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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 4. September 2015

Heute und morgen im Mousonturm Frankfurt a.M.: Misses und Mysterien (geeignet für visuell eingeschränkte Personen)

Frei inspiriert von
The Girl Chewing Gum von John Smith (1976), 
Schwanensee von Marius Petitpa (1895) und
Canaille von Valeska Gert (1919)

(c) Antonia Baehr 


Antonia Baehr (DE), Valérie Castan (FR)
Misses und Mysterien
Fr. 04.09., Sa. 05.09.2015
CHOREOGRAFIE/HÖRSPIEL/PERFORMANCE
* 20.00 Uhr, € 12,- / erm. € 6,-.
Ein choreografisches Hörspiel
Fr. 04.09.2015
Künstlergespräch im Anschluss

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main


„Misses und Mysterien“ ist Choreografie, Nouvelle Vague Drag Show und Hörspiel zugleich. Das Verfahren der Audiodeskription für sehbehindertes Publikum kommt hier zum Einsatz, um eine imaginäre Aufführung zu beschreiben. Eine Sprecherin liest einen Text, die Musikerin Andrea Neumann begleitet sie live auf dem Innenklavier. Auf der Bühne: Der Performer William Wheeler. Wenn er nicht doch woanders ist. Oder eine andere. Zu sehen und zu hören sind Worte, Aktionen, Tänze, Kindheiten, bei denen alles ins Spiel kommt, alles auf dem Spiel steht, alles Spiel ist: Drag, unmögliche Liebe, Kannibalismus, Fetischismus, Animismus ... 

„Schon als Kind tat ich es überall, in meinem Zimmer, bei meinen Eltern im Wohnzimmer, allein oder in der Öffentlichkeit, ich tat es mit großem Vergnügen und vor allem aus purer Lust.“ 
Valérie Castan

Deutsch mit englischen Übertiteln

Geeignet für visuell eingeschränkte Personen 

* Konzept, Text, Choreografie: Antonia Baehr, Valérie Castan* Sprecherinnen: Valérie Castan (französische Originalversion), Anna Schmidt (deutsche Version) * Performance, Kostüm, Choreografie: William Wheeler * Musik (Innenklavier, Mischpult): Andrea Neumann * Antonia Baehr & Valérie Castan  

Misses und Mysterien wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.

Samstag, 30. Mai 2015

Patrick Roths Hörspiel »Mulholland Drive: Magdalena am Grab« zum Nachhören

Für alle, die das Hörspiel »Mulholland Drive: Magdalena am Grab« von Patrick Roth auf HR2 versäumt haben oder es noch einmal hören wollen:

Laut Auskunft des Senders ist das Hörspiel bis einschließlich Sonntag, 7. Juni 2015 nachhörbar. Hier das Link zum Nachhören:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=88927


Das Gespräch mit Patrick Roth über sein Hörspiel können Sie ohne zeitliche Begrenzung hier nachhören:
https://soundcloud.com/pr-riverside/proth-matinee-gespraech-magdalena-am-grab

Samstag, 23. Mai 2015

Frankfurt: Hörspiel von Patrick Roth und Matinée dazu beim HR2 Kultur

Patrick Roth bei den Heidelberger Poetikvorlesungen 2012
(c) Stefan Vieregg 

Zur Einstimmung auf ein Hörspiel von Patrick Roth gibt es 
am Vormittag des Pfingstsonntags ein Gespräch 
aus dem HR-Funkhaus mit Patrick Roth, 
Sibylle Lewitscharoff und Hermann Kretzschmar, 
Moderation: Alf Mentzer.

Frankfurt/Main 
Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, 11:00 Uhr 
HR-Sendesaal, Funkhaus am Dornbusch, 
Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Live in HR2 Kultur 


Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, 14:05 Uhr 
HR 2 Kulturradio, Reihe »Bibelprojekt«
Hörspiel von Patrick Roth
Mit Patrick Roth und Aurora Kellermann
Regie: Patrick Roth

Die 7. Auflage der Erzählung ist gerade in der Insel-Bücherei erschienen.
Eine Einführung in die Geschichte finden Sie bei Wikipedia.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Heute Abend im Radio: Die Zigeunerinnen von New York. Von Joseph Mitchell


29.01.2014, 21:33 bis 22:30 Uhr, Deutschlandradio Kultur, Hörspiel

Die Zigeunerinnen von New York
Von Joseph Mitchell

Aus dem amerikanischen Englisch Sven Koch und Andrea Stumpf
Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt
Komposition: Ando Drom
Mit: Gerd Wameling und Wolfgang Michael
Ton: Peter Kainz
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 54'31
(Ursendung)

In den "Zigeunerinnen" begegnet dem Reporter Mitchell, der im Jahr der Weltwirtschaftskrise 1929 nach New York kam, Daniel J. Campion, Fachmann für Trickbetrug.

"Die New Yorker Reportagen von Joseph Mitchell handeln von Stadtstreichern, Zigeunern und Kassiererinnen - von denen, die von der Gesellschaft beiseite geschoben wurden. Das hat den Autor offenbar selbst an den Rand der literarischen Aufmerksamkeit gedrängt. Joseph Mitchell war eine Ausnahmeerscheinung ..." (Alain Claude Sulzer) Mitchell, der im Jahr der Weltwirtschaftskrise 1929 nach New York kam und legendäre Reportagen schrieb, war ein begnadeter Zuhörer, der vor allem die von ihm Porträtierten selbst zu Wort kommen ließ. In den "Zigeunerinnen" begegnet ihm Daniel J. Campion, der pensionierte Captain des Dezernats für Taschendiebstahl und Trickbetrug, der von seinen Erfahrungen mit Zigeunerinnen erzählt, die man damals noch so nannte und die es heute dort gar nicht mehr gibt.

Joseph Mitchell (1908-1996), amerikanischer Journalist und Autor. Seine Reportagen für den "New Yorker" entstanden 1938-1955.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Heute Abend im Radio: Das Ende vom Anfang. Von Sean O'Casey




31.12.2013 * 20:05 bis 21:00 * Deutschlandfunk, Hörspiel

Das Ende vom Anfang
Von Sean O'Casey

Aus dem Irischen von: Maik Hamburger und Adolf Dresen
Bearbeitung: Karl E. Horbol
Regie: Horst Liepach
Komposition: Reiner Bredemeyer
Mit: Günter Naumann, Jürgen Holtz und Käthe Reichel
Produktion: Rundfunk der DDR 1983

Darry Berril, irischer Bauer, gerät mit seiner Frau Lizzie wieder mal in Streit über die Frage, wer mehr zu arbeiten hat: er auf Wiese und Feld oder sie in Haus und Hof. Großsprecherisch verkündet Darry, Lizzies Arbeit sei ein Kinderspiel. Diesmal macht Lizzie Ernst: Sie schnappt sich die Sense und geht die Wiese mähen. Darry muss nun wohl oder übel die Hausarbeit machen. Zusammen mit Nachbar Barry Derril, der helfen will, geht nach und nach erst das Geschirr, dann die Zimmereinrichtung, dann schließlich das ganze Haus zu Bruch - Lizzie findet einen Trümmerhaufen und zwei arg lädierte Helden vor.

Sean O'Casey, geboren 1880 in Dublin, gestorben 1964 in Torquay/Devon, England. Irischer Dramatiker von Weltrang.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Morgen früh, 5 nach Mitternacht: WENIGER ein Freispiel über Passierscheine




16.12.2013 * 00:05 bis 01:00 * Deutschlandradio Kultur, Freispiel

Weniger

Apparat Herz - Sondersendung zu Passierscheinfragen
Hörspiel von Helgard Haug und Daniel Wetzel

Regie: die Autoren
Ton: Martin Eichberg
Produktion: DLR Berlin 2001
Länge: 54'18
(Wdh. v. 10.12.2001)

Winter 1963/64: Für 18 Tage dürfen Westberliner nach Ostberlin. Hörspiel aus Mitschnitten der RIAS-Sondersendungen zum Passierscheinabkommen.

Winter 1963-1964: Wettgeschrei der Ideologien, Kontaktsperre, Entfremdung. Für Berlin wird versuchsweise eine Einigung erzielt: Für 18 Tage dürfen Bewohner aus dem westlichen Revier in das östliche. Täglich ändert sich das System. Ein Sender begleitet den Vorgang, eine Telefonleitung steht für Fragen der Grenzgänger ganztägig zur Verfügung. Am Apparat: Peter Herz und Kollegen. Mitschnitte der Sondersendungen des RIAS zum Berliner Passierscheinabkommen liegen dem Hörspiel zugrunde.

Helgard Haug und Daniel Wetzel, beide 1969 geboren, gehören zum Künstlerkollektiv Rimini Protokoll. Seit 2000 entwickeln sie auf der Bühne und im Stadtraum ihr "Experten-Theater". Im Rahmen des Formats "Radioortung" von Deutschlandradio Kultur entstanden 2011/13 die begehbaren Stasi-Hörspiele "50 Aktenkilometer" und "10 Aktenkilometer", die in den Stadträumen von Berlin und Dresden für Handynutzer hörbar sind. 2008 Hörspielpreis der Kriegsblinden, 2011 Silberner Löwe der Theaterbiennale Venedig für das Gesamtwerk von Rimini Protokoll.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Heute Abend im Radio: Oops, wrong planet! Von Gesine Schmidt

Schauspielerin Susanne Lothar und Regisseur Walter Adler
bei der Produktion von "Oops, Wrong Planet!"
11.12.2013, 21:33 bis 22:30 Uhr, Dradio Kultur, Hörspiel 
Oops, wrong planet!
Von Gesine Schmidt

Regie: Walter Adler
Komposition: Pierre Oser
Mit: Matthias Köberlin, Florian Lukas, Susanne Lothar, Lena Stolze u.a.
Ton: Karl-Heinz Stevens
Produktion: DLF/WDR 2012
Länge: 53'07

Ein Hörspiel und viel Lorbeer: "Oops, wrong planet!" war Hörspiel des Monats, bekam den Hörspielpreis der Kriegsblinden und den Robert-Geisendörfer-Preis - alles im Jahr 2013.

Sie fühlen sich in der Welt fremd. Wie Außerirdische beobachten sie die Menschen. Wie Anthropologen vom anderen Stern analysieren sie ihre Rituale. Eigensinnigkeit, Sturheit, Egoismus und Mangel an Empathie wird ihnen nachgesagt. Was auch immer sie tun, autistische Menschen fühlen sich verkehrt.

"worte, töne, farben erschließen sich uns als einheit, sie formen unser sein und ermöglichen uns eine tiefe sicht auf die dinge. wir sind nicht defizitär, sondern reich beschenkt."

Die autistischen Zwillinge Konstantin und Kornelius sprechen nicht, aber ihre innere Welt ist durchdrungen von Sprache. Sie und andere Menschen aus dem Spektrum bilden mit ihren Texten die Basis für ein Hörspiel jenseits der Gauß'schen Normalverteilung.

Gesine Schmidt, 1966 in Köln geboren, war als Dramaturgin an mehreren Theatern engagiert. Seit 2010 Autorin von Theaterstücken und Hörspielen.
"Oops, wrong planet!" wurde 2013 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden und dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet.

Samstag, 7. Dezember 2013

Klaus Kinski spricht die Hauptrolle im Hörspiel DIE NACHT ALLEIN von Wolfgang Graetz



Zeigt Kinski in der Rolle eines Verlorenen, eines Suchenden inmitten einer anonymen Stadt.
(Die) Nacht allein von Wolfgang Graetz Regie: Mathias Neumann hr 1961

Sonntag, 20. Oktober 2013

Heute Abend im Radio: Woyzeck als Hörspiel


So, 20. Oktober, 18.30 Uhr, Dradio Kultur, Hörspiel

Woyzeck
Von Georg Büchner

Bearbeitung: Ulrich Griebel, Joachim Staritz
Regie: Joachim Staritz 

Mit: Günter Zschäckel, Heide Kipp,
Hans-Peter Minetti u.a.
Ton: Hannes Schreier 

Produktion: Rundfunk der DDR 1986 
Länge: 68'27

Wie kein anderes Werk des 19. Jahrhunderts hat Woyzeck auf die Dichtung des 20. Jahr­hunderts eingewirkt. Erst 1913, 100 Jahre nach Georg Büchners Geburt, wurde das Fragment in München uraufgeführt.
Der kleine Soldat, Füsilier Woyzeck, wird systematisch physisch und psychisch von seiner Umwelt verstümmelt. Sein Hauptmann quält ihn mit ungerechten moralischen Vor­haltungen, Marie, seine Geliebte, betrügt ihn, und von einem Arzt wird er als medizinisches Ver­suchsobjekt missbraucht. Am Ende gibt er auf: Er verschenkt seine Habseligkeiten, ersticht Marie, macht einen letzten Be­such im Wirtshaus und ertränkt sich danach in einem Teich.

Georg Büchner (17.10.1813-19.2.1837), Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär.

Samstag, 12. Oktober 2013

Heute Abend im Radio: Georg Büchners "Leonce und Lena" als Hörspiel

12.10.2013, 21:00 Uhr, SRF 2 Kultur "Hörspiel SRF 2" 




Georg Büchners "Leonce und Lena" als Hörspiel

Heute Abend gibt es bei SRF 2 "Leonce und Lena" von Georg Büchner als Hörspiel. Es handelt sich um eine historische Aufname aus dem Jahr 1952 mit Erich Ponto, Gerd Martienzen und Martha Marbo in den Hauptrollen.

Das Lustspiel "Leonce und Lena", geschrieben 1836, erzählt die Geschichte von zwei melancholischen Königskindern. Sie fliehen vor der verordneten Vermählung, finden aber am Ende, begleitet von einem nihilistischen Hofnarren, zueinander und übernehmen die Regentschaft. Büchner enttarnt über Szenen von absurder Komik die soziale Realität in den Duodezfürstentümern zur Zeit des Deutschen Bundes.

Neben seiner Kritik am ausbeuterischen Schmarotzertum des Adels kommen aber auch die seit der Aufklärung seelenlose Verabsolutierung der Vernunft und die Wirklichkeitsferne romantischer Poesie unter sein literarisches Seziermesser.

Mittwoch, 18. September 2013

Heute Abend im Radio: Irgendein Briefträger. Von Karl-Heinz Bölling


18.09.2013       21:33 Uhr     I      Dradio Kultur, Hörspiel

Irgendein Briefträger
Von Karl-Heinz Bölling

Regie: Heike Tauch
Mit: Thilo Prückner, Irm Hermann, Bernhard Schütz,
Steffen Scheumann, Klaus Herrn, Matti Krause,
Florian Lukas, Margerita Breitkreiz

Ton: Jean Szymczak
Produktion: DKultur 2011
Länge: 53'37

»Briefe haben unglaubliche Reichweiten«, sagt die junge Frau und denkt sogar an den Mann im Mond. Aber für den Briefträger sind die Erlebnisse in diesem Wohnhaus schon abenteuerlich genug. In jeder Etage eine andere Geschichte, mal tote Fische im Aquarium, mal eine tote Ehefrau, eine Fröschesammlung oder ein Ein­berufungsbescheid. Und dann auch noch das Missgeschick: Der Briefträger verstaucht sich den Fuß, braucht selbst Hilfe und kann das Postgeheimnis nicht mehr schützen. So ent­stehen Konflikte von unglaub­licher Tragweite.

Karl-Heinz Bölling, 3947 in Dortmund-Aplerbeck geboren, zählt zu den produktivsten deutschen Hörspielautoren. Deutschlandradio produzierte u.a. "Der Metzger" (1995), "Einmal Park" (1998), "Rutscher" (2000), "Das Zimmer" (2002), "Die Eichhörnchen" (2005), "Die Wiese" (2009). Zu­letzt "Der Verfassungsschutz" (2013).

Sonntag, 15. September 2013

Heute Abend im Radio: 2x Der Bussard über uns





15.09.2013     I     18:30 Uhr      I     Hörspiel


Vor 50 Jahren
Der Bussard über uns
Von Margarete Jehn

Regie: Peter Schulze-Rohr
Komposition: Peter Zwetkoff 

Mit: Jürgen Goslar, Siegfried
Wischnewski, Hellmut 
Produktion: SWF/NDR 1963 
Länge: 39'59

Das Hörspiel verquickt Traumvisionen mit realem Ge­schehen, die Fabel aber ist ein­fach und klar: Eine kleine Schar von Kindern ängstigt sich im Luftkrieg, ein russischer Ge­fangener nimmt ihnen die Angst mit seinem Balalaikaspiel. Die Kinder sehen in ihm - trotz ideologischen Drills - nicht den Feind, sie hängen an ihm, und als er in ein großes Lager »jen­seits des Flusses« verlegt wird, folgen sie ihm und ertrinken.

Der Bussard über uns

Regie: Fritz Göhler 
Komposition: Siegfried Matthus 
Mit: Dieter Wien, Ezard Haußmann,
Helga Gering, Peter Kiwitt u.a. 
Produktion: Rundfunk der DDR 1965 
Länge: 37 '37

Margarete Jehn, geboren 1935 in Bremen, Schriftstellerin und Lieder­macherin. Lebt in Worpswede. >Der Bussard über uns< wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

Jetzt im Radio: Haudrauf und Mariechen. Von Anna-Luise Böhm (Ab 7 Jahren)


15.09.2013     I     14.05 Uhr     I     Dradio Kultur, Hörspieltag (Ursendung) 

Haudrauf und Mariechen
Von Anna-Luise Böhm (Ab 7 Jahren)

Regie: Beatrix Ackers 
Komposition: N.N. 
Mit: N.N. 
Produktion: DKultur 2013 
Länge: ca. 50'

Als Anja erfährt, dass sie nicht zu dem tollen Piratengeburtstag ihres Bruders eingeladen ist, will sie sich rächen. Sie nimmt dem Bruder heimlich seine Piratenfigur, den wilden Haudrauf, weg, bindet ihm Windeln um und steckt ihn ins Puppenbett. Wütend schnappt sich der Bruder Anjas Puppe und fesselt sie zur Strafe ans Bücherregal. Der Streit ist entbrannt, die Ge­schwister wüten immer wilder gegen das Spielzeug des anderen. Dabei bemerken sie nicht, dass Mariechen, die Puppe, und Haudrauf, die Piratenfigur, lebendig geworden sind.

Anna-Luise Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, schreibt Prosa und Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

Sonntag, 1. September 2013

31.08.2013, 18:30 Uhr: Kasimir und Karoline von Ödön von Horvath



31.08.2013     I     18:30 Uhr     I     Dradio Kultur, Hörspiel

Vor 50 Jahren
Kasimir und Karoline

Von Ödön von Horvath

Bearbeitung und Regie: Hans Lietzau
Mit: Hans Putz, Ruth Drechsel,

Rudolf Rhomberg, Hans Clarin,
Inge Wolffberg u.a. 
Ton: Siegbert Bienert 
Produktion: RIAS Berlin 1963 
Länge: 76'26

Ödön von Horvath schrieb dieses "Volksstück in 117 Szenen" unter dem Eindruck der Wirt­schaftskrise und der damit ver­bundenen Massenarbeitslosig­keit. Der Lastwagenfahrer Kasimir, der gerade seine Arbeit verloren hat, macht seiner Braut Karoline in lapidaren Worten klar, "daß, wenn der Mann arbeitslos wird, die Liebe seiner Frau zu ihm nachläßt, und zwar auto­matisch".
"Kasimir und Karoline" spielt mit seinen pointierten, oft anek­dotisch gebauten Szenen über­wiegend auf dem Rummelplatz, der - wie es Julius Bab, Drama­turg am uraufführenden Leipziger Schauspielhaus, 1932 formuliert hat - "nicht so sehr Karussell ist, als vielmehr Spiegel der un­glücklich verstädterten Men­schen".

Ödön von Horvath (1901-1938), österreichisch-ungarischer Schrift­steller. Schrieb Prosa und Theater­stücke. 1938 emigrierte Horvath nach Paris. Am 1. Juni 1938 wurde er während eines Gewitters von einem Ast erschlagen.

Sonntag, 25. August 2013

Heute Abend im Radio: Ein armer verlassener Mann sieht einen grauen Sonntag im Regen (Hörspiel von Gottried Benn)

Gottfried Benn
25.08.2013     I     18:30 Uhr     I     Dradio Kultur, Hörspiel, Lyriksommer



Ein armer verlassener Mann sieht einen grauen 
Sonntag im Regen
Gottfried Benn
Von Gottfried Benn

Bearbeitung: Norbert Jochum
Regie: Alfred Behrens
Mit: Peter Roggisch
Produktion: HR 2000
Länge: 78'44


"Gute Regie ist besser als Treue." (Gottfried Benn)

Aus zahlreichen Briefen an Tilly Wedekind und Elinor Büller so­wie aus Briefen an F. W. Oelze und anderen Texten hat Norbert Jochum eine Collage zusammen­gestellt, die jenes Bennsche Credo auf irritierende Weise beleuchtet. Unter den Nationalsozialisten war Benns Lage in Berlin 1935 unhalt­bar geworden: »wirtschaftlich, beruflich und vollends, Sie wis­sen, literarisch. Ich habe meine Praxis aufgelöst, die Belle-Alliance-Straße wird mich nicht wieder­sehen. Ich tauche unter, kehre zu­rück, woher ich kam, zur Armee, Standort zunächst Hannover. (...) Ich bin nicht sicher, ob ich das Richtige unternehme, aber das andere ging auch nicht weiter. Ich muß sehen, was wird, ob es geht, ob ich noch einmal eine neue Existenz finde. Skeptischer, kälter, erwartungsloser kann man ein neues Leben nicht be­ginnen, als ich es hier tue.«
Gottfried Benn (1886-1956), war ein deutscher Arzt, Dichter und Essayist.


Gottfried Benn 

Nur zwei Dinge


Durch so viele Formen geschritten,
durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten
durch die ewige Frage: wozu?


Das ist eine Kinderfrage.
Dir wurde erst spät bewußt,
es gibt nur eines: ertrage
- ob Sinn, ob Sucht, ob Sage-
dein fernbestimmtes: Du mußt.


Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,
was alles erblühte, verblich,
es gibt nur zwei Dinge: die Leere
und das gezeichnete Ich.


Gottfried Benn

Mittwoch, 21. August 2013

Heute Abend im Radio: Die kleineren Reisen (Hörspiel)



21. August 2013     I     21.33 Uhr    I     Dradio Kultur, Hörspiel


Die kleineren Reisen

Von Alois Hotschnig

Regie: Martin Seiler 
Mit: Julia Gschnitzer und Joachim Bißmeier
Ton: Michael Mangweth 

Produktion: ORF 2010 
Länge: 55'

Gerdas und Karls Freunde leben im Altersheim. Karl und vor allem Gerda wollen unab­hängig bleiben. Immer nur Tee und Zwieback, das ist doch kein Leben. Auch wenn der Unter­schied zwischen Essen auf Rädern und Essen mit den Freunden im Altersheim nicht groß ist, findet Karl. Die kleineren Reisen, die sie machen können, das ist der Unterschied, darauf besteht Gerda. Die kleineren Reisen beim Einkauf zwischen den Regalen. Was spricht eigentlich gegen Krautsuppe in Kartitsch? Ist es Kartitsch, der Ort, den Karl nicht mehr erinnert? Muscheln in Cattolica mit Hans Peter, Kapern-Pizza in Parma, Paella in Zürich mit Gudrun. Lasagne. Sardellen. Lachscreme.

Alois Hotschnig, geboren 1959 in Kärnten, studierte Medizin, Germanistik und Anglistik. Lebt seit 1989 in Innsbruck. Schreibt Prosa, Gedichte, Theaterstücke und Hörspiele. Die ORF-Hörer wählten sein Hörspiel "Die kleineren Reisen" zum Hörspiel des Jahres 2010.

Mittwoch, 14. August 2013

Heute Abend im Radio: Das Haus der empfind­samen Herzen. Von Siegfried Lenz

14. August 2013    I    21.33 Uhr    I    Dradio Kultur, Hörspiel

Das Haus der empfind­samen Herzen
Von Siegfried Lenz

Regie: Wolfgang Schenck
Mit: Karlheinz Noble, Brigitte

Dryander, Hans Goguel u.a.
Ton: Helmut Jähne 

Produktion: SR 1958
Länge: 48 '34


Ein junger, begabter Schrift­steller schreibt im Team Fortset­zungsromane für Illustrierte: "Das Lied der Diebin" oder "Die Scheintote von Salzburg". An­fangs findet er die Erfahrung noch interessant (auch finan­ziell), doch zunehmend depri­miert sie ihn. Wo bleibt die Freude am epischen Phlegma, an waghalsigen Formulierungen, der Mut zum Außenseitertum?
Die Leser aber sind begeistert, zumindest Ilona. Sie fiebert von Fortsetzung zu Fortsetzung, während ihr Mann Felix in Leser­briefen kluge Gedanken äußert: "Die handgreifliche Bedrohung der Kultur erfolgt nicht von außen durch den technisch-zivilisatorischen Fortschritt, sondern von in­nen, durch ihre eigene Industria­lisierung. Beispiel: die syntheti­schen Romane. Der Raum des Autors wird zur Garküche. Gekocht wird nur nach Rezept."


Siegfried Lenz, geboren 1926 in Lyck, Ostpreußen, Teilnehmer der Gruppe 47, wurde 1968 mit dem Roman "Deutschstunde" als Schrift­steller international bekannt. DLR Berlin produzierte 1995 "Deutschstunde" als Hörspiel in der Bearbei­tung von A. C. Casperi.

Sonntag, 28. Juli 2013

Heute Abend um 18:30 Uhr: 2x Robert Pinget-Hörspiele

Robert Pinget



28. Juli 2013     I     18.30 Uhr     I     Hörspiel 

Lyriksommer
Auf den Abendengel warten
Von Robert Pinget

Aus dem Französischen von: Gerda Scheffel
Bearbeitung: Friederike Roth 

Regie: Otto Düben 
Mit: Martin Benrath 
Ton: Karlheinz Stoll 
Produktion: SDR 1998 
Länge: 58 '18

Monsieur Mortin und Monsieur Traum scheinen sich nahe ge­kommen und schließlich iden­tisch geworden zu sein.

Über nichts

Von Robert Pinget

Aus dem Französischen von: Gerda Scheffel
Regie: Otto Düben 
Mit: Ernst Jacobi, Traugott Buhre 
Ton: Karlheinz Stoll 
Produktion: SDR 1989 
Länge: 16 '49

Zwei Männer, deren Identität im Dunkeln bleibt, führen einen Dialog. Das Treffen kam auf die dringende Bitte des einen hin zustande, scheint aber sinnlos, da er nichts mitzuteilen hat.

Robert Pinget (1919-1997) war ein Schweizer Schriftsteller und radikaler Vertreter des "nouveau roman" der französischen Literatur.




Mittwoch, 24. Juli 2013

Heute Abend als Hörspiel: Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (7-8)

Mi 24. Juli     I     21.33 Uhr     I     Dradio Kultur, Hörspiel

Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (Episoden 7-8)
Hörspiel in zwölf Episoden von Peter Steinbach



Regie: Marguerite Gateau
Geräusche: Dominique Aubert
Musik: Gert Anklam und Rolf Fischer
Mit: Matthias Habich, Matthias

Matschke, Verena von Behr u.a.
Produktion: DIR Berlin 2002
Länge: ca. 56'30


Teil 7: "Oh, heilige Mistkugel, du Abbild der Erde" (22'19)
Teil 8: "Oh, ihr zwei Freuden dieser Welt: Arbeit und Familie" (25'18)

Jean-Henri Fabre lebte zu einer Zeit, als man die ersten Wasserstoffballons vom Erdboden ab­heben sah. Die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt forderte erste Opfer in den Fabriken. Der Schlosser Benichou baut eine neue Lokomotive für die Miniatur-Eisenbahn in Fabres Garten, Aglaé schwelgt in Erin­nerungen, überraschend flattert ein Brief von einem Mister Darwin ins Haus, und Fabre denkt über den Zusammenhang von Raupen und Kommunismus nach.

Zwischen den Episoden: "Die Schmeißfliege" von Jean-Henri Fabre, gelesen von Peter Lieck 8'18

Episoden 9 und 10 am Mi, 31. Juli, 21.33 Uhr.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Heute Abend im Dradio Kultur: Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (3+4)

10.07.2013   I   0:05 Uhr    I   Dradio Kultur, Hörspiel

Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (Episoden 3-4)
Hörspiel in zwölf Episoden von Peter Steinbach

Regie: Marguerite Gateau 
Geräusche: Dominique Aubert
Musik: Gert Anklam und Rolf Fischer
Mit: Matthias Habich, Martin

Engler, Hans Teuscher u.a.
Produktion: DIR Berlin 2002 

Länge: ca. Teil 3: "Oh, Wissenschaft, du bist alles" (22'o6)
Teil 4: "Oh, Zeit und unbeugsamer Wille" (17'53)

Heute besteigt Jean-Henri Fabre mit Jeröme, Favier, einem Berg­führer und seinem Esel den Mont Ventoux. Zuallererst wird für gute Verpflegung gesorgt! Es bleibt das Geheimnis der französischen Regisseurin Marguerite Gateau, wie sie den Duft des "Midi" hin­einzaubert - Ziegenkäse, Lavendel und Eseldung.

Jean-Henri Casimir Fabre (1823-1935) promovierte 1855 in Naturkunde, war Vater von zehn Kindern
und verfasste über 100 Bücher. Berühmt ist sein zehnbändiges Werk "Souvenirs Entomologiques".

Zwischen den Episoden: "Über den Geruchssinn" von Jean-Henri Fabre, gelesen von Peter Lieck.
Episoden 5 und 6 am Mi 17. Juli, 21.33 Uhr