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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 27. Februar 2015

Wallstein-Lesungen ab heute bis 14.03.

27.02.2015
20.00 Uhr Maja Haderlap

langer transit
Gedichte
Lesung
mit Maja Haderlap und Marko Pogacar
Graz (A)
Kulturzentrum bei den Minoriten, Mariahilferplatz 3/I
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01.03.2015
11.00 Uhr Gregor Sander

Was gewesen wäre
Roman
Lesung
Frankfurt am Main
Haus am Dom, Domplatz 3
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05.03.2015
20.10 Uhr Teresa Präauer
Johnny und Jean
Roman
Lesung
im Rahmen des Festivals »Wortspiele«
München
Muffatwerk, Club Ampere, Zellstraße 4
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06.03.2015
20.00 Uhr Luise F. Pusch

Gerecht und Geschlecht
Neue sprachkritische Glossen
Lesung
Hildesheim
LitteraNova, Wallstraße 12a
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10.03.2015
20.00 Uhr Gregor Sander

Was gewesen wäre
Roman
Lesung
Rostock
Literaturhaus
Veranstalter: Kempowski Stiftung
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HANJO KESTING

04.03.2015
20.00 Uhr Große Romane der Weltliteratur
Robert Louis Stevenson: Der Junker von Ballantrae
Hanjo Kesting (Kommentierung)
Thomas Sarbacher (Lesung)
Hamburg
Bucerius Kunst Forum


11.03.2015
19.00 Uhr Geschichten aus Tausendundeine Nacht
Hanjo Kesting (Kommentierung)
Sonja Beißwenger und Volker Hanisch (Lesung)
Bremen
Stadtbibliothek am Wallsaal, Am Wall 201


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LUKAS BÄRFUSS
27.02.2015
20.00 Uhr Lesung

Balsthal (CH)
Hotel Balsthal

06.03.2015
20.15 Uhr Lesung und Gespräch

mit Lukas Bärfuss und Thomas Macho
im Rahmen des »Festivals des Scheiterns«
Stuttgart
Literaturhaus

14.03.2015
16.00 Uhr Lukas Bärfuss im Gespräch

Leipzig
Messegelände, Blaues Sofa

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MATTHIAS ZSCHOKKE01.03.2015 
11.00 Uhr Lesung

Bern (CH)
Zentrum Paul Klee, Monument im Fruchtland 3


02.03.2015
19.15 Uhr Lesung

Lenzburg (CH)
Aargauer Literaturhaus, Bleicherain 7

05.03.2015
Lesung

aus der französischen Übersetzung:
»L'homme qui avait deux yeux«
Paris (F)
Goethe Institut


Mittwoch, 8. Februar 2012

Buchbesprechung: Die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2011


Maja Haderlap
Engel des Vergessens
Roman
Göttingen 2011, 288 S., geb., Schutzumschlag
18,90 € (D); Wallstein Verlag


Zu Beginn von Maja Haderlaps Roman ist die Ich-Erzählerin ein kleines Mädchen: Sie er­zählt vom kargen Alltag in der Abgeschiedenheit der Kärntner Berge, von der dominanter Großmutter und dem schwierigen Verhältnis zwischen Vater und Mutter. Ihr Vater griff schon mal zur Flinte und drohte alle zu erschießen, worauf sich die Kinder hinter Bäumen im Sicherheitsabstand zum Haus versteckten. Dieser Vater richtete nach ihren Worten regelrechte "Verwüstungen" in ihrer Seele an. Sie beobachte ihre Umgebung genau und schildert die Eindrücke einer bäuerlichen Kindheit präzise und sinnlich.
Durch diesen unvoreingenommenen kindlichen Blick wird die Geschichte der Kärntner Slowenen im 20. Jahrhundert behutsam aufgerollt. Erst langsam begreift die Erzählerin die Zusammenhänge: Die Großmutter wurde von den Nationalsozialisten deportiert und überlebte das Konzentrationslager, der Vater schloss sich noch als Kind den Partisanen im Wald an. Doch die geschichtlichen Ereignisse beeinflussen das Leben in der vermeintlichen Abgeschiedenheit bis in die Gegenwart: Die Kriege im Zusammenhang mit der Auflösung Jugoslawiens erlebt die Ich-Erzählerin als junge Frau, die in ein eigenes Leben aufbricht.
Die im slowenischen Teil Österreichs geborene Autorin formt in ihrem fulminanten Romandebüt die Geschichte des slowenischen Volkes zu einem großen Gesang.

Die Autorin
Maja Haderlap, geb. 1961 in Eisenkappel/Zelezna Kapla (Österreich), studierte Theaterwis­senschaft und Germanistik an der Universität Wien. Sie war von 1992 bis 2007 Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt und unterrichtet regelmäßig am Institut für Angewandte Kulturwissenschaft der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt. Seit 2008 lebt Maja Haderlap als freie Schriftstellerin in Klagenfurt. Sie veröffentlichte Gedichtbände auf Slowenisch und Deutsch sowie Übersetzungen aus dem Slowenischen.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Lesungen von Maja Haderlap, der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2011



Maja Haderlap  (Ingeborg-Bachmann-Preis 2011)
Engel des Vergessens
Roman

02.12.
20:00 Uhr
Lesung
Ort: Schlierbach, Theatersaal
06.12.
20:00 Uhr
Lesung
Ort: Völkermarkt, Saal der Gemeinde
07.01.
20:00 Uhr
Lesung
Ort: Gießen, Literarisches Zentrum

08.01.
20:00 Uhr
Lesung im Rahmen von »Kultur und Bahn«
Ort: Frankfurt am Main, Literaturbahnhof


Montag, 11. Juli 2011

Vergabe des Ingeborg-Bachmann-Preises 2011

Maja Haderlap
Engel des Vergessens
Roman
Göttingen 2010, 288 S., geb., Schutzumschlag
18,90 € (D, Wallstein Verlag

Nach der Entscheidung der Jury steht es seit gestern Mittag fest: Die 50-jährige Kärntnerin Maja Haderlap gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis 2011 mit einem Ausschnitt aus ihrem Debütroman »Engel des Vergessens«. Sie setzte sich gegen 13 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durch.
Die Jury zeigte sich durchweg beeindruckt von ihrem ausdrucksstarken Text, der den Widerstand der Kärntner Slowenen gegen die deutsche Wehrmacht thematisiert: »Ein Idealfall von Literatur«, lobt Daniela Strigl und Alain Claude Sulzer begeistert sich über diesen »makellosen, nostalgischen Text mit großem Sprachfluß«.
Maja Haderlap erzählt die Geschichte eines Mädchens, drei Generationen einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Sie erinnert an eine Kindheit in den Kärntner Wäldern, an die Düfte aus den Töpfen der Großmutter, aber auch an die seelischen Verwundungen durch Krieg und Verfolgung. Die im slowenischen Teil Österreichs geborene Autorin formt in ihrem fulminantem Romandebüt die Geschichte des slowenischen Volkes zu einem großen Gesang.

Die Autorin
Maja Haderlap, geb. 1961 in Eisenkappel/Zelezna Kapla (Österreich), studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Universität Wien. Sie war von 1992 bis 2007 Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Bisher wurde Sie u.a. mit dem Hubert-Burda Preis für Lyrik (2004) und dem Österreichischen Staatsstipendium für Literatur (2006/2007; 2009/2010) ausgezeichnet. Seit 2008 lebt Maja Haderlap als freie Schriftstellerin in Klagenfurt.





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