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Mittwoch, 18. März 2015

Seltener Bildband: Antarktische Wildnis Südgeorgien (South Georgia)





Nikolaus Gelpke (Hrsg.)
Antarktische Wildnis
Südgeorgien (South Georgia)
Fotografien von Thies Matzen

Mit Texten von Thies Matzen und Kicki Ericson
168 Seiten, fadengeheftet,
Leineneinband mit Schutzumschlag



(c) Thies Matzen
Südgeorgien (South Georgia) hat rein gar nichts mit dem kontinentalen Südgeorgien gemeinsam. Gemeint ist hier die rund 1500 Kilometer östlich von Kap Hoorn und den Falkland-Inseln und über 3000 km vom Südpol entfernt gelegene Insel. Eine Insel, in Stürme und Kälte wie extremen Frost gehüllt, 160 Kilometer lang und bis auf wenige Forscher menschenleer. Hier hielten sich der Deutsche Thies Matzen und die Halb-Engländerin, Halb-Schwedin Kicki Ericson über zwei Jahre lang auf. Ihr Zuhause ein hölzernes, 9,30 m langes Segelboot namens Wanderer III. Sie waren in all der Einsamkeit umgeben von faszinierender Natur, Hunderttausenden Pinguinen, See-Elefanten und Albatrossen. Dabei entstand eine einmalige fotografische Dokumentation dieser Wildnis.

Thies Matzen wurde 1956 geboren und Kicki Ericson 1964. Kicki Ericson ist Architektin und spezialisiert auf Denkmalschutz, Thies Matzen ist Bootsbauer und Fotograf mit Veröffentlichungen u. a. in mare, GEO, National Geographic und Yacht. Die antarktische Insel Südgeorgien entwickelte sich zum Mittelpunkt ihrer Reisen.

Für beide war sehr wichtig, sich zu vergegenwärtigen, wie besonders es immer dort ist, wo sie sich aufhielten. Absolute Ausnahmesituationen, die nicht zur Normalität werden dürfen, sondern als außergewöhnlich betrachtet werden müssen. Sie wollten sich aufgenommen von der Natur fühlen, als ein Teil davon, und sich glücklich zu schätzen, dass sie nicht in eine feste Nahrungskette integriert sind wie die vielen Tiere um sie herum. Sie berichteten Reportern über ihre Einsamkeit, Einsichten und Ideen, aber auch ihre banalen Gewohnheiten, wie einen akrobatischen Außentoilettengang im Schneesturm. Alles extrem, völlig verändert und unvergleichlich. Aber in diesen Grenzerfahrungen fühlen sie sich wohl.


(c) Thies Matzen
Die beiden setzten viel Trockennahrung ein: getrocknetes Gemüse, Früchte, Bohnen, Samen zum Sprießen. Aber auch Äpfel, Kohlköpfe, Zwiebeln, Knoblauch, Kürbisse und Eier. Das ist alles viele Monate haltbar. Sie aßen jeden Tag einen rohen Salat, machten täglich Kefir von Trockenmilch und backten ihr Brot selbst.

In einem einmalig schönen, reich illustrierten mare-Fotoband lässt sich eine unbewohnte Insel mit sehr viel seltener Natur entdecken. Ein absoluter Leckerbissen für Bildband- oder Polfans, mit einem faszinierenden Zauber und einem Globetrotterpaar, das die Eiseskälte und Zweisamkeit zur Erstellung von seltenen Fotos und Berichten nutzt.

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