487102,9
Neustadt Weinst.18941921622528,2
Pirmasens711150541719,9
Speyer216111111684759,3
KS Trier384632124214186,1
Worms42672983477152,7
Zweibrücken1061161683732,2
Rheinland-Pfalz17077541138826811418 539172,2