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Samstag, 11. März 2017

Statistik: Der rüde Ton in sozialen Wettkampfarenen


Über soziale Netzwerke kann man mit Freunden in Kontakt bleiben, Meinungen austauschen oder Nachrichten lesen – oder das eigene Profil pflegen. Dass alle dabei die bestmögliche Version ihrer selbst darstellen ist klar. Und das kann unglücklich machen, denn die meist sorgfältig ausgewählten Fotos, Postings und Orte, an denen man gewesen ist, stehen selten repräsentativ für das Leben, das wirklich geführt wird. Eine Umfrage des Softwareunternehmens Kaspersky unter fast 17.000 Befragten aus 18 Ländern weltweit zeigt, warum sich viele nach der Nutzung von Social Media schlechter fühlen. 

Für 61 Prozent der Befragten ist das der Fall, wenn sie jemand „entfreundet“ hat. 59 Prozent schlägt es auf das Gemüt, wenn sie ein Foto von einer Party sehen, zu der sie nicht eingeladen waren. Und ganze 57 Prozent haben generell das Gefühl, dass das Leben der anderen besser ist, wie die Grafik von Statista zeigt. Social Media hat zwar das Potenzial Menschen näher zusammenzubringen – glücklicher sind sie dabei aber nicht unbedingt. 

Mobbing und Spionage aller Art ist dort Alltag. Unliebsame Personen, Politiker, Freunde, Bekannte werden desavouiert und Sachverhalte zurechtgebogen, Naziparolen und Ausländerhetze gaukeln eine Mehrheit vor, die es nicht gibt (wobei die sozialen Rand-/Problemgruppen in Sachen Social Media und Handykommunikation ganz vorne liegen), Sexkontakte und Dating werden stark genutzt, Produkte, Dienstleistungen und Kunstwerke werden angeboten, wobei die Qualität oft arg fehlt, Künstler bevölkern täglich immer dieselben Gruppen, um immer das Gleiche anzubieten, das immer dieselben nicht wollen, Legionen von Autoren fantasieren sich in einen Publicityrausch und gaukeln Erfolge vor, die es in der Kasse gar nicht gibt. Geschreibsel billigster Art mit Sonderschulniveau wird für Schleuderpreise in die Menge geworfen und verderben das Erwartungsniveau bzw. Kaufverhalten von möglichen Leser im Allgemeinen, weil das Selfpublishingangebot der Buch- und Verlagsbranche die schnelle Kasse nebenbei entdeckt hat und nahezu jeden durchlässt, der Rest wird von den Facebook-Anbietern zum "Erfolg" geführt. Viel Geld bleibt auf der Strecke. Verkäufe? Kaum.

Betrug, Ausnutzung, Prellerei überall und dazwischen Firmen aller Größen und Bedeutungen, die den schnellen Kaufkontakt zum Kunden wollen, in binden wollen, verstricken in die Freundschaft zum Produkt, Shop, Anbieter, zur Institution, Partei. Auch dabei r
üde Blender und Grauzonen-Unternehmer mit Lügenangeboten und Verdummungsmaschen, um die Anfälligen bewusst ordentlich zu schröpfen, wenigstens hier ein Marktzugang und eine Pseudoöffentlichkeit!

Wer sich auf dieses Fakebook-Theater einlassen will braucht viel Zeit, Diskussionen zu führen und Gruppenbeiträge zu posten. Aber es gibt Millionen, die ihre Lebenszeit damit füllen wollen. Anscheinend werden sie aber eher unglücklich durch die scheinbaren Erfolge der anderen. Kann man nur hoffen, dass die User wach bleiben und die Spreu vom Weizen trennen können.

Die Grafik zeigt Gründe der Befragten, warum sie sich durch Social Media schlechter gefühlt haben.


Infografik: Unsoziale Netzwerke | Statista