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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Donnerstag, 5. Mai 2016

HKW Berlin noch bis 9. Mai: Nervöse Systeme Quantifiziertes Leben und die soziale Frage

Julien Prévieux: „Patterns of Life“ (Film-Still), 2015
(c) Courtesy: Galerie Jousse Entreprise, Paris 

Nervöse Systeme

Quantifiziertes Leben und die soziale Frage
Fr, 11. März — Mo, 09. Mai 2016


Übertragen unsere Augenbewegungen das, was uns im Innersten bewegt? Können Handlungen durch die Analyse unseres derzeitigen Verhaltens prognostiziert werden? Julien Prévieuxs Film Patterns of Life setzt mehr als ein Jahrhundert technischer Aufzeichnungen menschlichen Verhaltens in Szene, von der Neuorganisation von Fabriken bis zur „activity-based intelligence“, der Mustererkennung aus Aktivitäts- und Bewegungsanalysen im „Krieg gegen den Terror“. Das ist nur ein Beispiel aus mehr als 30 künstlerischen Arbeiten zu Verschränkungen und Verkehrungen im Verhältnis von Mensch und Maschine. Ko-kuratiert von Anselm Franke sowie Stephanie Hankey und Marek Tuszynski vom Tactical Technology Collective, präsentiert die Ausstellung ein breites Spektrum an Reflexionen über die quantifizierte Gesellschaft der Gegenwart und die damit verbundenen Prozesse der Selbst-Quantifizierung. Historische Arbeiten rufen dazu auf, den Umgang der frühen Konzeptkunst mit Quantifizierung zu überdenken – ihre „Ästhetik der Bürokratie“ und ihre Dekonstruktion von Identität. Beiträge von Medienwissenschaftler*innen und Autor*innen rekonstruieren den Aufstieg der Datentechnologien von den Anfängen bis zur Gegenwart und porträtieren die Welt, die daraus erwachsen ist. Eine Live-Installation, konzipiert von Tactical Tech, eröffnet einen interaktiven Raum, in dem Besucher*innen ihre eigenen Datenspuren nachverfolgen können. Dieser White Room verbindet künstlerische Arbeiten, digitale Produkte, Recherchearbeiten und aktivistische Projekte mit Diskussionen, Konsultationen und Vorführungen zu Geräten des täglichen Gebrauchs und der Frage, wie sich ansatzweise Kontrolle über die eigenen Daten zurückgewinnen lässt.
Tactical Tech ist ein Kollektiv von Praktiker*innen, Technolog*innen und Aktivist*innen. Tactical Tech arbeitet an der Entmystifizierung der internationalen Datenpolitik, um Menschenrechte und Meinungsfreiheit zu fördern. Seit der Gründung 2003 hat das Kollektiv Tausende von Aktivist*innen, Journalist*innen und Menschenrechtler*innen weltweit beim effektiven Einsatz von Informationen und Technologie unterstützt.
Mit künstlerischen Arbeiten und Beiträgen von Vito Acconci, Timo Arnall, Mari Bastashevski, Grégoire Chamayou, Emma Charles, Mike Crane, Arthur Eisenson, Harun Farocki, Charles Gaines, Melanie Gilligan, Goldin+Senneby, Avery F. Gordon, Laurent Grasso, Orit Halpern, Lawrence Abu Hamdan, Ben Hayes, Douglas Huebler, Tung-Hui Hu, On Kawara, Korpys / Löffler, Lawrence Liang, Noortje Marres, !Mediengruppe Bitnik, Henrik Olesen, Matteo Pasquinelli, Julien Prévieux, Jon Rafman, Miljohn Ruperto, RYBN.ORG, Dierk Schmidt, Nishant Shah, Eyal Sivan & Audrey Maurion, Deborah Stratman, Alex Verhaest, Gwenola Wagon & Stéphane Degoutin, Stephen Willats, Mushon Zer-Aviv u.a.
Sowie im White Room: Jacob Appelbaum & Ai Weiwei, Aram Bartholl, Tega Brain & Surya Mattu, James Bridle, Julian Oliver & Danja Vasiliev, Veridiana Zurita und Beiträge von Open Data City, Peng! Collective, Privacy International, Share Lab, Malte Spitz u.a.
Eine Ausstellung vom Haus der Kulturen der Welt in Zusammenarbeit mit dem Tactical Technology Collective, co-kuratiert von Stephanie Hankey, Marek Tuszynski und Anselm Franke.
Nervöse Systeme findet im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart statt.

Papiertheater Kitzingen: Die Kinder vom Veilchenweg



Es ergeht herzliche Einladung!

  



   

Eine humorvolle Geschichte von zwei kleinen Buben
und ihren so ganz unterschiedlichen Müttern

Für Jung und Alt


Termine sind:

Samstag, 7. Mai, 
Sonntag, 8. Mai, 
Samstag, 14. Mai, 
Sonntag, 15. Mai, 
Samstag, 21. Mai, 
Sonntag, 22. Mai,
 

jeweils um 17 Uhr

Kitzingen, Grabkirchgasse 4






Bitte reservieren Sie unter 09332-8692, per E-Mail,
über die Homepage oder kommen Sie Auf gut Glück vorbei!



Gabriele Brunsch
Sonnenstraße 23
97342 Obernbreit
Tel.: 09332-8692
gabriele.brunsch@t-online.de

Die Münchner Kammerspiele im Mai

Stefan Pucher kehrt im Mai zurück in die Münchner Kammerspiele: am 12. Mai 2016 findet die Premiere von T. C. Boyles „América“ in der Kammer 1 statt. Als vor über einem Jahr die Entscheidung fiel, dass Stefan Pucher den von der paranoiden Angst einer US-amerikanischen Grenzgemeinde vor Verdrängung durch illegale Einwanderer aus Mexiko erzählenden Roman aus dem Jahr 1995 an den Kammerspielen inszenieren soll, sah sich Europa noch weit entfernt von den Flüchtlingsströmen der Jahre 2015 und 2016. Heute hingegen, da die Frage nach der Bewältigung eines mehrere Millionen Menschen betreffenden Exodus die EU und deren Gesellschaften zersplittert, ergeben sich auf einmal deutliche Parallelen zu den in Boyles „América“ verhandelten Phänomenen. Es spielen: Jan Bluthardt, Peter Brombacher, Gonzalo Cunill, Stefan Merki, Jochen Noch, Wiebke Puls, Sylvana Seddig und Samouil Stoyanov.

Bevor der japanische Regisseur Toshiki Okada im Juni das erste Mal in München an den Kammerspielen inszeniert, zeigen wir am 27. und 28. Mai, 20 Uhr in Kammer 2 ein Gastspiel des eben in Kyoto herausgekommen neuen Stückes mit seiner Gruppe chelfitsch: „Time’s Journey Through A Room“.
Am 31. Mai sowie am 01. und 02. Juni zeigt der Schweizer Theaterregisseur Thom Luz seine neue Arbeit in der Kammer 2. In „The Unusual Weather Phenomena Project“ wird sein Ensemble zu Wettermachern. Sie installieren auf der Bühne eine sich verselbstständigende Wettersymphonie für Posaune, Trompetengeige, Tonband und Lichtmaschine.

Auch im Mai werden die Reihen der Münchner Kammerspiele fortgesetzt:
In Episode #6: American Dad beschäftigen sich am 30. Mai um 20 Uhr in der Kammer 3 Stefanie Diekmann, Professorin am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur in Hildesheim, und Matthias Mühling, Direktor der Städtischen Galerie Lenbachhaus in München, mit einer Cartoonreihe. „American Dad“ ist seit 2005 auf dem amerikanischen Sender „Fox“ zu sehen und gilt, ebenso wie „Homeland“, als kulturelle Reaktion auf die Terrorgefahr nach den Anschlägen vom 11. September. Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Durchschnittsfamilie, der ein Alien zugelaufen ist, und dieser Gast ist homosexuell.

Die Mai-Ausgabe des Breakfast Club widmet sich am 29. Mai, 11.30 Uhr im Conviva im Blauen Haus der neuen Produktion des Opernhauses an den Kammerspielen: „Die Hochzeit des Figaro“David Marton und sein Team werden von den Proben berichten und ein wenig musizieren, um erahnen zu lassen, wie ihr Mozart in der Erarbeitung durch Musiker und Akteure ganz unterschiedlicher Herkunft und mit sehr verschiedenen Spezialbegabungen klingen wird.

Das Welcome Café wird wieder jeden Montag von 16 – 22 Uhr in der Kammer 2 geöffnet sein für Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung. Ab Mai werden auch die Tischszenen ein neuer Ort der Begegnung und des Austausches, wenn SyrerInnen ihre Lieblingsgerichte gemeinsam mit dem Publikum auf der Bühne der Kammer 2 nachkochen – am 24. Mai, 20 Uhr mit Speisen aus Deir ez-Zor im Osten Syriens.
Am 19. Mai, 20 Uhr ist in der Kammer 3 im Rahmen von THE REST AND THE WEST – einer Veranstaltungsreihe von Mitgliedern des Göthe Protokolls in den Münchner Kammerspielen – eine Graphic Novel Live Performance zu sehen: Golden Sarragassum.

Was sind die wirklichen Themen, die dringend auf einer Bühne verhandelt werden müssen? Die Lebendigkeit, die verloren geht, wenn man nicht scheitern darf, sagt Andreas Weber, Biologe, Philosoph und Autor, der im Gespräch im Rahmen von Theater träumt Schule am 11. Mai um 20 Uhr in der Kammer 2 mit Reinhard Kahl für die Liebe zur Welt als Bildungsziel plädiert. SchülerInnen der Wilhelm-Busch-Realschule Neuperlach stellen sich der Unsicherheit und starten völlig ergebnisoffen in das Projekt JUGEND FORSCHT FORSCHT! Gemeinsam mit dem Regisseur Zino Wey und der Autorin Ariane Koch begeben sie sich in ein Recherchelabor, das in einem szenischen Rundgang, der als Auftakt der Veranstaltung präsentiert wird, endet.

Bereits mit der vorab erschienenen EP „The Winter Hymn“ zeigt sich Pantha du Prince erneut als der Träumer, Visionär und Alchemist unter den Großmeistern zeitgenössischer elektronischer Musik. Wenige Tage vor der Veröffentlichung seines mit Spannung erwarteten Albums „The Triad“ – sein erstes seit sechs Jahren – entführt Hendrik Weber, besser bekannt als Pantha du Prince, das Münchner Publikum in eine Zone, in der nicht nur die Grenze zwischen Wachen und Träumen aufgehoben ist: am 06. Mai, 22 Uhr, Kammer 1.

Beim Record-Release-Konzert am 18. Mai, 20 Uhr, in der Kammer 2 weben Angela Aux & Band (Joe Dobroschke, Peter Pazmandi, Marcus Grassl) Klangkollagen und Texte des Münchner Songwriters ein. Das alles wird flankiert von einem multimedialen Pingpong mit der Videokünstlerin Su Steinmassl und dem Lichtmeister Matthias Singer.

Und last but not least wird Cees Nooteboom am 25. Mai um 20 Uhr in der Kammer 1 aus „Reisen zu Hieronymus Bosch. Eine düstere Vorahnung“ lesen. In seinem fulminanten Text schildert er seine Annäherungsversuche an sieben Bilder Boschs zwischen persönlicher Reflexion, kunsthistorischer Exegese und Erkenntnissen im Restaurierungsatelier.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Fantasien zur Nacht (Video): THE CASTLE (Sitztanz)




The Castle

HKW Berlin bis Montag: Quantifiziertes Leben und spekulative Geschichtsschreibung











Quantifiziertes Leben und spekulative Geschichtsschreibung

Ausstellungen
Noch bis zum 9. Mai: Bei Nervöse Systeme (siehe Einzelbeitrag) zeigt Melanie Gilligans dystopische Videoserie The Common Sense, wie durch ein obligatorisches Gadget die Vermarktung von Emotionen möglich wird. Lawrence Abu Hamdans Arbeit Contra Diction kreist um Spracherkennung und Möglichkeiten des Widerstands.

Die Archivausstellung Zeit der Unruhe (siehe Einzelbeitrag) schreibt eine spekulative Geschichte der Solidaritätsbewegung der 1970er in der Kunst – vom Museo Internacional de la Resistencia Salvador Allende bis zur Internationalen Kunstausstellung für Palästina 1978.

Une minute de danse par jour / One Minute of Dance a Day / danse 417 / 05 03 2016



Une minute de danse par jour 05 03 2016 
danse 417 
One Minute of Dance a Day
von Nadia Vadori-Gauthier 

Dienstag, 3. Mai 2016

ECM-Novitäten im Mai

Am 11. Mai feiert Carla Bley ihren 80. Geburtstag. ECM feiert mit und veröffentlicht am 6. Mai bei ECM Andando el Tiempo, das neue Album des Trios Carla Bley (!!) mit Andy Sheppard und Steve Swallow.

Es präsentiert neue Musik von großer emotionaler Bandbreite aus der Feder Carla Bleys, die hier einmal mehr ihre Originalität und ihren Einfallsreichtum als Jazzkomponistin unterstreicht. Das Trio mit Sheppard und Swallow fungiert seit mehr als 20 Jahren als ideales Medium für Carlas Kompositionen und stellte zugleich auch immer einen der besten Kontexte für ihr unverwechselbares Klavierspiel dar. Genauso wie das von der Kritik viel gelobte ECM Album Trios (2012) wurde auch Andando el Tiempo in Luganos RSI Studio aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. Im Juli kommt das Trio für Konzerte nach Europa.

Ein großes Stück Geschichte ist in dem neuen Trio von Jack DeJohnette konzentriert. Vor fünfzig Jahren spielte Jack DeJohnette als Gast des John Coltrane Ensembles mit den Vätern von Ravi Coltrane und Matthew Garrison und auch das Programm des neuen Albums In Movement wird mit Coltranes erschütternder, unverändert relevanter Elegie „Alabama“ eröffnet. Ein weiterer Klassiker ist mit „Blue in Green“ von Miles Davis und Bill Evans vertreten (Jack ist einer der wenigen Musiker, der in den Bands beider Legenden spielte), genauso wie “Serpentine Fire” aus dem Repertoire von Earth, Wind and Fire – ein Tribut an Maurice White, mit dem Jack ebenfalls in frühen Jahren zusammenarbeitete. „The Two Jimmys“ ist eine Hommage an die beiden Innovatoren Jimi Hendrix und Jimmy Garrison, „Rashied“ ehrt den späten Rashied Ali, einen weiteren großartigen Schlagzeuger aus Coltranes Kosmos. Ravi Coltrane und Matt Garrison geben hier jeweils ihr ECM-Debüt. In Movement wurde im Oktober 2015 in den Avatar Studios, New York, aufgenommen und von Manfred Eicher produziert. (V.Ö.: 6. Mai)

Am 20. Mai folgt bei ECM ein Album mit transkulturellem Charakter:

Narrante ist das ECM-Debüt von Golfam Khayam und Mona Matbou Riahi, die auch als ‘Naqsh Duo’ bekannt sind. Die Gitarristin und die Klarinettistin, beide in Teheran geboren, haben auch außerhalb des Iran musikalische Erkundungen unternommen, wobei sie weiter fasziniert und stark beeinflusst von den reichen und vielfältigen Traditionen ihres Heimatlandes bleiben. Auf diesem Wege sind sie zu einer ganz eigenen Form der Synthese gekommen, haben besondere Kontaktpunkte von Aspekten der persischen Überlieferung und zeitgenössischer Musik gefunden. Die Formen, Tonarten, Liegetöne und Rhythmen der persischen Musik und ihr inhärentes Verlangen nach Improvisation werden in ihrer frischen und vitalen Arbeit für neue kreative Ziele eingesetzt. Narrante wurde im Juli 2015 im Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher und Ramin Sadighi produziert.

Ebenfalls am 20. Mai erscheint eine Neuheit bei ECM New Series:

Auf dem Soloalbum La Mascarade (V.Ö.: 20. Mai bei ECM New Series) richtet Rolf Lislevand seine Aufmerksamkeit auf zwei Komponisten vom Hofe Ludwig des XIV: Robert de Visée (c. 1655-1732) und den in Italien-geborenen Francesco Corbetta (c. 1615-1681). De Visée hat einmal geschrieben, man solle spielen, wie es die Instrumente selbst fordern – ein Rat, den sich Lislevand zu Herzen nimmt, indem er den Passacaglien beider Komponisten improvisierte Einführungen hinzufügt. Er setzt hier zwei gegensätzliche Instrumente ein, die kleine Barockgitarre mit ihrer funkelnden, kristallklaren Klangfülle, und die Theorbe, die dunkel und erdig tönende Königin der Lauten. In seinem Begleittext erinnert uns Lislevand daran, dass rein instrumental vorgetragene Musik im 17. Jahrhundert meist eine eher intime Angelegenheit war, bei der die Lautisten häufig nur für ein Dutzend privilegierter Hörer spielten. Die physische Präsenz der Instrumente und jenes Gefühl der Intimität werden auf La Mascarade, das im Auditorio Stelio Molo in Lugano eingespielt wurde, von Manfred Eichers Produktion wieder heraufbeschworen.

Für Juni sind Neuheiten von Glauco Venier (solo), dem Dominique Pifarèly Quartet und Miroslav Vitous vorgesehen, sowie in der Old-&-New-Masters-Serie eine 4-CD-Box mit Alben des Peter Erskine Trios mit John Taylor und Palle Danielsson . Detailliertere Informationen zu diesen Alben in Kürze.


Noch kurz angemerkt:

Shanghai ist in diesen Tagen Schauplatz einer ECM gewidmeten Konzertserie mit begleitender Ausstellung. Es ist dies die erste auf ECM-bezogene Veranstaltung dieser Art in China. Weitere Informationen unter www.ecmrecords.com/news

Idar-Oberstein: Drachenshow der Superlative - Flugplatz Göttschied


07. + 08. Mai 2016
Zwei Tage voller luftiger Attraktionen und phantastischer Gebilde

Genießen Sie Drachenschauen. Es ziehen am Himmel ihre Runden: Centipeden / Lenk- & Deltadrache, Kristall- und Edelsteindrachen! Die größte Bowl der Welt, Prämierung der schönsten selbstgebastelten Drachen an beiden Tagen, einfach alles, was das Drachenherz begehrt, himmelwärts - den ganzen Tag! Am Abend verzaubern beleuchtete Drachen den Abendhimmel (bitte die Taschenlampen nicht vergessen).

Samstag großes Höhenfeuerwerk

An beiden Tagen freier Eintritt! Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Und so finden Sie das Drachenfest: Flugplatzstr. 20, 55743 Idar-Oberstein


Montag, 2. Mai 2016

Pfalznews: Ungebrochene Affinität zu Drogen


Einige Pfälzer sind schon hartgesottene Rauschsüchtige. Nicht dass sie bereits Wein als Muttermilch vorziehen oder gar ihr Großhirn neben Dampfnudeln in Weinsauce träumen, nein, einige ihrer süchtigsten Vertreter, hier Geldsucht additiv zum Verkauf illegaler Drogen, haben einen leicht zugänglichen illegalen Internetshop für ebenso illegale Drogen betrieben. Ob sie selbst davon konsumieren ist natürlich eine andere Frage. 


Das nette Rülzheim in der Pfalz war denn Fundgrube neben Stuttgart und Weissach in Baden-Württemberg von 54 Kilogramm Amphetamine, vier Kilogramm Heroin, 1,3 Kilogramm Kokain und 25.000 Ecstasy-Tabletten.

Die mutmaßliche Bande im Alter von 21 bis 60 Jahren taufte sich ganz cool «Chemical-Love» und scheint seit Mai 2015 im offenen Internet als auch im sogenannten Darknet Drogen mit Einzeldarstellungen/Fotos angeboten und per Mausklick verkauft zu haben. Mehr als 1.500 Verkäufe seien per Postversand für insgesamt mindestens 1,3 Millionen Euro abgewickelt worden. An Spitzentagen gingen bis zu 50 Postsendungen raus. Zur Sicherheit wurde nur die Cyber-Währung Bitcoin akzeptiert. Auch in den Niederlanden und in Bulgarien beschlagnahmte die Polizei mehrere Server.


Contemporary Dance: Le Sacre du Printemps


Le Sacre du Printemps

Sonntag, 1. Mai 2016

Autoren in Hörfunk und Fernsehen (Mai)


Der Informationsfernsehkanal PHOENIX sendet am Sonntag, den 1. Mai um 10.30 Uhr den Polit-Talk Im Dialog mit der Schriftstellerin Juli Zeh („Unterleuten“) und dem Moderator Michael Hirz (Wiederholung von Freitag, 29. April, 22.30 Uhr sowie Samstag, 30. April, 00.00 Uhr).

Moderator Knut Elstermann unterhält sich mit Juli Zeh auf MDR FIGARO am 1. Mai ab 12.05 Uhr im MDR FIGARO-Café.

Am Montag, den 9. Mai ist Jaroslav Rudiš („Nationalstraße“) ab 9.07 Uhr eine Stunde Im Gespräch bei Deutschlandradio Kultur zu hören.

Klassik à la carte heißt die einstündige Sendung („Gespräche mit Menschen, die etwas zu sagen haben“) auf NDR Kultur, bei der am Montag, den 9. Mai ab 13.00 Uhr Saša Stanišić („Fallensteller“) zu Gast ist .

Ebenfalls am 9. Mai wird im Kulturjournal im NDR Fernsehen das NDR Buch des Monats, „Fallensteller“ von Saša Stanišić, in einem Beitrag vorgestellt. Der Beginn der Sendung ist um 22.45 Uhr.

Terézia Mora (zuletzt: „Nicht sterben““) ist am Freitag, den 20. Mai ab 17.05 Uhr im SWR 2 Forum in einer Diskussionsrunde zum Thema Übersetzen zu hören.

52 Beste Bücher auf Radio SRF 2 Kultur präsentiert am Sonntag, den 22. Mai ab 11.03 Uhr (Wiederholung am Samstag, den 28. Mai ab 20.00 Uhr) Anna Mitgutsch und ihren Roman „Die Annäherung“.

Hanns-Josef Ortheil („Der Stift und das Papier“) ist am Mittwoch, den 25. Mai ab 12.05 Uhr (Wiederholung um 23.05 Uhr) in der Stundensendung Doppelkopf auf hr2-Kultur zu Gast.

Gitarrenkunst: Pentatonische Duett-Übungen



Pentatonic Duet Exercises

Samstag, 30. April 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Rosa aus, Tageslicht an, Videosession 6





Videosession 6 from Dmitry Kartsev

Fantasien zur Nacht (Video): Partying bei Jugendlichen




"COMO EN ARCADIA" (Just like Arcadia)

Feste in der Pfalz: Bad Bergzabern schaltet rosa Licht ab



Herrlich in Rosa und Grün zeigt sich im frühen März die Weinstraße.

In diesem Jahr war der milde Frühling schon eher da. Schon im Februar wurde durch die bezaubernde Mandelblüte das „Rosa“ eingeschaltet. Das Einschalten erfolgte im wahrsten Sinne des Wortes, denn während der Pfälzer Mandelwochen zeigen sich einige der eindrucksvollen Gebäude an der Südlichen Weinstraße in rosa Licht.

Ganz offiziell ist es in diesem Jahr schon vor der Zeit nämlich Mitte Februar mit der rosa Beleuchtung losgegangen.

Nun Ende April endet das reichhaltige Programm, das zu den Pfälzer Mandelwochen angeboten wird.

Es wird Zeit das rosa Licht wieder auszuschalten.

In Bad Bergzabern wird es am 30. April 2016 am Schloss zwischen 21:00 und 22:00 Uhr ausgeschaltet.

Erwartet werden zu diesem Anlass Herzogin Karoline, die Bergzaberner „Zuckerbäckerriege“, Sabine Wissing mit ihrem Mandeltraum und natürlich einige Offizielle.


Die „Zuckerbäcker, denn so würde sie sicherlich Herzogin Karoline in ihrer Zeit genannt haben, werden schon wesentlich früher vor Ort sein (ab ca. 18:30 Uhr), so dass jeder der vorbeikommt süße Köstlichkeiten genießen kann.

Herzlich willkommen ist jeder der Lust und Zeit hat, um gemeinsam das rosa Licht auszuschalten.

Freitag, 29. April 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Nothing is too hot as it seems




Nothing is too hot as it seems

Fantasien zur Nacht (Video): Psychotropic




Psychotropic

FRINGE 2016: 2for1 am 8. und 9. August


Celebrate the start of the Fringe in style and make the most of our 2for1 ticket days on the first Monday and Tuesday (08-09 August) of the festival.

With hundreds of shows already taking part in the 2for1 offer, and more set to be added in the run-up to programme launch on 08 June, it’s a great opportunity to see something new on a budget.

This offer is open to everyone. To secure your tickets you simply need to purchase full price tickets for a participating show in multiples of two.


Book 2for1 tickets now

2for1 every day
If two days of 2for1 tickets aren’t enough for you, become a Friend of the Fringe for just £30 a year to gain access to an exclusive Friends 2for1 ticket offer valid every day of the Fringe.

In addition to the Friends 2for1 offer you also receive a number of additional benefits including access to the Friends Exclusive Box Office at 180 High Street.

By becoming a Friend of the Fringe you help to support the Edinburgh Festival Fringe Society. Every penny you give makes a difference and helps us develop the services we provide for performers and audience members who flock to Edinburgh each and every year.

Buchtipp: „Die Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster 1933-1945“



Neu aufgelegt: „Die Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster 1933-1945“
Aufarbeitung der Geschichte des heutigen Pfalzklinikums

Die Publikation „Die Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster“ ist in vierter Auflage beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde erschienen. In erster Auflage kam das Buch von Karl Scherer, Otfried Linde und Roland Paul bereits1998 heraus.

Mit der Aufarbeitung der Geschichte des heutigen Pfalzklinikums für Psychiatrie und Neurologie in den Jahren der NS-Herrschaft haben die Verfasser in der regionalen Zeitgeschichtsforschung neue Akzente gesetzt. Überzeugend wird dokumentiert, dass auch Klingenmünster in die verbrecherischen Aktionen der NS-Psychiatrie – Zwangssterilisation, Euthanasie, Überstellung in Konzentrationslager – einbezogen war. In der nun vorliegenden Neuauflage wird auf die bisherige Anonymisierung von Ärzten und Mitarbeitern der Klinikverwaltung sowie von NSDAP-Funktionären verzichtet.

Ab sofort können Interessierte die Neuauflage im Buchhandel, im Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, im Pfalzklinikum oder im Online-Shop des Bezirksverbands Pfalz unter shop.pfalzgeschichte.de zum Preis von 12,50 Euro (ISBN 3-927754-34-X) erwerben.

Roland Paul, Theo Wieder, Vorsitzender des Bezirkstags Pfalz und Verwaltungsratsvorsitzender des Pfalzklinikums, Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke sowie das geschäftsführende Mitglied des Ausschusses für Gedenkarbeit am Pfalzklinikum, Dr. Michael Brünger, präsentierten das Werk der Presse. Theo Wieder betonte: „Das Werk ist sehr wichtig. Hier geht es darum, auch dunkle Kapitel der Geschichte des Bezirksverbands Pfalz und des Pfalzklinikums aufzuarbeiten. Wir haben es getan und das ist nicht selbstverständlich. Dass wir uns der Geschichte stellen, zeigt sich in der Wanderausstellung ‚NS-Psychiatrie in der Pfalz‘ und in den jährlichen Gedenktagen im Pfalzklinikum am 27. Januar.“

Roland Paul ergänzte: „Wir haben mit unserer Veröffentlichung die Legende aufgelöst, dass es keine Euthanasie im Pfalzklinikum gegeben habe. Die wichtigsten Quellen des Werkes sind die Patientenakten. Neu an der vierten Auflage ist, dass ein Teil der vorab anonymisierten Namen von Ärzten, Verwaltungspersonal sowie NSDAP-Funktionären aufgelöst wurden. Diese sind nun namentlich genannt.“

Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke hob die Bedeutung der Gedenkarbeit im Pfalzklinikum hervor: „Bei uns im Hause existiert seit einigen Jahren ein Ausschuss für Gedenkarbeit, der sich regelmäßig trifft. Außerdem stellt die Wanderausstellung ‚NS-Psychiatrie in der Pfalz‘ einen umfassenden Bezug zum jetzigen Leben her. Bei unserer Arbeit im Bereich der seelischen Gesundheit in den Gemeinden spielt der Wert eines Menschen eine große Rolle. In der NS-Zeit wurden solche Werte für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen überhaupt nicht berücksichtigt. Während die Wanderausstellung die menschlichen Schicksale zeigt, geht das Werk von Scherer, Linde und Paul auf die Täterperspektive ein.“

„Die junge Generation hat einen unverstellten Blick auf das Thema NS-Psychiatrie und Nationalsozialismus. Die konkreten Schicksale, über die sich auch junge Leute in der Wanderausstellung des Pfalzklinikums informieren können, machen sehr betroffen. Hierbei ist insbesondere der direkte Bezug und eine Übersetzung in die Gegenwart wichtig“, erörterte Dr. Michael Brünger abschließend.




Dienstag, 26. April 2016

Tagesschnipsel: Rente oder Warum greift das keine Partei nachhaltig an?

"Wer heute Mindestlohn bekommt, muss 63 Jahre arbeiten, um mal 840 Euro Rente zu bekommen."

Hermann-Josef Tenhagen, 
Finanzexperte der Zeitschrift Finanztipp

"Unsere hausgemachte Armutswelle ... und die Anforderungen der illegalen Einwanderung" könnte Programmpunkt 1 einer tatkräftigen Regierung sein.

Wie erkennt man ein genetisch bedingtes Schizophrenierisiko?

"Angst und Negativsymptome* könnten frühe Manifestationen eines genetisch bedingten Schizophrenierisikos darstellen", lautet die Schlussfolgerung von Jones und Kollegen. das berichtet die ÄrzteZeitung vom 15.04.2016.

Dass kein Zusammenhang mit psychotischem Erleben in der Adoleszenz gefunden wurde, "mag überraschen, steht aber im Einklang mit früheren Studien", wie die britischen Ärzte schreiben.

Möglicherweise seien psychotische Erfahrungen in jungen Jahren häufiger als später auf nicht genetische Ursachen wie traumatische Erlebnisse in der Kindheit oder Cannabiskonsum zurückzuführen.

Zwar seien Angst und Negativsymptome nur bei einer Minderheit von Schizophreniepatienten Prodromalsymptome (Psychose-Frühzeichen) der Erkrankung.

Bei gefährdeten Jugendlichen könne es jedoch sinnvoll sein, auf diese Störungen mehr als auf psychotische Symptome zu achten, um einen Übergang in die Erkrankung vorhersagen zu können, so die britischen Wissenschaftler.



* Erklärung: Als positive oder Plus-Symptome einer Schizophrenie bezeichnet man bestimmte Ausdrucks-, Erlebnis- und Verhaltensweisen, die im "normalen Menschen-Leben" nicht vorkommen. Dazu gehören:

- Wahn
- Halluzinationen (Sinnestäuschungen, Trugwahrnehmungen)
- psychotische Ich-Erlebnis-Störungen 

Als negative oder Minus-Symptome einer Schizophrenie bezeichnet man Beeinträchtigungen

- des Denkens
- der Affektivität (Gemütslage)
- des Antriebs und Willens
- der Kommunikations- bzw. Kontaktfähigkeit u. a.

Beide Symptomgruppen sind auf unterschiedliche Weise beeinträchtigend, wobei die negativen Krankheitszeichen längerfristig, nachhaltiger und damit folgenschwerer belasten.

Die sogenannten Negativ- oder Minus-Symptome sind zumeist keine spektakulären, sondern heimlich verunsichernde und vor allem nach außen diskriminierende Krankheitszeichen in einer Art Teufelskreis, die resigniert, deprimiert und hilflos machen. Partnerschaft, Familie, Nachbarschaft, Freundeskreis, berufliche Entwicklung und das Ansehen werden langfristig beeinträchtigt.

Zu dieser Gruppe zählen vor allem verminderte Aufmerksamkeit, Sprachverarmung, Gemütsverflachung, Interessenschwund, Mangel an Schwung, Energie und Ausdauer sowie die Unfähigkeit, Freude zu empfinden. Und vor allem eine schwindende willentliche Entschlusskraft bis hin zur lähmenden Willenlosigkeit. Und damit Kontaktstörungen, Rückzug, Isolationsgefahr, Vereinsamung und damit oft genug ein verschrobenes Verhalten, das die Rückkehr in den gesellschaftlichen Alltag endgültig zu verbauen droht.

Da sich solche Symptome eher heimlich und ohne großes Aufsehen einzuschleichen pflegen, werden sie spät erkannt, noch später als krank akzeptiert und damit diagnostiziert - und vor allem viel zu spät fachärztlich und konsequent behandelt. Unter solchen Bedingungen sind die Heilungsaussichten schlecht. Bei rechtzeitiger Therapie hingegen sind sie gut.

Die positiven Symptome sind schneller diagnostizierbar (z. B. Wahn und Sinnestäuschungen)und werden mit Pharmakotherapie und antipsychotisch wirkenden Neuroleptika gut eingedämmt. Sie bilden sich in der Mehrzahl der Fälle wieder völlig zurück, auch wenn sie wiederkehrend sein können. Sie sind kurzfristig problematisch, z.B. Wahnattacken, aber langfristig weniger die Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziales Ansehen beeinträchtigend. 

Montag, 25. April 2016

Mousonturm Frankfurt am 27./29.04.: DISNEYFRONTAL

Felix Kracke (Frankfurt)
DISNEYFRONTAL
Mi. 27.4., Fr. 29.4.2016

Fotos © Jana Bissdorf


Wo sich Fuchs und Hase, wo Milch und Honig, wo keine Wurst ein Ende hat: DISNEYFRONTAL beherbergt 52 verschiedene Themenparks, 30 Wasserparks sowie 400 Hotels, was eine Bruttofläche von ca. 35 Millionen Quadratkilometern ergibt und DISNEYFRONTAL zum größten Freizeitkomplex und zur größten Volkswirtschaft der Welt macht. Das ist DISNEY im Olympia-Style: Höher, schneller, geiler. DISNEYFRONTAL ist Bunker und Paradies, Vogel ohne Schiss, Meer ohne Algen, DISNEYFRONTAL ist die Stadt von gestern, heute und morgen, DISNEYFRONTAL ist der Glaube an mögliche und potentielle Welten, DISNEYFRONTAL ist alternativlos und die Eröffnung ist jetzt. Please enjoy as hard as you can!

In Deutsch

Mousonturm-Koproduktion * Von und mit Angelina Ambrosch, Moritz Fabian, Katrin Flüs, Wiebke Köplin, Felix Kracke, Sandra Le Kong, Amelie Neumann, Noemi Popp, Carla-Luisa Reuter, Carmen Salinas, Florentine Schumacher, Jaqueline Stanciu, Julius Tamm, Bariş Tangobay, Matze Vogel * Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Theaterakademie, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und des AStA der Goethe-Universität Frankfurt * Eine Kooperation zwischen dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Studiengang Regie im Rahmen der Hessischen Theaterakademie.

Sonntag, 24. April 2016

Neu im Kino: A WAR


A WAR Pilou Asbæk, Tuva Novotny   (c) StudioCanal



A War


Originaltitel: Krigen
Deutscher Kinostart: 14. April 2016
Lauflänge: 115 Minuten
Altersfreigabe: noch nicht bekannt
Genre: Drama, Kriegsfilm
Im Verleih von StudioCanal

Kommandant Claus Pedersen (Pilou Asbæk) und seine dänische Einheit sind fern der Heimat in der afghanischen Provinz stationiert. Als die Kompanie ins Kreuzfeuer der Taliban gerät, fordert Pedersen Luftverstärkung an, um das Leben seiner Männer zu retten. Doch zurück in der Heimat muss sich der dreifache Familienvater vor Gericht verantworten, weil bei dem Einsatz unschuldige Zivilisten getötet wurden. Ein zermürbender Prozess beginnt, der ihn auch immer mehr in ein moralisches Dilemma bringt.


Samstag, 23. April 2016

Fantasien zur Nacht (Video): Don't Wanna Fight




Don't Wanna Fight

OECD: Müssen wir unsere Entwicklungshilfe erhöhen, um zukünftige Flüchtlingskrisen zu vermeiden?

Anstieg der Entwicklungshilfe in 2015, Investitionen in Flüchtlinge verdoppelt

Die Preisfrage, ob wir OECD-weit wirklich mehr Entwicklungshilfe zahlen müssen, um zu vermeiden, überrannt zu werden, muss man sich nach Statements der OECD-Vertreter wirklich stellen. Aber kann das eine Lösung sein? 

Die Entwicklungshilfe steigt seit 1960 parallel zur Wirtschaftskraft. Die unterstützten Staaten zeigen nur schleppend tragfähige Veränderungen, nur die Tatsache, dass allen Bürgern mehr Steuern abgewonnen werden, führt zu Entwicklungen der Wirtschaftskraft, was kaum als echter Indikator gewertet werden kann. Staatsformen, politische Herrschaftssysteme und individuelle Bereicherungen sind wohl eher das Problem.

Development aid totalled USD 131.6 billion in 2015, representing a rise of 6.9% from 2014 in real terms as aid spent on refugees in host countries more than doubled in real terms to USD 12 billion. Stripping out funds spent on refugees, aid was still up 1.7% in real terms, according to official data collected by the OECD Development Assistance Committee (DAC).

Official development assistance (ODA) from the 28 countries in the DAC averaged 0.30% of gross national income, the same level as in 2014. Measured in real terms – correcting for inflation and for a sharp depreciation in many DAC country currencies against the dollar last year – ODA is up 83% since 2000, when the Millennium Development Goals were agreed.

The 2015 data show that bilateral aid to the poorest countries rose by 4% in real terms, in line with commitments by DAC donors to reverse recent declines. Bilateral aid, making up around two-thirds of ODA, is aid provided by one country to another country. A survey of donor spending plans through 2019 suggests flows to the poorest countries will keep rising.

Funds spent on hosting or processing refugees in donor countries accounted for 9.1% of ODA in 2015, up from 4.8% in 2014, when in-donor refugee costs totalled USD 6.6 billion. The rise in refugee costs did not significantly eat into development programmes, with around half of donor countries using money from outside their aid budgets to cover refugee costs.

“Countries have had to find large sums to cover the costs of an historic refugee crisis in Europe, and most have so far avoided diverting money from development programmes. These efforts must continue. We also welcome that more aid is being provided to the poorest countries,” said OECD Secretary-General Angel Gurría. “Governments must ensure that development aid keeps rising. They also need to develop long-term options for meeting future refugee costs and the integration of refugees in our societies, while ensuring at the same time that ODA reaches those countries and people that need it the most.”

Anteil der allgemeinen Entwicklungshilfe und des Aufwands für Flüchtlinge in den OECD-Staaten





An unprecedented 1.5 million refugees claimed asylum in OECD countries in 2015, more than a million in Europe. DAC rules allow member countries to count certain refugee-related expenses as ODA for the first year after their arrival. Three countries – Australia, Korea and Luxembourg – do not count refugee costs as ODA. Others – Austria, Greece, Italy, the Netherlands and Sweden – saw refugee costs account for more than 20% of their ODA in 2015.

Humanitarian aid also rose by 11% in real terms in 2015 to USD 13.6 billion.

The 2015 data shows ODA rose in 22 countries, with the biggest increases in Greece, Sweden and Germany. Six countries reported lower ODA, with the steepest declines in Portugal and Australia. Of the several non-DAC members who report their aid flows to the OECD body, the United Arab Emirates posted the highest ODA/GNI ratio in 2015 at 1.09%.



Only six of the 28 DAC countries - Denmark, Luxembourg, The Netherlands, Norway, Sweden and the United Kingdom – met a United Nations target to keep ODA at or above 0.7% of GNI. ODA makes up more than two thirds of external finance for least-developed countries and the DAC is pushing for it to be used more as a lever to generate private investment and domestic tax revenues in poor countries. The DAC is also looking at clarifying the rules for which refugee costs can be counted as ODA.

“We need to remember that the best way to achieve the Sustainable Development Goals and avoid future refugee crises is to continue the current momentum of aid flows, particularly to the neediest and most fragile countries,” said DAC Chair Erik Solheim. “I am glad that we have reversed the recent declines in aid to the poorest countries and that most countries aren’t spending large amounts of their ODA on hosting refugees.”