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| NSDAP-Veranstaltung AI, gemeinfrei |
Wo genau kann man suchen? Es gibt zwei offizielle, frei zugängliche Einstiege:
1. Direkt im US‑Nationalarchiv (NARA)
Hauptlink zur Serie: https://catalog.archives.gov/id/12044361
Interne Suchansicht: https://catalog.archives.gov/search- within/12044361
(catalog.archives.gov in Bing)
Dort liegen über 16 Millionen digitalisierte Objekte, darunter die zentralen NSDAP‑Mitgliedskarten.
2. Komfortable Suchoberfläche (brownarchive.org)
Eine zusätzliche, nichtstaatliche, aber seriöse Suchseite erleichtert die Recherche:
https://brownarchive.org
Sie durchsucht alle digitalisierten Mikrofilme und verlinkt direkt auf die Originalkarten im NARA‑Katalog.
Was findet man dort?
Die Karten enthalten typischerweise: Name, Vorname / Geburtsdatum und -ort / Beruf / Mitgliedsnummer / Eintrittsdatum / Ortsgruppe; Gau / teils Porträtfotos.
Die Daten stammen aus der zentralen NSDAP‑Mitgliederkartei und der Ortsgruppenkartei, die 1945 von US‑Truppen beschlagnahmt wurden.
Wie sucht man richtig?
Die Suche funktioniert ähnlich wie bei Google:
„Nachname, Vorname“ / „Vorname Nachname“ / Geburtsdatum im Format xx.yy.zz oder x.y.zz / Kombinationen aus Name + Geburtsdatum + Ort /
Tipp: Anführungszeichen verbessern die Trefferqualität. Beispiel: "Maier, Sepp", "01.02.16"
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| Zivile NSDAP-Angehörige AI, gemeinfrei |
Wichtige Hinweise
Nicht alle Karten haben überlebt — ca. 20 % der Bestände sind verloren. Ein Nicht‑Fund bedeutet also nicht automatisch, dass jemand nicht Mitglied war. Die Server des US‑Archivs sind wegen des großen Interesses zeitweise überlastet. Geduld ist nötig. Die Recherche ist für Laien manchmal kompliziert, da Mikrofilme unterschiedlich sortiert sein können.
Hintergrund: Warum liegen die Daten in den USA?
Die NSDAP‑Mitgliederkartei (ca. 50 Tonnen Papier) wurde 1945 von der US‑Militärregierung sichergestellt und später vollständig verfilmt. Seit 2026 ist der Großteil digital online.







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