SV Verlag

SV Verlag mit Handy oder Tablet entdecken!
Die neue Generation der platzsparenden Bücher - klein, stark, leicht und fast unsichtbar! E-Books bei viereggtext! Wollen Sie Anspruchsvolles veröffentlichen oder suchen Sie Lesegenuss für zu Hause oder unterwegs? Verfolgen Sie mein Programm im SV Verlag, Sie werden immer etwas Passendes entdecken ... Weitere Informationen

.

.
Dichterhain, Bände 1 bis 4

.

.
Dichterhain, Bände 5 bis 8

Übersetze/Translate/Traduis/Tradurre/Traducir/переводить/çevirmek

Donnerstag, 4. Juni 2020

The Tiger Lillies: COVID-19 vol. II tonight at midnight







Here is our new album full of songs written in self isolation - Covid 19 I.

Martyn Jacques says:

'Covid-19 came out of the blue and left me unable to do the thing which I’ve always done for the last 30 years - perform! The thing which has kept me alive materially, occupied my time and kept me sane. For me the act of singing to an audience has been my emotional and artistic release. Covid-19 stopped all that and for the last 3 weeks I’ve felt like a goldfish in a bowl. My only way of staying relatively sane has been to sing songs about the madness of this . Here’s the album we’ve recorded, me isolating in my studio in Berlin, my band member Adrian isolating in his studio in Athens. Covid-19’.

The album includes songs such as Sanitizer Survivor; Toilet Rolls Mummy; Cancellation Blues and Keep Washing Your Hands.

It features exclusive artwork by Lebanese artist Eugene Cavill.
The album is available to download exclusively on Bandcamp.

The Tiger Lillies, along with most independent artists, have lost all live bookings for an indefinite period so anything fans can do to help support us during these uncertain times would be greatly appreciated.
credits
released April 10, 2020

TODAY *** TODAY **** TODAY

Hello there!


We are releasing our new album COVID-19 vol. II tonight at midnight (Central European Time).

Love,
The Tiger Lillies

The album takes a more serious tone than Covid-19 vol. I which came out on April 10, and considering the situation 2 months later, how else could we respond? This new set of songs confronts the cost to human life, the fear and anxiety the pandemic has unleased and the confusion people feel now, all the while continuing to use the dark humour the band is known for.

Kaiserslautern: Wieder Kurzführungen im Museum Pfalzgalerie



Julia Steiners beeindruckende Bilderwelt: 
„all around now“ von 2020, Gouache auf Wand
(Foto: Serge Hasenböhler, Basel © mpk, Courtesy 
the artist and Galerie Urs Meile, Beijing-Lucerne)




Freier Eintritt bis Mitte August


Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), dessen Sonderausstellungen bei freiem Eintritt seit Mitte Mai zugänglich sind, bietet ab Juni wieder Kurzführungen an: Das beliebte Format „Auf den Punkt gebracht“ findet sogar mehrmals in der Woche statt, und zwar jeweils dienstags um 18 Uhr sowie mittwochs und freitags um 12.30 Uhr. Die Veranstaltung kann kostenlos unter Einhaltung der ausgehängten Schutzmaßnahmen mit Mund-Nasen-Schutz besucht werden. Da die Teilnehmerzahl auf fünf Personen begrenzt ist, sollte eine vorherige telefonische Anmeldung unter 0631 3647-205 erfolgen. Kurzfristige Änderungen beziehungsweise Anpassungen an neue Regularien sind jeder Zeit möglich und werden auf der Webseite www.mpk.de veröffentlicht.

Kurzführungen zur Sonderausstellung „Julia Steiner: Am Saum der Zeit“ gibt es am 2., 10., 16., 17., 19., 23., 24. und 26. Juni. Wer das Museum betritt, steht inmitten einer Bildwelt von enormer Ausbreitung und Dynamik. Julia Steiner hat über einen Zeitraum von mehreren Wochen direkt auf Wänden und Decken von Eingangshalle und Treppenhaus gearbeitet. Daneben zeigt die Ausstellung großformatige Pinselzeichnungen und Skulpturen der Schweizer Künstlerin. Es sind Werke der Gegensätzlichkeit. Ihre Arbeiten haben mitunter eine monumentale Größe und strahlen dennoch etwas flüchtig Zartes aus. Rahmenlos wuchern sie über das Papier hinweg und besetzen den Raum. Für den Moment eingefrorene Prozesse – wie Wind, der durch Wolken fegt, die Nacht durchdringendes Licht oder auseinanderberstende Erde – verschaffen sich auf energische Weise Raum und führen zu einem vielschichtigen Erleben, weit über das des Sehens und Denkens hinaus.

Graphische Arbeiten sind bei den „Neuerwerbungen der Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung 2015-2019“ zu sehen. Kurzführungen dazu finden am 3., 5., 9. und 12. Juni statt. Am Sonntag, 14. Juni, um 15 und um 16 Uhr kann man sich im Rahmen einer Kurzführung zur Finissage die Arbeiten zum letzten Mal anschauen. Seit 25 Jahren erwirbt die Marianne und Heinrich Lenhardt-Stiftung für das Haus herausragende Kunstwerke auf Papier. Insgesamt konnte die von Heinrich Lenhardt (1926 - 2007) begründete Stiftung die Graphische Sammlung durch mehr als 500 Ankäufe bereichern; eine beachtenswerte Leistung, die für Kaiserslautern, aber auch für die Kunstlandschaft der Pfalz bleibende Werte geschaffen hat. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Alexander Arundell, Nicole Bellaire, Julia Farrer, Bodo Korsig, Matthias Mansen sowie Luc Peire. Die angewandten Techniken Holzschnitt, Farblithografie, Materialdruck und Siebdruck sind dabei ebenso vielfältig wie die jeweiligen künstlerischen Handschriften.

Zu einem Preview zu „de natura“ (über die Natur) lädt das mpk am Dienstag, 30. Juni, um 17 und 18 Uhr ein. Es handelt sich dabei um einen medienübergreifenden Rundgang durch drei Sonderausstellungen der Graphischen Sammlung: Peter Lang – Bernard Descamps – Melanie Wiora. Gezeigt werden Leihgaben von Bernard Descamps (1947 in Paris geboren), Peter Lang (1965 in Holzkirchen geboren) sowie Melanie Wiora (1969 in Waiblingen geboren). Den Besucher erwarten facettenreiche Interpretationen einer zerbrechlichen Welt zwischen Menschenleere, tosenden Naturgewalten, Erhabenheit und einzigartigen Klangwelten. Diese Stimmungslandschaften in den Medien Fotografie, Druckgrafik und Video lassen sich dabei als sensible Aufforderungen lesen, die Natur zu bewahren – gerade auch im Kontext der Debatten über die Klimaveränderung. Die Sonderausstellungen im mpk, Museumsplatz 1, können mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags von 11 bis 20 Uhr besichtigt werden; Gruppenbesuche sind noch nicht gestattet. Weitere Informationen unter www.mpk.de.





Mittwoch, 3. Juni 2020

Dienstag, 2. Juni 2020

Aktuell: Verhüllungskünstler Christo starb mit fast 85 Jahren


Der weltberühmte Aktionskünstler Christo ist am vergangenen Sonntag (31. Mai 2020) im Alter von 84 Jahren in seinem Zuhause in New York gestorben. Seine Frau Jeanne-Claude (geboren 1935 in Casablanca am selben Tag wie Christo) war bereits 2009 verstorben. Diesen Monat, am 13. Juni 20, wäre er 85 Jahre alt geworden. Der bulgarisch-amerikanische Aktionskünstler Christo Vladimirov Javacheff wurde durch seine Verhüllungskunstprojekte weltbekannt. Für Deutschland bedeutend war die Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes ("Wrapped Reichstag") und der „Iron Curtain – Wall of Oil“ in Paris (Protest gegen den Bau der Berliner Mauer). Den Reichstag ließ er unter einer weißen Hülle aus Polypropylenstoff verschwinden und wiedererstehen. Die Planung dauerte von 1971 bis zur Umsetzung im Jahr 1995, erst dann war die Finanzierung, Umsetzung und Genehmigung geklärt. Die meisten seiner Werke plante er gemeinsam mit seiner Frau.

Christo wurde in Bulgarien ebenfalls 1935 geboren und absolvierte ein Kunststudium in Sofia, lebte in Paris und wanderte später in die USA aus. Die safrangelben Tore im New Yorker Central Park ("The Gates") und die schwimmenden gelb-orangefarbenen Stege auf dem Wasser des Sees Iseo in der Lombardei ("Floating Piers") waren nur zwei weitere Highlights seines gesamten Schaffens. Wie von dem Ehepaar angekündigt, werden Kunstwerke, die noch in Arbeit sind, auch nach ihrem Tod weitergeführt. So kommen die Franzosen und die Welt noch in den Genuss seines Verhüllungswerks Pariser L'Arc de Triomphe, das vom 18. September bis 3. Oktober 2021 stattfinden soll.





Literarischer Verein der Pfalz: Hörfunksendung und überregionale Schreibwettbewerbe




Am Samstag, 6.6. ab 13 Uhr läuft im Radio bermudafunk in der Sendung Hörspielplatz ein Hörspiel, bei dem Anette Butzmann mitgewirkt hat. Es geht um „Corona im Wind und zwischen Bäumen“. Zu empfangen auf 89,6 MHz (Mannheim) und 105,4 MHz (Heidelberg) sowie Kabelfrequenz 107,45 MHz und Live-Stream auf www.bermudafunk.org.


Gerade in Zeiten häuslicher Zurücknahme ist Schreiben eine Möglichkeit, auf Entdeckung zu gehen, sowohl nach innen als auch nach außen.
Falls Sie sich an Literaturwettbewerben beteiligen wollen, die außerhalb von Rheinland Pfalz veranstaltet werden, hier zwei Angebote (Kontakt: Matthias.Rieger@gmx.net):

  • In Hildesheim (Niedersachsen) ist schon am 15. 4. 2020 eine Ausschreibung gestartet, die bis zum 20. 6. 2020 läuft (Redaktionsschluss). Thema: "In den Wind geschrieben". Der Wettbewerb wendet sich an deutschsprachige Autoren in der ganzen Welt. Einreichen kann man bis zu drei kurze Texte (Lyrik, Prosa) über das Wettbewerbsportal der Literatur Apotheke (Hildesheim)https://www.literaturport.de/preise-stipendien/preisdetails/hildesheimer-literatur-wettbewerb/


  • Wettbewerbsthema: "Spaltung der Gesellschaft."Erwünscht sind Kurzgeschichten mit einer Länge von ca. 10.000  Wörtern. Aus den Gewinnertexten wird eine Anthologie zusammengestellt.  Autoren können u.U. eine Pauschale erhalten. 




Oper Frankfurt: Fotos vom Auftritt Maria Bengtsson (Sopran) am 29.Mai 2020 in der ausklingenden Corona-Akutphase

Maria Bengtsson mit ihrer bewährten Klavierpartnerin Sarah Tysman und Ensemblemitglied Cecelia Hall (Mezzosopran) sowie Angehörige des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 


                                                   Maria Bengtsson     Foto: Barbara Aumüller
Cecelia Hall (Mezzosopran), Sarah Tysman (Klavier), 

Maria Bengtsson (Sopran)     Foto: Barbara Aumüller
Sarah Tysman (Klavier), Maria Bengtsson (Sopran)   Foto: Barbara Aumüller



                                     Angehörige des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters
                                                                                               Foto: Barbara Aumüller

Montag, 1. Juni 2020

Kammerspiele München: Intendant Matthias Lilienthal feiert seinen Abschied

Das Team um Matthias Lilienthal verabschiedet sich zum Ende der fünfjährigen Intendanz aus der Stadt München.

Den Anfang machen zwei Premieren, die ursprünglich für April geplant waren und nun, vorbehaltlich der Zustimmung durch den Personalrat, unter den der Corona-Pandemie angepassten Bedingungen am 15. Juni stattfinden: Die immersive Installation „Oracle“ von Susanne Kennedy und Markus Selg öffnet in Kammer 2 die Pforten. In Kammer 3 findet die Uraufführung von „WUNDE R“ von Enis Maci in der Inszenierung von Felix Rothenhäusler statt.

Da die Bühnen der Kammerspiele nur eingeschränkt nutzbar sind, bespielen wir darüber hinaus die Stadt mit einem weiteren Kunstprojekt: Bereits gebuchte Plakatflächen benutzen wir als Bühne. Gemeinsam mit der Agentur Double Standards, die in den letzten 5 Jahren das Erscheinungsbild des Theaters geprägt hat, haben die Kammerspiele Künstler*innen aus ihrem erweiterten Umfeld nach Motiven zum Thema „Welt ohne Kunst“ gefragt. Das Ergebnis wird als gratis Open-Air-Ausstellung ab dem 26. Juni in der ganzen Stadt zu sehen sein. Die Plakatmotive sind u.a. von Amnesia Scanner, Cana Bilir-Meier, Double Standards, Gregor Hildebrandt, Anne Imhof, Elfriede Jelinek, Rabih Mroué, Henrike Naumann, Philippe Quesne, Milo Rau und Tobias Rehberger.

Last but not least ist für den 17. Juli im Olympiastadion eine Abschluss-Veranstaltung mit dem gesamten Ensemble und Team geplant.

Save the date!

Sonntag, 31. Mai 2020

Rentenversicherung: Alarmierende Zahlen


Die Deutsche Rentenversicherung hat besorgniserregende Zahlen vorgelegt: 20 Millionen Menschen in Deutschland verdienten im Jahr 2018 weniger als das Durchschnittseinkommen von seinerzeit 37.900 Euro. Diese Menschen erwerben dadurch viel zu geringe Rentenansprüche. Der Sozialverband VdK ist alarmiert.  

„Die jüngsten Zahlen sind ein deutliches Signal: Altersarmut ist ein reales Massenphänomen. Gerade deshalb braucht es jetzt eine Grundrente, damit geringe Renten aufgewertet werden. Zudem dürfen die Einkommen aus der gesetzlichen Rente nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet werden. Für uns ist klar: Wir brauchen einen armutsfesten Mindestlohn von 13 Euro, damit die Versicherten eine Rente oberhalb des Existenzminimums erhalten“, nimmt VdK-Präsidentin Verena Bentele dazu Stellung. 

Einmal mehr ein klarer Hinweise, dass wir uns mit zu schwachen Absicherungen in eine Zukunft fortbewegen, die ein modernes Massenproletariat schafft, dass nicht in der Lage oder gewillt ist mit dem Leistungsdenken der Planer Schritt zu halten. Leben hat auch andere und mehr Qualitäten! Und die sind wichtiger als zum Beispiel überzogene Corona-Investitionen oder Reparaturgelder, die die Volkswirtschaft schwer schädigen bei nicht verifizier- oder quantifizierbarer Vorteilsgewinnung. Lockert sich der Sperrezustand geht alles in höherem Ausmaß als geschützt weiter. Und wir müssen lockern statt die Gelder abzuziehen von der Sicherung der Rentner. Wer sich 40 Jahre lang im Beruf bewegt hat, um sich und Familie in vielen Fällen mehr schlecht als recht zu ernähren, hat ein Recht auf Rente und Lebensabend ohne Sozialamt! Leben kann nicht heißen, sich auf den Irrsinn von schlechter Bezahlung und hohen Mieten wie Lebenshaltung einzulassen. Ein falsches Lebenskonzept dominiert die Menschen! 

Samstag, 30. Mai 2020

Fantasien zur Nacht (Video): SEXY DANCING BABES



SEXY DANCING BABES ( DIRTY DEEDS - AC/DC )

Oper Frankfurt startet allmählich!

Nach dem kurz nach Vorverkaufsbeginn bereits vergriffenen Arien- und Liederabend mit Maria Bengtsson (Sopran) verfolgt die Oper Frankfurt mit Lockerung der Auflagen des Landes Hessen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin ihren Plan, endlich wieder live vor Publikum zu spielen. Dabei hilft ein Hygienekonzept, das den Zuschauer*innen und Künstler*innen in der jetzigen Situation einen sicheren Theaterabend bietet.

Diese ersten Veranstaltungen erwartet das Publikum:


  • Mittwoch, 3. Juni 2020, 19.30 Uhr im Opernhaus


Liederabend mit Ensemblemitglied Claudia Mahnke (Mezzosopran) und Hilko Dumno (Klavier)
Werke von Alban Berg, Erich Wolfgang Korngold und Henri Duparc

Tickets: 50,- € im Parkett / 30,- € im Rang
Vorverkaufsbeginn: Pfingstmontag, 1. Juni 2020, ab 10.00 Uhr über www.oper-frankfurt.de


  • Donnerstag, 4. Juni 2020, 19.30 Uhr im Opernhaus


Happy New Ears – Werkstattkonzert mit dem Ensemble Modern
Portrait Lucia Ronchetti

Die in dieser Saison geplante Uraufführung von Lucia Ronchettis Oper Inferno wurde in die kommende Spielzeit verschoben.
Die Komponistin ist der Veranstaltung per Zoom zugeschaltet.
Dirigent: Peter Tilling; Moderator: Konrad Kuhn
Tickets: 18,- €
Eine Kooperation von Ensemble Modern, Oper Frankfurt und Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
Gefördert durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Vorverkaufsbeginn: Pfingstmontag, 1. Juni 2020, ab 10.00 Uhr über www.oper-frankfurt.de


  • Freitag, 5. Juni 2020, 19.30 Uhr im Opernhaus


Kammerkonzert zu zwei Klavieren mit 
Studienleiter Takeshi Moriuchi und Solorepetitorin In Sun Suh
Werke von Bach, Mozart, Rachmaninow, Elgar und Gershwin

Tickets: 25,- €
Vorverkaufsbeginn: Pfingstmontag, 1. Juni 2020, ab 10.00 Uhr über www.oper-frankfurt.de


  • Dienstag, 9. Juni 2020, 19.30 Uhr im Opernhaus


Soiree des Opernstudios

Die jungen Stipendiat*innen des Opernstudios der Oper Frankfurt stellen sich mit Schlüsselpartien ihres Stimmfaches vor.
Klavier: Felice Venanzoni und Michał Goławski
Tickets: 25,- €
Ermöglicht durch die Deutsche Bank Stiftung, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und den Frankfurter Patronatsverein – Sektion Oper sowie aktuell die Stiftung Giersch
Vorverkaufsbeginn: Montag, 8. Juni 2020, ab 10.00 Uhr über www.oper-frankfurt.de


Alle Informationen zu den Folgeveranstaltungen innerhalb des Juni- und Juli-Spielplans werden kontinuierlich auf der Opernwebsite veröffentlicht. Geplant sind zudem Liederabende (u.a. mit Željko Lučić am 15. Juni 2020 und Gaëlle Arquez am 26. Juni 2020) und Kammermusiken, die zum Teil nach ihrer Livepräsentation vor Publikum zudem online gezeigt werden.
Zu allen Veranstaltungen werden vorerst „nur“ 100 Zuschauer*innen zugelassen, auch gelten weiterhin die bekannten Abstands- und Handhygiene-Regeln; das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zur Einnahme des Sitzplatzes ist Pflicht, ebenso die Erhebung der Kontaktdaten der Kartenkäufer*innen. Der Vorverkauf beginnt jeweils am Montag der Woche, in der die Veranstaltung angesetzt ist, ab 10.00 Uhr, vorerst ausschließlich über den Webshop der Oper Frankfurt (www.oper-frankfurt.de).

Im Anhang befinden sich Fotos zu den genannten vier Veranstaltungen: Claudia Mahnke (Bildnachweis: Barbara Aumüller), das Ensemble Modern (Bildnachweis: Vincent Stefan), Takeshi Moriuchi (Bildnachweis: Photo.Artist Sakher Almonem) und In Sun Suh (Bildnachweis: Oper Frankfurt) sowie das Opernstudio der Oper Frankfurt (Bildnachweis: Wolfgang Runkel).

Life in Paris: danse 1957




Une minute de danse par jour 23 05 2020

danse 1957 
One Minute of Dance a Day 
from 
Nadia Vadori-Gauthier



10h30, Place de la Commune de Paris, Paris 13e. Sing et Monsen, originaires du Pendjab, préparent la fontaine Wallace pour la repeindre.
10:30 p.m., Place de la Commune de Paris, Paris 13. Sing and Monsen, from Punjab, are preparing the Wallace fountain for repainting.

foodwatch: Mineralölreste in Babymilchprodukten?

Jetzt ist es offiziell: Staatliche deutsche Labore haben bestätigt, dass Babymilch-Produkte mit gesundheitsgefährdenden Mineralölen belastet sind. Das war auch das Ergebnis eines foodwatch-Tests, den wir im vergangenen Oktober veröffentlicht haben. Bei den Analysen waren noch weitere Produkte als die im foodwatch-Test enthaltenen mit den potentiell krebsauslösenden und erbgutschädigenden aromatischen Mineralölen belastet – nämlich Produkte von Nestlé, Novalac, Humana und der Rossmann-Eigenmarke „Babydream“. Die betroffenen Hersteller müssen jetzt handeln und die belasteten Produkte sofort aus den Supermarktregalen zurückrufen! Es darf nicht sein, dass wissentlich und völlig unnötig die Gesundheit der Kleinsten gefährdet wird. Unterstützen Sie unsere E-Mail-Aktion an Nestlé, Rossmann und Co.!

Bereits im vergangenen Jahr hat foodwatch Analysen mehrerer unabhängiger Labore veröffentlicht, die belegten, dass Babymilchprodukte von Nestlé und Novalac mit gesundheitsgefährdenden Mineralölen verunreinigt waren. Dies bestätigen jetzt auch amtliche Untersuchungen. Eine Untersuchungsbehörde in Münster wies gesättigte Mineralöle (MOSH) in allen 50 untersuchten Proben und besonders gefährliche aromatische Mineralöle (MOAH) in 14 der 50 untersuchten Produkte nach. Das Labor in Stuttgart fand in 17 Proben keine MOAH-Verunreinigungen, wies jedoch in 12 Proben MOSH nach. Insgesamt waren bei den beiden erst jetzt bekannt gewordenen staatlichen Untersuchungen 92 Prozent der Proben mit MOSH und 21 Prozent der Proben mit MOAH belastet.

--> Sie sind Eltern und verwenden Babymilchprodukte? Ganz unten finden Sie weitere Hinweise und die Liste der betroffenen Produkte!

Aromatische Mineralöle (MOAH) gelten laut der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als potentiell krebserregend und erbgutschädigend. Dass diese in Säuglingsnahrung vorkommen, finden wir skandalös. Auch MOSH sollen weitestgehend vermieden werden, da sie sich in Körpergeweben und Organen anreichern. Ihre genauen Auswirkungen sind wissenschaftlich noch unklar. Gerade bei Babyprodukten müssen die Eltern sich darauf verlassen können, dass diese Produkte gesundheitlich unbedenklich sind. Die Hersteller sind in der Pflicht, die Sicherheit ihrer Produkte zu garantieren. Unterstützen Sie unsere Aktion!

Die Mengen an Mineralölen, die wir in den Babymilchprodukten gefunden haben, können keine direkt eintretenden, klinisch wahrnehmbaren Krankheitssymptome verursachen. Falls Sie als Eltern die Produkte genutzt haben, müssen Sie daher jetzt nicht zum Arzt mit Ihrem Kind. Aber: Aromatische Mineralöle gelten laut der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als potentiell krebserregend und erbgutschädigend. Ausgerechnet in Muttermilchersatzprodukten, auf die viele Eltern angewiesen sind, haben diese Stoffe absolut nichts zu suchen! Mineralölverunreinigungen in Lebensmitteln sind eine vermeidbare Gefahr – die Hersteller sind in der Pflicht, die Sicherheit ihrer Produkte durch geeignete Analyseverfahren nachzuweisen. In der Vergangenheit wurden von den Herstellern oftmals ungeeignete Methoden angewendet, die zu negativen Ergebnissen geführt und die Eltern in falscher Sicherheit gewogen haben. Damit muss nach unseren Tests und den Befunden der staatlichen Labore endgültig Schluss sein!

Hier Aktion unterzeichnen!

***

Betroffene Produkte (nach den Analysen des staatlichen CVUA Münster mit MOAH belastet):Nestlé
BEBA Pro HA 2
Beba Supreme Pre von Geburt an
BEBA Optipro 2
BEBA Optipro 1
BEBA Pro HA 1, von Geburt an
BEBA Pro HA Pre
Novalac
Säuglingsmilchnahrung PRE 400g
BK Blähungen und Koliken
Humana
SL Spezialnahrung bei Kuhmilchunverträglichkeit
Anfangsmilch von Geburt an 1
Rossmann
Babydream Kinderdrink ab 1 Jahr


foodwatch ist nicht bekannt, ob sich die untersuchten Chargen noch im Handel befinden und inwiefern andere Chargen ebenfalls belastet sind. Wir fordern die Hersteller, gerade bei Babyprodukten, auf, nur nachweislich unbelastete Produkte in den Handel zu bringen. Alle Details zu den uns bekannten Testergebnissen unter: www.foodwatch.org/de/aktuelle-nachrichten/2020/staatliche-labore-finden-mineraloel-in-babymilch/

Freitag, 29. Mai 2020

Fantasien zur Nacht (Video): lights and colors.



lights and colors.

Fantasien zur Nacht (Video): BEING HUMAN - WINTER




BEING HUMAN - WINTER 

Krankenkassen werden aus der kurzen Bearbeitungsfrist entlassen und atmen auf. Versicherte sind schlechter dran


Bei den Krankenkassen in Deutschland knallen die Sektkorken: Die Kassen können künftig in aller Ruhe Anträge liegen lassen und Fristen versäumen. Eine versäumte Kassenfrist führt nicht mehr zu einem Sachleistungsanspruch der Menschen im Land. So steht es in einem Grundsatzurteil des Bundessozialgerichts (BSG). Der Sozialverband VdK hält das Urteil (Az.: B 1 KR 9/18 R) für versichertenfeindlich. VdK-Präsidentin Verena Bentele kündigt eine Verfassungsbeschwerde an:

„Wir bedauern es, dass der Erste Kasseler Senat den Krankenkassen einen Blankoscheck für langsames Arbeiten ausstellt. Das Urteil benachteiligt einseitig die gesetzlich Versicherten. Für uns ist das Gleichheitsgebot verletzt. Wir werden Verfassungsbeschwerde erheben.“

Nach bisheriger Rechtsprechung hatten die Krankenkassen drei Wochen Zeit, Leistungsanträge zu bearbeiten und zu entscheiden. Hielten die Kassen die Fristen nicht ein, galt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. So steht es auch im Sozialgesetzbuch. Diese Regel hatte das BSG zuletzt noch im August 2019 (Az.: B 1 KR 36/18 R) bestätigt. Der neue BSG-Präsident Rainer Schlegel und der zuständige Erste Senat kippten am 26. Mai diese versichertenfreundliche Rechtsprechung.

Konkreter Fall
Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen eines Klägers, der unter einer speziellen Krankheit leidet, die unter anderem Gehstörungen verursacht. Sein Arzt behandelte ihn mit einem Medikament, das nur bei Multipler Sklerose zugelassen ist. Der Patient nahm das Medikament auf eigene Kosten und es half, sodass sein Arzt die Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragte. Erst nach über drei Monaten lehnte die Kasse ab. Da alle Fristen verstrichen waren, ging die Vorinstanz, das Landessozialgericht (LSG) Rheinland-Pfalz, davon aus, dass die Behandlung als fiktiv genehmigt gilt. Diese Entscheidung hob das BSG nun auf.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Corona lässt internationalen Tourismus massiv einbrechen


(Statista/MBrandt) Die World Tourism Organization (UNWTO) rechnet für 2020 mit bestenfalls 610 Millionen internationalen Touristen weltweit - das entspricht einem Rückgang von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Voraussetzung hierfür ist die schrittweise Öffnung der Grenzen und die Aufhebung der Reisebeschränkungen im Juli. Es könnte für den Sektor, der unter der Corona-Pandemie wie kein zweiter leidet, aber auch noch deutlich schlimmer kommen, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Vor Covid-19 eilte der internationale Tourismus von Rekord zu Rekord - lediglich die erste SARS-Pandemie (2003, -0,4 Prozent)) und die Finanzkrise (2009, -4 Prozent) schafften es kleine Dellen im Aufwärtstrend zu hinterlassen. Reisten zur Jahrtausendwende 674 Millionen Menschen um den Globus, waren es 2019 rund 1,5 Milliarden. Welches Szenario eintritt, ist derzeit noch offen, auch wenn Länder wie die Türkei oder Spanien bereits angekündigt haben, wieder Touristen ins Land lassen zu wollen.



Infografik: Corona lässt internationalen Tourismus massiv einbrechen | Statista 

Dienstag, 26. Mai 2020

PANDEMIE-BEKÄMPFUNG: Wie ist die Corona-App einzuschätzen? Wer setzt sie ein, was passiert mit den Bewegungsdaten?


(Statista/MJanson): Die Corona-App für Deutschland ist immer noch nicht fertig. Wie die Statista-Grafik auf Basis von Handelsblatt-Recherchen zeigt, sind andere Länder hier schon weiter: In 9 von 19 europäischen Ländern, die Apps zur Verfolgung von Infektionsketten entwickeln bzw. entwickelt haben, sind diese Apps bereits im Einsatz. Hierzu zählen u.a. Norwegen, Österreich und Polen. 

Mit Ausnahme der Türkei können die Apps in allen Ländern freiwillig durch die Nutzer installiert werden. Unterschiede gibt es bei der Datenspeicherung. In Norwegen etwa werden die Daten der Apps zentral gespeichert, in Österreich und Polen hingegen dezentral. In Deutschland sollen die Daten ebenfalls dezentral gespeichert werden. Dieser Ansatz wird von Google und Apple unterstützt. Ob man einer mit Corona infizierten Person nahegekommen ist, soll mittels Bluetooth-Technologie ermittelt werden.

Damit die App die Ausbreitung des Virus wirksam verlangsamen kann, müssen viele Menschen diese Anwendung auf ihrem Mobiltelefon installieren. Bis die App in Deutschland reibungslos auf allen Handys läuft, werden laut Einschätzung von Experten noch mehrere Monate vergehen. Möglicherweise wird sie im Winter voll einsatzbereit sein und die Ausbreitung einer zweiten Infektionswelle verhindern können. 

Das Handelsblatt hat zu den App-Projekten der jeweiligen Länder weitere Informationen zusammengetragen, die Sie in der Print-Ausgabe vom 25.05. auf den Seiten 16 und 17 finden.

[Anm.d.R.: Grundsätzlich ist bei dieser App-Technik der hohe Grad der Überwachung im Raum zu diskutieren. Die Kandidaten bewegen sich zwar anonym, aber spätestens im Ernstfall sind die Teilnehmer einer Infektion ja feststellbar. So auch bereits ihre alltägliche Bewegung. Das macht Google schon lange und erschüttert immer mehr Leute, dass die Bewegung im Raum mit Stationen detailliert nachzuverfolgen ist. Noch ein paar eigene Fotos und Videos dazu - und fertig ist das selbstgemachte Überwachungsprofil. Wer sich der Google-Ortung unterwirft ist sofort ein gläserner Verkehrs- und Internetteilnehmer. Die Bewegung bzw. Aktivität ist für jeden Tag abrufbar, und ein Entziehen gibt es da kaum. Man weiß ja inzwischen, dass Google die Ortung auch erzwingt, nach einer gewissen Zeit wird eben wieder aufgezeichnet, auch wenn Sie meinen, alles steht auf "Aus". Google kooperiert bereits in anderen Ländern mit den dort erhältlichen und eingeführten Corona-Apps und ermöglicht erst die flächendeckende Wirkung. Die App passt perfekt in unsichere Zeiten oder zu Zehntausenden von unklaren eingewanderten Existenzen bzw. genereller Bedrohung durch politisch Extreme. Viele machen freiwillig mit, weil sie ja eine scheinbar riesige Bedrohung der Menschheit bekämpfen wollen. Im Endeffekt öffnen sie nun bewusst allen beteiligten Überwachern die Tore zur Totalüberwachung, die ja schon durch Google-Ortungstechnologie bereits offen sind.]


Infografik: Wo Corona-Apps im Einsatz sind | Statista 



Sonntag, 24. Mai 2020

Oper Frankfurt a.M.: Geordneter Neuanfang - Lieder- und Arienabend mit Maria Bengtsson

 Maria Bengtsson    (c) Monika Rittershaus
Nachdem sich die Auflagen des Landes Hessen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelockert haben, möchte auch die Oper Frankfurt so schnell wie möglich wieder live vor Publikum spielen. Daher wird derzeit intensiv an der Erstellung eines Hygienekonzeptes gearbeitet, um den Zuschauer*innen und Künstler*innen in der jetzigen Situation einen sicheren Theaterabend bieten zu können.

Begonnen werden soll mit einem Lieder- und Arienabend am

Freitag, dem 29. Mai 2020, um 19.30 Uhr im Opernhaus,

für den die schwedische Sopranistin Maria Bengtsson an den Willy-Brandt-Platz zurückkehrt, wo sie zuletzt im Januar 2020 ein umjubeltes Recital gegeben hat und eigentlich aktuell die Partie der Marschallin in der auf Grund der Corona-Krise verschobenen Wiederaufnahme von Richard Strauss’ Der Rosenkavalier singen sollte. Für die Werke von Richard Strauss gilt Maria Bengtsson weltweit als anerkannte Interpretin, und diesem Komponisten ist auch das Programm dieses Abends gewidmet. An der Seite der schwedischen Sopranistin musizieren ihre bewährte Klavierpartnerin Sarah Tysman und Ensemblemitglied Cecelia Hall (Mezzosopran) sowie Angehörige des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

Zur Veranstaltung werden vorerst „nur“ 100 Zuschauer*innen zugelassen, auch gelten weiterhin die bekannten Abstands- und Handhygiene-Regeln; das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zur Einnahme des Sitzplatzes ist Pflicht, ebenso die Erhebung der Kontaktdaten der Kartenkäufer*innen. Der Vorverkauf mit Tickets zu 50,- € im Parkett und 30,- € im Rang beginnt am kommenden Montag, dem 25. Mai 2020, um 10.00 Uhr vorerst ausschließlich über den Webshop der Website der Oper Frankfurt (www.oper-frankfurt.de).

Alle weiteren Informationen zu diesem Abend werden baldmöglichst auf der Opernwebsite veröffentlicht. Dort werden dann auch alle Folgeveranstaltungen innerhalb des Juni- und Juli-Spielplans zu finden sein. Geplant sind eine Reihe von Liederabenden, Kammermusiken, Talkrunden und hoffentlich auch Kinderprogrammen, die zum Teil nach ihrer Livepräsentation vor Publikum zudem online gezeigt werden. Das Publikum darf also gespannt sein.

Hier noch einige Informationen zu Maria Bengtsson: Bekannt für den Zauber ihrer silberglänzenden Stimme und die zarte Emotionalität ihrer stets sensiblen Interpretationen ist sie nach ersten Engagements an der Volksoper Wien und der Komischen Oper Berlin längst auf den bedeutenden Bühnen und in den renommierten Konzerthäusern von München, Wien und Berlin über Paris, London und Mailand zu Hause. In Frankfurt hat sie einige ihrer größten Erfolge gefeiert: Als Daphne, Marschallin und Arabella hat sie ihren untrüglichen Sinn für die musikalischen Frauenportraits von Richard Strauss bewiesen, aber auch als Lady Harriet in Flotows romantisch-komischer Oper Martha hat sie das Publikum hingerissen – spätestens mit dem Lied von der „Letzten Rose“.

Samstag, 23. Mai 2020

Fantasien zur Nacht (Video): Eleutheria

Eleutheria 

ECM: Dino Saluzzi wurde 85

DIno Saluzzi      © Juan Hitters



Dino’s first ECM album Kultrum was recorded 38 years ago. Since then his art has found expression in many formats on more than twenty further recordings, where he’s been heard in chamber music and orchestral contexts, as well with his family band, with jazz musicians, and alone. In each situation, he remains a unique musical narrator offering new insights into his homeland, history and memories.  As Dino has said, “If you're authentic and open to receiving influences from your surroundings, surely you'll express your surroundings.”

If Argentinean associations abound in  Dino’s compositions, he has welcomed many international contributors into his world – among them Anja Lechner, the Rosamunde Quartet, Marc Johnson, Palle Danielsson, Jon Christensen, Palle Mikkelborg, Enrico Rava, Charlie Haden, Pierre Favre -   and he has also lent his creative energies to the music of others: see for instance his contributions to  Giya Kancheli’s “Themes from the Songbook” or  Tomasz Stanko’s “From the Green Hill”.


The evocative quality of his work has been recognised by film directors who have incorporated the characteristic sound of his bandoneon into their works – from Jean-Luc Godard’s Nouvelle Vague and Histoire(s) du Cinéma to Fernando Meirelles’ The Two Popes. Listeners can look forward to more Saluzzi on ECM later this year, when a new solo album, Albores, will be released. 

Our special offer this week focuses on Dino Saluzzi’s contributions to the ECM catalogue.




Freitag, 22. Mai 2020

Fantasien zur Nacht (Video): danse 1956





Une minute de danse par jour 
22 05 2020
danse 1956 
One Minute of Dance a Day
from 
Nadia Vadori-Gauthier

17h44, Place de la Concorde, Paris 8e. Une danse avec Jeanne dans la Fontaine des Fleuves.
5:44 p.m., Place de la Concorde, Paris 8. Dancing with Jeanne in the Fountain of the Rivers.

Fantasien zur Nacht (Video): Água de Côco






Água de Côco 

Kaiserslautern: Bürgermeisterin sucht "Lied für Lautern"






Bewerbung bis Ende August möglich

Die Stadt Kaiserslautern soll ein eigenes Lied erhalten, das jedenfalls ist der Wunsch von Bürgermeisterin Beate Kimmel. Die Liebe zu ihrer Geburts- und Heimatstadt brachte sie auf die Idee, hierfür einen Wettbewerb auszuschreiben. "Ich wünsche mir ein Lied, das zum Mitsingen einlädt und das zum Ausdruck bringt, was wir an unserer Stadt schätzen", so die Bürgermeisterin. „Es soll Zuhörerinnen und Zuhörern „Unser Lautern“ näher bringen und zur Identifikation mit unserer Stadt beitragen.“ Bis Ende August können die Vorschläge eingereicht werden.

Wie die Bürgermeisterin erläutert, könne der gesuchte Song alle denkbaren Stilrichtungen repräsentieren. Die Spanne reiche dabei von Chanson über Rap oder Hiphop bis hin zu Rockballade oder Schlager. Der Text sollte im Wesentlichen auf Deutsch sein und beschreiben, was die Stadt Kaiserslautern ausmacht … ihre Menschen, Sehenswürdigkeiten und liebenswürdigen Besonderheiten. Wichtig wäre außerdem, dass die Melodie einen Refrain oder ähnliches enthält, der zum Mitsingen einlädt. Auch darf der Song bisher nicht veröffentlicht sein. Er sollte online mit einem einfachen Demo als Audiofile in einem gängigen Format und mit einem sogenannten "Leadsheet", den Noten, eingereicht werden. Einsendeschluss hierfür ist der 31. August 2020.

Als weitere Teilnahmevoraussetzung sollen die Komponisten und Verfasser einen persönlichen Bezug zu Kaiserslautern haben, wobei egal ist, aus welchem Ort der Song eingereicht wird. Gerne kann dieser auch von mehreren Komponisten und Textautoren geschrieben sein. Als erster Preis winken eine Ton- und Videoproduktion im Wert von 2.000 Euro, der zweite und dritte Platz sind mit 500 beziehungsweise 300 Euro dotiert. Darüber hinaus erhalten alle Gewinnerinnen und Gewinner die Möglichkeit, ihr „Lied für Lautern“ bei der Langen Nacht der Kultur am 26. Juni 2021 gegen ein entsprechendes Honorar von 250 Euro zu präsentieren.

Alle Ausschreibungsmodalitäten sind im Internet auf der Homepage www.liedfuerlautern.de sowie auf Facebook zu finden, informiert die Jury. Zu dieser gehören neben der Bürgermeisterin auch die bekannte Kaiserslauterner Sängerin Lisa Mosinski, Christoph Dammann, Direktor des Referates Kultur, sowie Max Punstein, Leiter der Emmerich-Smola-Musikschule und Musikakademie. Wer nicht komponieren oder texten kann, habe die Möglichkeit, die Teilnehmenden via Homepage über eingereichte Fotos, Videobotschaften oder kurze Texte zu inspirieren. Unter diesen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden am Ende des Wettbewerbs Konzertkarten für Fruchthalle und Kammgarn verlost.

Donnerstag, 21. Mai 2020

Campact-Petition: Die äußerste Rechte versucht über Spotify, Interessenten zu gewinnen...

CAMPACT

Rechte in der Playlist


Spotify bietet nicht nur Internet-Musik: Es gibt zudem viele Podcasts – das sind Gesprächsrunden, meist zu aktuellen Themen. Klingt harmlos. Doch hier verbreiten auch Rechtsextreme ihr Gedankengut. Darunter die Gruppierung „EinProzent“. Der Streamingdienst bietet ihr eine Plattform – und wird so Teil der rechten Medienstrategie. Unterzeichnen Sie die WeAct-Petition des „Berliner Bündnisses gegen Rechts“, damit Spotify den Podcast sperrt.



Popmusik, Kinder-Hörbuch, Wissenschaftspodcast und dazwischen eine Runde mit Nazis. Auf dem Musikstreamingdienst Spotify macht sich eine Gruppe von Rechtsextremen breit. Knapp 300 Millionen Menschen nutzen Spotify [1], viele davon in Deutschland. Sie will der Verein „EinProzent“ erreichen – mit einem Podcast.

Im gelassenen Ton plaudert man zum Beispiel mit AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Das Gefährliche: Hier versteckt sich Rechtsextremismus hinter einer bürgerlichen Fassade. „EinProzent“ ist eng verknüpft mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung (IB).[2] Die IB-Führungsfiguren kommen aus der NPD-Jugend, aus radikalen Burschenschaften und sogar aus der verbotenen Neonazi-Organisation Heimattreue Deutsche Jugend.[3]

Das Berliner Bündnis gegen Rechts entlarvt die Strippenzieher der Plauderrunde als „üble Hetzer gegen eine offene und tolerante Gesellschaft“.[4] Mit einer WeAct-Petition fordern sie Spotify auf, den rechtsextremen Podcast nicht länger zu dulden. Das könnte klappen: Facebook und Instagram haben „Ein Prozent“ bereits gesperrt.[5]

Spotify hält sich bedeckt. Noch. Der deutsche Markt ist wichtig für das Unternehmen. Wir können Spotify zum Einlenken drängen – wenn Sie und Hunderttausende Menschen mit Ihnen unterschreiben. Bitte machen Sie mit. Denn jeder Tag, an dem sogar Kinder und Jugendliche den radikalen Podcast hören können, ist einer zu viel.

Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie die WeAct-Petition

Denn was dahinter steht, ist alles andere als harmlos: Den Führungsfiguren von EinProzent, darunter prominente Rechte wie Götz Kubitschek vom Institut für Staatspolitik, Jürgen Elsässer vom Compact-Magazin oder der Verleger Philip Stein, geht es um eine komplett andere Gesellschaft, in der für Minderheiten und Andersdenkende kein Platz mehr ist.

Initiator und Moderator des Podcasts ist Arndt Novak, ein ehemaliger Aktivist der völkischen Gruppe Identitäre Bewegung (IB). Zu seinen Interviewpartnern gehörten bisher unter anderem der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke, der ehemalige österreichische Innenminister und FPÖ-Scharfmacher Herbert Kickl, sowie Oliver Hilburger, der Kontakte zu Unterstützern des NSU pflegt.

Diesen Podcast bei Spotify zu veröffentlichen, ist Teil ihrer Medienstrategie: Seit Jahren betreiben „EinProzent“, die AfD und andere intensiv den Aufbau eines eigenen Mediennetzwerks. Der Kampf der Neuen Rechten gegen die „Systemmedien“ wird durch den Aufbau „alternativer“ Medien gestützt, hier können sie ihre Propaganda verbreiten und neue Zielgruppen erreichen.

Wir fordern: Spotify darf kein Teil dieser rechten Medienstrategie werden! Kein Platz für Nazis auf diesen Plattformen! In den letzten Tagen haben sich schon viele Hörerinnen und Hörer bei Spotify beschwert – doch bislang werden sie nur ignoriert oder vertröstet, die Podcasts sind weiterhin im Netz. Dabei zeigen andere Beispiele, dass konsequentes Vorgehen gegen EinProzent durchaus möglich ist: Bei Facebook und Instagram wurden die Accounts des Netzwerks gesperrt, diese Sperrung hatte auch vor Gericht Bestand.
In einem Interview im Berliner Tagesspiegel vom 9.01.2020 hat der Spotify-Sprecher für Deutschland gesagt, dass neonazistische Inhalte innerhalb von 24 Stunden von Spotify gelöscht werden. Dem müssen jetzt Taten folgen!

Wir fordern Michael Krause, Managing Editor von Spotify Europe und Marcel Grobe, Sprecher für Spotify Deutschland auf, die Podcast-Reihe von EinProzent zu entfernen und Neonazis und der Neuen Rechten keine Plattform zu bieten.
Wenn wir das schaffen, können wir der Medienstrategie der Neuen Rechten erheblich schaden. Ein wichtiger Schritt für den Kampf gegen Rechts und für ein solidarisches Miteinander, das in diesen Zeiten gerade ganz besonders wichtig ist.

Pfälzische Geschichte: Auswanderer aus dem Kurpfälzischen und dem Karlsruher Land im Spanien des 18.Jahrhunderts

Auswandererkolonien in Andalusien
Neuerscheinung zur Migrationsgeschichte beim Institut erhältlich

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV) in Kaiserslautern hat eine Neuerscheinung herausgebracht, die ein bislang wenig beachtetes Auswanderungsziel in den Fokus nimmt: Das 768 Seiten starke Buch von Nicola Veith „Spanische Aufklärung und südwestdeutsche Migration“ beschäftigt sich mit den Auswanderer-kolonien des 18. Jahrhunderts in Andalusien. Die Kolonisation der Sierra Morena wurde unter König Karl III. als prestigeträchtiges Vorzeigeprojekt entworfen und vom aufgeklärten Europa mit Interesse verfolgt. Ziel war es, entvölkerte Ländereien mit einer „idealen“ Gesellschaft zu besiedeln, traditionelle Probleme in der Landwirtschaft und bei der Besitzverteilung zu beseitigen und Ackerbau, Viehzucht und Handwerk gewinnbringend zum Nutzen des Staates zu betreiben. Spanien zählte zwar nicht zu den typischen Zielländern der Auswanderung im 18. Jahrhundert, jedoch folgten rund 8.000 Menschen den Werbemaßnahmen zwischen 1767 und 1769. Erst 1835, nach fast 68 Jahren, verloren die Siedlungen ihre kolonialen Sonderrechte innerhalb des spanischen Staates.

 Die Studie, die von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Dissertation angenommen wurde, beschreibt die Migration nach Spanien erstmals als ganzheitlichen Prozess, indem sie die Kurpfalz, die Markgrafschaft Baden-Durlach und den Schwäbischen Reichskreis als Ursprungsgebiete untersucht und die grenzüberschreitende Wanderung sowie die Ansiedelung und Integration in den Kolonien analysiert. Zudem werden die langfristig positiven ökonomischen, infrastrukturellen und demografischen Aspekte der Kolonien betrachtet. Zahlreiche Auswandererlisten, Tabellen und Karten ergänzen den Textteil. Nicola Veith studierte Geschichte, Deutsche Philologie und Buchwissenschaft in Mainz und Madrid. In einem Clip stellt sie das Buch auch anhand von Fotos der einstigen Kolonien vor, wie sie heute aussehen; er ist unter https://www.bv-pfalz.de/von-der-pfalz-nach-spanien/ abrufbar. Das Buch, das in der Reihe der Beiträge zur pfälzischen Volkskunde erschien, ist zum Preis von 63,90 Euro beim Institut unter der Telefonnummer 0631 3647-304, per Mail an info@institut.bv-pfalz.de, im Onlineshop des Bezirksverbands Pfalz unter www.bv-pfalz.de/shop sowie im Buchhandel erhältlich.

Dienstag, 19. Mai 2020

Corona-Krise: Vor allem Mütter stecken im Job zurück

(statista/fsuhr) Home-Schooling, Kleinkindbetreuung und Wäsche waschen, daneben die Arbeit im Home-Office erledigen - in der Corona-Krise fühlen sich Eltern zunehmend ausgebrannt und von der Politik allein gelassen. Einer aktuellen Stepstone-Studie zufolge stecken vor allem Mütter beim Job zurück, um sich um Haushalt und Kinder kümmern zu können. Für die Gleichberechtigung ist das ein fataler Rückschritt.

Für die Umfrage wurden Ende April 2020 rund 7.000 ArbeitnehmerInnen in Deutschland befragt. Deutlich mehr Mütter (42,5 Prozent) als Väter (27,3 Prozent) gaben an, dass sie sich aufgrund der Doppelbelastung aus Job und Kindern seit der Corona-Pandemie kaum auf ihre Erwerbsarbeit konzentrieren können. Bei gut der Hälfte der Mütter (49,8 Prozent) bleiben dadurch zwangsläufig Arbeitsaufgaben liegen, unter den Vätern hingegen nur bei rund 40 Prozent. 27,6 Prozent der befragten Mütter fühlen sich durch die Situation sogar gezwungen, Urlaub zu nehmen, um die Kinderbetreuung gewährleisten zu können. Die Ergebnisse legen nahe, dass in der Krise vor allem die Frauen den Männern den Rücken freihalten - ganz wie in alten Zeiten. Gesonderte Daten zu Alleinerziehenden liegen in der Studie nicht vor.

Die vielen Aufgaben zuhause bringen Mütter an den Rande des Burnouts, 72,4 Prozent haben nie Zeit für Pausen oder regelmäßige Ruhezeiten. Unter den Vätern geht es nur 51,7 Prozent der Befragten so, wie die Statista-Grafik zeigt, ein Unterschied von 20 Prozentpunkten. Ein Großteil der befragten Mütter (67,7 Prozent) fühlt sich stark gestresst durch die Belastung, Kinderbetreuung und Arbeit zu kombinieren - ebenfalls fast 20 Prozent mehr als bei den Vätern.

Da in vielen Familien die Männer mehr Geld verdienen als die oft in Teilzeit arbeitenden Frauen, liegt es nahe, dass der weniger gut Verdienende in einer Krisensituation wie der Corona-Pandemie bei der Erwerbsarbeit zurücksteckt. Doch die Langzeitauswirkungen für Karriere und Rente der Frauen sind fatal. Deswegen fordern immer mehr Eltern, vornehmlich Mütter, unter den Hashtag #CoronaEltern Hilfe von der Politik.

(Alle Statista-Grafiken zum Thema Coronavirus finden Sie hier. Aktuelle Dossiers und Whitepapers sind hier für Sie zusammengestellt.)


Infografik: Corona: Vor allem Mütter stecken im Job zurück | Statista



Montag, 18. Mai 2020

20 Jahre Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern wird nachgefeiert

Promo@KWG
HAPPY BIRTHDAY KWG!

Vor exakt 20 Jahren wurde die Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern gegründet!
Wir würden gerne mit Euch feiern, Euch umarmen, Euch danken für die bisherige Unterstützung. Egal, ob finanziell oder mit Euren treuen Besuchen bei unseren Workshops, Ausstellungen, Projekten, Veranstaltungen usw.
In diesem Jahr ist alles anders.  

Deswegen feiern wir erstmal virtuell und umarmen Euch virtuell. Wir hoffen, dass bald wieder alles etwas einfacher wird und wir uns alle gesund und munter wiedersehen können.
Was das Feiern anbelangt: Wir holen alles nach!
Das Foto oben zeigt einen Teil unserer Gemeinschaft 2018 auf dem PFAFF-Gelände. Damals waren wir noch jünger und enger beieinander. Das Letztere können wir wieder erreichen!

Die virtuell feiernden Mitglieder sind:
Roland Albert, Hannelore Bähr, Helmut Engelhardt, Michael Fetzer, Michael Geib, Monika Geier, Marie Gouil, Klaus M. Hartmann, Jörg Heieck, Vera Kattler (Gast), Erika Klos, Edelgard Lösch, Wolfgang Löster (Ehrenmitglied), Reiner Mährlein, Marta Maria Mróz, Veronika Olma, Mathias Paqué, Shakti Paqué, Eva Paula Pick, Norbert Roth, Silvia Rudolf, Barbara Seeliger, Angelica (Gela) Steinmacher und Volker Tinti
Schöne Grüße von allen KWGler*innen.