SV Verlag

SV Verlag mit Handy oder Tablet entdecken!
Die neue Generation der platzsparenden Bücher - klein, stark, leicht und fast unsichtbar! E-Books bei viereggtext! Wollen Sie Anspruchsvolles veröffentlichen oder suchen Sie Lesegenuss für zu Hause oder unterwegs? Verfolgen Sie mein Programm im SV Verlag, Sie werden immer etwas Passendes entdecken ... Weitere Informationen

.

.
Dichterhain, Bände 1 bis 4

.

.
Dichterhain, Bände 5 bis 8

Übersetze/Translate/Traduis/Tradurre/Traducir/переводить/çevirmek

Sonntag, 1. Dezember 2019

Internationaler Warenhandel der G20 im dritten Quartal 2019 weiter verlangsamt





Der internationale Warenhandel der G20* (in aktuellen US-Dollar, saisonbereinigt) setzte seinen Abwärtstrend im dritten Quartal 2019 fort und näherte sich dem Zweijahrestief. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 gingen die Ausfuhren um 0,7 % und die Einfuhren um 0,9 % zurück, was teilweise auf einen Rückgang der Ölpreise um fast 20 % und die Abwertungen in den meisten wichtigen Währungen gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen ist.

Der Handel blieb im dritten Quartal 2019 in allen G20-Regionen schwach. Besonders ausgeprägt war die Verlangsamung in der Europäischen Union: Die Ausfuhren gingen um 1,8 % und die Einfuhren um 0,4 % zurück. Die Ausfuhren und Einfuhren gingen in allen wichtigen Volkswirtschaften der EU zurück, wobei in Frankreich ein Rückgang um 3,6 % bzw. 1,7 % bzw. in Deutschland um 0,4 % bzw. 1,8 % zu verzeichnen war. In Italien ging der Handel im sechsten Quartal in Folge zurück, wobei die Ausfuhren und Einfuhren im dritten Quartal 2019 um 1,2 % bzw. 1,0 % zurückgingen.

Im Vereinigten Königreich, was zum Teil auf einen deutlichen Wertverlust des Pfund Sterling (minus 4,3 % gegenüber dem US-Dollar) und die anhaltende Brexit-Unsicherheit zurückzuführen ist, gingen die Ausfuhren um 3,3 % und die Einfuhren um 1,6 % zurück.

Schwach waren auch die Einfuhren in allen wichtigen asiatischen Volkswirtschaften: In Indien schrumpften sie um 9,7 %, in Korea um 2,3 %, in China um 1,8 % und in Indonesien um 0,4 %. In Japan stiegen die Importe jedoch um 0,5%, da der Yen gegenüber dem US-Dollar aufwertete. Die Ausfuhren schnitten in der Region im Allgemeinen besser ab und nahmen in Indonesien, Japan und China um 4,1 %, 2,2 % bzw. 1,6 % zu, in Indien (um 3,1 %) und Korea (um 0,4%) schrumpften sie jedoch. Aufgrund des Rückgangs der Ölpreise gingen die Exporte Saudi-Arabiens um 6,8 % zurück.

In Nordamerika gingen die Ausfuhren aus den Vereinigten Staaten geringfügig um 0,2 % zurück, während die Einfuhren um 0,7 % zurückgingen. Die US-Ausfuhren nach China bleiben trotz einer Belebung im zweiten Quartal (um 1,9 %) und einer Belebung der Einfuhren aus China in die Vereinigten Staaten deutlich unter dem Niveau vor den jüngsten bilateralen Handelsspannungen. Die Ausfuhren und Einfuhren Mexikos gingen zurück (um 0,2 % bzw. 0,4 %), während Kanada einen Anstieg der Ausfuhren um 1,7 % verzeichnete, die Einfuhren jedoch zurückgingen (0,4 %).

In Südamerika gingen die brasilianischen Ausfuhren um 3,5 % zurück, während die Einfuhren um 15,3 % zunahmen, was zum Teil auf einen Anstieg der Einfuhren im Rahmen der Repetro-Regelung[1] zurückzuführen ist, was steuerliche Anreize für den Kauf von Vorleistungen an die Öl- und Gasindustrie bietet. Ein deutlicher Anstieg der Lieferungen nach China befeuerte Argentiniens Exporte (plus 5,1 % - der höchste Anstieg unter den G20-Mitgliedern im dritten Quartal 2019).


*
G20-Volkswirtschaften: Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Korea, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Türkei, Großbritannien, usa und die Europäische Union.

Keine Kommentare:

Kommentar posten