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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Freitag, 10. Juli 2026

Severin Groebners Neuer Glossenhauer #108: No Witz in the Hitz

Vor lauter Freud’, wechsel I die Farb’ ©Foto: Dominic Reichenbach / Artwork: Claus Piffl



















 

No Witz in the Hitz


Jetzt muss ich den Neuen Glossenhauer schon wieder mit einer Entschuldigung anfangen.
Die Pause war jetzt echt schon zu lang. Viel zu lang. Es war quasi eine Sommerpause vor dem Sommer. Andererseits war da auch dieser Sommer vor dem Sommer mit Temperaturen um die 40 Grad.

Und während dessen bin ich draufgekommen, warum die Spanier immer so dunkle Wohnungen haben.
Und warum die Leute in Süditalien von 12h bis 17h gar nichts tun.
Oder wie schnell Wäsche trocknen geht.
Oder welche Emotion hinter der Bezeichnung „die gelbe Sau“ für unser aller Lieblingsfixstern steckt.
Oder dass ich nicht in meinem Kühlschrank schlafen kann.

Und was ich noch draufgekommen bin: Ich mag das nicht.
Und ich kann auch bei solchen Temperaturen nur sehr schlecht schreiben. Und lustig sein.
„Humor“ kommt bekanntlich von dem französischen Wort für Körperflüssigkeiten und wenn man soviel schwitzt, also bereits soviel Flüssigkeit abgibt, bleibt für den Spaß, den Witz, den Schmäh nichts mehr übrig.

Dabei ist gerade soviel Spaß in der Welt.
Donald „the Joker“ Trump hat etwa kürzlich zum gezählten 40. Mal erklärt, dass er (ich weiß nicht, ob die USA oder nicht doch er ganz alleine) den Krieg gegen den Iran gewonnen hätte.
Zum 40. Mal innerhalb eines Jahres, das gerade mal im Juli angekommen ist.
Dann sagt er, der Iran möchte dringend ein Abkommen. Und damit der Iran das auch weiß, wird er von den USA bombardiert.
Das ist ja die alte diplomatische Regel, wenn jemand nicht verhandeln will, hau ihm eine auf den Schädel.
Lernt man auf der Neandertaler-Akademie.
Und dass Trump die besucht hat, steht außer Zweifel.
Denn: Welche andere hätte er sonst besucht haben sollen?

Die Fussball-Akademie sicher nicht, da er sonst wüsste, was eine rote Karte bedeutet.
Aber mit seinem Unwissen ist er nicht allein.
Der FIFA-Präsident Intriganto… nein… Infamino…auch nicht… Infantino - so heißt die Glatze zum Spesenkonto - der weiß ja auch nichts.
Gar nichts. Egal was man ihn fragt (Geldflüsse, Telefongespräche, Auswahlverfahren, o.ä.), der hat keinen blassen Schimmer.

Aber da schweige ich auch lieber, schließlich kenn ich mich beim Fußball so gut aus, wie eine Ente beim Klavierspielen.
Hab da selbst nur rudimentäres Wissen. Ich weiß nur, dass es um Geld geht.
(Apropos Geld: Diesen Newsletter kann man auch sehr gut unterstützen, Infos unten)
Aber nicht sehr viel Geld.
Sondern sehr sehr sehr viel Geld. Vielleicht sogar sehr sehr sehr sehr sehr viel.
Währenddessen rennen ein paar Millionäre einem Ball hinterher und am Ende schreit einer: „Bist. Du. Deppert.“
Aber nur in Österreich.
In Deutschland ist das anders, da sind am Schluss alle sauer, bis es plötzlich „Klopp!“ macht.
Und in der Schweiz… passiert gar nichts, denn: die spielen noch. Streber.
Die wissen auch nicht, wann Zeit ist zu gehen.

Dafür müssen sie jetzt gegen Argentinien antreten. Und das passt ja auch irgendwie.
Die einen haben nach 1945 die ganzen alten Nazis aufgenommen, die anderen das Gold von den alten Nazis.
Das nennt der Engländer: A perfect Match.
Und zwar während er gegen Norwegen spielt.

Das letzte große Match von diesen beiden wiederum ist ja keine 960 Jahre her.
1066 hatten die beiden Teams unter ihren Trainern Harald (dem Zweiten) und Harald (Hardråde) an der Stamford Bridge ja ihre letzte „Begegnung“. Gewonnen hat damals übrigens England.
Kurz darauf aber gegen Frankreich unter Guillaume (dem Eroberer) verloren.
Klingt wie eine Prognose, aber: Es ist ja nur ein Spiel.

Auch wenn viele dafür brennen. So richtig.
Also brennen wie Öl-Raffinerien in Russland. Oder Wohnhäuser in der Ukraine. Oder Wälder in Südwesteuropa. Oder der Nahe Osten.
Und all diese Brände hängen ja auf die eine oder andere Art mit der Erdölindustrie zusammen.
Jetzt weiß man auch, warum es „Petro-Dollar“ heißt, weil - neben der Zukunft - hier auch sehr viel Geld verbrannt wird.

Kein Witz.
Würde ich mich nicht trauen.
Dafür ist die Lage viel zu… heiß.

——

groebner live:
Wo ich aber dann doch witzig bin, ist mein Programm „ICH BIN DAS VOLK!“.
Und das sag nicht nur ich, sondern die Jury des
„Österreichischen Kabarettpreis’“ , weshalb die Leute auch so freundlich waren, mir diese Auszeichnung für das Jahr 2026 angedeihen zu lassen. Was mich sehr freut.
Aber ich freu mich natürlich für alle anderen Ausgezeichneten ebenso.

Wann und wo man das im wahrsten Sinn des Wortes „ausgezeichnete“ Programm sehen kann, erfährt der interessierte Mitmensch
hier.
Und was die Presse über das Programm „Ich bin das Volk!“ schreibt, kann man
hier lesen.

groebner gesehen:
Das Bayerische Fernsehen hat sogar einen Bericht über mich in der Abendschau gemacht.
Den kann man sich
hier anschauen.

groebner gehört:
Meine neue Single: „
Das Lied der neuen Zeit“ powered by monkey records. Die ist übrigens die Zugabe vom Programm.
Wem das gefällt, gefällt vielleicht auch mein Satire-Pop-Album
„Nicht mein Problem“?

Zwischendurch arbeite ich aber auch weiter für d
as „Ende der Welt“ auf Bayern 2 und in der ARD-Audiothek gibt es das zum Nachhören.
Dort denke ich immer wieder über Sachen nach, zum Beispiel:
Was die Menschen für Ihre Haustiere tun, wo man
echte Freunde finden kann, wie man den US-Vizepräsidenten gut einsetzen könnte oder was passiert, wenn die Mächtigen dieser Welt zu Satirikern werden.
All das erfährt man.

groebner gefolgt:
Videos und Fotos und Zeug gibt’s auf
YouTube, auf Instagram oder auf Facebook zu sehen.

groebner gelesen:
Dem Falter hab ich übrigens ein
großes Interview gegeben. Und das kann man immer noch Nachlesen.
——-


Der „Neue Glossenhauer“ ist ein Projekt der freiwilligen Selbstausbeutung.
Wer es dennoch materiell unterstützen will, hier wäre die Bankverbindung für Österreich:
Severin Groebner, Bawag, IBAN: AT39 6000 0000 7212 6709
Hier die jene für Deutschland:
Severin Groebner, Stadtsparkasse München, IBAN: DE51 7015 0000 0031 1293 64

Montag, 3. August 2015

Frankfurter Oper: Auch in der Sommerpause seine Wünsche buchen

Der Vorverkauf für die dritte Wiederaufnahme von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt läuft bereits seit Juni 2015. Vor der Tageskasse am Willy-Brand-Platz hatte sich bereits eine Stunde vor Öffnung eine lange Schlange von interessierten Zuschauern gebildet. 
 
Foto: Anett Seidel

Online-Bestellungen für alle Veranstaltungen sind die ganze Sommerpause über möglich unter www.oper-frankfurt.de Telefonische Kartenwünsche können in dieser Zeit unter der gewohnten Nummer 069 - 212 49 49 4 nicht erfüllt werden. 

AKTUELL:

Die Zentrale Vorverkaufskasse und der Telefonverkauf sind vom 18. Juli bis 23. August geschlossen.

Außerhalb dieses Zeitraumes gelten die normalen Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.

Öffnungszeiten des Abo- und Infoservice vom 18. Juli bis 30. August:
Montag bis Freitag 10-14 Uhr, Donnerstagnachmittag und Samstag geschlossen. 
Achtung
: In dieser Zeit befindet sich der Abo- und Infoservice an einem anderen Ort.

Außerhalb dieses Zeitraumes: Mo-Sa (außer Do) 10-14 Uhr, Do 15-19 Uhr

Onlinebuchungen: Alle Opernvorstellungen und Liederabende der Saison 2015/2016 sind jederzeit über Spielplan buchbar, weitere Informationen zur Onlinebuchung finden Sie Hier



DER RING DES NIBELUNGEN, Zyklus 1 
Richard Wagner
Donnerstag 05.05.2016
19:30 Uhr
Opernhaus
DAS RHEINGOLD 
Richard Wagner
Donnerstag 05.05.2016
19:30 Uhr
Opernhaus
DIE WALKÜRE 
Richard Wagner
Sonntag 08.05.2016
17:00 Uhr
Opernhaus
SIEGFRIED 
Richard Wagner
Samstag 14.05.2016
17:00 Uhr
Opernhaus
GÖTTERDÄMMERUNG 
Richard Wagner
Montag 16.05.2016
16:00 Uhr
Opernhaus
DER RING DES NIBELUNGEN, Zyklus 2 
Richard Wagner
Freitag 08.07.2016
19:30 Uhr
Opernhaus

Freitag, 31. Juli 2015

NTM Mannheim: SOMMERPAUSE

Das Nationaltheater verabschiedete sich in die Sommerpause


Am Donnerstag, 30. Juli, verabschiedete sich das Nationaltheater Mannheim mit den Vorstellungen Der Idiot in der Oper und PURE im Ballett in die Sommerferien. Im Studio gaben die Ensemblemitglieder Michaela Klamminger, Dascha Trautwein, Sascha Tuxhorn, Thorsten Danner und Ralf Dittrich ihre letzte Vorstellung und verabschiedeten sich mit einem eigenen musikalischen Programm in der Vorstellung Alla Hopp! von ihrem Mannheimer Publikum. Mit 34 Premieren in Oper, Schauspiel, Ballett und Junges Nationaltheater sowie rund 65 Wiederaufnahmen in allen Sparten startet das Nationaltheater dann ab 14. September in seine 237. Spielzeit.


Nach einer sechswöchigen Sommerpause hebt sich Mitte September wieder der Vorhang. 

Die Oper wird mit der Wiederaufnahme von Blues Brothers – Im Auftrag des Herrn am 18. September die Opernsaison eröffnen, gefolgt von Puccinis Turandot am 19. September und dem Eröffnungskonzert Der Ring an einem Abend am 20. September unter der musikalischen Leitung von Alois Seidlmeier. Am 24. Oktober bringt die Oper die erste Premiere auf die Bühne: Hans Werner Henzes Die Bassariden in der Inszenierung von Frank Hilbrich, der am Nationaltheater zuletzt Benjamin Brittens The Turn of the Screw inszenierte. Die Proben zu den Bassariden sind schon in vollem Gange.

Die ersten Premieren im Schauspiel werden bereits ab 17. September zu sehen sein: 

Lutz Hübners Phantom (Ein Spiel) in der Inszenierung des ehemaligen Ensemblemitglieds Tim Egloff wird im Schauspielhaus auf die Bühne gebracht. Am 25. September zeigt das Schauspiel die unverheiratete (DE) von seinem ehemaligen Hausautor Ewald Palmetshofer, der dafür den Mülheimer Dramatikerpreis erhielt.

Die erste Premiere des Jungen Nationaltheaters ist am 26. September mit der Uraufführung Mannheimification (UA). 

Das Kevin O’Day Ballett Nationaltheater Mannheim startet am 8. Oktober mit der Wiederaufnahme 2 Gents in die Saison, bevor am 6. November Alpha-Omega (UA) von Kevin O´Day uraufgeführt wird.

Am 27. September feiert das Nationaltheater ab 14.00 Uhr sein traditionelles Theaterfest um den Beginn der neuen Spielzeit zu feiern und sein Publikum willkommen zu heißen. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie ab Anfang September.


Das NTM wünscht allen einen schönen Sommer!

Freitag, 26. Juli 2013

Das Nationaltheater Mannheim verabschiedet sich in die Sommerpause


Gestern, Donnerstag, 25. Juli, verabschiedete sich das Nationaltheater Mannheim mit der Vorstellung Simon Boccanegra in der Oper, Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm im Schauspiel und der Choreografischen Werkstatt im Ballett in die Sommerferien. Mit 34 Premieren in Oper, Junge Oper, Schauspiel, Ballett und Schnawwl sowie rund 70 Wiederaufnahmen in allen Sparten startet das Nationaltheater dann ab 9. September in seine 235. Spielzeit.

Nach einer sechswöchigen Sommerpause hebt sich am 15. September wieder der Vorhang: im Opernhaus wird das Eröffnungskonzert mit Solisten der Oper sowie dem Chor, Extrachor und Orchester des Nationaltheaters unter der Leitung von Alois Seidlmeier zu hören sein.

Am 22. September feiert das Nationaltheater sein traditionelles Theaterfest um den Beginn der neuen Spielzeit zu feiern und sein Publikum willkommen zu heißen. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie ab Anfang September.

Die ersten Premieren im Schauspiel werden bereits ab 19. September zu sehen sein: Peter Stamms Agnes wird im Studio zu sehen sein. Am 3. Oktober präsentiert die Mannheimer Bürgerbühne ihr Stück Lust for Life (UA) in der Inszenierung von Lajos Talamonti, der auch schon bei SoulCity Regie führte.  Am 5. Oktober ist Felicia Zellers Die Welt von hinten wie von vorne (UA) auf der großen Bühne zu sehen – Regie führt Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski.

Die Oper wird mit der Wiederaufnahme von Benjamin Brittens The Turn of the Screw am 20. September die Opernsaison eröffnen und am 25. Oktober die erste Premiere auf die Bühne bringen: Carl Maria von Webers Der Freischütz in der Inszenierung von Armin Holz.