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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Donnerstag, 22. November 2018

TRIKONT kommt mit einer weiteren Stimme Bayerns





Stimmen Bayerns - eine einzigartige Enzyklopädie der bayerischen Seele.
Gedichte, Kurzgeschichten, Essays, Musik, Songs und Sketche, Radiofeatures, Soundcollagen, Film-Tonspuren und O-Töne.

Es ist noch gar nicht lange her, da haben Achim Bergmann und Eva Mair-Holmes beschlossen, dass die nächste Ausgabe der STIMMEN BAYERNS etwas aus der Reihe fallen wird. Wir wollten eine ganze CD unserer Lieblingsstadt München widmen. Jawoll, dieser Stadt, die viel zu teuer, viel zu schick und manchmal unerträglich ist. Sie ist unser Zuhause und glauben Sie mir, es gibt viele Ecken die man noch entdecken kann und viele Menschen, die nicht in der Maximilianstraße wohnen und denen Gucci und Konsorten sonstwo vorbei gehen.
Leider kam alles ganz anders. Achim Bergmann, ohne den es diesen Trikont-Verlag gar nicht gäbe und der ihn 50 Jahre durch manchmal sehr unruhige Wasser gesteuert hat, ist im März 2018 überraschend gestorben. Ich habe meinen Mann, Lebensgefährten und Trikont-Partner seit 27 Jahren, verloren.
Deshalb und weil es die Neugier eines Sauerländers auf dieses Bayern, seine Leute und seine Sprache gebraucht hat, nicht nur für die STIMMEN BAYERNS sondern auch für viele andere Trikont-Produktionen, möchte ich diese CD Achim Bergmann widmen. In großer Liebe und inspiriert von seinen Ideen und seiner Kraft werden unsere Stimmen aus Bayern weitergehen.

Eva Mair-Holmes


SEIT 2011 SIND ERSCHIENEN:

DIE LIEBE / DER TOD / DER RAUSCH / DIE FREIHEIT /
DER IRRSINN / HIMMEL & HÖLLE

Wir wachsen auf und werden alt und ständig spricht jemand zu uns und wir sprechen mit anderen. Der Klang der Sprache vermittelt uns wie wenig sonst Vertrautheit, Beständigkeit und Stabilität.
Nicht nur im Privaten findet Sprache ihren Ausdruck, es gibt quasi noch ein Allgemeingut an Stimmen. Stimmen aus dem Radio die uns in Vergangenes zurück katapultieren oder uns Neues zeigen: Den Kommissar im Fernsehen, den Moderator unserer Lieblingssendung, den Kasperl auf der Kinder-Kassette von vor vielen Jahren, den Volksschauspieler mit seiner unverwechselbaren Klangfärbung.
Stimmen die fast jeder kennt, die das Zuhause aller sind und eine Verbindung herstellen zwischen uns und den anderen. Hier stehen sie für den Klang Bayerns und sind ihr populärster Ausdruck.
Generationen sind mit diesen Stimmen groß geworden - sie beinhalten Klischees und Abgrund, Verschrobenheit und Sentimentalität.
Diese Stimmen und der Klang ihrer Sprache verkörpern gleichsam die »bayerische Übereinkunft«, sie sind das »Einheimisch Sein« jedes einzelnen. Dieses Gefühl an einem Ort Daheim, also »Einheimisch« zu sein, wird sicher unterschiedlich wahrgenommen – aber jeder der länger an einem Platz lebt, der seine Aufmerksamkeit und sein Interesse einer Gegend widmet wird wissen, was dieser Begriff bedeutet und was wir damit meinen.
Unsere »Stimmen Bayerns« können deshalb auch ohne Dialekt sprechen und trotzdem mit dem Lebensgefühl einer Gegend verbunden sein. Das Sprechen wird in dieser Sammlung nicht nur als Transportmittel von Inhalten benutzt, es geht um den Sound von Sprache und um die schiere Freude am Lebendig sein. Es geht um Rhythmen und Melodien des Denkens, in denen gemeinsame und individuelle Erfahrungen zusammenfließen und plötzlich von allen erkannt und verstanden werden können.

PRESSEZITATE:

„Eine Compilation, wie man so sagt, eine Sammlung. Nein: Mehr als eine Sammlung, ein musikalisch-literarisches Bekenntnis zu unserer Kultur, in der nicht immer, aber oft auch noch Bairisch gesprochen wird…auch ein Bekenntnis zur eigenen Freiheit, zu tun und zu lassen, wozu man gerade lustig ist. ..Man wird hier weiter die Freiheit pflegen, Werke wie „Die Freiheit“ zu produzieren. Man könnte fast ein bisschen neidisch werden. Denn das ist sehr, sehr schön.“ Süddeutsche Zeitung

„..ein außergewöhnliches, beeindruckendes, mitreißendes, von diesem bajuwarischen Sonderbewusstsein getragenes Projekt.“ FAS

„..Ein wildes Durcheinander, aber auch ein wildes Neuentdecken ist das: Altes, Neues, Gesprochenes, Gesungenes und auch das, was dazwischen liegt. Alles darf sein, solange es dem großen Thema dieser Zusammenstellung gerecht wird…“ Bayerischer Rundfunk

„..Wie machen die das nur im Süden? So fragt der neidische Saupreiss...Wer in den Seelenhaushalt jener Weltgegend hineinhorchen möchte, der kommt an dieser intelligenten wie amüsanten, naturgemäß exzessiven Sammlung nicht vorbei.“ Die Zeit

„..Meine Damen und Herren, hier liegt eine wichtige Sammlung Kulturgutes vor.“ FAZ

Mittwoch, 21. November 2018

Außerhalb der Vorankündigungen: Opernwelt-Dialoge zwischen Zeitschrift opernwelt und Prominenz aus Frankfurt, Berlin und Nürnberg


OPERNWELT-DIALOGE
EINE KOOPERATION DES FACHMAGAZINS OPERNWELT UND DER OPER FRANKFURT

Zum Thema „Die Zukunft der Oper in einer sich wandelnden Stadtgesellschaft“ findet am
Sonntag, dem 2. Dezember 2018, um 11.00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt
in Kooperation der Opernwelt und der Oper Frankfurt eine Podiumsdiskussion im Rahmen
der durch das Fachmagazin neu initiierten Reihe Opernwelt-Dialoge statt.
Zu den Teilnehmern zählen Brigitte Fassbaender (Regisseurin), Barrie Kosky
(Regisseur, Intendant Komische Oper Berlin), Bernd Loebe (Intendant Oper Frankfurt)
und Joana Mallwitz (Dirigentin, Generalmusikdirektorin Staatstheater Nürnberg). Die
Moderation übernimmt Jürgen Otten (Redakteur Opernwelt).

Der Eintritt ist frei. Aus Sicherheitsgründen ist die Platzanzahl begrenzt, es werden
Zählkarten direkt vor der Veranstaltung ausgegeben.

Oper war in den mehr als 400 Jahren ihres Bestehens immer zweierlei: unmögliches
Kunstwerk und Kraftwerk der Gefühle. Diese beiden, gleichsam paradoxal-dialektischen
Konstanten haben sich seit der Renaissance bis heute kaum geändert. Was sich
allerdings massiv geändert hat, sind die Kontexte, denen sich die Oper wagemutig
aussetzt, auf die sie – als Kunstgattung und auch als politisches „Werkzeug“, welches sie
stets war – reagieren muss, will sie weiterhin gesellschaftliche Relevanz für sich
beanspruchen. Der Geräuschpegel der direkten und indirekten Umgebung hat
zugenommen, die Bilder und damit ihre Assoziationsräume sind geweitet, und auch die
Rezeptionshaltung des Publikums war (und ist noch) enormen Entwicklungsprozessen
unterworfen. Wie diese aussehen, was sie bewirken, wie das Musiktheater das
widerspiegelt – all das soll Thema dieses Abends sein. Diskutiert wird die Frage, wie eine
sich stetig und immer rascher wandelnde Stadtgesellschaft das „Phänomen“ Oper
wahrnimmt, welche ästhetischen, soziokulturellen und ökonomischen Auswirkungen dieser
Wandel hat – und schließlich, was die Oper vermag, was sie soll – und was sie innerhalb
dieses Spannungsfeldes leisten muss. Ist sie womöglich der letzte Ort der Realität?

Mousonturm Frankfurt a. M.: Five Days in March



(c) Misako Shimizu


Der japanische Theatermacher Toshiki Okada (zuletzt mit „Time’s Journey Through a Room“ im Mousonturm) erarbeitet eine Neufassung seiner eigenen Inszenierung, die ihm vor 12 Jahren zum internationalen Durchbruch verhalf. Seine choreografisch-minimalistische Theatersprache hebt den logischen Bezug zwischen Sprache und Bewegung auf und gleicht einem Drahtseilakt zwischen Natürlich- und Künstlichkeit. Die Jugend von heute erscheint orientierungslos, ihre Beteiligung an der Demonstration steht im Gegensatz zu ihren persönlichen Bedürfnissen.

Wie viel Protest kann man mit Liebe ausdrücken? Yoko Ono und John Lennon gaben mit ihren Bed-Ins ein klares Anti-Kriegs-Statement ab. Den zwei Freeters (junge Japaner*innen, die keiner Vollzeitbeschäftigung nachgehen) geht es in Five Days in March weder um Politik noch um Gefühle. Während im März 2003 die Irakinvasion beginnt, verbringen sie 5 Tage in einem Love-Hotel: anonym, ohne Liebe, als ausgiebiges Sex-Date und ungeachtet der großen Antikriegsdemonstrationen, die währenddessen in Tokio stattfinden. Make love not War bekommt hier eine andere Bedeutung, denn Pazifismus geht auch auf die Straße und demonstriert, jedenfalls war das viel Jahre so ... Aber wie viel wichtiger ist die Erfahrung von Liebe als der kalte Wasserstrahl der Einsatzfahrzeuge gegen Gewaltbereite. 


Seit den Nullerjahren ist viel passiert. Die apathische Jugend ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und der japanische Regisseur und Autor Toshiki Okada hat das minimalistische Bühnenstück neu inszeniert. Mit Darsteller*innen, die zur Zeit des Irakkrieges noch zur Grundschule gingen und dem unpolitischen Geist von früher jugendlichen Schwung einhauchen (21. & 22.11., 20 Uhr, Japanisch mit deutschen und englischen Übertiteln). 




Montag, 19. November 2018

Premiere in der Frankfurter Oper: I PURITANI von Bellini

Premiere
I PURITANI
Opera seria in drei Teilen von Vincenzo Bellini
Text von Carlo Pepoli
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Kostüme von Christian Lacroix
(c) Patrick Swirc

Musikalische Leitung: Tito Ceccherini
Inszenierung: Vincent Boussard
Bühnenbild: Johannes Leiacker
Kostüme: Christian Lacroix
Video: Isabel Robson
Licht: Joachim Klein
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy












Elvira: Brenda Rae / Zuzana Marková (Januar 2019)
Lord Arturo Talbo: John Osborn
Sir Riccardo Forth: Iurii Samoilov
Lord Gualtiero Valton: Thomas Faulkner
Sir Giorgio: Kihwan Sim
Sir Bruno Roberton: Michael Porter
Enrichetta di Francia: Bianca Andrew / Kelsey Lauritano (8., 14., 16. Dezember 2018)
Eine Frau: Sofia Pintzou

Chor der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Koproduktion mit der Opéra Royal de Wallonie, Liège
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Die Opera seria in drei Teilen I puritani (Die Puritaner) von Vincenzo Bellini (1801-1835), einem der Hauptvertreter der Belcanto-Ära, wurde in der für Paris bestimmten Fassung am 24. Januar 1835 im Théâtre Italien uraufgeführt.

Das letzte Meisterwerk des kurz darauf verstorbenen Komponisten fand noch im selben Jahr an der Mailänder Scala seine italienische Erstaufführung. In Folge eines Streits zwischen Bellini und Felice Romani, dem Librettisten von sieben seiner neun Opern, fertigte der weniger erfahrene Carlo Pepoli das Textbuch an, was Bellinis Mitgestaltung erforderlich machte. Der an Glaubwürdigkeit mangelnden Handlung konnte Bellini mit einer sorgfältigen Instrumentation seiner endlosen Melodienbögen sowie der Verwendung von dramatischen Motiven entgegenwirken.

Brenda Rae (Sopran) als Elvira
(c) Kristin Hoebermann
Elvira, Tochter des puritanischen Gouverneurs Lord Gualtiero Valton, erwartet ihre Hochzeit mit Lord Arturo Talbo, einem Parteigänger der fast geschlagenen Stuarts. Allerdings kann der Gouverneur Elvira nicht selbst in die Kirche führen, da er eine Staatsgefangene zum Parlament bringen muss: Enrichetta, die Witwe des hingerichteten Stuart-Königs Karl I. Aus politischer Überzeugung ermöglicht Arturo seiner Königin die Flucht von der Festung. Elvira glaubt daraufhin, dass ihr der Geliebte untreu geworden ist und wird wahnsinnig…

Die musikalische Leitung liegt bei dem Italiener Tito Ceccherini, der in Frankfurt zuletzt 2017/18 Janáceks Aus einem Totenhaus dirigierte. Nun darf er mit einem Hauptwerk des italienischen Belcanto eine andere Facette seines Könnens zeigen. Für die Inszenierung kehrt nach Cileas Adriana Lecouvreur (2011/12) und Glucks Ezio (2013/14) der Franzose Vincent Boussard an den Main zurück, für die Kostüme zeichnet erneut der als Modedesigner bekannt gewordene Christian Lacroix verantwortlich. Die amerikanische Sopranistin Brenda Rae (Elvira) gehörte von 2008 bis 2017 zum Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie unbestritten zu den Publikumslieblingen zählte. Zuletzt gastierte sie im Haus am Willy-Brandt-Platz u.a. als Amina in Bellinis La sonnambula. Zu ihren jüngsten Gastengagements gehören zudem Zerbinetta in Strauss’ Ariadne auf Naxos an den Staatsopern von Berlin und München. Mit Brenda Rae wechselt sich als Elvira die tschechische Sopranistin Zuzana Marková ab, die in dieser Partie ihr Hausdebüt in Frankfurt gibt und diese auch in den Vorstellungen des Kooperationspartners, der Opéra Royal de Wallonie in Liège, singt. Der amerikanische Tenor John Osborn (Arturo) gab 2013/14 sein Hausdebüt in Frankfurt als Massenets Werther. Arnold in Rossinis Guillaume Tell führte ihn aktuell ans Theater an der Wien, nachdem er diese Partie 2016 bereits an der New Yorker Metropolitan Opera verkörpert hat. Mit Iurii Samoilov (Sir Riccardo Forth), Thomas Faulkner (Lord Gualtiero Valton), Kihwan Sim (Sir Giorgio), Michael Porter (Sir Bruno Roberton) sowie Bianca Andrew und Kelsey Lauritano (im Wechsel als Enrichetta di Francia) sind Mitglieder des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt vertreten.

Premiere: Sonntag, 2. Dezember 2018, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 6., 8., 14., 16. (18.00 Uhr), 21., 26. (18.00 Uhr), 28. Dezember 2018, 4., 12., 18. Januar 2019


Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr.
Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im
telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Wie war's bei Mashrou' Leila / enjoy jazz 2018 im Heidelberger Kongresshaus?







Das zweite Mal Mashrou' Leila in concert für mich, und vieles begegnete mir wieder. 2016 bereits für mich eine Entdeckung mit westlichem Stil und arabischem Empfinden, interessante und künstlerische Videoprojektionen, z.B. Flug eines Adlers durch eine wilde, lasterhafte und genussfreudige Stadt (Beirut?), tanzende Menschen, Bauchtänzerinnen und -tänzer, gepaart mit mythologisch-antiken Akzenten hinsichtlich straighter und queerer Erotik und einem trotz Erkältung aktiven Sänger und Tänzer Hamed Sinno. Mit dabei Ibrahim Badr, Bassguitar, Carl Gerges, Drums, Haig Papazian, Violin und Firas Abou Fakher, Guitar.

Was ganz stark ins Auge springt, dass sind teils hochpoetische Texte und dunkle Szenenstimmungen der 2009 in der American University of Beirut an die Öffentlichkeit tretenden Band, die transportiert werden mit einer bei uns ganz seltenen Musik, die sich zwischen arabischer Weltmusik, einer Spur Kammermusik, Jazz und Pop bewegt. Libanesische Psychodelik und Topmodernität thematisieren Randgruppenerleben und Freiheit in der persönlichen und sexuellen Entfaltung.

Sinnos Stimme ist ein echtes Highlight, die Musik kann zum Tanzen mitreißen, melancholisch machen und einfach nur faszinieren ... Seine Texte sprechen jeden an, der Sinn hat für metaphorische Bilder, die für so vieles stehen können. Eines seiner Lieder trauert um all die Menschen, die sich aus Palästina, Libanon, Jordanien, Syrien, Kurdistan, Irak, Libyen und dem ganzen großen Rest der Kriegsgebiete Arabiens und Afrikas per überlasteten Booten nach Europa aufmachten und nie im "gelobten Land" ankamen. Alle die Freunde und Erdmitbewohner auf dem Grund des Mittelmeeres.






مرّيخ (marrikh) داويني بشي حبّة لما أنزل. لا تحرمني القنّينة لما أنزل. عم بطلع عم أطلع. عم بنزل عم أنزل. عم بطلع عم أطلع. نسّيني إيدين بيّي لمّا أنزل. بتعاقبني لما أطلع حتى أنزل. عم بطلع عم أطلع عم بنزل عم أنزل. عم بطلع عم أطلع. للمرِّيخ. للمرِّيخ. MARRIKH Cure me With a pill when i fall. Don’t deny me The bottle when i fall. I rise, I rise I fall, I fall I rise, I rise Make me forget My father’s hands when i fall. They chastise me Into free-fall whenever i rise. I rise, I rise I fall, I fall I rise, I rise To mars To mars I rise, I rise I fall, I fall I rise, I rise To mars To mars Music by Mashrou Leila Lyrics by Hamed Sinno




أصحابي (comrades) كلهن عم يرقُصوا فوق الزجاج عالأرض. كلهن عم يضحكوا بالأسود و الأبيض. بتشقشق بسْمتي أسود وأبيض. نحنا بعدنا شي متعرِفين ع بعض. لدقيقة بالحمّام كنا أقربِ الأصحاب. زيِّفلي الإهتمام قول لي إنني بِنحَبّ. إبن الليل إبن الليل كل الأسبوع تسعة للخمسة عم نموت. نسّيني حالي بدّي كون مثل بيروت. شو حلوة الليلة كل شيء منتمنّاه موجود، وبؤذي نفسي بس لَبَرِّر الوُجود. بتذكُر كيف كانت الموسيقى تؤثّر فينا؟ صرنا نخشى العتمة يلّي كنا نلعب فيها. عشنا وشفنا وما بقي ولا شي يدهشنا. عالية الموسيقى مش معقول حدن يسمعنا. ولّعتها مبارح حاسس حالي شوي تعبان، كأني دايماً عم بغرق بعدني عطشان. دعسة عالشمال وعل يمين حطّ دعستين. لأ مش عم ببكي دمّعت من الدخان. وبصبّ الكس لاثنين وبشربُه لوحدي. مين قولك من هالناس رح يجي يزورلي قبري؟ ليك عندك قدّاحة؟ تع ولّعلي سيجارتي. ليك شو في حولي ناس مش ممكن كون لوحدي. ASHABI (COMRADES) All these bodies dancing -floor paved with broken glass. All these bodies laughing -in black and white filters en-masse. My smile starts to crack -black and white. You and i just met A little while ago tonight. But for a minute in the bathroom we were the best of friends. Tell me I deserve love. Act like you care. Let's play pretend. Night-child I'm a night-child 7/7 - DOA - 9-5 I want to be Beirut, I want to forget it all we've got all we could ask for. what a fabulous night. and i destroy myself to just to justify being.  Night-child I'm a night-child Remember when the music used to move us? Sway.  Now we dread the dark in which we used to play. We've been there/ done that/ nothing can impress. Relax! the music's so loud no one can hear this. I was out last night, I guess I'm just a little tired Like I'm constantly drowning, but thirsty all the same. Now step to the left two steps to the right. No, I'm not crying; it's all this smoke that's to blame. Night-child I'm a night-child And I pour a glass for two and down it all alone. Do you think any of these people will visit my grave stone? Do you have a lighter? Come light my cigarette.  All these people around me, I can’t possibly feel alone. Music by Mashrou Leila Lyrics by Hamed Sinno Produced by Samy Osta and Mashrou Leila

Sonntag, 18. November 2018

Wichtigste Flüchtlingsrouten in die EU



Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die EU geht zurück. Die Infografik von Statista zeigt die jüngste Entwicklung der zahlenmäßig bedeutsamsten Flüchtlingsrouten und vergleicht die Zahlen für das Gesamtjahr 2017 und die ersten zehn Monate von 2018. Danach kommen zwar rund doppelt so viele Flüchtlinge über die westliche Mittelmeerroute. Dafür sind die Zahlen auf der zentralen Route von rund 119.000 auf 21.600 gesunken (-81,8 Prozent). Die gesamte Anzahl illegaler Grenzübertritte in die EU über die drei in der Karte gezeigten Routen hat um rund 38 Prozent abgenommen.


Infografik: Wichtigste Flüchtlingsrouten in die EU | Statista 

Samstag, 17. November 2018

Fantasien zur Nacht (Video): MIRE





MIRE

Festival Images & Reflet-Théâtre de Vevey, 2016
MIRE is a twelve dancer performance installation that presents itself as a corporeal kaleidoscope. Taking hold on movement so as to create an image that is as contemplative as it is disturbing. It also places the spectator-voyeur at the very core of the experience. The audience is led to observe female and male bodies multiplying through vertical slots of a surrounding all-encompassing structure, reminiscent of a zoetrope. The spectator can also lie on the ground and experience a living fresco reflected on the giant mirror located above the dancers. Their bodies are naked so that the textures of the flesh can be at once magnified and exalted. 
Subtext, being defined as an aesthetic gesture with baroque shades, questions our feelings toward beauty and perversion; this projects a vision where these contrasts could coexist in harmony.
Film: Jérôme Piguet - La Fine Equipe du 45
Music: Pablo Reche & mix: Jérôme Piguet

Pfalzfortbildung: 2000 Jahre in zwei Tagen



Geschichtsträchtiger Ort in einer geschichtsträchtigen Region: 
Das Hambacher Schloss (Foto: pixabay)



2000 Jahre in zwei Tagen

Regioakademie bietet Überblick-Seminar zur pfälzischen Geschichte

„Pfälzische Geschichte im Überblick“ heißt ein Seminar der Regioakademie, das am Freitag, 30. November, von 16 bis 21 Uhr und am Samstag, 1. Dezember, von 9 bis 18 Uhr in der Pfalzakademie in der Franz-Hartmann-Straße 9 in Lambrecht stattfindet. Die Veranstaltung bietet einen gerafften Überblick über mehr als 2000 Jahre pfälzischer Geschichte von den Kelten, Römern und Franken über das Mittelalter und die Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert. Der Referent Dr. Hans-Joachim Kühn stellt dabei die Lebensverhältnisse der Bevölkerung, die gesellschaftliche Entwicklung, die oft wechselnden Grenzen sowie das spezifisch Pfälzische in den Mittelpunkt.

Die Teilnahme kostet 48 Euro und eignet sich für alle Interessierten wie auch insbesondere für Gästeführerinnen und Gästeführer. Um Anmeldung bei der Regioakademie wird gebeten bis 24. November unter der Telefonnummer 06325 1800-241 oder per E-Mail an regioakademie@pfalzakademie.bv-pfalz.de.


Donnerstag, 15. November 2018

Heidelberg: Mashrou' Leila bei enjoy jazz 2018

MASHROU' LEILA 

Stadthalle Heidelberg

VVK: 36 / 20 € zzgl. Geb
AK: 42 / 25 €
Beginn: 20:00
Einlass: 19:00

Eine hierzulande fast unbekannte Indie-Rock-Band aus dem Libanon – Mashrou' Leila hatten 2016 keine Handvoll Konzerte in Deutschland gespielt! – ein Festival für Jazz und Anderes zu eröffnen. Die erste Einladung von Mashrou' Leila war damals für enjoy jazz ein Statement und eine Zumutung, weil der charismatische Sänger Hamed Sinno seine mal poetischen, mal kritischen Texte gegen Nationalismus, Korruption, Krieg, Gewalt gegen Frauen und Homosexuelle und für religiöse Freiheit und Toleranz gegenüber queerer Sexualität auf Arabisch singt. Die Band ist im ganzen arabischen Raum bekannt und beliebt, in syrischen Clubs viel gehört, weil auch diese entsetzliche Situation in den Texten erkannt werden kann. Die Poetik ein offenes Spiegelkabinett der Gedanken und Träume. Mashrou' Leila ist kein eskapistisches Entertainment, aber der übersetzte Name der Band lautet eben auch „Nächtliches Projekt“. Die Band ist gegenüber interkulturellen Projektionen und politischen Vereinnahmungen durchaus sensibel und will sich nicht als Band des Arabischen Frühlings verstanden wissen, dafür ist sie viel zu weit weg von Gleiches mit Gleichem vertreiben, strengen Islam mit strengem Islam etwa. Mashrou' Leila sieht sich als Band mit unmissverständlichen Haltungen. Aber es ist ein Aufbruch in den Köpfen für viele, die sich endlich ein freies selbstbestimmtes Leben wünschen. Ein ganz anderes Beirut, Libanon, Arabien, eine ganz andere Welt ...

Das Konzert lässt enjoy jazz 2018 ausklingen.




ﺇﻧﻨﻲ ﻣﻠﻴﺢ ﻗﻮﻡ ﻧﺤﺮﻕ ﻫﺎﻟﻤﺪﻳﻨﺔ ﻭﻧﻌﻤﺮ ﻭﺍﺣﺪﺓ ﺃﺷﺮﻑ ﻗﻮﻡ ﻧﻨﺴﻰ ﻫﺎﻟﺰﻣﺎﻥ ﻭﻧﺤﻠﻢ ﺯﻣﻦ ﺃﻟﻄﻒ ﻣﺎ ﺯﺍﻟﻚ ﺑﻼ شي ﻣﺎ ﻓﻴﻚ ﺗﺨﺴﺮ شي ﻭﺃﻧﺎ ﻣﻠﻴﺖ ﻣﻦ ﻋﺸﺮﺓ ﻧﻔﺴﻲ ﻛﺎﻥ ﺑﺪﻱ ﻏﻴﺮ ﺍﻟﻌﺎﻟﻢ ﻣﺶ ﻋﺎﺭﻑ ﻛﻴﻒ ﺍﻟﻌﺎﻟﻢ ﻏﻴﺮﻧﻲ ﻛﺎﻥ ﺑﺪﻱ ﺇﺣﻤﻞ ﺍﻟﺴﻤﺎﺀ ﻭﻫﻸ ﺃﻧﺠﻖ ﺣﺎﻣﻞ ﻧﻔﺴﻲ ﻗﻮﻝ ﺇﻧﻨﻲ ﻣﻠﻴﺢ ﻗﻮﻝ ﺇﻧﻨﻲ ﻣﻠﻴﺢ Lets burn this city And build a better one Lets forget the time we're in And dream of a better one The fact you have nothing Means you can't lose anything And I'm sick of living with myself I wanted to change the world However the world changed me I wanted to hold up the sky Now I can barely hold myself Say that I'm Good Say that I'm Good






Kabarett: Toleranz bei Gerhard Polt




HKW Berlin: Kann man Humankapital herstellen? HUMANITY AT WORK (Ausstellung)

Humanity at Work
von Romana Schmalisch und Robert Schlicht

Ausstellung
16.11.–14.12.2018
09.–13.01.2019
Tgl. außer Di: 11–19h

Eröffnung: 15.11. 19h


Die Ausstellung ist am 26.11. und über den Jahreswechsel geschlossen.

Ausstellungshalle 2
Eintritt frei



Auf Deutsch und Englisch
Filmmaterial auf Französisch mit englischen Untertiteln


Wie lernt man zu arbeiten? Welche Fähigkeiten sind zu erwerben, um den Anforderungen des Arbeitsmarkts gewachsen zu sein? Anders formuliert: Wie entsteht Humankapital? Mit ihrer Einzelausstellung Humanity at Work zeichnen Romana Schmalisch und Robert Schlicht das Porträt einer Gesellschaft, die ihren Reichtum in geleisteter Arbeit bemisst.

Im Zentrum von Humanity at Work steht ein fiktives „Arbeitskraftwerk“, in dem Menschen strategisch geformt, angeleitet und so in potenzielle Arbeitskräfte verwandelt werden. In verschiedenen Darstellungsformen bietet die Ausstellung Einblicke in diese Produktionsstätte für Humankapital: Filmische Beobachtungen dokumentieren Kurse, die „Soft Skills“ wie Kreativitätsstrategien, Selbstpräsentation, Selbstmanagement vermitteln sollen. In Diagrammen werden Produktionsprozesse und die Evaluierung von Arbeitskraft nachvollziehbar. Ein fiktiver historischer Abriss schildert die Erfolgsgeschichte der Institution von der Industrialisierung bis heute, ihre Reaktion auf die Arbeiterbewegung und neue Strömungen in der Unternehmensführung. Der Kurzfilm Top/Down schließlich inszeniert ein Rollenspiel zwischen drei Manager*innen: Während diese über neue Führungsstrategien diskutieren, die durch einen gezielteren Zugriff auf das Begehren und die Subjektivität der Menschen deren Produktivität steigern sollen, kippen die anfangs klar abgezirkelten Machtverhältnisse.


Top/Down wurde produziert von FRAC Grand Large–Hauts-de-France in Zusammenarbeit mit Spectre Productions und unterstützt durch Pictanovo.

Mittwoch, 14. November 2018

Der Faust 2018

Am 3. November 2018 wurde der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Die feierliche Gala im Theater Regensburg ehrte herausragende künstlerische Leistungen in acht Kategorien und vergab einen Preis für das Lebenswerk und den neuen Perspektivpreis.
DIE GEWINNER*INNEN DES DEUTSCHEN THEATERPREISES DER FAUST 2018 nach Sparten/Kategorien

Regie Schauspiel


Thorleifur Örn Arnarsson          
             „Die Edda", Staatsschauspiel Hannover
Darstellerin/Darsteller Schauspiel
Barbara Nüsse
            Prospero in „Der Sturm", Thalia Theater Hamburg
Regie Musiktheater
Tobias Kratzer
           „Götterdämmerung", Badisches Staatstheater Karlsruhe
Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater
Matthias Klink
           Gustav von Aschenbach in „Tod in Venedig", Oper Stuttgart /
           Stuttgarter Ballett
Choreografie
 Sharon Eyal
          „Soul Chain", Staatstheater Mainz 

Darstellerin/Darsteller Tanz
 Ramon A. John
           Wanderer in „Eine Winterreise", Hessisches Staatsballett 
           (Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Staatstheater Darmstadt) 

Regie Kinder- und Jugendtheater
Martina van Boxen
         „Lindbergh - Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus", Junges
         Schauspielhaus Bochum
Bühne/Kostüm
Jana Findeklee / Joki Tewes
           Kostüme „Wilhelm Tell", Schauspiel Köln 
           Eine Koproduktion mit dem Theater Basel



Den Preis für das Lebenswerk
erhielt Aribert Reimann.
Aribert Reimann, geboren am 04. März 1936 in Berlin, begann sein umfangreiches Schaffen als Bühnen-Komponist in Zusammenarbeit mit Günter Grass. Mit „Ein Traumspiel" nach August Strindberg begann 1965 seine Arbeit als Opernkomponist. In den folgenden Jahrzehnten tat er sich als Komponist wichtiger Literaturopern hervor: u.a. „Melusine" (1971 Schwetzinger Festspiele), „Lear" nach William Shakespeare (1978 München), „Die Gespenstersonate" wieder nach August Strindberg (1983 Berlin), „Troades" nach Euripides in der Fassung von Franz Werfel (1986 München). Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland. 2011 wurde ihm der Ernst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk zugesprochen. Zuletzt wurde an der Deutschen Oper Berlin im Oktober 2017 seine Trilogie lyrique nach Maurice Maeterlinck „L'Invisible" uraufgeführt.

JURY
Über die Preisträger*innen entschied erstmalig eine fünfköpfige Jury, die von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benannt wurde. Die Jury setzte sich aus folgenden Akademiemitgliedern zusammen:

Jürgen Flügge (Regisseur, Generalintendant a.D., Dozent für Theatertheorie an der Theaterakademie Mannheim, Leiter Hof-Theater-Tromm); Prof. Regina Guhl (Professorin für Schauspiel und Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover); Peter Michalzik (Autor und Journalist); Barbara Mundel (Dramaturgin und Regisseurin); Sylvana Seddig (Tänzerin und Schauspielerin).
VERANSTALTER UND PARTNER



Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2018 wurde veranstaltet und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stadt Regensburg, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Weiterer Kooperationspartner war 2018 der Deutsche Bühnenverein Landesverband Bayern.

Veranstaltungspartner 2018 war das Theater Regensburg, Medienpartner sind 3sat, Deutschlandfunk Kultur und Die Deutsche Bühne.

World of Planes: C-130 --- Limitierte Vorbestellung bei HobbyKing










Interessenten können sich bis 19.11.2018 anmelden und 
erhalten ab 20.11.2018 Bescheid. Preis ist Überraschungssache. 



Anmeldung hier: http://bit.ly/2FjlzcT


World of Drones: St. Wendel aus der Vogelperspektive





Dienstag, 13. November 2018

Tübingen: 18. Filmfest Frauenwelten

Wie in jedem Jahr begeht TERRE DES FEMMES am 25. November 2018 den Internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen!" mit der weltweiten Fahnenaktion und dem Filmfest FrauenWelten in Tübingen. Das 18. Filmfest FrauenWelten findet vom 21. bis 28. November statt. Mit über 30 Spiel- und Dokumentarfilme, die eindrücklich Schicksale von Frauen aus der ganzen Welt erzählen, regt das Filmfest zum Austausch über Rechte von Frauen weltweit an. Die Themenschwer­punkte, anwesende Filmschaffende, ExpertInnen und AktivistInnen sowie Highlights aus dem Rahmenprogramm des Filmfests möchten wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen.

Ich freue mich über Ihr Interesse und grüße Sie herzlich aus Tübingen

Kathrin Frenz
Filmfestleiterin

Inhalt

Der Kampf gegen Weibliche Genitalverstümmelung
Plakatmotiv 2018


Unsere thematischen Schwerpunkte

Der Kampf gegen Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

Weltweit sind mehrere hundert Millionen Frauen von FGM betroffen. Verschiedene Filme zeigen den Einsatz von Aktivistinnen gegen die grausame Praxis: Journalistin Fatima Naib geht in "The Cut: Exploring FGM" der Frage nach, warum FGM nach wie vor weit verbreitet ist. Festivalgast John Chua recherchiert, dass FGM auf allen Kontinenten zu finden ist ("Cut: Exposing FGM Worldwide"). Unter den verschiedenen Künstlerinnen, die sich in "Little Stones" für die Rechte von Frauen stark machen, ist auch die senegalesische Rapperin Sister Fa. In Tübingen wird sie von ihrem Einsatz gegen FGM berichten.
Sister Fa

Von §219a bis zu #AbortoLegalYa

Der Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen und das Recht auf Abtreibung ist hochaktuell. In den USA haben radikale religiöse Gruppierungen das Gesundheitssystem so weit unterhöhlt, dass eine Schwangerschaft für Frauen lebensbedrohlich sein kann ("Birthright: A War Story"). Eindrucksvoll zeigt "Invisible" einen individuellen Entscheidungsprozess ohne legale Option für einen Schwangerschaftsabbruch in Argentinien. Wie in Asien der Körper der Frau zum Spielball politischer Interessen wurde, zeichnet "Bloß keine Tochter" nach.
Bloß keine Tochter

Rechte von Mädchen weltweit

Im Rahmen der TDF-Mädchenkampagne rücken wir Lebenswirklichkeiten von Mädchen ins Zentrum: Im Eröffnungsfilm "Unga Astrid" entscheidet sich die jugendliche Astrid Lindgren für ein uneheliches Kind und wagt damit den Bruch mit ihrer Familie. Die 15-jährige Nisha, die in Norwegen zwischen den Kulturen aufwächst, wird von ihrem Vater nach Pakistan entführt ("Was werden die Leute sagen"). Die wahrhaftigste Leinwandheldin zeigt "Supa Modo": Ihrer unheilbaren Erkrankung begegnet die neunjährige Jo aus Kenia mit ungebrochener Lebensfreude.


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Unga Astrid


Faszinierende Filmfest-Gäste

Filmschaffende, AktivistInnen und ExpertInnen erwarten wir zum Filmfest in Tübingen, darunter Roya Sadat aus Afghanistan, die als erste Frau nach dem Ende der Taliban-Herrschaft einen Spielfilm gedreht hat. In "A Letter to the President" kämpft eine Polizeichefin für die Durchsetzung geltender Gesetze zum Schutz eines Mädchens und gerät selbst in Gefahr. Festivalgast Shakila Ebrahimkhil, Protagonistin in "Facing the Dragon", berichtete für Kabuls größten Fernsehsender über Frauenrechtsverletzungen und Korruption in Afghanistan, bevor sie das Land wegen der Bedrohung durch die Taliban verlassen musste.

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Facing the Dragon


Rahmenprogramm

Ausstellung "Building Bridges to End FGM"

In der Foto-Ausstellung des europäischen Netzwerks END FGM, zu dem auch TERRE DES FEMMES gehört, verarbeiten verschiedene KünstlerInnen das Thema auf kreative Weise und setzen mit ihren Arbeiten ein Zeichen für die Sichtbarkeit der Betroffenen.
Zu sehen vom 22.11. bis 28.11.2018 im Foyer des Kino Museum in Tübingen.

Vernissage und Diskussion

Zur Eröffnung der Ausstellung "Building Bridges to End FGM" diskutieren Expertinnen und Aktivistinnen gegen weibliche Genitalverstümmelung, warum FGM nach wie vor weit verbreitet ist - auch in Europa. Im Gespräch möchten wir uns über Wege austauschen, wie der grausamen Form geschlechterspezifischer Gewalt ein Ende gesetzt werden kann. Im Gespräch: Fatou Diatta aka Sister Fa (Botschaftern End FGM und Rapperin) und Christa Stolle (TDF-Bundesgeschäftsführerin), Moderation Anette Hübsch (SWR).
Termin: Donnerstag, 22.11.2018 um 18:00 Uhr im Foyer des Kino Museum in Tübingen

Von §219a bis zu #AbortoLegalYa: der Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen

In Deutschland löste die Verurteilung von Ärztin Kristina Hänel eine bundesweite Debatte über den Paragraphen §219a aus. Frauen gehen seither wieder auf die Straße, GynäkologInnen werden angeklagt. Aktuell kämpfen Frauen weltweit - ob mit grünen Bandanas in Argentinien oder, nach Jahrzehnten endlich erfolgreich, in Irland. Im Gespräch: Dr. med. Gabriele Halder (Fachärztin für Gynäkologie, Mitglied Pro Familia, Landesverband Berlin) und Stephanie Schlitt (unabhängige Expertin, Beraterin der WHO Deutschland)
Termin: Sonntag, 25.11.2018 um 18:30 Uhr im Club Voltaire, Tübingen

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END FGM

Foto: © Wikimedia Commons
  Foto: © Wikimedia Commons

Montag, 12. November 2018

Wie war's bei Jan Garbarek im Kongresshaus Heidelberg?

 (c) Stefan Vieregg                                                             Jan Garbarek               

Jan Garbarek mit 71 Jahren ist wie Garbarek mit 31 oder 41 - er bleibt seinen Aussagen treu und komponiert rund um das episch-klagende, -singende, -sprechende, -tanzende Saxophon. Eine Verstärkung der Stimme, ein anderer Gesang. Manchmal wirkt Garbarek gar nicht wie die Hauptperson, er braucht das so deutlich auch nicht. Jedes Mitglied in seiner Band hat ausführlich Raum sich auszuleben. An den Keyboards und am Piano Rainer Brüninghaus ganz stark, ruhig und souverän wie der Meister, Youri Daniel ebenfalls emsig, aber eher zurückhaltend den Takt angebend am Bass, Trilok Gurtu immer noch stark auffällig an den Drums und Percussion wegen seiner geordneten Wildheit nach Ravi Shankar, seinen erstklassigen Experimenten. Jeder in seinen Soli stark, den Meister verdrängend, und ihn dann wieder reinholend bei der Rückkehr zum Ensembleplay. 

Es war dieses Mal mehr eine erdverbundene Begegnung, Musik als gemeinsames Spiel  und vielleicht neue Erfahrung, Sessions und besondere Ausformungen im Dialog. Sich schön zum Ende hin steigernd zum humorvollen Improvisieren, Rainer Brüninghaus mit kräftigen Griffen in die tiefen Töne, Youri Daniel bis hin zum (Fast-)Zerreißen der Saiten, und die Spitzenposition ganz klar für Trilok Gurtu durch extrem experimentierfreudige, atemlose Percussion mit allem, was ihm in die Finger kommt, auch Wassereimer, Wassergeräusche selbst, im Wasser versenkte Gongs, Gewittersound, Geräusche aller Art, gepaart mit Bongos, Kongas  undundund  ...
R. Brüninghaus, Y. Daniel, T. Gurtu, J. Garbarek und
enjoy jazz-Festivalleiter und GF Rainer Kern (u.r.)

(c) Stefan Vieregg

Zuletzt gesehen habe ich Jan Garbarek am 18.11.2014 im Speyerer Dom. Ein Abschied von diesem Aufsehen erregenden Zusammen mit dem Hilliard Ensemble, weil dieses sich auflöste. Letztes Zeugnis der gemeinsamen 20 Jahre war im selben Jahr das Album "Officium". Eine wunderbare Veröffentlichung. Die ungewöhnliche Kombination zwischen dem norwegischen Jazzsaxophonisten und dem britischen Vokalensemble, das auf frühe Musik spezialisiert war, aber sich auch an geniale moderne Klassikkomponisten wie Arvo Pärt wagte, war ein wirkliches Ereignis. Und fand einen würdigen Abschluss auch in unserer Gegend: Jan Garbarek durch den Dom laufend, die Akustik ausnutzend für ein langes, langes Abschiedslied, ein unvergesslicher Abend. Selbst die Busse fuhren in dieser Nacht völlig außerhalb der Fahrpläne, die kein Mensch mehr verstand.

Und am 10.11.2018 dann die altgediente Jan Garbarek Group bei enjoy jazz in Heidelberg, die es in immer wieder unterschiedlicher Zusammensetzung auch schon fast 40 Jahre gibt. Seit Jahren aktuell in dieser Besetzung und früher schon einfach dominant für viele Musiker, die seinen Stil mit aufnahmen in ihre Kompositionen. Das war wieder Jazzbühne, mit dem ersten Lied mittendrin im Garbarek-Sound, zunächst fast unspektakulär im runden, professionellen Warmspielen, und dann Kontur gewinnend, wie ein immer wieder neu zusammengesetztes und anders geartetes Mosaik aus Bekanntem, Interpretation, Stimmungen, Emotionen und Umgebung. Am Ende war wieder alles präsent, das den Ruhm ausmacht, die ersten Begegnungen mit Jan Garbarek vor Jahrzehnten, die Faszination. Die Jazzszene hat durch seinen mystisch-norwegischen Sax-Sound eine unglaubliche lyrische Bereicherung erfahren. Für viele wurde Jazz durch ihn erst hörbar und ein Genuss.

Ultrakurztanz: 8/5/18




Frankfurt a.M.: Spiegelbilder - Michel Friedman im Gespräch mit Rainer Forst

Mo, 26. November, 19.30 Uhr

Spiegelbilder 

Michel Friedman im Gespräch mit Rainer Forst

Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Toleranz? Was bedeutet er für den Einzelnen oder gesellschaftliche Gruppen, für unser Gemeinwesen und die freiheitliche Demokratie?

Das Thema der dritten Veranstaltung in der Reihe Spiegelbilder lautet: Toleranz. Darüber spricht Michel Friedman mit dem Professor für Politische Theorie und Philosophie am Institut für Politikwissenschaft (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften) sowie am Institut für Philosophie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Rainer Forst. Anlass ist die Ausstellung Lara protects me. Eine georgische Erzählung.

Die Tickets zum Preis von 18 Euro sind ausschließlich online erhältlich unter www.museen-ticket.de. Der Einlass zur Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet um 19.25 Uhr.



Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 31286
F +49 69 212 30703
info@museumangewandtekunst.de
www.museumangewandtekunst.de

Öffnungszeiten
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 - 18 Uhr
Mittwoch: 10 - 20 Uhr
Donnerstag - Sonntag: 10 - 18 Uhr

Sonntag, 11. November 2018

HKW Berlin: Radiophonic Spaces

Radiophonic Spaces

Nachbau des Telefons von Philipp Reis, Sprechseite
(c) Wikipedia Commons


Begehbares Radioarchiv
01.11.–10.12.2018

Do–Mo 11–19h
25. und. 26.11. geschlossen

09.11. bis 22h
15.11. bis 23h
23. und 24.11. bis 20h

Eintritt frei

Das Radioarchiv umfasst überwiegend deutschsprachige Arbeiten (ohne Übersetzung). 

PROGRAMM


Vor rund 100 Jahren begann das Radio Hörgewohnheiten zu verändern und die Kulturtechnik des Sendens und Empfangens zu revolutionieren. Seit Beginn der Digitalisierung befindet sich das Radio im Umbruch. Die Formen der Radiokunst migrieren in andere Medien, die Möglichkeiten und Ereignisse des Sendens und Empfangens vervielfachen sich: Der Mensch des 21. Jahrhunderts „funkt“ ununterbrochen. Die Frage danach, was empfangen wird und was gesendet, was ausgeblendet und was verstanden, folgt dabei nicht nur technischen und psychoakustischen Faktoren, sondern auch politischen Interessen.

Seit Beginn der Digitalisierung befindet sich das Radio im Umbruch. Während die Formen der Radiokunst in andere Medien migrieren, vervielfachen sich die Möglichkeiten und Ereignisse des Sendens und Empfangens: Der Mensch des 21. Jahrhunderts „funkt“ ununterbrochen und in die verschiedensten Richtungen. Die Frage danach, was empfangen wird und was gesendet, was ausgeblendet und was verstanden wird, folgt dabei nicht nur technischen Prozessen und psychoakustischen Gewohnheiten, sondern auch politischen Interessen.

Welches Wissen stellte die Institution Radio im 20. Jahrhundert bereit und wie prägt es den radiophonen Raum heute? Welche Bedeutung kommt dem Hör-Wissen in der von visuellen Kulturen geprägten Gegenwart zu? Wie ändern sich Kulturen, Ästhetiken und Politiken des Sendens und Empfangens? Welche Kriterien bestimmen heute die „Sendersuche“? Wer steuert wen?

Radiophonic Spaces verbindet die künstlerische Auseinandersetzung mit Radiokunst und Radiophonie mit einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt unter Federführung des Experimentellen Radios an der Bauhaus-Universität Weimar. Ein Team von Radiokünstler*innen und -forscher*innen hat unter Leitung von Nathalie Singer einen Hör-Raum konzipiert, in dem sich über 200 Arbeiten internationaler Radiokunst von den Besucher*innen individuell hören und erforschen lassen. Radiophonic Spaces ist begehbarer Radioraum, experimentelles Archiv, Studio und Bühne des Sounds in einem, präsentiert Experimente, Produktionsformen und Kompositionsverfahren des Radios, seinen Apparaturen und Diskursen. Vermittelt durch eine immersive Audiotechnologie lösen die Besucher*innen mit ihren Bewegungen einzelne Werke aus 100 Jahren Radiokunst aus. Der Künstler, Architekt und Musiker Cevdet Erek entwirft dafür eine Architektur, die es möglich macht, das Zusammenspiel von Sound und Raum zu erforschen. Verschränkt wird diese Architektur mit einem digitalen Nachschlagewerk zur Geschichte der Radiokunst, das vor Ort zugänglich ist.

Die Soundexponate sind nach Themen wie „Funkstille“, „Remix und Neuinszenierungen“ oder „Plattengeschichten“ geordnet. Durch individuelle Bewegungsentscheidungen können Besucher*innen verschiedene Richtungen innerhalb der Radiokunst einschlagen. Arbeitsplätze ermöglichen ein tieferes Eintauchen in die Thematik. Was bisher häufig in Archiven verschwunden ist oder nur in einzelnen Publikationen beschrieben wurde, wird hier erstmals multimedial zusammengeführt: Hörstücke, akustische Auszüge aus Produktionen, Skripte, Partituren oder persönliche Aufzeichnungen, dokumentierende Bilder aus den Studios sowie filmische Statements der Komponist*innen, Autor*innen und Regisseur*innen. Auch Fragen nach den Zusammenhängen zwischen den kulturellen und politischen Entstehungskontexten der Werke, nach den experimentellen Studiobedingungen und der daraus resultierenden Ästhetik, nach den Laboren und ihren Künstler*innen lassen sich hier erforschen.

Im begehbaren Radioarchiv Radiophonic Spaces lassen sich mehr als 200 Werke deutschsprachiger und internationaler Radiokunst aus 100 Jahren individuell hören und erforschen. In einem immersiven Raumkonzept macht es Experimente und Kompositionsverfahren, Apparaturen und Diskurse des Radios erfahrbar. Ein digitales Nachschlagewerk ermöglicht ein tieferes Eintauchen in die Geschichte der Radiokunst.

Die Auftaktveranstaltung Der Ohrenmensch eröffnete vom 1.-3.11. das Radioarchiv und erforschte das Wissen des Hörens. Künstler*innen und Wissenschaftler*innen erkundeten in Performances und Lectures ästhetische und theoretische Bedingungen der Radiophonie sowie politische Handlungsmöglichkeiten im radiophonen Raum.

Auch nach den Eröffnungstagen können die Radiophonic Spaces intensiv genutzt, diskutiert und vermittelt werden: Jeweils von Donnerstag bis Montag ab 17 Uhr finden Gespräche, Vorträge, Performances, Führungen, Filmvorführungen oder gemeinsames Hören statt. Forschungsgruppen (Seminare, Radiomacher*innen u. a.) und Vermittlungsprojekte werden gemeinsam mit dem Publikum einzelne Arbeiten aus dem Archiv (laut) hören, vorstellen und untersuchen, um dem Verhältnis von Radiokunst und der Institution Radio nachzugehen.

Für das Begleitprogramm von Radiophonic Spaces laden Künstler*innen, Studierende und Radiomacher*innen ein zu Gesprächen, Konzerten, Live-Radiosendungen und zum gemeinsamem Hören. Gespräche mit Radiomacher*innen kreisen um Zustand und Zukunft der Radiophonie. Workshops und Klang-Performances für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erkunden das begehbare Radioarchiv auf eigene Weise. Ein Workshop für Schulklassen mit dem büro eta boeklund und Illustrator Dan Abbott kartiert die Klang- und Wissensräume des Radioarchivs, um Unsichtbares sichtbar zu machen.

Radiophonic Spaces mit Arbeiten von Ammer & Console, Alessandro Bosetti, Andrea Cohen und Diego Losa, John Cage, Ferdinand Kriwet, Christina Kubisch, Friederike Mayröcker, Michaela Melián, László Moholy-Nagy, Kaye Mortley, Olaf Nicolai, Georges Perec, Paul Plamper, Milo Rau, Carl Sagan, Natascha Sadr Haghighian, Eran Schaerf, Dziga Vertov, Ror Wolf u. a.

Konzipiert von Nathalie Singer (Professur für Experimentelles Radio, Bauhaus-Universität) mit einem Team von Radioexpert*innen.

Der Ohrenmensch mit Beiträgen von ARK (Johannes Ismaiel-Wendt, Sebastian Kunas, Malte Pelleter), Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Gilles Aubry, Hermann Bohlen, Lino Camprubí, Cevdet Erek, Wolfgang Ernst, Beatriz Ferreyra, Marie Guérin, Wolfgang Hagen, Alexandra Hui, Hassan Khan, Sebastian Kunas, Verena Kuni, Aurélie Nyirabikali Lierman, Flora Lysen, Stefan Maier, Mara Mills, Nástio Mosquito und Martin Hirsch, Marko Peljhan, Marina Rosenfeld, Zoran Terzić, Viktoria Tkaczyk, Sarah Washington, Anna Zett, Elisabeth Zimmermann u. a.