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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Montag, 26. März 2012

Ankes Fundstücke: NDR-Beitrag über die Stintfischerei

Stintsaison, das kennt bei uns im Süden/Südwesten kein Mensch. Der NDR zeigt am Montag, 26.03.2012, 18.15 Uhr, einen Beitrag über einen Stintfischer im Alten Land, am Yorker Elbdeich, nördlich von Hamburg und südlich der schmucken kleinen Hansestadt Stade.

Von Mitte Februar bis Mitte April bekommt Fischer Buckow kaum Schlaf, dann ist Stintsaison. Der lachsartige Fisch zieht in Schwärmen aus dem Nordatlantik zu den Laichplätzen in der Unterelbe. Lothar Buckow fängt, verarbeitet und verkauft die norddeutsche Spezialität. In der Saison bestimmt der Tidenkalender seinen Arbeitstag. Nachts um zwei Uhr bei Vollmond und Springtide läuft es für den Stintfischer am Jorker Elbdeich im Alten Land am besten. Bei Niedrigwasser lässt er seine Netze runter und ungefähr fünf Stunden später werden sie wieder eingeholt. Tag und Nacht; sieben Tage die Woche. Auch die anderen Familienmitglieder müssen in der Saison mit ran, von der Schwiegermutter bis zur Ehefrau. Rita Buckow kümmert sich um das Geschäft, denn zahlreiche Touristen besuchen das kleine, malerische Lokal und den Fischladen der Familie. Hier kommt der am Morgen selbst gefangene Fisch direkt auf den Teller. An einfachen Tischen gibt es in dem kultigen kleinen Fischladen Fischbrötchen auf die Hand genauso wie Tellergerichte, und Rita Buckow hat auch ihr Stint-Geheimrezept. Die Reportage begleitet Familie Buckow in den turbulenten Tagen der Hochsaison und gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Stintfischerei.

Kommentare:

  1. Stintfische kannte ich auch nicht, hab sie aber während meines Studiums in Köln in den 70ern kennengelernt, dort gab es in der Südstadt ein gutes Fischgeschäft, in das ich gern gegangen bin. Eines Tages gab es sie dort, und ich kaufte ein Kilo, weil ich sie probieren wollte. Während ich bedient wurde, kam ein älterer Herr ins Geschäft, der mit sehr viel Wohlgefallen sah, daß ich Stinte kaufte, er hätte die sofort gerochen, als er ins Geschäft kam; er erzählte mir alles, was er über Stinte wußte, vor allem von der Ostsee, von Ostpreußen, soweit ich mich erinnere, die Erzählung dauerte ein paar Minuten lang. Ich habe damals in Bayenthal gewohnt, hatte eine winzige Küche, aber mit Blick auf einen Kirchturm hundert Meter weiter. Stinte schmecken sehr eigenwillig, obwohl ich Fisch sonst sehr mag, Stinte hab ich kein zweites Mal gekauft. Ich glauber, sie waren sehr billig. Aber sie schmecken sehr eigenartig.
    Gruß an alle Fischliebhaber ...

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  2. Ha, Herr Brusius, da sind Sie mir wieder ein Stück voraus, weil ich die Stints gar nicht kenne, geschweige denn gekostet habe. Was aber schmeckt merkwürdig daran? Haben die einen solchen Eigengeschmack, das man sie nicht mag? In York jedenfalls werden sie zuhauf vorbestellt, auch von Restaurants ... Ist wohl so eine Volksspezialität wie Blutwurst, Saumagen und Dibbelabbes andernorts ...

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  3. Ja, so scheint es wohl zu sein, Ihr Vergleichsvorschlag ist wohl zutreffend ... Blutwurst etc.

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  4. Auch wenn sie manchmal pervers schmeckt, aber Pfälzer Hausmacher ist cholesterinarm (!) und schmeckt beim Weinfest am besten ... Saumagen doch auch! :-) De gustibus non est disputandum sagte schon Lukullus, der olle Römer. ;-)
    Ich besorge mir demnächst Stints und mache den Test!

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  5. Machen Sie nicht den Fehler, wie ich damals und kaufen Sie nicht gleich ein ganzes Kilo, ein Viertel davon genügt auch ....

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  6. Danke, Herr Brusius, dass sie mich vor einem Geschmacksabsturz bewahren wollen ... Ich werde direkt bei Buckows Stint bestellen!!

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  7. Da es sich bei Stints um junge Heringe handelt, kann der Geschmack nicht schlecht sein, solange sie frisch sind. Ich habe einmal gegrillten Hering in Cuxhaven gegessen, der war bis auf die Feingräten eigentlich lecker. Die Stints futtert man dann am Stück, ohne Rücksicht auf Verluste ...

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