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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dienstag, 14. Mai 2013

Walter's Kurzfilmtipps: Le papillon fantastique von Georges Méliès






Le papillon fantastique
Georges Méliès, 1909
ausgesucht von Walter Brusius

Der Künstler arbeitet und lebt seit 1982 in Bad Kreuznach 
als freischaffender Maler und Autor. Mehr Informationen.


 

Georges Méliès, Zauberer von Beruf, beschloss nach der Entdeckung der Kinematographie ein Regisseur zu werden. Auch wenn seine ersten Kurzfilme nur Imitationen der Filme der Gebrüder Lumière waren, begann Méliès nach der Eröffnung seines Studios de Montreuil wirklich einzigartige Filme zu realisieren.

Wie so oft in seinen Kurzfilmen spielten Méliès und seine Frau die Hauptrollen. Mit einfachsten Mitteln realisierte er über 500
Filme. Nach dem ersten Weltkrieg war die Zeit seines Kinos vorbei. Seine Geschichte wird im Kinofilm "Hugo Cabret" von Martin Scorsese thematisiert.


Meine Besprechung:

http://viereggtext.blogspot.de/2012/10/dvd-hugo-cabret-von-martin-scorsese.html

Mittwoch, 10. Oktober 2012

DVD: HUGO CABRET von Martin Scorsese

„Hugo Cabret" ist ein Meisterwerk der Bilder, eigentlich für Kinder, aber auch für Erwachsene ein einzigartiges Erlebnis. Jetzt bei Paramount als DVD, 2012



Ein Märchen aus den 1930er-Jahren: Der 12-jährige Waisenjungen Hugo (Asa Butterfield) lebte nach Trennung von der Mutter bei seinem Vater, einem Uhrmacher. Eines Tages erhält er von seinem Onkel, einem Alkoholiker die bestürzende Nachricht, dass sein Vater verstorben ist, und wird von diesem mitgenommen in den riesigen Uhrwerkraum des Pariser Bahnhofs, um fortan für ihn zu arbeiten. Als auch er stirbt, versteckt er sich im Uhrengewölbe des Bahnhofes und setzt das Lebenswerk seines verstorbenen Vaters fort. Er zieht täglich die riesigen Bahnhofsuhren auf. Und er versucht den rätselhaften beschädigten Roboter, den sein Vater aus einem Museum mitgebracht hatte, zu reparieren. Beide hatten sehr viel Spaß an diesem gemeinsamen Projekt. Sie liebten es. 

Hugo erhält dabei Unterstützung von der gleichaltrigen Isabelle (Chloe Grace Moretz). Er klammert sich an die Hoffnung, dass der Roboter irgendeine Botschaft seines Vaters für ihn bereithält. Und tatsächlich gelingt es ihnen, den Apparat in Gang zu setzen, die Spur führt zum Pflegevater von Isabelle - George Méliès (Ben Kingsley), dem Erbauer des Roboters. Und hier wird eine ganz eigene Geschichte integriert. Nämlich die des berühmten Filmemachers, der der Ladenbesitzer früher war. Den Anfängen des Kinos wird mit diesem Film ein Denkmal gesetzt. Méliès produzierte mit seiner Frau und Hauptdarstellerin über 500 Stummfilme mit einfachsten Mitteln, aber aufwändigen Requisiten, die er selbst baute. Das Geschäft mit seinem Kino blühte, bis der WK I kam, dann ließ das Interesse nach und nach dem Krieg war das kleine Filmparadies kaputt. Alles wurde vergessen ... Am Ende des Films - nach vielen Jahren - ein Revival. Der Filmemacher Martin Scorsese hat hier den Roman "Die Entdeckung des Hugo Cabret"  für seinen 3D-Film adaptiert und einen ganz faszinierenden Streifen geschaffen.