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Donnerstag, 12. März 2026

Werkzeuge des Todes: Oreschnik und Fattah

Modell der Fattah 2 - im Original 12 m
(Wikipedia CC BY 2.5)

Technik – Strategie – Politik – Zukunft des Krieges

Die modernen Raketenprogramme Russlands und Irans sind mehr als militärische Projekte. Sie sind Symbole einer neuen Phase der globalen Abschreckung. Zwei Systeme stehen exemplarisch dafür: die russische Rakete Oreschnik und die iranische Hyperschallrakete Fattah. Es gibt noch weitere Ausgeburten des Sadismus und der grausamen Tötung. Aber betrachten wir nur diese beiden Schwerstkriminellen, die gegen einen Kleinstaat wie Israel oder ein zu Beginn wehrloses Volk wie die Ukrainer losgejagt werden.

Sie verkörpern eine Entwicklung, die Militärstrategen zunehmend beunruhigt: Hyperschallwaffen, die schneller, schwerer abzufangen und politisch destabilisierender sind als frühere Raketen. Israels Iron Dome und Arrow-Abwehrsystem kann ebenso wie das teilweise brüchigere Luftabwehrsystem der Ukrainer damit überfordert sein.

1. Technischer Hintergrund: Die Hyperschallära

Hyperschallwaffen bewegen sich mit mehr als Mach 5 – also mehr als fünfmal so schnell wie der Schall bzw. bis fünfzehnmal so schnell.
Das Entscheidende ist jedoch nicht nur die Geschwindigkeit, sondern drei Eigenschaften, die sie von klassischen ballistischen Raketen unterscheiden:

Extreme Geschwindigkeit
  • Mach 5 bis Mach 15
  • wenige Minuten Flugzeit über tausende Kilometer

Manövrierfähigkeit
  • Richtungswechsel während des Fluges
  • schwer vorhersehbare Flugbahn mit Kurven auf der letzten 
    Etappe
  • am Ende Aufsteigen und totale Beschleunigung aufs Ziel zu
    (bei Geschwindigkeiten von bis zu 18.000 km/h lösen sich
    die Spitzen der Raketen noch vor dem Aufprall ab und geben
    Dutzende kleinere Raketen oder Loitering-Sprengsätze frei,
    die sich ihre weiteren Ziele selbst suchen. Beim Aufprall wird
    dann die Hauptladung der Rakete gezündet, die ausreicht stark
    befestigte Bauwerkkomplexe zu zerstören bzw. zu pulverisieren.
    Bei atomaren Sprengköpfen die bekannte Kettenreaktion der
    Totalzerstörung und Verseuchung.)

Niedrigeres Flugprofil
  • fliegen teilweise innerhalb der Atmosphäre
  • schwerer für Frühwarnradar zu erkennen

2. Oreschnik – Russlands strategische Droharchitektur

Die russische Rakete Oreschnik gilt als Teil einer neuen Generation russischer Raketen, die aus den Programmen der strategischen Raketentruppen hervorgegangen sind.

Mögliche Eigenschaften
Reichweite:              etwa 1000–3000 km
Geschwindigkeit:     Mach 8–10
Gefechtskopf:          konventionell oder nuklear
Startplattform:         mobile Abschussanlagen

Russland verfolgt damit eine klare militärische Strategie: Europa zerstören, erschüttern, abschrecken und im Ernstfall innerhalb kürzester Zeit erreichen. Kaliningrad/Ostsee nach Berlin, Paris, London in wenigen Sekunden bis Minuten. Militärisch bedeutet das: 
  • Hauptstädte
  • militärische Infrastruktur
  • Luftwaffenbasen
könnten innerhalb weniger Minuten getroffen, beschädigt oder ausgeschaltet werden.

Der Hintergrund ist die zunehmende Konfrontation zwischen Russland und der North Atlantic Treaty Organization (NATO) wegen der zugenommenen Verträge mit Ex-Sowjetstaaten, die sich komplett abwenden.

3. Fattah – Irans Eintritt in die Hyperschallstrategie

Der Iran präsentierte 2023 offiziell die Hyperschallrakete Fattah-2. Entwickelt wurde sie von den Islamic Revolutionary Guard Corps und russischer Hilfe.

Die offizielle Darstellung beschreibt ein System mit:
  • Geschwindigkeit:   bis Mach 15
  • Reichweite:            etwa 1400 km
  • steuerbarem Wiedereintrittskörper
  • hoher Abwehrdurchdringung

Strategisch richtet sich die Rakete vor allem gegen:
  • Israel
  • US-Militärbasen im Nahen Osten
  • regionale Rivalen
Der Iran verfolgt damit ein Ziel: Abschreckung ohne Nuklearwaffen. Raketen sollen den Gegner davon abhalten, iranisches Territorium anzugreifen und selbstverständlich dazu, Erzfeinde wie Israel und USA selbst anzugreifen. Wir erleben zurzeit den vollen Einsatz in Israel. Die Rakete findet Wege durch das Abfangsystem, sie ist ein Horror für Israel und jedes andere betroffene Land.

4. Die militärische Revolution

Hyperschallwaffen verändern mehrere Grundprinzipien der Kriegsführung.

Die Zeit schrumpft
Frühwarnsysteme verlieren wertvolle Minuten. 
Klassische Interkontinentalrakete: etwa 30 Minuten Flugzeit
Hyperschallwaffe: teilweise nur 10 Minuten oder (viel) weniger

Politische Entscheidungsträger haben kaum Zeit.

Raketenabwehr wird schwieriger

Systeme wie Iron Dome, Patriot, Iris-T oder Arrow 3 wurden vor allem gegen klassische ballistische Raketen entwickelt. Hyperschallflugkörper können 
  • plötzlich die Richtung ändern
  • niedriger und höher fliegen
  • Radarfenster verkürzen
Dadurch wird das Abfangen deutlich komplizierter.

Abschreckung wird instabiler

Die klassische nukleare Abschreckung beruhte auf Zeit und Berechenbarkeit. Hyperschallwaffen schaffen jedoch eine gefährliche Situation: Ein Staat könnte glauben, er könne den Gegner überraschen und entwaffnen. Das erhöht das Risiko eines Präventivschlags.

5. Geopolitische Bedeutung

Hyperschallprogramme existieren nicht nur in Russland und Iran. Auch andere Großmächte investieren massiv:
  • United States
  • China
Japan, Nordkorea und andere werden folgen. China testete etwa den Hyperschallgleiter DF-ZF, während Russland Systeme wie Avangard entwickelt. Damit beginnt ein neues globales Wettrüsten.

6. Militärische Realität: Vom Demonstrator zur Kriegswaffe

In den ersten Jahren galten Hyperschallraketen vor allem als technologische Demonstrationssysteme. Inzwischen hat sich die Situation verändert: Sowohl die russische Oreschnik als auch die iranische Fattah werden täglich im realen Krieg eingesetzt.

Oreschnik im Krieg gegen die Ukraine

Russland setzte die neue Rakete erstmals im November 2024 gegen die ukrainische Stadt Dnipro ein. Später folgten weitere Einsätze, etwa gegen Infrastrukturziele im Raum Lwiw. Besonders bemerkenswert ist dabei:
  • Die Rakete kann mehrere Wiedereintrittskörper (MIRV) tragen.
  • Sie erreicht extreme Wiedereintrittsgeschwindigkeiten von etwa Mach 10.
  • Ein einzelner Flugkörper kann mehrere Ziele gleichzeitig angreifen.
Damit hat Russland demonstriert, dass Hyperschall- bzw. neue Mittelstreckenraketen tatsächlich im konventionellen Krieg eingesetzt werden können – nicht nur als nukleare Abschreckungswaffe.
Militärisch war dies auch eine Botschaft an Europa und die NATO: Die Technologie ist einsatzbereit und skalierbar.

Fattah im Konflikt mit Israel

Auch der Iran hat die Hyperschallrakete Fattah bereits in realen Angriffen verwendet. Nach iranischen Angaben wurde die Rakete erstmals im April 2024 bei einem massiven Angriff auf Israel eingesetzt, bei dem mehrere Militärbasen getroffen wurden.

Zu den gemeldeten Zielen gehörten unter anderem:
  • Luftwaffenbasen in der Negev-Wüste
  • militärische Infrastruktur
  • strategische Einrichtungen

Die Botschaft des iranischen Militärs lautete:
Die Rakete kann israelische Luftabwehrsysteme durchbrechen und zivile Zentren sprengen.


Israel bestreitet teilweise die Hyperschall-Eigenschaften der eingesetzten Geschosse, bestätigt aber, dass einige iranische Raketen israelische und US-Militärbasen erreichten. 

Der strategische Wendepunkt

Damit ist eine neue Phase erreicht: Hyperschallraketen sind nicht mehr nur Prototypen oder Abschreckungsmodelle. Sie sind jetzt:
  • Gefechtswaffen
  • politische Signale
  • Instrumente strategischer Eskalation
  • Vernichtungswaffen

Zum ersten Mal seit Beginn der Hyperschallentwicklung zeigt sich eine Realität, die Militärstrategen lange befürchtet haben: Die Zukunftswaffen der Großmächte werden nicht erst im Weltkrieg getestet –
sondern bereits in regionalen Konflikten.

7. Reaktionen und Gegenstrategien: Was können NATO, Europa, USA und Israel dagegensetzen?

Die Ausbreitung von Hyperschallraketen wie Oreschnik und Fattah zwingt die westlichen Staaten zu einer grundlegenden Neubewertung ihrer Verteidigungsstrategien. Klassische Raketenabwehrsysteme reichen allein nicht mehr aus. Stattdessen entsteht eine mehrschichtige Antwort, die Technik, Strategie und Politik miteinander verbindet.

7.1 Neue Generation der Raketenabwehr

Die NATO-Staaten und Israel arbeiten an Abwehrsystemen speziell gegen Hyperschallwaffen. Wichtige Programme sind:

  • Arrow 3
    Hochatmosphärische Abfangraketen, die außerhalb der Atmosphäre wirken sollen.

  • David's Sling
    Für mittlere Reichweitenraketen entwickelt.

  • Patriot
    Modernisierte Versionen können auch begrenzt gegen schnelle Flugkörper eingesetzt werden.

  • US-Programme wie Glide Phase Interceptor
    sollen Hyperschallwaffen bereits in ihrer Gleitphase zerstören.

Der Ansatz lautet: mehrere Abfangschichten, die ein Ziel nacheinander bekämpfen.

7.2 Satelliten und Weltraumüberwachung

Die entscheidende Schwäche der Hyperschallwaffen ist ihre frühe Entdeckung. Deshalb investieren die USA massiv in ein globales Sensorennetz. Ein zentrales Projekt ist die Hypersonic and Ballistic Tracking Space Sensor. Dieses System soll:

  • Raketenstarts sofort erkennen
  • Flugbahnen kontinuierlich verfolgen
  • Abwehrsysteme automatisch informieren

Damit soll der Zeitverlust durch extrem schnelle Flugkörper kompensiert werden.

7.3 Eigene Hyperschallwaffen

Eine zweite Antwort lautet: symmetrische Abschreckung. Wenn beide Seiten Hyperschallwaffen besitzen, verliert die Überlegenheit an Bedeutung. Programme existieren in mehreren NATO-Staaten:

  • Dark Eagle
    Hyperschall-Gleitkörper mit großer Reichweite.

  • AGM-183 ARRW
    luftgestütztes Hyperschallsystem.

Die Idee dahinter ist die klassische Logik der Abschreckung: Wer selbst treffen kann, wird weniger leicht angegriffen. 

7.4  Präventive Zerstörung von Abschussanlagen

Militärstrategen betonen eine weitere Option: Raketen vor dem Start zerstören.

Das bedeutet:

  • Satellitenaufklärung
  • Cyberoperationen
  • Präzisionsschläge gegen Startanlagen

Israel verfolgt diese Strategie bereits gegen Raketenprogramme im Nahen Osten. Auch die NATO diskutiert zunehmend präventive Neutralisierung von Raketenstellungen.

7.5 Elektronische und Cyber-Kriegsführung

Hyperschallwaffen sind hochkomplexe Systeme und benötigen:

  • Navigation
  • Satellitenkommunikation
  • Sensorik

Diese Systeme können gestört werden mit folgenden Methoden:

  • GPS-Störung
  • Cyberangriffe auf Steuerungssysteme
  • elektronische Täuschung

Diese Form der Kriegsführung wird im 21. Jahrhundert immer wichtiger.

7.6  Neue Verteidigungsarchitektur Europas

Europa arbeitet parallel an einer gemeinsamen Raketenabwehr.

Ein Beispiel ist die Initiative European Sky Shield Initiative, die mehrere Länder verbindet.

Ziel ist:

  • integrierte Luftverteidigung
  • gemeinsame Sensorik
  • abgestimmte Raketenabwehr

Das Projekt soll Europa gegen neue Raketenbedrohungen widerstandsfähiger machen.

7.7 Diplomatie und neue Rüstungskontrolle

Langfristig bleibt eine militärische Lösung allein unzureichend.

Nach dem Ende des Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty existiert kaum noch internationale Kontrolle für Mittelstreckenwaffen. Viele Sicherheitsexperten fordern deshalb:

  • neue Rüstungskontrollverträge
  • Transparenz über Hyperschallprogramme
  • internationale Testbegrenzungen

Ohne solche Regeln droht ein ungebremstes Wettrüsten und Entstehen von extremem Vernichtungspotenzial.


Die Antwort auf Hyperschallraketen besteht aus vier Säulen:

  1. bessere Raketenabwehr
  2. globale Frühwarnsysteme
  3. eigene Hyperschallwaffen
  4. politische Rüstungskontrolle

Doch selbst diese Kombination kann ein Problem nicht vollständig lösen: Hyperschallraketen verkürzen die Zeit zwischen Entdeckung und Entscheidung drastisch.

Je schneller die Waffen werden, desto größer wird die Gefahr, dass eine Fehlinterpretation genügt, um eine Eskalation auszulösen.


Samstag, 22. März 2025

Russifizierung oder Deportation - Putins Zwangsmaßnahmen und die Friedensgespräche im Ukrainekrieg

 

Die bedrohlichen und grausamen Konsequenzen des aktuell in den Medien wieder aufgetauchten Plans und Dekrets von Wladimir Putin, das die Deportation von Ukrainern ab September 2025 vorsieht, wenn sie ihren Aufenthalt in "Russland" (besetzte Gebiete/Donbass) nicht „legalisieren“, sind enorm und zeigen, dass die Todesmaschine Russland erst steht, wenn sie gestoppt wird. 

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Das inguschische Elternpaar Gasdijew am Deportationsort
in Kasachstan 1944 bei ihrer verstorbenen Tochter


Historisch gab es in der UdSSR gewaltige Deportationen in ferne Lager und in Gulags. Betroffen waren besonders RusslandkoreanerRusslanddeutscheIngermanlandFinnenKaratschaierKalmückenTschetschenenInguschenBalkarenKrimtataren und kleinere Minderheiten der Krim und meskhetische Türken. Sieben dieser ethnischen Völker verloren ihre nationalen Autonomiegebiete. Daneben wurden auch bis 1939 bzw. 1945 grenznah wohnende Griechen und Italiener, Polen, Rumänen bzw. Moldauer und Bulgaren, Litauer, Letten und Esten, Kurden, Assyrer, Chinesen (Dunganen), Iraner und iranische Juden sowie andere Volksgruppen verschleppt. Kooperation mit Hitler-Deutschland war der Vorwurf, der sich nicht verifizieren lässt.
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Das aktuelle Dekret betrifft vor allem Ukrainer in den von Russland besetzten Gebieten, die unter Gewalt, Terror und Folter leiden. Die Russifizierung wird durch die Ausstellung von Millionen russischer Pässe vorangetrieben, bislang sollen schon ein paar Millionen Ukrainer russifiziert worden sein, während Hunderttausende Ukrainer, die sich weigern, die Pässe anzunehmen, mit Schikanen, wie dem Verlust von Arbeitserlaubnis, kein Zugang zu Gesundheits- und Bildungssystemen sowie Eigentum, konfrontiert werden, jetzt sogar mit Deportation und ggf. Internierung bestraft werden sollen.

Die humanitäre Lage ist katastrophal, da es keine sicheren Fluchtwege gibt und Hunderttausende Ukrainer lebensgefährliche Gefechtszonen des Donbass durchqueren müssten, um die besetzten Gebiete zu verlassen. Russland wird zudem vorgeworfen, bereits Zehn- öder sogar Hunderttausende ukrainische Kinder entführt und in russischen Familien untergebracht zu haben, was als Kriegsverbrechen gilt. Experten und internationale Organisationen bewerten Putins Politik als ethnische Säuberung und Völkermord, mit dem Ziel, die ukrainische Identität und Staatlichkeit vollständig auszulöschen. Kiew und westliche Experten zeigen sich entsetzt über die systematische Verfolgung und Deportation der ukrainischen Bevölkerung.

Die Situation verdeutlicht die brutale Realität der russischen Besatzungspolitik und die weitreichenden Auswirkungen auf die ukrainische Bevölkerung. Es ist ein erschütterndes Beispiel für die Verletzung von Menschenrechten und internationalen Normen, Besetzung eines als unabhängig erklärten Staats, der nicht russisch sein muss.

Kann die Vermittlungspolitik von Trump dabei etwas bewirken? Sein 30-tägiger Waffenruhe-Deal wird ignoriert. Er führt auch zu nichts. Die Bedingungen, die Putin fordert, beinhalten das Ende aller westlichen Militärhilfen für die Ukraine, Verbot des Nato-Beitritts, Niederlage und Kapitulation, Eliminierung der ukrainischen Regierung und Einsetzen einer Marionettenregierung. In der Folge Rückholung der Ukraine in die russische Föderation.

Während Trump seine Pläne als Fortschritt anbietet, sehen Kritiker darin eine Schwächung der ukrainischen Position und eine Stärkung Russlands. Es rücken mit diesem Dekret wieder politische und ethische Werte ins Licht, die mit einer gerechten, humanitären und dem Völkerrecht entsprechenden Lösung nichts mehr zu tun haben. Es gibt auch deutliche Zustimmung von Trump, die russischen Ansprüche auf besetzte Gebiete mit Krim anzuerkennen und die Ukraine weiter zu schädigen bis zur Selbstaufgabe. Sein pro-russischer Ansatz, seine Pläne, die Aussicht, US-Unterstützung in Europa zu minimieren, gar die NATO zu verlassen, sein Sprechen über Beschlagnahmung unabhängiger Länder, wie Kanada, Grönland, Panama sorgt nicht nur in Europa, sondern auch in den USA selbst sowie international für Besorgnis. Will er das Feld in Europa räumen, um nicht Putin im Weg stehen zu müssen? Europa angreifen und schütteln, das ist Trump nicht unrecht. Damit da endlich seine Wunschkräfte an die Regierung kommen, die anders mit ihm politisch umgehen und Handel treiben.

Die große Frage bleibt, ob Trumps Sologang in der Ukraine tatsächlich zu einer langfristigen Entspannung führen kann oder ob die Ukraine durch Trump in eine noch schwierigere Lage manövriert wird, die dann zu Kapitulation führen soll. Die europäische Unterstützung für die Ukraine bleibt jedoch stark, auch wenn Trumps Politik in eine andere Richtung weist. Die Konsequenzen angesichts der grundlegenden abgewiesenen Verhandlungsbereitschaft seitens Russlands in der Ukraine und die Androhungen aus Moskau, irgendwo an der Grenze zum Westen zuschlagen zu wollen, deuten tatsächlich ganz extrem auf eine militärische Auseinandersetzung hin. Beginnende Deportationen in der Ukraine und das groß angelegte September-Manöver in Belarus scheinen bewusst parallel gesetzt zu sein.

Europa muss bewusst in die Friedensverhandlungen mit der Ukraine eingreifen, um Recht und Moral, Ausgewogenheit und Gerechtigkeit herzustellen, auch wenn dies mit zu verwirklichenden Schutzmaßnahmen verbunden sein sollte. USA und Russland alleine dürfen nicht Gewinner dieser brutalen Rechtsverletzungen und Killerei in der Ukraine sein. 

Auch das Auftauchen Chinas mit dem Vorschlag, sich mit einer Friedenstruppe beteiligen zu wollen, kann eher als Verstärkung für Russland gewertet werden, um Europa abzuhalten, Gebiete zurückzuholen. 

Das UN-Gremium/-Sicherheitsrat braucht Gesetze und Regeln, die nicht einseitig durch die USA geändert werden dürfen. Das ist völlig ausgeschlossen und undemokratisch, aber zurzeit in dieser Form aktiv.


Donnerstag, 5. Dezember 2024

Wie stark ist Europa und wo herrscht der größte Nachholbedarf?

Foto von Usanas Foundation










Ein Vergleich der Militärbudgets und deren Aufschlüsselung nach Waffengattungen für Russland, Europa, die USA und China soll zum Nachdenken aufrufen und zeigen, wie Krieg jeweils bewertet wird:

Russland

  • Gesamtbudget 2025: 13,5 Billionen Rubel (ca. 125 Milliarden US-Dollar, zurzeit sicher deutlich höher!)

  • Aufschlüsselung:

    • Landstreitkräfte: 40%

    • Luftstreitkräfte: 25%

    • Marine: 15%

    • Rüstung und Forschung: 20%

Europa (siehe Einzelstaaten)

  • Gesamtbudget 2024: geschätzt mehr als 300 Milliarden US-Dollar (Additionsverfahren)

USA

  • Gesamtbudget 2023: 916 Milliarden US-Dollar

  • Aufschlüsselung:

    • Landstreitkräfte: 30%

    • Luftstreitkräfte: 35%

    • Marine: 25%

    • Rüstung und Forschung: 10%

China

  • Gesamtbudget 2023: 296 Milliarden US-Dollar

  • Aufschlüsselung:

    • Landstreitkräfte: 35%

    • Luftstreitkräfte: 30%

    • Marine: 20%

    • Rüstung und Forschung: 15%


Die Stärke der europäischen Armeen lässt sich anhand verschiedener Faktoren wie dem Budget, der Anzahl der Soldaten, der Ausrüstung und der Einsatzbereitschaft bewerten. Hier ist eine Übersicht basierend auf dem Global Firepower Index:


Deutschland

  • Gesamtbudget: 66,8 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: 295.000 Soldaten

  • Panzer: 295

  • Flugzeuge: 618

  • Kriegsschiffe: 6

Frankreich

  • Gesamtbudget: 52,7 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: 203.000 Soldaten

  • Panzer: 406

  • Flugzeuge: 1.060

  • Kriegsschiffe: 11

Großbritannien

  • Gesamtbudget: 68,4 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: 194.000 Soldaten

  • Panzer: 227

  • Flugzeuge: 879

  • Kriegsschiffe: 2 Flugzeugträger, 65 weitere Schiffe

Italien

  • Gesamtbudget: 27,8 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: 162.000 Soldaten

  • Panzer: 200

  • Flugzeuge: 658

  • Kriegsschiffe: 6

Spanien

  • Militärbudget: 14,06 Milliarden Euro (2023)

  • Aufschlüsselung nach Waffengattungen:

    • Heer: 71.900 Soldaten

    • Marine: 20.500 Soldaten

    • Luftwaffe: 20.350 Soldaten

Polen

  • Militärbudget: 31,65 Milliarden US-Dollar (2023)

  • Aufschlüsselung nach Waffengattungen:

    • Heer: 120.000 Soldaten

    • Marine: 14.000 Soldaten

    • Luftwaffe: 35.000 Soldaten

Skandinavien (Durchschnitt)

  • Militärbudget: 10 Milliarden Euro (Durchschnitt)

  • Aufschlüsselung nach Waffengattungen:

    • Heer: 50.000 Soldaten

    • Marine: 10.000 Soldaten

    • Luftwaffe: 15.000 Soldaten

Balkan (Durchschnitt)

  • Militärbudget: 5 Milliarden Euro (Durchschnitt)

  • Aufschlüsselung nach Waffengattungen:

    • Heer: 30.000 Soldaten

    • Marine: 5.000 Soldaten

    • Luftwaffe: 10.000 Soldaten

Griechenland

  • Gesamtbudget: ca. 6,1 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: ca. 132.200 Soldaten

  • Ausrüstung: Griechenland verfügt über Leopard 2 Kampfpanzer und F-16 Kampfflugzeuge.

  • Luftstreitkräfte: Griechische Luftstreitkräfte nutzen auch moderne F-16 Kampfflugzeuge.

Tschechien

  • Gesamtbudget: ca. 4,4 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: ca. 25.000 Soldaten

  • Ausrüstung: Modernisierung der Armee in den letzten Jahren; Einsatz von Panzern wie dem T-72 und der Einführung von Infanterie-Kampffahrzeugen wie dem Pandur II.

  • Luftstreitkräfte: Nutzung von JAS-39 Gripen Kampfflugzeugen.

Slowakei

  • Gesamtbudget: ca. 2,1 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: ca. 15.850 Soldaten

  • Ausrüstung: Fokus auf die Modernisierung der Landstreitkräfte; Erwerb von neuen gepanzerten Fahrzeugen wie dem Patria AMV.

  • Luftstreitkräfte: Nutzung von MiG-29 Kampfflugzeugen.

Belgien

  • Gesamtbudget: ca. 5,1 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: ca. 30.000 Soldaten

  • Ausrüstung: Einsatz von modernisierten Leopard 1 Panzern und Piranha III Radfahrzeugen.

  • Luftstreitkräfte: Nutzung von F-16 Fighting Falcon Kampfflugzeugen; Bestellung von F-35 Lightning II Kampfflugzeugen.

Niederlande

  • Gesamtbudget: ca. 14,2 Milliarden US-Dollar

  • Aktives Personal: ca. 35.000 Soldaten

  • Ausrüstung: Einsatz von Leopard 2 Panzern und CV90 Infanterie-Kampffahrzeugen.

  • Luftstreitkräfte: Nutzung von F-16 Fighting Falcon und F-35 Lightning II Kampfflugzeugen.

Luxemburg

  • Gesamtbudget: ca. 500 Millionen US-Dollar

  • Aktives Personal: ca. 1.000 Soldaten

  • Ausrüstung: Hauptsächlich auf Unterstützungskräfte und Cyberabwehr fokussiert.

  • Luftstreitkräfte: Keine eigenen Kampfflugzeuge, beteiligt sich jedoch an multinationalen Projekten.


Einsatzbereitschaft und Mobilität


USA

Die USA verfügen über eine der besten und schnellsten militärischen Einsatzbereitschaft weltweit. Ihre Streitkräfte sind hoch mobil und verfügen über eine umfassende Infrastruktur für schnelle Reaktionen.

Russland

Russland hat ebenfalls eine hohe Einsatzbereitschaft, insbesondere in der Nähe ihrer strategischen Interessensgebiete. Ihre Streitkräfte sind gut auf schnelle Mobilisierung und Einsatz vorbereitet.

China

China hat in den letzten Jahren erheblich in seine militärischen Fähigkeiten investiert und verfügt über eine große Anzahl an modernen Waffensystemen. Ihre Einsatzbereitschaft ist ebenfalls hoch, insbesondere in regionalen Konflikten.

Europa

Die Einsatzbereitschaft in Europa variiert stark von Land zu Land. Die Bundeswehr in Deutschland hat in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen, um ihre Einsatzbereitschaft zu erhöhen, aber sie ist möglicherweise nicht so schnell mobil wie die USA oder Russland.

Die tatsächliche Einsatzbereitschaft hängt auch von vielen anderen Faktoren ab, wie z.B. politischen Entscheidungen, logistischen Herausforderungen und der spezifischen Lage.

Der größte Nachholbedarf in Europa in Sachen Rüstung und Funktionalität liegt vor allem in der Fragmentierung und mangelnden Kooperation zwischen den europäischen Ländern. Viele europäische Staaten beschaffen ihre Verteidigungsgüter auf nationaler Basis, was zu ineffizienten Kosten und einer unkoordinierten Entwicklung militärischer Fähigkeiten führt. (1)

Ein Beispiel ist die hohe Anzahl an nationalen Insellösungen, insbesondere im Heeresbereich, die militärisch nicht genutzt werden können. (2)  Auch die Interoperabilität fehlt häufig, sodass vorhandene Fähigkeiten nicht im Verbund genutzt werden können.

Es gibt jedoch Bestrebungen, diese Herausforderungen zu überwinden, indem europäische Rüstungsprojekte intensiviert und gemeinsame Beschaffungs- und Entwicklungsprojekte gefördert werden. Ein Beispiel hierfür ist das gemeinsame Projekt zwischen Deutschland und Frankreich für das Future Combat Air System (FCAS) und das Main Ground Combat System (MGCS). (1)

Die Europäische Union (EU) hat bereits einige Initiativen gestartet, um die militärische Zusammenarbeit zu stärken. Ein bedeutender Schritt ist die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP), die darauf abzielt, die Verteidigungsfähigkeiten der EU-Mitgliedstaaten zu koordinieren und zu verbessern. (3)

Ein weiterer Meilenstein ist die Permanent Structured Cooperation (PESCO), die 2017 ins Leben gerufen wurde und 25 EU-Mitgliedstaaten umfasst. PESCO zielt darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der EU durch gemeinsame Projekte und Initiativen zu stärken. (4) 

Darüber hinaus gibt es Bestrebungen, die Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO zu vertiefen, um eine effektivere und umfassendere Verteidigung Europas zu gewährleisten. (5)

Diese Initiativen sind ein Schritt in Richtung einer stärkeren und kooperativeren militärischen Planung und Zusammenarbeit in Europa.

(1)   www.bmvg.de
(2)   dgap.org
(3)   www.consilium.europa.eu
(4)   de.wikipedia.org
(5)   
www.bmvg.de

Sonntag, 1. November 2020

Regelmäßig aktualisiert: Übersicht der bislang bekannten Covid-19-/Sars-CoV-2-Fälle Welt, Deutschland, Rheinland-Pfalz und Saarland

Im Blog nun ein Neuaufgreifen der Datenschau für Sie wegen der befürchteten zweiten Welle und steigenden Infektionszahlen. Lockdown (light oder heavy), dezente Sperren oder Totalverbot werden wieder gehandelt, die Gastronomie, Hotellerie, Kulturbetriebe, Reiseveranstalter, Kinos, Sportstätten dürfen wieder starke Verluste fürchten ...

Die Covid-19(Corona)-Infektionen betreffen in der Mehrzahl Menschen zwischen 17 und 59, danach die bis 79 Jahren. Darüber deutlich weniger, aber anscheinend folgenreicher. Die Legende von den bedrohten Alten gehört der Vergangenheit an bzw. ergibt sich durch die dichte Belegung in Altersheimen. Ob hier Auslagerungen in die Familien oder gar nicht erst Übergabe an Heime bis zur Einsatzfähigkeit von Heilmitteln ein Ausweg ist, muss jeder für sich entscheiden. Zurzeit glaubt man wieder viele alte Personen seien bevorzugt betroffen. Also Heime voll, daheim wär's besser. Die Mortalitätsforschung sieht keine Ausschläge oder Abweichungen nach oben.

"Vor allem Hochbetagte und Menschen mit Vorerkrankungen sind von schweren Covid-19-Verläufen betroffen, bei jüngeren Menschen verläuft eine Infektion dagegen überwiegend mild bis symptomlos. Das Durchschnittsalter der an oder mit dem neuartigen Coronavirus gestorbenen Menschen liegt bei über 80 Jahren." (Handelsblatt 28.10.20)



Die offiziellen Angaben
werden regelmäßig aktualisiert. Die allgemeine Zuverlässigkeit der Daten kann wegen erheblichen Abweichungen je nach Quelle und der Fallerfassung insgesamt bezweifelt werden. Andererseits spiegeln sie trotz ihrer Ungewissheit doch Größenverhältnisse wieder.


Die Todesfälle bleiben unklar, weil die Erkennung von Corona als Ursache selten gegeben ist, zurzeit sind es diagnostisch nur Fälle mit Corona-Beteiligung. Mittlerweile weiß man jedoch, dass aus Vor- oder Grunderkrankungen unter Beteiligung des Covid-19-Virus extreme Komplikationen werden können. Lungenkranke, Herzpatienten, Magen-Darm-, Blasen-/Nierenpatienten, selbst Zahnpatienten zeigen extreme Verschlimmerungen, die bei internistischen Krankheiten zum Tod führen können oder zu fortgeschrittenen Krankheitszuständen in Lunge oder Herz, plötzlichen Prostata-
vergrößerungen, Harnstau, Dialyseabhängigkeiten oder zu
Entzündungen des Zahnfleischhalteapparates, die eine ganze 

Kieferhälfte oder jeweils Quadranten erfassen können.
Geschmacks- und Geruchsverluste sowie schmerzhafte blaurote 
geschwollene Zehen sind ebenfalls im Symptombild zu sehen. 

Wichtig an dieser Stelle: Die durchschnittlichen Todesfälle in Europa (Euromomo) gehen zurzeit auf nicht erhöhtem Stand um 1000 zurück!

Die meisten "Corona"-Toten weltweit gab es am 26.10.2020 in:


225.580                       USA
157.134               Brasilien
119.014                    Indien
88.924                  Mexiko
45.088  United Kingdom
37.479                   Italien
35.046           Frankreich
35.031               Spanien
34.149                     Peru
32.953                      Iran
30.000          Kolumbien
28.896        Argentinien
26.092           Russland

Seit Mai 2020 eine Verachtfachung der Entwicklung!
25.10.2020 - Infektionen weltweit (Johns Hopkins): 43.374.127 
       Genesen: 29.039.929
Todesfälle weltweit: 1.157.284                              



26.10.2020 - Infektionen Deutschland (Johns Hopkins): 449.454     
Genesen: 321.381
Todesfälle in Deutschland: 10.074   
31.10.20: Fälle fürs Krankenhaus in Deutschland: ???
davon  in intensivmedizinischer Behandlung 1.944 
davon invasiv beatmet 1.004 (52%)
Neuaufnahmen Intensiv seit Vortag 234  
Ältere Menschen über 80 im Krankenhaus: ???

AKTUELL FREIE INTENSIVBETTEN in D. 7987   ---    Notfallreserve 12804


26.10.2020 - Infektionen Rheinland-Pfalz (lua.rlp): 17.077  
Todesfälle: 268                                                                                        Genesen: 11.418
Fälle fürs Krankenhaus in Rheinland-Pfalz: 1.388
davon  in intensivmedizinischer Behandlung 72
davon invasiv beatmet ??
Ältere Menschen über 80 im Krankenhaus: ???

26.10.2020 - Infektionen Saarland (Uni Saarland): 5732
Todesfälle: 179                                                                                        Genesen: 2.569
Fälle fürs Krankenhaus im Saarland: aktuell 153 Patienten,
davon in intensivmedizinischer Behandlung 36 
davon invasiv beatmet ??
Ältere Menschen über 80 im Krankenhaus: ???


Fälle in Rheinland-Pfalz / Landkreise nach Landesuntersuchungsamt RLP

Übersicht der bislang bekannten Fälle in Rheinland-Pfalz (26.10.2020, 14:05 Uhr)
LandkreisFälleDifferenz Fälle
zum Vortag
Hospita-
lisiert
VerstorbenGenesen*Aktuelle Fälle**Gemeldete***
letzte 7 Tage
pro 100.000
Ahrweiler5162141438213066,9
Altenkirchen552203112267273123,4
Alzey-Worms5286411238513145,5
Bad Dürkheim56216571339815148,2
Bad Kreuznach5011715736213244,8
Bernkastel-Wittlich50327393283217123,6
Birkenfeld32415363133188114,9
Bitburg-Prüm69923346330363144,4
Cochem-Zell27626201173102114,1
Donnersbergkreis238112691765335,8
Germersheim5491134939914168,2
LK Kaiserslautern387020124414256,6
Kusel19392311405261,2
Mainz-Bingen9660962665128972,4
Mayen-Koblenz70114861749818638,2
Neuwied8261656553228984,8
Rhein-Hunsrück3441553622910971,7
Rhein-Lahn-Kreis313143272208636,8
Rhein-Pfalz-Kreis5933939542616257,6
Südliche Weinstr.2941524418710361,5
Südwestpfalz24322031469456,9
Trier-Saarburg5752651242114255,6
Vulkaneifel2771630514312994,0
Westerwaldkreis86649712360224184,2
Frankenthal1471252925359,5
KS Kaiserslautern449241631812583,0
KS Koblenz5038552035712660,5
Landau i.d.Pfalz1324132923832,0
KS Ludwigshafen986101593664319115,5
KS Mainz16420104281127487102,9
Neustadt Weinst.18941921622528,2
Pirmasens711150541719,9
Speyer216111111684759,3
KS Trier384632124214186,1
Worms42672983477152,7
Zweibrücken1061161683732,2
Rheinland-Pfalz17077541138826811418 539172,2