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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Mittwoch, 6. Februar 2013

Heute Abend in Saarbrücken: TRINITY - ein Tanzabend


Trinity

Tanzabend von Bernard Baumgarten, Marguerite Donlon und Fernando Hernando Magadan. 19:30 Uhr
Alte Feuerwache
Am Landwehrplatz 2
66111 Saarbrücken


Drei Künstler, die Körper, Tanz, Bewegung nutzen, um ungewöhnliche Wege zu finden, drei Länder, drei Blickwinkel: Diese Dreiheit verspricht Brisanz. Eine Menage à trois erobert sich Räume und liefert ein kontrastreiches Tanzpaket im intereuropäischen Kontext: Mit »Trinity« feiern gleich drei Uraufführungen von Bernard Baumgarten, Marguerite Donlon und Fernando Hernando Magadan in einem gemeinsamen in der Alten Feuerwache Premiere. Eine trianguläre Einheit, die ihre Winkel sprengt und herausschießt in verschiedene Richtungen, um sich vielleicht in einem spontanen Mittelpunkt wieder oder in der Lebensgeometrie neu zu erfinden.

Choreografie und Konzept: Bernard Baumgarten, Marguerite Donlon, Fernando Hernando Magadan
Kostüme: Bernard Baumgarten, Fernando Hernando Magadan, Benjamin Tyrrell
Licht: Lutz Deppe

Heute Abend Premiere in Saarbrücken: DER REVISOR






















Die Schauspiel-Premiere »Der Revisor«, die wegen einer Erkrankung verschoben werden musste, findet nun am Mittwoch, dem 6. Februar 2013 um 19.30 Uhr im Saarländischen Staatstheater statt.
Als sich ein Revisor aus dem fernen St. Petersburg ankündigt, um die Finanzlage in einer russischen Provinzstadt zu inspizieren, geraten die Honoratioren in ziemliche Aufregung. Jeder hat schließlich seinen eigenen Dreck am Stecken oder hält sich an das Motto »Eine Hand wäscht die andere!«
Da stört natürlich der unbestechliche Blick eines seriösen Beamten aus der Metropole. Doch der Fremde, der mit seinem Diener Logis im Hotel nimmt, hat eigentlich so gar nichts von einer unabhängigen, moralisch einwandfrei handelnden Autorität …
In seiner satirisch-burlesken Milieustudie aus dem 19. Jahrhundert beschreibt Gogol auf höchst amüsante Weise das Wesen der Korruption und Bereicherung als ein geradezu archetypisches menschliches Verhaltensmuster. Ein absoluter Komödienklassiker! 

Besetzung
Amtsrichter: Thomas Schmidt
Seine Gattin: Nina Schopka
Seine Tochter: Christiane Motter
Polizist:
Klaus Meininger

Richter: Marcel Bausch
Schulinspektor: Heiner Take
Hospitalverwalter: Andreas Anke
Postmeister: Klaus Müller-Beck
Dobtschinskij: Georg Mitterstieler
Bobtschinskij: Pit-Jan Lößer
Revisor: Benjamin Bieber
Ossip: Boris Pietsch
Kellner: Johannes Quester

Dichterhain: CAMPEN von Ljiljana Graffé


CAMPEN

Campen am Rande
der Liederlichkeit
im Rücken gefühlte
imaginäre Kälte
in der Aufgabe
der Nähe und
deiner betonten
Selbstheit
gegürtelt bis auf
die Knochen
küsse
mein Zitronenkind
wenn es sich
auf den Weg macht
und ich die Pforten
stütze
am fünfzigsten Grad
zum x-ten Mal
und die Messe
im Strom der Bücher
mir die Blätter
herbstig entgegenweht zusammen
die Mission erteilt


© Ljiljana Graffé

Dienstag, 5. Februar 2013

Neue CD bei TRIKONT: INTEGRIER MICH, BABY



Bernadette La Hengst hat endlich ein neues Album gemacht. Es ist das vierte. 4 Jahre nach „Machinette" und 2 Jahre nach dem Zukunft Album „Sisters & Brothers" (zusammen mit Knarf Rellöm und Guz) haut sie uns 14 neue smashing Pophits um die Ohren.
Und selten war La Hengsts Handschrift so ausgeprägt wie auf „Integrier mich Baby“ – trotz oder vielleicht wegen der vielen Gäste auf diesem Album. Da trifft beatender Elektrosoul auf Mariachi-Chansons in lässiger Cumbia-Disco. Auch diesmal hat LaHengst selbst produziert, unterstützt von Olifr M. Guz (Aeronauten) und Peta Devlin (Ex-Die Braut haut ins Auge). Alte Bekannte wie Rocko Schamoni, die Aeronauten-Bläser, Knarf Rellöm, aber auch internationale Gastsängerinnen wie Nathalie Sturlèse oder Rosmery Schoemborn und die Schauspielerinnen Claudia Wiedemer, Bettina Grahs und Marie Löcker sind mit dabei – sie alle sind Teil einer großen Bewegungsmaschine die Bernadette la Hengst immer wieder und immer noch unermüdlich am Laufen hält.
Einige der Songs sind in unterschiedlichen  Theaterproduktionen entstanden: der tanzbare Titelsong Integrier mich, Baby  stammt aus dem gleichnamigen Stück, aufgeführt am Thalia Theater Hamburg. Oder die postfeministische Hymne "Ich bin drüber weg", die sie für „Planet der Frauen“ im Theater Freiburg geschrieben hat.
Auf „Integrier mich, Baby“ breitet La Hengst die Arme aus und dreht einfach mal die Hierarchien um: Wer integriert hier eigentlich wen? Und wohin? Und das Alles bitte nicht in trockenen Integrationstüchern sondern zu verschwitzter Love-Disko. Love und politics. Das geht bei der Agitations-Chanteuse Bernadette La Hengst bekanntermaßen immer schon Hand in Hand.
"Bist du im Politischen auch privat?", eine von vielen Fragen im ausufernden Opener "Deine eigene Art" und schon dreht sich die alte Forderung nach dem politischen im privaten einfach mal um.
Oder Grundeinkommen Liebe", das wundervolle Burt Bacharach-eske Duett mit Rocko Schamoni, transformiert von einem Liebeslied zu einem politisch-utopischen Chanson, und mit dem leichtfüßig tänzelnden Liebe im öffentlichen Raum könnte sich Bernadette glatt mit den ukrainischen feministischen barbusigen Femen-Aktivistinnen verschwestern.

Von Transformacion als Elektro-Cumbia über das Haus im Ozean in melancholischer Dubdisco bis zum
Bernadette La Hengst
beat-rockenden Rolling Role Models schüttelt La Hengst alle nationalen und geschlechtlichen Identitäten durcheinander, um sie tanzend neu zusammen zu setzen.
Kongenial visuell umgesetzt wurde dieses Spiel mit Identitäten von Volker März, dem bildhauenden Performance-Künstler aus Berlin, der Bernadette als erleuchtete Lampenfigur auf afrikanischen Füßen mit europäischen Sternen erstrahlen lässt.

PRESSE
„..Klar, wütend, sentimental, gebrochen, durchgedreht, humorvoll und subversiv - und dazu ein Bier." Arte

„..LaHengst ist eine Liedkünstlerin ähnlichen Formats wie Hildegard Knef: nicht an ein spezielles Genre gebunden, stets im Wandel und doch sofort wiedererkennbar."
Der Standard-Wien

Heute Abend in Saarbrücken: Aladin und die Wunderlampe

(© Björn Hickmann)












05.02.2013, 
19:30 Uhr

Aladin und die Wunderlampe

Familienoper in drei Akten und elf Bildern
Musik von Nino Rota 
Musikalische Leitung: Thomas Peuschel
Inszenierung: Sebastian Welker
Bühnenbild: Stephan Prattes
Video: fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Möller)
Kostüme: Susanne Hubrich
Choreinstudierung: Jaume MirandaIn deutscher Sprache mit französischen Übertiteln

Opulent, filmisch, bunt und witzig: Der junge Regisseur Sebastian Welker hat die Geschichte um Liebe, Geld und Gier just auf dem Saarbrücker St. Johanner Markt zur Weihnachtszeit angesiedelt, wo Aladin mit seinen Freunden als Straßenmusiker auftritt, bevor er auf allerlei erstaunliche Gestalten trifft und durch einen geheimnisvollen Zauberer in den Besitz der Wunderlampe gerät …
(© Björn Hickmann)
»Aladin und die Wunderlampe« ist eine große italienische Oper, die Kinder verstehen, die aber ebenso für Erwachsene geschrieben wurde.
Aladin, arm und am Rande der Gesellschaft lebend, lässt sich durch einen raffgierigen Zauberer nicht hereinlegen und kommt so in den Besitz der Wunderlampe, deren Zauberkräfte ihn so reich werden lassen, dass er es wagt, um die Hand der Prinzessin Badr-al-Budùr anzuhalten. Sie heiraten, leben glücklich in Frieden und Wohlstand, bis der Zauberer auftaucht und die Lampe wieder in seinen Besitz bringt. Jetzt ist die Not groß und guter Rat teuer.
Der Komponist Nino Rota breitet einen Klangteppich aus, der alle Farben des Orients aufscheinen lässt und uns in exotische Gefilde entführt. Rota verstand sich sein Leben lang als »klassischer Komponist«, wurde aber vor allem als Verfasser von Filmmusik, insbesondere für Federico Fellini, bekannt. Für die Musik zu Francis Ford Coppolas »Der Pate – Teil II« erhielt er 1975 den Oscar.
 

Heute Nachmittag in Kaiserslautern: MÄRCHENZEIT



Märchenzeit.

Schauspieler lesen Märchen für Kinder

Am 5. Februar liest Oliver Burkia Märchen von Hans Christian Andersen für Familien mit Kindern ab 4 Jahren. Beginn 17.00 Uhr im Foyer des Pfalztheaters. Eintritt frei. 
Kommt mit auf die märchenhafte Reise!
 

Dichterhain: DIE LIPPEN von Artem Zolotarov


Die Lippen



Die Lippen,
welche niemals bitten,
und niemals baten,
niemals bitten werden.
Sie warten stumm,
auf Sprachen der Gebärden.
Und einen Kuss,
nur einen Kuss,
der sie versteht.
Und mag der Kuss
auch den Genuss verwehren,
in allen Ehren
bleibt die Fantasie.
Für sie würden die Lippen
Meere leeren.
Ohne ein Wort des Bittens,
nur für sie.


Die Lippen,
welche niemals bitten,
und niemals baten,
niemals bitten werden,
verwahren schweigend Gold,
bis sie verschlossen sterben.
Ohne den Kuss,
nur einen Kuss,
der sie versteht.

(c) Artem Zolotarov


Montag, 4. Februar 2013

Der dritte Hörbuchpreis 2013 für Hörbuch Hamburg


ZEIT LEO-Kinderjury kürt Silberfisch-Produktion „Zorgamazoo“ zum „Besten Kinderhörbuch“ beim Deutschen Hörbuchpreis 2013

Die ZEIT LEO-Kinderjury kürt die Silberfisch-Produktion „Zorgamazoo“ von Robert Paul Weston zum „Besten Kinderhörbuch“. Der Autor und Sprecher Martin Baltscheit hat die junge Jury mit seiner Lesung des Versromans um Katrina Katrell, Mortimer Yorgel und die Zorgel überzeugt und vergibt den Deutschen Hörbuchpreis 2013 in dieser Kategorie nach Hamburg.

Martin Baltscheit  © Sebastian Hoppe
„Eine Geschichte voller total verrückter Ideen - und dann auch noch komplett gereimt. Diese Geschichte muss man einfach HÖREN!“, meint die ZEIT LEO-Kinderjury, die aus fünf Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren bestand. Martin Baltscheit erwecke "Zorgamazoo" zum Leben und gebe jeder Figur eine eigene Stimme. Das sei spannend und lustig zugleich, außerdem ganz ungewöhnlich, heißt es weiter.

Dörte Brunotte, Silberfisch-Programmleiterin strahlt, denn der „Zorgamazoo“ ist ohnehin ein Herzensprojekt des Lektorats. Aber mehr noch: Für Brunotte „ist es auch eine Auszeichnung für das gesprochene Wort an sich.“

Mit dieser letzten noch offenen Entscheidung zum Deutschen Hörbuchpreis 2013 ist das Gewinnertrio für Hörbuch Hamburg in diesem Jahr komplett, denn wie bereits bekannt gegeben wurde, gehen mit Gustav Peter Wöhler als „Bester Interpret“ für seine Lesung von Sibylle Bergs Roman „Vielen Dank für das Leben“ und Marc-Uwe Klings „Die Känguru-Chroniken“ in der Kategorie „Beste Unterhaltung“ zwei weitere Trophäen an die Elbe.

Der 11. Deutsche Hörbuchpreis wird am 6. März 2013 im WDR Funkhaus in Köln verliehen und ist zugleich Eröffnungsveranstaltung des internationalen Kölner Literaturfestes lit.COLOGNE.
Mehr Informationen zum Deutschen Hörbuchpreis finden Sie unter www.deutscher-hoerbuchpreis.de.

Neues von Severin Groebner

Februar-News von Severin Groebner

Das sind doch mal wieder Tage des nationalen Erschauerns zur Zeit, oder? 
In Deutschland gedenkt man an die 80 Jahre alte „Machtergreifung“ durch den kleinen Österreicher mit dem Bart, den er von Charlie Chaplin geklaut hatte. Natürlich war das aber keine „Ergreifung“, sondern viel mehr eine „Übergabe“, aber „Machtübergabe“ klingt irgendwie so, als hätte der gute, alte Hindenburg auch was damit zu tun. Und das ist nicht so schön, da der Mann bis heute als väterlicher Weltkriegsverlierer da und dort sehr geschätzt wird.
Egal, jedenfalls sieht man den berühmtesten Auslandsösterreicher wieder sehr oft im TV und dazu ist auch noch Wagner-Jahr. Na, wie das wieder passt!
Und anschließend wird auch gleich wieder an Stalingrad gedacht. Ach ja, vom siegestrunkenen Fackelzug bis zur Niederlage der abgefrorenen Zehen in nur vier Tagen! Wenn das damals nur auch so schnell gegangen wäre...
Wegen dieses Gedenkens heisst jetzt aber Wolgograd auch für ein paar Tage wieder „Stalingrad“. 
Vielleicht damit der historisch-afine Internet-User, das Schlachtfeld auch auf Google-Maps wiederfindet. Oder damit die Erinnerung an Stalins Herrschaft den Herrn Putin im Vergleich als gütigen, lupenreinen Demokraten erscheinen lässt. Weshalb jetzt auch Gerard Depardieu (sprich: Deppat? Jö!) Russe geworden ist. Oder weil er als Franzose unter „putin“ akkustisch eigentlich etwas völlig anderes verstanden hat... wie auch immer... in Österreich bleibt man von all dieser anstregenden Historie verschont. 
Ja, seit Dichand der Ältere sich die Sonntagskrone von unten ansieht, werden nicht mal mehr die Heldentaten der Wehrmacht, der wahrscheinlich liebreizendsten Angriffsarmee der Geschichte, regelmäßig gewürdigt. Und die Wehrpflicht bleibt auch bestehen. Denn das Volk hat so abgestimmt, obwohl die Kronen Zeitung dagegen war.
Ein Wahnsinn! Chaos! Anarchie droht! Die Welt steht auf keinen Fall mehr lang. Wem soll der Karriere-orientierte Politprofi nun in den Anus robben? Diese Orientierungslosigkeit! Im Wahljahr! 
Aber wir Österreicher haben ja immer noch unsere Skifahrer. Diese Helden in der Disziplin des Höchstgeschwindigkeitsberghinunterrutschen versammeln sich wiedermal zum Höchstgeschwindigkeitsberghinunterrutschen im österreichischen Schladming zur Weltmeisterschaft im Höchstgeschwindigkeitsberghinunterrutschen. Aber bärig! Wirklich schlimm wird es aber erst wenn diese Höchstgeschwindigkeitsberghinunterrutscher die Brettln verlassen, auf denen sie in Höchstgeschwindigkeit die Berge hinunter rutschen, um dann entweder ORF-Kommentatoren (unverständlich, aber naja), Moderatoren (unverständlich, aber schlimm) oder Sänger (verständlich und ganz, ganz schlimm) zu werden. Wenn man die dann auf der Bühne sieht, fragt man sich sofort: Wo sind denn die Schneekanonen, wenn man sie mal wirklich braucht?
Apropos nationale Begeisterung: In der Wiener Hofburg wurde am 1. Februar beim von der FPÖ veranstalteten „Akademikerball“ ausschließlich Rechtswalzer aufs Parkett gelegt. Nur FPÖ-Chef H.C. Strache war nicht da. Klar, der ist ja auch kein Akademiker. Trotzdem konnte man dort umgeben von rechten Gesinnungsgenossen von Zuständen träumen.... wie in Ungarn etwa. Dort werden nämlich - gegen das aktive Stillschweigen der Europäischen Union - mittlerweile Künstler aus verantwortlichen Positionen entfernt, wenn sie nicht national genug sind.
Na, woran erinnert uns das? 
Genau! An: Deutschland - vor achtzig Jahren.
Nur diesmal ohne Österreicher.

Am 16.02.2013: Der fantastisch-melancholische FADO aus Portugal mit Ana Moura in Trier





16.02.13 - Ana Moura - Desfado  

    
Location:  Ehem. Reichsabteikirche St. Maximin Trier
Einlass:  19:00 Uhr
Beginn:  20:00 Uhr
Vorverkauf:  ab 29,90 €
   

In Portugal ist sie bereits ein großer Star: Ana Moura. Und auch international hat sich die Portugiesin einen Namen gemacht. Sowohl die Rolling Stones als auch Prince baten die Sängerin bei ihren Konzerten in Portugal als Gaststar aufzutreten. Der portugiesische Musikstil Fado handelt meist von unglücklicher Liebe, sozialen Missständen und der Sehnsucht nach besseren Zeiten.

Ana Moura bringt dies mit authentischer Leidenschaft auf die Bühne. Nehmen Sie sich einen Abend lang Zeit, diese einzigartige Sängerin und ihre Musik kennen zu lernen!

Dichterhain: ROT von Kerstin Seidel

Eine rote Furt durch das Eis

 

 

ROT



streich ich meine Tür
ungläubig hoffend, dass es was nützt
soll Zeichen sein dem Freund, komm rein
und meinen Feind erschrecken,
am Ende ist es doch nur Gottes Menschenblut
das er ins Meer ergießt, das Sterbende
ein Zeichen soll es sein wie Wein und Brot
ROT der Blutwein der Vergelter,
Selbstmordmörder sterben, Gottesreiter streiten
Teufelskreis der Rache leuchtend ROT
ein Zeichen soll es sein


(c) Kerstin Seidel 

Kerstin Seidel startet heute im Dichterhain und bietet sehr interessante Gedichte, Wortbilder und Sinnzusammenhänge. Sie ist Jahrgang 1967, ein Pfälzer Mädchen aus Ludwigshafen am Rhein, das es dereinst aus Liebesgründen nach Kiel verschlug, wo sie ev. Theologie und Germanistik studierte und ihre Ausbildung zur Erzieherin absolvierte. Heute lebt sie mit Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von Hamburg und arbeitet als Erzieherin im Krippenbereich einer Kindertagesstätte.

Sonntag, 3. Februar 2013

Anspruchsvolles von ECM: Vier Jazz-Neuheiten im Februar






Mit „The Sirens“ legt Chris Potter sein erstes ECM-Album als Leader vor – inspiriert ist es von Homers „Odyssee“. Potter, eine prägende Figur der gegenwärtigen New Yorker Szene, war zuvor bereits auf mehreren ECM-Alben seines Mentors Dave Holland zu hören und spielte mit Paul Motian und Jason Moran auf deren modernem Klassiker „Lost In A Dream“ zusammen. Für „The Sirens“ hat er einen Zyklus reizvoller „Songs ohne Worte“ komponiert. Diese Stücke werden von einer prominent zusammengestellten .Band präsentiert: Neben Potter an Tenor- und Sopransaxophon sowie an der Bassklarinette agieren hier Craig Taborn (Piano), David Virelles (präpariertes Piano, Celeste, Harmonium), Larry Grenadier (Kontrabass) und Eric Harland (Schlagzeug).

Stefano Battaglia und sein Trio führen auf „Songways“ fort, was sie mit ihrem vielgelobten Album “The River of Anyder” 2011 begonnen hatten – mit einem Reigen aus zehn Battaglia-Eigenkompositionen, die sich alle auf Beschreibungen mythischer Orte in der Kunst und Literatur, in Werken von Alfred Kubin, Jonathan Swift oder Italo Calvino, beziehen. “Songways” finde „eine neue, harmonische Balance aus archaischen Gesängen und Tänzen, rein tonalen, liedhaften Stücken und abstrakten Texturen, und spiegelt so die natürliche Entwicklung des Trios wider, bei der das Schlagzeug nun größeren Bewegungsspielraum hat“, sagt der Pianist aus Mailand über das Konzept des von Manfred Eicher im April 2012 in Lugano produzierten Albums. (Release-Konzert im Rahmen der ECM-Ausstellung im Münchner Haus der Kunst am 01.02.)

Wie sein frühes Vorbild Miles Davis hat auch der polnische Trompeter Tomasz Stanko eine Begabung dafür, spezielle Bands zu formieren – und sein neues New York Quartet ist besonders vielversprechend: Das Bass-und-Schlagzeug-Gespann aus Thomas Morgan und Gerald Cleaver ist eines der einfühlsamsten in der heutigen improvisierten Musik, während der in Kuba geborene Pianist David Virelles besondere Antennen für das dunkle Brüten in Stankos freien Balladen besitzt. „Wislawa“, ein Doppelalbum voll neuer Stanko-Kompositionen, ist von den Gedichten der 2012 verstorbenen polnischen Literatur-Nobelpreisträgerin Wislawa Symborska inspiriert. (Release-Konzert im Rahmen der ECM-Ausstellung im Münchner Haus der Kunst am 09.02.)

“Hagar’s Song”, die neue Veröffentlichung des langjährigen ECM-Fixsterns Charles Lloyd, ist eine Duoaufnahme mit dem Pianisten Jason Moran. Das Album enthält eine Auswahl von Stücken, die Lloyd besonders am Herzen liegen, dabei spannt sich der Bogen von Kompositionen von Billy Strayhorn („Pretty Girl“ a/k/a „Star-Crossed Lovers“), Duke Ellington („Mood Indigo“), George Gershwin („Bess, You Is My Woman Now“) und Earl Hines („Rosetta“) über das meist mit Billie Holiday assoziierte „You’ve Changed“, und Brian Wilsons bekannteste Beach-Boys-Ballade („God Only Knows“) bis hin zum Bob-Dylan-Klassiker „I Shall Be Released“. Das Kernstück des Sets ist jedoch die von Lloyd komponierte, vom Leben seiner Urgroßmutter angeregte, Titel-Suite. (Release-Konzert im Rahmen der ECM-Ausstellung im Münchner Haus der Kunst am 02.02.)

Blick ins Atelier: DIE BEGEGNUNG von Reinhard Stammer


Die Begegnung
The encounter
El encuentro

Öl auf Papier
30 x 40 cm
2012


Reinhard Stammer, geb. 25.07.1952 in Glücksburg, 
begann seine Ausstellungstätigkeit 1968. 
Er malt und lebt heute in Handewittfeld, 
Schleswig-Holstein, Deutschland.
Mehr über den Künstler

Film - Heute Nachmittag in München: GERRY von Gus van Sant

Gus van Sant: "Gerry" (2002), 103 min

 Sonntag, 03.02, 16 Uhr
Zwei Freunde, die beide den Namen Gerry tragen, verlassen den Highway, um einen Abstecher in die wilde Steppe zu machen. Unbekümmert wandern sie durch die karge Natur, um bald darauf festzustellen, dass sie die Orientierung verloren haben. Anfangs noch amüsiert, erkennen die jungen Männer schließlich den Ernst ihrer Lage. Hilflos und schweigend irren sie – gefangen zwischen Wüste und Bergen – durch die unbarmherzige Landschaft. 

Karten
5 €/ 6 € (bei Überlänge)
erhältlich an der Kasse im Werkstattkino
www.werkstattkino.de

Ankes Fundstücke: Felix Mendelsohn-Bartholdy würde heute 204


Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; † 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik, weltweit erster Dirigent in heutiger Funktion und Gestalt, Gründer der ersten Musikhochschule in Deutschland und „Apostel“ der Werke Händels und J. S. Bachs.




Dichterhain: TANZ von Harald Göbel



TANZ


Sinnbild der Achtung
Frau und Mann
Körper und Klänge
Spielend vereint
Weibliche Frau
Männlicher Mann
Sinnbild der ACHTUNG.


(c) Harald Göbel

Samstag, 2. Februar 2013

Late Night Summer-Dreaming


Fantasien zur Nacht: BLÜTENZART von Angelika Peymann


Blütenzart

Knospe der Jugend
lockt zum Kuss
duftender Lippen

weich und süß –

Honigmund schmeckt
Salz des Lebens
dürstend nach mehr
zart und hart –

Seidige Haut
Entfachte Glut,
begehrt nach Muskeln

im Tanz des Spiels –

Feucht und ermattet
im Glück zurück

blütenzart


© by Angelika Peymann, 2012-11-21

Neues vom Faltsch-Wagoni-Wetterfrosch

Hallo Freunde!

Kaum beginnt das neue Jahr, schon ist wieder Februar!
Huii, wo ist bloß der Januar geblieben? Verschwunden unter einer großen Schneedecke, unter der sich prima Winterschlaf halten ließ. Hab ich was Wichtiges verpasst? Glaube kaum. Dreikönigstreffen der FDP? Niedersachsenwahl der FDP? Dschungelcamp und Bar-Event mit FDP-Brüderle …?

Apropos:
Was mir als Frosch mit schwäbischem Migrationshintergrund auffällt, sind die vielen Politiker mit einem schwäbischen Verkleinerungs-le im Namen: Schäub-le, Ströbe-le, Westerwel-le, … Das ist doch höchst verdächtig! Wollen die uns damit etwa eine gewisse drollige Harmlosigkeit vortäuschen? Als Schwabe - ich nehme mich da nicht aus - umgibt man sich ja gerne (auch und besonders in Berlin, gell Herr Thiers-le!) mit einer Aura der Schlichtheit, ja Treuherzigkeit gepaart mit biederem Geschäftssinn, fleißig, brav und sparsam, so einer muss doch Finanzminister-le werden.
 
Wen haben wir da noch: Merke-le, Söder-le, Ramsäu-le und eben: Brüder-le, dem man allein schon wegen dieses Anhängsels nichts Böses zutraut. Nein, so ein Brüder-le tritt doch keiner Menschensee-le zu Leibe. So ein Brüder-le hält zu seinem Brüder-le Rös-le und umgekehrt.
Das ist alles unglaublich spannend. Gut, Obama-le hat seine zweite Amtszeit begonnen: Wenn er noch was bewegen wollte, sollte er loslegen. Ich drück schon mal die Flossen, Genossen. Haha, ja die Genossen! Duzen sich zwar, aber irgendwie von oben herab. Steinbrück-le - auch so ein Lokführer, der‘s nicht wahrhaben will, dass sein Zug abgefahren ist, Kanzlergehalt hin oder her. La Merke-le zeigt ihm einfach die kalte Schulter.
Ich fürchte, wir werden alle noch kalte Schultern verspüren, bis der Frühling endlich kommt. Der arabische, der asiatische, der europäische, egal, Hauptsache Frühling und zwar subito!

Das wünscht sich und euch 
euer Wetterfrösch-le 

und schickt noch ein kleines Faschingsgedicht hinterher:
Karneval in Rio
dort bin ich hin geflogen
als Bär maskiert
kaum angekommen
schleunigst wieder ausgezogen
nackt stand ich da
in Ipanema
hab mich sehr geniert
um mich herum
tobte der Bär
und hat mich ignoriert

Heute Abend in Kaiserslautern: THE BLACK RIDER: The Casting of the Magic Bullets

The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets
Musical von Tom Waits, William S. Burroughs und Robert Wilson
Premiere 02.02.2013 im Großen Haus des Pfalztheaters Kaiserslautern, 19:30 Uhr


 

Um seine Geliebte, die Tochter des Försters, heiraten zu können, ist Wilhelm bereit, die versprochene Stelle des Amtsschreibers auszuschlagen und stattdessen Förster zu werden. Ein erfolgreicher Probeschuss ist die Bedingung für die Hochzeit, aber je näher diese Probe rückt, desto unsicherer werden Wilhelms Schießkünste. In seiner Verzweiflung nimmt er von einem geheimnisvollen Invaliden Kugeln an, die ihr Ziel niemals verfehlen. Schnell gewöhnt sich Wilhelm an die magischen Kugeln, für den Probeschuss müssen bereits neue hergestellt werden. Da er den Invaliden nicht wiedersieht, macht sich Wilhelm selbst an das Zauberwerk und lockt so den schwarzen Reiter herbei, der die Bedingung für die magischen Kugeln nennt: Eine der Kugeln gehorcht nur ihm. Voll dunkler Vorahnung fleht Wilhelms Braut ihn an, den Probeschuss nicht abzugeben, doch Wilhelm schießt...
Die Volkssage „Der Freischütz“ inspirierte den Starregisseur Robert Wilson zu einer eigenen Neufassung, für die er Rocklegende Tom Waits und Beat-Generation-Autor William S. Burroughs als Mitstreiter gewinnen konnte. Durch ihre innovative Zusammenarbeit entstand mit „The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets“ die zweite musikalische Bearbeitung des „Freischütz“ nach Carl Maria von Webers gleichnamiger Oper – rauer, finsterer und moderner. Waits musikalischer Ideenreichtum zeigt sich auch in diesem Stück in einer ungeheuren Bandbreite an Musikstilen, die auf einzigartige und effektvolle Weise miteinander verschmelzen und die klassische Musical-Musik weit hinter sich lassen.
Die bejubelte Uraufführung von „The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets“ fand 1990 im Thalia Theater Hamburg statt.
Seitdem eroberte das Werk in einem einzigartigen Erfolgszug die deutschen Bühnen.

Heute Abend in Darmstadt: MACH MIR DEN PRINZ

SIMONE FLECK: "MACH MIR DEN PRINZ"
Oma Wally fletscht die dritten Zähne. Das neue Programm.
am Sa, 02.02.13 Beginn: 20:30 Einlass: 19:00
halbNeun Theater Sandstr. 32 64283 Darmstadt Tel.: 06151 23330 (Abendkasse)
Artist
Preise (EUR): VVK AK
freie Sitzplatzwahl:
17.50
18.00
  freeplace
VVK-Preise inkl. 10% VVK-
und 1.00 EUR Systemgebühr
rotelinie
Zeichenerklärung:
frei
= Plätze vorhanden
VVK = Vorverkauf AK = Abendkasse
Ermäßigungen:
Ermaessigt fuer Berechtigte
Entsprechende Berechtigungsausweise mitbringen!
Zwanzig Programme hat SIMONE FLECK inzwischen gespielt – und die Tour geht weiter! Dieses Mal fletscht „Oma Wally“ wieder ihre dritten Zähne, rappt mit dem Krückstock durch den aberwitzigen Alltag und seziert gnadenlos frische Trends: Ecstasy-Disco Ü70, Burn-out bei Haustieren, oder Ausweispflicht für den CO2 Abdruck?

Wie viel Zuwendung verträgt unser Nachwuchs wirklich, …wer versteht auf Mallorca noch Spanisch und macht „Golfen“ tatsächlich sexy? Im flotten Wechsel zeigen sich Simone Fle cks Lieblingscharaktere von ihrer bissigen Seite. Von Zahnlosigkeit noch keine Spur!

Das Publikum konnte sich gar nicht einkriegen vor Lachen, da donnerte schon die nächste rabenschwarze Attacke von Oma Wally ins
Publikum…
(Rheinische Post)

IKEA-DREAMING (Fantasysatire) ein Auszug von Alfred Franz Dworak


 

"Ikea-Dreaming" (Fantasysatire)


Sonst ging Haberl (55) immer zu Betten Schmid. Aber heute war es endlich soweit, er hatte sich zu etwas Neuem durchgerungen.
Menschenmassen unterschiedlichen Alters, Couleur und Herkunft zwängten sich durch den schmalen Eingang, wie Brösel durch die Verengung der Staubsaugerdüse in das Rohr, wo für sie eine Reise in das Unbekannte zu beginnen schien. Und mittendrin, F. Haberl, auf Anraten der jungen etwas flippigen Studentin Fräulein Hansen. Die war erst kürzlich in sein Haus mit den überteuerten Einzimmerappartements eingezogen.
Vorbei an der Information wurde er mit einem Katalog bestückt und ab ging die Reise im Menschenpulk die Treppe aufwärts. »Fast wie in der U-Bahn«, dachte er sich, nur die Haltestangen und die vertraute Stimme des Zugführers fehlte, um den Eindruck zu komplementieren.
»Aah, die Kinderabteilung ist immer noch net fertig«, schrie eine jüngere Dame mit Kind entsetzt auf. Ließ dabei das Kind los, das wiederum unserem Haberl zwischen die Beine geriet und er haltlos, kopfüber in die Leere der Kinderabteilung stürzte. Während des Fallens, kurz bevor er aufschlug, erkannte er noch ein Schild, das anscheinend am Boden klebte, Tantra – Birke Nachbildung 17 EUR/qm. Im Lager …
 Haberl erwachte, da zwei zerlumpte Kinder an ihm zerrten. Vermutlich von irgendwelchen Eltern vergessen und jetzt zufällig beim Ausräumen der Kinderabteilung wiederentdeckt. Er stand auf, der Schädel brummte, er wollte zurück in den Pulk, der gerade mal einen halben Meter weiter war als zuvor. »Aah, solange war ich doch nicht weg!«
»Hinten anstellen«, schrie ein unfreundlich dreinblickender Zeitgenosse von beachtlicher Größe und stierigem Nacken.
»Lasst ’n no rein!«, besänftigte ihn eine ältere Dame mit Trachtenkleid und bayerischem Akzent, »der war wirklich auch vorher schon vor mir in der Schlange!«
Wieder eingereiht ging es im Rhythmus von Glenn Millers Chatanooga Choo-Choo Richtung Küchenabteilung. Eine Familie, je zur Hälfte vor und auch hinter ihm postiert, drängte in die Küche Lantula. Jäh wurde Haberl mitgerissen.
Vor einem Bild mit glücklichen Ferkeln kam er zum Stillstand. Oberhalb, ein Gemälde des gleichen Malers, mit ein paar Hühnchen drauf, die zufrieden auf der Stange zu gackern schienen.
»Komisch«, grinste Haberl, »wenn die wüssten.«
Und schon wurden die Ferkel und die Hühnchen in ihren Bildern lebendig, sprangen und flatterten aufgeregt in der Küche umher, bis sich automatisch die Türen des Backrohrs und der Mikrowelle öffneten und die Tiere verschlangen. Beide Geräte klingelten, die Türen sprangen genauso automatisch und von Geisterhand auf, wie zuvor. Aber es tanzten Schweinehaxen und Hähnchenkeulen in Cancanart, kross gebraten heraus, zu der Musik Psycho Chicken von den Fools.
Haberl war entsetzt und erstaunt zugleich. Überlegte kurz und dachte sich, »Na und schon!« und wollte sich eine Keule schnappen. Doch alles verschwand, wie vorher gekommen.
»Blödsinn, träume ich!«, kniff die Augen zusammen, rieb auch daran, und als alles so blieb, reihte er sich wieder ein. Da ihn viele seiner Reisebegleiter bereits kannten, ging alles viel reibungsloser als vorher.
»Wohnzimmer, Couchgarnituren, alles aussteigen« … »Heinz-Werner komm!«
Etwas riss ihn am Arm und zerrte ihn auf eine Couch namens Amal, Fridbo blau.
»Ich bin doch Single!«, rebellierte eine innere Stimme in ihm heftig.
Jetzt erkannte die Frau ihren Fehlgriff und lief Entschuldigungsformeln brummend zurück in den Pulk, fand ihren richtigen Mann und riss den Ahnungslosen einer anderen gleichaltrigen Frau aus dem Arm. Wie ein Dominostein den anderen …
Erschöpft blieb Haberl sitzen. Das Musikstück Ventura Highway von America begann leise einzusetzen.
»Chewing on a piece of grass« …, er zog an der Jalousie »Epsilon« neben sich, erwartete eine Wand oder zumindest ein Fenster zum anderen Wohnzimmer.
Aber es lief ein Film ab und in ihm, F. Haberl, in einem BMW Roadster auf der Route 66 und Fräulein Hansen als Anhalterin am Straßenrand, im superkurzen Mini, lasziv verspielt an einem Grashalm im Mundwinkel kauend (...)

Wie es weitergeht, erfahren Sie in der Kurzgeschichtensammlung „Wochenende ohne Ende“ von Alfred Franz Dworak.