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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Dienstag, 28. September 2021

HKW Berlin: Von Flucht und Vertreibung, Hoffnung und Glück



Sonntag, 26. September 2021

Neue Bücher bei Wallstein

 


Freitag, 24. September 2021

Fantasien zur Nacht (Video): TWO

 

TWO - ICK Amsterdam

Fantasien zur Nacht (Video): MATHILDE GØHLER

 

MATHILDE GØHLER from Lasse Wind on Vimeo.

Kein & Aber: WELT AUFRÄUMEN von Ursus Wehrli

Nach den internationalen Bestsellern Kunst aufräumen, Noch mehr Kunst aufräumen und Die Kunst, aufzuräumen geht es nun ums Ganze: Herr Wehrli räumt die Welt auf!

Ob er den Herbst nach Farben sortiert, Familien zu ordentlichen Verhältnissen verhilft oder die Gesellschaft auf Linie bringt, immer gelingt es Ursus Wehrli, einen überraschenden und neuen Blick auf die Welt und unseren Alltag zu bieten.

Ursus Wehrlis Welt aufräumen erscheint am 5. Oktober bei Kein & Aber.



Ursus Wehrli

Welt aufräumen


Hardcover, 48 Seiten, Format: 21,5 × 27 cm, ISBN:  978-3-0369-5862-0
05.10.2021, 18.00 € (DE) / 18.50 € (AT) / 29.00 SFr (CH)






Ursus Wehrli, Jahrgang 1969, ist Linkshänder, gelernter Typograf und wechselt gern die Perspektive. Seit über 30 Jahren tourt er zusammen mit Nadja Sieger als Komikerduo URSUS & NADESCHKIN zwischen Wattwil, Basel, Berlin und New York und wurde in dieser Konstellation mehrfach ausgezeichnet – zuletzt mit dem »New York Comedy Award«, dem »Salzburger Stier« und dem Schweizer Theaterpreis »Hans-Reinhart-Ring«. Er lebt als Bühnenkünstler, Kabarettist und freischaffender Künstler in Zürich. Bisher sind bei Kein & Aber Kunst aufräumen (2002), Noch mehr Kunst aufräumen (2004), Die Kunst, aufzuräumen (2011) und Heute habe ich beinahe was erlebt – ein Tagebuch (2020) erschienen. www.kunstaufraeumen.ch | www.ursuswehrli.com

© Geri Born





Mittwoch, 22. September 2021

Mousonturm Frankfurt a.M.: TRANSFORMATION

Verena Billinger & Sebastian Schulz lassen all die angestaute Bewegungslust der vergangenen Monate in ihrem neuen Stück Stories/Sketches (Geschichte/andere Zeiten) frei. 2 Stunden lang gibt’s getanzte Schönheit, Wut, Zerrissenheit und Hoffnung im Sommerbau – expressiv, dynamisch und zu einem All-Time-Favorites-Soundtrack (23.-25.09., 20 Uhr).

Nachdem der Rückzug ins Private während der Pandemie Einzug hielt, haben Hofmann & Lindholm mit ihrem neuen Projekt Nobody’s there (noch bis 25.09.) die Trennung aufgebrochen und „Nobodys“ die Gelegenheit gegeben, sich im fremden Privaten zurückzuziehen bzw. sich hinter einem zugezogenen Vorhang zu verstecken. In der Abschlusswoche gibt’s bei Nobody’s welcome! (23.09.) eine weitere Gelegenheit, um die privat-gemachten oder anstehenden Erfahrungen und Gedanken auszutauschen.

Während einigen Privatleuten nichts Besseres einfällt als auf den Mond zu fliegen, leben im kolumbianischen Amazonasgebiet indigene Gemeinschaften aus Widerstand gegen eine tödliche Politik in selbstgewählter Privatheit unter sich. Dabei spielt auch der Glanz des Mondes eine Rolle -nur eine andere. Mapa Teatro sind mit La Luna en el Amazonas/Der Mond im Amazonas (24. & 25.09., 20 Uhr) zurück in Frankfurt.

Zum Abschluss der Bevölkerungsversammlungen (Demokratische Freude inbegriffen) hat sich der Staat bereit erklärt, die 20. Bundestagswahl zu veranstalten. Um diesen demokratischen Akt gebührend zu feiern, gibt’s am Sonntag bei Zur Bundestagswahl ein Abschied und ein Neuanfang (26.09.) bereits ab 16 Uhr im Sommerbau eine Art Best-of-Bundestagswahl, eine Rede der neuen Bundeskanzlerin, die aktuellen Hochrechnungen und beste Vibes von GG Vybe. Einfach kommen.


PS: Apropos Future: Freitag 24.09. ist Klimastreik, z.B. in Frankfurt, 12 Uhr, Alte Oper.

PPS: 3G gilt auch im Sommerbau.


KÜNSTLERHAUS MOUSONTURM FRANKFURT a.M.
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main
T +49 (0)69 40 58 95–0

www.mousonturm.de, info@mousonturm.de

Mousonturm auf Facebook / Instagram / Youtube


Montag, 20. September 2021

Kaiserslautern (mpk): Goodbye my friends! - die abstrakte amerikanische Kunst aus französischem Privatbesitz wandert nach langer Zeit weiter



Zahlreiche Aktionen: Abschiedsfest Goodbye my friends! des mpk (Foto: mpk)










Abschiedsfest für Kinder und Familien des mpk

Zu einem Abschiedsfest für Kinder und Familien lädt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, am Wochenende des 25. und 26. September ein. Es steht unter dem Motto „Goodbye my friends!“; das Fest dreht sich um die amerikanischen Dauerleihgaben, die lange Zeit die Ständige Sammlung bereichert haben und nun an ihre Besitzer zurückgehen. Riesige Gemälde, spannende Farbzusammenstellungen und ungewöhnliche Formen – das alles und noch viel mehr zeichnet diese Kunstwerke der amerikanischen Künstler aus. Nun nimmt das Team des mpk zusammen mit seinen Gästen mit einem vielfältigen Programm mit Tanz und viel guter Laune Abschied. Kinder können dem Hausgespenst Francis begegnen, die „Sage vom Traumfänger“ hören und in Workshops zeichnen, malen und gestalten. Gemeinsam mit der Tanzschule Metzger können sie einen typischen amerikanischen Tanz erlernen. Kinder, Eltern, Tanten und Onkel, Omas und Opas – alle können mitmachen und in der Gruppe einen „Line-Dance“ ausprobieren. Die praktischen Teile finden im Innenhof unter großen Zelten statt. Der Katalog „Nos amis – abstrakte amerikanische Kunst aus französischem Privatbesitz“ ist nur an diesem Wochenende für fünf Euro erhältlich, ansonsten kostet er 15 Euro. Details zum Fest finden sich unter www.mpk.de. Eine Anmeldung ist erforderlich unter anmeldung@mpk.bv-pfalz.de. Es gelten neben der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) mit dem entsprechenden Nachweis (Kinder bis einschließlich 14 Jahren benötigen keinen Test) die Abstands- und Hygieneregeln.


 

Samstag, 18. September 2021

Oper Frankfurt a.M.: AMADIGI --- Premiere / Frankfurter Erstaufführung

 


Brennan Hall (Countertenor / Titelpartie; Bildnachweis: Jiyang Chen)

 

 

 

Premiere / Frankfurter Erstaufführung 

AMADIGI 

Opera seria in drei Akten von Georg Friedrich Händel
Text vermutlich von Nicola Francesco Haym
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 

Musikalische Leitung: Roland Böer    Inszenierung: Andrea Bernard   Bühnenbild: Alberto Beltrame   Kostüme: Elena Baccaro   Licht: Jan Hartmann   Dramaturgie: Zsolt Horpácsy   

Amadigi: Brennan Hall   Oriana: Kateryna Kasper   Melissa: Elizabeth Reiter   Dardano: Beth Taylor   Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester 

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper 

 Am 25. Mai 1715 wurde  Amadigi, die fünfte Londoner Oper von  Georg Friedrich Händel (1685-1759), am King’s Theatre am Haymarket uraufgeführt. Das Libretto der Zauberoper, die sich großer Beliebtheit erfreute, verfasste vermutlich Nicola Francesco Haym, der für nahezu ein Dutzend der den Händel-Opern  zugrunde liegenden  Texte  verantwortlich  zeichnete.  Es  geht  zurück  auf  die  fünfaktige  Tragédie  lyrique  Amadis  de Grèce  des  französischen  Dichters  Antoine  Houdar  de  la  Motte.  Aufgrund  der  kleinen  Besetzung  wird Amadigi  als  persönlichste  Oper  des  Barockkomponisten  bezeichnet. 

Im Rahmen der Frankfurter Erstaufführung befindet sich das Publikum des Bockenheimer Depots mitten im Bühnenraum. 

Der gallische Prinz Amadigi und Dardano, Prinz von Thrakien, sind im Reich der Zauberin Melissa gefangen und planen ihre Flucht. Beide sind in Oriana, die sich ebenfalls in Melissas Gefangenschaft befindet, verliebt. 

Dardano  verrät  seinen  Rivalen,  so  dass  dieser  nicht  entkommen  kann.  Die  Zauberin  versucht  vergebens, Amadigi  zu verführen. Nach bestandener Prüfung sind Oriana  und Amadigi für  kurze Zeit glücklich vereint, bevor sie erneut getrennt werden. Der hoffnungslose Amadigi klagt sein Leid einer täuschenden Quelle, die ihm Orianas Untreue anzeigt, woraufhin er das Bewusstsein verliert. Es kommt zum Streit zwischen Amadigi und  Oriana,  die  ihn  für  tot  hielt.  Melissa  kann  gerade  noch  Amadigis  Selbstmord  verhindern.  Sie  verleiht Dardano  die  Gestalt  Amadigis,  so  dass  er  sich  Oriana  nähern  und  diese  sich  mit  dem  vermeintlichen Geliebten  versöhnen  kann.  Melissa  bedroht  ihre  Mitwerberin,  doch  die  Pläne  der rachsüchtigen  Zauberin gehen nicht auf – nach dem Verlust ihrer Zauberkraft nimmt sie sich das Leben.  

Roland Böer (Musikalische Leitung)
(Bildnachweis: Marco Mazzolai)

Die  musikalische  Leitung  liegt  bei  Roland  Böer,  welcher  der  Oper  Frankfurt  anfangs  als  Solorepetitor  und von 2002 bis 2008 als Kapellmeister verbunden war. Hier gastierte er zuletzt für die Wiederaufnahmen von Händels  Xerxes (2019/20)  und Berlioz’ La damnation  de Faust  (2018/19). In der  aktuellen Spielzeit  wird er zudem  für  die  Uraufführung  von  Hauke  Berheides  The  People  Out  There  an  den  Main  zurückkehren.  Von 2009  bis  2020  übernahm  der  Dirigent  die  musikalische  Leitung  des  Cantiere  Internazionale  d’Arte  di Montepulciano,  dessen  Künstlerischer  Direktor  er  zudem  ab  2015  war.  Der  italienische  Regisseur  Andrea  Bernard gibt sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt. Jüngste Engagements führten ihn für Rossinis L’italiana in  Algeri  an  das  Theater  Orchester  Biel  Solothurn  sowie  für  Donizettis  Don  Pasquale  an  das  Teatro  del Maggio  Musicale  in  Florenz.  2016  erhielt  er  für  seine  Inszenierung  von  Verdis  La  traviata  den  9. Europäischen  Opernregie-Preis  in  Berlin.  In  der  Titelpartie  des  Amadigi  kehrt  der  junge  amerikanische Countertenor  Brennan  Hall  nach  seinem  gefeierten  Europa-Debüt  2019/20  als  Andronico  in  Händels Tamerlano  –  ebenfalls  im  Bockenheimer  Depot  –  zurück.  Als  Dardano  ist  die  junge  schottische Mezzosopranistin Beth Taylor erstmals am Main zu Gast. Das Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin wird  zudem  die Partie  des  Falliero  (Bianca  e Falliero)  im  Opernhaus  übernehmen.  In  den  weiteren Partien debütieren  aus  dem  Frankfurter  Ensemble  die  Sopranistin  Kateryna  Kasper  (Oriana) und ihre amerikanische Fachkollegin Elizabeth Reiter (Melissa). 

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Samstag, 25. September 2021, um 19.00 Uhr im Bockenheimer Depot Weitere Vorstellungen: 27., 29. September, 1., 3. (18.00 Uhr), 4., 6., 7. Oktober 2021 

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

Preise: € 25 bis 80 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) 

Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online  unter  www.oper-frankfurt.de oder telefonischer Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich. 



Donnerstag, 16. September 2021

Kaiserslautern: Pfalzpreis und Nachwuchspreis für Bildende Kunst in der Sparte Plastik



Aus ausgedienten Fahrradschläuchen:

Fritzi Haußmann mit ihrer Installation „tube object“
(Foto: Hanna G. Diedrichs, mpk © VG BildKunst, Bonn 2021)

Fritzi Haußmann erhält Pfalzpreis für Bildende Kunst (Plastik)

                                                                                                               Nachwuchspreis geht an Theresa Lawrenz

Die Gewinnerinnen des Pfalzpreises und Nachwuchspreises für Bildende Kunst in der Sparte Plastik stehen fest: Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält Fritzi Haußmann aus Frankenthal; darüber hinaus wurden Michael Dekker, Madeleine Dietz, Fabian Knöbl und Michael Volkmer nominiert, die jeweils 500 Euro bekamen. Der Nachwuchspreis, der mit 2.500 Euro dotiert ist, geht an die Mainzerin Theresa Lawrenz, die an der Technischen Universität Kaiserslautern als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist; nominiert war außerdem Valentina Jaffé, die 200 Euro erhält. Eine Auswahl eingereichter Arbeiten der ausgewählten Künstlerinnen und Künstlern ist in der Ausstellung im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, bis 3. Oktober zu sehen. Die Ausstellungsräume im Erdgeschoss sind derzeit aus klimatischen Gründen nicht begehbar; sie sind als Schauräume eingerichtet.

„Die Krisen reißen gar nicht ab“, sagte Bezirkstagsvorsitzender Theo Wieder bei der Preisverleihung und verwies auf Afghanistan, das Hochwasser im Ahrtal und die Pandemie. Diese verhindere seit über eineinhalb Jahren, dass Künstlerinnen und Künstler ihr Schaffen öffentlich machen könnten. Wieder gab zu bedenken, dass „Kultur ein Lebensmittel für die Menschen ist“. Auch eine Pfalzpreisgala könne nicht stattfinden, weshalb die Preisverleihung am gleichen Tag der Jurierung in kleinem Rahmen stattfinde. Der Bezirksverband Pfalz schreibe seit 1953 den Pfalzpreis zur Förderung und Pflege der Bildenden Kunst in der Pfalz aus. Zum mpk sagte er, dass es „unser Museum für Kunst in der Pfalz und Kunst für die Pfalz“ sei. Der Pfalzpreis sei weitaus mehr als das Preisgeld, denn hinzu kämen eine Einzelausstellung und der Ankauf eines Werks. Die Spielregeln der Jury, die er leite und moderiere, seien streng. Ausstellungskuratorin Dr. Annette Reich erläuterte, dass 51 zum Teil großformatige und installative Arbeiten von 29 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen seien. Viele zeitgenössischen Künstler „verlassen weitgehend die herkömmlichen Gattungen“, würden eine „übergreifende Arbeitsweise“ vorziehen. Schnittstellen gebe es, das sei bemerkenswert, zwischen den einzelnen Medien, Themen und Materialien.

Die Jury lobte Fritzi Haußmanns „souveränen Umgang mit dem Material – ausgedienten Fahrradschläuchen – und den perfekten und raumgreifenden Stil, wie sie das weiche Material verarbeitet“ habe. Eine eigenständige künstlerische Sprache käme bei ihrer Installation zum Ausdruck. Bei Theresa Lawrenz fiel der „hoch kreative thematische Umgang mit Bauschuttstücken, die Verbindung von künstlerischem Schaffen und städtebaulichen Aspekten“ auf, der mit der besonderen Bausituation der Ludwigshafener Hochstraße assoziiert sei. Neben Wieder gehörten Bettina Bachem, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK), Jana Franze, Direktorin des Ludwigshafener Kunstvereins, Stefanie Kleinsorge, Kulturbereichsleiterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Thomas Köllhofer, Kurator der Graphischen Sammlung der Kunsthalle Mannheim, Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums Koblenz, Prof. Tina Stolt, Professorin am Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau am Campus Landau und René Zechlin, Direktor des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen der Jury an.

Die Ausstellung präsentiert Werke folgender Künstlerinnen und Künstler: Veronica Andres, Betty Beier, Stefan Böhm, Natascha Brändli, bukowski, Adam Cmiel, Michael Dekker, Alexandra Deutsch, Richard Diery, Madeleine Dietz, Stefan Engel, Fritzi Haußmann, Valentina Jaffé, Franz Julien, Birgit Jung, Fabian Knöbl, Joachim Koch, Theresa Lawrenz, Reiner Mährlein, Andrea Niessen, Cornelia Rößler, Yvonne Roth, Silvia Rudolf, Martin Schöneich, Alicia Schmitz, Paul Schuseil, Johannes Hugo Stoll, Michael Volkmer und Friederike Zeit Narum. Zur Schau ist ein Katalog mit Abbildungen der ausgestellten Werke und einem Vorwort des Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder zum Preis von 18 Euro erschienen. Das mpk ist dienstags von 11 bis 20 Uhr und mittwochs bis sonn- sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Es gelten neben der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) mit dem entsprechenden Nachweis die Abstands- und Hygieneregeln.


 





 


Aus Betonguss und in Folie eingeschweißten Bauschuttstücken:
Theresa Lawrenz und ihr Werk „hold in trust“ von 2019
(Foto: Hanna G. Diedrichs, mpk © Theresa Lawrenz, Mainz)

Mittwoch, 15. September 2021

Neues von Faltsch Wagoni: Zum Glück ... (wählen wir alle richtig)

 

Lieber Mensch,

Du glaubst, du weißt, was rechts ist oder links
So stehst du in der Wüste und ähnelst einer Sphinx
Es fehlt dir nicht an Richtungen, jedoch die Nase fehlt
Der Riecher für das Richtige - schon hast du dich verwählt


Ja, du hast die Wahl.
Das klingt in meinen Ohren wie: Du hast die Masern, oder irgendeine andere schlimme
Krankheit. Ich als Laubfrosch bin ja sozusagen von Natur aus ein Grüner und -
 inzwischen bittere Wahrheit - ernsthaft vom Aussterben bedroht. Übertragen auf deine
 Situation könnte das heißen, dass es über kurz oder lang keine Grünen mehr gibt, weil
 sich all die Schwarzen, Roten und Gelben immer grüner gebärden, wohlgemerkt:
 gebärden. Sie versprechen sozusagen das Grüne vom Himmel, der ja in Wirklichkeit weiß-blau (in Bayern) bis grau-schwarz (dieses Jahr überall) ist, und der sich mithilfe von
 Stürmen und Starkregen schamlos in das Wahlgeschehen einmischt.



Wie ist das, wenn man sich beim Versprechen verspricht?
Gilt dann das, was man versprochen hat nicht?
Oder gilt dann stattdessen das fälschlich Gesprochene
Und das Eigentliche als das Gebrochene?
Oder aber sowohl als ob
Irgendwo zwischen Topp und Flop?
Wer’s glaubt, wird nicht selig - soviel ist gewiss
Der Sinn des Versprechens: Vergib und vergiss!



Mir ist vor lauter Doppeldeutigkeit ganz schwindelig. Aber es empfiehlt sich nun mal in
 Hörweite von politischen Verheißungen die Ohren zu spitzen.


Für Versprochenes wie für Gebrochenes gilt: Möglichst schnell wegwischen, bevor es
 anfängt zu stinken.


Also, lieber Mensch, denk an mich, wenn du dich beim Wählen quälst: Die Zukunft
 braucht Frösche.


Dein Wetter-Frosch




Endlich - mit ein, zwei Jahren Verspätung - gibt es wieder Auftritte von Faltsch Wagoni!


Sa 18.09.21
19 Uhr
SchweinfurtDisharmonie ≫≫≫
Zum Glück
So 19.09.21
17 Uhr
Dachau
Kult-Festival ≫≫≫Zum Glück
Sa 02.10.21PassauScharfrichterhaus ≫≫≫Zum Glück
Fr 08.10.21LindenbergKulturfabrik im Hutmuseum ≫≫≫
Zum Glück
Sa 16.10.21IngolstadtAltstadttheater ≫≫≫
Zum Glück
So 24.10.21HeubachKulturhaus SilberwarenfabrikZum Glück
Do 18.11.21CH BaselTheater im Teufelhof ≫≫≫
Zum Glück
Fr 19.11.21
KarlsruheKabarett in der Orgelfabrik ≫≫≫Zum Glück
Sa 20.11.21
AugsburgKresslesmühle ≫≫≫
Zum Glück
So 21.11.21MünchenLach & Schieß
Zum Glück
Do 25.11.21
Paderborn
Amalthea ≫≫≫Zum Glück
Fr 26.11.21
KölnBürgerhaus Stollwerck ≫≫≫
Zum Glück
Sa 27.11.21
NürnbergBurgtheater ≫≫≫Zum Glück
So 28.11.21
18 Uhr
SeefeldKultur im Schloss ≫≫≫Zum Glück
Sa 04.12.21
DarmstadtHalbneun-Theater ≫≫≫Zum Glück
Sa 11.12.21
MemmingenPIK ≫≫≫Zum Glück


Wer jetzt gleich etwas anschauen möchte: Trailer "Zum Glück"


Hier gibt es die CDs von Faltsch Wagoni ≫≫≫
Bestellungen bitte per E-Mail an: Faltsch-Wagoni@web.de
Ihr erhaltet die CDs per Post samt Rechnung
Versandkosten 2 € pro CD (bei Bestellung von mehreren CDs entsprechend weniger)