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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 6. März 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #98 - Glosse auf Eis

 


      Ich verlauf mich im Wüstesturm © Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl



Glosse auf Eis

Was mich gar nicht interessiert, ist zum Beispiel: Fußball. Aber auch Schifahren. Oder die Mischung aus beiden: Curling.
Ist mir völlig egal.

Damit bin ich in der Minderheit.
Das ist mir völlig klar. Wochenende für Wochenende strömen die Massen in die Stadien, gewandet in die Farben „ihres“ Clubs, johlen, haben ein Gemeinschaftserlebnis, fühlen sich aufgehoben im warmen Schoß des kollektiven Unbewussten und verfolgen Woche für Woche, wie die nationale Curling-Liga aussieht.

Oder war das Fußball?
Wie gesagt: Es interessiert mich nicht.
Und ich versteh eigentlich nicht, wie man sich dafür interessieren kann.

Denn mich interessiert Politik.
Dummerweise.

Das ist ein ganz anderes Spiel.
Wenn es dabei um Massen und Stadien geht und um das Kollektive Unbewusste, dann nennt man das Krieg. Dann handelt es sich nämlich um Massenvernichtungswaffen, unterschiedliche Stadien der Kriegsführung und Angst als Ausdruck des kollektiven Unbewussten.

Womit wir im Nahen Osten angekommen wären.
Regelmäßigen Lesern dieses satirischen Kleinods wird schon aufgefallen sein, dass sich der Glossenhauer, der ja sonst immer zu allem eine Meinung hat (manchmal sogar eine Seinung oder eine Irrung), bei diesem Thema gerne zurückhält. Aus gutem Grund.

Beim Nahostkonflikt weiß man nämlich mehrere Dinge nicht.

Erstens:
Wann hat er angefangen?
2001? Mit den Anschlägen aufs World-Trade-Center? 1991? Golfkrieg? 1979? Mit der iranischen Revolution? 1967? Mit dem Sechs-Tage-Krieg? 1948? Mit der Gründung des Staates Israel? 1935? Mit den Nürnberger Rassegesetzen und dem darauf folgenden Holocaust? 1929? Massaker von Hebron? 1920? Mit dem Vertrag von Sèvres und der Zerschlagung des osmanischen Reichs? 1916? Mit dem Sykes-Picot-Abkommen?

Oder noch früher?
Mit dem Entstehen des Zionismus? Oder mit dem Entstehen des Panarabismus?
Oder mit den antisemitischen Pogromen im Zarenreich?
Oder mit dem Ausgreifen des europäischen Kolonialismus auf die Provinzen des zerbröselnden osmanischen Reichs?
Oder…. Oder…oder…
Oder doch die Eroberung Jerusalems durch die Kreuzritter 1099??
Die Errichtung der Al-Aqsa-Moschee 717?
Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer 70?

Ja! Vielleicht sind ja die Römer schuld?
Denn wir wissen ja alle seit dem „Leben des Brian“: Was haben die Römer je für uns getan?!
(Apropos Zitate: Frag nicht, was der neue Glossenhauer für Dich tun kann, sondern frag, was Du für ihn tun kannst.
Kontoverbindung etc… siehe unten)

Und schon jetzt werde ich sicher mindestens drei Antwortmails bekommen, dass ich es mir viel zu leicht mache, weil es doch ganz eindeutig wäre, wer hier der wirkliche Schuldige wäre, nämlich logischerweise:
(bitte hier je nach politischer Meinung und ideologisch gefärbter Ausblendung einen Namen einsetzen)

Zweitens:
Wo hört er auf?
Wenn Israel und die USA den Iran bombardieren… ist das noch Nahostkonflikt? Hmmm… wahrscheinlich.
Wenn aber zeitgleich das eine Nachbarland des Irans, Pakistan, das andere Nachbarland des Iran, Afghanistan, bombardiert, ist das das schon der ferne Osten? Oder der mittlere? Oder der dazwischenliegende Osten? Oder der nicht so wichtige Osten?

Und was sagt China dazu? Schließlich grenzen beide Länder an die Volksrepublik. Und zwar im Westen.

Und die Urlauber, die jetzt angelockt von der Dubai-Schokolade, in ihren Hotels in den Gereinigten Arabischen Eremitagen festsitzen, wollten auch nur Urlaub „in der Golfregion“ machen, was nach satten, grünen Wiesen mit Fähnchen und Löchern in den schottischen Lowlands klingt, aber seltsamer Weise plötzlich vis-a-vis vom Iran und damit mitten im Geschehen liegt.

Drittens:
Wenn jetzt zwei „lupenreine Demokraten“ (© G. Schröder über W. Putin) wie der Donald und der Bibi einen „Regime Change“ im Iran herbeibomben wollen, möchte man schon wissen, wo das schon mal geklappt hat.
Dieses beeindruckende simple Konzept wurde ja schon mehrmals angewandt: Irak, Afghanistan, Libyen… alles Staaten, die heute für gelebte Demokratie im südlichen, kaputten Osten stehen.
Allerdings nur wenn man Demokratie so definiert, dass jeder das Recht hat Waffen zu tragen.

Irgendwie sollen jetzt nämlich, oder in vier Wochen, oder wann auch immer dem Donald das Bombardieren fad wird, dann „the great People of Iran“ die Regierung übernehmen. Schließlich haben die ja vor ein paar Wochen noch demonstriert.
Gute Idee! Sehr begrüßenswert.
Diese Mullahs sind einfach ein Haufen religiöser Faschisten. Keine Frage.

Nur: Wann dürfen dann „the great People of Israel“ und „the great People of the USA“, die auch ständig und regelmäßig gegen den Bibi und den Donald auf die Straße gehen, die Macht übernehmen?
Die betreffenden Herren müsste man gar nicht zerbomben. Ein ordentliches Gerichtsverfahren würde ja schon reichen.

Aber das ist natürlich schon wieder ein Vergleich, der hinkt. Der so nicht geht. Denn man kann es sich nicht so einfach machen. #
Und schon sehe ich, wie mehr Mails zurückkommen, dass man das „so nicht sagen kann“.
Dabei hab ich gar nichts gesagt. Nur geschrieben.

Deshalb sag ich nichts über den Konflikt, zu dem alle was sagen. Und alle was posten. Am besten, das was für sie am Naheliegendsten ist. Dem Nah-Post-Konflikt also.
Ich schweige lieber. Und versuche zu verstehen.

Und eins hab ich schon kapiert.
Warum sich so viele Leute statt für Politik, für Fußball interessieren. Oder Schifahren. Oder Curling.
Im Gegensatz zur Politik ist das kein so dünnes Eis.

———————

groebner live:


Freitag 6.3. Nürnberg, 
Burgtheater
Samstag 7.3. Neustadt a.d. Weinstraße, 
Hambacher Schloß
Sonntag 8.3. Düsseldorf, 
Kommödchen
Freitag 13.3. Offenbach 
Filmklubb
Freitag 20.3. Karlsruhe 
Orgelfabrik
Samstag 21.3. Wiesbaden 
Theater im Pariser Hof
Und, und, und…alle Termine gibt es 
hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man hier lesen.

groebner gesehen:
In der wunderbaren Sendung „Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen war ich zu Gast.
Und durfte dort
 eine Kostprobe meines Regierungsprogramms „Ich bin das Volk!“ geben.

In der Abendschau im BR gab es sogar einen eigenen Premierenbericht.
Den kann man sich 
hier anschauen.

Der freundliche Sender 3Sat hat übrigens mein voriges Programm „
ÜberHaltung“ ausgestrahlt.
Für alle, die es noch nicht gesehen haben, die haben jetzt in der Mediathek (Achtung Wortwitz) 
das Nachsehen.

groebner gehört:
Kennt Ihr schon mein Satire-Pop-Album 
„Nicht mein Problem“?
Es ist sehr gut.

In der wunderbaren Sendung „
Satire Deluxe“ war ich zu Gast und habe - live ! - ein Liedchen zum Besten gegeben.
Hört mich schwitzen.

Zusammen mit den sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen Fine Degen, Ella Carina Werner, Jess Jochimsen und Sascha Bendiks (ich schätze alle… mindestens drei Jahre jünger, als sie eigentlich sind) war ich auf Schloß Kapfenburg und habe dort bei für SWR Kultur die
 „Nacht der Poet:Innen“ mit lustigen Texten bestritten.
Teil eins könnt Ihr Euch hier 
anhören.
Teil zwei auch, aber 
hier.

Das „Ende der Welt“ gibt es auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek zu hören.
Dort denke ich darüber nach, was der Unterschied zwischen 
Krapfen und Berliner ist. Oder isst.
Und warum es den Wiener 
Opernball wirklich gibt, erfährt man auch. Und zwar hier.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf 
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein 
großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
——-

Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

Donnerstag, 5. März 2026

Französische Revolution: Die Begegnung. Ein angenommenes Gespräch zwischen Marat und Charlotte Corday

Die Begegnung

Charlotte Corday ermordet
Jean-Paul Marat (AI, gemeinfrei)

Paris, Sommer 1793. Die Stadt riecht nach Regen, Druckerschwärze und Angst. In den engen Gassen des Marais flüstern die Menschen Namen, die man besser nicht laut ausspricht. Einer davon ist Jean‑Paul Marat, der radikale Publizist, der aus seiner Badewanne heraus die Revolution mit Worten schärft wie andere ein Messer.

Charlotte Corday, eine junge Frau aus der Normandie, steigt die knarrenden Stufen zu seiner Wohnung hinauf. In ihrer Tasche liegt ein zusammengefalteter Brief – eine erfundene Liste von Verrätern, die sie vorgibt zu besitzen. Doch ihr eigentliches Ziel ist ein anderes: Sie will den Mann zur Rede stellen, dessen Schriften ihrer Meinung nach das Land ins Chaos stürzen.

Charlotte Corday (1768–1793)

Normannische Adlige und Unterstützerin der Girondisten. Sie sah im radikalen Kurs der Montagnards eine Gefahr für die Republik und entschloss sich 1793, Jean‑Paul Marat zu töten, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Am 13. Juli 1793 erstach sie Marat in dessen Wohnung. Vier Tage später wurde sie hingerichtet. Corday gilt als Symbolfigur des individuellen Widerstands gegen revolutionäre Radikalisierung.



Marat empfängt sie misstrauisch, aber neugierig. Sein Gesicht ist blass, die Haut von Krankheit gezeichnet. Er bittet sie, den Brief vorzulesen. Charlotte spricht ruhig, fast zu ruhig. Ihre Worte sind scharf, aber höflich. Sie beschreibt angebliche Verschwörer, doch immer wieder gleitet das Gespräch ab – hin zu Moral, Verantwortung, Schuld. Marat macht sich Notizen.

Marat verteidigt seine Schriften als notwendige Waffe gegen die Feinde der Freiheit. Charlotte fragt, wie viele Menschen noch sterben müssen, bis er zufrieden sei. Marat lächelt müde und sagt, dass die Revolution Opfer fordere. Charlotte antwortet, dass manche Opfer selbst gewählt seien. Für einen Moment schweigt der Raum. Nur das Tropfen des Wassers ist zu hören.

Corday: Die Provinz ist voller Unruhe. Männer sterben, weil Paris ihnen Verrat unterstellt.

Marat: Wenn sie sterben, dann weil sie Verräter sind. Die Republik ist jung und umstellt. Verrat ist tödlicher als jedes Messer.

Corday: Oder Ihre Feder ist tödlicher als jedes Messer. Ihre Listen, Ihre Aufrufe – Sie verlangen täglich neue Köpfe.

Marat: Ich verlange Gerechtigkeit. Die Revolution darf nicht von Aristokraten, Priestern und feigen Abgeordneten erdrosselt werden. Ein Volk, das sich nicht verteidigt, verdient seine Ketten.

Corday: Nein. Ein Volk, das seine Gegner ohne Maß tötet, zerstört seine Freiheit selbst. Die Revolution wurde für Rechte begonnen – nicht für Blut.

Marat: Rechte? Die Girondisten sprechen ständig von Rechten, während sie die Republik an die Feinde verkaufen. Die Freiheit muss zuerst überleben, bevor sie mild sein kann.

Corday: Sie nennen Mord Verteidigung. Sie nennen Terror Tugend. Ich sehe in Ihnen keinen Arzt der Republik – sondern ihr Fieber.

Marat: Und ich sehe in Ihnen eine Frau, die den Schmerz der Zeit nicht begreift. Die Revolution ist kein Salon in Caen. Sie ist ein Krieg.

Corday: Gerade deshalb muss jemand dem Blut Einhalt gebieten.

(Stille. Marat notiert weiter.)

Marat: Die Namen aus der Normandie – ich werde sie dem Konvent melden. In wenigen Tagen wird Frankreich von diesen Verrätern befreit sein.

Corday: Ja. Befreit ...

Charlotte erkennt, dass Marat nicht der Dämon ist, den sie sich vorgestellt hat – aber auch nicht der Mann, der innehalten würde. Seine Überzeugung ist unerschütterlich. In diesem Augenblick begreift sie, dass Worte allein ihn nicht aufhalten werden.

Jean‑Paul Marat (1743–1793)

Arzt, Journalist und eine der radikalsten Stimmen der Revolution. In seiner Zeitung Ami du Peuple griff er politische Gegner scharf an und forderte harte Maßnahmen gegen „Feinde der Republik“. Als Abgeordneter der Montagnards wurde er zur Leitfigur der Sansculotten. Sein Tod durch Corday machte ihn zum Märtyrer der revolutionären Linken und verstärkte die politische Polarisierung.

Marat hingegen spürt, dass seine Besucherin mehr ist als eine einfache Informantin. Ihre Ruhe irritiert ihn, ihre Entschlossenheit beunruhigt ihn. Er greift nach dem Brief, um ihn genauer zu lesen  und sieht im Augenwinkel, wie ihre Hand in die Tasche gleitet.

Er hebt den Blick.

Sie hält inne.

Ein stiller Moment, in dem beide wissen, dass einer von ihnen die Wohnung nicht lebend verlassen wird.

Die Nachbarn hören einen Schrei. Als sie die Tür aufbrechen, finden sie Charlotte reglos am Fenster stehen, während Marat schwer verletzt im Wasser liegt. Sie sagt nur einen Satz:

„Ich habe für den Frieden gehandelt.“

Die Wachen führen sie ab. Paris wird noch lange über diesen Tag sprechen – über Mut, Fanatismus, Gerechtigkeit und die Frage, ob ein einzelner Mensch den Lauf der Geschichte ändern darf.

(Vier Tage nach dem Attentat auf Jean‑Paul Marat wurde Charlotte Corday am 17. Juli 1793 in Paris durch die Guillotine exekutiert.)

Montag, 2. März 2026

Das letzte Telefonat zwischen Donald Trump und Ali Chamenei





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Die Leitung ist offen. Kein Rauschen. Keine Musik. Nur eine Stille, wie sie in alten Schriften steht, als ob der Himmel zuhörte. 

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Trump spricht zuerst: 
Ayatollah! Es gibt Momente, in
denen Geschichte innehält. Nicht aus Respekt –
sondern aus Furcht vor dem, was folgt.

Chamenei antwortet ruhig: 
Geschichte ist Staub. Sie wird mit dem Wind verweht.
Nichts bleibt von Ihrem Tun, Präsident. Nur Allahs Wort bleibt.


Trump zu sich selbst: 
Er spricht von Ewigkeit, als wäre Zeit sein Eigentum. 
Aber ich sehe Gesichter, die er nicht mehr sieht: Mädchen auf Asphalt getötet. 
Jungen an Kränen hängend. Gefängnishöfe, in denen kein Licht wohnt. 
Wenn es einen Gott gibt, dann ist er kein Beamter dieses Systems.


Sie haben Gott versiegelt, argumentiert Trump laut.
Ihn eingeschlossen in Gesetze, die nur Angst verwalten.
Sie haben seinen Namen über Gefängnistore geschrieben
und geglaubt, das sei Glaube.

Chamenei hebt leicht die Stimme: 
Allah lässt sich nicht benutzen.
Nicht von Ihnen. Nicht von Bomben.


Chamenei zu sich selbst: 
Warum zittert meine Hand? Ich habe gebetet. Gefastet. Gerichtet. Siebenundvierzig Jahre Ordnung. 
Siebenundvierzig Jahre Opfer. Oder war es nur Macht, 
die ich mit Allahs Namen verkleidet habe?

Ihr Koran, sagt Trump, spricht davon, dass
wer ein Leben tötet die ganze Menschheit tötet.
Sie haben das neu ausgelegt. Sie nennen
Mord Erziehung und Angst Stabilität.

Amerika ist Babylon, ruft Chamenei,
hochmütig, vergänglich.

Vielleicht, gibt Trump zu, aber Babylon fiel
nicht nur wegen seiner Sünde, sondern weil
es blind wurde für das Leid hinter seinen Mauern.


Stille. Als hätte jemand eine Waage angehalten.
Kein Engelwispern. Aber auch kein Donner. Nur ein Druck, 
Erinnerung wiegt schwerer als Feuer.



Iran wird nur stärker im Feuer, warnt Chamenei.
Allah prüft uns, aber er wird uns gnädig sein.


Sie lieben das Feuer, solange es andere verbrennt,
droht Trump, aber unser Feuer verbrennt Sie. Staaten
bestehen nur aus Fleisch und Blut. Und Ihr Staat
frisst und säuft sich selbst.


Dann wird Ihr Angriff Sie vor Allahs Gericht stellen,
sagt Chamenei leiser. Allah wird Sie richten
und uns als Sieger hervorgehen lassen.


Chamenei zu sich selbst: 
Wenn Allah fragt, wo warst du, 
als sie schrien? Was antworte ich? Dass das System größer
war als ich? Oder dass ich Angst hatte, es zu verlieren?



Vielleicht, gibt Trump zu bedenken. Aber Sie stehen dort schon.
Sie stehen vor Gericht, wegen jeder Frau, die Sie zum Schweigen zwangen.
Wegen jedem Kind, das Sie „Feind“ nannten.
Wegen jedem Namen, den man nicht mehr aussprechen darf.

Allah richtet am Ende der Zeit.
Er ist der Gerechte, sagt Chamenei.

Manchmal, antwortet Trump, richtet Gott auch in der Zeit.
Immer dann, wenn es notwendig ist. Und Gott und ich
haben einen guten Draht zueinander.


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Ein Klicken. Kein Auflegen. Einfach eine Unterbrechung.

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Sonntag, 1. März 2026

Französische Revolution: Robespierre und die Todesstrafe

 

Maximilien de Robespierre
mit seiner Deklaration
(1758-1794)

Als die Déclaration des droits de l’homme et du citoyen 1789 bereits verabschiedet war, wurde in der Nationalversammlung der französischen Revolutionäre über eine Frage gestritten, die viele überraschte:

Darf ein Staat Todesstrafe verhängen, wenn er das Recht auf Leben als unveräußerlich erklärt hat?

Die Mehrheit der Abgeordneten hielt die Todesstrafe weiterhin für notwendig – aus Gründen der Abschreckung und Staatsräson.

Maximilien de Robespierre trat ans Rednerpult und sagte sinngemäß (nach zeitgenössischen Mitschriften):

„Der Tod ist kein Recht, das der Staat verleihen oder entziehen darf. Wenn das Gesetz tötet, leugnet es sich selbst.“

Ein Abgeordneter unterbrach ihn spöttisch:

„Wollen Sie also den Mördern das Leben schenken,
während ihre Opfer tot sind?“

Robespierre antwortete kühl:

„Nein.
Ich will dem Gesetz verbieten, das zu tun,
was es den Bürgern verbietet.“

Im Saal entstand Unruhe. Einige lachten, andere applaudierten. Ein konservativer Deputierter rief:

„Das sind schöne Worte – aber keine Politik!“

Darauf Robespierre:

„Die Revolution ist genau dazu da,
damit Moral Politik wird.“


Robespierre argumentierte konsequent aus den Menschenrechten heraus – auch gegen den Staat selbst.
Er gehörte zu den frühesten prominenten Gegnern der Todesstrafe in Europa.

Nur zwei Jahre später rechtfertigte derselbe Mann den revolutionären Terror als „notwendige Tugend“.
Zeitgenossen bemerkten diesen Widerspruch bitter. Ein Abgeordneter soll später gesagt haben:
„Er wollte das Leben heiligen – und machte es heilig, indem er es opferte.“

Oper Frankfurt: »Written on Skin« - Interview mit Regisseurin Tatjana Gürbaca und Bühnenbildner Klaus Grünberg

 

Donnerstag, 26. Februar 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #97 - Was ich so in die Weiten sende

 








Pageturner auf Deutsch? Seitenwende! © Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl


Was ich so in die Weiten sende…

Die „Zeitenwende“ ist seit nun mehr als vier Jahren in unseren Sprachgebrauch eingegangen. Aber wahrscheinlich noch nicht in unseren Köpfen.
Dabei ändert sich so vieles.

Manches heißt zwar noch so wie früher, ist aber längst etwas anderes. Zum Beispiel: Wirtschaftspolitik.

Früher ein Feld auf dem sich die Kräfte des Marktes entfalten konnten, sanft oder auch stärker gesteuert von Staaten (oder Staatengemeinschaften), die sich jeden ihrer Schritte wohl überlegt haben. Da wurden Aktionen und Reaktionen abgewogen, Konsequenzen berechnet, Prozentpunkte kalkuliert und schließlich - vorsichtig - ein Schritt gesetzt.
Diese Zeiten sind vorbei.

Heute ist Wirtschaftspolitik so etwas wie ein Wutraum.
Das sind jene Räume, die die sogenannten Wutbürger nicht - oder viel zu selten - aufsuchen.
In einem Wutraum, da darf man nämlich mal aus sich heraus gehen. Und einfach lustig destruktiv sein. Da kann man herumbrüllen, Pappe zerreißen, Geschirr an die Wand schmeißen oder aus blankem Zorn auf Gummipuppen einprügeln und nachher…. ist man zwar außer Atem, aber: besser drauf.

Und genau das ist heute Wirtschaftspolitik.

Da wird mit Zöllen um sich geworfen, da werden Beteiligungen zertrümmert, da werden zart erblühend Wirtschaftszweige in Grund und Boden getrampelt, oder aus purer Ideologie die Elektromobilität oder das Darlehen für den Nachbarstaat an die Wand gefahren.
Und danach… kriegt man zwar Applaus von schmierigen Lobbyverbänden, aber: am Schluss geht’s allen schlechter.

Eine andere Form von Zeitenwende wäre, der Veränderung endlich auch neue Begriffe folgen zu lassen. Also nicht etwas anderes machen als bisher. Aber dasselbe wie bisher anders nennen.

Nehmen wir die gerade zu Ende gegangenen olympischen Spiele.
Die sind angeblich ein völlig unpolitisches, sportliches Event, in dem sich unterschiedliche Länder miteinander messen.
Das ist so richtig wie die FIFA-Ethik-Kommission (erinnert sich noch jemand an die?) wirkungsvoll.
Denn hier streiten nicht Nationen im fairen, sportlichen Wettkampf, nein, hier treten ein paar international agierende Labore der leistungssteigernden Pharmakologie mit unterschiedlichen Produkten, verteilt über mehrere Teams, Geschlechter und Sportarten gegeneinander an.
Am Schluss bekommen dann die überlebenden und am besten performenden Versuchskan… Athleten in aller Öffentlichkeit Medaillen, die siegreichen Labore dagegen kriegen in aller Diskretion Aufträge.

Und die Zuschauer, die das Spektakel der internationalen Biochemie gebannt verfolgen, sind nicht selten diese Wutbürger, die vor ein paar Jahren noch gegen die „Pharmalobby“ gewettert haben.

Und trotzdem heißt das Ding immer noch „olympische Spiele“.
Warum nicht sagen, was ist?
Also: „Schatz, lass uns die Labortests bei Extrembedingungen anschauen!“ - „Die kalten oder die warmen Tests?“
Das würde doch auch ganz neue Möglichkeiten für potentielle Werbepartner eröffnen.

Oder Zeitenwende wäre eine neue Form durch gezieltes neues Framing, durch bewusste Neu-Etikettierung die Menschen mitzunehmen.
Ihren Horizont zu erweitern.
Auf neue Wege führen.
Und das nicht nur metaphorisch, nein, sondern wirklich.

Da bucht man dann zum Beispiel ein Event.
Ähnlich wie ein Escape-Room aus dem man ausbrechen muss, ist es hier ein Get-There-If-You-Can-Ereignis.
Es beginnt damit, dass schon mal unklar ist, wo das Fahrzeug, das man für den irren Trip gebucht hat, überhaupt abfährt. Dann ist es wieder die Uhrzeit, bei der man sich nicht sicher sein kann.
Schließlich weiß man nicht, ob sich das Ding überhaupt jemals in Bewegung setzen wird.
Deshalb hast Du auch hoffentlich auch ausreichend Proviant mit, weil keiner weiß, ob es unterwegs etwas zu essen gibt.
Oder auch nur heißes Wasser.

Und selbst wenn es das gibt, kostet es.
Da wirst Du also nicht nur nervlich und körperlich, sondern auch charakterlich herausgefordert. Du musst durch geschickte Atemtechnik Deine innere Mitte stabilisieren, Deinen Frieden bewahren.
Stichwort: Kampf mit Dir selbst.

Aber auch Kampf mit der Geographie. Plötzlich weicht das Ding kilometerweit von der eigentlich geplanten Route ab, fährt völlig sinnlose Umwege. Aber das ist nur scheinbar so.

Denn in Wahrheit ist das aber Teil der Herausforderung: Behältst Du den Überblick? Findest Du die Geduld in Dir? Schaffst Du es mit Deinem inneren Zen-Meister diesen Einbruch der völligen geographischen Sinnlosigkeit weg zu meditieren?
Kurz gesagt: Bist Du stark genug?

Wenn ja, buchst Du das nächste Mal eine Stufe höher:
Dieselbe Tour nur diesmal mit einer Gruppe Rentnerinnen und acht Flaschen Billig-Sekt dazu - oder plus einer Gruppe Fussballfans auf Junggesellenabschied und einer Bluetoothbox.
Oder - wer es ganz hart haben will - beides zusammen.

Wer danach immer noch freundlich und gelassen ist, weiß: Ich hab es geschafft. Ich bin immun. Ich habe den Wutbürger in mir gezähmt.
Ich habe die innere Zeitenwende vollzogen.

Und zum Dank bekommst Du dann die Durchsage:
„Das österreichische Zugteam begrüßt sie ganz herzlich. Wir sind zur Zeit mit einer Verzögerung von 95 Minuten unterwegs. Grund dafür ist eine verspätete Übergabe aus dem Ausland… und ich sag’s gleich: Slowenien war’s net.“

Und wenn das die Zeitenwende für Dich ist… Glück gehabt.
In der Ukraine heißt nämlich Zeitenwende keine Wortspielereien und keine Wutbürger, sondern Tod und Leid und Frost und…
…keine Seitenwände.

——

groebner live:


Dienstag 24. - Donnerstag 26.2. Wien, 
Theater Drachengasse (Nur noch Restkarten!)
Freitag 27. 2. Steyr, 
Akku Kulturzentrum
Samstag 28.2. Gutenbrunn, 
Truckerhaus
Freitag 6.3. Nürnberg, 
Burgtheater
Samstag 7.3. Neustadt a.d. Weinstraße, 
Hambacher Schloß
Sonntag 8.3. Düsseldorf, 
Kommödchen
Freitag 13.3. Offenbach 
Filmklubb
Freitag 20.3. Karlsruhe Orgelfabrik
Samstag 21.3. Wiesbaden Theater im Pariser Hof

Und, und, und…alle Termine gibt es 
hier.

groebner gesehen:
In der wunderbaren Sendung „Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen war ich zu Gast.
Und durfte dort
 eine Kostprobe meines Regierungsprogramms „Ich bin das Volk!“ geben.

In der Abendschau im BR gab es sogar einen eigenen Premierenbericht.
Den kann man sich 
hier anschauen.

Der freundliche Sender 3Sat hat übrigens mein voriges Programm „
ÜberHaltung“ ausgestrahlt.
Für alle, die es noch nicht gesehen haben, die haben jetzt in der Mediathek (Achtung Wortwitz) 
das Nachsehen.

groebner gehört:
Kennt Ihr schon mein Satire-Pop-Album 
„Nicht mein Problem“?
Es ist sehr gut.

In der wunderbaren Sendung „Satire Deluxe“ war ich zu Gast und habe - live ! - ein Liedchen zum Besten gegeben.
Hört mich schwitzen.

Zusammen mit den sehr geschätzten Kolleginnen und Kollegen Fine Degen, Ella Carina Werner, Jess Jochimsen und Sascha Bendiks (ich schätze alle… mindestens drei Jahre jünger, als sie eigentlich sind) war ich auf Schloß Kapfenburg und habe dort bei für SWR Kultur die
 „Nacht der Poet:Innen“ mit lustigen Texten bestritten.
Teil eins könnt Ihr Euch hier 
anhören.
Teil zwei auch, aber 
hier.

Das „Ende der Welt“ gibt es auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek zu hören.
Dort denke ich darüber nach, was der Unterschied zwischen 
Krapfen und Berliner ist. Oder isst.
Und warum es den Wiener 
Opernball wirklich gibt, erfährt man auch. Und zwar hier.

Einen neuen Song (ist die Zugabe vom neuen Programm, aber psst!) kann man direkt 
auf der Homepage hören.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf 
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
——-


Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

Premiere in der Frankfurter Oper: WRITTEN ON SKIN von George Benjamin und Martin Crimp (Text)

Premiere / Frankfurter Erstaufführung

Iurii Iushkevich (Boy) und
Bo Skovhus (Protector; liegend)




WRITTEN ON SKIN
Oper in drei Teilen von George Benjamin und Martin Crimp (Text)
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln





Musikalische Leitung: Erik Nielsen Inszenierung: Tatjana Gürbaca Bühnenbild, Licht: Klaus Grünberg Kostüme: Silke Willrett Dramaturgie: Maximilian Enderle Protector: Bo Skovhus Agnès: Elizabeth Reiter First Angel /Boy: Iurii Iushkevich Second Angel / Marie: Cecelia Hall Third Angel / John: Michael McCown
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 1. März 2026, um 18 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 5., 7., 13., 15. (15.30 Uhr), 21., 29. März (19 Uhr), 5. April 2026 (18 Uhr)
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr.
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

  
Ein reicher Mann will sich in einer Buchmalerei verherrlichen lassen. Doch das Resultat konfrontiert ihn mit einer unbequemen Wahrheit. Written on Skin ist eine etwa 90-minütige Oper in drei Teilen, die George Benjamin (*1960) als Auftragswerk mehrerer europäischer Häuser komponierte und die 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt wurde. Sie gilt bislang als eine der erfolgreichsten Opern des 21. Jahrhunderts mit einer großen sinnlichen Tiefe.

Der Text stammt von dem britischen Dramatiker Martin Crimp (*1956), mit dem Benjamin zuvor bereits die Kammermusikoper Into the Little Hill geschaffen hatte. Der Text für Written on Skin basiert auf der mittelalterlichen Legende vom „verspeisten Herzen“, die sich um den Troubadour Guillem de Cabestanh rankt: Nach der Affäre mit der Ehefrau eines Gönners fand der Künstler einen gewaltsamen Tod.

Eigentlich besitzt der Protector alles, was er sich wünscht: Geld, Ländereien und den – wie er sagt – „stillen, gehorsamen Körper“ seiner Ehefrau Agnès. Mit den Bildern, die er von sich anfertigen lässt, gerät seine Lebensrealität jedoch ins Wanken. Fasziniert von der Kunst und der empathischen Art des jungen Malers, beginnt Agnès eine Affäre mit ihm. Als die beiden dem Protector ihre Verbindung offenbaren, tötet der Betrogene den Maler und nötigt seine nichts ahnende Ehefrau, dessen Herz zu essen. Doch Agnès wendet selbst ihre größte Demütigung in einen persönlichen Triumph.

Musikalisch geleitet wird diese Frankfurter Erstaufführung von Erik Nielsen. Er war der Oper Frankfurt zehn Jahre lang bis 2012 als Korrepetitor und zuletzt als Kapellmeister verbunden. In dieser Zeit erarbeitete er sich ein umfangreiches Repertoire von über 80 Opern von Monteverdi bis Lachenmann. Zuletzt dirigierte er hier die Neuproduktion Aida im Jahr 2023. Nielsen war darüber hinaus von 2022 bis 2024 Chefdirigent der Tiroler Festspiele in Erl. Written on Skin wird von der international gefragten Regisseurin Tatjana Gürbaca inszeniert. Seit ihrem Turandot-Debüt in Graz im Jahr 2001 arbeitete sie an namhaften Häusern, unter anderem in Amsterdam, Wien und Zürich. In Frankfurt hat sie sich als Regisseurin für selten gespielte Opern einen Namen gemacht. 2022 inszenierte sie Ulisse von Luigi Dallapiccola – eine Produktion, die bei Presse und Publikum auf viel Zuspruch stieß. Im Jahr 2024 folgte ihre Lesart von La Juive von Fromental Halévy: „Große Oper, großer Jubel“, konstatierte die Frankfurter Rundschau. Die Partie des Protector interpretiert Bo Skovhus. Durch zahlreiche Auftritte an vielen renommierten Opernhäusern hat sich der Däne international einen großen Namen gemacht. Seit fast 40 Jahren steht er mittlerweile auf der Bühne, zu den zentralen Partien seiner Karriere gehören Lear aus der gleichnamigen Oper von Aribert Reimann, Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner), Titus (Bérénice von Michael Jarrell) sowie Mandryka (Arabella von Richard Strauss). Die Partie seiner Frau Agnès wird von Elizabeth Reiter übernommen. Die amerikanische Sopranistin ist seit der Spielzeit 2013/14 Teil des Ensembles der Oper Frankfurt und überzeugte in dieser Spielzeit bereits als Räubermädchen Fiorella in Die Banditen und als Despina in der Neuproduktion von Così fan tutte. Countertenor Iurii Iushkevich, der in der vergangenen Spielzeit als Nireno in Giulio Cesare in Egitto am Haus debütierte, singt die Partie des First Angel / Boy. Komplettiert wird die Besetzung der Frankfurter Erstaufführung durch die ebenfalls langjährigen Ensemblemitglieder Cecelia Hall (Second Angel / Marie) und Michael McCown (Third Angel / John).




Mittwoch, 25. Februar 2026

Neues im Kino: Gelbe Briefe, Maysoon, Romería - Das Tagebuch meiner Mutter u.v.m.

 

Berlinale 2026 - Silberner Bär für den besten Film

Gelbe Briefe

Regie: İlker Çatak

Besetzung: Özgü Namal, Tansu Biçer, Jale Arikan,

Leyla Smyrna Cabas, Yusuf Akgün

Kinostart: 05. März 2026


Jeunes Mères - Junge Mütter

Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne

Besetzung: Babette Verbeek, Elsa Houben,

Janaina Halloy Fokan, Lucie Laruelle, Samia Hilmi

Kinostart: 05. März 2026


Nouvelle Vague

Regie: Richard Linklater
Besetzung: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin

Kinostart: 12. März 2026


Maysoon

Regie: Nancy Biniadaki

Besetzung: Sabrina Amali, Florian Stetter,

Susanne Bormann, Zoë Valks

Kinostart: 19. März 2026


Mein Freund Barry

Regie: Markus Welter

Besetzung: Barry, Paco von Wyss, Alma Büchenbacher,

Max Hubacher, Christoph Gaugler, Ulrich Tukur

Kinostart: 19. März 2026


Kokuho - Meister des Kabuki

Regie: Sang-Il Lee

mit Ryō YoshizawaRyusei Yokohama, Soya Kurokawa,

Keitatsu KoshiyamaMitsuki Takahata, Nana Mori

Kinostart: 26. März 2026

Neu eingestellt

Romería - Das Tagebuch meiner Mutter

Regie: Carla Simón

Besetzung: Llúcia Garcia, Mitch , Tristán Ulloa, Alberto Gracia,

Miryam Gallego, Janet Novás, José Ángel Egido

Kinostart: 02. April 2026


Oscars 2026: Nominierung Animated Feature Film

Arco

Regie: Ugo Bienvenu

Animationsfilm

Kinostart: 09. April 2026


Vier minus drei

Regie: Adrian Goiginger

Besetzung: Valerie Pachner, Robert Stadlober,

Hanno Koffler, Stefanie Reinsperger, Ronald Zehrfeld

Kinostart: 16. April 2026


Neu eingestellt
Babystar

Regie: Joscha Bongard

Besetzung: Maja Bons, Bea Brocks, Liliom Lewald

Kinostart: 23. April 2026

Berlinale 2026 - Silberner Bär für Sandra Hüller

Rose

Regie: Markus Schleinzer

Besetzung: Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt,

Godehard Giese, Robert Gwisdek, Maria Dragus

Kinostart: 30. April 2026


Der Frosch und das Wasser

Regie: Thomas Stuber

Besetzung: Aladdin Detlefsen, Kanji Tsuda, Bettina Stucky,

Meltem Kaptan, Yuki Iwamoto, Cornelius Schwalm

Kinostart: 30. April 2026


Nachbeben

Regie: Zinnini Elkington

Besetzung: Trine Dyrholm, Özlem Saglanmak,
Mathilde Arcel, Olaf Johannessen

Kinostart: 07. Mai 2026

Meine Freundin Conni -

Abenteuer mit Kranich Klaus

Regie: Dirk Hampel

Animationsfilm

Kinostart: 14. Mai 2026


Vivaldi und Ich

Regie: Damiano Michieletto

Besetzung: Tecla Insolia, Michele Riondino

Kinostart: 21. Mai 2026