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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Mittwoch, 8. Februar 2017

Syrien: systematische außergerichtliche Tötungen Tausender von Syrern

Amnesty International berichtet, dass die Behörden von Syrien 13.000 Menschen oder mehr seit dem Anfang des Aufstandes 2011 allein im Saydnaya-Gefängnis nördlich von Damaskus, bekannt als das "Schlachthaus", durch Erhängen getötet hätten.

20-50 Menschen würden jede Woche in diesem Gefängnis gehängt, ermächtigt durch Beamte oder Abgeordnete des Präsidenten Bashar Assad und ausgeführt durch Militärpolizei. Amnesty bezeichnet die Tötungen als "geplante Kampagne der außergerichtlichen Exekutive". 

Mindestens 35 verschiedene Methoden der Folterung sind in Syrien seit dem Ende der 1980er Jahre registriert worden, die seit 2011 deutlich zunahmen. Beweise von massiver Folterung in syrischen Festnahmeeinrichtungen, die zum Tod führten, liegen vor. Amnesty legt dar, dass seit 2011 in Syrien insgesamt mehr als 17.000 Menschen durch Folterung und Misshandlung in Haft umkamen, das sind mehr als 300 Todesfälle pro Monat. Im Vergleichszeitraum sind in Aleppo, eine der gefährlichsten Kriegszonen in Syrien 21.000 Menschen getötet worden.

Assad feiert indessen Trumps Wahlsieg, weil er sich massive weitere Hilfe gegen den Terrorismus des IS erhofft, den er seit Jahren breit und mit Russlands Hilfe auf Unschuldige ausgedehnt hat. Jeder, der Sympathisant einer kämpfenden oppositionellen Gruppe ist, wird verhaftet und inhaftiert, wenn nicht gleich ermordet. Sechs Mio Menschen auf der Flucht im eigenen Land, Folter, Hinrichtungen, belagerte Städte mit Aushungerntaktik, Fassbomben und Raketen (zusammen mit der libanesischen Hisbollah) auf Wohngegenden sind Assads Markenzeichen.



Im syrischen Bürgerkireg wurden bislang
über 260.000 Menschen getötet.
Die UN zahlt weitere Mrd. Dollar im Kampf gegen die IS. 

Montag, 6. Februar 2017

FRINGE is back: Programmvorschau - Colin Cloud

Colin Cloud: Dare
Cabaret and Variety (comedy, magic)
20:00 Uhr - Aug 2-14, 16-27
1 hour

United Kingdom - England
Group: Gag Reflex in association with Kilimanjaro Live Warnings: -


His outrageous stunts on TV and stage have shaken celebrities and audiences to their core. Complete sell-out 2014-16. Dare you? In Dare you’ll be involved in a life-enhancing experience of epic proportion. The master of the unconscious, Cloud will calculate the future and deduce your intimate thoughts. Your life in his hands. Quite literally. 
***** (Edinburgh Evening News) + ***** (Daily Record) Star of The Illusionists (Broadway and West End).
As seen on Michael McIntyre’s Big Show (BBC One).

Warning: Your truths will be revealed for entertainment purposes.

Sonntag, 5. Februar 2017

Frankfurt a. M.: Karamasow

Ernst Stötzner, Ursina Lardi, Devid Striesow
(c) Arwed Messmer lux fotografen

Karamasow 
Fr. 03. — So. 05.03.2017
THEATER/SCHAUSPIEL 
* € 25,- / erm. € 12,- / € 9,- f.f.m. Mitglieder / f.f.m. students € 5,-. 

ORT 
Mousonturm, Saal 
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Wie kein anderer Schauspielregisseur in Deutschland hat sich Thorsten Lensing die Spielräume, die sich dem Theater zwischen Staats- und Stadttheater und freien Produktionsstrukturen bieten, auf virtuose Weise zu eigen gemacht. Als Ausgangspunkte seiner Arbeiten dienen Lensing Werke der Weltliteratur, die er stets mit hochkarätig besetzten Ensembles für die Bühne neu adaptiert. In seiner Bearbeitung von Dostojewskijs tausendseitigem Roman Die Brüder Karamasow ist es die jüngste Generation, über deren Perspektive sich Lensing einen Zugang zum weitläufigen narrativen Geflecht über die drei Brüder und ihren Vater, über Kinder, Tiere und einen Mord schafft.
Thorsten Lensing ist freier Regisseur, gründete 1994 das Theater T1 und gewann immer wieder namhafte SchauspielerInnen und unterschiedliche Kooperations-partnerInnen für seine Inszenierungen, die mehrfach zum Theaterfestival IMPULSE und dem Akzente-Festival in Duisberg eingeladen wurden. Für die Produktion Karamasow wurde Thorsten Lensing mit dem Friedrich-Luft-Preis 2014 ausgezeichnet.

Konzert: Mauricio Kagel - Variété (1976/77)


Teile 1 bis 3







"Variété" by Mauricio Kagel, was interpreted by Ensemble Aleph and Jérome Thomas on October 12th 2013 in Lubjiana, Slovenia. The concert was recorded and broadcasted by Radio Televizija Slovenija.

Samstag, 4. Februar 2017

Fantasien zur Nacht (Video): YAR M-City





ECM-News: Was im Januar erschien und was der Februar bringen wird




Theo Bleckmann, der in Deutschland geborene Wahl-New Yorker gibt – nachdem er schon auf zwei ECM-Alben von Meredith Monk und einem von Julia Hülsmann zu hören war – mit Elegy nun sein Debüt als Leader für das Label. Das Album präsentiert Bleckmann gleichermaßen als Komponist wie als Sänger, auch mit mehreren Instrumentalstücken, die von seiner „Ambient-Band“ (wie er sie nennt) mit dem Gitarristen Ben Monder, dem Keyboarder Shai Maestro und dem subtil agierenden Rhythmusgespann aus Chris Tordini und John Hollenbeck mit Leben erfüllt werden.

Auch bei ECM New Series gab es eine Neuheit: In Osaka geboren, am Conservatoire National Supérieur de Paris ausgebildet, ist die Pianistin Momo Kodama prädestiniert, sich Musik sowohl von östlichen wie westlichen Standpunkten aus zu nähern – so wie auf dem neuen Album Point and Line, das Etüden von Claude Debussy (1862-1918) und Toshio Hosokawa (geboren 1955) miteinander in Bezug setzt. Momo Kodama: „In der Musik von Toshio Hosokawa finde ich Elemente, die Debussy nahe sind: Die Freiheit der Form und Tonfarben, der Sinn für poetische Gestaltung, mit einem weiten Spektrum hinsichtlich Lyrik und Dynamik, zwischen Meditation und virtuoser Entwicklung, zwischen Licht und Schatten, zwischen großen Gesten und minimalistischer Verfeinerung.“ Point and Line ist das zweite ECM-Album der Pianistin nach La vallée des cloches (2013).

Im Februar erscheinen zwei weitere Jazz-Neuheiten: Nach Projekten mit dem Trompeter Paolo Fresu (Chiaroscuro) und den Gitarristenkollegen Wolfgang Muthspiel und Slava Grigoryan (Travel Guide) kehrt Ralph Towner für sein neues Album My Foolish Heart zum Solistendasein zurück. Ob an der klassischen oder einer 12-saitigen Gitarre, Towners Personalstil ist sofort zu erkennen. Soloaufnahmen bilden einen wichtigen roten Faden in Ralph Towners Diskografie, und so folgt dieses neue Album – das im Februar 2016 im Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert wurde – der großen Tradition, die von den Aufnahmen Diary, Solo Concert, Ana, Anthem, und Time Line begründet wurde.

Daylight Ghosts ist das dritte ECM-Album des in Minneapolis geborenen New Yorker Keyboarders Craig Taborn. Es folgt auf die Soloaufnahme Avenging Angel und das Trio-Album Chants. Neben Taborn an Klavier und elektronischen Keyboards gehören dem Quartett von Daylight Ghosts zwei weitere profilierte Musiker aus der New Yorker Szene an – Holzbläser Chris Speed und Bassist Chris Lightcap – dazu kommt der Schlagzeuger Dave King, wie Taborn aus Minnesota gebürtig und zudem Mitglied im Alt-Jazz-Trio The Bad Plus. Jeder dieser Musiker schöpft aus einem breiten musikalischen Hintergrund in den verschiedenen Permutationen der Jazzimprovisation, namentlich Rock, Elektronika und den diversen Strängen der Weltmusik.

Mit ihrem neuen Album Sooner And Later, kehrt Julia Hülsmann zum Trio-Format ihrer erfolgreichen Aufnahmen End of Summer (2008) und Imprint (2011) zurück. Die in Berlin lebende Pianistin nennt Sooner And Later ein „Produkt der letzten zwei, drei Jahre“ – in dieser Zeit unternahm das Julia Hülsmann Trio Reisen in die USA, nach Kanada, Peru, Zentralasien und China. „Auf Reisen gewinnt man ja ohnehin häufig neue Perspektiven. Uns hat es geholfen, musikalisch nochmal auf eine neue Ebene zu kommen,.“ sagt die Bandleaderin selbst.

Freitag, 3. Februar 2017

Fantasien zur Nacht (Video): Ladykiller Shungaboy




Schauspiel Frankfurt im Februar

Mit dem großen Antiken-Doppelabend »Sieben gegen Theben / Antigone« (Aischylos/Sophokles), dem zweiten und dritten Teil der Ödipus-Trilogie – schließt sich inhaltlich der Kreis zum Beginn der Intendanz von Oliver Reese, die mit »Ödipus / Antigone« fulminant startete. Regie führt Ulrich Rasche, der nach seiner hochgelobten Inszenierung von »Dantons Tod« im Schauspielhaus erneut in Frankfurt arbeitet. Als Eteokles ist Alexander Fehling (»Goethe!«, »Labyrinth des Schweigens«) zu erleben. Premiere am 3. Februar im Bockenheimer Depot.

»Ich, ein Anfang« heißt das Auftragswerk, das Sasha Marianna Salzmann im Rahmen der Frankfurter Positionen 2017 für das Schauspiel Frankfurt geschrieben hat. Bernadette Sonnenbichler bringt das Stück über eine Gruppe junger Menschen verschiedener Herkunft, Sexualität und Psychologie, die alle auf der Suche sind nach einem Platz im Leben und einer Ordnung in der Unordnung, die ihre Heimatlosigkeit mit sich bringt, am 10. Februar in den Kammerspielen zur Uraufführung.

In der Box hat am 5. Februar Sarah Kanes »4.48 Psychose« in der Inszenierung von REGIEstudio-Mitglied Daniel Foerster Premiere. Foerster, der zuletzt Strindbergs »Totentanz« und »Fräulein Julie« am Schauspiel Frankfurt zur Aufführung brachte, hinterfragt in Kanes letztem Stück die allgegenwärtige Anordnung »jemand zu sein« in einer Gesellschaft, die Individualismus zum allgemeingültigen Prinzip ernannt hat.

Martin Suter liest am 7. Februar als Kooperationsveranstaltung mit dem Literaturhaus Frankfurt aus seinem neuen Wirtschaftsthriller »Elefant«.

Donnerstag, 2. Februar 2017

Präsident Trump laut Gallup-Umfrage nur geringe Akzeptanz

Donald Trump schafft die schnellste Ablehnung eines US-Präsidenten in der Bevölkerung


Früher oder später sinken für die meisten US-Präsidenten die Zustimmungswerte in der Bevölkerung. Das US-Meinungsforschungsinstitut Gallup fragt regelmäßig nach der Politikerzufriedenheit der Bevölkerung. Bei Bill Clinton dauerte es 573 Tage bis die Ablehnung erstmalig über 50 Prozent stieg. Bei George Bush Senior dauerte es 1.335 Tage, Barack Obama rutschte nach 936 Tagen über 50 Prozent der Befragten, die seine Politik ablehnten. Donald Trump brauchte dafür lediglich acht Tage. 

Donald Trump brauchte dafür lediglich acht Tage. Zu Beginn seiner Amtszeit stimmten 45 Prozent der Befragten seiner Politik zu, 45 Prozent lehnten sie ab und 10 Prozent waren unentschlossen. Nach einer Woche im Amt, in der er den Bau einer Mauer zu Mexiko anordnete, Einreisestopps für Muslime verhängte und die Gesundheitsreform rückgängig machte, lehnen ihn 51 Prozent der Befragten ab.


Die Grafik zeigt die Anzahl der Tage, nach denen die Mehrheit der befragten US-Bürger den Präsidenten laut Gallup-Umfragen ablehnt.


Infografik: Trump wird schon nach 8 Tagen mehrheitlich abgelehnt | Statista



Dienstag, 31. Januar 2017

China: Achtung - Little Red Rooster für ein Jahr


2017 steht in China im Zeichen des Hahns. Der Hahn steht an zehnter Stelle der chinesischen Tierkreiszeichen. In diesem Tierkreiszeichen geborene Menschen zeichnen sich aus durch Achtsamkeit, Fleiß, Einfallsreichtum, Mut und Talent wie eine gewisse Selbstsicherheit. Sie sind immer aktiv, vergnügt und bei ihren Mitmenschen beliebt. Hähne sind sehr redselige, freimütige, offene, aufrichtige und loyale Individuen. Sie lieben es im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und erscheinen immer attraktiv und hübsch.

Hähne sind am glücklichsten, wenn sie von anderen umgeben sind, egal ob auf einer Party oder einer anderen Versammlung. Sie genießen das Rampenlicht und zeigen ihren Charme bei jedem Anlass. Hähne erwarten, dass andere ihnen zuhören, während sie sprechen und werden aufgeregt, wenn das einmal nicht der Fall ist. Eitel und prahlerisch mögen Hähne es, sich selbst und ihre Leistungen besonders herauszustellen. Sie trachten fortwährend nach der ungeteilten Aufmerksamkeit und verärgern zeitweilig andere Menschen um sie herum.

Holz Hahn   1945, 2005   Energetisch, überfordert, zärtlich und instabil
Feuer Hahn 1957, 2017   Vertrauenswürdig, starker Zeitsinn und Verantwortungsbewußtsein bei der Arbeit
Erd Hahn    1909, 1969   Süß, großzügig, vertrauenswürdig und beliebt bei ihren Freunden
Gold Hahn  1921, 1981   Entschlossen, mutig, beharrlich und fleißig
Wasser Hahn  1933, 1993    Intelligent, findig, zärtlich und mitfühlend

Menschen, die im Tierkreiszeichen des Hahns geboren sind, haben typischer Weise eine gute Gesundheit. Sie sind aktiv und mögen Sportarten wie Wandern oder Schwimmen. Sie werden nicht sehr oft krank, da sich vor Krankheiten hüten und bei ziemlich guter Gesundheit sind. Sogar wenn sie einmal krank werden fühlen sie sich schnell wieder besser. Hähne sind allerdings etwas empfindlich und sie fühlen sich manchmal gestresst und launisch.

In Bezug auf ihre Karriere sind Hähne stärker motiviert als andere Tiere des chinesischen Tierkreises. Sie sind fleißige Multitalente und können sich in verschiedenen Jobs zurechtfinden. Gute Berufsmöglichkeiten für Hähne sind Nachrichtensprecher, Verkäufer, Restaurantinhaber, Damenfriseur, Pressesprecher, Landwirt, Athlet, Lehrer, Kellner, Journalist, Autor für Reisereportagen, Chirurg, Soldat, Feuerwehrmann, Leibwächter und Polizist.

Das Hahnjahr ist allerdings das Ben Ming Nian der Hahn-Geborenen. Das bedeutet, dass die Hahn-Geborene kein Glück in diesem Jahr haben. Klatsch und Tratsch überall zu verbreiten sollten Sie unbedingt vermeiden. Sie werden leicht von Metall verletzt und haben Probleme mit dem Magen. In China trägt man rote Unterwäsche und Strumpf, um sich selbst vor Pech zu schützen, wenn man in dem Jahr des Ben Ming Nian ist.



Stones 1976

Stones 1964


LITTLE RED ROOSTER SONGTEXT

I am the little red rooster
Too lazy to crow for day
I am the little red rooster
Too lazy to crow for day

Keep everything in the farm yard upset in every way


The dogs begin to bark and hounds begin to howl
Dogs begin to bark and hounds begin to howl
Watch out strange cat people
Little red rooster's on the prowl

If you see my little red rooster
Please drive him home
If you see my little red rooster
Please drive him home
Ain't had no peace in the farm yard
Since my little red rooster's been gone

Modellflug-Hallenspaß im Winter: Warum bestimmte Hersteller mehr bieten als andere - Hacker SHAKE







3. Teil folgt

Montag, 30. Januar 2017

Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern: Bild des Monats Februar


Stimmungsvolle Farben und Kompositionen: 
Winterlandschaft bei Neukastel von Max Slevogt, 1927



Bild des Monats Februar
Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern präsentiert Max Slevogts „Winterlandschaft bei Neukastel”

Im Rahmen der beliebten Reihe „Bild des Monats” stellt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, jeden ersten Samstag im Monat ein Kunstwerk aus eigenem Bestand vor. Am Samstag, 4. Februar, um 15 Uhr, steht das Gemälde „Winterlandschaft bei Neukastel” von Max Slevogt im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Kunsthistorikerin Maria Goroshanin erläutert den Besuchern das Landschaftsbild. In vielen seiner Werken hat Max Slevogt der Pfalz ein malerisches Denkmal gesetzt. Die „Winterlandschaft bei Neukastel” ist dafür ein bedeutendes Beispiel. 1868 im bayerischen Landshut geboren, kam Slevogt bereits als Kind gerne nach Landau, wo eine Tante seiner Mutter wohnte. 1898 heiratete er die Pfälzerin Antonie Finkler und kaufte 1914 oberhalb von Leinsweiler das Hofgut Neukastel. Dort verbrachte er stets die Sommerferien und fand in der pfälzischen Landschaft zahlreiche Motive für seine impressionistische Freilicht-Malerei. Die in winterliches Licht getauchte Schneelandschaft gehört dem Spätwerk Slevogts an. Im Anschluss an die Bildbetrachtung besteht die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen mit den „Freunden” des mpk ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt sowie Kaffee und Kuchen sind frei.

Freitag, 27. Januar 2017

Fantasien zur Nacht (Video): LOVE





Love



Those Who Kept Seeing Other Wife Be Careful 
This Could Happened To You Too

Queen Bess - ein Wirbelwind am Himmel

Bessie Coleman, wahrscheinlich mit ihrer letzten Goshawk G-Easker


Bessie Coleman (* 26. Januar 1892 in Atlanta, Texas; † 30. April 1926 in Jacksonville, Florida), auch „Brave Bessie“ und „Queen Bess“, war eine US-amerikanische Pilotin mit teilweise indianischen Wurzeln durch ihren Vater. Sie war die erste Afroamerikanerin mit Pilotenschein und die erste Frau mit dem internationalen Pilotenschein. Da sie eine Frau und eine Schwarze war, wurde sie von keiner amerikanischen Flugschule angenommen. Sie machte ihren Pilotenschein 1920/21 in Frankreich. Kurz nach ihrer Rückkehr wurde sie als erfolgreiche Kunstfliegerin gefeiert und bewundert - sie starb auch in Verbindung mit dieser riskanten Flugart, ohne den Flieger selbst zu steuern.

Im Frühjahr 1926 hatte Coleman in Dallas ein Flugzeug gekauft, das Freunde für nicht sicher genug hielten. Am 30. April bereitete Coleman sich dennoch gemeinsam mit ihrem Mechaniker und PR-Agenten William Wills, der am Steuer saß, auf eine Flugschau vor. Ohne Sicherheitsgurt wollte sie in der Höhe einen Fallschirmsprung vorbereiten durch Sichtung des Terrains. 

Nach etwa zwölf Minuten gelang es Wills nicht, das Flugzeug aus einem Sturzflug wieder in die horizontale Lage zu bringen. Fragt sich, was passiert wäre, wäre Bessie Coleman selbst geflogen. Das Flugzeug geriet ins Trudeln und stürzte ab. In einer Höhe von etwa 600 Metern wurde Coleman aus dem Cockpit geschleudert und starb beim Aufprall auf den Boden. Wills starb, als das Flugzeug nach dem Aufprall in Flammen aufging. Die Untersuchung des Wracks ergab, dass der Unfall wahrscheinlich auf einen Schraubenschlüssel zurückzuführen war, der in der Steuerungsmechanik eingeklemmt war. Eine Verkettung unglücklicher Zufälle mit menschlichem Versagen.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Premiere in München: DER KIRSCHGARTEN

PREMIERE
DER KIRSCHGARTEN 
VON ANTON TSCHECHOW  

INSZENIERUNG: NICOLAS STEMANN 
AM: 27. JANUAR, 19.30 UHR, KAMMER 1 AUCH AM: 28. JANUAR, 19 UHR, 30. JANUAR, 19.30 UHR, KAMMER 1 

Eine Bestandsaufnahme vorweg: Der Kirschgarten ist Schönheit. Ist Vehikel der Tradition und Selbstvergewisserung. Er ist von unschätzbarem immateriellen Wert. Einst war die Ernte der Kirschen auch materiell einträglich und knallharte Währung gewesen. Der Kirschgarten sicherte der Familie um die Gutsbesitzerin Ljubow Ranjewskaja ihr Einkommen und eine herausgehobene Stellung. Aber ihr Wohlstand ist in Gefahr. Die Kirschdevisen versiegen. Auch ihre kultur- und ideentreibende Dominanz verkümmert. Und andere wollen jetzt teilhaben. Der Kaufmann und gesellschaftliche Emporkömmling Lopachin etwa, der frisches Geld hat wie Heu und das große Geschäft wittert. Oder aber all die Land(durch) streichenden ohne festen Wohnsitz, die Ansprüche geltend machen. Gemeinsame Sache zu machen, scheint indes keine Option. Die vermeintlichen Mauern zwischen ihnen sind unüberbrückbar: Alle halten an ihren Selbstentwürfen, an ihrer Version der/von Geschichte und Vision für den Kirschgarten fest. Hausregisseur Nicolas Stemann inszeniert nach „Der Kaufmann von Venedig“ und der Jelinek-Uraufführung „Wut“ nun Tschechow – und kehrt damit gewissermaßen zu seinen Anfängen zurück: Seine Abschlussarbeit an der Theaterakademie in Hamburg 1997 hieß „TerrorSpiel“ – nach „Die Möwe“ von Anton Tschechow.

Mit: Gundars Āboliņš, Hassan Akkouch, Peter Brombacher, Brigitte Hobmeier, Christian Löber, Daniel Lommatzsch, Annette Paulmann, Damian Rebgetz, Julia Riedler, Ilse Ritter, Samouil Stoyanov, Mariann Yar, Musiker: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel

Bühne: Katrin Nottrodt, Kostüme: Marysol del Castillo, Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel, Licht: Jürgen Tulzer, Dramaturgie: Benjamin von Blomberg

Montag, 23. Januar 2017

Wie war's bei der größten Musicshow Scotland in der Trierer Arena?







Wie viele Fans doch der schottische Dudelsack hat! Er ist ein Kulturphänomen, das weltweit bestaunt wird, in Europa gar zur Bildung von etlichen Musik- und Tanzgruppen führte, die nicht originär aus Schottland kommen, sondern im Emsland, am Rhein oder in den Niederlanden zu Hause sind. So wie Jugendliche und Erwachsene sich meist in perfekter Uniform zur historischen Schlachtnachstellung in Leipzig, Verdun, Waterloo, Hastings oder sonstwo treffen, hat Hans Beerten und Tochter Anke aus Holland beschlossen, eine Show für die Halle aus all den Könnern zu kreieren, die das militärische Exerzieren genauso beherrschen wie das Musikmachen mit dem Dudelsack. Das Ganze heißt Musicshow Scotland und hat mittlerweile sehr große Dimensionen erreicht, so dass der Veranstalter seine Show als die größte Indoorshow auf der Welt bezeichnet. 

In der Arena Trier traten etwa 200 Mitwirkende vor über 2000 Besuchern auf und boten ein dreistündiges Programm plus Zugabe. Im militärisch geordneten Rahmen der Showchoreografie vor einer Castlekulisse mit drei Ebenen gab es Spielraum für Tänze, die von Mädchen statt ursprünglich Männern getanzt wurden, gefühlvolle Gesangseinlagen, Rocksounds, Bigband-Sounds und Backgroundsänger im Chor, alles witzig moderiert von einem Vertreter aus Trier, der auch das Narren-Prinzenpaar nebst Anhang auf die Bühne einlud. Die Show wurde neben Technik und Lightshow im Wesentlichen durch viele holländische und deutsche Mitwirkende gestaltet, so die Alba Pipe Band, Bielefeld Pipes & Drums, Celtic Stepfire Dance Company, CFOL Airson Toil, Ems Highlander, Highland Dancers, Highland Pipes and Drums, McArthur Dancers 2003, Rhine Circle Pipes & Drums, Pipes and Drums aus der City of Apeldoorn/NL.

Der Dudelsack ist kein rein schottisches Instrument, auch wenn es typische schottische Bauweisen gibt, die „Great Highland Bagpipe“ ist eine davon, sondern hat wohl 4000 Jahre alte Wurzeln in Indien, Pakistan und im Iran. Auch die Pharaonen und Osmanen kannten ihn sehr gut. Mit Alexander dem Großen und später dem römischen Imperium kam das Instrument auch nach Europa. So ist er mehr oder weniger dominanter Bestandteil der deutschen, schottischen, irischen, spanischen, serbischen und albanischen Musikkultur geworden. Eine Kunst ihn zu spielen, die Armarbeit mit dem Blasebalg, die Atemtechnik und die Fingerfertigkeit wollen ausführlich gelernt sein. Der eindringliche Klang der hohen Pipes und später tiefen Bässe hat vielen Herrschern über Jahrtausende dazu gedient, die Feinde in die Flucht zu schlagen. Die schottischen Soldaten waren gerade in Zeiten der selbstmörderischen exakten Schlachtanordnung gefürchtete Gegner, weil der ohrenbetäubende Klang des Dudelsacks einschüchterte und gehörige Stärke der Soldaten folgte. Sie waren aufgrund ihrer imposanten und ungewöhnlichen Erscheinung allerdings auch beste Ziele, wobei nicht wenige Schüsse in die riesigen Mützen gegangen sein sollen, die enorme Körperhöhe simulierten, und damit ins Leere trafen. Gerade bei der Eroberung des nordamerikanischen Kontinents konnten sie zu Beginn die Indianer noch in die Flucht schlagen, später war das Ergebnis verheerend für die Soldaten. So wurden über Jahrhunderte ganze Reihen von stattlichen Soldaten und guten Musikern in Schlachten weggefegt, weil sie - wie die meisten Gegner auch - gezwungen waren, ohne Deckung gegen feindliche Kanonen oder anderen Beschuss anzulaufen. 

Die Musicshow beginnt und endet mit dem beeindruckenden Einzug der Musiker, die an diesem Abend verschiedene Variationen des schottischen Marschschrittes zu ihren Songdarbietungen zeigten. Dazwischen Kooperationen mit der Castle Band, Gesang oder Solos von Orchesterteilen, dabei eine sehr beeindruckende Weißlichtshow der Drummer mit weißen Handschuhen, Gamaschen und fluoreszierenden Sticks, die nicht nur auf der Nachbartrommel spielen konnten, sondern auch bei Dunkelheit die Sticks in der Luft kreisen ließen. Der Worldchampion Nr. 6 der schottischen Exerzierstabjonglage muss hier auch wegen seiner auffälligen Nummer hervorgehoben werden. Beeindruckend auch die Positionierung der Musiker auf den Balkonen des schottischen Castles oder in Bereitschaft am Bühnenrand. Dirigent war Hans Beerten, der durch seine Witzigkeit, aber auch Souveränität sehr gefiel, die "Truppenbewegungen" übernahmen verschiedene Tambourmajore, die bewusst größere Mützen und mehr Körpergröße als die anderen hatten, um sie zu "überragen", sie mussten ja im Realitätsfall auch gesehen werden. Denn wie auf der Bühne so auch in Schlachten war ein geordnetes gegenläufiges Marschieren an der Tagesordnung. So kam dann ohne Mikrofon vom wichtigsten Major die Ansage, welcher Schritt und welche Formation gewünscht ist, und der tosende und pfeifende Ein- oder Abmarsch der Musikgruppen begann. Dazwischen Tänze der Girls von Celtic Stepfire (eigentlich hätten es Männer sein müssen) aus dem 12. Jahrhundert, aber auch Songs, Jigs und Reels der wirklich flinken und ansprechenden Highland Dancers aus dem Irish Dance. Gleich zu Beginn das erhebende Evergreen "Amazing Grace", das vom Stoßgebet des Kapitän James Newton handelt, der damit sein Schiff rettete. Marion Geerth und Sanne Holzmann als sehr ansprechende Solostimmen in Begleitung der Castle Band, auch bei "The Millenium Prayer for Peace". Weiter mit gefälliger emotionaler Musik, so Charles O'Neills irisches Klagelied "The Foggy Dew" aus der Zeit des Ersten Weltkrieges - wie wahr: "Es ist besser unter der Sonne Irlands zu sterben als auf den Schlachtfeldern Europas" oder neu zu Weltruhm gebracht durch die "Wings" mit Paul McCartney der Titel "Mull of Kintyre". 

...Carry me back to the days I knew then 
Nights when we sang like a heavenly choir 
Of the life and the times of the Mull of Kintyre ...

Ganz besondere Assoziationen bot eine Titelmelodie, millionenfaches Publikum erreicht durch den Film und die zugrundeliegende Literatur von James Fenimore Cooper "Der letzte Mohikaner". "The Gail" besingt die Lage der Soldaten und Indianer in der Zeit der Gebietseroberungen in Nordamerika. "When The Pipes Play" ebenfalls historisch, der Verlust der schottischen Hoheit im Jahr 1648. Ganz "modern" dagegen zeigten sich die Musiker und Sänger mit "Music was my first love".

...Music was my first love
And it'll be my last
Music of the future
And music of the past.
To live without my music
Would be impossible to do
In this world of troubles
my music pulls me through...

Wieder soldatisch mit Pipes and Drums in "The Tribute To The Chief" zu einer Ehrung des Mackenzie-Clanchefs und die großen patriotischen Gefühle betonend mit "Highland Cathedral", das von deutschen Komponisten stammt. Eine ins Herz gehende Show in etlichen Etappen für viele Besucher, die immer wieder die groß angelegten Aufmärsche und eindringlichen Töne mit großem Gefallen und Betroffenheit kommentierten. Es waren etliche Zuschauer dabei, die zum wiederholten Mal die Show ansahen ... Böllerschüsse und Feuerwerk als Schlussbild vor Abzug der lärmenden Pfeifen.








Portrait: Mauricio Kagel






"Die Zeit überwinden - Der Komponist Mauricio Kagel"

Film von A. Fuhrman

Kaum ein Komponist hat die Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so geprägt wie Mauricio Kagel. Mit verblüffend neuen instrumentalen, theatralischen und multimedialen Ansätzen entwickelte er in den 1960er und 1970er Jahren eine völlig eigenständige und neue Musiksprache. Kagel, 1931 in Argentinien geboren, lebte mehr als ein halbes Jahrhundert in Köln, wo er 2008 verstarb. Dort leitete er die Kölner Kurse für Neue Musik, arbeitete im Studio für Elektronische Musik des WDR und wurde Professor für Neues Musiktheater an der Hochschule für Musik. 2005 und 2006 entstand dort auch sein Ensemblestück "Divertimento?". 
"Die Zeit überwinden" von A. Fuhrmann blickt zurück auf Mauricio Kagels Lebenswerk und begleitet den Komponisten bei seiner täglichen Arbeit, bei Proben und Aufführungen seiner Werke vor, auf und hinter der Bühne. Dabei erzählt Kagel über seine Stücke, seine künstlerischen und kompositorischen Ideen, seine Kritik an der Moderne und seine ästhetischen Überzeugungen.

Freitag, 20. Januar 2017

Fantasien zur Nacht (Video): Dancing Girl




Dancing Girl

Kunstausstellung: un.willkommen@eu Am Spreeport, Paula-Thiede-Ufer 10

Über 100 Exponate aus unterschiedlichsten künstlerischen Blickwinkeln zum Thema Flucht und Vertreibung sind vom Abend des 16. Januar bis 16. März 2017 in den Räumen der ver.di Bundesverwaltung zu sehen. Das ver.di Kulturforum Bayern macht das Foyer und die Empore des ver.di-Hauses am Berliner Spreeport zur Bühne der Kunst und der Kunstbetrachter/innen. 


Mit Mitteln der Kunst werden von 35 bayerischen Künstler/innen die Themen Flucht und ihre Ursachen, Vertreibung, Integrationskultur vs. Festungsbau Europa sowie der Begriff "Leitkultur" beleuchtet. 
ver.di Vorsitzender Frank Bsirske ist Schirmherr der Exposition. 

Der erst vor eineinhalb Jahren in die Bundesrepublik gekommene Künstler Jamshid Karimi zeigt beispielsweise in seinem Exponat sein derzeitige Lebensziel: Neues Leben in Deutschland statt allgegenwärtiger Lebensangst in seiner Heimat! 

Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner legt mit der Arbeit frei-gleich-brüderlich die Finger in die Wunde: Europa entwickelt sich angesichts der Schutzsuchenden aus den Brennpunkten der Welt zur Festung und baut bürgerliche Freiheiten - Errungenschaften der französischen Revolution - ab.

Helga Hansel entführt uns mit den schockierenden Arbeiten "Schieß ihr ins Gesicht!" und "Zum Abschuss frei" ins Schießtraining von Soldaten, die für Grenz-sicherung trainiert werden.

Mit seinem vordergründig "schönen" Bild "Melilla: Begegnung auf Augenhöhe" ermöglicht pep aarau den Blick durchs Jugendzimmer-Fenster einer prächtigen Villa in der spanisch-afrikanischen Grenzstadt Melilla. Im Zimmer spiegelt sich -hinter der jungen Bewohnerin- der hohe europäische Grenzzaun, der nicht nur Afrika und Europa trennt, sondern der auch eine Armutsgrenze markiert. Die ebenfalls jungen Flüchtenden sind unversehens für Sekunden "auf Augenhöhe" mit der wohlhabenden Jugendlichen, wenn sie den Zaun überklettern. 

ABSCHIEBUNG,
Holzschnitt von Joachim Graf
Der Historiker und Künstler Günther Gerstenberg nennt sein Exponat "Abendfrieden". Er zeigt in geradezu satirischer Weise den Spießbürgers, der sich in der "Mitte der Gesellschaft" wähnt und der sich sicher ist: "Sowohl das bundesdeutsche wie auch das bayerische Integrationsgesetz, beide gehen mir nicht weit genug. Irgendwann muss Schluss sein mit der Ausländerei. Deutsche zuerst! Und deutsche Tugenden in deutsche Landschaft! Nur was deutsch ist, ist makellos!" Günther Gerstenberg und Günter Wangerin hatten sich darauf verständigt, jeweils ein Exponat mit dem gleichen Titel "DAS LETZTE AUFGEBOT" und drei gleich aussehenden Personen in die Ausstellung zu bringen. Die Exponate hängen nebeneinander und laden zu kritischem Nachdenken ein.

Die Malerin Gloria Gans sowie die Fotografen Werner Bachmaier, Andreas P Schulz und Robert B Fischman beleuchten die Frage un.willkommen@eu mit bis zu neunteiligen Polyptichen, deren Einzelteile - wie die Exponate der gesamten Ausstellung - in maximal DIN A2 große Teile zerlegt (oder gerollt mit Maximalbreite von 60 cm) werden können.

Folgende Bildenden und Fotografierenden Künstler beteiligen sich an der Ausstellung:

pep aarau azzle werner bachmeier hp berndl vera botter-busch bernd bücking manuela clarin serio digitalino gabriele von ende gerda enk +  judith fait robert b fishman gloria gans günther gerstenberg +  joachim graf erich guttenberger +  helga hansel +  sabine jörg +  jamshid karimi +  wolfram kastner +  renate kroh carl nissen +  benno noll +  despina olbrich-marianou mario samra +  manfred schwedler lotte schwenkhagen andreas p schulz +  gila stolzenfuß anja verbeek von loewis stefanie vogel günter wangerin fredder wanoth guido zingerl + eckhard zylla





Der Faltsch Wagoni-Wetterfrosch hat sich bereits auf Achse gemacht - das hautnahe Programm














Zweitausendsiebzehn - ich möchte mal unken
Wird wieder geschehn, was geschieht
Das Jahr wird uns ärgern, aber auch prunken
Ich bin Experte auf diesem Gebiet

Alles wird anders, und alles bleibt gleich
Als Unke sag ich: grundsätzlich
Wer arm ist bleibt arm, wer reich ist bleibt reich
Und der Zustand der Welt - entsetzlich

Man sagt: sei nicht immer so pessimistisch
Du trinkst ja die Skepsis aus Flaschen
Ich sage: da bin ich ganz egoistisch
Ich lasse mich gern überraschen

Das hab ich den Optimisten voraus
Die werden doch dauernd frustriert
Ich aber freu mich und geb einen aus
Wenn doch mal was Gutes passiert




Liebe Freunde der hoffnungsvollen Unkerei,

wie geht es euch nach den herrlichen Strapazen der Jahreswende und Feiertage? Dann noch die Heiligen 3 Froschkönige hinter sich gebracht und nun ist erst mal wieder Alltag angesagt. Es lebe der ganz normale Wochentag, in seiner Stinknormalität! Die Völlerei und Böllerei hat ein Ende. Die Besucher sind abgereist, die Reste gegessen, die Tage werden länger, die Nächte auch. Wie das, fragt ihr? Tja endlich mal wieder früh schlafen gehen, herrlich! Wie heißt es doch so schön: §er einatmet muss ausatmen - wer einschläft, muss ausschlafen.

In diesem Sinne: gute Nächte, gute Tage, gutes Jahr!

wünscht euch euer Wetter-Frosch



TERMINE
Do 12.01.LorschSapperlot >>>Ladies first,
Männer Förster
Fr 20.01.RiegelKumedi >>>Ladies first,
Männer Förster
Sa 21.01.WaldshutAli Theater >>>Ladies first,
Männer Förster
Mo 23.01.RheinfeldenKulturamt >>>Ladies first,
Männer Förster
Mi 25.01.FreiburgInternationale Kulturbörse 2017 >>>Der Damenwal
Fr 10.02.Erlangenfifty-fifty >>>Der Damenwal
Sa 11.02.BerlinUfa-Fabrik >>>Der Damenwal
Sa 18.02.HeilbronnKulturkeller >>>Der Damenwal
Fr 24.02.RegensburgTurmtheater >>>Deutsch ist Dada hoch 3
Sa 25.02.KaisheimTaddäusDer Damenwal
So 26.02.MünchenLach&Schieß >>>Der Damenwal
Fr 03.03.StuttgartTheaterhaus >>>Der Damenwal
Mi 08.03.TutzingEvangelische AkademieLadies first,
Männer Förster
Sa 18.03.Kleinkunst
Widdern
Café Piano,
Jagsthausen >>>
Ladies first,
Männer Förster
Fr 24.03.GräfelfingBürgerhaus >>>Der Damenwal
Do 30.03.HannoverTAK >>>Der Damenwal
Sa 01.04.HamburgTheaterschiff >>>Der Damenwal