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Dienstag, 9. Januar 2024

Oper Frankfurt a.M.: SALOME Drama in einem Aufzug von Richard Strauss

Zweite Wiederaufnahme  

Salome 
Bildnachweis: Barbara Aumüller

SALOME 

Drama in einem Aufzug von Richard Strauss 
Text vom Komponisten nach Oscar Wilde 
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
 

Musikalische Leitung: Leo Hussain 
Regie: Barrie Kosky 
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Alan Barnes 
Bühnenbild und Kostüme: Katrin Lea Tag 
Licht: Joachim Klein 
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy 


Salome: Ambur Braid  Jochanaan: Nicholas Brownlee  3. Jude: Magnus Dietrich  4. Jude: Andrew Kim  Herodes: Matthias Wohlbrecht  5. Jude: Alfred Reiter  Herodias: Claudia Mahnke / Katharina Magiera (19., 27.1., 3.2.2024)  Narraboth: Michael Porter / Gerard Schneider (3.2.2024)  Ein Page der Herodias: Bianca Andrew  1. Jude: Theo Lebow  1. Nazarener: Thomas Faulkner  2. Nazarener: Sakhiwe Mkosana  1. Soldat: Erik van Heyningen  2. Soldat: Seungwon Choi  Sklavin: Chiara Bäuml  2. Jude: Andrew Bidlack  Statisterie der Oper Frankfurt; 

Frankfurter Opern- und Museumsorchester  

Salome von Richard Strauss (1864-1949) in der Sicht von Barrie Kosky war – trotz Corona – einer der großen  Erfolge der Spielzeit 2019/20. „Was für ein radikaler Ansatz! Was für ein genialer Wurf!“ (Das Opernglas) und „Barrie Kosky ist eine geradlinige, psychologisch tiefschürfende und abgrundtief schwarze Salome gelungen“ (SWR 2 /  Kultur aktuell). Die Opernwelt übertitelte ihre Rezension mit „Ein Coup – Selten wurde Richard Strauss’ Salome so  packend auf den Punkt gebracht wie von (…) Barrie Kosky an der Oper Frankfurt“. Da wunderte es niemanden,  dass wenig später in der Autor*innenumfrage dieses Magazins die Nominierungen für Kosky und seine Produktion  in allen Kategorien so zahlreich waren, inklusive Ernennung von Katrin Lea Tag zur „Bühnenbildnerin des Jahres“. 

Ein schwarzer Raum, lediglich durchschnitten von Scheinwerferkegeln. Eine bildliche Umsetzung des Mond-Motivs, das die Protagonist*innen in den Fokus stellt, und damit ganz nah an das Publikum heranrückt – das  gilt vor allem für die Titelheldin: „Die Szene gehört Salome: In einem spektakulären, intensiven, total  hingebungsvollen Rollendebüt ist die Kanadierin Ambur Braid zu erleben, mit einem unermüdlichen,  dominanten, in der Höhe gewaltigen, nach unten immens abschattierten Sopran und dem Gesicht einer so  komödien- wie thrillertauglichen Collegestudentin“, war etwa in der Frankfurter Rundschau zu lesen. Da wird  es viele Zuschauer*innen erfreuen, dass die Sopranistin erneut mit von der Partie ist.

Die musikalische Leitung liegt bei Leo Hussain, der hier zuletzt 2022/23 für Vorstellungen der Wiederaufnahmeserie von  Humperdincks Hänsel und Gretel zu Gast war. An der Oper Frankfurt leitete er darüber hinaus bereits  L’Heure espagnole / La vida breve und Weinbergs Die Passagierin, Wiederaufnahmeserien von Tosca und  Carmen sowie die Premierenserie von Cimarosas L’italiana in Londra. Der amerikanische Bassbariton  Nicholas Brownlee war bereits in Vorstellungen der ersten Wiederaufnahme als Jochanaan zu erleben und  zählt mit Amonasro (Aida) und Escamillo (Carmen) zwei bedeutende Rollendebüts zu seinen aktuellen  Frankfurter Aufgaben. Ebenfalls mit der Produktion vertraut sind Claudia Mahnke und Katharina Magiera –  letztere war in der Premierenserie als Page besetzt –, die nun im Wechsel als Herodias auftreten werden. Zu  den Neubesetzungen gehört Matthias Wohlbrecht (Herodes), Kammersänger des Badischen  Staatstheaters Karlsruhe, der damit sein Debüt im Haus am Willy-Brandt-Platz gibt, sowie aus dem  Ensemble u.a. Michael Porter (Narraboth) und Bianca Andrew (Ein Page der Herodias). Alle weiteren  Partien sind mit wenigen Ausnahmen ebenfalls aus dem Ensemble und Opernstudio besetzt. 

Zum Inhalt: König Herodes hält den Propheten Jochanaan gefangen, doch seine Stieftochter Prinzessin Salome,  Tochter der Herodias, verlangt, diesen zu sehen. Der Prinzessin verfallen, gibt der Hauptmann Narraboth derem Verlangen trotz des ausdrücklichen Verbotes des Herrschers nach. Als Salome auf Jochanaan trifft, weist dieser sie  zurück, woraufhin der von Eifersucht geplagte Narraboth Selbstmord begeht. Ihr lüsterner Stiefvater verlangt, dass  die vom Propheten Verfluchte für die feiernde Gesellschaft tanzt. Schließlich leistet sie der Aufforderung unter der  Prämisse, jeden Wunsch erfüllt zu bekommen, mit dem „Tanz der sieben Schleier“ Folge und fordert im Gegenzug  Jochanaans Kopf. Jegliche Umstimmungsversuche des entsetzten Tetrarchen bleiben erfolglos. Salome küsst den  Mund des auf dem Silbertablett liegenden Hauptes und wird auf Herodes’ Befehl hin ebenfalls getötet. 

Wiederaufnahme: Samstag, 6. Januar 2024, um 19.30 Uhr im Opernhaus 
Weitere Vorstellungen: 12., 14. (18 Uhr), 19., 27. Januar, 3. Februar 2024 (anschließend dritte Frankfurt  Opera Night – nur mit Sonderticket) 
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr 
Preise: € 16 bis 132 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) 

Karten sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
 

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