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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Mittwoch, 7. Mai 2014

Zahlen vom Markt: Geld verlangen für Online-Infos rentiert sich


Regionalverlage nehmen eher Geld für Ihre Infos als überregionale: "Wir ertrinken nicht im Geld"

Viele Medienhäuser stehen vor der Herausforderung, ein digitales Geschäftsmodell zu etablieren. Mittlerweile haben 76 Zeitungsverlage eine Bezahlschranke eingeführt - 73 davon sind Regionaltitel. 

Vor zwei Jahren führte Madsack bei acht Zeitungen gleichzeitig Paywalls ein. "In der Anfangszeit haben wir zwar an Reichweite verloren. Aber schon nach drei Monaten hatten wir dies wieder ausgebügelt", sagt Martina Lenk, Geschäftsführerin von Madsack Online. "Wir haben trotz des Bezahlmodells an Reichweite zugelegt und dadurch mehr Werbeerlöse erzielt. Gleichzeitig haben wir erstmals Vertriebserlöse erzielt." Im vorigen Jahr zog die Mediengruppe mit sieben weiteren Portalen nach."Wir ertrinken nicht im Geld. Aber das haben wir auch nicht erwartet."

Bei der Verlagsgruppe DuMont Schauberg soll Ende des ersten Halbjahres 2014 das Metered-Modell eingeführt werden. Patrick Wölke, Geschäftsführer von DuMont Net: "Die eigentliche Herausforderung besteht darin, die Strukturen und Prozesse im Hintergrund radikal zu verändern. Wir verkaufen komplexe digitale Produkte. Von Upselling über Reporting bis zum Kundenservice: Wir müssen das ganze Haus umdrehen, wenn wir ein solches Premiumprodukt am Markt erfolgreich platzieren und permanent aussteuern wollen", sagt Wölke.

Während man sich auf 49 Verlagsseiten zwischen einem Abo oder einem Tagespass entscheiden kann, führt der Einzelverkauf von Artikeln ein Nischenleben. Nur vier Zeitungen bieten ihren Lesern diese Möglichkeit, u.a. der "Nordbayerische Kurier". Der Umsatz mit diesem Angebot sei sehr überschaubar, sagt Chefredakteur Joachim Braun. Die Bezahlschranke auf der Internetseite sei Teil der Digitalstrategie. "Zurzeit macht diese vom Gesamtumsatz her einen kleinen einstelligen Prozentsatz aus. Auch mit Online-Werbung verdienen wir nicht viel Geld", sagt Braun. (Kress)