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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Samstag, 31. Dezember 2022

Oper Frankfurt a.M.: EUGEN ONEGIN

Zweite Wiederaufnahme



EUGEN ONEGIN


 Maria Bochmanova (Tatiana) und Daniel Schmutzhard (Eugen Onegin)
Foto: Barbara Aumueller

Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern von Peter I. Tschaikowski 

Text vom Komponisten und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman (1830) von Alexander S. Puschkin


In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Musikalische Leitung: Karsten Januschke Inszenierung: Dorothea Kirschbaum

Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Orest Tichonov Bühnenbild: Katja Haß

Kostüme: Wojciech Dziedzic Licht: Joachim Klein

Chor: Tilman Michael Dramaturgie: Norbert Abels

Eugen Onegin: Domen Križaj / Mikołaj Trąbka (28. Januar, 3. Februar 2023) Tatiana: Elizabeth Reiter / Nombulelo Yende (28. Januar, 3. Februar 2023) Lenski: Kudaibergen Abildin / Jonathan Abernethy (28. Januar, 3. Februar 2023) Olga: Katharina Magiera / Marvic Monreal (28. Januar, 3. Februar 2023)

Fürst Gremin: Thomas Faulkner / Kihwan Sim (28. Januar, 3. Februar 2023) Larina: Julia Moorman

Filipjewna, Amme: Elena Zilio Triquet: Michael McCown Saretzki: Frederic Jost

Ein Hauptmann: Pilgoo Kang / Thomas Faulkner (28. Januar, 3. Februar 2023) u.a. Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Wiederaufnahme: Samstag, 7. Januar 2023, um 19 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 15. (18 Uhr), 20., 28. Januar, 3. Februar 2023

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19 Uhr

Preise: € 16 bis 121 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)



v.l.n.r. Daniel Schmutzhard (Eugen Onegin) und Arseny Yakovlev (Lenski)        
Foto: Barbara Aumueller        

Anlässlich der Premiere von Eugen Onegin 2016 an der Oper Frankfurt wurden zwei Meisterwerke vom Publikum bestaunt: Zum einen die mit „lyrische Szenen“ untertitelte Oper von Peter I. Tschaikowski (1840-1893), zum anderen das raumfüllende Mosaik, das die Werktätigen Russlands beim Aufbau des Sozialismus zeigt. In Kleinstarbeit hatten die Theatermalerinnen und -maler der Oper Frankfurt dieses beeindruckende Bild für die Inszenierung von Dorothea Kirschbaum per Hand gestempelt. Nun bot es im ersten Teil des Abends das Bühnenbild der Frankfurter Neuproduktion von Tschaikowskis Oper nach dem Roman von Alexander S. Puschkin.

Russland: Tatiana, die empfindsame Tochter der Gutsbesitzerin Larina, verliebt sich in den abgeklärten Dandy Eugen Onegin, den ihr Lenski, der Verlobte ihrer lebenslustigen Schwester Olga, vorstellt. An zentraler Stelle in der Oper schreibt die schüchterne Tatiana einen Brief, in dem sie dem Angebeteten ihre Liebe offenbart. Doch Onegin erklärt ihr kühl, dass er nicht für die Ehe geschaffen sei. Gelangweilt von der Atmosphäre in der Provinz macht er Olga schöne Augen und erregt so die Eifersucht seines Freundes Lenski. Der Streit mündet in ein Duell, das Lenski nicht überlebt. Onegin flieht vor seiner Schuld und entdeckt zu spät seine Gefühle für Tatiana.

     Maria Bochmanova (Tatiana) und 
         Daniel Schmutzhard (Eugen Onegin)
Foto: Barbara Aumueller
Die musikalische Leitung dieser zweiten Wiederaufnahme liegt erstmals bei Karsten Januschke, welcher der Oper Frankfurt bis 2015 – zuletzt als Kapellmeister – verbunden war. Hier dirigierte er jüngst die Wiederaufnahmeserie von Händels Tamerlano. Neue Namen – fast gänzlich aus dem Ensemble – gibt es zu vermelden: Der slowenische Bariton Domen Križaj (Eugen Onegin) stellte sich in der Partie des Albert in Massenets Werther 2020/21 als neues Ensemblemitglied vor. Seit 2013/14 zählt die amerikanische Sopranistin Elizabeth Reiter (Tatiana) zum festen Frankfurter Sängerstamm. 2022/23 wird sie u.a. in der Titelpartie von Carl Orffs Die Kluge zu erleben sein. Der aus Kasachstan stammende Tenor Kudaibergen Abildin ist hier seit 2022/23 fest engagiert und hat zudem Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) übernommen. Seit 2009/10 gehört die Altistin Katharina Magiera zum Frankfurter Ensemble, wo sie bisher in zahlreichen Partien zu erleben war. An der Opéra National de Paris gastiert sie kürzlich als Page (Strauss’ Salome) und Dritte Dame
(Die Zauberflöte). Der englische Bass Thomas Faulkner (Fürst Gremin) begann seine Laufbahn im Opernstudio der Oper Frankfurt und zählt seit 2016/17 zum Ensemble des Hauses. In der ersten Wiederaufnahme des Eugen Onegin 2017 sang er noch die Partie des Hauptmanns, den er auch jetzt – wenn er nicht als Fürst Gremin eingesetzt ist – in einigen Vorstellungen verkörpern wird. Neu in der Produktion sind zudem die Gäste Julia Moorman (Larina) und Pilgoo Kang (Ein Hauptmann) – beide ehemalige Opernstudio-Mitglieder – sowie Frederic Jost (Saretzki), während die großartige Sängerdarstellerin Elena Zilio (Filipjewna) und Ensemblemitglied Michael McCown (Triquet) mit der Produktion bereits vertraut sind. Auch die Alternativbesetzungen stammen fast alle aus dem Frankfurter Ensemble und Opernstudio.

Die Produktion wird vom Hessischen Rundfunk in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur aufgezeichnet. Der Hessische Rundfunk überträgt auf hr2-kultur am Samstag, dem 26. November 2016, um 20.05 Uhr, Deutschlandradio folgt am Samstag, dem 14. Januar 2017, um 19.05 Uhr.

Montag, 26. Dezember 2022

Kinderarbeit weltweit noch praktiziert - so viele Beschäftigte wie Deutschland Einwohner hat





Kinderarbeit ist neben der Frauenausbeutung eine gravierende Missachtung des Menschseins, zeugt von keinerlei humaner Entwicklung, brüchiger Kultur und brutaler Ausbeutung aus materiellen Gründen. Terre des Hommes informiert, dass rund 79 Millionen Mädchen und Jungen weltweit unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften müssen. Indien, scheinbar so traditionsreich und entwickelt, tausende Gottheiten und viele große heilige Stätten, ist nach wie vor brutal gegen seine Einwohner. 

Im Nordosten Indiens sind es zum Beispiel 30.000 Kinder, die Mica schürfen. Es wird in das in Computern, Handys, Autoteilen und Haushaltsgeräten verwendet. Viele Farben und Kosmetikprodukte wie Lippenstifte enthalten das glitzernde Mineral. In teilweise selbst gegrabenen, bis zu 20 Meter tiefen Schächten hocken die Kinder und schürfen Mica.

Immer wieder ereignen sich tragische Unfälle, ungesicherte Schächte stürzen ein. Erwachsene wie Kinder werden schwer verletzt oder verschüttet und ersticken unter den Erdmassen. "Die Mine hat meine Mutter verschluckt", erzählt ein Mädchen, "die Decke ist einfach eingestürzt. Nur mein Vater und ich haben uns befreien können.« Das liegt schon zwei Jahre zurück, aber immer noch muss das Töchterchen trotz dieses schrecklichen Verlusts weiterhin mit der lebensgefährlichen Arbeit Geld verdienen. Auch ihre Großmutter arbeitet jetzt unter Tage. Alle drei verdienen sie etwa 100 Rupien am Tag, das sind 1,10 Euro. Das ist viel zu wenig, aber in ihrer Region ist der Abbau des Minerals die einzige Einkommensmöglichkeit.

Natürlich macht die harte Arbeit bei bis zu 45 Grad Hitze und staubiger Luft die Kinder auch
krank. Viele leiden unter Atemwegserkrankungen, werden in den Erdlöchern von Schlangen gebissen und schneiden sich beim Schürfen an dem scharfkantigen Mica. Sie können nicht zur Schule gehen und werden ihrer Kindheit beraubt. 

Ohne ausländische Hilfe würde sich kein Mensch um die Menschen, vor allem Kinder kümmern. Schulbesuch, saubere Behausungen und bessere Arbeitsbedingungen müssen von außen, sogar aus dem Ausland eingerichtet und durchgesetzt werden. Die indische Regierung versagt hier und unternimmt nichts oder zu wenig. Hilfsorganisationen wie Terre des Hommes und andere kümmern sich um die Kinder, damit sie bald weg von dieser Ausbeutung kommen, und bitten um Unterstützung.

Samstag, 24. Dezember 2022

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2899

 



Une minute de danse par jour
21 12 2022 / danse 2899
One Minute of Dance a Day
from
Nadia Vadori-Gauthier


 19:47 Gentilly. It's the Winter Solstice. In the depths of the longest night of the year, we turn on lights, to thank for the gifts that the year that is coming to an end has brought us, to plant the seeds of our intentions for the new year and to accompany the return of the light. Starting tomorrow, the days will begin to get longer.
Music: Loreena McKennith

Wie feiern wir Weihnachten?

 

Infografik: Amen versus Prost | Statista



Statistik: Feiern Sie dieses Jahr Weihnachten? | Statista



Infografik: So viel teurer wird das Weihnachtsessen 2022 | Statista



Infografik: Das kommt Weihnachten auf den Tisch | Statista

Sonntag, 18. Dezember 2022

Dienstag, 13. Dezember 2022

„Härtefallfonds statt frieren“


Die Forderung in der Überschrift stammt von der streitbaren VdK-Präsidentin Verena Bentele, für die die Übernahme des Dezember-Gasabschlags nicht für arme Menschen reicht. Bund und Länder haben sich auf die Gaspreisbremse zum 1. März geeinigt. Geprüft werden soll, ob sie bereits am 1. Februar in Kraft treten kann. Frau Bentele meint jedoch, dass der Februar für die Gaspreisbremse zu spät sei.

"Der Winter fängt früher an. Die Menschen müssen jetzt schon heizen und haben hohe Kosten, die sie nicht bezahlen können. Die Übernahme des Dezember-Gasabschlags ist eine Hilfe, reicht aber für Menschen mit sehr wenig Geld nicht. Wir brauchen jetzt einen Härtefallfonds, sonst müssen die frieren, die ihre Rechnungen nicht bezahlen können, egal ob sie mit Gas, Öl oder Pellets heizen. Wir fordern die Übernahme der tatsächlichen Kosten, anstatt nur ein zinsloses Darlehen zu gewähren. Dafür müssten sich viele dann verschulden. Mit einem zinslosen Darlehen wird das Problem nur aufgeschoben, nicht gelöst.

Der Staat fordert, dass die Bürgerinnen und Bürger sparen sollen. Leider fehlt es jedoch generell an mittel- und langfristigen Lösungsvorschlägen, die das Sparen für viele Menschen möglich machen. Wir brauchen deutlich mehr staatliche Hilfen, damit sich auch Menschen mit wenig Geld eine energiesparende Heizung leisten können. Einkommensschwache Haushalte brauchen Zuschüsse, um sich energiesparende Geräte wie Kühlschränke und Waschmaschinen überhaupt erst anschaffen zu können.

Wir begrüßen daher die vorgeschlagene Preisbremse für Öl, Pellets und Flüssiggas. Sie folgt der bisherigen Logik der Bremse für leitungsgebundenes Erdgas und Fernwärme: Ab einer Verdoppelung der Preise werden 80 Prozent der Kosten übernommen.

Mit dem Beschluss werden die Haushalte rückwirkend entlastet. Das ist gut, da sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher im Vorfeld für den Winter bevorratet haben. Jetzt ist entscheidend, dass die Entlastung in möglichst kurzer Zeit bei den Betroffenen ankommt. Ich appelliere an die Länder, die Auszahlung unbürokratisch zu regeln und die Haushalte jetzt unkompliziert zu unterstützen. Es darf jetzt keine mehrseitigen Anträge geben.

Wir brauchen weiterhin einen Härtefallfonds für Haushalte, die die verdoppelten Preise für Gas und Strom nicht zahlen können. Das ist übrigens auch die ursprüngliche Empfehlung der Gaskommission. Weiterhin gibt es Unternehmen, die an den hohen Energiekosten verdienen. Wenn die hohen Gewinne nicht endlich angemessen versteuert werden, sind die Härtefallfonds nichts als eine indirekte Subventionierung von deren hohen Gewinnen.“

Sonntag, 11. Dezember 2022

Lena Belkina & Violina Petrychenko - Agnus Dei from REQUIEM FOR MARIUPOL

 

Lena Belkina - Passion for Ukraine

 




Keine Nation in der Geschichte verfügt über eine so große Anzahl an Liedern im Vergleich zu denen, die vom ukrainischen Volk geschaffen wurden. Die UNESCO hat eine beeindruckende Phono-Bibliothek mit Volksliedern aus aller Welt zusammengestellt. Der Fonds der Ukraine hat ungefähr 15.500 Lieder und steht damit mit großem Abstand an erster Stelle. Die ukrainischsprachige Volksmusik entstand in der Zeit des 9. Jahrhunderts während der Gründung der Kyiwan Rus, die Autoren der Texte der meisten Lieder sind bereits vergessen. Viele Komponisten erforschten und arrangierten sie im Lauf der Zeit, hauptsächlich für Gesang und Klavier, und verwandelten sie in eine Lied-Romanze.

Zeitgenössische Musik: Symphony No 3 in C major Christian Johannes Ihmels 1993

 


Samstag, 10. Dezember 2022

Fantasien zur Nacht (Video): danse 2888

 

Une minute de danse par jour 
10 12 2022 / danse 2888
One Minute of Dance a Day
from 
Nadia Vadori-Gauthier


19h09, TGV Paris - Saint-Étienne.
Il paraît qu’il neige. 
It looks like it's snowing.

Fantasien zur Nacht (Video): Break free

 

Break Free
from
Henry Driftwood

Sonntag, 4. Dezember 2022

Umsatzentwicklung im Buchhandel bis Oktober 2022


(statista/Bernhard Weidenbach)  Weiterer Rückgang im Buchhandel: Im Oktober 2022 ist der Umsatz der Vertriebswege Sortiment, Bahnhofsbuchhandel, Warenhäuser, E-Commerce im deutschen Buchhandel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozent gesunken. Der Umsatz im September 2022 hatte einen Rückgang von rund 4,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats August 2021 zu verzeichnen.

Umsatzanteile der einzelnen Sparten und Editionsformen

Die Editionsform Taschenbuch konnte im Oktober 2022 im Vergleich zum Vorjahr den höchsten Zuwachs Umsatzzuwachs verzeichnen (3,4 Prozent). Die anderen Editionsformen und Warengruppen mussten teils erhebliche Umsatzrückgänge verbuchen. Die Editionsform Hörbuch/Audiobook war die Warengruppe oder Editionsform mit dem größten Umsatzrückgang.

Entwicklung der Umsatzanteile im Jahr 2021

Auf das ganze Jahr 2021 bezogen, hat die Warengruppe Belletristik im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung um 5,7 Prozent das höchste Wachstum der Warengruppen verzeichnen können.

Der deutsche Buchhandel hatte im Jahr 2021 insgesamt geschätzt rund 9,63 Milliarden Euro umgesetzt. Dies stellt gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um rund 330 Millionen Euro dar. Die Warengruppe Belletristik hatte im Jahr 2021 mit 31,9 Prozent größten Umsatzanteil.

Samstag, 3. Dezember 2022

Lust auf Schokolade nimmt zu



(statista/Frauke Suhr) Die Weihnachtszeit rückt näher und damit auch die Hauptsaison der Schokoladenindustrie. In Deutschland ist der Pro-Kopf-Absatz von Schokolade in den letzten Jahren gestiegen – ein Trend, der sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird, wie eine Prognose des Statista Consumer Market Outlook zeigt.

Ein Kilo Schokolade mehr als noch in 2012 werden die Deutschen im Jahr 2025 voraussichtlich kaufen. Bis dahin soll der Konsum auf 6,3 Kilo pro Kopf steigen. Die beliebteste Schokolade zur Advents- und Weihnachtszeit ist laut einer respondi-Studie von 2018 Lindt, gefolgt von Ferrero, Milka und Kinder Schokolade.


Infografik: Lust auf Schokolade nimmt zu | Statista