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Mittwoch, 19. November 2025

Wie viele Ukrainer können wir aufnehmen und integrieren?

Bild von ZT_OSCAR auf Pixabay
In Deutschland leben aktuell rund 1,1 bis 1,2 Millionen Ukrainer unter Millionen von anderen Ausländern. Etwa 700.000 von ihnen beziehen Bürgergeld oder Grundsicherung, was die Sozialkassen erheblich belastet. Die meisten wohnen inzwischen in privaten Wohnungen, doch in Ballungsräumen sind viele weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht.


Laut BAMF-Kurzanalyse Mitte 2024: rund 1,1 Millionen ukrainische Geflüchtete in Deutschland BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Bis Ende 2025 wird die Zahl auf 1,2 Millionen geschätzt Deutsches Institut für Demokratie und Entwicklung.
Etwa 15 % der Geflüchteten sind inzwischen wieder ausgereist   BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Eine Mehrheit lebt inzwischen in privaten Wohnungen (oft über Netzwerke, Hilfsorganisationen oder Vermieter mit staatlicher Unterstützung). In Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt (Berlin, München, Stuttgart) sind viele weiterhin in Gemeinschaftsunterkünften. Studien zeigen, dass die Wohnsituation stark von Arbeitsaufnahme und Sprachkenntnissen abhängt.

Rund 700.000 Ukrainer beziehen Bürgergeld   Euronews.
Mehr als die Hälfte der ukrainischen Geflüchteten ist auf staatliche Unterstützung angewiesen. DIes sind in erster Linie Frauen und Kinder   SÜDKURIER Euronews.
Ab April 2025 gilt eine neue Regelung: Neuankömmlinge erhalten nur noch Asylbewerberleistungen, die deutlich niedriger (ca. 120 EUR) sind als Bürgergeld   Deutsches Institut für Demokratie und Entwicklung.

Die Bundesregierung reagiert damit auf die finanzielle Belastung der Sozialkassen und den politischen Druck. 
Diskussionen über Kürzungen sind stark: Einige Parteien fordern sogar, dass Ukrainer künftig noch weniger Leistungen erhalten sollen   DW. Das ist ungerecht, da wir Flüchtlinge aus Kriegsgebieten gleich behandeln und die Ukraine aufgrund ihrer anstehenden EU- und NATO-Mitgliedschaft als unsere Nachbarn betrachten wollen. Aufgrund dieser Tatsachen ist die Frage nach Quantität auch überhaupt nicht entscheidend, bis tatsächlich der Wohnungsmarkt extrem stöhnt und keine Menschen mehr unterbekommt. An diesem Punkt haben wir allerdings auch viele Veränderungen beim Wohnen. Wohnungen wären Mangelgut  und so knapp, dass die Preise hoch schnellen würden bzw. schon hoch wären. Diesen teuren Mangelzustand wünscht sich niemand. 
 
Bundeskanzler Merz begrüßt die bislang angekommenen 100.000 jungen Ukrainer (18-22 Jahren), die ausreisen dürfen, weil sie nicht zwangsrekrutiert werden können unter 25 Jahren, nicht sehr freundlich. Er fragt sich, warum sie bei uns wohnen sollen, wenn sie zu Hause demnächst in der Verteidigung gebraucht werden. Das ist zwar richtig, aber es ist auch verständlich, dass sie genau davor fliehen: Krieg ist die wohl brutalste Veranstaltung, die sich Menschen leisten. Eventuell sind viele von der Mentalität her Kriegsdienstverweigerer und können sich bei uns besser und authentischer entwickeln und integrieren. Andere wären vielleicht auch bereit, sich bei der Bundeswehr ausbilden zu lassen. Das könnte auch bei anderen geflüchteten Männern und Frauen zutreffen. 

Deutschland liegt dessen ungeachtet im EU-Vergleich bei den höchsten Unterstützungsleistungen für Ukrainer DW. Sie haben es auch verdient, die Menschen stecken in einem hyperbrutalen Angriffskrieg fest, der noch zu allem Übel mit der Zivilbevölkerung als Hauptziel durchgeführt wird. Die meisten würden in D bleiben, wenn die Integration und Beschäftigung gelingt. Andere wollen von vorne herein nur so lange bleiben, wie der Krieg tobt bzw. Gefangennahme durch Russen droht. Manche verstehen es nur wie Atem holen oder wie eine längere Ruhepause. 

Die Integration in den Arbeitsmarkt wird für die Zukunft der Ukrainer entscheidend. Langfristig hängt die Belastung der Sozialkassen davon ab, wie schnell Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration greifen.

Regional sind die Unterschiede groß: In Bundesländern mit starkem Arbeitsmarkt (z. B. Bayern, Baden-Württemberg) gelingt die Integration schneller, während in strukturschwächeren Regionen mehr Menschen dauerhaft auf Sozialleistungen angewiesen sind. Viele Ukrainer sind allerdings auch Frauen mit Kindern, die nur schlecht und gering Erwerbstätigkeit ausüben können.

Quellen: SÜDKURIER BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Euronews Deutsches Institut für Demokratie und Entwicklung DW


Verteilung nach Bundesländern (Stand 2025, gerundet)

BundeslandAnzahl UkrainerAnteil an GesamtbevölkerungBesonderheiten
Nordrhein-Westfalenca. 220.000~1,2 %Größtes Bundesland, viele in Ballungsräumen Köln/Düsseldorf
Bayernca. 180.000~1,3 %Hohe Arbeitsmarktintegration, aber Wohnungsmarkt sehr angespannt
Baden-Württembergca. 150.000~1,3 %Viele Familien, gute Chancen auf Arbeitsmarkt
Niedersachsenca. 100.000~1,2 %Verteilung auch in ländliche Regionen
Berlinca. 90.000~2,5 %Höchster Anteil, viele in Gemeinschaftsunterkünften
Hessenca. 80.000~1,2 %Starker Zuzug in Rhein-Main-Gebiet
Sachsenca. 60.000~1,5 %Hoher Anteil in Leipzig/Dresden
Hamburgca. 40.000~2,1 %Sehr hohe Dichte, Wohnungsmarkt extrem belastet
Restliche Länderca. 180.000unterschiedlichMischung aus ländlicher und städtischer Unterbringung

Gesamt: rund 1,1–1,2 Millionen Ukrainer in Deutschland.


Besonders belastet sind die Sozialkassen in NRW, Bayern, Baden-Württemberg; Niedersachsen und Berlin, da dort die meisten Geflüchteten leben. Auch andere Nationalitäten sind nach ähnlichem Schlüssel verteilt. Frauen mit Kindern haben eine erschwerte Arbeitsmarktintegration. Langfristig entscheidet die zügige Arbeitsmarktintegration oder freiwillige Rückkehr darüber, ob die Flüchtlinge schneller Grundstandards erreichen oder gehen und die Belastung der Sozialkassen sinkt.




Donnerstag, 2. Oktober 2025

Demokratie kann mehr als AfD-Einheizer-Parolen


Demokratie statt Slogans – Ein Manifest in zehn Punkten

Die AfD lebt von einprägsamen Schlagworten: „Grenzen dicht!“, „Gesetz und Ordnung!“, „Unser Land zuerst!“ Diese Parolen erzeugen Aufmerksamkeit, aber sie bieten keine Lösungen. Demokratie hingegen ist komplex, lebendig und wirksam. Sie lebt von Vielfalt, Integration, Rechtsstaatlichkeit, Bildung, sozialer Gerechtigkeit und aktiver Bürgerbeteiligung. Sie ist nicht laut, sie ist tragfähig.

Die folgenden zehn Punkte zeigen, wie Demokratie nicht nur die leeren Parolen der AfD überflüssig macht, sondern attraktive Perspektiven für die Gesellschaft eröffnet.


Migration als Stärke begreifen

AfD-Slogan: „Grenzen schließen – dann haben wir Ruhe.“
  • Realität: Abschottung verlangsamt Wirtschaft, verschärft Fachkräftemangel und isoliert das Land international.

  • Demokratische Antwort: Migration wird als Chance gestaltet. Durch geordnete Verfahren, gezielte Fachkräfteprogramme und schnelle Asylentscheidungen entsteht eine integrierte Gesellschaft. Neue Mitbürger bringen Wissen, Energie und Innovationen.

  • Beispiel: In Frankfurt zeigt sich, dass Migration Innovationen fördert: Start-ups, Handwerksbetriebe und multikulturelle Stadtviertel entstehen. Integration schafft Dynamik, keine Krise.



Fremde Kulturen neu erfahren

AfD-Slogan: „Die nehmen uns unsere Kultur weg.“
  • Realität: Kultur wächst durch Begegnung, nicht durch Isolation. Jede neue Tradition erweitert das gesellschaftliche Spektrum.

  • Demokratische Antwort:

    • Musik, Literatur, Feste und Bräuche anderer Kulturen bereichern die Gesellschaft.

    • Öffentliche Praktiken werden verhältnismäßig geregelt: Übermäßige Lautstärke in der Öffentlichkeit, etwa mehrfach täglich Muezzinrufe, wird eingeschränkt. Digitale Mitteilungen ermöglichen den Gläubigen, ihre Gebete zu verfolgen, ohne die Nachbarschaft dauerhaft zu stören. Andere Religionen brauchen dies nicht.

    • Ziel: Harmonie und Respekt, nicht Einschränkung der Religionsfreiheit.

  • Beispiel: Städte wie Köln und Mannheim regulieren Gebetsrufe über Lautsprecherzeiten oder digitale Dienste – Nachbarn werden geschützt, Gläubige praktizieren weiterhin ihre Religion.


Ungewohnte Lebensstile und Erscheinungsweisen verstehen

AfD-Slogan: „Unsere Art zu leben ist bedroht.“
  • Realität: Gesellschaftlicher Wandel ist Fortschritt, kein Untergang.

  • Demokratische Antwort: Unterschiedliche Familienformen, Religionen, Kleidungsstile und Identitäten bereichern die Gesellschaft. Vielfalt stärkt soziale Resilienz und ermöglicht Lösungen für komplexe Probleme.

  • Beispiel: Das Projekt „One World Basketball“ in Berlin bringt Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zusammen und fördert den interkulturellen Austausch durch Sport.


Mehr Verstand und Toleranz zeigen

AfD-Slogan:
„Man wird ja wohl noch sagen dürfen …“

  • Realität: Worte ohne Verantwortung spalten, statt zu verbinden.

  • Demokratische Antwort: Demokratie lebt von Reflexion, Fakten und Empathie. Toleranz bedeutet, Konflikte konstruktiv auszutragen und gegensätzliche Sichtweisen zu verstehen, ohne Grundwerte zu gefährden.

  • Beispiel: Die App „Ankommen“ des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge unterstützt Geflüchtete beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Integration in die Gesellschaft. Weitere Apps A1 bis B2 stehen zur Verfügung.



Integration durch Bildung und Arbeit

AfD-Slogan: „Die sollen sich gefälligst anpassen.“

  • Realität: Anpassung erzwingt keinen Zusammenhalt.

  • Demokratische Antwort: Integration ist ein gegenseitiger Prozess. Bildung, Sprachkenntnisse, Ausbildung und Arbeit öffnen Türen. Wer sich einbringt, wird Teil der Gesellschaft.

  • Beispiel: Inzwischen bildet bereits jedes zehnte Unternehmen Geflüchtete im Rahmen einer dualen Ausbildung aus, was zu einer nachhaltigeren Integration führt.


Miteinander für eine große Demokratie arbeiten

AfD-Slogan: „Wir gegen die da oben.“
  • Realität: Spaltung lähmt demokratische Entwicklung.

  • Demokratische Antwort: Demokratie ist gemeinsames Handeln. Alle Bürgerinnen und Bürger – alt oder jung, einheimisch oder zugewandert – tragen Verantwortung. Beteiligung schafft Stärke, Identifikation und Zusammenhalt.

  • Beispiel: Das Projekt „Integreat“ bietet Geflüchteten und Migrant:innen lokale Informationen und Angebote, die von Kommunalverwaltungen oder Integrationsbeauftragten gepflegt und in jeweils vor Ort relevanten Sprachen verfügbar gemacht werden.


Sicherheit durch den Rechtsstaat

AfD-Slogan: „Law and Order – hart durchgreifen!“
  • Realität: Härte allein erzeugt Misstrauen und Ungerechtigkeit.

  • Demokratische Antwort: Sicherheit entsteht durch Gleichheit vor dem Gesetz. Täter werden verfolgt, Opfer geschützt – unabhängig von Herkunft oder Status. Rechtsstaatlichkeit schützt Bürger besser als populistische Schlagworte.

  • Beispiel: Das EU-Projekt „NoVaMigra“ fördert eine rechtebasierte, demokratische Perspektive für die Migrations- und Flüchtlingspolitik der EU und stärkt die Rechtsstaatlichkeit.


Klare Bestrafungen bei dauernder Störung

AfD-Slogan: „Null Toleranz!“

  • Realität: Parolen erzeugen Show, keine Ordnung.

  • Demokratische Antwort: Demokratie ist wehrhaft. Wer Prozesse sabotiert, Gewalt verbreitet oder extremistische Ideologien aktiv verfolgt, erfährt klare, verhältnismäßige Sanktionen: Ausweisung, Inhaftierung oder strafrechtliche Maßnahmen – gerecht und transparent.

  • Beispiel: In Deutschland werden Projekte zur Förderung von Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt unterstützt, um extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken.


Soziale Fairness sichern

AfD-Slogan: „Die Ausländer kriegen alles, wir nichts.“
  • Realität: Soziale Ungleichheit betrifft alle Bürger. Ausgrenzung schwächt die Gesellschaft.

  • Demokratische Antwort: Faire Löhne, bezahlbarer Wohnraum, stabile Renten und Gesundheitsversorgung sichern Solidarität und Zusammenhalt. Wer teilt, stärkt die Gemeinschaft; wer spaltet, schwächt sie.

  • Beispiel: Die Integrationsbeauftragte unterstützt Projekte zur Unterstützung von Geflüchteten, zur Bekämpfung von Rassismus und für mehr Chancengleichheit und Teilhabe mit 10,3 Millionen Euro im Jahr 2024.


Eine wehrhafte, lernende Demokratie

AfD-Slogan:
„Wir brauchen eine starke Hand!“

  • Realität: Autoritäre Konzepte führen zu Unterdrückung, nicht zu Stärke.

  • Demokratische Antwort: Demokratie ist stark, weil sie lernfähig ist. Sie toleriert Kritik, passt sich neuen Herausforderungen an und bleibt offen für Beteiligung. Wer Vielfalt versteht, Konflikte konstruktiv löst und gemeinsam handelt, baut die einzige stabile Zukunft.

  • Beispiel: Das EU-Projekt „Prague Process“ fördert Migration Partnerschaften unter 50 teilnehmenden Staaten, um Migration gemeinsam zu gestalten und zu bewältigen.



Demokratie ist Substanz, keine Parole

Die AfD lebt von einfachen Schlagworten, die Angst erzeugen und Komplexität verdrängen. Unser demokratisches Programm setzt auf Inhalt, Pragmatismus und Mitgestaltung.

Demokratie bedeutet:

  • Vielfalt wertschätzen,

  • Integration fördern,

  • Rechtsstaatlichkeit sichern,

  • soziale Fairness garantieren,

  • Bürgerbeteiligung ermöglichen.

Sie ist praktisch, wirksam und zukunftsfähig. Wer dieses Programm versteht, erkennt sofort: Demokratie ist mehr als Slogans – sie ist eine lebendige Praxis, die Probleme löst, Vielfalt stärkt und Menschen zusammenführt. 

Samstag, 26. November 2016

Doppelevent in Leipzig: WONDERWOMEN + MY BODY IS THE FIELD FOR TOMORROW‘S BATTLES

Sa, 26.11.16, 20h + So, 27.11.16, 18h FESTIVAL BODY CHANGE FUTURE

WONDERWOMEN + MY BODY IS THE FIELD FOR TOMORROW‘S BATTLES

FestivalPerformanceTanz

LOFFT - DAS THEATER, Lindenauer Markt 21

04177 Leipzig

Sehen Sie die Einzeldarstellungen der vergangenen Tage.

Freitag, 25. November 2016

Göttingen: HILFE! von der boat people projekt GbR von heute bis Sonntag

Reimar de la Chevallerie


Fr, 25.11.16, 19.30h  + Sa, 26.11.16, 19.30h + So, 27.11.16, 19.30h 


HILFE!

Ein Stück über Grenzwerte
Theater

Theater im ehemaligen IWF (Nonnenstieg 72)
37075 Göttingen


Gibt es das, ein „Zuviel des Guten“? Oder ist das nur ein weiterer perverser Gedanke unserer überfressenen Wohlstandsgesellschaft? Bei der Flüchtlingshilfe gab es (zum Glück) in Deutschland viele Menschen, die in ihrer Hilfsbereitschaft nicht auf Obergrenzen für das Gute geachtet haben.Was sie aber immer wieder und ohnehin an ihre eigenen Grenzen kommen ließ. Das boat people projekt geht mithilfe der Berliner Autorin und Journalistin Sophie Diesselhorst auf die Suche nach dem, was zwischen den Menschen stehen kann, wenn sie nicht mit Demut anerkennen wollen, was zwischen ihnen steht. Und vermisst den Unterschied zwischen dem Angemessenen und der Anmaßung.

In Kooperation mit: Gefördert von: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Fonds Darstellender Künste, Stiftung Niedersachsen, Stadt Göttingen und KUNST e.V.








Dienstag, 22. November 2016

Emanzipation hinterfragt: WONDERWOMEN am 24.11. in Leipzig

Gregory Lorenzutti

FESTIVAL BODY CHANGE FUTURE
Do, 24.11.16, 20h

WONDERWOMEN

LOFFT - DAS THEATER, Lindenauer Markt 21
04177 Leipzig

Festival, Performance, Tanz



WONDERWOMEN ist die Begegnung der weiblichen Bodybuilder Rosie Harte und Nathalie Schmidt auf der Bühne. Zwei Frauen werfen einen Blick auf ihre höchst anspruchsvolle Sportart, welche Körper sowohl verstärkt als auch transformiert. Im Streben nach einer ultimativen physischen Form, transformieren die Frauen ihre gut ausgebildeten Körper und ihr Potenzial in eine neue Bewegungssprache. Als Dialog zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit, Repräsentation und Transformation ist WONDERWOMEN der Versuch, den weiblichen Körper neu zu erfinden und anders zu behaupten. Muskulöses Theater. Mit Gefühl. Frauen am Limit!


In Kooperation mit: MELANIE LANE (MELBOURNE/BERLIN)

www.lofft.de

Sonntag, 20. November 2016

Samstag, 19. November 2016

Die Versklavung des Körpers: MY BODY IS THE FIELD FOR TOMORROW‘S BATTLES am 25.11. in Leipzig

(c) Stefanie Kulisch


FESTIVAL BODY CHANGE FUTURE
Fr, 25.11.16, 20h

MY BODY IS THE FIELD FOR TOMORROW‘S BATTLES
Festival, Performance, Tanz


LOFFT - DAS THEATER, Lindenauer Markt 21
04177 Leipzig



Angesichts des Weltgeschehens erscheint es paradox, dass sich ein Rückzug auf und in den Körper vollzieht. Als letztes Gebiet, das noch beherrschbar scheint, wird der Körper jedoch zum Schlachtfeld für die uns umgebenden Konflikte. Er wird geformt und gestaltet, zur ultimativen Waffe. Übermenschliche Stärke ist nur eine der zu trainierenden Fähigkeiten, um das Kommende zu überleben. Aktuelle Fitness-Bewegungen kombinieren unterschiedlichste Körperpraktiken, um nicht weniger als folgendes Ziel zu erreichen: Auf alles vorbereitet zu sein. Welche Zukunftsvisionen, Ideologien und Rollenbilder verstecken sich hinter diesem Anspruch?


In Kooperation mit: ROSE BEERMANN (BERLIN)

www.lofft.de