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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Montag, 24. November 2014

Buchvorstellung und Tierschutzroman aus dem Kuseler Land: Ich überlebte die Hölle von Edingen


Einladung zur 

Buchvorstellung
Wann: Freitag, den 12.12.2014, 
19 bis 21 Uhr
Mit anschließender Diskussionsrunde Tierschutz in Deutschland

Wo : Krankenhaus Kapelle Kusel, Westpfalz-Klinikum

Ein Buch geschrieben aus der Sicht des Hundes.


Leseprobe:
Ich überlebte die Hölle
von Edingen
Die Leidensgeschichte der
Scarlett vom Kuseler Musikantenland
von
Roland Zeise

Vorwort
Am Abend des 08. Mai 2013 - Die Hölle öffnete sich und gab 9  Vierbeinern
die Chance zu einem neuen Leben, 4 Berner Sennenhunden, einem Dobermann
und 4 Bernhardinern. Dies ist die wahre Geschichte derBernhardinerhündin
Scarlett vom Kuseler Musikantenland. Scarlett erzählt ihre Geschichte selbst.
Die Erzählung ist aufgebaut auf den geschehenen Erlebnissen, die teilweise
fiktiv dargelegt werden. Warum so ein Buch?
Das Grauen von Edingen darf nie vergessen werden.

An mein Bernie-Baby Scarlett,
ich als Dein Züchter entschuldige mich in großer Demut bei Dir und Deiner wohl
toten Schwester Sira, dass ich Euch an solch eine Person verkauft habe. Wir wurden
dermaßen belogen und betrogen, dass man gar nicht auf die Idee kam, da würde
etwas nicht stimmen. In fast 20 Jahren Bernhardiner vom Kuseler Musikantenland ist
uns so ein extremer Fehler noch nicht passiert.
Ich war gestern mit Christian und Sina in Ludwigshafen, wir waren ganz nah bei Dir
und doch so fern. Die Staatsgewalt hat uns unter Androhung von behördlichen
Maßnahmen verboten, zu Dir zu kommen, sodass wir Dich leider auch nicht sehen ,
berühren, streicheln und kuscheln durften.
Aber glaub mir, Dein Bernie-Papa Roland wird Dich nach Hause holen und wenn es
das Letzte ist, was ich auf dieser Welt tun kann- Halte noch etwas durch, wir kämpfen
um Dich. Deine Mama Mamba und Deine andere Schwester Sunny warten auf Dich ,
genauso wie Dein Papa Hero.
Und Deine Schwester Sira ist nun bei Deiner Bernie-Mama Karin im Himmel. Am
Ende der Regenbogenbrücke wartet Karin und kümmert sich liebevoll um die zu
Tode geschundene Seele.
Dein tieftrauriger Bernie-Papa Roland


Wie alles begann…
In einem kleinen Ort im tiefen Westen der Pfalz war im Jahre 2012 der
Bernhardinerzwinger vom Kuseler Musikantenland beheimatet. Die beiden Züchter
Roland und Christian Zeise verpaarten in diesem Jahre die Langhaar Hündin Mamba
und den Langhaar Rüden Hero. Und es sollten 3 wunderschöne Babys auf die Welt
kommen. Geboren in die heile Welt des VDH-Zwingers im kleinen Ort Rehweiler, im
romantischen Glantal gelegen. Über 100 Welpen haben die erfahrenen Züchter schon
groß gezogen und hatten deshalb auch Erfahrung und Menschenkenntnis zur
Beurteilung von Welpen-Interessenten. Doch im Falle dieses Wurfes, des S-Wurfes,
war alles anders und erschütterte die kleine heile Welt der Bernhardinerfamilie Zeise
auf das Nachdrücklichste.
Es ist feucht und dunkel, aber ich spürte, da bewegt sich was neben mir.
Es sind meine beiden Schwestern, Sira und Sunny, und wir befinden uns noch im
warmen Mutterleib von Mamba, unserer Mama. Mamba ist eine Bernhardinerdame
und hatte wohl was mit einem Bernhardinermann. Und der hieß Hero. Und nun
sitzen wir hier und harren der Dinge, die auf
uns zukommen sollten. Es war mollig warm und über eine Leitung bekamen wir
genug Nahrung von unserer Mama, sodaß wir immer größer wurden. Ich hatte nun
schon 700 Gramm an Körpergewicht.
Eines Tages wurden wir ganz unsanft geweckt. Der Grund war : wir sind auf die
Welt gekommen. Den warmen Bauch unserer Mama Mamba mussten wir nun
verlassen, da wir zu groß geworden sind. Wir konnten noch nicht sehen und hören,
denn unsere Augen und Ohren waren noch verschlossen.
So sahen und hörten wir noch nichts, aber wir fühlten, daß etwas vor sich ging.
Plötzlich wurde es kalt und die Nahrungsleitung unterbrochen.
Hilfe, was ist jetzt denn los?
Es war richtig kalt und irgendwas rubbelte an uns herum, sodass wir alle schon mal
kurz unsere Stimmchen testen konnten. Dann wurde es wieder mollig warm, wir
lagen alle drei unter einem wärmenden roten Licht. Und dort mussten wir immer
wieder weg, denn unser Instinkt meldete Alarm – wir haben Hunger. Und ehe wir uns
versahen, lagen wir alle drei an der Milchbar unserer Mama und konnten soviel
trinken, wie wir wollten. Alle drei bis vier Stunden kamen wir aus der Welpenbox
und konnten direkt die Milchbar unserer lieben Mama Mamba nutzen. Wir lebten wie
Gott in Frankreich, und wir nahmen uns auch immer die Zeit zum Essen, wie unser
Opa Unkas, der aus Frankreich stammte. Wir wuchsen und gediehen prächtig. Damit
das auch alles seine Richtigkeit hatte, hat uns der Roland jeden Tag gewogen. Wir
bekamen nun langsam Kraft in die Beine, sodass aus einem Kriechen ein holpriges
Laufen wurde. Wir fanden auch immer schneller den Weg zur Milchbar unserer
Mama Mamba, es war schon ein richtiges Wettrennen. Was blöd war, immer nach
dem Essen packte uns was und hielt uns zu unserer Mama hin, die uns dann
gewaschen hat und wir konnten dann auch immer schön Pippi und das große
Geschäftchen machen. Manchmal pinkelte ich dem Etwas, was jeden von uns gepackt
hatte, auf die Hand….. hehehehe. Dann kamen noch so schön duftende, weiche
Tücher zum Einsatz. Auch konnten wir nun langsam schon spielen miteinander, was
aber mehr wie kämpfen aus sah.

(c) Roland Zeise

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