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Montag, 31. Dezember 2012

Ankes Fundstücke: Rummelpottlaufen in Schleswig-Holstein am Sylvesterabend

Das größte Vergnügen der Kinder Ende Dezember in Schleswig-Holstein war und ist bis zum heutigen Tage das Rummelpottlaufen. Am Silvesterabend ziehen die Kinder von Haus zu Haus und singen das Rummelpottlied:

Rummel, rummel, röten, giff mi en paar Föten!


Wer kann als Erwachsener schon dem Wunsch der lustig verkleideten Kinder widerstehen? Früher wurden traditionell zu diesem Anlass sogenannte Förtchen gebacken, die neben übriggebliebenen Weihnachtskringeln, Äpfeln und Apfelsinen in den mitgebrachten Taschen und Beuteln der Kinder verschwanden. Heute freuen sich die Kinder allerdings mehr über »klingende Münze« - so ändern sich die Zeiten. Geblieben ist allerdings der Gesang und die lustige Verkleidung. Wenn Sie die köstlichen Förtchen ausprobieren möchten, hier das Rezept:




1/4 l Milch
1/8 l süße Sahne
1/2 TL Salz
60 g Butter
325 g Mehl
5 Eier
1/2 TL Kardamom
30 g Mandeln, fein gehackt
125 g Rosinen
l EL Zucker
20 g Hefe
Schmalz zum Backen
Zucker zum Bestreuen


Die Milch (2 Esslöffel davon zurücklassen) mit Sahne, Salz und Butter zum Kochen bringen. 200 g Mehl hineinschütten, mit einem Holzlöffel zu einem glatten Kloß verrühren. Den Topf vom Herd nehmen, l Ei in den Teig rühren. Den Teig dann kalt werden lassen. Anschließend die restlichen Eier nach und nach unterrühren. Kardamom, Mandeln, Rosinen, Zucker, die mit den 2 Eßlöffeln Milch flüssiggerührte Hefe und das restlich Mehl zugeben und verrühren. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur so lange aufgehen lassen, bis er sein Volumen ungefähr verdoppelt hat. Eine Förtchenpfanne mit halbrunden Vertiefungen auf mittlerer Hitze (wichtig!) heiß werden lassen. In jede Vertiefung eine Messerspitze Schmalz geben. Vom Förtchenteig mit 2 Löffeln pflaumengroße Stücke abstechen, in das heiße Schmalz setzen und auf beiden Seiten goldbraun backen. Dann herausnehmen, sofort in Zucker wälzen und warm zum Kaffee essen.



Dichterhain: ORTE 2 - Isny von Volker Friebel


Orte
 
Genau wohin

 
Morgenwiesen bei Isny,
die Müllabfuhr fährt blinkend vorbei
am schmelzenden Schnee,
am Löwenzahn,
am blitzenden Reif.
Sie weiß genau wohin,
wie auch der Wanderer vielleicht,
während alles andere
einfach nur ist.


Schifferklavier

 
Ein Schifferklavier
zerspielt Lieder vom Meer,
angespült in dies Marktstädtchen,
Isny, Frühling, Fußgängerzone,
morgens im Schatten der Alpen.
Der alte Mann zittert, und singt.
Kann sein, er träumt
einen anderen Traum als du,
kann sein, euer Traum
ist derselbe, aber du
bist noch nicht alt, du hast
kein Schifferklavier,
und du kennst keine Lieder



Aus: Nachricht von den Wolken. Gedichte und Haiku. 2. Ausgabe 2009

Volker Friebel wurde an einem Schneesonntag gegen Ende des Jahres 1956 in Holzgerlingen geboren, mitten in Schwaben. Er ist Psychologe (promoviert) und tätig als Ausbilder, Autor, Musiker. Er lebt in Tübingen.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Neue Comedy-DVD: "Die Echse und Freunde - das volle Programm" von Michael Hatzius

GENIAL, WEISE UND SAULUSTIG!

Im November 2012 erschiendas gefeierte Live-Programm "Die Echse und Freunde - das volle Programm" des grandiosen Puppenspielers Michael Hatzius auf DVD. Der Siegeszug der Echse ist unaufhaltbar. Ausverkaufte Häuser, TV-Shows, Preise. Die Euphorie der Presse, Fernsehmacher und Zuschauer ist gleichermaßen groß. Warum? Die Antwort ist klar: Die Echse weiß alles. Ob es sich um die erste Zellteilung per Membran aus dem Baumarkt oder die Zukunft des Publikums handelt, die Echse steht der Menschheit mit Rat und Tat zur Seite.

Den Rücken stärkt ihr dabei der Puppenspieler Michael Hatzius, mit handwerklicher Präzision und tiefgründiger Komik in seiner Live-Show „Die Echse und Freunde - das volle Programm". Neben der Echse - dem unangefochtenen Star des Abends - präsentiert Michael Hatzius mit dem komplexbeladenen Huhn, der paranoiden Kobra oder dem schokoladensüchtigen Krokodil u.v.m. gleich einen ganzen Zirkus an Absurditäten.
Das umfangreiche Bonusmaterial führt den Zuschauer u.a. hinter die Kulissen der Show, mit dem Taxi quer durch Berlin, und auf das Milk Island ...
Die Echse ist ein Urgestein der internationalen Kulturlandschaft und war von Anfang an dabei. Egal worum es geht. Weit mehr als 2000 Jahre alt, gründete sie einst gemeinsam mit Aristoteles, den sie noch heute liebevoll „Ari" nennt, das erste Theater der Welt, hat aber schon lange davor durch eigenhändige Zellteilung der Evolution auf die Sprünge geholfen.
Puppentheater lehnt die Echse zwar grundsätzlich ab, führt jedoch mit ihrem selbstgebauten Echsenmodell die Zuschauer immer wieder großzügig in die grundlegenden Geheimnisse der Puppenspielkunst ein. Die Echse nutzt Ihr vielseitiges Wissen jedoch nicht nur, um vergangene und aktuelle Geschehnisse zu reflektieren, sondern besitzt ebenso hellseherische Fähigkeiten. So bietet sie dem Publikum live ein Blick in die Zukunft.

Wenn der Berliner Puppenspieler Michael Hatzius, u.a. in seiner Rolle als zwiespältiger Brandschutzbeauftragter „Jens Schirner", moderierend durch die gut zweistündige Soloshow führt, hat er jedoch nicht nur das Urzeitreptil im Gepäck. Auch ein Huhn, zwei Spinnen sowie viele weitere Gesellen wollen ans Licht - und drohen zu scheitern. Wohin der Abend führt? Man wird es erleben. Denn die lustvolle Interaktion mit dem Publikum, die Einladung zum gemeinsamen Erlebnis jenseits aller Standards, die Wachheit für die Geschehnisse und Energien des Moments ist das Zentrum der Spielweise von Michael Hatzius. Ein tierischer Abend mit reptilem Humor, der die Zuschauer - trotz Brandschutz - entflammen wird.


MICHAEL HATZIUS
• geboren 1982 in Berlin (Ost)
AUSZEICHNUNGEN UND PREISE
• „Förderpreis für besonders innovative Aufführungen" verliehen von der Neuen Rhein Zeitung (NRZ) im Rahmen des Comedy Arts Festival Moers 2010
• „Kabarett Kaktus 2010"
• Jurypreis des "Prix Pantheon" 2012
• Jury- und Publikumspreis "Das große Kleinkunstfestival der Wühlmäuse 2012"
• "Kleinkunstpreis der Stadt Koblenz" 2012

COMEDY
• seit 2009 mit der Figur "Die Echse" und anderen Charakteren zunehmend im Comedy Bereich unterwegs
• Mai 2011 Premiere der Soloshow „Die Echse und Freunde - das volle Programm" im Quatsch Comedy Club Berlin
• seit 2011 Zentrum der künstlerischen Arbeit Comedy und Kabarett mit Puppen für Bühne/TV

AUSBILDUNG
• Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" Berlin, Abteilung Puppenspielkunst
• 2006 Abschluss als Diplom-Puppenspieler/Darstellender Künstler

GASTENGAGEMENTS ALS PUPPEN- UND SCHAUSPIELER
• u.a. am Schauspiel Hannover, Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin, Theater Waidspeicher Erfurt, Deutsches Nationaltheater Weimar, Puppentheater Magdeburg, Theater Oberhausen, Staatstheater Darmstadt, Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Cottbus, Staatsschauspiel Dresden, Theater Junge Generation Dresden

FREIE ARBEITEN
• Gründung der freien Gruppe Theater Urknall, diverse Produktionen und Gastspiele im In- und Ausland
• Arbeit als Solokünstler und in wechselnden freien Konstellationen und Projekten
• Fernseharbeiten als Puppenspieler für diverse Sender und Produktionsfirmen
• Regiearbeiten am Stadttheater und in der freien Szene
• Workshopleitung und Gastdozenturen

Blick ins Atelier: TABLETTENKOTZE von Carmen Olivar


tablettenkotze - ich kotze auf die pharmaindustrie
30 x 40 cm, acryl, leinwand, aufgeklebte tabletten

Verwendet wurden jene Tabletten, die ich nicht mehr
bereit bin zu nehmen und selbst abgesetzt habe. Es soll
Schluss sein mit der bewusst hergestellten Abhängigkeit 
der Menschen,  nur damit die Pharmaindustrie mehr 
Profit macht und die Ärzte mehr Gewinn einfahren.

Carmen Olivar, 1961 in der Theaterstadt Meiningen/Rhön
geboren, Uhrmacherin im Uhren- und Maschinen-Kombinat
Ruhla, zivilbeschäftigte Sekretärin bei der NVA (im Küchenbereich/
Kalkulation) in Fürstenwalde/Spree und danach in verschiedenen
Betrieben in Frankfurt (Oder)Sekretärin, erhielt 1988 die  Diagnose
neurale Muskeldystrophie. Seit 1990 lebt sie in Frührente, seit 2005
sitzt sie im Rollstuhl. Sie hat zwei erwachsene Söhne.
Der Malerei widmet sie sich seit 2010 und der Dichtkunst seit 1994.
Auslöser hierfür war der Beginn ihrer Psychoanalyse, in der
sie ihre streng politisch und missbrauchte Kindheit (tägl. politische

Gehirnwäsche seitens des Stasi-Stiefvater) bearbeitet.
Im Jahre 2008 legt sie den Familienamen des ungeliebten Stiefvaters 

ab und nennt sich nun „Olivar“. Seither ist sie mit sich im Reinen.

Die beliebtesten Gedichte der Woche 51

In der vorletzten Woche des Jahres gefiel den Besuchern besonders

1     Dichterhain: GENOSSE VATER von Carmen Olivar

2   Dichterhain: ISCHÄMISCHE ENDSTRECKENVERÄNDERUNG von Hermann 
        Mensing


3    Fantasien zur Nacht: TRÄNEN DER GLÜCKSELIGKEIT von Amrah   






Freitag, 28. Dezember 2012

Fantasien zur Nacht: FINGERSPIELE von Angelika Peymann



Fingerspiele

Finger spielen und verweilen
sanft und zart auf warmer Haut,
schreiben warme Liebeszeilen
und entlocken Eros Laut.
Duftend offenbart sich dann
was im Rausch betören kann,
nimmt uns mit auf Liebesschwingen,
um den Gipfel zu erringen.
Glückdurchflutet gleiten wir
dann zurück ins Jetzt und Hier.


© A. Peymann 2012-09-09

Ausstellung und Begleitprogramm ECM - EINE KULTURELLE ARCHÄOLOGIE im Haus der Kunst, München

Die Ausstellung „ECM – - eine kulturelle Archäologie“ im Münchner Haus der Kunst stößt derzeit auf ein lebhaftes Medienecho im In- und Ausland. Sie ist noch bis 10. Februar 2013 zu sehen und ich möchte Sie an dieser Stelle auch noch einmal auf das begleitende Konzertprogramm aufmerksam machen: So konzertierten bereits Meredith Monk und Katie Geissinger (Freitag, 14.12.) und am Sonntag, 15.12., Thomas und Patrick Demenga sowie Alexei Lubimov. 

 http://www.hausderkunst.de

                                                 

Dichterhain: DIESE STUNDE von Birgit Heid


Diese Stunde

Die leise Melodie des Abschieds streift
mir noch durchs Haar und mit dem
Wind der sich von mir nun lösen will
gelangen Blicke in die Ferne einer Ferne

dunstverhangen halte ich mich an die
Hügel die terrassenartig angelegt sie
geben Halt und lassen klimmen meine
Augen an den Horizont begleiten grün

die letzten Augenblicke Worte Gesten
Seele dieser tiefen Stimme rauchig
und dein Blick beschwörend trotz der
Augen die mir lachen und ich wende

mich als würd ich flüchten fort von dieser
Stunde die so köstlich endlos wertvoll
für mich war ein Trank aus einer blauen
Flasche denn ich dürstete nach dir ein

Brand beinah wie Höllenfeuer zehrte
mich in deine Arme und ich sah dich lange
an erlauschte deine Bilder von Begegnungen
und ach die Sonne die dich gestern stach.


(c) Birgit Heid

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Buch und CD: SOULFOOD von Sven „Katmando" Christ

SOULFOOD
Food & Music. Fat & Yummi.

Real African American Cooking.
OUR OWN VOICE  TRIKONT

Buch & CD
By Sven „Katmando" Christ


Tracklisting CD - Ansprechende Musik, die Spaß macht, und keine Garantie mehr für gute Cholesterin-, Trigylcerid- und Leberwerte:

Bo Diddley/Raynel Wynglas/Jr.Walker&The All Starts/Chuck Womack&The Sweet Souls/Willie Bobo/The Poets Of Rhythm/RZA/Southside Revue/Rufus Thomas/The Watts 103rd Street Rhythm Band/Andre Williams/Wendy Rene/Oscar Brown Jr./Red Rodney Sextet/Goodie MoB/Hugh Brodle/Dr.John/The Carter Brothers.


Soulfood, ein strapazierter Begriff, seit die Kochwelle über uns schwappt - plötzlich soll jedes Rezept die Seele berühren. Schon lange vorher aber wusste man in den Südstaaten von Amerika, wie Essen schmeckt, das Soul hat. Die Nachfahren der Sklaven hatten gelernt mit dem,  was zur Verfügung stand, ein Sonntagsmahl zu bereiten. Verwegener und interessanter wurde dieses  Essen noch durch die Einflüsse der afrikanischen  und kreolischen Küche. In der amerikanischen Küche sind saftige Rippchen, würziges Jerk Rub und all die anderen Leckereien längst zuhause und erobern von dort die Welt. Und nicht wenige große Köche und Köchinnen zelebrieren diese deftigen und würzigen Gerichte als etwas, was zwar nicht schlank, aber satt und zufrieden macht.

Das Soulfood-Buch und die dazu gehörende CD stellen den Missing Link zwischen der Musik und dem Festessen her, erklären ein Lebensgefühl voller Stolz und Vitalität, trotz Armut und Unterdrückung.

Der Autor, DJ und Koch Sven „Katmando" Christ sammelt seit 15 Jahren Rezepte, Stories und Musik zu diesem Thema, suchte alternative Zutaten und Zubereitungsarten, um Soulfood einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Auf seinen Reisen in die USA und die Karibik interviewte er die Mütter, Tanten und Großmütter seiner Freunde, um an Familienrezepte und geheime Zutaten zu kommen. Jamaikanische Familien, Soul-Sänger und HipHop-Stars waren bei ihm zu Gast, und oft führte ein spezielles Essen zu einer weiteren Story. Es ist das gewisse Etwas im Soulfood, das direkt ins Herz und auf die Hüften geht.

„Oh my god,   this  reminds me of home."
Sharon Jones (sharon jones and the Dap Kings)
 

„Can I get a doggy Bag?"
Questlove (from the Roots)


„THAT is some tasty Chicken"
DJS 's Kon and Amir (BBE Records)


„Yo Kat,  make sure we eat next time I'm in europe,  I mean,  you cook."
Masta Ace (Juice Crew,   coJd ChiHin")

Morgen in Kaiserslautern: Between the Years


Am 28. Dezember 2012...

...wird Weihnachten vollbracht sein, es wird wieder Ruhe einkehren.

Und was ist schöner, als bei einem Glas Wein
wundervoller Musik zu lauschen, "zwischen den Jahren"...

Die Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern e.V. laden Sie ein zum Konzert

         "Between the Years"
 mit:
Sven Ruppert ( voc/git ), Alexandra Maas ( acc/harp/perc ) und Harald Pfeil ( bass/vox/perc )
im:Waldschlösschen der Künstlerwerkgemeinschaft, Bremerstr.12, Kaiserslautern,
am:
28.Dezember - 18 Uhr Einlass - 19 Uhr Konzertbeginn

Der Eintritt ist frei

Meine Gedichteklassiker: EIN LIED HINTERM OFEN ZU SINGEN

Lübeck im Winter

Ein Lied hinterm Ofen zu singen
Matthias Claudius  
* 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg
Der Winter ist ein rechter Mann,
kernfest und auf die Dauer;
sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
und scheut nicht süß noch sauer.
War je ein Mann gesund, ist er's;
er krankt und kränkelt nimmer,
weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs
und schläft im kalten Zimmer.
Er zieht sein Hemd im Freien an
und lässt's vorher nicht wärmen
und spottet über Fluss im Zahn
und Kolik in Gedärmen.
Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
hasst warmen Drang und warmen Klang
und alle warme Sachen.
Doch wenn die Füchse bellen sehr,
wenn's Holz im Ofen knittert,
und um den Ofen Knecht und Herr
die Hände reibt und zittert;
wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
und Teich' und Seen krachen;
das klingt ihm gut, das hasst er nicht,
dann will er sich tot lachen. -
Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus
beim Nordpol an dem Strande;
doch hat er auch ein Sommerhaus
im lieben Schweizerlande.
So ist' er denn bald dort, bald hier,
gut Regiment zu führen.
Und wenn er durchzieht, stehen wir
und sehn ihn an und frieren.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Kino: OSTWIND - GRENZENLOS FREI! ab März 2013 im Kino

Ostwind


Katja von Garniers Pferdeabenteuer
ab 21. März 2013 im Kino

Plakatmotiv

München, 17. Dezember 2012 - Grenzenlos frei: Katja von Garniers OSTWIND erzählt von der innigen Freundschaft zwischen einem scheuen Pferd und einem Mädchen, das seiner inneren Stimme folgt. Die vermeintlich unbegabte Schülerin Mika entdeckt bei der Begegnung mit dem unzähmbaren Hengst Ostwind an sich ein ihr bisher unbekanntes Talent: Sie versteht die Sprache der Pferde. Dies ist der Beginn eines Abenteuers um Mut, Vertrauen und Freiheit, das Mikas Leben für immer verändert. Bei Constantin Film.

Film - Heute Abend in München: STALKER von Andrej Tarkovsky

Andrej Tarkovsky: "Stalker" (1979), 163 min

Mittwoch, 26.12, 20 Uhr
Mit „Stalker“ präsentiert uns der russische Regisseur Andrej Tarkovsky ein rätselhaftes Meisterwerk der Science–Fiction: Am Rande einer unbekannten Stadt existiert „die Zone“ - ein postapokalyptisches Niemandsland, in das der „Stalker“ zwei Gestalten einschleusen soll. Der Legende nach gibt es dort einen Ort, an dem die sehnlichsten Wünsche in Erfüllung gehen ...

Karten
5 €/ 6 € (bei Überlänge)
erhältlich an der Kasse im Werkstattkino
www.werkstattkino.de

Noch bis 13. Januar in Essen: Im Farbenrausch – Munch, Matisse und die Expressionisten

Maurice de Vlaminck


Die „Fauves“, die sogenannten Wilden in der französischen Kunst, stehen im Mittelpunkt einer wunderbaren expressionistischen Ausstellung im Museum Folkwang, Essen.

Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck, Edvard Munch und die jungen deutschen und russischen Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Franz Marc werden mit ihren unvergleichlich farbenfrohen Bildern gezeigt

"In den fauvistischen Bildern sollte die Farbgebung nicht mehr der illusionistischen Darstellung eines Gegenstandes dienen. Die malerische Aussage entstand aus dem Zusammenklang der Farbflächen. Typisch für die meisten Werke sind ihre leuchtenden Farben. Die Überlegungen zur Darstellung des Raumes sind jedoch ebenso wesentlicher Bestandteil der Bildkomposition.[4][1]

Die Wurzeln des Fauvismus entstammen dem Impressionismus, Ziel war aber, der Flüchtigkeit impressionistischer Bilder entgegenzuarbeiten, um dem Werk mehr Dauer (frz. durée) zu verleihen." (wikipedia)
Mit der Ausstellung führt das Museum Folkwang die Arbeit Karl Ernst Osthaus’ fort, der ab 1906 Werke der Fauves, der Expressionisten und Edvard Munchs zeigte und für die Sammlung erwarb. Die Ausstellung "Im Farbenrausch – Munch, Matisse und die Expressionisten" zeigt anhand von Schlüsselwerken die besondere Rolle des Fauvismus. 

Zur Homepage des Museum Folkwang gelangen Sie hier.

Meine Gedichteklassiker: Wie rafft ich mich auf in der Nacht von August von Platen

Wie rafft ich mich auf in der Nacht

August von Platen

Wie rafft ich mich auf in der Nacht, in der Nacht,
Und fühlte mich fürder gezogen,
Die Gassen verließ ich, vom Wächter bewacht,
Durchwandelte sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Das Tor mit dem gotischen Bogen.
Der Mühlbach rauschte durch felsigen Schacht,
Ich lehnte mich über die Brücke,
Tief unter mir nahm ich der Wogen in Acht,
Die wallten so sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Doch wallte nicht Eine zurücke.
Es drehte sich oben, unzählig entfacht,
Melodischer Wandel der Sterne,
Mit ihnen der Mond in beruhigter Pracht,
Sie funkelten sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Durch täuschend entlegene Ferne.
Ich blickte hinauf in der Nacht, in der Nacht,
Ich blickte hinunter aufs neue:
O wehe, wie hast du die Tage verbracht!
Nun stille du sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Im pochenden Herzen die Reue!

Dienstag, 25. Dezember 2012

Premiere von ADLON. EINE FAMILIENSAGA - Sendetermine im ZDF: 6., 7. und 9.1.2013, 20:15 Uhr

Premierenbild



München, 18. Dezember 2012 - Auf der Premiere von "Das Adlon. Eine Familiensaga" in Berlin am 17.12.2012 wurde der erste Teil des dreiteiligen Epos nach einer Idee von Oliver Berben in Anwesenheit von Regie-Legende Uli Edel, der den Dreiteiler für das ZDF inszenierte, und den Hauptdarstellern Josefine Preuß, Heino Ferch, Marie Bäumer, Wotan Wilke Möhring, Ken Duken, Katharina Wackernagel, Jürgen Vogel, Johann von Bülow, Sunnyi Melles, Maria Ehrich, Anja Kling, Christiane Paul, Rosemarie Fendel und Nora von Waldstätten vorgestellt. Produzent Oliver Berben, Programmdirektor Dr. Norbert Himmler, stellvertretender Programmdirektor und Fernsehspielchef Reinhold Elschot und Redakteur Günther van Endert begleiteten die Protagonisten über den Roten Teppich. Außerdem waren Ronald Kukulies, Thelma Buabeng, Arndt Schwering-Sohnrey und Johannes Klaußner vom "Adlon-Cast" anwesend.


Unter den zahlreichen prominenten Gästen wollten sich auch Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit, Max Raabe, Gero von Böhm, Claudia Michelsen, Jürgen Schornagel, Vinzenz Kiefer, Bürger Lars Dietrich, Jan Sosniok, Stefan Aust, Kathy Karrenbauer und Patrice Bonédibéla das packende hochemotionale Drama nicht entgehen lassen. Premiere und Darsteller wurden mit minutenlangem Schlussapplaus im bis auf den letzten Platz gefüllten CineStar EventCinema am Potsdamer Platz gefeiert.


Bei einem anschließenden Get-Together im Hotel Adlon ging das "Adlon-Fieber" weiter.


Der Dreiteiler "Das Adlon. Eine Familiensaga" wird der fiktionale Jahresauftakt 2013 im ZDF und läuft am 6., 7. und 9. Januar 2013, jeweils um 20.15 Uhr.


Darsteller: Josefine Preuß, Heino Ferch, Marie Bäumer, Wotan Wilke Möhring, Katharina Wackernagel, Ken Duken, Burghart Klaußner, Johann von Bülow, Jürgen Vogel, Sunnyi Melles, Thomas Thieme, Anja Kling, Christiane Paul u.v.m
Regie: Uli Edel
Kamera: Hanno Lentz
Drehbuch: Rodica Döhnert
Produzent: Oliver Berben


"Das Adlon. Eine Familiensaga" ist eine Produktion der MOOVIE - the art of entertainemnt für das ZDF. Produzent ist Oliver Berben. Das Drehbuch stammt von Rodica Döhnert, die Kamera führte Hanno Lentz. Dr. Georg Feil, Jan Mojito, Sven Pannicke und Josef Reidinger sind als Ko-Produzenten beteiligt, Producerin ist Sarah Kirkegaard. Die Redaktion hat Günther van Endert (ZDF) gemeinsam mit ZDF-Fernsehfilmchef Reinhold Elschot. Der ORF ist der österreichische Sendepartner. Die Produktion wurde gefördert mit Mitteln des Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und des FilmFernsehFonds Bayern.

FILM - Heute Nachmittag in München: DER BIENENZÜCHTER und LANDSCHAFT IM NEBEL von Theo Angelopoulos


Theo Angelopoulos: "Der Bienenzüchter" (1986), 122 min


Dienstag, 25.12, 17:30 Uhr
Musikalisch unterlegt von melancholischen Saxophonklängen des norwegischen Jazzmusikers Jan Garbarek, inszeniert Altmeister Theo Angelopoulos eine Geschichte der Liebe und Einsamkeit. Ein alternder Lehrer und Imker begibt sich auf seine letzte durch Griechenland, um Blüten für die Bienenzucht zu finden. Nach erneutem Aufleben seiner Lebenskraft durch eine junge Anhalterin, nimmt er endgültig Abschied von Freunden, Familie und seinem Leben.
Karten
5 €/ 6 € (bei Überlänge)
erhältlich an der Kasse im Werkstattkino

www.werkstattkino.de



Theo Angelopoulos: "Landschaft im Nebel" (1988), 127 min

 Dienstag, 25.12, 20 Uhr
Zwei uneheliche Geschwisterkinder machen sich aus Athen auf, um ihren Vater in Deutschland zu finden. Es ist eine Reise der Begegnungen, Enttäuschungen, aber auch der Solidarität. Angelopoulos: "Die beiden Kinder reisen durch eine Filmlandschaft, die wie eine Hoffnung ist. Ich möchte glauben, dass die Welt durch das Kino gerettet wird. Das Kino ist für mich die Welt und meine Reise. Ich versuche, ein paar kleine Utopien zu finden, die mich in Bewunderung versetzen können".
Karten
5 €/ 6 € (bei Überlänge)
erhältlich an der Kasse im Werkstattkino
www.werkstattkino.de

Regionalevent-Potpourri von 24. bis 30.12.2012


Soul, Funk und Rock von Joe Cocker bis Amy Winehouse spielt die Band Chain of Pools, die aus zehn Mitgliedern besteht. Mi., 26.12., 20.30 Uhr, Stiftskeller, Weinstadt-Beutelsbach. www.jak-weinstadt.de
 

Edinger Chöre    Konzert. Präsentiert wird „My sweet Lord". Mi., 26.12., 18 Uhr, Evangelische Stadtkirche, Ladenburg, www.vocalensemble-ladenburg.de
 

"Bündelchestag am Schmittstollen"     Feier rund um diesen alten Brauch mit Glühwein. Do., 27.12., 10 Uhr, Bad Münster am Stein-Ebernburg. www.bad-muenster-am-stein.de
 

"Magie, Träume erleben"    Die Illusions-Show der Ehrlich Brothers. Do., 27.12., 20 Uhr, Saarlandhalle, Saarbrücken. www.ccsaar.de
 

"Musicals in Concert" mit Ausschnitten unter anderem aus „Sister Act",
„Grease" und „Cabaret". Do., 27.12., 19.30 Uhr und Fr., 28.12., 14.30 Uhr, Theater­saal, Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen, www.theater-im-pfalzbau.de
 

"Faustkampf"    Monolog unter Verwendung von Goethe. Inszenierung mit Musik, Sa., 29.12., 20 Uhr, Spartel, Saarbrücken. www.sparte4.de
 

Stomp   Die Performance-Gruppe, die mit diversen Gegenständen wie Mülltonnen Rhythmen er­zeugt. Fr., 28.12., 20 Uhr, Sa., 29.12., 16 und 20 Uhr, So., 30.12., 15 und 19 Uhr, Rosengarten, Mannheim. www.stomp.de

Meine Gedichteklassiker: LIEBESLIED von Rainer Maria Rilke



LIEBESLIED

Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu ändern Dingen?
Ach gerne mocht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt  uns zusammen  wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Geiger hat uns in der Hand?
O süßes Lied.

Rainer Maria Rilke 

Montag, 24. Dezember 2012

WEIHNACHTSFLUCHT NACH ASIEN von Karin Michaeli

Weihnachten auf Sri Lanka
Vor genau zehn Jahren trat ich zum ersten Mal in meinem Leben die Weihnachtsflucht an. Nichts, aber auch nichts sollte mich an Weihnachten erinnern - weder Tannenzweige, noch Adventskränzchen, noch Frauen, die den ganzen Tag Wohnungen dekorieren mit Engelchen und dazu Plätzchen backen.
Also trat ich eine Reise nach Sri Lanka an - buddhistisch-hinduistische Riten fürchtete ich nicht. Schon als Jugendliche hörte ich Ravi Shanker und zündete auch gerne mal ein Räucherstäbchen an, wenn ich im Lotussitz auf dem blanken Fußboden mich der Meditation hingab.
Wie groß war mein Erstaunen, als in der Hotelhalle ein riesiger Weihnachtsbaum stand, umhüllt von Watte, die den Schnee symbolisieren sollte und obenauf ein riesiger bunter Stern. Aus den Lautsprechern sang ein zarter Kinderchor "Kling Glöckchen klinge-linge-ling".
Draußen neben dem Swimmingpool stand ebenfalls ein riesiger Tannenbaum mit Schnee garniert und auf allen Gartentischlein befanden sich kleine Adventsgestecke.
Eine riesige Krippe mit Hirten, Schafen und dem trauten hochheiligen Paar befand sich in der Hotelhalle direkt neben der Rezeption. Der holde Knabe mit dem lockigen Haar lag allerdings noch nicht in der Krippe. Erst am 24.12. sollte er dort hinein gelegt werden.
Meine natürliche Abwehr gegen diese Attribute deutschen Spießertums löste sich allerdings abends beim Abendessen im Speisesaal auf eine für mich beschämende Art und Weise auf.
Während der Vorspeise kamen plötzlich an die 40 Kinder mit riesigen Augen und dunklem gelockten Haar in den Speisesaal. Einige hatten Engelsflügelein auf dem Rücken, andere waren in Hirtengewänder gehüllt und das traute hochheilige Paar schritt voran, Mutter Maria mit einer riesigen Schildkröt-Babypuppe auf dem Arm, die zudem noch nackt war. Keines der Kinder war offensichtlich älter als sechs Jahre.
Sie bauten sich am Ende des Speisesaals auf und fingen herzzerreißend an zu singen. Das erste Lied lautete "Stille Nacht, heilige Nacht" und dann folgten die schönsten deutschen Weihnachtslieder. Die kleinen Ameisenstimmchen krochen in mein Ohr. Ich mußte die Vorspeise beiseite schieben, damit sie nicht weggeschwemmt werde von meinen aufsteigenden Tränen; denn es war um meine Fassung geschehen.
Alles was ich in den letzten Jahren tapfer geschluckt und nicht beweint hatte, kam hier in Sri Lanka auf Hikkaduwa im Speisesaal des Blue Coral-Hotel hemmungslos aus mir herausgeschwemmt. Ich weinte ohne Unterlaß und konnte den Blick nicht mehr wenden von diesen wunderschönen Kinderlein
Sie kamen jeden Abend in den Speisesaal bis einschließlich zum 2. Weihnachtstag und jeden Abend ergossen sich die Tränen in Vor-, Haupt- und Nachspeise und nach Weihnachten war ich innerlich gereinigt und fühlte mich wie neugeboren - so als sei ich am 24.12. erst auf die Welt gekommen.
Es bleibt noch zu erwähnen, das wir alle im Speisesaal geweint haben bei den Weihnachtsaufführungen der Kinder aus Sri Lanka, die die nackte Babypuppe manchmal völlig verkehrt herum im Arm hielten - hätte sie gelebt, wäre ihr der Kopf abgefallen...
Ab dem 25.12. lag in allen Krippen aller Hotelhallen in Hikkaduwa das kleine Jesulein - ich hatte mir den Spaß erlaubt, dies zu kontrollieren. Ja, auf Sri Lanka wird das Jesulein, so wie es sich gehört, erst am 24.12. in die Krippe gelegt - vorher ist es ja noch nicht geboren. Das sollten sich die hiesigen Krippenaufsteller mal zum Vorbild nehmen !

Erwähnt sei an dieser Stelle, das es auch kein Entrinnen vor Sylvester gab. Die Parties in den Gärten der Hotelanlagen starteten gegen 20.00 Uhr und endeten am anderen Morgen gegen 5.00 Uhr. Party bedeutete, das aus Boxen, so groß wie Kleiderschränke mit einem Lärm, stärker als 10 Düsenjäger beieinander, ununterbrochen die Popsongs der sechziger und siebziger Jahre runtergenudelt wurden. Zu Ehren kamen immer wieder Deep Purple, Status Quo, Susi Quattro, Jimmy Hendrix, Rolling Stones, Beatles und immer wieder The Lords mit ihrer Lola, immer wieder, immer wieder. Es gab kein Entrinnen - alle Hotelanlagen hatten die gleichen Tonträger, die gleichen lauten Boxen und die gleiche Freude daran, immer wieder die gleiche Musik zu spielen.

Sie haben es ja nur gut gemeint...

Wie gerne möchte ich das alles noch einmal erleben. Nächstes Jahr Weihnachten werde ich wieder der Weihnacht entfliehen und nach Sri Lanka fliegen.


(c) Karin Michaeli

Am 28.12. in Bad Bergzabern: MARCEL ADAM


Marcel Adam mit Band & Sohn
am 28. Dezember im Haus des Gastes, Bad Bergzabern
20.00 Uhr


Marcel Adam, der sympathische Grenzfranzose, Elsässer/Lothringer und Liedermacher kommt wieder nach Bergzabern mit seinem DUO La fine équipe, dem virtuosen Christian Di Fantauzzi und dem Gitarrist Christian Conrad.

Marcel Adam bringt auch seinen Sohn mit Yann Loup mit, der ja in der Zwischenzeit seine eigenen musikalischen Wege geht und der auch singt und Gitarre spielt.

Wie immer bei Marcel wird es ein Konzert mit Tiefgang und mit Humor, zum Lachen und zum Nachdenken, mit bekannten Liedern und einigen neuen Liedern.
Auf jeden Fall ein richtig schönes Familienkonzert für Jung und Alt.

Kartenvorverkauf:
Tourist-Information, Tel. 06343 / 98966-0
zum Preis von 21,00 Euro, erhöhter Abendkassenpreis.

Meine Gedichteklassiker: DEM REVOLUTIONÄR JESUS ZUM GEBURTSTAG

Dem Revolutionär Jesus zum Geburtstag

Erich Kästner
Zweitausend Jahre sind es fast,
seit du die Welt verlassen hast,
du Opferlamm des Lebens!
Du gabst den Armen ihren Gott.
Du littest durch der Reichen Spott.
Du tatest es vergebens!

Du sahst Gewalt und Polizei.
Du wolltest alle Menschen frei
und Frieden auf der Erde.
Du wusstest, wie das Elend tut
und wolltest allen Menschen gut,
damit es schöner werde!

Du warst ein Revolutionär
und machtest dir das Leben schwer
mit Schiebern und Gelehrten.
Du hast die Freiheit stets beschützt
und doch den Menschen nichts genützt.
Du kamst an die Verkehrten!

Du kämpftest tapfer gegen sie
und gegen Staat und Industrie
und die gesamte Meute.
Bis man an dir, weil nichts verfing,
Justizmord, kurzerhand, beging.
Es war genau wie heute.

Die Menschen wurden nicht gescheit.
Am wenigsten die Christenheit,
trotz allem Händefalten.
Du hattest sie vergeblich lieb.
Du starbst umsonst.
Und alles blieb
beim alten.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Kinostart am 24.1.2013: Movie 43

MOVIE 43
ist…

Szenenbild

… zum Beispiel, wenn Samantha (Naomi Watts) und Robert (Liev Schreiber) ihre Elternpflichten so extrem ernst nehmen, dass sie beschließen, ihren Sohn zu Hause zu unterrichten. Hingebungsvoll scheuen die liebenden Eltern keine Kosten und Mühen, die Highschoolzeit von Kevin durch so wichtige und prägende Dinge wie soziale Erniedrigungen, härtestes Mobbing und Vereinsamung zu dem werden zu lassen, was sie nun einmal für jeden jungen Menschen bedeutet: die unglücklichste Zeit des Lebens! Da muss ein Vater auch mal Stärke zeigen und seinen Sohn an den Laternenmast binden. Was tut man nicht alles für den Nachwuchs?!

Knallhart, gnadenlos und nichts für schwache Nerven! Neben den erzieherischen Totalaussetzern von Liev Schreiber und Naomi Watts zeigen sich auch andere hochkarätige Stars wie Kate Winslet, Hugh Jackman, Uma Thurman, Gerard Butler, Halle Berry, Richard Gere, Emma Stone u.v.m. von einer ganz anderen, verstörend komischen Seite!

Man nehme bewährte Regisseure, stelle ihnen einen brillanten Cast zur Seite, nehme ein paar abgedrehte Scherze, übertrete dabei sämtliche Grenzen jeglicher Art und nehme dann möglichst großen Abstand vom Kunstwerk. MOVIE 43 ist kompromisslose und schräge Comedy - und kein Geringerer als Peter Farrelly von den Farrelly Brüdern (Verrückt nach Mary, Dumm und Dümmer) hatte hier die Finger im Spiel. Gemeinsam mit seinen Regiekollegen schuf er eine der brutalsten, gefährlichsten und respektlosesten Komödien aller Zeiten, die beweist: Hollywoodstars haben einen weitaus derberen Humor, als allgemeinhin angenommen. Umwerfend fies und zum Brüllen komisch.



Kinostart: 24. Januar 2013 im Verleih der Constantin Film


Heute Abend: ICH FINDS SO SCHÖN, WENN DER BAUM BRENNT von und mit Kabbaratz

KABBARATZ: "ICH FINDS SO SCHÖN, WENN DER BAUM BRENNT"
Weihnachtskabarett
        am So, 23.12.12                             Beginn: 20:30                          Einlass: 19:00
halbNeun Theater + Sandstr. 32 + 64283 Darmstadt + Tel.: 06151 23330 (Abendkasse)
Artist
Preise (EUR): VVK AK  
freie Sitzplatzwahl:
17.50
18.00
  freeplace



Ermaessigt fuer Berechtigte
Entsprechende Berechtigungsausweise mitbringen!
 
 
Alle Jahre wieder steht Weihnachten vor der Tür – und Sie haben vergessen abzuschließen. Und genau dann kommt KABBARATZ. Ein Geschenk des Himmels sind die beiden nicht, dafür machen sie teuflisch gutes Kabarett. EVELYN WENDLER und PETER HOFFMANN verweigern zimmerbrandaktuell das Harmoniediktat und bieten humortherapeutische Lebenshilfe für jene, die dem Rentierschlitten des Weihnachtsmanns unter die Kufen gekommen sind. KABBARATZ präsentiert Geschenke, die Sie nie machen sollten, Frauen, die es gnadenlos gut meinen, Männer, die Sie nicht geschenkt haben wollten und Verwandte, die Sie hoffentlich nicht wiedererkennen. Seit über zwanzig Jahren sind die beiden Kult. Sie schenken sich auf der Bühne nichts – Ihnen aber einen vergnüglichen Abend. Denn: Weihnachten ist komisch.

Im Dialogstil, der an Loriot-Sketche erinnert, folgen Argument und Gegenargument in so phantastischen Formulierungen und gedanklichen Winkelzügen, daß das Publikum immer wieder spontan applaudierte. (Offenbach Post)

Man muß sie nicht mögen, aber man kann sich an sie gewöhnen. Irgendwann wird man sich in sie verlieben. Ganz wie von selbst. (Taunuszeitung)


Nicht weit von der Bestmarke geniale Unterhaltungskunst spielte sich das Kabarett Kabbaratz in die Herzen des Publikums. (HNA)  »

Yann Tiersen: Le Banquet


Dichterhain: FEINE BRÜCKEN von Birgit Heid

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feine Brücken

Zwischen den fernen Firmamenten
finden sich feine Reflexionsbrücken,
kein Fremder findet sie,
nur geflügelte Freizeichen konnten sie fühlen.


Auch das saubere Haus besitzt zwei sichere Segmente,
hier werden simultan in signifikanter Sprache
Soll und Haben besprochen,
und dort spielt der Sohn Spion auf dem Sofa.


Dazwischen die bildungsgetürmte Tarnung
des getakteten Tons und Textes,
triumphierende Täuschung mit Tiefgang,
Tuchfühlung mit Traum und Trost.


Ein pulsierendes, bariton-begleitetes Pianospiel,
gepaart mit pausenlos perlenden Papierfließgewässern
von präzisen Parabeln und perfiden Parodien,
perfekte Panzer der Psyche.


Über die Magie markanter Gemälde ist nicht zu mäkeln,
meiner Meinung nach sind sie doch nur mittelbare Metaphern;
Nur in einem merkwürdigen Moment
manifestiert sich das Märchen der Mittagsscharte.


Unsere Unterhaltung über unbequeme Unternehmungen,
den Übermut unbekümmerter Unrast,
und unnachgiebig durchbricht unterdessen
eine ungezügelte Unbeholfenheit die ursprüngliche Unnahbarkeit.


Ein liebendes Lächeln
läuft leicht und leise
über die labile Luftbrücke,
gelöst von Logik und Leidenschaft.


(c) Birgit Heid

Samstag, 22. Dezember 2012

Fantasien zur Nacht: TRÄNEN DER GLÜCKSELIGKEIT von Amrah


Tränen der GlückSeligkeit   

Tausend
Flüssige
Kristalle
Glitzern
Und
Leuchten
Aus
Den
Augen
Hervor 
Und stürzen hinab ...

An

Der
Wimper
Glänzend
Haften
Und
Perlen
Diamantfarben
Aus
Dem
Augenwinkel
Hervor 
Und stürzen hinab ...  

Rinnen

Zum
Dekolleté
Über
Der
Brüste
Knospe
Zu
Des
Herzens
Tor 
Und stürzen hinab ... 

Bevor

Sie
Sich
Im
Freien
Fall
Im
Nabel
Verloren   
Und stürzen hinab ... 

Benetzen

Den
Venushügel
Wie
Schon
Zuvor   
Aufgefangen
Im
Becken
Bleiben
Sie
Kurz
Haften
Fast
Starr
In
Erneuter
Glückseligkeit 
Und stürzen hinab ... 

Auf

Die
Verheißungsvollen
Lippen   
Und stürzen hinab ...

Es

Folgt
Eine
Neue
Liebe
Sie
Öffnen
Sich
Und
Einem
Kuss
Voller
Leidenschaft folgt Glückseliger Genuss   
Erneuter Anfang ohne Ende ohne Schluss … 


verlieren sie sich in der Glückseligkeit   

© Amrah                      

Heute Abend in Bad Bergzabern: RUSSISCHE WEIHNACHT mit den Don Kosaken

RUSSISCHE WEIHNACHT
traditionelles Weihnachtskonzert der

ZAREWITSCH DON KOSAKEN
Samstag, 22. Dezember 2012, 19.30 Uhr
Haus des Gastes,
Bad Bergzabern
Mit dem Zauber der Russischen Weihnacht auch in diesem Jahr in Bad Bergzabern.

Heute Abend: Wiederholung DEN SCHAL ENGER SCHNALLEN UND IN DIE OHREN SPUCKEN von Henni Nachtsheim

HENNI NACHTSHEIM
Wiederholung "DEN SCHAL ENGER SCHNALLEN UND IN DIE OHREN SPUCKEN"
         am Sa, 22.12.12                    Beginn: 20:30                    Einlass: 19:00
halbNeun Theater +  Sandstr. 32 + 64283 Darmstadt + Tel.: 06151 23330 (Abendkasse)
Artist
Preise (EUR): VVK AK
freie Sitzplatzwahl:
19.70
20.00
  tickets sold out

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Ermäßigt für Berechtigte
Entsprechende Berechtigungsausweise mitbringen!

Eine gute Nachricht: Noch einmal präsentiert HENNI NACHTSHEIM im halbNeun Theater sein Buch „Den Schal enger schnallen und in die Ohren spucken“. Und das ohne zu lesen. Garantiert!

Natürlich dreht sich das Programm rund um den Fußball... aber „rund“ ist ein dehnbarer Begriff. Es geht nicht um Ergebnisse oder Fachwissen. Sondern um Kurioses und um die vielen wunderbaren Nebenschauplätze. Um Intelligenz! Und weniger bis gar keine Intelligenz! Natürlich spielt auch die Eintracht eine Rolle... aber nicht die Hauptrolle. Die Welt des Fußballs besteht nämlich nicht nur aus Spielern, Bällen und Toren, sie besteht vor allem aus Bratwurstverkäufern und deren unendlichem Geschwätz!

Ein Stand up-Programm für Fußballfans und die, die mit Fußball gar nichts anfangen können. Geht das? Das Geht!

Dichterhain: DAS NIEDERWALDDENKMAL von Walter Brusius

Das Niederwalddenkmal



Das Niederwalddenkmal stammt aus germanischer Zeit. 54 vor Kristus wurde es aus schwarzem Eichenholz errichtet. Es war eine Frau, eine Negerin, die in den Händen zwei Weinkrüge hielt. Dem Geschmack der Zeit entsprechend war die Frau dick, ihre Brüste etwas übertrieben groß. Aufgestellt wurde sie gegenüber von Bingen, im Hessischen, dort stand sie auf einem Hügel, hielt die Krüge und zeigte damit auffordernd nach Westen, Richtung Trier, d.h. mit dieser Geste zeigte sie den nachrückenden Germanen den Weg ins Römische Reich, wo es damals dicke Negerinnen und Wein im Überfluss gab. Das Denkmal war zu diesem Zeitpunkt übrigens grad mal eins49 hoch.

Erstmals renoviert wurde es unter Karl dem Großen. Er ersetzte die Holzskulptur durch eine aus Blei. Als Busenliebhaber ließ er allerdings die Brüste der Frau etwas vergrößern. Auch die Negerin, da Negerinnen mittlerweile aus der Mode gekommen waren, ersetzte er dem Geschmack der Zeit entsprechend durch eine Araberin. Er verrückte sie auch etwas, sie zeigte nun weiter südlich, mit zwei riesigen Rotweinhumpen in der Hand nach Ingelheim, wo Karl inmitten von Rotweinstöcken in seiner Pfalz residierte. Das neue Denkmal war etwas größer, immerhin schon eins53. Auch stellte Karl die Skulptur auf einen Sockel aus Buntsandstein. Rechnet man diesen einstufigen Sockel mit, hatte das Denkmal inzwischen schon eine Höhe von 2Meter10.
Grundlegende Veränderungen ergaben sich erst wieder im Jahre 1492 mit der Entdeckung Amerikas. Man drehte die Figur erneut, mit 2 Bananen in der Hand zeigte sie nun rheinabwärts, Richtung Koblenz und Amsterdam, wies Eroberern und aufbrechenden Siedlern aus Hessen und Nassau über diese Stationen den Weg nach Amerika. Glück und neue Üppigkeit verheißend, hatte man ihre Brüste wiederum beträchtlich vergrößert und erstmals wurde sie in einer Höhe von eins73 in wetterfester Bronze gegossen. Es war wieder eine Negerin, Araberinnen waren nicht mehr modern, dem Geschmack der Zeit entsprechend, hatte man wieder eine Negerin aufgestellt. Lange Zeit stand sie so mit den Bananen nach Amsterdam zeigend auf der Höhe, trotzte Regen und Hagel.

Erst nach der französischen Revolution, im Jahre 1871, ergaben sich wieder Veränderungen. Erstmals erhielt die Skulptur moderne Züge. Sie zeigte nun eine Europäerin. Ihre Brüste allerdings wurden dem Zeitgeschmack entsprechend etwas vergrößert. Die Figur wurde in Eisen gegossen in einer Höhe von 36 Metern. Der alte Buntsandsteinsockel von Karl dem Großen wurde nun durch einen aus Basalt ersetzt, mehrstufig, 12. Rechnet man diesen Sockel mit, hatte das Denkmal nun eine Höhe von 54 Metern! Die Dame wurde wieder nach Westen ausgerichtet, hielt Brot und Wein und zeigte nach Paris! Wieder folgten die Germanen ihrem Ruf, eroberten Paris, saßen dort, hatten Europäerinnen auf dem Schoß, tranken Wein und aßen Baguette.

Nachdem Paris und große Teile Westeuropas, auch Mallorca und die Kanarischen Inseln erobert waren, nahm man ihr Brot und Wein, drückte ihr ein Schwert in die Hand und sie zeigte damit zu den Sternen. In einem Bunker in der Eifel begann man mit dem Bau einer riesigen Sternenflotte. Leider verhinderte ein neuer Krieg und nachfolgende Finanzkrisen bisher deren Start.

Noch immer zeigt Germania mit dem Schwert nach den Sternen. Leider ist das Denkmal in den letzten Jahren arg in Verruf geraten. Man spricht von Japanern, in den Weinbergen stapele sich der Müll. Diese Aussagen sind nur bedingt richtig. Ich selbst befand mich mit meinen Männern im Winter 1993 und im angrenzenden Frühjahr 94 dort oben. Wir verfolgten in diesen Wochen den Tiger von Eschnapur. Wir jagten nach der Bestie in den angrenzenden Wäldern im Südhessischen und am Vogelsberg. Abends traf ich mich mit meinen Männern am Niederwalddenkmal. Wir kampierten dort, in Zelten, etwa 15 Meter abseits. Wir saßen auf den Stufen, es ging sehr gesittet zu. Prado Pradesch, ein Portugiese und der derzeitige Besitzer des Denkmals, er betreibt im gegenüberliegenden Bingen und Bingerbrück ein Taxi-Unternehmen, stieß jeden Abend zu uns. Seine Männer reinigten mit Besen die Stufen, sammelten Flaschen und Tüten ein. Mit Prado saßen wir auf dem Sockel, tranken Wein und schauten nach Westen. Wir sahen die Sonne, den Rhein, die Burgen und unten das Binger Loch. Wir erzählten. Prado von seinen Nachtfahrten, aber wir, allesamt erfahrene Jäger, konnten auch das ein oder andere Stück zum Besten geben. Es war eine schöne Zeit. Im Februar stellten wir dann die Bestie in einer Waldsenke, etwa 5 oder 8 Fußminuten vom Denkmal entfernt. Der Tiger wehrte sich tapfer, doch nach etwa 3 Stunden war der Sieg unser! Wir zogen ihm das Fell ab, ein Riese. Wir nähten mehr als 136 Mäntel daraus, auch aus den Ohren und Pfoten machten wir noch Hüte, Slips, Puls- und Wadenwärmer. Es war ein lohnendes Geschäft. Wir verkauften den ganzen Plunder an ein Modehaus in München. Danach zog ich mit 15 meiner Männer auf die Ölfelder von Sprendlingen. Wir halfen dort beim Aufstellen der Bohrtürme, schwarze Monster. Wir stellten über 300 davon auf. Schwarz und dunkel ragten sie in den Himmel. Am 3. August 1997 kam es dann zu dieser tragischen Explosion, bei der ich 12 meiner Männer verlor. Gemäß alter rheinhessischer Tradition bauten wir aus Holz ein Schiff, in dem wir die Leichen der Kameraden verbrannten. Aus alten Rotweinfässern errichteten wir einen Scheiterhaufen, in dem wir das Schiff verbrannten. Die Asche streuten wir in den Wind. Unter den zahlreichen Trauergästen befand sich auch Prado Pradesch aus Bingen. Er stand unmittelbar neben mir. Als er das Schiff in Flammen sah, stieß er mich an und sagte, daß er noch ein altes schwarzes Taxi besäße, und daß er es gerne gesehen hätte, wenn wir die Kameraden in diesem Taxi verbrannt hätten. Ein nicht uninteressanter Gedanke. Warum nicht? Man sollte Neuerungen gegenüber nicht unaufgeschlossen sein! Die letzten 3 meiner Männer gingen nach England. Dieser Tage noch erhielt ich eine Karte. Sie arbeiten allesamt als Lockenwickler beim Lord von Kensington. Ich selbst bin zurzeit Nachtwächter im Mäuseturm, für 13 Dollar die Sekunde. 

© Walter Brusius
Der Künstler arbeitet und lebt seit 1982 in Bad Kreuznach 
als freischaffender Maler und Autor. Mehr Informationen.