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Montag, 14. Mai 2012

Im Kino bereits angelaufen: LOCKOUT


präsentiert LOCKOUT mit Guy Pearce, Maggie Grace, Peter Stormare, Joseph Gilgun u.a.
Regie: Stephen St. Leger und James Mather (Saint & Mather)
Länge: 95 Min.



50 Meilen von der Erde entfernt befindet sich das ausbruchssicherste Gefängnis der Zukunft: MS One. Hier fristen die 500 gefährlichsten Verbrecher der Welt ihr Dasein im künstlichen Tiefschlaf. Als US-Präsidententochter Emilie (Maggie Grace) auf geheimer humanitärer Mission in das High-Tech-Gebäude reist, gerät sie in Lebensgefahr: Während eines gezielten Komplotts werden die Insassen aus ihren Gefängnis-Kapseln befreit und bringen die MS: One unter ihre Kontrolle. Undercover-Agent Snow (Guy Pearce), der einst zu Unrecht für einen Mord verurteilt wurde, bekommt auf der Erde ein Ultimatum gestellt: Stoppt er die feindliche Übernahme, bietet ihm die US-Regierung seine Freilassung an. In einer gnadenlosen One-Man-Show stellt sich Snow den unberechenbaren Gegnern – für ihn und Emilie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Die Gefängnisinsassen auf der MS One,
angeführt von Hydell (Joseph Gilgun), schlagen zurück.
Cool, cooler, Guy Pearce: Als Vorzeige-Macho überzeugt der Ausnahmeschauspieler („Tödliches Kommando - The Hurt Locker“, „Memento“) in LOCKOUT mit markigen Sprüchen, jeder Menge Ironie und nicht zuletzt geballter Muskelkraft. Was er in "King's Speech" nicht konnte - seine Fähigkeiten zeigen - er hatte nur die Nebenrolle des abdankenden britischen Königs Eduard VIII, darf er hier entwickeln. An seiner Seite brilliert Maggie Grace („Lost“, „96 Hours“) als toughe wie charmante Präsidententochter Emilie. Ihnen entgegen stellt sich Joseph Gilgun („This is England“) als durchgeknallter Gefängnisinsasse Hydell. Peter Stormare („Brothers Grimm – Lerne das Fürchten“) rundet den Cast ab. Produziert und mitgeschrieben wurde das Action-Spektakel von Adrenalin-Garant Luc Besson.

INTERVIEW MIT GUY PEARCE

Seit wann sind Sie in das Projekt involviert?
Anfang 2010 traf ich mich mit Luc Besson in Los Angeles, um den Film zu besprechen. Ein paar Monate später folgte ein Meeting mit den Regisseuren Stephen St. Leger und James Mather. Ich suche immer nach originären Filmstoffen und das Drehbuch erfüllte in dieser Hinsicht meine Erwartungen voll und ganz. Mir gefiel es, eine respektlose Figur wie Snow zu verkörpern, denn er ist weit von einem stereotypen Actionhelden entfernt, eher träge und abgekämpft. Das fand ich ziemlich witzig und hat mich sehr interessiert.

Snow (Guy Pearce) hat auf der
MS One alles im Griff.
Wie haben Sie sich auf die Dreharbeiten vorbereitet?
Ich habe im Kraftraum trainiert und massiv Gewicht zugelegt, aber das war eigentlich keine große Sache, da ich grundsätzlich versuche, mich körperlich einigermaßen fit zu halten. Die größte Herausforderung ist es vielmehr, möglichst überzeugend zu wirken.

Ist es für einen Schauspieler komplizierter, wenn ein Film gleich zwei Regisseure hat?
Stephen kümmerte sich hauptsächlich um die Schauspieler und ihre Rollen, James mehr um die technischen Anforderungen, Kamera, Bildeinstellungen, deshalb fand ich es nicht weiter komisch. Diese Aufgabenteilung war allerdings nicht so strikt, dass beide sie nicht durchbrochen hätten. Es gab gelegentlich schon Momente, in denen sie unterschiedlicher Meinung waren, aber das ließ sich alles mit ein paar Diskussionen ausräumen und ging nicht darüber hinaus, was unter Regisseuren und Kameramännern ständig vorkommt.

Haben Ihnen die Regisseure genügend Spielraum gelassen?
Auf jeden Fall. Die meisten Regisseure merken sehr schnell, dass ich die Dinge auf meine Art angehen muss, wenn ich eine überzeugende Performance abliefern soll. Deshalb haben eigentlich auch keine wirklichen Proben stattgefunden, wir trafen uns nur etwa eine Woche lang, um bei Drehbuchlesungen die Grundzüge der Szenen auszuarbeiten.

Waren die Dreharbeiten besonders anstrengend?
Mit Snow (Guy Pearce) legt man sich besser nicht an.
Körperlich schon, auch wegen der langen Arbeitstage, aber der Dreh war nicht wirklich kompliziert oder schwierig. Trotzdem habe ich es geschafft, mich fast einmal pro Woche irgendwie zu verletzen. Der Aufenthalt in Serbien war sehr faszinierend. Es ist immer gut, Teile der Welt zu sehen, die man vorher noch nicht kannte.

Wie war die Zusammenarbeit mit Maggie Grace?
Maggie war fabelhaft. Sie ist sehr gut drauf und wir hatten eine tolle Zeit zusammen. Es ist immer schön, wenn man beim Dreh auf jemanden trifft, mit dem man zurecht kommt. Maggie und ich haben uns gegenseitig sehr geholfen.


INTERVIEW MIT MAGGIE GRACE

Was hat Sie an dem Drehbuch interessiert?
Beim ersten Lesen musste ich lauthals lachen. Es gefiel mir sofort sehr, denn es erinnerte mich an Actionfilme, wie es sie früher gab, die ich geliebt habe, weil sie einfach nur Spaß machten. Unser Drehbuch nimmt sich auch nicht sonderlich ernst, hat Sinn für Humor und ist total respektlos, und es bietet großartige One-Liner. Ich war total begeistert und konnte den Drehbeginn kaum abwarten.

Wie würden Sie Ihre Rolle beschreiben?
Emilie Warnock ist die Tochter des US-Präsidenten. Sie ist sehr behütetet und reglementiert aufgewachsen, fast wie in einem Vakuum. Im Film übernimmt sie Verantwortung und zeigt, was in ihr steckt. Ich glaube, es ist Snows Respektlosigkeit, die sie aus der Reserve lockt. Dabei verfügt sie kaum über Lebenserfahrung und hängt sich nur aus Mangel an Alternativen an einen Mann, denn seinem Verhalten nach zu urteilen, könnte Snow auch ebenso gut einer von den psychotischen Ausbrechern sein.
Ich habe mich zwar an keiner echten Präsidententochter orientiert, aber großen Respekt vor Chelsea Clinton oder Laura Bush und bewundere, wie sie mit der Situation umgegangen ist.

Wie würden Sie Emilies Beziehung zu Snow beschreiben?
Emilie (Maggie Grace) und Snow (Guy Pearce).
Snow ist eher ein Antiheld. Er verhält sich sehr abfällig, ist unsicher, ironisch und sarkastisch. Also ich mag ihn. Die Beziehung, die sich zwischen ihm und Emilie entwickelt, verläuft nach dem Prinzip „wie du mir, so ich dir“ und entwickelt so eine „zeig’ mal, was du drauf hast“-Spannung. Aber trotz allem sind sie letztlich ein gutes Team.

Wie kamen Sie mit dem Körpertraining zurecht?
Ich liebe maskuline Energie. Meine besten Freunde in meiner Jugendzeit waren immer Jungs und mir gefällt es auch, größere Brüder um mich zu haben. Deshalb ist Kampftraining genau mein Ding. Ich habe sogar immer noch eine Schippe draufgelegt, um hinterher stolz meine blutigen Knöchel zu zeigen.

Werden Schauspieler anders geführt, wenn gleich zwei Regisseure das Sagen haben?
James Mather und Stephen St. Leger sind schon so lange ein Team und verstehen sich nahezu blind, fast schon telepathisch. Man bekommt von Ihnen keine unterschiedlichen Anweisungen. Manchmal, wenn sie eilig etwas entscheiden mussten, reichte ein kurzer Blick und sie waren auf einer Linie, so gut kennen und verstehen sie sich.

James Mather und Stephen St. Leger lernten sich an der Filmhochschule in Dublin kennen und begannen schnell als Team zu arbeiten. Innerhalb der letzten zwanzig Jahre drehten sie gemeinsam zahlreiche Werbe- und Kurzfilme. „Normalerweise steht James hinter der Kamera und ich inszeniere“, sagt Stephen St. Leger dazu. Und Produzent Marc Libert erläutert: „James ist für die Photographie und die Ausleuchtung verantwortlich, während Steve sich um das Drehbuch und den Schnitt kümmert.“ Schnell entwickelte sich das Regie-Duo zu wahren Experten der Green Screen – mit spektakulären Ergebnissen, wie ihre Kurzfilme beweisen. Einer davon, der 15-minütige „Prey Alone“, überzeugte EuropaCorp letztlich, ihnen die Regie bei LOCKOUT zu übertragen. „Wir waren alle sehr beeindruckt“, so Libert. „Der Film zeigt eine Verfolgungsjagd zwischen einem Kampfjet und einem Auto, die direkt in einen Tunnel führt. Umso erstaunlicher, dass sie diesen Film für schlappe 60 000 Euro irischer Fördergelder realisieren konnten.“ Produzentin Leila Smith ergänzt: „Wir zeigten Luc (Besson) den Film auf DVD und er wollte die Regisseure sofort kennenlernen.“
Ich bin ein großer Fan von Lucs Filmen, etwa ’Im Rausch der Tiefe’ und ’Subway’“, sagt St. Leger. „Und unser Kurzfilm ’Prey Alone’ enthält Aufnahmen, die an ’Leon – Der Profi’ erinnern. Wahrscheinlich haben Luc die Themen unseres Kurzfilms angesprochen, und auch, dass wir alle Spezialeffekte persönlich überwachen.“ Das MS One-Abenteuer konnte beginnen.

Guy Pearce (Snow)

Geboren 1967 in England, ziehen die Eltern von Guy Pearce mit ihrem Sohn nach Australien, als er drei Jahre alt ist. Schon früh entwickelt er ein Interesse an der Schauspielerei und zeigt sich talentiert, wenn es ums Imitieren von Akzenten geht. Als Jugendlicher steht Pearce regelmäßig auf der Theaterbühne, bevor er 1985 zum Fernsehen wechselt und für mehrere Jahre eine Rolle in der populären Seifenoper „Neighbours“ übernimmt. Später ist er auch in Serien wie „Home and Away“ und „Snowy River: The McGregor Saga“ zu sehen.
Der Durchbruch im Kino gelingt ihm 1994 mit einer Rolle als Drag Queen in dem Kultfilm „Priscilla – Königin der Wüste“. Anschließend feiert Pearce große Erfolge mit US-Filmen wie „L.A. Confidential“, „Rules – Sekunden Der Entscheidung“, „Monte Cristo“, „The Time Machine“ und nicht zuletzt Christopher Nolans „Memento“.
Zuletzt ist er in dem Oscar®- und Publikumserfolg „The King’s Speech – Die Rede des Königs“ und dem australischen Festivalhit „Animal Kingdom“ zu sehen. Zu seinen weiteren Filmen zählen der australische Western „The Proposition – Tödliches Angebot“ und „The Road“ nach Cormac McCarthys Bestseller; „Factory Girl“, in dem er Andy Warhol verkörpert; ein kurzer, aber prägnanten Glanzauftritt in Kathryn Bigelows Oscar®-Preisträger „Tödliches Kommando – The Hurt Locker“; der Horrorfilm „Don’t Be Afraid Of The Dark“ mit Katie Holmes; und Todd Haynes Miniserie „Mildred Pierce“ mit Kate Winslet. Zu seinen kommenden Filmen gehört Ridley Scotts SF-Epos „Prometheus – Dunkle Zeichen“.

Filmographie (Auswahl)
Filmtitel

2012 LOCKOUT
2010 THE KING’S SPEECH
(„The King’s Speech – Die Rede des Königs“)
2009 THE ROAD
2008 THE HURT LOCKER
(„Tödliches Kommando – The Hurt Locker“)
2006 FACTORY GIRL
2005 THE PROPOSITION
2002 THE TIME MACHINE
2001 THE COUNT OF MONTE CRISTO
(„Monte Cristo“)
2000 RULES OF ENGAGEMENT
(„Rules – Sekunden der Entscheidung”)
2000 MEMENTO
1997 L.A. CONFIDENTIAL
1994 THE ADVENTURES OF PRISCILLA, QUEEN OF THE DESERT
(„Priscilla – Königin der Wüste“)


Maggie Grace (Emilie)

Maggie Grace wird 1983 in Columbus, Ohio geboren und will schon mit 16 Jahren Schauspielerin werden. Erste Erfolge feiert sie mit Gastauftritten in diversen Fernsehserien, bevor sie als Shannon in den ersten drei Staffeln der Hitserie „Lost“ bekannt wird.
Ihr Kinodebüt gibt sie 2005 in dem Horrorfilm-Remake „The Fog – Nebel des Grauens“. Anschließend sieht man sie u.a. neben Maria Bello und Emily Blunt in „Der Jane Austen Club“, als Liam Neesons entführte Filmtochter in Luc Bessons Produktion „96 Hours“, neben Dwayne Johnson in dem Actionfilm „Faster“, neben Tom Cruise und Cameron Diaz in der Agentenkomödie „Knight and Day“ sowie jüngst in dem Mega-Blockbuster „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1“.
Zu ihren kommenden Filmen gehören die Fortsetzung „96 Hours 2 – The Payback“ und „Relative Insanity“, eine moderne Adaption von Tschechows „Die Möwe“.

Filmographie (Auswahl)
Filmtitel

2012 LOCKOUT
2011 THE TWILIGHT SAGA: BREAKING DAWN – PART 1
(„Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht Teil 1“)
2010 KNIGHT AND DAY
(„Knight and Day – Agentenpaar wider Willen“)
2010 FASTER
2008 TAKEN
(„96 Hours“)
2007 THE JANE AUSTEN BOOK CLUB
(„Der Jane Austen Club“)
2005 THE FOG
(„The Fog – Nebel des Grauens“)