SV Verlag

SV Verlag mit Handy oder Tablet entdecken!
Die neue Generation der platzsparenden Bücher - klein, stark, leicht und fast unsichtbar! E-Books bei viereggtext! Wollen Sie Anspruchsvolles veröffentlichen oder suchen Sie Lesegenuss für zu Hause oder unterwegs? Verfolgen Sie mein Programm im SV Verlag, Sie werden immer etwas Passendes entdecken ... Weitere Informationen

.

.
Dichterhain, Bände 1 bis 4

.

.
Dichterhain, Bände 5 bis 8

Übersetze/Translate/Traduis/Tradurre/Traducir/переводить/çevirmek

Posts mit dem Label Thomas Guggeis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thomas Guggeis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. Juli 2026

Staatsoper unter den Linden: Oper meets Comedy von Bülent Ceylan in „Die Entführung aus dem Serail“

https://www.berlin.de/tickets/oper/die-entfuehrung-aus-dem-serail-40679e38-5d1a-4a4c-8efc-cf746079ad01/?custom=suggest-goto-event


Die Neuinszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ an der Berliner Staatsoper Unter den Linden (Premiere am 27. Juni 2026) ist eines der am heißesten diskutierten Opernereignisse der jüngsten Zeit.

Die Regisseurin Andrea Moses bricht hierbei radikal mit klassischen Sehgewohnheiten und verwandelt das traditionelle Singspiel in eine moderne, hochpolitische Multimedia-Show. Ihr Inszenierungskonzept "Hochkultur trifft Comedy" sorgte für vielfältige Reaktionen.

Die wohl überraschendste Personalie der Produktion ist die Besetzung des Bassa Selim mit dem bekannten Comedian Bülent Ceylan. Da es sich bei dieser Rolle um eine reine Sprechrolle handelt, funktioniert dieser Kniff auf eine ganz eigene Art:  Ceylan spielt nicht nur den Herrscher des Serails, sondern fungiert gleichzeitig als eine Art Kommentator der gesamten Aufführung. Er übernimmt große Teile der Sprechtexte – auch die der singenden Protagonisten, um sprachliche Hürden charmant zu überbrücken. Er bricht regelmäßig die „vierte Wand“, löst die Bühnenillusion auf, bindet das Publikum ein und fängt spontane Reaktionen ab. Sogar vermeintliche politische Korrektheiten im Libretto greift er humorvoll auf und hinterfragt sie direkt auf der Bühne.

Das Bühnenbild von Raimund Bauer teilt die Szenerie horizontal: Oben befindet sich ein edler Salon für Konstanze, unten die kargen Räume für das Personal (Blonde und Pedrillo). Flankiert wird die Bühne von zwei riesigen Großbildschirmen, auf denen während der Vorstellung Live-Kamerabilder und Videoprojektionen übertragen werden, was der Aufführung das Flair einer modernen TV- oder Sitcom-Show verleiht. 

Während die szenische Umsetzung stark polarisiert, wird die musikalische Qualität der Aufführung von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Allen voran glänzt die Sopranistin Adela Zaharia als Konstanze. Sie meistert die mörderisch schweren Koloraturarien (wie „Martern aller Arten“) mit einer glasklaren, kraftvollen Stimme und emotionaler Tiefe. An ihrer Seite überzeugen Siyabonga Maqungo als Belmonte und David Steffens, der den Osmin mit allen Facetten eines machohaften, aber stimmgewaltigen Aufsehers ausfüllt.  Der junge Dirigent Thomas Guggeis, vielen bekannt als Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt a.M. leitet die Staatskapelle Berlin. Er wählt sehr rasche, dynamische Tempi, die wunderbar mit dem rasanten, showartigen Tempo auf der Bühne harmonieren, ohne dabei die filigrane Struktur von Mozarts Musik zu vernachlässigen. 

Die Produktion zeigt exemplarisch, wie modernes Regietheater die Geister scheiden kann. Die Reaktionen könnten kaum gegensätzlicher sein. Puristen und traditionelle Operngänger zeigten sich teilweise tief enttäuscht. In Fachforen und Rezensionen war von „Sitcom-Niveau“ und einer „Klamotte“ die Rede, die den eigentlichen Geist Mozarts vermissen lasse. Auf der anderen Seite wird die Produktion dafür gelobt, dass sie frischen Wind in die Opernwelt bringt. Gerade Menschen, die sonst selten eine Oper besuchen, zeigten sich begeistert von der Leichtigkeit, dem Humor und der Zugänglichkeit der Inszenierung.  

Nach der ersten Serie im Sommer 2026 wird die Produktion im Januar und Februar 2027 für eine Reihe weiterer Vorstellungen an die Staatsoper Unter den Linden zurückkehren.

Fiktive KI-Szenen-Nachbildung zur Illustration:
Bassa Selim (Bülent Ceylan) greift ein

Szene: Belmonte hat sich gerade ins Serail geschlichen. Er singt voller Pathos seine Arie „O wie ängstlich, o wie feurig“. Auf den riesigen Bildschirmen links und rechts sieht man sein schweißnasses Gesicht in extremer Nahaufnahme. Als der letzte Ton verklingt, friert das Orchester mitten im Akkord ein. Das Licht auf Belmonte wird fahl. Ein Scheinwerfer geht im Zuschauerraum an.

Bülent Ceylan als Bassa Selim im modernen, eleganten Designer-Anzug – blickt von den Rängen oder dem Bühnenrand direkt ins Publikum.

Bassa Selim: (schüttelt schmunzelnd den Kopf, spricht mit leichtem Kurpfälzer Einschlag ins Headset-Mikrofon) „Hört ihr das? ‚O wie feurig, o wie ängstlich.‘ Der Bub zittert wie ein Espenlaub. Schatz, du willst deine Konstanze befreien, aber schleichst hier rum wie ein Einbrecher, der vergessen hat, wo er sein Auto geparkt hat!“

(Er geht ein paar Schritte auf die Bühne, klopft dem eingefrorenen Belmonte epische-theatralisch auf die Schulter)

„Weißt du, im Originaltext von 1782 müsste ich jetzt eigentlich der große, böse, mächtige Herrscher sein, der dich in Ketten legt und foltern lässt. Die Leute im Parkett...“ (zeigt in die ersten Reihen) „...die warten ja quasi drauf. ‚Wann wird er endlich grausam?‘ Aber ganz ehrlich: Guck dir den Jungen doch an. Der hat den ganzen Weg von Spanien hierher geschafft, schifft sich ein, singt sich die Seele aus dem Leib – und dann soll ich den Bösewicht spielen?“

(Er dreht sich zum Dirigenten Thomas Guggeis im Graben um)

„Thomas, sag mal, hast du das Libretto gelesen? Das ist doch heute kein Mensch mehr so! Wir sind hier in Berlin Unter den Linden, nicht im Märchenwald. Wenn ich den jetzt einsperre, krieg ich morgen auf Social Media einen Shitstorm, das glaubst du gar nicht. ‚Bassa Selim blockiert die wahre Liebe‘ – Hashtag #CancelSelim. Nee, das machen wir anders.“

(Ceylan wendet sich wieder an Belmonte, der langsam aus der Starre erwacht und ihn irritiert ansieht)

„Pass auf, Belmonte. Ich geb dir und deiner Konstanze eine Chance. Aber nicht, weil ich Angst vor deinem Papa habe. Sondern weil deine Koloraturen echt stabil waren. Respekt dafür. Aber jetzt setz dich erst mal hin, trink ’nen Tee und komm runter. Und ihr...“ (blickt ins Publikum) „...atmet mal tief durch. Gleich kommt der Osmin, und der hat heute richtig schlechte Laune. Thomas, spiel weiter, mach ein bisschen Dampf!“

Ceylan zwinkert dem Publikum zu, geht lässig ab. Das Orchester setzt mit einem Schlag wieder ein, das Bühnenlicht wechselt schlagartig zurück ins Serail-Szenario, und die Oper läuft in ihrem rasanten Tempo weiter.

Dienstag, 20. Mai 2025

Oper Frankfurt: Wagners PARSIFAL als Premiere unter der Regie von Brigitte Fassbaender seit 18. Mai 2025

Im Opernhaus 

Premiere 

PARSIFAL 
Bühnenweihfestspiel in drei Akten von Richard Wagner 
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln 

Ian Koziara (Parsifal; links) und
Nicholas Brownlee (Amfortas; mittig) sowie Ensemble

Musikalische Leitung: Thomas Guggeis; Inszenierung: Brigitte Fassbaender 
Mitwirkende: Nicholas Brownlee (Amfortas),
 Alfred Reiter (Titurel),  Andreas Bauer Kanabas (Gurnemanz), Ian Koziara (Parsifal), Iain MacNeil (Klingsor),  Jennifer Holloway (Kundry), Kudaibergen Abildin (Erster Gralsritter),  Idil Kutay (Erster Knappe), Nina Tarandek (Zweiter Knappe), Andrew Bidlack (Dritter Knappe),  Andrew Kim (Vierter Knappe), Clara Kim, Idil Kutay, Nina Tarandek,  Nombulelo Yende, Julia Stuart, Judita Nagyová (Klingsors Zaubermädchen),  Katharina Magiera (Stimme aus der Höhe) 

Weitere Vorstellungen: 24., 29. Mai, 1. (15.30 Uhr), 7., 9. (15.30 Uhr), 14., 19. Juni 2025 

Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17.00 Uhr. 
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) 

Richard Wagner (1813-1883) schrieb sein letztes Werk für das von ihm entworfene Bayreuther  Festspielhaus, das er 1876 mit dem Ring des Nibelungen eröffnet hatte. Er führt die  im Ring erprobte Leitmotivtechnik fort, jedoch auf andere Weise. Hatten in der Tetralogie wie in  früheren Musikdramen oft gewaltsame Auseinandersetzungen in dramatischer Zuspitzung die  Handlung bestimmt, entfaltet sich das Geschehen in Wagners „Weltabschiedswerk“ in einem  anderen Zeitmaß. Die Musik transzendiert die pseudoreligiöse Setzung und dringt in Bereiche vor,  die bis dahin kein Komponist auf die Opernbühne zu bringen gewagt hatte. 

Zum Inhalt: Amfortas, König der Gralsritterschaft, hat den Kreuzesspeer in unerlaubtem Kampf  gebraucht und verloren. Seither siecht die Ritterschaft dahin. Nur ein „reiner Tor, aus Mitleid  wissend“, vermag den Speer aus dem Besitz des Zauberers Klingsor zurückzugewinnen. Parsifal, der in den Liebesgarten Klingsors gerät, versteht unter dem Kuss der verführerischen Kundry das  Leiden Amfortas’, besiegt durch Entsagung den Zauberer, bringt die Lanze und auch die zwischen Sinnengier und Erlösungssehnsucht vergehende Kundry nach langer Irrfahrt an einem Karfreitag  zur Gralsburg zurück. 

Die musikalische Leitung dieser Neuproduktion übernimmt Generalmusikdirektor Thomas Guggeis,  zu dessen Frankfurter Arbeiten in der Spielzeit 2024/25 auch die Wiederaufnahme von Strauss‘ Der  Rosenkavalier zählt. Brigitte Fassbaender hat nach Beendigung ihrer fulminanten Gesangskarriere  bei über 100 Inszenierungen Regie geführt. Dazu zählen allein an der Oper Frankfurt so erfolgreiche  Produktionen wie Strauss’ Ariadne auf Naxos und Capriccio sowie im Bockenheimer Depot Brittens A Midsummer Night’s Dream und Paul Bunyan. Dort zeichnete sie zuletzt auch für die Uraufführung von Vito Žurajs Blühen verantwortlich. In der Titelpartie des Parsifal gastiert der US-amerikanische Tenor Ian Koziara an der Oper Frankfurt, während seine Landsfrau Jennifer  Holloway (Kundry) gleichfalls als Gast in das Haus am Willy-Brandt-Platz zurückkehrt. Hier sangen beide u.a. 2018/19 Fritz und Grete in Schrekers Der ferne Klang (CD bei OehmsClassics) und waren zudem anlässlich der ersten Wiederaufnahme der Produktion 2022/23 erneut besetzt. Zu Jennifer Holloways aktuellen Aufgaben gehören Salome an der Wiener Staatsoper und Sieglinde in Wagners Die Walküre bei den Bayreuther Festspielen, während Ian Koziara in der aktuellen Spielzeit im Rahmen der ersten Wiederaufnahme von Janáčks Aus einem Totenhaus als Filka Morozov an die Oper Frankfurt zurückkehrte, gefolgt von Froh in Wagners Das Rheingold an der Bayerischen Staatsoper.

Angeführt von Nicholas Brownlee (Amfortas), Alfred Reiter (Titurel), Andreas Bauer Kanabas (Gurnemanz) und Iain MacNeil (Klingsor) sind fast alle Partien mit (ehemaligen) Mitgliedern des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.  


Donnerstag, 25. April 2024

Oper Frankfurt a.M.: TANNHÄUSER UND DER SÄNGERKRIEG AUF WARTBURG von Richard Wagner

Romantische Oper in drei Aufzügen

Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Thomas Guggeis   
Bildnachweis: Sophia Hegewald
 



Musikalische Leitung: Thomas Guggeis
Inszenierung: Matthew Wild
Bühnenbild: Herbert Murauer
Kostüme: Raphaela Rose
Choreografie: Louisa Talbot
Video: Clemens Walter
Licht: Jan Hartmann
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Maximilian Enderle

Tannhäuser: Marco Jentzsch
Elisabeth: Christina Nilsson
Venus: Dshamilja Kaiser
Wolfram von Eschenbach: Domen Križaj
Hermann, Landgraf von Thüringen: Andreas Bauer Kanabas
Walther von der Vogelweide: Magnus Dietrich
Biterolf: Erik van Heyningen
Heinrich der Schreiber: Michael Porter
Reinmar von Zweter: Magnús Baldvinsson
Ein junger Hirt: Karolina Bengtsson
Vier Edelknaben: Marta Casas, Chloe Robbins, Emma Stannard, Elena Tasevska
Tänzer: Luciano Baptiste, Tommaso Bertasi, Ken Bridgen, Andrii Punko, Thomas Ries
Ein junger Student: Henri Klein

Chor und Statisterie der Oper Frankfurt

Frankfurter Opern- und Museumsorchester 

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Tannhäuser, die fünfte Oper von Richard Wagner (1813-1883), gilt als wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Komponisten, da hier die noch im Fliegenden Holländer beibehaltene Nummerneinteilung zugunsten einer eher durchkomponierten, stark mit der Dichtung verschmolzenen Szenenform aufgegeben wurde. Als literarische Vorlage dienten Wagner unterschiedliche Texte der Sagenwelt und der Romantik rund um die Gestalt des Tannhäuser, aus denen er den Widerstreit zwischen sinnlicher und geistiger Liebe sowie den daraus hervorgehenden Konflikt gerade für den Künstler herausfilterte – ein Aspekt, der ihn persönlich besonders stark interessierte. Die Uraufführung des Werkes erfolgte 1845 an der Hofoper Dresden, wobei sich der Erfolg beim Publikum erst nach zahlreichen musikalischen Revisionen und Umarbeitungen einstellte. Der Neuproduktion liegt die Wiener Fassung von 1875 zugrunde, welche wiederum Änderungen der Pariser Version von 1861 aufgreift: Die Eingangsszene zwischen Tannhäuser und Venus ist darin um ein orgiastisches Bacchanal erweitert und hörbar von der kurz zuvor vollendeten Tristan-Partitur beeinflusst. In Frankfurt kam Tannhäuser zuletzt 2007 in der Regie von Vera Nemirova heraus. 

Minnesänger Tannhäuser hat mit der Göttin Venus die sinnliche Seite der Liebe erlebt. Dem gegenüber steht die spirituelle Reinheit, die Elisabeth – die Nichte des Landgrafen Hermann – für ihn verkörpert. Als Tannhäuser bei einem Sängerwettstreit seinen Beitrag dem körperlichen Sinnengenuss widmet, bringt er seine Künstlerfreunde gegen sich auf. Durch eine Pilgerfahrt nach Rom soll er seinen Frevel büßen, aber der Papst vergibt ihm nicht. Sowohl für Tannhäuser als auch für Elisabeth wird daraufhin eine Rückkehr in ihr früheres Leben unmöglich. 

v.l.n.r. Marco Jentzsch (Tannhäuser) und
Dshamilja Kaiser (Venus) sowie Ensemble.
Bildnachweis: Barbara Aumüller
Die musikalische Leitung hat Frankfurts Generalmusikdirektor Thomas Guggeis. Für die
Regie ist der Südafrikaner Matthew Wild verantwortlich, zu dessen letzten Arbeiten Rent am Theater St. Gallen und Humperdincks Königskinder bei den Tiroler Festspielen in Erl gehören. In der Titelpartie stellt sich Marco Jentzsch erstmals dem Frankfurter Opernpublikum vor. Seine Verpflichtungen führen ihn u.a. nach Wiesbaden, Köln, Berlin (Staatsoper), Amsterdam und Mailand mit Partien wie Tristan, Stolzing, Parsifal, Siegfried, Loge, Florestan und Peter Grimes. Die schwedische Sopranistin Christina Nilsson (Elisabeth) stellte sich dem Frankfurter Publikum erstmals 2018 in der Titelpartie von Strauss‘ Ariadne auf Naxos vor. Zu ihren jüngsten Auftritten gehören Rosalinde (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper, Chrysothemis (Elektra) an der Kungliga Operan in Stockholm sowie Aida an der Deutschen Oper Berlin. Domen Križaj (Wolfram) ist seit 2020/21 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und trat in der aktuellen Spielzeit bereits als Rodrigo in Verdis Don Carlo und als Graf in Mozarts Le nozze di Figaro auf. Außerdem wird der slowenische Bariton schon bald wieder als Papageno in der Zauberflöte zu erleben sein. Auch die Mezzosopranistin Dshamilja Kaiser (Venus) war in dieser Spielzeit bereits in Frankfurt zu hören – als Eboli in Don Carlo. Von 2009 bis 2017 war sie Ensemblemitglied der Oper Graz und wechselte danach an das Theater Bonn. Engagements führten sie an die Volksoper Wien, die Staatsoper Prag und die Den Norske Opera & Ballett sowie zu den Tiroler Festspielen Erl und den Bregenzer Festspielen. Angeführt von Andreas Bauer Kanabas (Landgraf Hermann) sind alle weiteren Partien mit Ensemblemitgliedern der Oper Frankfurt besetzt.

Premiere: Sonntag, 28. April 2024, um 17 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 1., 5. (15.30 Uhr), 11., 20., 30. Mai, 2. (15.30 Uhr) Juni 2024 Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr
Preise: € 16 bis 190 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.