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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

Übersetze/Translate/Traduis/Tradurre/Traducir/переводить/çevirmek

Donnerstag, 8. September 2016

Groebners Newsletter für den Herben, der Herberen und den Herbst








Hochgeschätztes Publikum!
Liebe desorientierte Wählerschaft!
Sehr geehrte Damen und Herren Endverbraucher!

Der Herbst ist da! Und der bringt Weinlese, frische Winde zum Drachensteigen und unappettitliche Wahlergebnisse im Nordosten Deutschlands.
Was nicht weiter verwunderlich ist, da seit Monaten über nichts anderes geredet wird, als über die Themenkreise Migration, Islam und Flüchtlinge. Und das - selbstverständlich - völlig wertneutral. Niemals würde man im Fernsehen, wenn ein Muslim mit Vollbart zu sehen ist, dieses Bild mit bedrohlicher Musik unterlegen. Ebenso wenig, wie irgendwelche Printmedien den Islam mit Islamismus gleichsetzen würden. Und undenkbar ist es freilich auch, daß im Internet selbsternannte Experten, die ihren Doktor an der Gutenberg-Universität in Wladiwostok gemacht haben (das Diplom wird dann zusammen mit einer Flasche Wodka nach eingelangter Zahlung an die angegebene Adresse verschickt), in allen Flüchtenden automatisch potentielle Terroristen sehen. Nein, so etwas passiert nicht. 
Der Diskurs ist im Gegenteil geprägt durch nüchterne Hysterie, freundlichen Alarmismus und absolut professionelle Panikmache.
Und so kommen wir in Zeiten von Klimawandel, stetig steigender Weltbevölkerung, bei gleichzeitiger Überalterung der Gesellschaft und mangelndem Personal in Kinderbetreuung und Pflege zu der allerwichtigsten Frage überhaupt: Soll man die Burka verbieten?
Ja, natürlich… wenn das helfen würde die Feinstaubbelastung in den Städten, die extrem steigenden Mieten, die schleichende Geldvernichtung durch Niedrig- und Minuszinsen sowie die Zerstörung unwiederbringlicher, natürlicher Ressourcen zu stoppen… warum nicht? 
Nur leider tut es das nicht. Trotzdem wollen das viele.
Dann wäre es allerdings schön, wenn man aus Jux auch ein paar andere Dinge verbieten könnte: Auf dem Fahrradweg parkende SUVs, im Kulturbeutel aufplatzende Zahnpastatuben, Spekulationen mit Lebensmitteln, Regen an Tagen, wo man frei hat, und vor allem sollte es allen Menschen unter der Androhung der Prügelstrafe streng verboten sein, am Ende von Rolltreppen einfach stehen zu bleiben. Und sich dann auch noch stupide umzusehen wie ein Grottenolm, der zum ersten Mal das Sonnenlicht erblickt. 
Aber, aber, aber… höre ich da schon den mir nicht geneigten Zwischenrufer dazwischen rufen…. aber es geht doch um unsere Werte.
Genau. 
Und was passiert, wenn man unsere Werte mit Füssen tritt? Und sich einfach immer nur die Rosinen herauspickt? Und auf das Gemeinwohl ein großes Krapferl macht? 
Dann passiert… zunächst mal nichts. 
Dann kommt nach Jahren die EU und sagt, dass das so nicht geht und dass man jetzt mal 13 Milliarden Steuern zurückzahlen muss an das Gastland, in dem man sich benimmt wie ein Söldnertrupp im 30jährigen Krieg. 
Und dann kommt der Finanzminister von dem Land und sagt: Er will das Geld gar nicht. 
Da sieht man unsere Werte klar und deutlich: Unsere Werte sind uns solange etwas wert, so lange sie als Sach- und Vermögenswerte immer von der öffentlichen Hand in die private Tasche fließen. Und nie, nie, niemals umgekehrt. Das wäre gegen unsere Kultur.
Aber wie soll man so etwas dem kulturfremden Flüchtling erklären?
Also dem Kriegsflüchtling. 
Der Steuerflüchtling weiß das längst.

Ich flüchte allerdings zur Zeit nicht, ich reise noch. 
Und zwar in diese ausgesuchten, folgenden Orte und Städte, die manchmal so groß sind, dass man sie für Werke eines verrückten, außerirdischen Zuckerbäckers halten könnte. 
Aber nur, wenn man eine sehr blühende Fantasie hat.
Sobald ich jeden Falls vor Ort eintreffe, habe ich stets mein Programm dabei:
„Vom kleinen Mann, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf g’schissen hat“
Zum Beispiel am

Freitag 9.9. - 20:30
DARMSTADT - HalbNeun-Theater
http://www.halbneuntheater.de/inhalt/index_groebner_2016.htm

Samstag 10.9. - 20:00
FRANKFURT/MAIN - KÄS
http://www.die-kaes.com/

Donnerstag 15. bis Samstag 17.9. - 19:30
WIEN - Kabarett Niedermair
http://www.niedermair.at/cms/spielplan/vom_kleinen_mann.html?uri=/spielplan/index.html

Freitag 23.9. - 20:00
ERLANGEN - Fifty-Fifty
http://www.theaterfiftyfifty.de/index.php/veranstaltungen?eid=710711&sd=23-09-2016

Samstag 24.9. - 20:00
TRAUNSTEIN - Nuts
http://www.nuts-diekulturfabrik.de/veranstaltungen.php?fuer=09&id=2812#e2812

Donnerstag 29.9. - 20:30
KARBEN - Kulturscheune
http://www.kik-karben.de/15.html

Freitag 30.9. - 20:00
DÜSSELDORF - Kommödchen
https://www.kommoedchen.de/spielplan/vom-kleinen-mann-der-wissen-wollte-wer-ihm-auf-den-kopf-gschissen-hat/

Freitag 14.10. - 20:00
BAD DÜRRHEIM - Haus des Bürgers

Freitag 21.10. - 20:00
OBERSULM - Haus Obersulm

Sonntag 23.10. - 19:00
OBERHAUSEN - Stroblwirt
http://www.stroblwirt.de/index.php?view=details&id=364%3Aseverin-groebner-qvom-kleinen-mann-der-wissen-wollteq&option=com_eventlist&Itemid=60

Donnerstag 27.10. - 20:00
NEUSTADT a.d. Weinstraße - Hambacher Schloß
http://www.hambacher-schloss.de/alleveranstaltungen/details/265-groebner

Seit neuestem habe ich auch so eine Art Best-Of-Programm (so etwas hat man in meinem Alter, so wie einen Urologen) und das trägt den charmanten Titel:
MICH HÄTTEN SIE SEHEN SOLLEN
und genau das kann man am

Mittwoch 26.10. - 20:00
FRANKFURT/MAIN - Stalburg Theater
http://www.stalburg.de/veranstaltung/Severin-Grobener-Mich-haetten-Sie-sehen-sollen

Und natürlich öffnet auch die LESEBÜHNE IHRES VERTRAUENS wieder ihre Pforten
Mit Tilman Birr, Elis, einem Gast und meiner Wenigkeit
Sonntag 11.9. - 21:00
und 
Sonntag 9.10. - 21:00
FRANKFURT-Sachsenhausen - Elfer
http://www.dielesebuehne.de/

Wer mag, kann auch meine Kolumne in der world-famous Wienerzeitung verfolgen:
http://www.wienerzeitung.at/tagsuche/?q=26516
Oder mich in der freundlichsten Datenkrake seit Geburt der NSA digital mögen
https://www.facebook.com/severingroebner/
Oder natürlich die wundersame Homepage besuchen, die ich mein eigen nennen darf
http://www.severin-groebner.de/index.php
Oder einfach sich das Programm auf CD&DVD kaufen
http://www.einlaecheln.com/product_info.php?products_id=1260&XTCsid=f059c60f4ca0653666a5a4474798bfbe


Insofern würde ich mich freuen, wenn wir uns sehen.
Und wenn nicht, dann bitte - sofern Sie wahlberechtigt sind - wählen Sie nicht jemanden, der gern die Waffen der selben Firma mit sich herumträgt wie der Amokläufer von München.
Nur zur Sicherheit.

In diesem Sinne
Euer
Groebner

Mittwoch, 7. September 2016

Kino: Mein ziemlich kleiner Freund


MEIN ZIEMLICH KLEINER FREUND
Frankreich 2016



Liebe überwindet alle Grenzen mühelos? Von wegen! Diese hintersinnige Komödie mit „Oscar"-Preisträger Jean Dujardin in der Hauptrolle zeigt wie schwer es sein kann, zueinander zu kommen. Ein Mann und eine Frau. Beide haben Erfolg in guten Berufen. Beide sind geschieden. Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Das Glück könnte grenzenlos sein. Doch es gibt ein kleines Problem: Er, der Architekt Alexandre, misst lediglich 1,36 Meter Körpergröße. Sie, Diane, Juristin, überragt ihn um weitaus mehr als eine Kopflänge. Sind die Zwei allein, spielt das keine Rolle. Doch in der Öffentlichkeit begegnen sie Spott und Häme. Mitreißend, charmant, intelligent und zum Heulen schön erzählt.



Regie: Laurent Tirard / Drehbuch: Marco Carnevale / Besetzung: Jean Dujardin, Virginie Efira, Cédric Kahn, César Domboy / Kamera: Jérôme Alméras / Musik: Eric Neveux / Länge: 99 min / FSK: 0









Montag, 5. September 2016

Wallstein: Neues im September



Novalis 
Blüthenstaub
Hg., gestaltet und mit einer Nachbemerkung versehen von Klaus Detjen. Mit einem Text von Hans Jürgen Balmes

Reihe: Typographische Bibliothek
(Hg. von Klaus Detjen); Bd. 13

96 S., ca. 32 S. Farbraum,
engl. Broschur
29,00 €
ISBN 978-3-8353-1669-0

Novalis` poetischer Auftakt ist ein Schlüssel zu seinem Werk und zur Philosophie der Romantik.




Annette Vowinckel
Agenten der Bilder

Fotografisches Handeln
im 20. Jahrhundert

Reihe: Visual History. Bilder und Bildpraxen in der Geschichte (Hg. von Jürgen Danyel, Gerhard Paul und Annette Vowinckel); Bd. 02

480 S., 164, überw. farb., Abb., geb., Schutzumschlag
34,90 €
ISBN 978-3-8353-1926-4

Wie verändert der Ansturm der Bilder im 20. Jahrhundert politisches Handeln und Öffentlichkeit?




Maik Tändler
Das therapeutische Jahrzehnt

Der Psychoboom
in den siebziger Jahren

Reihe: Veröffentlichungen des Zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen (Hg. von Dirk Schumann, Petra Terhoeven und Cornelia Rauh); Bd. 30

504 S., geb., Schutzumschlag
49,90 €
ISBN 978-3-8353-1850-2

Eine Kulturgeschichte des westdeutschen »Psychobooms« der 1970er Jahre zwischen Verwissenschaftlichung des Sozialen und Politisierung des Selbst im Zeichen der 68er.





Arvid Schors 
Doppelter Boden
Die SALT-Verhandlungen 1963-1979

Reihe: Moderne Zeit. Neue Forschungen zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Hg. von Ulrich Herbert und Lutz Raphael); Bd. 27

530 S., 17 Abb., geb., Schutzumschlag
46,00 €
ISBN 978-3-8353-1814-4

Erstmals werden die atomaren Rüstungskontrollverhandlungen des Kalten Krieges als Verständigungsprozess zwischen den Supermächten analysiert. 


Knud Andresen
Gebremste Radikalisierung

Die IG Metall und ihre Jugend
1968 bis in die 1980er Jahre

Reihe: Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte (Hg. von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg); Bd. 56

640 S., 7 Abb., geb., Schutzumschlag
46,00 €
ISBN 978-3-8353-1918-9

Erlebte auch die Arbeiterjugend ein verspätetes »1968«?



Stephan Braese
Jenseits der Pässe: Wolfgang Hildesheimer

Eine Biographie

588 S., 18 Abb., geb., Schutzumschlag
44,90 €
ISBN 978-3-8353-1889-2

Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Hildesheimer am 9. Dezember 2016: Die erste umfassende Biographie eines der wichtigsten Autoren nach 1945.

Samstag, 3. September 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Sexy Music Video




Sexy Music Video

Highlights im Spielplan der Oper Frankfurt im September 2016

(Änderungen vorbehalten)


Sonntag, 18. September 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus Premiere / Deutsche Erstaufführung
DER SANDMANN
Oper in zehn Szenen von Andrea Lorenzo Scartazzini (*1971)
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung: Hartmut Keil; Regie: Christof Loy Mitwirkende: Daniel Schmutzhard (Nathanael), Agneta Eichenholz (Clara / Clarissa), Thomas Piffka (Vater), Hans-Jürgen Schöpflin (Coppelius), Daniel Miroslaw (Lothar)
Weitere Vorstellungen: 24., 30. September, 3., 8., 13., 23. Oktober 2016
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Auftragswerk des Theater Basel; Uraufführung am 20. Oktober 2012, Theater Basel Übernahme der Uraufführungsproduktion
Mit freundlicher Unterstützung der Aventis Foundation Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Sonntag, 4. September 2016, um 19.00 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
CARMEN
Opéra comique in drei Akten von Georges Bizet
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Mark Shanahan / Sebastian Zierer / Björn Huestege; Regie: Barrie Kosky Mitwirkende: Maria Pantiukhova / Paula Murrihy / Gaëlle Arquez (Carmen), Luc Robert / AJ Glueckert (Don José), Guanqun Yu / Karen Vuong (Micaëla), Kihwan Sim / Andreas Bauer (Escamillo), Iurii Samoilov / Sebastian Geyer (Moralès / Dancaïro), Theo Lebow / Michael Porter (Remendado), Elizabeth Reiter / Louise Alder (Frasquita), Judita Nagyová (Mercédès), Thomas Faulkner (Zuniga) u.a.
Weitere Vorstellungen: 10., 11. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 14., 17., 22., 25. September, 1. Oktober 2016, 23., 25. Februar, 5., 10., 17. März 2017
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Mit freundlicher Unterstützung der DZ BANK AG und des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)


Freitag, 23. September 2016, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Zweite und letzte Wiederaufnahme
FALSTAFF
Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Julia Jones / Gaetano Soliman; Regie: Keith Warner Mitwirkende: Željko Lučić (Sir John Falstaff), James Rutherford (Ford), Martin Mitterrutzner (Fenton), Elizabeth Reiter / Kateryna Kasper (Nannetta), Jessica Strong (Mrs. Alice Ford), Paula Murrihy / Claudia Mahnke (Mrs. Meg Page), Anna Larsson (Mrs. Quickly), Hans-Jürgen Schöpflin (Dr. Cajus), Ralf Simon (Bardolfo), Barnaby Rea (Pistola)
Weitere Vorstellungen: 29. September, 2., 7., 9. (15.30 Uhr; mit kostenloser Betreuung von Kindern zwischen 3 und 9 Jahren), 15. Oktober 2016
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 105 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Freitag, 2. September 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Overture for Opticals




OVERTURE FOR OPTICALS

Weltkino: SEITENSPRUNG MIT FREUNDEN (2015)


Deutschland 2015
Genre: Komödie
Regie: Markus Herling
Drehbuch: Silke Neumayer
Kamera: Patrick D. Kaethner
Schnitt: Nils Landmark
Darsteller: Samuel Finzi, Aglaia Szyszkowitz, Fritz Karl, Caroline Peters, Elina Vildanova, Uwe Ochsenknecht
FSK: 12
Kinostart: Videopremiere


SEITENSPRUNG MIT FREUNDEN

Ein Film aus dem letzten Jahr, der mit reichlich Klischeebesatz ein delikates Thema aufgreift: Partnertausch unter Freunden. Angesiedelt im Spitzenverdienersegment der Ärzte, Herzspezialisten mit Auszeichnung, der konservative von ihnen, Paul, seit über 16 Jahren verheiratet mit Julia und pubertierende Tochter im Haus, sehr karrierebewusst auf wissenschaftlicher Jagd nach Auszeichnungen, Marc, der wildere von beiden, muss ein gewisses Schattendasein trotz Kompetenz im Team mit dem egoistischen Freund pflegen und ist seit zehn Jahren mit seiner Freundin Vanessa unterwegs, und zwar auf ganz ungewöhnlichen Wegen. Geld ist reichlich vorhanden, der Konservative ist mit einer ARD-Nachrichtensprecherin verheiratet, wir imaginieren zusammen 60.000 Euro und mehr monatliches Einkommen, die Freundin des Wilden Boutiquebesitzerin.
Letztere haben ein Amusement entdeckt, dass beide libidinös stimuliert, sie gehen zusammen auf Sexpartys mit Gleichgesinnten fremd. Aber immer so, dass der andere es sieht. Das ist wichtig für Vanessa. Sie erleben dadurch äußerst belebende Impulse für die eigene Partnerschaft und sind regelmäßig mit ihrem Liebesleben beschäftigt.
Der konservative Paul hat eher zunehmende Probleme in der Partnerschaft, weil seiner Frau Abwechslung, Kitzel und langer Sex eindeutig fehlt. Sie beklagt sich zunehmend, fragt die Freundin des gemeinsamen Freundes um Rat und erhält auch einen. Dies wird zur fixen Idee, der sich dann alle vier widmen, mit allerlei ethischen und sittlichen Problemen bei den Konservativen, schließlich klappt's, und die Überkreuzsituation ist da, belebt und gefällt, bis ausgerechnet Vanessa durchdreht, weil sie merkt, dass Marc sich heimlich mit Julia trifft.
Julia ist bereits auf dem Rückzug, weil sie beginnt sich in Marc zu verlieben. Vanessa stürmt das Haus von Julia, alle Freizügigkeit im Eimer, banale Eifersucht kommt auf, und ein gewaltiger Streit beendet das Spiel. Das Experiment ist weitgehend misslungen, die Freundschaft auf Eis, aber die Paare bleiben zusammen.
Die Drehbuchautorin Silke Neumayer hat die Unmöglichkeit des anonymen Nebeneinanders für Frauen erneut festgehalten, der Eifersucht und der Monogamie ein weiteres Denkmal gesetzt. Witzig die ganzen Szenen, in denen Paul sich aus seinem konservativen Umfeld bewegt, bei seiner Tochter den Sittenwächter spielt, aber selbst abweicht. Künstlich und klischeehaft die Sexparty, aber die Botschaft ist klar, und wer auch der Meinung ist findet eine witzige Bestätigung in diesem Film. Besonders das Ende mit Rückkehr der Paare, Vanessa mittlerweile schwanger - fragt sich nur von wem, zur normalen Freundschaft bringt eine vertraute Perspektive auf Normalität.



Dienstag, 30. August 2016

Los Angeles: Ruben - der dienstälteste Fahrstuhlführer der Stadt




Ruben's Elevator

Seventy-five year old Ruben Pardo is the oldest elevator manual operator in Los Angeles. For six days a week over the past 40 years, he has helped the patrons of the Art Deco marvel at 5514 Wilshire Blvd “up and down” while enlightening them with positive musings on the simple joys of life. Congrats on 40 years Ruben!

Montag, 29. August 2016

Trikont-Ankündigung: BAAZ von Kofelgschroa

KOFELGSCHROA
BAAZ erscheint am 7.Oktober 2016

und BAAZ meint Matsch, Schlamm and Schleim. Au weh!

Das große Kofelgschroa-Baaz-Konzert gibt’s am 9.Oktober in München in der Alten Kongresshalle. 


„Vorsprung durch entspannte Sonderbarkeit“(Eric Pfeil)

Sonntag, 28. August 2016

Wie war's beim Sonderkonzert der Musikfestspiele Saar 2016?

Orchestre National Lorraine unter der Leitung von Jacques Mercier

Solisten, Orchester und Chöre von Weltruf treffen sich alljährlich in der Saar-Lor-Lux-Region. Im Rahmen der diesjährigen Internationalen Musikfestspiele Saar 2016 fand letzten Mittwoch ein einzigartiges Sonderkonzert in der Saarbrücker Kongresshalle statt. Das lothringische Orchestre National unter der Leitung des sehr engagierten, prämierten und exakten Dirigents Jacques Mercier spielte Werke von Verdi, Puccini sowie Florent Schmitt.

Mit sakralem Tiefgang und gewaltiger Ehrerbietung ans Christliche komponierten die drei Koryphäen aufwändige und tosende Werke, die hintereinander gehört, ein erstaunliches Hörerlebnis bieten.

Verdis TE DEUM für Doppelchor und großes Orchester und Puccinis MESSA DI GLORIA für Tenor, Bariton, Chor und Orchester, das von zwei eigens eingeflogenen koreanischen Chören, ein Männer- und ein Frauen-Chor, die Damen alle in jungfräulichem Weiß wie Bräute, mit getragen wurden, standen vor der Pause auf dem Programm. Gerade Puccinis auf das Agnus Dei folgende Sanctus bot einen solch überzeugenden Höhepunkt, das man spürbar der dargestellten und imaginierten übermenschlichen Kraft gewahr werden konnte. Orchestrale Klangwolken, Getöse und Lautstärke erfassten die Psyche, entfernten sich gleichzeitig von Religion und boten nur noch hohe Kunst. Die koreanischen Sängerinnen und Sänger, schon lange Freunde der europäischen ernsten Musik, interpretierten voller Hingabe und Beteiligung, und das lothringische Nationalorchester zeigte eine sehr überzeugende hohe Qualität. Mit sicherer Hand führte der Dirigent Mercier durch schwierige Passagen und entlockte der Musik die ganze Bandbreite extremer emotionaler Gegensätze.

Nach der Pause dann die ebenso exorbitante Interpretation von Florent Schmitts PSALM 47. Der Komponist begann am Konservatorium Nancy, lernte bei Massenet und Fauré, war mit Debussy, Satie und Ravel befreundet. Er hatte bereits orchestrale Ausbrüche in seinen Kompositionen der Moderne vorweggenommen, die Strawinsky später noch mehr ausbaute und kultivierte. Das heraufziehende 20. Jahrhundert mit all seinem Unheil spürbar. Das große Crescendo des Endes greift die Einleitung auf und kulminiert zum dreifachen Fortissimo triumphal. Auch die Zuhörer der Uraufführung 1906 in Paris waren begeistert. In Saarbrücken ein fulminantes Erlebnis, das wir der Festivalleitung seit September 2013, Bernhard Leonardy, Sohn des Gründers Professor Robert Leonardy, zu verdanken haben.


Auch 2017 wird eine Serie von ungewöhnlichen Konzerten bringen, der Kultur eines bestimmten Landes gewidmet. Theater, Museen, Gastronomie und Einzelhandel bieten ein Begleitprogramm zum gleichen Thema an. Die Veranstaltungen finden im Saarland, in Lothringen, Luxemburg und in Rheinland-Pfalz statt. An völlig unterschiedlichen Orten wie ehemaligen Industriehallen, Schlössern und architektonisch interessanten Kirchen werden Konzerte mit unverwechselbarem Flair geboten. Nehmen Sie sich eine recreative Auszeit. 

Samstag, 27. August 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Männliche Metamorphose



from 

The idea of the morphsuit is to cover the entire body with the suit. Sounds familiar? The next logical step is to replace the morphsuit with the paint, and that's exactly what Neil Curtis does in with THE MAN IN THE MORPHSUIT...

Die aktuelle Selfie-, Chat- und Werbeszene in Zahlen

Facebook Inc., das Unternehmen hinter dem erfolgreichsten sozialen Netzwerk der Welt, dominiert das soziale Netz. Das geht aus einer Erhebung des Statista Digital Market Outlooks hervor. Allein facebook.com erreicht monatlich rund 1,7 Milliarden Nutzer.

Der Facebook Messenger wird von 900 Millionen Menschen regelmäßig genutzt. Hinzu kommen noch 1,5 Milliarden monatlich aktive Accounts bei WhatsApp und Instagram. Dagegen kommt der nächststärkste Konkurrent, Tencent Inc. aus China, zusammengenommen "nur" auf 1.150 Millionen Nutzer.

Marktführer oder Verfolger, eines haben alle Sozialen Netzwerke gemeinsam, sie erreichen ein Millionen- oder sogar Milliardenpublikum. Hier Werbung zu schalten ist also für Unternehmen durchaus sinnvoll. Dementsprechend entwickelt sich auch das Segment "
Social Media Werbung". Allein in Deutschland beläuft sich das Marktvolumen 2016 auf über 400 Millionen Euro.

Infografik: Facebook Inc. dominiert das soziale Netz | Statista



Freitag, 26. August 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Grün, grün, grün ... Alpine Meditation




Alpine Meditation

Weltkino: TAXI TEHERAN


Ein Taxi fährt durch Teheran, filmt die Insassen sozusagen ungewollt durch eine nach innen gerichtete kleine Videokamera und konfrontiert mit Ansichten, Individuen und Schicksalen, als ob es in Teheran so gutgelaunt und normal zuginge wie in einer anderen islamischen Stadt. Aber wo geht es da noch normal zu?
Omid und Panahi (c) Weltkino

Die Leute fliehen oder sind eingeschlossen in Syrien, Jemen, Libyen, Irak, wenden sich ab oder kämpfen in Afghanistan, gehen nach Jordanien, Libanon, Türkei oder ins europäische Ausland oder sterben wie es kommt. Kein Spur von dem restriktiven iranischen System, das bereits in einem religiösen Faschismus kulminierte. Unklare Verhältnisse mit Saudi-Arabien, Unterstützung von schiitischen Terrorgruppen und zu Hause die Scharia, Unterdrückung, Hinrichtungen, im Schutz der Atombombe usw.
Wir erleben eine persönliche, höfliche, humor- und liebevolle, aber auch verdeckt kritische Sichtweise. Ist das Taxi doch eine Enklave der Freiheit, bis es am Ende zu einem Einbruch und Diebstahl der Freiheit kommt.
Nichte Hana (c) Weltkino

Der Regisseur und Hauptdarsteller des Films ist Jafar Panahi, ein Filmemacher, der im Iran Berufsverbot hat, und dennoch heimlich Filme drehte. "Taxi Teheran" ist der dritte Film, den Panahi unbemerkt produzierte und außer Landes brachte, nachdem die einheimischen Filmfestivals ihn nicht zeigten. Die anderen Filme waren "In Film Nist" (Dies ist kein Film, 2011) und "Pardé" (Closed Curtain, 2013).

Als Preisträger der Berlinale 2015 kann Panahi stolz sein, trotz aller Widrigkeiten Meriten für das iranische (teils dokumentarische) Kino zu sammeln.

Die Situation ist eine metaphorische.
Panahi spielt Panahi, Taxifahrer ohne Ortskenntnisse oder Erfahrung statt Filmemacher, es werden Hinrichtung mit einem Taschendieb (der Befürworter ist sozusagen ein ehrbarer Krimineller) und Freiheit mit einer verehrten und real existierenden Menschenrechtlerin (Nasrin Sotudeh, Jg. 1965, eine iranische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin) diskutiert, mit seiner kleinen Nichte Wirklichkeit und Zensur, da sie in der Schule lernt, dass man Dinge, die hässlich und unerwünscht seien, nicht darstellen solle.
Filme als Raubkopien (auch Panahis Filme) vertreibt Omid, ein Liliputaner,
der von allem etwas hat.
(c) Weltkino
Zwei alte Frauen mit ihrem Spleen, einmal im Jahr Goldfische an einem Brunnen auszutauschen, bringen ihn vom Weg ab, und weil sie ihre Geldbörse im Taxi vergessen, schließlich auch noch zum Abstellen des Taxis, das dann von Dieben heimgesucht wird.
Panahi (c) Weltkino

Die Bedeutung von Filmaufnahmen bei der Darstellung von Leid (ein verunglückter Mopedfahrer mit Frau im Taxi), hier ein Dokument des mündlichen Testaments und Versorgungszusicherung für seine Frau durch seine Brüder, ist ein Schlüsselelement in der kaschierten Darstellung von Unterdrückung, Schmerz und Folter, die nicht festgehalten werden dürfen. Weil die Frau eine Kopie des Videos auf alle Fälle will, die Brüder wohl davon erfahren und die Versorgung nicht leisten wollen, kommt es am Ende des Films zu einem Diebstahl der Videokamera, die allerdings ohne Speicherkarte den Dieben nichts nützt. "Dann eben das nächste Mal", bemerkt einer der Diebe auf Motorrad, bevor sie verschwinden. Diese Szene ist humorvoll doppelt besetzt, es kann auch genausogut der Geheimdienst sein, der filmische Erzeugnisse auf seine Art sicherstellen will. Vergeblich.

Auf DVD und Blu-ray vom Weltkino-Filmverleih, Leipzig oder im Kino.



Donnerstag, 25. August 2016

Performance: OPUS I # temporality (2015)



OPUS I # temporality (2015)


a choreographic performance for one body, 
original music and 15 visual art works

duration: 45 minutes
performed and exhibited in: 
Greece, Germany, Colombia, Spain

Owl Art Space gallery
Thespidos 10, Acropolis
Athens

Conception, Choreography, Performance: Spyros Kouvaras
Original Music: Giorgos Kouvaras
Choreographers’ Assistant: Korina Kotsiri

Mittwoch, 24. August 2016

E-Book-Markt: Warten auf "Boom me up Scotty"

2,9 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2016 mindestens ein E-Book gekauft. Das berichtet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in seinem E-Book-Quartalsbericht. Demnach hat jeder Käufer im Schnitt 4,9 E-Books erworben, das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz leicht steigendem Absatz stagniert der Markt insgesamt. Genau wie die Käuferzahl hat sich auch der Umsatzanteil am Publikumsmarkt im vergleich zu 2015 kaum verändert.

Wer E-Books auf den Markt bringen will muss mit enormen Durststrecken und Nichtverkäufen rechnen. Die Fans der praktischen Taschen-E-Bibliothek finden nach wie vor ein riesiges Angebot. Die etablierten Verlage mit sinnvollen, interessanten und Studienangeboten belegen ein festes Segment. Ein Heer von "Anglern" wartet zusätzlich auf wenigstens einen kleinen Fisch. Die Selfpublisher, Like-to-bes, Poets und Me-toos stehen mit an. Im Facebook-Milieu sollen einige schwache Verkäufe auf privater Basis stattfinden.

Infografik: Ausgewachsen? Deutscher eBook-Markt stagniert | Statista




Montag, 22. August 2016

Mainz: 12. rheinland-pfälzische Künstlermesse „KUNST direkt“

Kunst direkt schauen

Vom 2. bis zum 4. September findet in der Mainzer Rheingoldhalle auf mehr als 7.000 qm die zwölfte rheinland-pfälzische Künstlermesse „KUNST direkt“ statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 170 eingereichten Bewerbungen 99 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Hinzu kommen neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Jungen Positionen“, die in einer kuratierten Sonderpräsentation eine vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Ausstellungsfläche erhalten.

Neben aufstrebenden Talenten sind zahlreiche etablierte Künstlerinnen und Künstler dabei, wie Thomas Brenner, Delef Böhmer, Klaus Maßem, Barbara Rumpf, Susanna Storch oder Hedda Wilms. „Die Kunstmesse bietet einen aufregenden Überblick über die zeitgenössische Szene. Sie zeigt einen interessanten Querschnitt von dem, was die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz insgesamt zu bieten hat. Gleichzeitig stellt die Messe ein wertvolles Selbstvermarktungsforum dar, auf dem sich Künstlerinnen und Künstler kunstinteressierten Käuferinnen und Käufern präsentieren können“, so Kulturminister Konrad Wolf. Besonders gelte dies für junge kreative Köpfe, die ihre Arbeiten im Rahmen der „Jungen Positionen“ vorstellten.

Diese Sonderschau, die erstmals 2010 mit großem Erfolg eingeführt wurde, wird diesmal kuratiert von dem Wiesbadener Galeristen Björn Lewalter mit Unterstützung von Sylvia Richter-Kundel und Anne-Marie Sprenger vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. Gezeigt werden auf einer vom Land geförderten Ausstellungsfläche herausragende Arbeiten der jungen Künstlergeneration aus Rheinland-Pfalz. „Sich sicher auf dem Kunstmarkt bewegen und die eigene Kunst vermarkten zu können, gehört zu einer guten Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses ausdrücklich dazu“, so Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Daher sei es auch wichtig, jungen Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten und sie mit einem kunstinteressierten Publikum zusammenzubringen.

Mit 48 Künstlerinnen und Künstlern stellt die Sparte Malerei auf der 11. „Kunst direkt“ das größte Kontingent, gefolgt von der der Grafik (36) und Bildhauerei/Plastik (14). Die übrigen Kunstschaffenden decken die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab. Aufschlussreich ist auch ein Blick auf das breite Altersspektrum. Der jüngste Teilnehmer wurde 1988 geboren, der Älteste im Jahr 1925. Die meisten Künstlerinnen und Künstler kommen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Landkreis Mainz-Bingen (26), gefolgt von Kaiserslautern (8) und Bad Kreuznach (5). Die weiteren Künstlerinnen und Künstler sind über die übrigen Landkreise verteilt. Insgesamt zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihren Wohnsitz mittlerweile außerhalb von Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 28 Künstlerinnen und Künstlern liegt der Anteil derer, die sich erstmals erfolgreich für die „KUNST direkt“ beworben haben, bei einem guten Viertel.

Besucherinnen und Besucher können sich neben den regulären Kojen der Künstlerinnen und Künstler auch wieder auf verschiedene Sonderpräsentationen freuen: Stefan Budian stellt sein Ruanda Treasure Painting vor, das während eines Stipendienaufenthaltes in Kigali in Zusammenarbeit mit 17 ruandischen Künstlerinnen und Künstlern als multimediales Schatzbild entstanden ist.

Die Filmklasse der Kunsthochschule Mainz zeigt in einer Retrospektive eine Auswahl studentischer Arbeiten aus den Jahren 1995 – 2016, ergänzt um ausgewählte Kurzfilme von Prof. Harald Schleicher, der zudem mit seiner Installation „fliozan“, einer audiovisuellen Reise entlang der wichtigsten deutschen Flüsse, präsent ist.

Das Institut für künstlerische Keramik und Glas (IKKG) und dessen Ausbildung haben mittlerweile eine weltweite Reputation erworben, und diese Internationalität zeichnet sich auch bei der Zusammensetzung der Studierenden ab, die auf der Kunst direkt zeigen, welchen kreativen Raum sie beim IKKG vorfinden.

Das Künstlerhaus Schloss Balmoral zeigt in seiner One-Artist-Show Arbeiten der Künstlerin Stefanie Klingemann, die 2015 Stipendiatin des Künstlerhauses war.

Daneben informieren der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz und der Berufsverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz über ihre Institutionen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht eine Standfläche von 16 Quadratmetern zur Verfügung.

August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH, freut sich, dass das Unternehmen zum wiederholten Male mit der Durchführung der Messe betraut worden ist. „ Die langjährige Zusammenarbeit mit den Akteuren und Organisatoren der KUNST direkt hat die rheinland-pfälzische Künstlermesse zu einer Messe gemacht, die aus Mainz nicht mehr wegzudenken ist. Die großzügigen und lichtdurchfluteten Foyers der Rheingoldhalle sind für die Präsentation der Kunstwerke ideal geeignet“, so Moderer.

Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Die „KUNST direkt“ öffnet an allen drei Tagen ihre Pforten um 12 Uhr. Während die Messe am Freitag und am Sonntag bis jeweils 19 Uhr besucht werden kann, gibt es verlängerte Öffnungszeiten am Samstag: Alle Kunstinteressierten haben hier bis 21 Uhr die Chance, sich einen Eindruck von der Vielseitigkeit der Kunst in Rheinland-Pfalz zu verschaffen.

An allen Messetagen werden zu festen Zeiten Führungen für Erwachsene angeboten, besondere Führungen für Schulklassen werden nach Terminvereinbarung organisiert. Für alle Sieben- bis 18-Jährigen wird eine Karte zum Sonderpreis von 5,00 Euro angeboten. Das pädagogisch betreute Kinderprogramm ermöglicht es auch Familien mit jüngeren Kindern die Messe zu besuchen.

Eintrittskarten zur „KUNST direkt“ sind an der Tageskasse erhältlich. Zusätzlich wird ein Online-Katalog aufgelegt.

Weitere Informationen: www.kunst-direkt.rlp.de