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Dienstag, 4. September 2012

Saisonauftakt 2012/13 im halbNeunTheater Darmstadt mit CLOUDS und BALU

THE CLOUDS (c) Stefan Vieregg
THE CLOUDS (c) Stefan Vieregg

Am 1. September 2012, um 1/2 9 war's wieder soweit im halbNeun-Theater Darmstadt: Saisoneröffnung mit fetzigen Sounds. Auf dem Programm standen zwei Local Hero-Bands mit festem, auch überregionalem Fanstamm und langjähriger Geschichte: THE CLOUDS und die BALU-BAND.

Es war eine echte Seniorenveranstaltung, die Besucher zumeist wie die Musiker zwischen 55 und 65 Jahren. Natürlich auch jüngere Zuschauer dabei, z. B. Jugendliche (in Begleitung ihrer Eltern) mit etwa 12 bis 14 Jahren und eben alle Stufen dazwischen. Dennoch die Musik, die gespielt wurde, war die Musik für Leute der Alterstufe 50+. In den 1960-, 1970-, 1980ern ging bekanntlich die Post ab mit schweren Sounds und harten Ohrwürmern. Und genau die standen auf dem Programm.

Zuerst die CLOUDS mit Jürgen Keller, dem Theaterchef, an Gitarre und mit Gesang.
Außerdem Werner Hocke (Gitarre, Gesang), Frank Gebhardt (Bass, Gesang), Peter „Pitche” Franke (Gesang), Dieter Mahr (Schlagzeug, Gesang), Michael Peschko (Tasten, Gesang).
THE CLOUDS waren in den frühen 70ern eine der gefeiertsten Rockformationen der Republik. Nachdem der Hessische Rundfunk mit dem amerikanischen Discjockey Charlie Hickman auf die CLOUDS aufmerksam wurde, begannen Jahre der Auftritte für die Sieger des Hessischen Beatfestivals von 1970, unter anderem bei der damaligen Kultveranstaltung „Teens, Twens, Toptime auf Reisen” vom Hessischen Rundfunk und später als Vorgruppe zahlreicher internationaler Topacts wie EQUALS, WONDERLAND, YES und vielen mehr. Mitte der 1970er trennten sich die CLOUDS und formierten sich nur 1984, 1994  und 2004 für Benefizkonzerte neu. Nach dem dritten Konzert war die Nachfrage wieder so groß, dass die Gruppe häufiger auftrat.


THE CLOUDS (c) Stefan Vieregg
Richtig dicht an YES dran der Keyboarder Michael Peschko, exakte Rhythmen und kernige Beats an den Drums mit dem Double-Doc Dieter Mahr, und laute, heftige E-Guitars mit Jürgen Keller und Werner Hocke. Der Bass straight und taktunterstützend sorgte für den nötigen Tiefenkitzel. Am Mikrofon als Leadsänger Peter Franke, der seine überzeugende Kondition im Rockjumping und im expressiven Rock-Gesang unter Beweis stellte. Ein großes Repertoire von DEEP PURPLE: Child in time, River deep mountain high, Smoke on the water über GUN: Race with the devil, LOVE SCULPTURE: Sabre dance, NICE: America Brandenburger, QUEEN: I want it all, URIAH HEEP: Easy Livin’, GARY MOORE: Friday on my mind, VANILLA FUDGE: You keep me hangin’ on bis YES: Ev’ry little thing wartet auf die Zuhörer. Ordentlich gecovert, mit eigenen Interpretationen und Akzenten, bisweilen Free Style, kommt das berühmte Rückenkribbeln auf, wenn die ersten Akkorde zu den Liedern fallen, am meisten bei Child in time und Smoke on the water.


BALU (c) Stefan Vieregg

Nach der Pause die BALU-BAND aus Darmstadt mit ähnlichem Songrepertoire derselben Zeit. Von PINK FLOYD bis ROLLING STONES, von DEEP PURPLE bis PETER FRAMPTON spielte BALU die allseits beliebten Rock-Oldies von vor etwa 50 bis 30 Jahre zurück. Die Band hat sich 2002 zusammengeschlossen und besteht aus Pippo Russo am Schlagzeug (plus Percussion, Gesang, Chor), Norbert Schmidt, Bass und Chor, an der Gitarre plus Gesang, Chor: Edgar Niessen, und am Keyboard plus Chor, Percussion: Norbert Richter. 


BALU (c) Stefan Vieregg
Auch die BALUS schaffen es in Nullkommanix, den Orignalsound der damaligen Zeit in den Raum zu stellen, und überzeugen durch perfekte Arrangements. Der Sound sehr sauber - exakte, heftige Beats von Pippo Russo an den Drums. Er führte auch witzig und humorvoll durch den Abend und stellte gleich zweimal beim Ausfall des überhitzten Basses unter Beweis, dass seine italienischen Kinderlieder fantastische Brückenfunktion einnehmen können. Edgar Niessen legte einen Folksong ein, um die Wartungsarbeiten zu überbücken, und zeigte wie auch bei allen anderen Songs eine perfekte Gitarrenbeherrschung. Leider war sein Gesang nicht vorteilhaft ausgesteuert und fiel oft zu leise aus. Bassist Norbert Schmidt durfte ein wenig Handwerk einsetzen, um wieder alles zum Laufen zu bringen, und spielte nach dem Verstärkerwechsel ungebremst genüsslich, kräftig und dominant weiter. 

BALU (c) Stefan Vieregg
Vom Keyboard ebenfalls saubere Klänge und den passenden Soundteppich für die anderen. Übrigens, auch TEN YEARS AFTER fehlen in dem Repertoire nicht, ebenso wie BAD COMPANY: I can't get enough und It's allright now, das von so vielen Bands interpretiert wurde. Ein schöner Auftakt zu einem sehr reichhaltigen Programm der nächsten Monate im halbNeun-Theater, der die Besucher zum teilweise wilden Tanzen der 70ies animierte. (Programm 2012/2013 siehe REGIONALE EVENTS)

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