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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Samstag, 17. Mai 2014

Edward Snowden bekommt den Henri Nannen Preis

Die Gewinner des Henri Nannen Preises 2014: Özlem Gezer & Laura Poitras,
Julia Jäkel, Alfred
 Grosser & Ursula von der Leyen, Dominik Wichmann,
Dominique Horwitz, Edward Snowden



Edward Snowden spricht beim Henri Nannen Preis

Nach einem Jahr Leerlauf haben SPIEGEL-Redakteure wieder den Preis in Empfang nehmen können, und zwar in den Kategorien Reportage, für die Geschichte über Cornelius Gurlitt, und Investigation, für die Enthüllungen der Handy-Abhör-Affäre um die Bundeskanzlerin.

Edward Snowden bedankte sich in einer Videobotschaft bei Laura Poitras für ihr Engagement. Sie wurde für ihre Verdienste für die Pressefreiheit ausgezeichnet. Die Dokumentarfilmregisseurin und -produzentin war maßgeblich an der Erstveröffentlichung der NSA-Dokumente beteiligt. "Die Arbeit war für mich ein echtes Privileg", so Poitras. Snowden sagte, Poitras habe es mit ihrer Arbeit zu einer offeneren Welt gebracht. "Sie hat einen wichtigen Schritt gemacht für uns alle", so Snowden.

Die Organisatoren des Henri Nannen Preises hatten in diesem Jahr alles unter das Motto Zirkus gestellt. Durch den Abend führte Schauspieler Dominique Horwitz, der als Zirkusdirektor die Manege für die Laudatoren und die prämierten Journalisten, das von ihm benannte "Raritätenkabinett", freigab. ALs Internezzo provozierte Jongleur Timo Wopp mit seiner "haptischen Powerpointpräsentation" und frechen Sprüchen das Publikum.

Jurymitglied und Laudator der Kategorie Investigation, "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, betonte, dass es ein an Enthüllungen reiches Jahr gewesen sei. Die Auszeichnungen teilen sich 2014 "Spiegel", "Zeit", "Geo" und das "Süddeutsche Zeitung Magazin" wie folgt unter sich auf:

Reportage / Egon Erwin Kisch-Preis: Özlem Gezer: "Die Liebe seines Lebens", "Der Spiegel"
Dokumentation: Malte Henk: "Nennt uns bloß nicht Helden", "Geo"
Investigation: Jacob Appelbaum, Marcel Rosenbach, Jörg Schindler, Holger Stark: "Kanzler-Handy im US-Visier? / Der unheimliche Freund", "Der Spiegel"
Essay: Wolfgang Uchatius: "Soll ich wählen oder shoppen?", "Die Zeit"
Fotoreportage: Moises Saman: "Im Reich des Todes", "Süddeutsche Zeitung Magazin"
Lebenswerk: Alfred Grosser