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Mittwoch, 19. Juni 2013

Heute Abend im Radio: SCHLAF von Haruki Murakami


19.06.2013    I    21:33 Uhr    I    Dradio Kultur, Hörspiel 

Schlaf
Von Haruki Murakami

Aus dem Japanischen von: Nora Bierich 
Bearbeitung und Regie: Beate Andres
Komposition: Andreas Lück 

Mit: Karin Pfammatter, Oliver
Masucci, Konstantin Graudus
und Jerome Graudus 
Ton: Ulrich Poggensee 
Produktion: NDR 2002 
Länge: 52'27

Es ist ein in Routine erstarrtes, ödes Leben, das die etwa 30-jährige Ehefrau eines erfolgreichen Zahnarztes und Mutter eines Kindes führt. Eines Tages wird sie von einer rätselhaften und andauernden Schlaflosigkeit erfasst. Doch verspürt sie keinerlei Müdigkeit. Statt zu ermatten, fühlt sich ihr Körper kräftiger an, jünger. Nachts gewinnt sie, unbemerkt von Ehemann und Sohn, ein zweites geheimes Leben. Sie entdeckt ihre frühere Leidenschaft für die Literatur wieder, trinkt Cognac, unter­nimmt einsame Autofahrten.

Haruki Murakami, 1949 geboren, populärer japanischer Autor. Seine Bücher erhielten zahlreiche Preise, wurden in rund 40 Sprachen über­setzt. Er führte ein paar Jahre eine Jazzbar in Tokio, arbeitete als Übersetzer und Gastprofessor an US-amerikanischen Universitäten.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Heute Abend im Radio: Über dem Tal. Von Rebecca Schnyder

12.06.2013   I   21:33 Uhr   I   Dradio Kultur, Hörspiel 

Über dem Tal
Von Rebecca Schnyder

Regie: Judith Lorentz 
Mit: Bettina Kurth, Tino Mewes 
Ton: Kaspar Wollheim 
Produktion: SWR 2012 
Länge: 35 '23

Mit zwölf Jahren ist Julia aus den Schweizer Bergen fortge­zogen. Jetzt ist sie Mitte 20, lebt in der Stadt und führt das, was man ein modernes Leben nennt. Aber eigentlich weiß sie nicht, wo sie hingehört. Zum ersten Mal seit ihrem Umzug fährt sie in ihr Heimatdorf, um ihren Freund aus Kindertagen zu besuchen: Stefan, der Bauer geworden und auf dem elter­lichen Hof geblieben ist. Doch das vermeintliche Idyll ihrer Kindheit sucht Julia dort ver­gebens. Über dem Tal begegnen sich mit Julia und Stefan zwei Welten.

Rebecca C. Schnyder, 1986 in Zürich geboren. Studierte Theater­wissenschaft und Germanistik. Seit 2009 freie Autorin. 2010 wurde sie in der Sparte Literatur mit dem Werkpreis der Ausserrhodischen Kulturstiftung (Appenzell) ausge­zeichnet. Mit dem Text "Schiffbruch", auf dessen Grundlage das Hörspiel "Über dem Tal" entstanden ist, war sie beim Dramatikerworkshop "stückemarkt" des Berliner Theatertreffens 2011 eingeladen.

Montag, 3. Juni 2013

Heute Abend im Radio: DER TOD DES PHILATELISTEN von Geoffrey Bellman und John Whitney

03.06.2013    I    21:33 Uhr    I    Dradio Kultur, Kriminalhörspiel 

Der Tod des Philatelisten
Von Geoffrey Bellman und John Whitney

Regie: Miklös Konkoly
Mit: Hans Quest, Hans Timerding, Hans Helmut Dickow, Marianne Simon, Peter Herzog u.v.a.
Produktion: SDR 1963
Länge: ca. 56'

Jango Smith lehrt an der Uni­versität in Nairobi Kriminologie und möchte die Arbeit von Scotland Yard kennenlernen. Das passt Inspektor Cochrane gar nicht. In welcher Abteilung soll er Smith bloß unterbringen?
Da klingelt das Telefon: Der unter Mordverdacht stehende Stanley Fletcher will in vier Tagen England verlassen. Nur ein Alibi verhinderte seine Ver­urteilung. Der Tote, ein Nacht­wächter, lag vor einem geöffneten Tresor, dessen Inhalt nicht an­gerührt wurde; neben ihm sein nicht sehr wertvolles Brief­markenalbum. Ein offener Fall, nicht gelöst. Jango Smith bittet Cochrane kurzerhand um die Akte und rekonstruiert die Er­eignisse.

Die beiden Drehbuchautoren, Geoffrey Bellman und John Whitney, haben in den 196oer-Jahren viele Folgen der britischen TV-Krimiserie "Mit Schirm, Charme und Melone" geschrieben.

Sonntag, 26. Mai 2013

Morgen Früh im Radio: Kurzstrecke 14 - Feature, Hörspiel, Klangkunst


27.05.2013   I   0:05   I   Freispiel (Ursendung) 

Kurzstrecke 14
Feature, Hörspiel, Klangkunst

Zusammenstellung:  Barbara Gerland, Ingo Kottkamp,
Marcus Gammel 
Produktion:  Autorenproduktion/D Kultur 2013 
Länge:  54 '30

Die Kurzstrecke präsentiert einige aktuelle Ansätze zwischen Klangkunst, Hörspiel und Feature.

Familie eines Tages
Von Suzanne J. Hansel, Garsten Schneider
Familienaufstellung nach 24 Stunden Deutschlandradio



Hellwach. Dichterstim­men im Gespräch
Von Birgit Ramsauer
Stimmen der Gruppe 47

Ätherkrieg
Von Tim Müller 
Propagandasender im Wettstreit

Rayya Badran
(In)action
Von Rayya Badran 

Bag of Cassettes
Von Basel Abbas
Zwei Stücke libanesischer Audiokünstler

Außerdem:
Neues aus der Wurfsendung
mit Julia Jieke
Basel Abbas
Wiederholung am 14. Juni 0.05 Uhr

Heute Abend im Radio: Johan vom Po entdeckt Amerika (Hörspiel)



26.05.2013  I  18:30 Uhr  I  Dradio Kultur, Hörspiel

Johan vom Po entdeckt Amerika
Von Dario Fo

Aus dem Italienischen von: Peter O. Chotjewitz 
Bearbeitung und Regie: Richard Hey 
Komposition: Robert Lenox 
Mit: Otto Mellies 
Ton: Christoph Bette 
Produktion: RIAS Berlin/RB 1993 
Länge: 88'41

»Im Frühjahr 1992 hörte ich Dario Fo in einem Theater in Genua von "Johan Padan a la descoverta de le Americhe" er­zählen. Zuerst berichtete er, wie er mit Hilfe von Chroniken und alten Dokumenten an die Ge­schichte gekommen war. Und dann war er plötzlich, mit dem Geschrei der Seeleute in Venedig, schon mittendrin in dieser Ge­schichte von dem Jungen aus Bergamo, der auf einem der Columbus-Schiffe als Vieh­knecht nach Amerika gerät und unglaubliche Abenteuer zu be­stehen hat.« (Richard Hey, 1926-2004)
In der Neuen Welt angekom­men, schlägt sich der Junge auf die Seite der Indianer. Sein Alter verbringt er in einem kleinen Dorf als Schamane.

Dario Fo, geboren 1926 in Leggiuno-Sangiano, italienischer Satiriker, Theaterautor, Regisseur, Bühnenbildner, Komponist und Schauspieler. 1997 Literatur-Nobelpreis.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Heute Abend als Hörspiel: Kreuzworträtsellöserin



22.05.2013   I   21:33 Uhr   I   Dradio Kultur, Hörspiel

Der Traum der
Kreuzworträtsellöserin
Von Michael Schulte

Regie: Horst H. Vollmer 
Komposition: Peter Zwetkoff 
Mit: Ingrid Andree, Brigitte Mira,
Rolf Hoppe, Uwe Friedrichsen,
Tana Schanzara, Bodo Primus
u.a.
Ton: Helmuth Schick 

Produktion: HR/MDR 1993
Länge: 52'32



Herbert ist tot. Elfriede ist 67. Tag für Tag sitzt sie in ihrer So­faecke mit ihren Heftchen. Kreuzworträtsel. "Norwegischer Polarforscher - Amundsen". "Galaxis im nördlichen Sternenhimmel - Andromedanebel". Schon erscheinen Captain Kirk und Mr. Spock. Größter Strom Europas. Elfriede reist zu den einsamen Steilufern der Wolga, hört die Schiffer nachts am Feu­er ihre traurigen Lieder singen. Karthagischer Feldherr. Hannibal bietet ihr sein Geleit an. Heinrich, der Förster. Hugo, der Auswanderer. »Wir müssen El­friede anrufen«, meint Hildegard, Schreckschraube mit Doppel-k. »Wir müssen sie besu­chen«, findet Gertrud. Plötzliches Unwohlsein - Kollaps. Letzte Wohnstatt - Grab.


Michael Schulte, geboren 1941 in München. Übersetzer und Schriftsteller, Pseudonym Max Puntila. Seit 2010 schreibt er nur noch für den Rundfunk und ist hauptberuflich Maler.

Sonntag, 19. Mai 2013

Heute Abend: Pedro Claver im Prüfstand bei Hubert Fichte


 19.05.2013  I  18:30 Uhr  I  Dradio Kultur Hörspiel

Großes Auto für den Heiligen Pedro Claver
Von Hubert Fichte



Regie: Peter Michel Ladiges
Mit: Matthias Formier, Roben Rathke,

Dieter Barsche, Horst Michael
Neutze u.a.
Ton: Günter Genz
Produktion: SFB/NDR/SDR 1981
Länge: 89'25


Der Jesuitenpater Pedro Claver lebte von 1580 bis 1645. 24 Jahre seines Lebens brachte er in Cartagena de Indias zu, einem der Hauptumschlagplätze für Sklaven in der Neuen Welt. Er hat die wesentlichen Sklavenaufstände Kolumbiens und die Gründung des unabhängigen afrikanischen Dorfes San Basilio miterlebt und selbst - der Fama nach - 300.000 Afrikaner christianisiert.
In seinem dokumentarisch angelegten Hörspiel ruft Hubert Fichte Propheten und Eroberer, Kirchenfürsten und Sklaven­händler zu Zeugen auf - für und gegen den heiligen Pedro Claver. Fichte zeigt den Täufer und Helfer der Schwarzen im Widerspruch zu einer Kirche, die ihn durch die Sanktionierung des Sklavenhandels zugleich zum Instrument der Unterdrückung machte: nicht nur die Körper, auch die Köpfe der Afrikaner wurden »kolonisiert«.

Hubert Fichte (1935-2986,), Schrift­steller und Ethnograph. Aus Reisen und anthropologischen Studien u.a. in Bahia, Haiti und Trinidad gingen zahlreiche Veröffentlichungen und Radioarbeiten hervor: "Das Waisenhaus" (1965), "Xango" (1976), "Die Geschichte der Empfindlichkeit" (1987).

Donnerstag, 9. Mai 2013

Hörspiel bei Dradio Kultur heute um 18:30 Uhr: Die Schwestern Jouet von Ilse Aichinger


09.05.2013  I  18:30 Uhr  I  Dradio Kultur  I  Hörspiel

Die Schwestern Jouet
Von Ilse Aichinger

Regie: Otto Düben
Mit: Jutta Lampe, Ruth Hausmeister,

Edda Seipel
Produktion: SDR 1986
Länge: 62 '10


Drei Frauen sitzen beieinander, reden und erfinden ihre eigene Welt - sie erfinden Küstenlinien, Wüsten, Kindergärten, Kannibalen und Giraffen. Rosalie, Anna und Josepha heißen die Schwes­tern Jouet. Eine der Schwestern scheint unter einer Art Erfin­dungszwang zu stehen. Doch nicht immer finden diese Erfin­dungen den Beifall der anderen. Sie entwickeln ein Eigenleben, scheinen die Frauen zu bedrohen. Vorwürfe werden laut, bis die Er­finderin die Schwestern wieder zurück in die Erinnerung schickt, die sie wiederum selbst erfindet. Haben die Schwestern nun wirk­lich existiert oder wurden sie bloß zum Trost gegen Finsternis und Alleinsein erfunden?

Ilse Aichinger, geboren 1921 in Wien, Schriftstellerin, lebt in Wien. Zuletzt: >Vor dem Verschwinden. Zu keiner Stunde< (DLF 2001).

Anschließend:
Ausschnitt aus der Inszenierung desselben Textes von 1969 mit Elisabeth Flickenschildt, Blondine Ebinger und Crete Mosheim, Regie: Ludwig Cremer
(WDR/BR/SDR/ORF)

Mittwoch, 8. Mai 2013

Heute Abend im Dradio Kultur: STÜCK FÜR STÜCK


08.05.2013  I  21:33 hr  I  Dradio Kultur  I  Hörspiel (Ursendungen)

In Kooperation mit dem Theatertreffen-Stückemarkt

Stück für Stück


Von Autoren des Stückemarkts des
Berliner Theatertreffens

Regie: Diverse
Mit: N. N. 
Produktion: DKultur 2013 
Länge: ca. 89'

50 Jahre Theatertreffen, 35 Jahre Stückemarkt, 5 Jahre "Theatertext als Hörspiel", ausgelobt von Deutschlandradio Kultur!
In diesem Jahr zieht der Stückemarkt Bilanz. An 35 Autoren, die markante Positionen in der Entwicklung des Stückemarkts vertreten, bzw. die "Neue Dramatik" repräsentieren, wurden Werkaufträge zum Thema "Verfall und Untergang der westlichen Zivilisation?" gegeben. Aus den Einreichungen an Kurzstücken - zum Beispiel Monologe, Dramolette oder Soundinstallationen - werden fünf bis sechs Texte, die das Spektrum definieren, zur Hörspielproduktion auserkoren.

Präsentiert werden die Hörspiele nicht nur dem Radiopublikum, sondern auch während des Theatertreffens in der vom Stückemarkt bespielten historischen PanAm Lounge, Berlin.

Dienstag, 7. Mai 2013

Morgen Früh um 00:05 Uhr im Dradio Kultur: KURZSTRECKE 13, Rundfahrt durch die Hörkunst-Genres


08.05.2013  I  00:05 Uhr  I  Dradio Kultur  I  Feature 

Kurzstrecke 13
Feature, Hörspiel, Klangkunst

Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp,
Marcus Gammel 
Produktion: Autorenproduktion/DKultur 2013 
Länge: 54'30

Einsteigen zur Rundfahrt durch die Hörkunst-Genres. Dradio Kultur präsentiert Autorenproduktionen jenseits der Schemata und diesseits der Abendfüllung. 

Die Stationen:

Playing the game
Von Corden Fehlhaber
Das Leben ein (Computer-) Spiel

Walküre Miniaturen
Von Michael Ambras
Hojotoho kann ich auch!

Buzzer
Von Annette Scheid
Zahlen und Töne aus dem Äther


Außerdem:
Neues aus der Wurfsendung
mit Julia Tieke

Sonntag, 5. Mai 2013

Hörspiel heute Abend: Der Plan von der Ab­schaffung des Dunkels (2)


5. Mai 2013  I  18:30 Uhr  I  Hörspiel Dradio Kultur
Der Plan von der Ab­schaffung des Dunkels (2)
Der Stillstand der Zeit 
Von Peter Hoeg

Aus dem Dänischen von: Angelika Gundlach
Bearbeitung und Regie: Hermann Naber
Komposition: Cornelius Schwehr
Mit: Sebastian Rudolph, Ludwig

Trepte, Rosalie Thomass, Thomas
Hatzmann, Kirstin Petri u.a.
Ton: Andreas Mammitzsch
Produktion: SWR 2007
Länge: 69 '07 Min.


Der Plan, der an Biehls Privat­schule realisiert werden sollte, »betraf das ganze Universum ... Alle waren sie sicher, dass sie ewige Werte verteidigten. Sie sprachen es nicht direkt aus, vielleicht dachten sie es auch nicht direkt. Aber irgendwo untereinander waren sie absolut sicher, dass sie recht hatten, und dass ihre Ideen und Gedanken mit künftigen Generationen von Kindern, die erwachsen wurden, hinaus in die Welt fliegen und sich über das Land verbreiten würden, und darüber hinaus, vielleicht bis zu den Mauren. Dass man eines Tages ... alle da­zu bringen konnte, ihre Ideale von Fleiß und Präzision zu respektieren, und dann würden alle Lebewesen im Universum friedlich zusammenleben«. (Peter Hoeg)

Sonntag, 28. April 2013

Heute Abend im Radio: DIE DICHTE von Marie NDiaye

28.04.2013  I  18:30 Uhr  I  Dradio Kultur


Die Dichte
Zweisprachige Radio­fassung der Bühnen-Performance mit dem Text 

"Y penser sans cesse"
Von Marie NDiaye


Aus dem Französischen von: Claudia Kaischeuer 
Funkeinrichtung: Stefanie Lazal 
Realisation: Stefanie Lazal, Denis Cointe 
Komposition: Denis Cointe, Sebastien Capazza, Frederick Cazaux 
Mit: Marie N'Diaye, Bibiana Beglau 
Ton: Jean Szymczak 
Produktion: DKultur 2012 
Länge: 52 '48

Das Langgedicht "Unablässig daran denken" ist der Monolog einer jungen Frau, die, fremd im Land, mit ihrem Kind an der Hand Berlin entdeckt. Sie ver­knüpft Kindheitserinnerungen mit den aktuellen Bildern, die ihr begegnen. Sie findet die "Stolpersteine", mit den Namen und Daten von deportierten und ermordeten jüdischen Familien. Auch in ihrer Wohnung lebte einmal ein jüdischer Junge.
 

© F. Desmesure
"Die Dichte" wurde erstmals 2010 in Bordeaux als Video-Musik-Text-Performance gezeigt.
Marie NDiaye, 1967 geboren, Autorin, französisch-senegalesischer Abstammung, lebt seit 2007 in Berlin.

Mittwoch, 24. April 2013

Heute Abend bei Dradio Kultur: Koch mit mir heute Nacht

24.04.2013  I  21:33 Uhr   I  Dradio Kultur
Hörspiel


Koch mit mir heute Nacht
Von Gunilla Abrahamsson
Aus dem Schwedischen von: Rainer Clute

Martin Engler 

Musik: Thomas Hartmann, Ralph
Hufenus, Joe Bauer, Dieter
Fischer, Martin Eichberg und
Martin Engler
Mit: Carmen-Maja Antoni, Clara
Fischer-Heinze, Gunilla Abrahamsson,
Dieter Fischer, Martin Engler
Ton: Martin Eichberg 

Produktion: DKultur 2010
Länge: 54 '11 Min.


Wenn sie nach dem Albtraum nicht mehr schlafen kann, kocht sie mitten in der Nacht leckere Brennnesselsuppe und verrät uns das Rezept. Als Nachkriegskind hat sie es bei schwedischen Pflegeeltern gelernt. Das Kinder­glück endete mit der Rückkehr nach Deutschland zur Mutter. Es gab Schläge, obwohl sie im­mer die Teppichfransen ge­kämmt hat. Das Gedächtnis ist das Ding, mit dem man vergisst. Inzwischen ist sie eine alte Frau. Auf der Suche nach dem Salz für die Suppe stößt sie auf das Tagebuch ihrer Mutter.
Ein Hörspiel für Carmen-Maja Antoni und eine Koch­sendung der besonderen Art.


Gunilla Abrahamsson, geboren 1945 in Norrköping, schwedische Schauspielerin. Arbeitet seit den 1990er-Jahren als Autorin und Regisseurin, schreibt und inszeniert Hörspiele für Sveriges Radio.

Sonntag, 21. April 2013

Heute Abend im Radio: Von Stimmpersonen und Zeitgestalten - Werner Klippert zum 90. Geburtstag

21.04.2013  I  18:30 Uhr  I  Hörspiel (Ursendung)  I Dradio Kultur

Werner Klippert zum
90. Geburtstag am 22. April


Von Stimmpersonen und Zeitgestalten
Von Jochen Meißner

 

Regie: der Autor 
Mit: Werner Klippert u.a. 
Produktion: DKultur 2013
Länge: ca. 80'

 

Als am 29. Oktober 1923 der "Deutsche Unterhaltungsrundfunk" auf Sendung ging, war Werner Klippert ein halbes Jahr alt. Das erste elektronische Mas­senmedium sollte sein Leben bestimmen. Zunächst als Hör­spielkritiker, später als Hör­spielautor, dann als Hörspiel­dramaturg und Hörspielchef beim Saarländischen Rundfunk. Als einer der wichtigsten Hör­spieltheoretiker widmete er sich der einzigen originären Kunst­form des Radios. Der archime­dische Punkt des Hörspiels ist für Klippert die Stimme. Sie ist nicht nur Mittel zum Zweck der Wortproduktion, sondern wird als "Stimmperson" zur Gestalt eines optisch Gestaltlosen.
Klipperts Buch "Elemente des Hörspiels" erschien 1977. 2012 wurde es in überarbeiteter Form neu aufgelegt.

 

Jochen Meißner, geboren 1966, Hörspielkritiker und Feature-Autor.

Montag, 15. April 2013

Heute Abend: Kriminalhörspiel Der heilige Eddy auf Dradio Kultur

Kriminalhörspiel 
Der heilige Eddy
Von Jakob Arjouni

 

Regie: Judith Lorentz 
Ton: Martin Eichberg 
Darsteller. Matthias Matschke, Claudia
Eisinger, Mex Schlüpfer, Milian
Peschel u.a. 

Produktion: DKultur 2010 
Länge: 56'13
 

Das hat der kleine Gauner Eddy wirklich nicht gewollt. Er lügt und betrügt, er klaut und haut notfalls auch zurück. Aber dass der verhasste Spekulant König bei dem Handgemenge im Hausflur so unglücklich stürzt, war nicht eingeplant. »Ich habe Horst König umge­bracht, ich fass' es nicht.« Nach dem ersten Schock überdenkt Eddy seine ausweglose Lage und die vielen Fragen, die man ihm stellen wird: »Kriminalpolizei, guten Tag. Sie sind also Eddy Stein, Straßenmusiker, vorbestraft und haben zur Tatzeit das Haus betreten. Erzählen Sie mal ...« Die Leiche muss weg, be­vor die Bodyguards Argwohn schöpfen. Bald spricht ganz Berlin über den Mordfall König und die zweifellos politischen Tatmotive.

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt/Main, starb am 17. Januar nach einer schweren Krankheit in Berlin. Romane, Theaterstücke und Hörspiele: Happy Birthday, Türke! (SWF 1989), deutscher Krimi-Preis 1992 für Ein Mann, ein Mord (SWF 1991), Kismet (SWR/WDR 2002).


Sonntag, 31. März 2013

Heute Abend 20:05 Uhr: Die Poesie? Ich pfeif auf sie! (Hörspiel Dradio Kultur)


31.03., 20:05 Uhr
Freistil
Die Poesie? Ich pfeif auf sie!
Eine Revue für Walter Mehring

Von Dorothee Schmitz-Köster und Walter Weber
Regie: Christiane Ohaus 

Produktion: RB 2011

Seine späten Lebensjahre ver­brachte Walter Mehring (1896-1981) zurückgezogen in einem kleinen Hotelzimmer in Zürich. Krank und verbittert führte er die Existenz eines nach 1945 zu Unrecht Vergessenen. Dabei hatte Kurt Tucholsky über ihn gesagt: »Wenn eine Zeit einen neuen Dichter hervorgebracht hat: Hier ist er.« Tatsächlich ge­hört Walter Mehring zu den wenigen genialen Satirikern Deutschlands. Entscheidend beeinflusst von Expressionismus und Dadaismus reüssierte er während der Weimarer Republik als Journalist, Lyriker und Kaba­rett-Autor mit unverwechselbarem Stil. 1933 zwangen ihn die Nazis ins Exil nach Frankreich und später in die USA. Nach seiner Rückkehr nach Europa blieb er ein Außenseiter im Literaturbe­trieb. Dorothee Schmitz-Köster und Walter Weber erinnern mit einer akustischen Revue an den »Sprachkünstler ersten Ranges« (Friedrich Dürrenmatt). Neben Walter Mehring sind mit per­sönlichen Erinnerungen zu hören: die Schauspielerinnen Gisela May und Gisela Zoch-Westphal, der Kabarett-Historiker Volker Kühn und der Schriftsteller Peter K. Wehrli
sowie bedeutende Werkinterpreten.

Dienstag, 26. März 2013

Heute Abend um 20:10 Uhr: Am Ufer der Schönsten (Hörspiel Dradio Kultur)

Renoir
26.03., 20:10 Uhr
Hörspiel
Am Ufer der Schönsten
Von Franziska Walther
Anouschka Trecker
Komposition: Andrea Neumann
Mit Bernhard Schütz, Peter Kurth, Linda Olsansky, Cathlen Gaivlich, Jennipher Antoni, Gerd Grasse, Merten Schroedter
Ton: Jean Szymczak
Produktion: DKultur 2012
Länge: 30'49 Min.


"Dinge, die Sie nie zuvor ge­sehen haben, können Sie sich nur noch erträumen", weiß der Erzähler und erzählt von dem Dorf Kptzssssssch, wo es einen Spanner gibt. Der alte Miroslaw steigt noch immer den Weibern nach und sammelt heimlich Fotos von ihnen.
Nun aber will er eine unbe­kannte Schöne gesehen haben. Ganz hell sei sie gewesen, sagt er, wie ein Geist. "Sie ver­schwimmt mir vor den Augen." Kommt das vom Fusel oder ist Miroslaw endgültig verrückt? Adele baut ihm eine Falle für die Unbekannte und legt sich mit ihm auf die Lauer.


Franziska Walther, geboren 1983, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in
Hildesheim. Am Ufer der Schönsten ist ihr erstes Hörspiel.


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Dienstag, 19. März 2013

Heute Abend: EINGEHÄNGT (Hörspiel) von Anthony Minghella


Hörspiel, 19.03.2013, 20:10 Uhr
Eingehängt
Von Anthony Minghella
Aus dem Englischen von: Ringa Roppel 

Regie: Walter Adler 
Mit: Peter Lohmeyer und Giulietta Odermatt 
Produktion: DLF/SWF/WDR 1989
Länge: 16'40 Min.

Ein Zweipersonenstück. Er und sie in einem quälenden Telefondialog, in einem Hin und Her von Gereiztheiten und Miss­verständnissen, Liebeserklärungen und Lügen. Ein telefonisches Minidrama, das in aller Kürze die komplexen Probleme einer Beziehung offenbart.

Anthony Minghella (1954-2008), britischer Filmproduzent, Dreh­buchautor, Filmregisseur (9 Oscars für Englischer Patient 1996), Dramatiker, Hör­spiel-Autor, Theater- und Opern-Regisseur.



Hang Up
Originalfassung in Englisch

Robert Cooper
Mit: Anton Lesser und Juliet Stevenson
Produktion: BBC London 1988 

Länge: 18'50 Min.
Das Stück erhielt 1988 den Prix Italia.



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