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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Posts mit dem Label Hörspiel Dradio Kultur werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Sonntag, 4. August 2013

Heute Abend, 18:30 Uhr: Erzählung des Gleichgewichts 4: W

© Yvonne Kranz


So 4. August    I     18.30 Uhr     I     Dradio Kultur, Zweisprachiges Hörspiel

Lyriksommer
Erzählung des Gleichgewichts 4: W
Von Jean Daive

Aus dem Französischen von: Werner Hamacher 
Funkeinrichtung und Regie: Ulrich Lampen 
Komposition: Ulrike Haage 
Mit: Jean Daive, David Bennent 
Produktion: DKultur 2012 
Länge: 87'52

W. ist die Aufschrift auf einem Papierbündel und einem Paket, in dem eine störende Schwester, ein stummer Vater, eine ent­fernte Mutter auf die Post ge­bracht und verschickt werden, um vom Adressaten - einem Leser/ Hörer - Stück für Stück einver­leibt zu werden. W, ein gezahnter Buchstabe, ist sein Biss. Er richtet sich gegen alles, was W sonst noch ist oder andeutet: das Weiß, auf das es geschrieben ist, Wien als den Ort einer bestimmten, Psychoanalyse genannten Hör-und Sprechpraxis, das Weh, das mit der Sprache und mit ihrem Fehlen verbunden ist. 
W., das Gedicht, ein paraanalytischer Parcours, eine Übung in ge­hemmter Dissoziation, eine stenographische Erzählung von einem, der sich zur Sprache zu bringen versucht (und, da er viele ist, nur zu verschiedenen, geteilten und widersprüchlichen Sprachen kommen kann).

Jean Daive, 1941 in Bonsecours geboren, Lyriker, Romancier, Über­setzer. War Redakteur bei France Culture. Lebt in Paris.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Heute Abend im Radio: Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (Episoden 5-6)

Mi 17. Juli     I     21.33 Uhr     I     Hörspiel


Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre (Episoden 5-6)
Hörspiel in zwölf Episoden von Peter Steinbach


Regie: Marguerite Gateau
Geräusche: Dominique Aubert
Musik: Gert Anklam und Rolf Fischer
Mit: Matthias Habich, Matthias Matschke,
Verena von Behr u.a.
Produktion: DLR Berlin 2002

Länge: ca. 52'

Teil 5: "Oh, Himmel, reiße auf, zeige deine rosigen Schimmer" (19'36) 
Teil 6: "Oh, Taube, du hast den Kuss erfunden" (22'01)

Jean-Henri Fabre findet in der Provence, den Wiesen und Wäldern Südfrankreichs, das Forschungsfeld seines Lebens. Er legt großen Wert darauf, die Insekten in ihrem natürlichen Lebensumfeld zu beobachten und ihre Verhaltensweisen zu studieren.
Heute aber fällt es ihm schwer, sich auf die Skorpione zu konzen­trieren, denn ein Name kreuzt immer wieder seine Gedanken: Marie-Josephine, die Haus­hälterin. Seine Tochter Aglaé belauscht heimlich ein Gespräch zwischen den beiden.

Zwischen den Episoden: "Was der Instinkt nicht weiß" von Jean-Henri Fabre, gelesen von Peter Lieck (10'33)
Episoden 7 und 8 am Mi 24. Juli, 21:33 Uhr

Montag, 20. Mai 2013

Heute Abend im Radio: Rio Sorbonne von Hubert Fichte



20.05.2013  I 18:30 Uhr  I  Dradio Kultur, Hörspiel 

Rio-Sorbonne
Von Hubert Fichte

Regie: Peter Michel Ladiges
Mit: Marianne Löchert 

Produktion: SFB/NDR/WDR 1983 
Länge: 84 '58

"Rio-Sorbonne" gehört in eine Reihe von Monologen Hubert Fichtes, in denen er existenzielle Grenzerfahrungen zwischen fremden Kulturen thematisiert. In Gisele Cossard, der Ich-Erzäh­lerin, verdichten sich Aussagen von zwei afroamerikanischen und einer aus Frankreich stammenden Frau, die Fichte zu einem brasiliani­schen Besessenheitskult inter­viewt hatte. Gisele, Frau eines französischen Diplomaten im Rio de Janeiro der 70er-Jahre, nimmt an einem Fest der Eingeborenen teil und erlebt eine erste Trance. Sie bereist Afrika, wird ihrer afrikanischen Kenntnisse wegen in Rio besonders gefeiert und findet an der Sorbonne Interesse für ihre Thesen über den "Candomble de Angola"« in Rio de Janeiro. Als Priesterin eines eigenen Tempels einerseits und als französische Botschafterin andererseits führt sie fortan ein Doppelleben.
Hubert Fichte (1935-1986,), Schrift­steller und Ethnograph. Aus Reisen und anthropologischen Studien u.a. in Bahia, Haiti und Trinidad gingen zahlreiche Veröffentlichungen und Radioarbeiten hervor: "Das Waisenhaus" (1965), "Xango" (1976), "Die Geschichte der Empfindlichkeit'" (1987).

Sonntag, 19. Mai 2013

Morgen Früh: Die Unvermeidlichen, Hörspiel von Katrin Röggla


Inszenierung im Frankfurter Lab,  Foto: Walter Vorjohann
20.05.2013  I  0:05 Uhr  I  Dradio Kultur, Freispiel

Die zweite Stimme
Die Unvermeidlichen
Hörspiel von Kathrin Röggla

Regie: Leopold von Verschuer
Mit: Felix von Manteuffel, Eva

Brunner, Bettina Kurth, Kirsten
Härtung u.a.
Komposition: Bö Wiget
Ton: Jean Szymczak 

Produktion: BR 2012
Länge: 48'59

Simultanübersetzer sind ein­gepfercht in kleine schalldichte Kabinen, einzig bestückt mit Kopfhörer, Mikrofon und Räusper­taste. Hören und Sprechen sind auf das Engste miteinander ver­schmolzen. Vom Protokoll als "die Unvermeidlichen" bezeichnet, begleiten sie das politische Ge­schehen, ja machen es erst mög­lich. Ihre hoch konzentrierte, scheinbar körperlose Sprach­übertragung wird zu einer Brücke in die Zentren der Macht, die stimmliche Neutralität zur Her­ausforderung. Da gerät der Kollegenplausch auf dem Flur zum körperlichen und geistigen Identitätsnachweis - denn das Dauerkonferieren auf Krisen­gipfeln, Sicherheitskonferenzen oder Bildungsnotstandstreffen richtet bei den Beteiligten einigen Schaden an.


Kathrin Röggla, geboren 1973, schreibt Prosa, Theatertexte und Hörspiele.

Freitag, 17. Mai 2013

38, sicher auch als Konserve interessante Minuten: Antonin Artauds Hörspiel


Die zweite Stimme
Pour en finir avec le jugement de Dieu
Von Antonin Artaud

Dradio Kultur

Regie: Antonin Artaud
Darsteller: Antonin Artaud, Maria Casares,

Roger Blin und Paul Thevenin
Produktion: Radiodiffusion francaise 1947
Regie der Synchronfassung: Götz Naleppa 

Mit: Christian Brückner 
Produktion: DLF 1997  37'57

Im November 1947 bot der französische Rundfunk dem literarischen Exzentriker Antonin Artaud an, für die Sendung "La voix des poetes" einen radiophonen Vortrag zu erarbeiten. Artaud, nach neunjährigem Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken wieder in Paris, sah die Chance, noch einmal eine Probe seines "Theaters der Grausamkeit" zu geben.
An sechs Tagen wurde "Schluss mit dem Gottesgericht" geprobt und aufgezeichnet. Das Hörspiel wurde jedoch einen Tag vor dem Sendetermin "wegen Ungebührlichkeit" aus dem Programm ge­nommen.
Zu hören ist das Stück in der französischen Originalfassung mit einer vom Hörer selbst regulierbaren Synchronspur.

Antonin Artaud (1896-1948), Lyriker und Dramatiker, der Kunst nur als Manifestation eines zerstörerischen Willens gelten ließ.

Montag, 13. Mai 2013

Morgen Früh um 0:05: DIE ZWEITE STIMME




13.05.2013  I  0:05 Uhr  I  Dradio Kultur, Freispiel

Die zweite Stimme
Sprachlabor Babylon
Hörspiel von Till Müller-Klug

Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Lavinia Wilson, Mären

Kroymann, Daniel Wiemer,
Matthias Matschke u.a.
Komposition: Ekkehard Ehlers 

Ton: Benno vom Hofe
Produktion: WDR 2012 

Länge: 48'49 Min

Wie sieht eine Welt aus, in der sich Sprachen nicht selbst entwickeln, sondern entwickelt werden? Für jede Lebenssituation die passende Sprache - die Firma "Sprachlabor Babylon" ist führend auf diesem Markt. Kunst­sprachen wie "Hochleistungsdeutsch", "Überzeugungszunge" und die Erfindung von "Tarnwörtern" sind erfolgreiche Pro­dukte, die sich per Blauwellen vom Mobiltelefon direkt ins Ge­hirn übertragen lassen. Aber dieser Service ist teuer und das Monopol hat die "Initiative Neue Sprachwirtschaft". Wer sich die Sprachprodukte nicht leisten kann, ist auf die öffent­lich subventionierte Sparsprache angewiesen und deren Vertei­lung wird streng rationiert.

Till Müller-Klug, geboren 1967, Theater- und Hörspielautor. Für DKultur u.a.: "Phantomarbeit" (2003). "Sprachlabor Baylon" er­hielt 2012 den Kurd-Laßwitz-Preis.

Sonntag, 12. Mai 2013

Heute Abend bei Dradio Kultur: Stück für Stück (Hörspiel)


Sonntag, 12.05.2013  I  18:30 Uhr I  Dradio Kultur Hörspiel (Ursendungen)

In Kooperation mit dem Theatertreffen-Stückemarkt
Stück für Stück

Von Autoren
des Stückemarkts des
Berliner Theatertreffens

Regie: Diverse 
Mit: N. N. 
Produktion: DKultur 2013 
Länge: ca. 89'

50 Jahre Theatertreffen, 35 Jahre Stückemarkt, 5 Jahre >Theatertext als Hörspiel<, aus­gelobt von Deutschlandradio Kultur!
In diesem Jahr zieht der Stücke­markt Bilanz. An 35 Autoren, die markante Positionen in der Entwicklung des Stückemarkts vertreten, bzw. die >Neue Dramatik< repräsentieren, wurden Werkaufträge zum Thema >Verfall und Untergang der west­lichen Zivilisation?< gegeben. Aus den Einreichungen an Kurz­stücken - zum Beispiel Mono­loge, Dramolette oder Sound­installationen - werden fünf bis sechs Texte, die das Spektrum definieren, zur Hörspielpro­duktion auserkoren.
Präsentiert werden die Hör­spiele nicht nur dem Radio­publikum, sondern auch während des Theatertreffens in der vom Stückemarkt bespielten histori­schen PanAm Lounge, Berlin.

Montag, 6. Mai 2013

Heute Abend im Dradio Kultur: DAS HAUS DER SELIGEN (Kriminalhörspiel)



06.05.2013  I  21:33 Uhr  I  Dradio Kultur  I  Kriminalhörspiel

Das Haus der Seligen
Von Otto A. Böhmer

Regie: Georg Bühren
Mit: Marianne Rogee, Ansgar Schäfer, Bernhard Frehe, Han­nes Demming, Werner Brüggemann u.a.
Ton: Theresia Singer
Produktion: WDR 1995
Länge: 54'20

Die lebenslustige Erika Altejohann war seit ihrer Heirat sehr vermögend. Nun ist die alte Dame tot, Herzversagen. Laut Obduktionsbericht deuten leichte Druckstellen am Hals und Medikamentenmissbrauch auf Fremdverschulden hin. Kein eindeutiger Beweis für Kommis­sarin Valerie Luck und ihren Assistenten Ludger Frielinghaus. Doch zur Tatzeit wurde Erikas Neffe, Josef Schulze-Osthoff, gesehen, wie er in Panik aus dem Haus seiner Erbtante gelaufen ist. Das macht den glücklosen Gelegenheitsdichter verdächtig. Nachbarin Harksen weiß aber auch, dass Erika in letzter Zeit öfter Besuch von einem gut gekleideten Herrn bekam. Er warb für die Sekte Gemeinschaft der Seligem.

Otto A. Böhmer, geboren 1949 in Rothenburg ob der Tauber, studierte Philosophie, Politologie und Literaturwissenschaft, Promo­tion über Johann Gottlob Fichte. Er war bis 1986 als Lektor tätig, danach freier Publizist, Literatur­kritiker, Filmemacher und Schriftsteller in Wöllstadt.


Sonntag, 5. Mai 2013

Hörspiel heute Abend: Der Plan von der Ab­schaffung des Dunkels (2)


5. Mai 2013  I  18:30 Uhr  I  Hörspiel Dradio Kultur
Der Plan von der Ab­schaffung des Dunkels (2)
Der Stillstand der Zeit 
Von Peter Hoeg

Aus dem Dänischen von: Angelika Gundlach
Bearbeitung und Regie: Hermann Naber
Komposition: Cornelius Schwehr
Mit: Sebastian Rudolph, Ludwig

Trepte, Rosalie Thomass, Thomas
Hatzmann, Kirstin Petri u.a.
Ton: Andreas Mammitzsch
Produktion: SWR 2007
Länge: 69 '07 Min.


Der Plan, der an Biehls Privat­schule realisiert werden sollte, »betraf das ganze Universum ... Alle waren sie sicher, dass sie ewige Werte verteidigten. Sie sprachen es nicht direkt aus, vielleicht dachten sie es auch nicht direkt. Aber irgendwo untereinander waren sie absolut sicher, dass sie recht hatten, und dass ihre Ideen und Gedanken mit künftigen Generationen von Kindern, die erwachsen wurden, hinaus in die Welt fliegen und sich über das Land verbreiten würden, und darüber hinaus, vielleicht bis zu den Mauren. Dass man eines Tages ... alle da­zu bringen konnte, ihre Ideale von Fleiß und Präzision zu respektieren, und dann würden alle Lebewesen im Universum friedlich zusammenleben«. (Peter Hoeg)