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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Fantasien zur Nacht (Video): Iana Little



Playboy Plus’ Iana Little | Cybergirls

Experimenteller Film: VITREOUS




vitreous | robert seidel | experimental film 2015

Music: THE TIGER LILLIES - Bad blood and Blasphemy [1999]




1- Bad - 00:00
2- Killer - 03:39
3- Car Crash - 07:08
4- Maria - 09:59
5- Start a Fire - 17:20
6- Soho Boy - 19:44
7- Neighbour - 23:12
8- Angel - 24:43
9- XYZ - 27:05
10- Crack Of Doom - 30:43
11- Clown - 33:33
12- Rapist - 36:20
13- Salvation - 38:21
14- Dead Souls - 42:42
15- Swing 'em High - 46:02

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Wie war's bei EIN BLICK VON DER BRÜCKE/MANNHEIM ARRIVAL im Nationaltheater Mannheim?

(c) Hans Jörg Michel


Ausländer kann jeder von uns sein, von jetzt auf nachher. Man braucht nur ins fremdsprachige Ausland zu reisen, und schon spürt man bereits die Skepsis und Ablehnung. Noch ein exotisches Aussehen dazu, andere Hautfarbe, Kleidung, schon beginnt eventuell ein Problem. Um so mehr, wenn man als Illegaler im Ausland leben will oder muss. Die Veranstaltung „Ein Blick von der Brücke“/“Mannheim Arrival“ im Nationaltheater Mannheim holt unsere bundesdeutsche Situation seit wenigen Monaten eskaliert ins Visier unserer Aufmerksamkeit.

Arthur Miller hat in seinem Zweiakter „Ein Blick von der Brücke“ (1955) dieses Thema aufgegriffen und die Lage der Sizilianer in den USA gezeigt, die froh waren, in Übersee eine Arbeit zu bekommen, auch wenn sie illegal im Land waren und täglich mit Abschiebung rechnen mussten. Eddie lebte schon länger in den USA, er schien, wie der Kommentator und Rechtsanwalt Alfieri bemerkt, sich offensichtlich integriert, sich etabliert zu haben. „Ich hatte das Gefühl, dass er es geschafft hatte.“ Jedenfalls glaubte er es, bis zu dem Tag, an dem Eddie das erste Mal Kontakt mit ihm, dem wichtigsten Zeugen der örtlichen Bevölkerung, aufnahm.

(c) Hans Jörg Michel
Der Rechtsanwalt, man kann sagen der Autor, getarnt als moralischer Berater und Öffentlichkeit, sieht den Wendepunkt gekommen, als die Cousins kamen, ihn besuchten und bei ihm wohnten, um illegal dort zu arbeiten, damit die Familien zu Hause überleben konnten, gerade die von Marco, dessen Frau mit einem kranken Kind zu Hause bleiben musste. Regisseur Burkhard C. Kosminski verlegt die Herkunft der Cousins und Illegalen im Haus in den Iran und andere orientalische Länder. Mit Einblendtechnik zitiert er Trennung, Krankheit, Verlust des Kindes in der Heimat, Erinnerungen. Rodolpho, Marcos Neffe, ist ein sehr lebendiger, gut aussehender junger Mann, der sich Catherine (Cathy/in Mannheim einfach Kati) nähert, sich verliebt und sie haben möchte. Eddie hatte seinerzeit ihrer Mutter am Sterbebett versprochen, sich um sie zu kümmern. Und mittlerweile ist es mehr, er begehrt sie mehr, trotz des Altersunterschiedes und seiner Vaterrolle. Eddie wird eifersüchtig und aggressiv, zeigt sich autoritär und kampfeslustig, in einem scheinbaren spielerischen Boxkampf nutzt er die Gelegenheit, Rodolpho niederzuschlagen. Und sein Hass steigt, als er beide beim Schmusen erwischt.

Er macht das Unmögliche, den letzten Schritt, den der Rechtsanwalt als allerletzte Möglichkeit sah, den Störenfried loszuwerden. Er denunziert die Besucher als Illegale und wartet auf die Polizei, die alle abholen, Rodolpho aber, der von Cathy versteckt wird, bleibt im Haus. Entsetzt über das, zu was Eddie fähig ist. Rodolphos Onkel Marco schwört Rache, Alfierie schreitet ein, durchbricht alle Illusionen und versucht ihn zu beruhigen, von seinem Plan abzubringen. Es scheint ihm zu gelingen, aber Marco stellt Eddie und erschießt ihn. Im Original ersticht er ihn ganz sizilianisch. Seine Partnerin und ein junges Paar verunsichert, die Hochzeit in den nächsten Tagen, alle stehen alleine da, Eddies Haus wird keine Unterkunft mehr bieten.


(c) Hans Jörg Michel

Diese Geschichte aus den 1950er Jahren passt gut zur aktuellen Situation der Flüchtlinge, sie ist so zeitlos wie die ewige Wiederholung des Themas in der Geschichte. Illegale Existenz im Fremden, dauernde Gefahr des Verratenwerdens, der Abschiebung und Heimkehr ins Elend, in die Gewalt im Alltag. Im Anschluss daran Mannheim Arrival, ein Versuch unter der Regie von Peter Michalzik, Einzelschicksale auf der Bühne durch deutschsprachige Paten und Theaterleute vorzustellen und so auch das Bewusstsein für die Lage und das dem Warten Ausgeliefertsein der Flüchtlinge zu schärfen. Hinter all den Schicksalen steht eine illegale Einreise, zuvor eine Flucht aus dem Heimatland, ob Somalia, Irak oder Gambia. Überall gibt es Terrorgruppierungen oder fanatische Moslems, die ganzen Familien, Ethnien oder Religionsgemeinden das Leben versauen, ihre Besitztümer beschlagnahmen oder im Kriegstreiben zerstören. Viele Länder in Afrika oder im Orient sind weit entfernt von einer humanen und demokratischen Gesellschaftsform. Statt dessen herrschen barbarische Sitten, die uns erschauern lassen und an extreme Diktaturzeiten in unseren europäischen Landen denken lassen.

Politische, religiöse und andere Minderheitenverfolgungen erfassten Europa und die UdSSR in unglaublicher Millionenhöhe. Eine Verfolgungs- und Blutspur durch die Gesellschaften. Leid durch Verfolgung ist uns bestens bekannt.

Wir wollen helfen, aber wie viel kann ein Land und seine Staatskasse leisten? Wie viel Innovation ist für die hiesige Bevölkerung notwendig und wie viel Entwicklungshilfe und Eingliederungsarbeit für angekommene Flüchtlinge ohne Ausweise oder nachprüfbare Identität? Können wir Millionen von jungen Erwachsenen als Grüne-Grenze-Vorhut von Familien aufnehmen, im Endeffekt an einen gesamten Zuzug von vielleicht 10 bis 15 Millionen Menschen denken, ohne dass verwertbare berufliche Qualifikationen vorlägen oder ein Arbeitsmarkt für Ungelernte in dieser Größenordnung bestünde?

Unsägliches Leid, eben Einzel- oder Gruppenschicksale wendet sich an uns, manchmal auch nur das größere Übel der illegalen Einreise, Schlepperschädigung und Schlechtbehandlung aufgrund unerwünschter Anwesenheit. Es gibt keine schnelle Lösung für diese riesigen Massen, bevor nicht eine Identität geklärt und geschaffen ist. Es gibt keine riesigen Arbeitsgebote für diese vielen Menschen, wenn wir nicht orientalische Muster übernähmen und Kleinstunternehmer mit Zigaretten, Schuheputzen, Wunderheilen am Straßenrand zuließen, um ein geringes Maß an Beschäftigung, auch im kommunalen oder privatwirtschaftlichen Bereich, z.B. Landschafts-, Straßenbau, Forst- und Landwirtschaft, Industrie, Bergbau und Energiewirtschaft, Kurier- und Speditionswesen, Gastronomie/Imbissbuden, Reinigungs- und Pflegewesen für alle anderen Arbeitswilligen zu erlauben. Wenn sie denn Deutsch könnten...

Wie freundschaftlich und pragmatisch der Vorschlag von Nicole Heesters, klein anzufangen und jetzt, da es vielen Besuchern bekannt ist, dass z.B. Poulina, 29, aus dem Irak, eine hervorragende Köchin für orientalische Küche, für Feiern und auch sonst zum Kochen zur Verfügung steht! Denken wir an Musiker, Gärtner, Köche, Helfer allgemein im Privathaushalt undundund. Ein kleiner Anfang.

Münchner Kammerspiele: Januarprogramm

Die erste Premiere der Münchner Kammerspiele im Jahr 2016 findet am 28. Januar in der Kammer 1 statt:

In „Caspar Western Friedrich“ vereint Philippe Quesne das Epische des Western-Genres mit der Erhabenheit der romantischen Malerei. Philippe Quesne, Bildender Künstler, Bühnenbildner und Regisseur aus Frankreich und seit 2014 Intendant des Theater Nanterre-Amandiers in Paris, konzipiert Arbeiten, die auf einer starken Verbindung zwischen Raum, Bühnenbild und Körpern basieren. (Mit: Peter Brombacher, Johan Leysen, Stefan Merki, Julia Riedler, Franz Rogowski)

Tags drauf, am 29. Januar, zeigen die Kammerspiele in der Kammer 3 die erste Inszenierung von David Martons Opernhaus-Projekt. Mit „La Sonnambula“ begibt sich der Regisseur David Marton, der seit vielen Jahren Oper und Theater miteinander in Kontakt bringt, mit Musikern und Schauspielern in die schlummernde Welt der Schlaflosen. (Mit: Hassan Akkouch, Paul Brody, Daniel Dorsch, Jelena Kuljić, Michael Wilhelmi, Yuka Yanagihara)

In diesem Kontext setzen wir auch den „Sleepwalkers’s Improvisation Club“ fort (am 08. Januar) und zeigen am 22. Januar das Konzert „Sleep“, das erste Solo-Album von Andreas Spechtl (Ja, Panik) – Musik, die von der unendlichen Liebe zum Schlaf erzählt. 

Im Rahmen des stadtweiten Programms „Was geht? Kunst und Inklusion“ haben Kammerspiele und Kulturreferat das Symposium „Du musst Dein Leben ändern? Optimierung im Zeitalter der Machbarkeit“ konzipiert. In der Kammer 3 finden drei Tage lang Gespräche, Vorträge, Lesungen und Konzerte statt, u.a. von Jens Jessen, Thomas Macho, Julian Nida-Rüpmelin, Laura de Weck u.v.a. In diesem Rahmen zeigen wir an zwei Abenden (am 15. und 16. Januar) in der Kammer 2 „Qualitätskontrolle“ von Rimini Protokoll, in dem die von den Schultern abwärts gelähmte Maria-Cristina Hallwachs aus ihrem Leben berichtet. 

Ebenfalls nur mit zwei Vorstellungen in München zu sehen sind im Januar die Stücke
„Something for the Fans“ von Damian Rebgetz und „Ibsen: Peer Gynt“ von Markus&Markus. Seit dieser Spielzeit ist Rebgetz festes Ensemblemitglied der Kammerspiele. „Something for the Fans“, seine erste in Eigenregie entstandene Soloperformance für ein größeres Publikum aus dem Jahr 2013, ist nun am 08. und 09. Januar in München zu sehen. Anhand eines Alltagsobjekts beschäftigt er sich darin mit dem Zusammenhang von Sound und Erinnerung. „Ibsen: Peer Gynt“ ist der dritte und letzte Teil einer Trilogie, in der sich das in Hildesheim gegründete Theaterkollektiv Markus&Markus auf radikale Weise den Stoffen von Henrik Ibsen nähert – zu sehen am 12. und 13. Januar in der Kammer 3. 

Last but not least möchten die Kammerspiele Sie besonders auf eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Residenztheater und dem Münchner Volkstheater aufmerksam machen: Am 26. Januar lesen die Ensembles der drei Theater aus den NSU-Protokollen von Susanne Ramelsberger, der Gerichtsreporterin der Süddeutschen Zeitung: "Offener Prozess. Die NSU-Protokolle II."

Das gesamte Januar-Programm entnehmen Sie bitte dem Spielplan. 



Frankfurt a.M.: Was kommt 2016 im Museum Angewandte Kunst?


108 Begegnungen mit seltenen Buddha-Skulpturen wechselten sich im Jahr 2015 ab mit dem Blick auf unseren vom Mobiltelefon veränderten Alltag. Ausstellungen mit Kooperationspartnern wie RAY sowie eine neue Betrachtung der Sammlungen des Museums in Vom Verbergen erzählten und erzählen Geschichten über die Übergänge von Fiktion und Wirklichkeit, von Zeigen und Verbergen.
Das Jahr 2016 geht zunächst der Bedeutung von Zeit und Raum auf die Spur und erweckt dazu die faszinierend gestaltete Graphic Novel Here von Richard McGuire zum Leben. Zu entdecken gibt es außerdem 100 Jahre Typografie und Grafik aus Frankfurt – unter dem Motto “Alles neu!”.
Gemeinsam mit Ihnen begeben wir uns auf die Suche nach dem Glück: Sowohl eine Depotschau mit Artefakten aus unseren Sammlungen als auch die große Ausstellung Stefan Sagmeister. The Happy Show fragen danach, was uns glücklich macht. Mit feinem Humor und ironischer Distanz kommentiert letztere das Thema.


Im Herbst folgt eine Ausstellung den Spuren, die Waffen und Gewalt in unserem Leben hinterlassen. Um überzeugende Gestaltung und Design als Prozess geht es anhand des LAMY 2000. Interventionen zwischen Design, Kunst und Wissenschaft folgen einem ewig flüchtigen Phänomen: Duft zwischen Produkt, Information und Identität.


Dienstag, 29. Dezember 2015

Buchtipp: EIN TIEFER FALL von Bernhard Kegel bei mare

Als der Kieler Biologieprofessor Hermann Pauli spät am Abend den Campus verlassen will, locken ihn eigentümliche Geräusche in den obersten Stock des Biologiezentrums, ins Reich des gefeierten Evolutionswissenschaftlers Frank Moebus.

Dort erwartet ihn ein grausiges Szenario: Zwischen zappelnden Fischen, Kröten und zahllosen Glasscherben liegt ein Mann, dessen Kopf in einem zerbrochenen Aquarium steckt, eine Scherbe hat sich tief in seine Kehle gebohrt. Wenig später findet die von Pauli gerufene Polizei einen zweiten Toten unter dem offenen Fenster - auch er ein Mitglied der Arbeitsgruppe 
von Frank Moebus. 

Kriminalhauptkommissarin Anne Detlefsen steht vor einem Rätsel. Geht es um die kostbaren Urzellen, auf die Moebus in der Tiefsee gestoßen ist? Eine neue Art von Leben - Größeres kann man in der Biologie kaum entdecken. 

Bewegung kommt in den Fall, als eine Gruppe prominenter Forscher aus aller Welt Moebus in einem offenen Brief vorwirft, ihren Labors trotz mehrfacher Bitten keine Zellen zu überlassen; ein Verstoß gegen gute wissenschaftliche Praxis. In Hermann Pauli keimt ein unheimlicher Verdacht auf . . .

Nach dem großen Erfolg von Der Rote legt Bernhard Kegel einen neuen spektakulären Wissenschaftskrimi vor, der von der Tiefsee in den Olymp der Forschung führt - und in dessen Abgründe. Die Geschichte um einen ehrgeizigen Spitzenforscher und seine folgenreiche Entdeckung ist packend erzählt und von höchster Aktualität.

Bernhard Kegel
Ein tiefer Fall
Roman
512 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen

Bernhard Kegel, Jahrgang 1953, ist promovierter Biologe, leidenschaftlicher Jazzgitarrist und vielfach ausgezeichneter Autor von Romanen und Sachbüchern. Zuletzt erschien 2009 das Sachbuch Epigenetik. Wie Erfahrungen vererbt werden, das heute in 4. Auflage vorliegt und in Österreich auf die Shortlist zum Wissenschaftsbuch des Jahres gewählt wurde. Im mareverlag erschien zuletzt sein Roman Der Rote (2007). Bernhard Kegel lebt mit seiner Familie in Brandenburg und Berlin.

Männer: projectDETOUR - CALIFORNIA




projectDETOUR - CALIFORNIA

Montag, 28. Dezember 2015

Mousonturm Frankfurt a.M. am 29.01.16: Merkwürdige Gesten - OPERVILLE (Sofia/Brüssel)


Fr. 22. — Sa. 30.01.2016
Merkwürdige Gesten
(melodramatischer Kannibalen beim Erfinden 
filigraner Rituale)
6 Positionen aus Tanz und Performance

Die moderne Gesellschaft liebt Abkürzungen und Symbole – Zeichen, die für ein höheres Konzept stehen oder die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft markieren. Während die Vorliebe für eindeutige Symbolik in der digitalen Kommunikation zunimmt, bleiben Ausdruckspotential und Lesbarkeit von Gesten und körperlichen Gebärden einem tiefen Zweifel unterworfen, der den Blick für ihre unlesbaren Anteile schärft. Merkwürdige Gesten präsentiert sechs Arbeiten von Choreografinnen, Choreografen und Theatermachern aus ganz Europa, die hemmungslos mit gestischen Zitaten aus Alltags-, Pop- und Hochkultur operieren, sich diese genüsslich einverleiben und sie dabei von der Last ihrer Entschlüsselbarkeit befreien. Ob die große Gebärde eines Opernsängers, das gemeinsame Headbanging auf einem Rockkonzert oder der kontrollierende Griff an den Hemdkragen – in den Stücken verwandelt sich auch eine zunächst bekannt erscheinende Geste in eine Frage. Eine Frage, die uns auch körperlich angeht, die eine Kommunikation zwischen Körpern eröffnet, ohne dass deren Verlauf und Ausgang vorweggenommen werden könnten.

Eine Kooperation des Künstlerhaus Mousonturm mit aerowaves - dance across Europe. Co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union.


Konzept: Olivia Ebert



Ivo Dimchev (Sofia/Brüssel)
Operville
Fr. 29.01., Sa. 30.01.2016
PERFORMANCE/GESTEN/MUSIKTHEATER
an experimental improvisational opera

ORT
Saal
Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main

Wer den Ausnahmekünstler Ivo Dimchev auf der Bühne erlebt hat, kennt die provozierende Intensität, die er seinem Publikum, vor allem aber auch sich selbst und seinem eigenen Körper zumutet. Ob in seinen weltweit gefeierten Performances oder Konzerten – sein entgrenztes, schillernd fragiles Falsett durchdringt alles und jeden. Mit Operville hat Ivo Dimchev dieser machtvollen Kraft der Stimme ein eigenes Stück gewidmet, eine improvisierte Oper. 
Gemeinsam mit der Sängerin Plamena Girginova, dem Sänger Nikolay Voynov und dem Musiker Stefan Hristov bedient er sich hemmungslos in den Arsenalen der Opernmusik, 
tradierter Haltungen, Gesten und Stimmungen, um dabei Gesang und singende Körper
 zu einem perfekten „Borderline Event“ zu verschmelzen.

In Englisch * Text, Vocal Score und Choreografie: Ivo Dimchev 
* Performance und Improvisation: Plamena Girginova, Nickolay Voynov, Ivo Dimchev * Musik: Frédéric Chopin, Stephan Hristov u.a. * Koproduktion: Kaiitheater Brüssel, Mozei Sofia, Humanarts Foundation

Frankfurter Oper: Kein Saitentrübsal – Goethe und die Gitarre

Katharina Magiera                          (c) Barbara Aumüller

Frankfurter Oper: Montag, 28. Dezember 2015, um 20.00 Uhr im Holzfoyer

Die Gattung des Kunstliedes zählt zu den unverzichtbaren Bestandteilen im Repertoire einer jeden Sängerin und eines jeden Sängers. Dieser Tatsache im Programm der Oper Frankfurt gebührend Rechnung zu tragen, ist ein stetes Anliegen von Intendant Bernd Loebe, seit er 2002/03 die Leitung des Hauses am Willy-Brandt-Platz angetreten hat. Neben der äußerst erfolgreichen Liederabend-Serie im Opernhaus hat die Oper Frankfurt daher seit der Spielzeit 2014/15 eine Reihe ins Programm genommen, in der sich vorwiegend Mitglieder des Ensembles präsentieren, deren Name mit dem Zusatz …singt Lieder im Foyer den Titel des Abends ergibt. Diese Soireen im intimen Rahmen des Holzfoyers dauern ohne Pause maximal ein Stunde. Die zweite Veranstaltung der Serie in der Spielzeit 2015/16 findet nun statt mit der an der Frankfurter Musikhochschule ausgebildeten Altistin Katharina Magiera.

Unter dem Motto Kein Saitentrübsal – Goethe und die Gitarre präsentiert die Sängerin, begleitet vom Gitarristen Christopher Brandt, Werke nach Goethe-Gedichten von Hugo Wolf, Felix Mendelssohn Bartholdy, Josephine Lang, Fanny Hensel, Johanna Kinkel und Robert Schumann.

Katharina Magiera tritt an der Oper Frankfurt in der Saison 2015/16 als Marzelline (Die Hochzeit des Figaro), Wanja (Iwan Sussanin), Annina (Der Rosenkavalier), in Händels Der Messias, als Flosshilde (Das Rheingold / Götterdämmerung) und Margret (Wozzeck) auf. Die Sängerin studierte bei Hedwig Fassbender und ist seit der Spielzeit 2009/10 nach regelmäßigen Gastauftritten und einem Jahr im Opernstudio fest im Ensemble der Oper Frankfurt engagiert, wo sie zuletzt u.a. als Hänsel (Hänsel und Gretel), Filosofia (L'Orontea), Ježibaba (Rusalka) sowie in den Frankfurter Erstaufführungen der Drei Einakter von Bohuslav Martinů brillierte. Gastengagements führten Katharina Magiera u.a. als Hänsel an die Bayerische Staatsoper München, als Schwertleite an die Opéra du Rhin Straßburg sowie als Dritte Dame (Die Zauberflöte) an die Opéra Bastille Paris. Die einstige Stipendiatin der „Villa Musica“ des Landes Rheinland-Pfalz, der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Yehudi Menuhin-Stiftung „Live music now“ gewann 2009 den Mendelssohn-Wettbewerb.

Weitere Veranstaltungen der Reihe in der Saison 2015/16:

Sebastian Geyer, Bariton Mittwoch, 30. März 2016, um 20.00 Uhr
Juanita Lascarro, Sopran Donnerstag, 12. Mai 2016, um 20.00 Uhr

Weitere Termine und Interpreten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Karten für diese Serie zum Preis von € 17 / ermäßigt € 13 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.



Sonntag, 27. Dezember 2015

Flüchtlingsproblematik heute in Mannheim: Ein Blick von der Brücke / Mannheim Arrival +++ Arthur Miller / Peter Michalzik


Alexey Ekimov, Anne-Marie Lux, Jacques Malan, Ensemble Flüchtlinge
(c) Hans Jörg Michel

Ein Blick von der Brücke / 
                         Mannheim Arrival
Arthur Miller / Peter Michalzik 
(Mitarbeit Lea Gerschwitz)
Premiere: Sa, 03. Oktober 2015
In Zusammenarbeit mit der Mannheimer Bürgerbühne
So, 27.12.2015, 19.00 - 22.30 Uhr, Schauspielhaus
mit Nicole Heesters



Ein Blick von der Brücke mit: Ramin Akbari, Lamin Beyai, Mehretab Birikti, Ibrahim Camara, Thierno Daillo, Bahar Feratova, Azeb Tsegay Gebreselassi, Werede Mogos Gesesew, Michele Habtom, Solomon Haile, Shima Hamzehiyan, Nazeri Mohammad Hassan, Gabriel Hdraty, Modou Jarju, Marina Karoyan, Nazibrola Karoyan, Firehiwot Girma Kirstos, Semere Negasi Legese, Senay Mehari, Kidane Sium, Nodar Teliev, Alexander Tesfamariom, Dawit Weldu, Abel Yebio

Mannheim Arrival mit: Ali Mohammed Abdirahman, Ramin Akbari, Shagufta Habib, Fariha Hussen, Muna Hussen, Modou Jarju, Ghafar Nurzaei, Poulina Fuaad Sheba, Linda Lendita Sylejmani

Dauer: ca. 3 Stunden und 30 Minuten, inkl. einer Pause

60 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. In der Spielzeit 2015/2016 gibt das NTM den Flüchtlingen eine Stimme. Zusammen mit ihnen entsteht ein Doppelabend, der den 1955 entstandenen amerikanischen Klassiker Ein Blick von der Brücke von Arthur Miller mit einem Rechercheprojekt von Peter Michalzik verbindet.
Millers Eifersuchtsdrama schildert das schwierige Los von Menschen, die nach entbehrungsreicher Flucht das Land ihrer Verheißung erreichen. Der schwierigen Situation ihrer Herkunft entkommen, müssen sie in der neuen Heimat Neid und Missgunst erleben und sind täglich in Gefahr, als Illegale denunziert und abgeschoben zu werden. Es bildet sich ein explosives Gemisch, das direkt in die Katastrophe führt.
In Mannheim Arrival werden Geschichten von Flüchtlingen auf der Bühne erzählt – aus ihrem Leben, von ihrer Flucht und ihrer Ankunft in Deutschland.
Der Journalist und Autor Peter Michalzik versammelt biografisches Material zu einem bewegenden Theaterabend, bei dem das Mannheimer Publikum Menschen begegnen kann, die in dieser Stadt neu angekommen sind. Jede Vorstellung von Ein Blick von der Brücke / Mannheim Arrival (UA) wird von einem Gastschauspieler begleitet, der einem der Flüchtlinge im zweiten Teil des Abends seine Stimme leiht.


Nicole Heesters (So, 27. Dezember)
Ulrich Matthes (Mi, 6. Januar)
Axel Milberg (Sa, 30. Januar)

An drei weiteren Terminen der Spielzeit (30.01.2016, 19.03.2016 und 25.06.2016) wird die Repertoire-Vorstellung Ein Blick von der Brücke / Mannheim Arrival zum langen Abend der Begegnung mit einem Vortrag und Möglichkeiten zum Austausch mit Flüchtlingen, Organisationen und Vereinen, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren, und den Zuschauern erweitert.

Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Stadt Mannheim
Mit freundlicher Unterstützung der BASF SE
In Kooperation mit dem Runden Tisch Flüchtlinge in Mannheim und der IHK Rhein-Neckar

Samstag, 26. Dezember 2015

Fantasien zur Nacht (Video): Margo


Margo from Artem Solovьev

Am 27.12. in Mannheim: Die Königin der Farben (UA)

(c) Christian Kleiner

Die Königin der Farben (UA)

Premiere: Sa, 07. November 2015
Musiktheater von Markus Reyhani nach dem Bilderbuch von Jutta Bauer
AB 5 JAHREN

So, 27.12.2015, 11.00 Uhr, Schnawwl



Komposition: Markus Reyhani (a. G.)
Inszenierung: Andrea Gronemeyer
Bühne: Christian Thurm
Kostüm: Melanie Riester (a. G.)
Choreografie: Julie Pécard (a. G.)
Choreografische Beratung: Michelle Cheung (a. G.)
Dramaturgie: Johannes Gaudet


Die Königin der Farben Malwida ruft ihre Untertanen herbei. »Blau«, ruft Malwida und das Blau kommt. Es ist sanft und erfüllt freundlich den Himmel. »Rot«, ruft Malwida und das Rot kommt und sie reiten zusammen wild und gefährlich durchs Land. Dann kommt das warme Gelb. Doch Vorsicht! Das Gelb kann auch ganz schön zickig sein. Na, das kann Malwida auch. Und es wird gestritten, was das Zeug hält. Alle schreien und zanken miteinander. Das Blau, das Rot, das Gelb und natürlich auch Malwida, die sich nichts sagen lassen will. Plötzlich ist alles grau, farblos und traurig. Malwida muss weinen. Aber was ist das: Ihre Tränen sind blau, rot und gelb. Bald sind alle Farben wieder vereint und im Zusammenspiel mit Malwida wird die Welt bunt und fröhlich.

Erzählt wird eine einfache Geschichte mit Bildern, Worten und natürlich ganz viel Musik. Durch die Komposition von Markus Reyhani wird die „Königin der Farben“ in der Jungen Oper zu einer „Königin der Klänge“. Die bekannten Mannheimer Jazzmusiker Matthias Debus am Bass, Claus Kiesselbach am Vibrafon und Olaf Schönborn am Saxofon übernehmen dabei die Rollen der Farben. In unterschiedlichen Konstellationen treffen sie immer wieder mit ihrer Königin, verkörpert durch die Tänzerin Julie Pécard, aufeinander.

Die Illustratorin und Autorin Jutta Bauer wurde 2009 für ihr Gesamtwerk mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. In der Spielzeit 2014 / 2015 feierte die Adaption ihres Bilderbuches Schreimutter als Figurentheaterstück am Schnawwl Premiere.

Opernhaus Mannheim: La Bohème am 3. Januar 2016

Marina Rebeka         Foto: Paul Gregory 

Wookyung Kim                        Foto: Hösl
Festlicher Opernabend:
La Bohème von Giacomo Puccini
Szenen nach „La vie de Bohème“ von Henry Murger in vier Bildern (1896)
am 3. Januar 2016, 19.30 Uhr, Opernhaus

mit Marina Rebeka (Mimi) und Wookyung Kim (Rodolfo)

Marina Rebekas Weltkarriere begann 2007 nach dem Sieg beim Wettbewerb »Neue Stimmen« der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Im gleichen Jahr engagierte sie das Theater in Erfurt für eine Violetta – kurze Zeit später sang die lettische Sopranistin diese Rolle bereits an der Scala und an der MET. Heute gastiert sie weltweit an den bekanntesten Opern- und Konzertbühnen wie der Wiener Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Teatro alla Scala in Mailand und anderen.

Die einzigartig schöne Stimme Wookyung Kims fiel zuerst bei zahlreichen Wettbewerben auf. Der koreanische Tenor ist Preisträger des »Belvedere Gesangswettbewerbs« in Wien, des »Competizione dell’Opera 2001« in Dresden und des »Plácido Domingo Operalia Wettbewerbes 2004« in Los Angeles. Seit 2003 gehört er dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden an. Sein Debüt an der Metro­politan Opera New York gab er 2006 als Alfredo in La Traviata. Das Londoner Publikum feierte ihn zuletzt 2007 als Herzog in Verdis Rigoletto und 2008 als Rodolfo in La Bohème.

Musikalische Leitung: Peter Tilling – Inszenierung: Friedrich Meyer-Oertel – Bühnenbild: Günter Fischer-Piscat – Kostüme: Reinhard Heinrich – Chor: Francesco Damiani– Kinderchor: Anke-Christine Kober

Mimi: Marina Rebeka – Musetta: Eunju Kwon – Rodolfo: Wookyung Kim – Marcello: Jorge Lagunes - Schaunard: Joachim Goltz – Colline: Bartosz Urbanowicz– Parpignol: Dong-Seok Im – Benoît/ Alcindoro: Valentin Anikin – Pflaumenverkäufer: Veliko Totev – Sergeant: Hyun-Seok Kim – Zöllner: Karl Adolf Appel

Mit freundlicher Unterstützung unsere Hauptsponsors, der Baden-Württembergischen Bank

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Hörbuch: PAUL WATZLAWICK - Anleitung zum Unglücklichsein





Hörbuch gelesen von Ernst Konrek.

Psychologie für Fortgeschrittene.

Freitag, 25. Dezember 2015

Music: Christmas Club 2015

Tronaxian Christmas Videomix 2015

Fantasien zur Nacht (Video): BTS: with Irina Ansell "Afraid"



BTS: with Irina Ansell "Afraid" 

Am 17. Januar in Kaiserslautern: Hannelore Bähr interpretiert Hildegard Knef

 Ich bin zu müde, um schlafen zu gehen
Eine musikalisch-biographische Reise durch das Leben einer faszinierenden Frau,
Hildegard Knef
und damit auch eine kleine Rückschau auf ein Stück deutscher Geschichte.
Gesang und Rezitation: Hannelore Bähr
am Klavier: Frank Kersting
am Sonntag, 17.Januar, 18 Uhr
im Waldschlösschen der
Künstlerwerkgemeinschaft
Bremerstr. 12, Kaiserslautern

Eintritt frei. Kommt frühzeitig! Spende willkommen.

Kurzfilm: BIRNBAUM (D 2009)




BIRNBAUM erzählt eine groteske, humorvolle Geschichte von Liebe, Eifersucht, Jugend und Alter. Frieda und Bruno, ein junges Paar, leben in einer werteverdrehten Welt und frönen dem Alterswahn. Die beiden kleiden sich alt, reden altklug daher und Bruno betrügt Frieda nicht nur mit älteren Frauen. Frieda ist eifersüchtig, gibt ihre Liebe aber nicht auf. Doch Bruno plant bereits weiter und möchte den eigenen Alterstod vorverlegen.

BIRNBAUM wurde u. a. mit den Auszeichnungen »Prädikat besonders wertvoll« und »Kurzfilm des Monats Januar 2009« von der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW prämiert.

Auszug aus der Jury-Begründung: »Eine ideenreiche und unkonventionelle Mischung aus experimentellen Elementen, kunsthistorischen Anleihen, ausdrucksstarken Farben und bewussten Irritationen. [...] Durchweg brillant fotografiert und komponiert. [...] Wenn man bedenkt, wie viel an diesem experimentellen Kurzfilm hätte schief gehen können, wie groß die Gefahr war, dass ein falscher Ton, ein schlecht ausgewählter Darsteller oder ein zu deutliches Zeichen ihn in manierierten Kitsch verwandelt hätte, muss man den gelungen umgesetzten, radikalen Stilwillen des Filmemachers mit dem höchsten Prädikat bewerten.«

Frieda and Bruno, a young couple, enjoy themselves in the mania for ageing. Both wear old clothes, collect old things, talk like old people — and Bruno has affairs with elderly women.
PEAR TREE has been awarded »Short film of the month January 2009« and »Prädikat: Besonders wertvoll« (predicate: particularly valuable) by the German Film Rating Office (Filmbewertungsstelle Wiesbaden).

Filmproduktion: Visuelle Zeiten, Schwäbisch Hall | www.visuellezeiten.de
BIRNBAUM wurde von den Filmförderungen Rheinland-Pfalz und Bremen gefördert.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

MAK Frankfurt a.M.: Öffnungszeiten an den Feiertagen



Auch zwischen den Jahren können Sie die MAK-Ausstellungen besuchen. An Heiligabend, Silvester und am Neujahrstag bleibt das Museum geschlossen.

Die Öffnungszeiten im Überblick:

Donnerstag, 24. Dezember 2015 (Heiligabend), geschlossen
Freitag, 25. Dezember 2015 (1. Weihnachtsfeiertag), geöffnet von 10-18 Uhr
Samstag, 26. Dezember 2015 (2. Weihnachtsfeiertag), geöffnet von 10-18 Uhr
Donnerstag, 31. Dezember 2015 (Silvester), geschlossen
Freitag, 1. Januar 2016 (Neujahr), geschlossen


PROGRAMM

OSLO International Dance Festival 2015: OPENING NIGHT



OPENING NIGHT a vaudeville Cie I.D.A. 
Mark Tompkins (US/FR)

Video: Dieses Weihnachtsfest werdet ihr nicht vergessen




Mittwoch, 23. Dezember 2015

Radiolesung: Patrick Roth, »Lichternacht«

Am ersten Weihnachtstag, dem 25.12.2015, um 14:04 Uhr liest Patrick Roth im SR2 Kulturradio seine Erzählung »Lichternacht«.

Die moderne Weihnachtsgeschichte, die an Heiligabend 2002 spielt,
erzählt in ergreifenden Bildern von einer Hochzeit, die ein tödlicher
Unfall beinahe verhindert hätte.

Die Lesung kann hier gehört und 24 Stunden lang nachgehört werden
http://www.sr.de/sr/sr2/sendungen_a-z/uebersicht/fortsetzung_folgt/20151225_fofo_patrick_roth_lichternacht_sendung100.html

Die Erzählung »Lichternacht. Weihnachtsgeschichte« ist in der Insel-
Bücherei in einer Jubiläumsausgabe erschienen.
Unterstützen Sie Ihre ortsansässige Buchhandlung.

Oder
http://www.amazon.de/Lichternacht-Weihnachtsgeschichte-Patrick-Roth/dp/3458176241/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1450645264&sr=1-1&keywords=roth+patrick

TV: Flirten auf Russisch - Flirtkurse und Trainingsprogramme





Wie angle ich mir meinen Traummann? Wie soll ich mein Gegenüber ansehen, mich bewegen oder bücken, um überhaupt aufzufallen? Wie werde ich eine begehrte Partnerin im Bett? Jede Menge Flirtkurse liefern wissbegierigen russischen Frauen Antworten auf alle Fragen in Sachen Liebe, Lust und Leidenschaft. Drei Frauen aus Moskau erzählen von ihren Erfahrungen.

„Flirten auf Russisch“ - eigentlich ist es ganz einfach: Männer sind Jägernaturen, frau muss nur ihren Instinkt wecken, dann stecken sie in der „Falle“ - meint eine Spezialistin. Eine andere schwört auf Rollenspiele für optimalen Sex. In einem Land wie Russland, in dem deutlich mehr Frauen als Männer leben, wird die Suche nach einem (Ehe-)Mann fast existentiell. Bei Unsicherheiten in Liebesangelegenheiten schaffen in Moskau derzeit zahlreiche Flirtkurse Abhilfe.

Der Dokumentarfilm „Flirten auf Russisch“ gewährt faszinierende Einblicke in die abstruse Welt von Glanz und Glamour, Schönheit und Weiblichkeit, Frau-Sein und Luder-Sein. Drei Frauen aus Moskau, alle unterschiedlich alt, alle mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, haben einen oder gar mehrere Flirtkurse besucht und berichten von ihren Erfahrungen. Zudem geben drei Schulen Einblick in das umfangreiche Trainingsprogramm für die effektive „Männerjagd“. Was alle Kursteilnehmer gemeinsam haben, ist die Erkenntnis: Um einen guten Mann zu finden, muss frau bei sich selbst anfangen ...


Dienstag, 22. Dezember 2015

Oper Frankfurt: DIE DIEBISCHE ELSTER (LA GAZZA LADRA) von Gioacchino Rossini

COPYRIGHT: Wolfgang Runkel


WIEDERAUFNAHME
DIE DIEBISCHE ELSTER
(LA GAZZA LADRA)
Gioacchino Rossini
1792 - 1868
Melodramma in zwei Akten
Text von Giovanni Gherardini nach Théodore Baudouin d‘Aubigny und Louis-Charles Caigniez
Uraufführung am 31. Mai 1817, Teatro alla Scala, Mailand

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: 3 1/4 Stunden inkl. einer Pause

23.12.2015 | 25.12.2015 | 02.01.2016 | 08.01.2016

Einführung vor jeder Vorstellung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

ZUM WERK
Die schmissige Ouvertüre aus Gioacchino Rossinis Die diebische Elster erfreut sich bis zum heutigen Tag größter Beliebtheit; gleichwohl ist der Kontext jener heiteren Melodie den Wenigsten geläufig. Das Sujet von Rossinis opera semiseria beruhte auf einer wahren Begebenheit aus der Zeit der Napoleonischen Kriege: Das Dienstmädchen Ninetta wird des Diebstahls bezichtigt und soll laut Kriegsrecht hingerichtet werden. Während die Unschuldige in der Oper in letzter Sekunde vor der Urteilsvollstreckung durch den glücklichen Fund des Tafelbestecks gerettet wird, tauchte die silberne Beute in der Realität erst nach der Exekution in dem Nest einer Elster auf. Der amerikanische Regisseur David Alden legt in seiner psychologischen Lesart die Handlungsmotive der einzelnen Figuren schonungslos offen und entlarvt die wahren Täter in diesem bitterbösen Spiel, das Rossini unter Zwang mit einem guten Ende versah. Inspiriert vom Stummfilm der 20er Jahre wie auch von Hitchcocks The Birds versteht es Alden, verschiedene Erklärungsmodelle plausibel zu machen. Höchst effektvoll gelingt im Bühnenraum von Charles Edwards ein Gesellschaftsporträt, in welchem blinder Prinzipienwahn, vorschnelles Urteilen, Autoritätshörigkeit sowie die Verkettung unglücklicher Umstände zum Wegbereiter der Katastrophe werden.

Kino: 15 sehenswerte Filme


Spaces Between Us: 
The 15 Best Films of 2015

Montag, 21. Dezember 2015

FOTOFESTIVAL MANNHEIM-LUDWIGSHAFEN-HEIDELBERG


DAS FOTOFESTIVAL
MANNHEIM-LUDWIGSHAFEN-HEIDELBERG
WÜNSCHT FRÖHLICHE WEIHNACHTEN
UND EIN GUTES NEUES JAHR.

Ein großartiges und aufrührendes Fotofestival 2015 liegt hinter uns. Zum Jahresende sagen wir Dank für all die inspirierenden Gespräche, die neuen Blickwinkel und den lebendigen Austausch rund um das Medium Fotografie.
Das Fotofestival findet zum nächsten und damit siebten Mal von September bis November 2017 statt. Aktuelle Informationen veröffentlichen wir auf unserer Webseite www.fotofestival.info und auf Facebook.
Das gesamte Team des 6. Fotofestivals wünscht besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Erbrecht: Wie verfasst man sein Testament korrekt?

Kostenfreier Ratgeber der Deutschen Herzstiftung gibt wichtige Tipps

Wie muss man ein Testament korrekt abfassen, damit es auch tatsächlich gültig ist und sich später alle daran halten müssen? Lässt sich das Testament nachträglich noch ändern? Diese und viele weitere Fragen bekommt die Deutsche Herzstiftung immer wieder von Menschen gestellt, die sicherstellen wollen, dass ihr letzter Wille ohne Missverständnisse für die Erben und juristisch korrekt geregelt wird. Wird keine Regelung getroffen, tritt die gesetzliche Erbfolge ein und damit unter Umständen eine Verteilung des Nachlass-Vermögens, die nicht gewünscht war. In dem Experten-Ratgeber „Testament mit Herz“, der unter www.herzstiftung.de/Testament-Ratgeber.html kostenfrei angefordert werden kann, informiert die Herzstiftung leicht verständlich über die Gestaltungsmöglichkeiten, die ein Testament für die Regelung des letzten Willens bietet. Immer wieder sind Testamente wegen Formfehlern ungültig.
Der 40-seitige Ratgeber mit vielen Tipps und Fallbeispielen hilft unnötige Formfehler zu vermeiden und ist eine Fundgrube für jeden, der Fragen zu Themen hat wie Ehegattenerbrecht, Eigenhändiges/Notarielles Testament, Gemeinschaftliches Testament, Erbvertrag, Testament für Familien mit behinderten Familienangehörigen, Vermächtnis und Schenkung.

Einfach und rechtlich sicher: das eigenhändige Testament
Wer z. B. feststellt, dass nach der gesetzlichen Erbfolge Personen, die man gerne bedenken möchte, ausgeschlossen würden, sollte ein eigenhändiges Testament verfassen. Dafür gelten nur wenige Formvorschriften: Das gesamte Testament muss eigenhändig von Anfang bis Ende mit der Hand geschrieben und unterschrieben sein und sollte am Ende mit vollem Vor- und Zunamen unterzeichnet sein. Orts- und Datumsangabe sollten nicht fehlen. Achtung: Nicht rechtswirksam sind maschinen- oder computergeschriebene Testamente, die nur handschriftlich unterschrieben werden, auch nicht Aufnahmen mit Diktiergerät oder digitalen Geräten (MP3-Player, Handy). Ferner wird geraten, das Testament zum Schutz vor Verlust nicht Hause, sondern in amtliche Verwahrung beim Amtsgericht vor Ort zu geben.

Der kostenfreie Ratgeber „Testament mit Herz“ ist erhältlich unter www.herzstiftung.de/Testament-Ratgeber.html oder telef. unter 069 955128-400. Oder einfach eine Postkarte mit Absender-Anschrift und Stichwort „Testament“ an: Deutsche Herzstiftung e.V., Bockenheimer Landstr. 94-96, 60323 Frankfurt am Main

Sonntag, 20. Dezember 2015

Dance: Une minute de danse par jour + 18 12 2015 + danse 339 + One Minute of Dance a Day




Une minute de danse par jour 

18 12 2015

danse 339 
One Minute of Dance a Day

TRIKONT: Rückblick 2015 und Überraschungen

LADIES & GENTLEMEN
TRIKONT PROUDLY PRESENTS
THE LAST NEWSLETTER 2015



Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Musiker und Musikerinnen, liebe Herausgeber und Herausgeberinnen, liebe Kollegen und Kolleginnen, liebe Journalisten und Journalistinnen, liebe Unterstützer und Unterstützerinnen, liebe Kritiker und Kritikerinnen (bitte führen Sie die Liste gerne fort, falls Sie sich noch nicht angesprochen fühlen).

Es könnte nun bei  dem Einen oder Anderen ob dieser langen Begrüßung der Verdacht aufkommen, dass der Rest der noch kommt, ziemlich kurz werden könnte. Und so isses auch.  Ein ewiger, nicht enden wollender Input, eine Welt die aus den Fugen gerät, Fragen die immer drängender werden, das Leichte, das zunehmend schwerer wird und ein Überblick über all diesen Irrsinn, der immer unmöglicher scheint, was will man da noch dazu packen, da bleibt man doch sprachlos zurück.
Apropos Irrsinn,  wir haben hier einen hauseigenen kreiert, in der Reihe „Stimmen Bayerns“.  Die CD ist grad erschienen und hier kommt der Irrsinn mal im Gewand des negativen Wahnsinns daher, wird in  anderen Kleidern zum absoluten Kompliment, und nochmal neu gekleidet bleibt nichts als Verwunderung. Man kann einen anklagenden Klang reinlegen in den Irrsinn, es könnte auch sowas wie Süffisanz durchscheinen, reine Belustigung oder pure Verärgerung. Sie sehen also, der Irrsinn, zumal der Bayerische, hat viele Gesichter und genauso klingt auch unsere CD.

Was wir sonst noch so gemacht haben 2015? 

Einiges:
März: die Attwenger-Buben haben eine Neue vorgelegt: „Spot“ -  „Ein lustvoll-ironisches Spiel mit den Prinzipien des Pop..“ BR / „..Radikale Neudenker..“ Süddeutsche Zeitung / „..Gewohnt bissig..hintersinniger, oft bitterböser Humor..“ Musikexpress / …Die Texte nichts anderes als beste Lyrik.“ MUH
April: Cafe Unterzucker, die Zweite mit Liedgut für die humorbegabte Familie: „Bitte Mami, hol mich ab!“ -  „ ..Während den Alten die ganze Torte gut bekommt, schmeckt den Jungen auf alle Fälle der Guss.“ TAZ /  „beste Mucke für Autofahrten und kurzweilige Sommerabende, auch wenn die Kinder längst im Bett sind.“ Brigitte
Mai: Kofelgschroa diesmal auf DVD in Zusammenarbeit mit Movienet und bereits 2014 im Kino, eine Doku von Barbara Weber - „Frei. Sein. Wollen“: „..so einfach, so poetisch, so wahr.“ Die Zeit /  „..einer der zartesten und kraftvollsten Dokumentarfilme des Jahres.“ Die Welt /  „..anarchisch, universell, vorbildhaft.“ Der Tagesspiegel
Mai: Eric Pfeil legt seine zweite CD vor:  „Die Liebe, der Tod, die Stadt, der Fluss“ -  „Schönes, schiefes Leben… es beginnt zwischen den Tönen die Luft zu schwingen…“ Süddeutsche Zeitung / „…Solche Songtexte gibt es in der deutschsprachigen Musikwelt selten.“ WDR / „…Ein beeindruckendes Album.“ BR
September: Lydia Daher und Tatafull - „Algier“:  „..entstanden nach einem kurzen Afrikaaufenthalt, auf dem die algerische Band Tatafull die schwebenden Gedanken der Berlinerin in zeitlosem Saharablues tränkt.“ Radio Eins-Berlin / „..Melancholie und Komik liegen in ihren Texten ganz nah beieinander.“ Deutschlandradio Kultur /  „…Ein traumhaft schönes Album.“ Süddeutsche Zeitung
Oktober: Die siebte Trikont-CD von Bernadette La Hengst erscheint – „Save The World With This Melody“ – „…Sie schreibt immer noch herrliche Miniatur-Utopien..“ Rolling Stone / „…So lustvoll hat noch niemand in einem Popsong die Totalverweigerung besungen..“ BR /  „..Sie möge die Titelbilder aller Musikmagazine zieren, denn da gehört sie hin.“ Kreuzer-Leipzig /
Oktober: Endlich wieder ein Trikont-Label-Sampler.
November: Nicht bei uns erschienen und trotzdem sehr, sehr lesenswert: Hans Söllner „Freiheit muss weh tun“. Söllners Autobiografie, erschienen im Knaus-Verlag. „Ein wirklich wahrer Schelmenroman“ – schreibt der Verlag und recht hat er.


Für 2016 ist so einiges in Planung, manches auch schon fix, aber dazu mehr im Januar.

Zum friedlichen Ausklang und zur glücklichen Einstimmung noch die Herren Kofelgschroa mit einem neuen Song in einem neuen Video:





Und nun wählen Sie noch diese Nummer. Sollten Sie es schon mal versucht haben lassen Sie sich nicht entmutigen, denn nur diese Telefonnummer ist die wirklich richtige, versuchen Sie es mal.


Ein dickes Dankeschön an unsere Musiker- und innen, Herausgeber- und innen, unsere Freunde und Unterstützer in den unterschiedlichsten Medien, Ideengeber, Vertriebspartner, Mutmacher und Kraftgeber, und an all die Menschen da draußen, die uns mit ihrer Begeisterung für Musik die Möglichkeit geben weiterzumachen auch wenn Karl Valentin recht hat wenn er sagt: „Das Leben ist wie eine Lawine, mal geht’s rauf und mal geht’s runter.“
 Ansonsten sollte 2016 für uns alle ein friedliches, von Mitgefühl und Hilfe, Begeisterung und Neugier getragenes und gerne auch glückliches Neues Jahr werden. Das wünsche ich Ihnen und uns von ganzem Herzen und natürlich auch  ein schönes Weihnachten wo immer und wie immer Sie es feiern.

Es grüßen herzlich aus Obergiesing
Eva Mair-Holmes, Achim Bergmann und die Trikont-Crew