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Mittwoch, 8. April 2015

Buchtipp: MORAVIGNE von Blaise Cendrars


Blaise Cendrars

Moravagine
Monsterroman

In der vollständigen und von Blaise Cendrars autorisierten und von Stefan Zweifel revidierten Übersetzung von L. Radermacher (1928), kommentiert, mit allen Schriften von Moravagine ergänzt und mit einem Nachwort versehen von Stefan Zweifel

429 S. Limitierte Ausgabe, hochwertiger Einband mit Moiré-Aufdruck, Fadenheftung, Lesebändchen, Buchgestalter: Torsten Köchlin

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Moravagine
, so heißt der ungar
ische Adlige, der mit Unterstützung eines Arztes, des Erzählers Raymond, das Sanatorium Waldensee verlässt und mit ihm auf eine zehnjährige Reise geht: über Berlin in den russischen Revolutionsterrorismus, mit dem Schiff nach New York und weiter auf Goldsuche bis zu den Indianern, eine Flucht zum südamerikanischen Orinoko und zurück nach Paris, zu einem Flug um die Welt und in den Morphinismus.
Moravagine ist ein äußerst beunruhigendes Werk, voll mit unmöglichen Übergriffen und Verbrechen. Moravigne ist ein Frauenmörder, Amokläufer, Triebtäter, der sich fürchterlich rächt, wenn er verlassen wird oder seine Begierde ihn überrollt. Geschrieben hat es ein Schweizer namens Blaise Cendrars, der 1917 in einem Brief an Jean Cocteau seinen Plan ankündigt: »Ich sage Dir, ein Monster...« Und was zeitgemäß »Das Ende der Welt« heißen sollte, erscheint endlich 1926 als Moravagine: Im Namen MORAVIGNE vereinigen sich der Tod (la mort) und das Gebärende (le vagin) zu einem Phänomen der Triebe, der Begierde, von dem Büchners DANTON sagt: "Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet?" Diese Figur des Bösen, die die Ausschweifungen des Wahnsinns lebt, ist ein an der Sinnlosigkeit Verzweifelnder.

Blaise Cendrars (Frédéric Sauser-Hall *1887 + 1961), kaum bekannter Franzose, geboren in Paris, der später in der Schweiz lebte, war ein wichtiger Autor und Lebenskünstler, der mit Größen des 20. Jahrhunderts befreundet war: Apollinaire, Chagall, Picasso, Cocteau. Seine frühen Gedichte waren wegweisend in Frankreich, ferner 40 Bücher, etliche Kritiken und viel mehr.

Ein Buch über Moravigne stammt von Oxana Khlopina. Es ist auf Französisch geschrieben und hat den Titel: "MORAVIGNE de Blaise Cendrars", 2012 in Bienne/Gollion, Schweiz erschienen.

Inhalt:
Moravagine ist ein großes Buch, erstaunlich, ein explosiver Abenteuerroman um Gangarten. Der Held, ein "Idiot" von königlichem Geblüt, eine "menschliche Bestie" eingeschlossenen seit seiner Geburt. Dank der Komplizenschaft eines jungen Arztes reist er um die Welt, ist ein Terrorist, Goldgräber oder Flieger, und Frauenleichen zieren seinen Weg. In diesem Roman Blaise Cendrars sind das Krankheitsbild des Wahnsinns mit realen und imaginären Charakteren kombiniert, ästhetische Positionen mit philosophischen Ideen. Es ist ein Schlüsselbuch für die Annäherung an Leben und Werk von Cendrars:


Oxana KHLOPINA, Universität Francaise in Siberien, 2007 Dissertation an der Universität Paris. Sie unterrichtet Russische Kultur an der oberen Berufsschule - European Business School in Paris.


 http: // www. lecippe.ch /



Ein weiteres Buch von Oxana Khlopina: 

Blaise Cendrars' Schatten