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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 20. Dezember 2013

Heute Abend in Neunkirchen / Saar: Stille Nacht, heilige Nacht - feiner Jazz mit dem Andrea Reichhart-Quintett


Stille Nacht, heilige Nacht
Andrea Reichhart-Quintett
Freitag - 20.12.2013 - 20:30 - Stummsche Reithalle

Klassiker der deutschen Weihnachtsmusik in neuem Glanz. Drei profilierte Jazzmusiker haben sich zu einem ganz besonderen Projekt zusammengetan: Andrea Reichhart (Gesang), Arnulf Ochs (Gitarre) und Johannes Müller (Saxofon) präsentieren stimmungsvolle Jazzinterpretationen der schönsten deutschen Weihnachtslieder. Als musikalische Gäste dabei sind an diesem Abend Benoit Martiny (Schlagzeug) und Marc Demut (Kontrabass) aus Luxemburg. Individuelle Arrangements schaffen eine klangliche und rhythmische Vielfalt und machen aus „Leise rieselt der Schnee“ einen zauberhaften Jazzwaltz, oder aus „Stille Nacht, heilige Nacht“ eine gefühlvolle Jazzballade – eine perfekte Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Für Sie besucht: A Soulful Christmas im Bürgerhaus Neunkirchen

Monika Groß, Markus Bill, Dieter Meier (u.l.)
Dem Publikum entgegeneilend präsentierte sich im 7. Jahr die sensationelle saarländische Weihnachtsshow "A Soulful Christmas 2011", die die Zuschauer auf mehreren Ebenen abholt.
Es wird sehr guter Gesang geboten, ob von Markus Bill oder Monika Groß, gekonnte Tanzeinlagen und Bewegungschoreografie, wobei Markus Bill der Wirbelwind und gekonnte Dancer auf der Bühne ist. Monika Groß wird erst am Ende bei "Run, Moni, Run" auf der Bühne herumgescheucht.
Wir erleben theatralischen Ausdruck in der Gestik und Mimik, Musikstücke voller (fast schon religiöser) Tiefe und Pathos, überschäumender Lebenslust und mit Swing und Drive à la Broadway, kritische, emotionale, witzige und nachdenkliche Texte und hier muss als eine reizvolle Darbietung in der Darbietung die lustige, in drei Teilen ins Programm gestreute Weihnachtsgeschichte vom Schweinnachtsmann hervorgehoben werden. Dieter Meier vom Dudweiler Statt-Theater mimt als Dialektkenner und Umschaltkünstler in verschiedenen Mundarten die Versammlung der Weihnachtsmänner, die mangels Wahl ein Schwein zum Weihnachtsmann ernennen, das seine Arbeit dann doch sehr gut macht.
Am Ende des Abends noch mal Dieter Meier mit einem unvergesslichen Whiskeycream-Rezept, das niemals fertiggestellt wird.
Background-Vocals, Christian Hautz (Guitar), Tobias Klee (Keyboard)
Was ebenfalls dazugehört sind der häufige Stimmungswechsel, eben das Broadway-Feeling mit einem schicken dreiköpfigen Go-Go-Chor und Young-Ladies-Background-Vocals sowie komödiantische Einlagen, mehrfache Anläufe das Propagandistenhandwerk durch Hinweise auf die CD-Angebote zu verfeinern, eine starke Musikbegleitung durch die Band und eine fantasievolle Lightshow. Außerdem Versprecher, Pech, Pleiten und Pannen sowie Blackouts bei der Ansage! Publikumsbeteiligung wird ab einem bestimmten Punkt Pflicht, die Zuschauer dürfen mitsingen, üben noch schnell was ein, stellen sich und schwingen Leuchtstäbchen wie beim Pink-Floyd-Konzert früher die Feuerzeuge. Sogar das Weihnachtsbäumchen auf jedem Tisch muss zu Beginn erst mal fast wie ein Maibäumchen aufgerichtet und geschmückt werden. Zum Glück hatte ich einen befähigten Tischnachbar, seine Begleiterin eine perfekte "Schnipperin" ;-)  Mit "Winter in Kanada", "Slay Ride", "Es ist für uns die Zeit angekommen", "Oh lasset uns anbeten", einer Mitschnipp-Nummer "Me and my Drum", "It's Christmas Time", George Michaels "Last Christmas" und "Petit Papa Noel" kann man sich mehrfach so richtig in diese emotionale Weihnachtswelle werfen und surfen. Jedenfalls der, der einen Sinn dafür hat. Geboren wurde die Idee 2004 von den Neunkirchenern Musikern Christian Hautz und Tobias Klee und ab 2005 jedes Jahr in die Tat umgesetzt. Dieses Jahr das letzte Mal im Bürgerhaus, da die Neunkirchener eine neue Bühne im alten Hüttengelände neben der Stummschen Reithalle einrichten. Ein prall gefüllter Abend, der einen in die Weihnachtszeit katapultierte, ob man es wollte oder nicht.

Samstag, 10. Dezember 2011

Für Sie besucht: Zauberhafter Abend mit Andrea Reichart und ihrem Quintett in Neunkirchen/Saar


9. Dezember 2011, Neunkirchen/Saar, Stummsche Reithalle, Andrea-Reichart-Quintett, 20:30 Uhr
In meinem kleinen Apfel   (W.A. Mozart)

In meinem kleinen Apfel
Da sieht es lustig aus
Es sind darin fünf Stübchen
Grad' wie in einem Haus

In jedem Stübchen wohnen 
Zwei Kernchen schwarz und fein 
Sie liegen drin und träumen 
Vom lieben Sonnenschein

Sie träumen auch noch weiter 
Gar einen schönen Traum 
Das sie einst werden hängen 
Am lieben Weihnachtsbaum

Schon mit dem ersten Lied schuf und bestätigte das Quintett die Erwartungshaltung der Gäste: Klar war, dass man hier feine und erlesene Arrangements erwarten durfte. Zu hören gab es Klassiker der deutschen Weihnachtsmusik sowie aus dem amerikanischen Songbook in neuem, und das muss man wirklich sagen - angenehmerem, leichterem und schönerem Glanz.
Frei von allem Kitsch und Zuckerwatte bot Andrea Reichart eine ausgeprägte tragende Stimme, fehlerfreie Darbietung und feine Artikulation, sehr konzentriert und dennoch entspannt. Manchmal zu undynamisch in der Reihenfolge die integrierten Soli durch eine häufige Weitergabe der Melodienkette an das Sax und danach an die Guitar, aber ebenfalls von Könnern und  profilierten Improvisationskünstlern geboten. Arnulf Ochs (Gitarre) und Johannes Müller (Saxofon) mit vielen sehr schönen Soli vertreten, Benoit Martiny (Schlagzeug) und Marc Demut (Kontrabass) aus Luxemburg ebenso wohlklingend und rhythmisch im Swing und Drive. Die Drums kamen erst in der zweiten Hälfte des Abends - ein fast zweistündiges Programm - so richtig zur Geltung. Im ersten Teil noch zurückhaltend, taktgebend, aber keine Eskapaden. Gegen Ende eine sehr überzeugende jazzige Percussioneinlage. Von ihm hätte man dann noch mehr hören wollen.
Meisterhaft, in einer Reihe von hochwertigen Titeln ohne Qualitätsverlust, "Es ist ein Ros' entsprungen" mit sehr gelungenen Swing- und Improvisationspassagen. "Ihr Kinderlein kommet", "Macht hoch die Tür", "Leise rieselt der Schnee", "Stille Nacht", am Ende das beliebte amerikanische "Have Yourself a Little Merry Christmas", "Weiße Weihnacht" und früher am Abend ebenso verspielt und ehrfürchtig zelebriert "Let it snow, let it snow, let it snow" - alles feine und emotionale Jazzrituale, die sehr viel Freude bereiten. Auch die kleine Meditation zum Mitsingen zu einem Text von Wolfgang A. Mozarts "In meinem kleinen Apfel" machte den Abend zu einem genussvollen, gemeinschaftlichen Erleben eines unkomplizierten, mit Swing- und Jazzklängen verzauberten Advents. Eine treffende Wahl von nk-halbzeit.de