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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Mittwoch, 6. März 2013

Buchneuerscheinung: SLIME von Daniel Ryser

Daniel Ryser
Slime
Deutschland muss sterben

»Die richtige Band zur richtigen Zeit!« Campino, Die Toten Hosen

Hamburger Hafenstraße, Hausbesetzerszene, Linker Protest – Die Geschichte von Slime ist ein Stück deutsche Zeitgeschichte. Gerade eben rausgekommen das Buch dazu: Heyne Hardcore, 288 Seiten, 19,99 (D).
Über 30 Jahre Punkrock und Revolte: Die legendäre
Hamburger Band Slime erzählt ihre Geschichte, ungeschönt und aus erster Hand. Wegbegleiter und Bewunderer wie Campino, Jan Delay und Rocko Schamoni kommen mit persönlichen Anekdoten zu Wort. Ergänzt um bislang unveröffentlichtes Archivmaterial entsteht das Porträt einer außergewöhnlichen Band und ihrer Zeit.

Sie waren und sie sind Deutschlands radikalste Punkband. 1979 in Hamburg gegründet,
richteten sich Slime mit Texten wie »Deutschland muss sterben« und »Wir wollen keine
Bullenschweine« gegen den Staat, die Polizei, Faschismus und Kleinbürgerlichkeit und
lieferten die Parolen für eine wachsende autonome Szene. Straßenschlachten mit Neonazis
und Polizisten und die Beschlagnahmung des Albums Slime 1 förderten ihren Nimbus als
Kämpfer gegen das System. Gleichzeitig wurde ihnen der kommerzielle Erfolg von Teilen der
Punkszene zum Vorwurf gemacht. Dennoch stehen Slime bis heute sinnbildlich für den
musikalischen Widerstand. Dieses Buch erzählt erstmals die ganze bewegte Geschichte der
umstrittenen Band und ihres Umfelds: von Bandproben im Luftschutzbunker, von
Hausbesetzungen in der Hamburger Hafenstraße, vom Aufstieg des FC St. Pauli vom
Stadtteilklub zum gefeierten Kultverein, vom Ärger mit der Zensur und mit den Hells Angels.

»Politischer, radikaler und rotziger als die bekennenden St.-Pauli-Fans war hierzulande niemand.« rollingstone.de

Daniel Ryser, geboren 1979, lernte das journalistische Handwerk beim St. Galler Tagblatt und arbeitete ab 2005 für fünf Jahre als Reporter für die Wochenzeitung WOZ.  2008 wurde er für ein Interview mit dem serbischen Fußballspieler Ivan Ergi" mit dem Zürcher Journalistenpreis ausgezeichnet. Im Echtzeit Verlag erschienen von ihm Feld-Wald-Wiese. Hooligans in Zürich und Yello – Dieter Meier und Boris Blank. Er lebt in Zürich und arbeitet als Reporter für Das Magazin. 


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ankes Fundstücke: Nachtwächterrundgang in Hamburg

Entdecken Sie die Große Freiheit in Hamburg!

Der St. Pauli Nachtwächter zeigt Ihnen mit viel Witz und Seemannscharme wie zwischen Millerntor und Altona das größte Amüsier- und Rotlichtviertel Europas entstand. Auf der alten, ausgetretenen "Matrosenroute" geht es in wenigen Minuten von den Anlegern der Elbe hinauf zur weltbekannten Reeperbahn.
Die anekdotenreiche Geschichte der Großen Freiheit, der Theater am Spielbudenplatz und der Davidwache erzählt der St. Pauli Nachtwächter ebenso wissensreich wie unterhaltsam und beantwortet alle Fragen, die sie bisher nie zu stellen wagten: Was kostet die Ausnüchterung in der Davidwache? MUSS man sich vor Reepschlägern in Acht nehmen? Wo hat sich Joe Cocker übergeben? Darf Frau einen Blick in die Herbertstraße riskieren? Wo pinkelte Sir Paul McCartney auf die Straße? Wenn sie es genau wissen wollen, fragen sie den St. Pauli Nachtwächter.

Die offene Tour findet ganzjährig statt. Beginn ist jeden Donnerstag um 20.30 Uhr, jeden Freitag und Samstag um 18.00 und 20.30 Uhr. Treffpunkt am Hauptausgang der U- und S-Bahnstation "Landungsbrücken" (Oben auf der Brücke!). Die Dauer beträgt ca. 100 Min.


Für Gruppen von 10-50 Pers. sind individuelle Rundgänge zu anderen Zeiten auch kurzfristig in Deutsch, Englisch oder Skandinavisch möglich!
Informationen im Internet unter:  www.stpaulinachtwaechter.de   

Samstag, 13. Oktober 2012

Dichterhain: UNSER REVIER von Christian Bass















UNSER REVIER

Wellenrauschen und Schifferklavier,
maritime Sehnsucht am Tor zur Welt.
Der große Hafen, unser Revier,
wo ein jeder mag, wie es ihm gefällt.


Windjammer und kleine Barkassen,
Landungsbrücken und auch die Reeperbahn,
können wir nimmer wirklich verlassen,
Piratenflaggen und der Sankt-Pauli-Wahn.


Die Fischauktionshalle und der Dom,
den Hamburger Hafen im Blut,
und selbst die Beatles waren hier schon,
den niemals erlöscht diese Glut.

Cap San Diego und die Rickmer Rickmers,

die Hafenbar, der Kneipen Blues,
Shanty Chöre und große Windjammers*
schenken täglich Wohlfühl-Genuss.


(c) Christian Bass

* ein Shantychor [Anm. d. Red.]

Sonntag, 4. Dezember 2011

Domenica ist 2011 nach St. Pauli zurückgekehrt


Im April 2011 wurde im Hamburger Panoptikum am Spielbudenplatz auf St. Pauli die Wachsfigur von Domenica Anita Niehoff enthüllt. Nach ihrem Tod entstand die Idee, Deutschlands berühmtester Prostituierten und Streetworkerin einen Platz im Panoptikum zu geben, um sie so vor dem Vergessen zu bewahren.
Über ein Jahr arbeiteten der Bildhauer Gottfried Krüger und sein Team an der Figur, die nun fast zeitgleich mit der Domenica-Ausstellung im St.-Pauli-Museum fertiggestellt wurde. Zeit ihres Lebens setzte sich Domenica für die Belange der Prostituierten ein und versuchte, für sie ein Minimum an sozialer Sicherheit zu erreichen. Seit 1990 betreute sie bis zur Selbstaufgabe als Sozialarbeiterin drogenabhängige Mädchen und Frauen und war Mitinitiatorin mehrerer sozialer Projekte.
Die Stadt Hamburg ehrte sie durch ein Begräbnis im Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, wo bedeutende Hamburgerinnen ihre letzte Ruhestätte finden. Das Panoptikum ist die älteste Wachsfigurenausstellung in Deutschland. Seit seiner Gründung vor über 130 Jahren befindet es sich im Besitz der Familie Faerber, inzwischen in der vierten Generation.

www.panoptikum.de