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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Sonntag, 24. März 2019

Haufenweise Sterne – Ein Einblick in die Ordnung des Universums



(statista/sköhn) Die Infografik setzt an, wo die Vorstellungskraft der meisten Menschen aufhört; sie gibt einen Einblick in die Strukturen der alles umfassenden Gesamtheit von Raum, Zeit, Materie und Energie: dem Universum. Sterne bilden zusammen mit Planeten, Nebeln und weiteren Objekten Galaxien, die sich zu Galaxienclustern zusammenschließen, welche wiederum sogenannte Supercluster bilden. Diese sind die größten bekannten Strukturen im Universum. Es ergibt sich eine wabenartige Struktur, geprägt von Filamenten, Bereichen mit hoher Galaxiendichte und dazwischenliegenden Leerräumen, den Voids. Kern der Grafik ist die Darstellung der Umgebung des Virgo-Superclusters, welches auch unsere Erde und die gemeinhin bekannte Milchstraße enthält.



Infografik: Haufenweise Sterne – Ein Einblick in die Ordnung des Universums | Statista 

Samstag, 23. März 2019

Fantasien zur Nacht (Video): Normal




Normal Magazine - Alexandra Laffitte 

Erdnahe Objekte: Achtung, Kollisionsgefahr!



(statista/mbrandt) Fast 20.000 so genannte erdnahe Objekte sind derzeit laut Center for Near Earth Object Studies bekannt. Das sind Asteroiden und Kometen, die bei ihrem Umlauf um die Sonne die Erdbahn kreuzen und deshalb eine Kollisionsgefahr bergen. Darunter befinden sich fast 2.000 potentiell gefährliche Asteroiden, von denen 155 einen Durchmesser von einem Kilometer oder mehr haben. Der Einschlag eines solchen Giganten wäre eine ernsthafte Gefahr für den Fortbestand der Menschheit. Schon deutlich kleinere Brocken bergen ein enormes Zerstörungspotential. So explodierte im Dezember laut Nasa ein auf 1400-Tonnen und zehn Meter Durchmesser geschätzter Meteoroid über der Beringsee mit der Wucht von zehn Hiroshima-Atombomben (173.000 Tonnen TNT).


Infografik: Achtung, Kollisionsgefahr! | Statista 

Freitag, 22. März 2019

Fantasien zur Nacht (Video): Die erotische Violine



Die erotische Violine
"Ich hab' die Nacht geträumet" 
Ricarda Dämmrich 

Schauspiel Frankfurt: THE NATION

»The Nation«  
von Eric de Vroedt

Deutschsprachige Erstaufführungen am 29. März (Teil I) und am 30. März (Teil II)
jeweils um 19.30 Uhr, Schauspielhaus


Safe City heißt das neue Stadtviertel, das der Immobilieninvestor Jörg van der Poot in einer europäischen Großstadt entstehen lassen will. Doch am Tag der Grundsteinlegung erschüttert eine Meldung die Stadt: Im Multikulti-Quartier ist Ismael verschwunden, ein elfjähriger Junge. Ist er zuletzt beim Betreten einer Polizeiwache gesichtet worden? Oder auf der Baustelle von Safe City? Was hat der Junge gesehen? Jörg van der Poot und sein Gegenspieler, der Landtagsabgeordnete Martin Wolff, geraten in einen gnadenlosen Wettlauf um die Wahrheit. Und während ein Shitstorm nach dem anderen durch das Netz tobt und die Demonstranten vor der Polizeiwache mit Gewalt drohen, wird eine Frage immer dringender: Wo ist Ismael?

»The Nation« ist eine Theaterstaffel, die mit den Serien-Formaten der Streamingportale spielt und an zwei verschiedenen Abenden gezeigt wird. Dabei entsteht mit jeder neuen Folge ein immer komplexeres Bild unserer Gegenwart: eine Welt voller Widersprüche und Konflikte, die der Regisseur David Bösch in all ihren Schattierungen zeigt.

Regie David Bösch Bühne Patrick Bannwart Mitarbeit Bühne Larissa Kramarek Kostüm Moana Stemberger Video Bert Zander Live-Video Benjamin Lüdtke Musik Karsten Riedel Dramaturgie Alexander Leiffheidt 

mit Dela Dabulamanzi, Claude De Demo, Heidi Ecks, Eray Egilmez, Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Shenja Lacher, André Meyer, Heiko Raulin, Samuel Simon, Ramin Yazdani, Uwe Zerwer u.a.


Die nächsten Vorstellungen: 5., 8., 10., 17., 18., 25., 26. April (Teil I), 11., 27. April (Teil II)

Donnerstag, 21. März 2019

World of FPV: Nebia=Nebel




Wunderschöner Drohnen-Flug über eine Nebelschicht an einem
sonnigen Herbsttag in der Nähe von Perl-Borg und Eft-Hellendorf (Saarland)
mit der Yuneec Typhoon H pro und Kamera CGO 3 +.

Die Pfalz-Politik entdeckt die Erotik: Speed-Dating mit Politikerinnen des Bezirksverbands Pfalz

Vier von zehn Politikerinnen, mit denen man sich austauschen kann (von links):
Edeltraut Buser-Hussong, Christine Schneider, Gabriele Böhle und Inge Sabin


Zu zwei Speed-Datings lädt die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksverbands Pfalz, Renate Flesch, interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, um mit den Bezirkstagsfrauen und Bürgerschaftsvertreterinnen ins Gespräch zu kommen: In Speyer stehen am Dienstag, 26. März, im Tagungsraum der LUFA, Obere Langgasse 40, und in Pirmasens am Donnerstag, 28. März (Girl‘s Day), im Dynamikum, Fröhnstraße 8, jeweils um 17 Uhr unterschiedliche Politikerinnen zur Verfügung. Die Gespräche folgen dem Motto „Politikerinnen des pfälzischen Parlaments hautnah kennenlernen“. Die Frauen geben beispielsweise gerne Auskunft über ihren persönlichen Werdegang, ihre politischen Prioritäten und Aufgaben und ihre Rolle als weibliche Mitglieder in den Gremien des Bezirksverbands Pfalz. Ein reger Austausch bei zeitlicher Begrenzung ist vorgesehen. Der Spätnachmittag bietet Gelegenheit, das Engagement von politisch aktiven Frauen zu würdigen, Sichtweisen auszutauschen, Anliegen vorzubringen und mithilfe von Vernetzung die Frauen auf der politischen Ebene zu motivieren und zu ermutigen.

„Ich hoffe sehr, dass zahlreiche Bürgerinnen, aber auch Bürger die Chance zu den Gesprächen ergreifen, um sich vor den Wahlen des Bezirkstags Pfalz am 26. Mai über ihre Region und den Bezirksverband Pfalz  zu informieren“, sagt Renate Flesch im 100. Jahr des Frauenwahlrechts. Die Veranstaltungen finden anlässlich des Internationalen Tags der Frau statt. In Speyer stehen folgende Politikerinnen des Bezirkstags Pfalz Rede und Antwort: Gabriele Böhle (CDU), Ortsbürgermeisterin von Hochdorf-Assenheim, die Speyerer Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU), die ehemalige Landtagsabgeordnete Ruth Ratter (Grüne), Inge Sabin (SPD), Mitglied im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises, und die Landtagsabgeordnete Christine Schneider (CDU). In Pirmasens erwarten drei Bezirktagsfrauen und zwei bürgerschaftliche Vertreterinnen im Bezirksverband Pfalz die Gäste: Petra Busch (SPD), das Pirmasenser Stadtratsmitglied Edeltraut Buser-Hussong (SPD), die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (Linke), Erika Watson (FDP) und das Kaiserslauterer Stadtratsmitglied Gabriele Wollenweber (FWG).

Mittwoch, 20. März 2019

Premiere in der Oper Frankfurt: DER FERNE KLANG - Oper in drei Aufzügen von Franz Schreker


Sonntag, 31. März 2019, um 18.00 Uhr im Opernhaus


Sebastian Weigle (Musikalische Leitung) 
Bildnachweis: Monika Rittershaus


Premiere
DER FERNE KLANG
Oper in drei Aufzügen von Franz Schreker
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle / Florian Erdl; Regie: Damiano Michieletto

Mitwirkende: Jennifer Holloway (Grete Graumann), Ian Koziara (Fritz),
Anthony Robin Schneider (Wirt des Gasthauses “Zum Schwan”), Iurii Samoilov (Ein Schmierenschauspieler), Dietrich Volle (Dr. Vigelius), Nadine Secunde (Ein altes Weib), Gordon Bintner (Der Graf), Iain MacNeil (Der Baron), Theo Lebow (Der Chevalier) u.a.

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper


Der ferne Klang von Franz Schreker (1878-1934) wurde am 18. August 1912 am Frankfurter Opernhaus uraufgeführt. Bereits 1901 hatte Schreker mit der Komposition seiner ersten abendfüllenden Oper begonnen, nachdem der Text aus seiner Feder in nur wenigen Wochen entstanden war. Nun kehrt das Werk, welches zunächst als unaufführbar galt, Schreker jedoch schlagartig berühmt werden ließ, erstmals nach 1945 an den Ort seiner Uraufführung zurück. Nahezu die Hälfte aller Opern des Österreichers, der mit einer Ausnahme gleichzeitig Komponist und Librettist all seiner Bühnenwerke war, wurde in Frankfurt ur- bzw. erstaufgeführt.

Der junge Komponist Fritz lässt seine heimliche Verlobte Grete zurück, um sich auf die Suche nach dem Erfüllung verheißenden „fernen Klang“ zu begeben. Die verzweifelte Grete folgt ihm, kann ihn jedoch nicht mehr einholen und erwägt daraufhin den Freitod. Ein Jahrzehnt später veranstaltet sie in einem Halbwelt-Etablissement in Venedig einen poetischen Wettkampf, dessen Preis eine Nacht mit ihr ist. Fritz, der vergebens nach dem „fernen Klang“ suchte, erscheint zufällig und wird sogleich zum Sieger erklärt. Gretes Situation realisierend verlässt er sie jedoch ein weiteres Mal. Sie folgt einem Grafen, der sich aber nach wenigen Jahren von ihr trennt – fortan lebt sie als Großstadtprostituierte. Fritz’ erfolgversprechende Oper „Die Harfe“ wird aufgeführt; auch Grete befindet sich unter den Zuhörern. Das Stück fällt jedoch durch, und der verzweifelte Komponist bereut sein einstiges Verhalten gegenüber Grete. Als es zum Wiedersehen kommt, währt das Glück nur einen Augenblick: In den Armen der Geliebten sterbend, glaubt der entkräftete Tonsetzer, den sehnsüchtig verfolgten Klang so intensiv wie nie zuvor wahrzunehmen.

Damiano MichielettoBildnachweis: Fabio Levino
Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, der damit die zweite Neuproduktion der Saison 2018/19 an seinem Stammhaus vorlegt. Damiano Michieletto gibt sein Hausdebüt und wird bereits in der kommenden Spielzeit an den Main zurückkehren. Jüngst inszenierte der italienische Opernregisseur am Teatro La Fenice in Venedig Verdis Macbeth. Auch unter den Sängerinnen und Sängern sind zahlreiche Hausdebüts zu verzeichnen: Die amerikanische Mezzosopranistin Jennifer Holloway (Grete) sang die Partie der Sieglinde in Wagners Die Walküre kürzlich an der Staatsoper Hamburg und wird sie bald auch am Theater Augsburg verkörpern. Der aus Chicago stammende Tenor Ian Koziara (Fritz) ist Mitglied des Lindemann Young Artist Development Program an der Metropolitan Opera. Die Wurzeln des Bassisten Anthony Robin Schneider (Wirt) liegen in Neuseeland und Österreich. Kürzlich war er in Berlioz’ Les Troyens an der Wiener Staatsoper zu erleben. Ein Wiedersehen gibt es mit der international gefragten amerikanischen Sopranistin Nadine Secunde (Ein altes Weib), die hier zuletzt 2007 die Küsterin in Janáčeks Jenufa sang. Alle übrigen Partien sind mit Mitgliedern des Ensembles und Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.

Weitere Vorstellungen: 6., 13., 19. (18.00 Uhr), 26., 28. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren) April, 4., 11. Mai 2019
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Dienstag, 19. März 2019

Une minute de danse par jour 15 03 2019 / danse 1522 / One Minute of Dance a Day / from Nadia Vadori-Gauthier



Une minute de danse par jour 15 03 2019/ 
danse 1522 (One Minute of  Dance a Day)
 from Nadia Vadori-Gauthier


14h14, PLace du Panthéon, Paris 5e. Grève étudiante et scolaire pour le climat. Les collégiens, lycéens et étudiants se mobilisent pour ce qui compte ! Ils sont magnifiques et leur belle énergie chauffe les coeurs.

2:14 p.m., PLace du Panthéon, Paris 5Th. Student and School strike for climate. College and faculty students are mobilizing for what matters ! They are beautiful and their energy warms the hearts.

Montag, 18. März 2019

Dauermissstand: Frauen kriegen nicht den vollen Lohn - warum? 2,5 Monate umsonst in der Arbeit in den alten Bundesländern



(statista/hnier) Am 18. März ist in diesem Jahr der Equal Pay Day, also der Tag, bis zu dem Frauen hierzulande statistisch gesehen umsonst gearbeitet haben. Der Verdienstabstand, auch Gender Pay Gap genannt, liegt seit Jahren unverändert bei 21 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. Auch im Verlauf von mehr als 20 Jahren zeigt sich laut Daten des Statistischen Bundesamts keinerlei Veränderung: 1995 betrug der Gender Pay Gap, also der Anteil des Gehalts von Männern, den Frauen weniger verdienen, 21 Prozent. 2018 hat sich daran nichts geändert. Frauen verdienten im vergangenen Jahr durchschnittlich 17,09 Euro brutto pro Stunde, während es bei männlichen Erwerbstätigen 21,60 Euro waren. 

Im Osten des Landes ist der Unterschied mit 7 Prozent deutlich geringer als im Westen mit 22 Prozent. Allerdings liegt dieser deutliche Unterschied nicht unbedingt daran, dass Frauen viel besser verdienen, sondern eher daran, dass das Gehaltsniveau in den ostdeutschen Bundesländern generell geringer ist und die Dienstleistungsbranche, in der viele Frauen tätig sind, deutlich ausgeprägter ist. 

Der unbereinigte Gender Pay Gap betrachtet den Durchschnittsverdienst aller Arbeitnehmer, sodass auch möglicherweise benachteiligende Strukturen berücksichtigt werden, wie etwa schlechtere Zugangschancen zu bestimmten Berufen oder Karrierestufen, aber auch Teilzeitarbeit aufgrund von Kindererziehung oder Angehörigenpflege. Der bereinigte Gender Pay Gap vergleicht Männer und Frauen mit gleicher Qualifikation, Tätigkeit und Erwerbsbiografie. Dieser Wert wird nur alle vier Jahre vom Statistischen Bundesamt erhoben und lag 2014 bei 6 Prozent.


Infografik: Keine Veränderung beim Gender Pay Gap | Statista 

Sonntag, 17. März 2019

Russland: Die neue Staatskarosse AURUS SENAT






Der Rolls Royce, Bentley etc. aus Russland: AURUS SENAT

Donald Trumps Cadillac One "The Beast" ist nicht ganz so transparent ausgestattet, wie der Autofreak bräuchte. Außerdem werden die Fahrzeuge der US-Präsidenten nach ihrer Dienstzeit komplett zerstört. Es werden 6,0-Liter-V8 vermutet, 4-Rad-Antrieb mit 1000 PS. Das Gewicht liegt zwischen 5 und 8 Tonnen, daher sollen auch max. nur 100 km/h möglich sein, das Beast braucht bis zu 27 Liter auf 100 Kilometern.

Wladimir Putin ist insgesamt agiler motorisiert. Angetrieben von einem durch Porsche Engineering mitentwickelten 4,4-Liter-V8-Biturbo, der 598 PS und 880 Newtonmeter über ein Neungang-Automatikgetriebe an alle vier Räder schickt. Ergänzend ein Elektromotor von Kalaschnikow. Der Aurus soll in 6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sein und auf 250 km/h beschleunigen können. Der Verbrauch soll lediglich 15 Liter auf 100 Kilometern betragen. Es gibt wie bei Cadillac eine Privatversion, die oben zu sehen ist. Putins Fahrzeug ist länger und hat ein schwarzes Outfit, das sich von der Privatversion unterscheidet. Kosten können um 1 Million EUR liegen. 




Samstag, 16. März 2019

Fantasien zur Nacht (Video): State of Matter







In diesem Video versuche ich Qualitäten wie Verwundbarkeit, außer Kontrolle und Primitivität zu erfassen. Ich versuche, vergessene, verborgene Gefühle zu wecken und sie wiederzubeleben. Dabei frage ich, was als Erinnerung an sie geblieben ist: Wie kann man sie emotional stimulieren und dadurch ein Licht auf sie werfen? Welche Werkzeuge sind für diese Art von Experimenten notwendig, um sichtbare und hörbare Veränderungen und Regeneration zu bringen? 
Das ist ein qualitatives Experiment, das sich nicht in Zahlen messen lässt. Sie können nur seine Wirkung in Bezug auf seinen Ausgangspunkt bestimmen
Ich dirigiere zu dieser Art von Erfahrung, indem ich langfristige Erinnerungen auferwecke, die sich auf das alte "Selbst" beziehen. Diese Erinnerungen erlauben es mir, zu meinen sogenannten weiblichen Qualitäten zurückzukehren. Unter ihnen die, die außer Gebrauch sind, und diejenigen, die auf ihre notwendige Freiheit warten. Ich benutze eine Flöte, ein Objekt, das für mich eine sentimentale Bedeutung hat (Kindheitserinnerung). Der antike Klang der Flöte wirkt wie ein Katalysator, um das sensorische Erwachen zu stärken.

Neu im Kino: Iron Sky, Monsieur Claude 2, Zitterbacke und Van Gogh


 
Iron Sky: The Coming Race
Regie: Timo Vuorensola
Besetzung: Udo Kier, Julia Dietze, Lara Rossi, Vladimir Burlakov, Tom Green
Kinostart: 21. März 2019
Verleih: Splendid Film

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Monsieur Claude 2
Regie: Philippe de Chauveron
Besetzung: Christian Clavier, Chantal Lauby, Frédérique Bel, Julia Piaton,
Émilie Caen, Élodie Fontan, Ary Abittan
Kinostart: 04. April 2019
Verleih: Neue Visionen Filmverleih

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Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück
Regie: Mark Schlichter
Besetzung: Tilman Döbler, Alexandra Maria Lara, Devid Striesow,
Leopold Ferdinand Schill, Lisa Moell
Kinostart: 11. April 2019
Verleih: X Verleih

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Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit
Regie: Julian Schnabel
Besetzung: Willem Dafoe, Oscar Isaac, Rupert Friend, Mads Mikkelsen
Kinostart: 18. April 2019
Verleih: DCM
 Filmclips (5) für Web (1920x1080, 640x360) und TV (1920x1080)
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All my Loving
Regie: Edward Berger
Besetzung: Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen, Hans Löw, Christine Schorn,
Manfred Zapatka, Godehard Giese
Kinostart: 23. Mai 2019
Verleih: Port au Prince Pictures


Fantasien zur Nacht (Video): Release Your Demons - Vex Voir





Release Your Demons - Vex Voir

Freitag, 15. März 2019

Kino: Verliebt in meine Frau von Daniel Auteuil

(c) weltkino


VERLIEBT IN MEINE FRAU
Originaltitel: Amoureux de ma femme
Regie: Daniel Auteuil
Cast: Daniel Auteuil, Sandrine Kiberlain, Gérard Depardieu, Adriana Ugarte
Produktion: Frankreich 2018
VÖ-Termin DVD & digital: 22. Februar 2019


Als Daniel seinen alten Freund Patrick und dessen neue junge Freundin Emma leichtfertig zum Abendessen einlädt, ist seine Frau Isabelle alles andere als begeistert. Patricks Ex-Frau ist ihre beste Freundin und die Einladung der Neuen empfindet sie als Verrat. Als die Gäste eintreffen, scheinen sich ihre Befürchtungen zu bewahrheiten: Emma ist sehr attraktiv und nur halb so alt wie Patrick. Viel schlimmer jedoch ist die Reaktion ihres Mannes: Angesichts der jungen Dame geraten Daniels Fantasien völlig außer Kontrolle. Multitalent Daniel Auteuil übernimmt in dieser ausgelassenen Geschlechterkomödie nicht nur die Regie, sondern spielt an der Seite von Schauspielstar Gérard Depardieu und der wunderbaren Sandrine Kiberlain auch gleich die Hauptrolle. Mit Ironie und Augenzwinkern nimmt der Film die gegensätzlichen Sichtweisen von Mann und Frau unter die Lupe. 






Donnerstag, 14. März 2019

Oper Frankfurt a.M.: WOZZECK von Alban Berg

Samstag, 9. März 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Audun Iversen (Wozzeck) und Claudia Mahnke (Marie)
Bildnachweis: Monika Rittershaus
Erste und letzte Wiederaufnahme
WOZZECK
Oper in drei Akten von Alban Berg
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln


Musikalische Leitung: Gabriel Feltz; Regie: Christof Loy
Mitwirkende: Audun Iversen (Wozzeck), Vincent Wolfsteiner (Tambourmajor),
Michael Porter (Andres), Peter Marsh (Hauptmann), Frederic Jost (Erster Handwerksbursch), Mikołaj Trąbka (Zweiter Handwerksbursch), Martin Wölfel (Der Narr), Claudia Mahnke (Marie), Alfred Reiter (Doktor), Katharina Magiera (Margret)


Nachdem Wozzeck von Alban Berg (1885-1935) in der Inszenierung von Christof Loy nach der Premiere am 26. Juni 2016 an der Oper Frankfurt Ende 2017 auch am koproduzierenden Opernhaus von Oslo gezeigt wurde, kehrt die Inszenierung nun zum ersten und letzten Mal auf den Spielplan des Hauses am Willy-Brandt-Platz zurück. Hier attestierte seinerzeit Die Rheinpfalz: „Kein Sozialkitsch, keine Wir-Arme-Leut-Thematik, keine Hier-Opfer-und-dort-Täter-Konstellation. Dafür klare Räume, analytische Blicke, scharfe Personenzeichnungen. An der Oper Frankfurt schaut der Regisseur Christof Loy sehr genau auf Alban Bergs Wozzeck (…).“ Dass die Sängerbesetzung der Hauptpartien im Vergleich mit der Premiere weitestgehend unverändert geblieben ist, wird man beim Lesen folgender Passage aus der Kritik im Darmstädter Echo nicht bedauern: „Claudia Mahnke gestaltet die Marie so rein, natürlich und unforciert wie eine perfekte Liedsängerin, anschmiegsam und gestalterisch detailgenau. Auch der norwegische Bariton Audun Iversen, der sein Debüt in der Titelpartie des Wozzeck gibt, sublimiert den Drang der Wirklichkeit wie den Druck seines Wahns in einen Reichtum von vokalen Farben und Facetten des Expressiven.“ Und die Frankfurter Neue Presse brachte es seinerzeit auf den Punkt: „Ein praller, atemberaubender, anregender Abend – so findet es auch einhellig das Publikum.“

Wozzeck lebt zusammen mit Marie und dem gemeinsamen unehelichen Kind in Armut. Seit
geraumer Zeit plagen ihn Visionen von Tod und Weltuntergang, die die Ausweglosigkeit seiner persönlichen Situation zu spiegeln scheinen: Von seinem vorgesetzten Hauptmann verhöhnt, stellt sich Wozzeck – um etwas dazuzuverdienen – dem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung. Marie lässt sich mit dem Tambourmajor ein, was Hauptmann und Doktor dem von ihnen Ausgebeuteten in grober Weise enthüllen. Die Visionen verschwinden nicht. Nachdem Wozzeck vom Tambourmajor verprügelt wird, ersticht er Marie auf einem nächtlichen Spaziergang am Teich. Das Kind hört durch seine Spielkameraden vom Tod der Mutter.


Die musikalische Leitung dieser Wiederaufnahme einer Produktion aus der Spielzeit 2015/16 liegt nun bei Gabriel Feltz, der seit 2013/14 den Posten des Generalmusikdirektors der Dortmunder Philharmoniker und der Oper Dortmund bekleidet. Dort gehört zu seinen aktuellen Produktionen u.a. Verdis Aida, in Planung sind Lehárs Das Land des Lächelns und Puccinis Turandot. In Frankfurt dirigierte er 2008/09 die erste Wiederaufnahme von Detlev Glanerts Oper Caligula sowie 2011/12 die zweite Wiederaufnahme von Strauss’ Arabella. Wie bereits angedeutet, sind nur wenige Umbesetzungen, weitestgehend aus dem Ensemble, zu verzeichnen: So übernimmt nun Michael Porter die Partie des Andres und Peter Marsh die des Hauptmanns. Mikołaj Trąbka singt den Zweiten Handwerksbursch, während Frederic Jost nach seiner Mitwirkung in Trojahns Enrico Anfang 2018 im Bockenheimer Depot als Erster Handwerksbursch gastweise an die Oper Frankfurt zurückkehrt. Dagegen zeigt neben Audun Iversen und Claudia Mahnke Ensemblemitglied Vincent Wolfsteiner wie in der Premierenserie seine kraftvolle Verkörperung des Tambourmajors, und auch Alfred Reiter (Doktor) sowie Katharina Magiera (Margret) sind
erneut mit von der Partie, ebenso wie Gast Martin Wölfel als Narr.


Weitere Vorstellungen: 17., 28. März, 7. (18.00 Uhr), 12. April 2019
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr


Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

World of FPV: Racing Quad mit High Speed Dunes





Mittwoch, 13. März 2019

Petition gegen die Integration von Rechtsradikalen und Neonazis ins demokratische gesellschaftliche Leben

Kein "Begegnungszentrum für Patrioten" in Chemnitz

Hier klicken:
Volltext der Petition und Unterschriftsgelegenheit




„Merkel hat das Land gestohlen, gib es wieder her, sonst wird dich der Sachse holen mit dem Luftgewehr“. „Reichsbürger“, Holocaustleugner und Neonazis, die vom “fünften Reich“ träumen und bewaffnete Anschläge planen: Chemnitz ist schon jetzt Ballungszentrum und Haupttreffpunkt rechtsextremistischer Gruppen.

Erst am Wochenende kam es wieder zu einem Eklat, als der städtische Fußballverein “Chemnitzer FC” offen um einen stadtbekannten Neonazi-Hooligan und Gründer der Hooligan-Gruppe HooNaRa (Hooligans Nazis Rassisten) trauerte. 

Nun will die Pro-Chemnitz Bewegung zusätzlich ein „Begegnungszentrum für Patrioten” bzw. einen „Jugendtreff“ im Innenstadtbereich, als Treffpunkt der lokalen rechtsextremen Szene, errichten! Das muss unbedingt verhindert werden!

Darum fordern wir JETZT das zuständige Bauamt der Stadt Chemnitz dazu auf, die Errichtung dieses Zentrums für jugendliche Rechtsextremisten unter keinen Umständen zuzulassen und eine Umnutzung des Gebäudes nicht zu genehmigen. Wir erwarten zudem eine klare Positionierung der Oberbürgermeisterin Ludwig gegen die rechte Mobilisierung. Unterstützen Sie uns dabei mit Ihrer Unterschrift?

Das Hinnehmen eines solchen „Begegnungszentrums“ in der Innenstadt würde auch das Hinnehmen von Gewalt, rassistischer Hetze und eine Gefährdung des öffentlichen Friedens bedeuten.  

Bereits jetzt ist das Haus in der Brauhausstraße Treffpunkt für Rassist*innen, Rechtsradikale und Neonazis. In diesem Gebäude befindet sich die Kanzlei von Rechtsanwalt Martin Kohlmann, Kopf der Pro Chemnitz Bewegung und Hauptinitiator der rechten Aufmärsche in Chemnitz 2018 der in einer Rede im Spätsommer verkündete: „Noch fordern wir, aber wenn die Politik nichts tut, dann tun wir es selbst“. In diesen Wochen kam es zu den ersten Übergriffen auf ein jüdisches, sowie zwei persische Restaurants und ein türkisches Restaurant.

Welches Gewaltpotential von einigen Anhängern der Pro Chemnitz Bewegung ausgeht, konnte während der Proteste im Spätsommer 2018 bereits beobachtet werden, wo es zu zahlreichen Übergriffen auf Muslim*innen, Migrant*innen, Journalist*innen und Andersdenkende gekommen war. 

Wir akzeptieren nicht, dass wegen dieser rechten Strukturen und Mobilisierungen weiterhin ein Klima der Angst und Einschüchterung in Chemnitz herrscht. Bitte helfen Sie uns jetzt, und geben Sie Rechtsextremismus keine Chance!

Vielen Dank,

Aufstehen gegen Rassismus! Chemnitz


Montag, 11. März 2019

Wie war's in KLOTZ AM BEIN im Schauspiel Frankfurt?



                 rechts Lucette und Fernand            Foto: Thomas Aurin                          

Ein wirklich schillerndes, krasses und sehr unterhaltsames Theaterstück mit schauspielerischen Mehr- und Spezialleistungen ist KLOTZ AM BEIN (UA 1894 "Un Fil à la patte") von Georges Feydeau. Besser als jede Comedy oder bürgerliche Komödie, weil hochwertiger, hat Feydeau hier die bürgerlichen Beziehungen und Vorstellungen beleuchtet, und der Regisseur Roger Vontobel eine perfekte Satire inszeniert. Feydeau ist der Großmeister des Vaudeville, fern aller Alltäglichkeit hat er gesellschaftliche Abläufe so in Groteskes verpackt, dass die Vorgänge stark karikiert werden, richtig zur FARCE werden.

Grotesk und absurd bunt ausstaffiert natürlich auch die Figuren, Kleidung. Die Kulisse von Olaf Altmann mit den Hunderten von Stretchseilen als flexible Wände mit Trampolincharakter erlaubt eine abstrakte Szenerie und Räumlichkeit. Das Geschehen, theatralisch überhöht und stark ins Comichafte getaucht, wirkt extrem bizarr, jede Figur speziell getuned und aus dem Repertoire des venezianischen Karnevals entsprungen. Die Charaktere ebenfalls ausgebrochen aus den Rastern, reichlich exaltiert und überzeichnet. Schräge Typen, mit einer gewissen Besessenheit. Große Herausforderung für Schauspieler, die endlich hier mal richtig loslegen können.

Alles dreht sich um die Chansonière Lucette Gautier (phallisch fixiert Claude de Demo), die eine Beziehung mit stark sexuellem Charakter zu Fernand de Bois d'Enghien pflegt (große Herausforderung in Nacktpassagen für Max Mayer). Klassische Doppelmoral des bürgerlichen Zeitalters: die Angepasstheit nach außen, die Verstöße gegen gesellschaftliche Regeln im Innern.

Und so verlustieren sich die beiden durch den Alltag, Fernand, verarmter Adliger, bräuchte eine finanzielle Wiederbelebung, keinen sexuellen Leistungssport. Lucette hätte gerne beides. Deswegen schielt sie ein bisschen nach dem General Irrigua (auch eine Wucht Heiko Raulin), um ihn eventuell erleichtern zu können, er ist allerdings nicht so ganz ihr Typ. Aber egal! Umgekehrt viel mehr. Extrem wirkungsvoll dessen Auftritt als einmarschierender Soldat, radebrechender Spanier, mordlustiger Freier und ehrbarer Verteidiger Lucettes.

Fernand mit Baronin Duverger und Viviane
    Foto: Thomas Aurin   
 


Fernand bekommt Wind von dem Reichtum der Familie Duverger, wohin ihn die Mutter von Viviane einlädt, Baronin Duverger (hoheitlich und wie aus einem Alptraum Katharina Linder), weil sie ihre Tochter standesgemäß verheiraten will. Lucette hat schon eine Ehe hinter sich und will eigentlich alles andere. Sie schuldet ihrem Exmann (Monsieur de Cheneviette, Sebastian Reiß) Unterhalt für ein gemeinsames Kind, das sie gar nicht interessiert. Fernand ist ihre Erfüllung, er kann das "Aaah" am Besten. Fernand experimentiert und spielt ein bisschen mit dem Feuer, denkt an Doppelbeziehung, versucht es vor Lucette zu verheimlichen. Viviane (Friederike Ott mit Pippi-Langstrumpf-Zahnlücke) ist zunächst gar nicht interessiert, erst als es zur Konfrontation mit Lucette kommt - klassische Szene, in der Fernand Lucette als "Klotz am Bein" bezeichnet - bricht die "Liebe" bei Viviane aus. Denn Liebe ist für sie, "wenn man sagen kann: Diesen Mann hätten alle gern gehabt. Ich hab ihn aber gekriegt und ihr nicht.“

Lucette ist entsetzt, der General wütete schon die ganze Zeit und verfolgte alle potenziellen Liebhaber von ihr, um sie ins Jenseits zu befördern. Fernand ist in die Ehefalle getappt, der Vertrag liegt bereit. Viviane in ihrer schelmischen Rolle soll sein neues Lustobjekt werden, umgekehrt ist es schon vor dem Vertrag eingetreten. Die beiden Libertinären von gestern laufen je in eine unglückliche Richtung, nicht abwendbar, und aus ist es mit dem Bohemiantum. Kein Happy End, dafür beginnt das klassisch bürgerliche Schicksal.

Nicht nur zur Faschingszeit, sondern passend in allen Lebenslagen und Jahreszeiten, ein herrlich intelligentes Spiel mit den Regularien, Grimassen, Fratzen, gespielter Dummheit von Frauen, Gefangenheit in der Gesellschaft und Unselbstständigkeit der einzelnen - wegen der Ziele, die sie nicht erreichen können.

Sonntag, 10. März 2019

Frankfurt a.M.: Dialog am 13.03. innerhalb der Ausstellung MODERNE AM MAIN


Moderne am Main 1919-1933
Mi, 13. März, 18.30 Uhr

Dialog-Führung mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
Jüdische Protagonist*innen des „Neuen Frankfurt“



In der Führung am 13. März um 18.30 Uhr wird der Blick auf die jüdische Geschichte Frankfurts in den Jahren zwischen 1919 und 1933 gelenkt. Anhand der Ausstellung Moderne am Main werden bekannte und weniger bekannte jüdische Protagonist*innen des „Neuen Frankfurt“ vorgestellt, darunter der 1924 zum Frankfurter Oberbürgermeister gewählte Ludwig Landmann, die Fotografinnen Nini und Carry Hess und der Rundfunkpionier Hans Flesch.

Die Führung wird begleitet von der Kuratorin Grit Weber und Marc Grünbaum, Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldung telefonisch
unter: 069 212 38522 oder per E-Mail an create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

Mehr erfahren




Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 31286
F +49 69 212 30703
info@museumangewandtekunst.de
www.museumangewandtekunst.de
 
Öffnungszeiten
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 - 18 Uhr
Mittwoch: 10 - 20 Uhr
Donnerstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr

Samstag, 9. März 2019

Fantasien zur Nacht (Video): Source



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Saarland: Das Puff Europas? Frauen als Kaufgut?

Ist das Saarland so schlimm, wie es dargestellt wird? Ein grenznahes El Dorado für Drogen, Prostitution, Kriminalität? Hat sich die Denk- und Verhaltensweise der saarländischen Jugendlichen und Erwachsenen durch diese scheinbar libertinären Milieupenetrationen verändert? Ist die Zahl der Partnerschaften oder Ehen auffällig rückläufig? Wie stark ist die Anziehung des Kriminellen?  Wie hoch die Delinquenzraten? Wie viele Bordellwerbeflächen gibt es wirklich? Ist es gleich, weniger schlimm wie an der tschechischen Grenze oder schlimmer?


Lesen Sie den Aufruf von Frauen für Frauen (auch hier):



Frauen, die auf riesigen Plakatwänden und auf Taxen wie Zigarren angeboten werden? Als wären sie erwerbliche Produkte, nichts weiter als “Dinge”, die sich kaufen und konsumieren lassen. Wo leben wir denn?

In vielen Städten und Gemeinden des Saarlandes ist Bordellwerbung Gang und Gebe. Diese Darstellung von Frauen als Ware suggeriert, dass Prostituierte keine Grenzen, Scham oder Tabus kennen und läuft einem der wichtigsten Inhalte des Prostituiertenschutzgesetzes komplett entgegen: Dem Selbstbestimmungsrecht der Sexarbeiterinnen und dem Schutz vor Zwang und Ausbeutung. Dadurch wird die Realität dieses Gewerbes verschleiert!

Darum fordere ich gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte Saarland die Landesregierung des Saarlandes dazu auf, ein Verbot von Bordellwerbung für das gesamte Bundesland durchzusetzen!

Wir wollen einen öffentlichen Raum, in dem die Würde der Frauen selbstverständlich ist und nicht zum Sexkauf animiert wird. Unterstützen Sie unsere Forderung mit Ihrer Unterschrift? 

Große Werbeflächen, auf denen die Frau selbst (und nicht etwa nur ihre Dienstleistung) als käuflich präsentiert werden, wollen wir nicht länger einfach hinnehmen! Wir brauchen Ihre Unterstützung, um diese diskriminierende Darstellung von Frauen zu beenden!

Wie kann es sein, dass sich die Betreiber von Bordellen und Besitzer von Werbetafeln bereichern, indem Frauen als günstiges, verfügbares, austauschbares Angebot dargestellt werden? Ihr Profit ist unsere Abwertung!

Gewalt, Ausbeutung, Gesundheitsrisiken und Diskriminierung sind immer noch weit verbreitet. Auch in Bordellen arbeiten die Frauen nicht in einer “Wellnessoase”, sondern müssen Versprechen einlösen, die den Freiern durch Bordellwerbung gemacht werden.

Das Prostituiertenschutzgesetz wurde gerade aufgrund dieser Probleme erlassen und soll den Sexarbeiterinnen mehr Rechte und den Zwangsprostituierten effektiven Schutz geben. Darum ist es absurd, dass die herablassende Werbung die Schattenseiten des Gewerbes negiert und die vielfältigen Lebensrealitäten in der Prostitution kaschiert.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition, damit die Werbung für Bordelle und die damit verbundene Romantisierung des Gewerbes und die Objektifizierung aller Frauen endlich ein Ende hat! 

Vielen Dank,

Katharina Kunze und die Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte Saarland

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