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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Freitag, 8. Januar 2016

Workshop in Berlin: Wie können sich Geflüchtete im Netz selbst organisieren?

Refugee-Hackathon | © Lionel-Kreglinger/Berlin 2015
HKW Berlin, Do 3.–Sa 5.3.

Zivilgesellschaft 4.0
Wie können sich Geflüchtete im Netz selbst organisieren?

Call for Projects bis zum 1. Februar
Auf Deutsch und Englisch, Teilnahme kostenlos
Facebook-Event


Geflüchtete sind digitale Vorreiter: Smartphones und Social Media sind für die Flucht ebenso wie für den Alltag in der neuen Heimat wesentlich. Auch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe sind digitale Instrumente von zentraler Bedeutung. In jüngster Zeit haben Projekte wie die Plattform www.arriving-in-berlin.de gezeigt, wie wichtig das Netz für die Selbstorganisation von Geflüchteten ist. Leider auch für Flashmobs. Also aufgepasst, wer da was schreibt und will. Auf der Konferenz Zivilgesellschaft 4.0 vernetzen sich die zahlreichen Initiativen und Projekte.

Die Plattform Arriving in Berlin ist Beispiel eines partizipativen Online-Projektes, bei dem Geflüchtete mit Blick auf die eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse ihre neue Heimatstadt Berlin kartieren. Die große Resonanz im Social Web auf den Launch der interaktiven Karte macht den Bedarf an Projekten von Geflüchteten für Geflüchtete deutlich. Ähnlich erfolgreich war der erste Refugee-Hackathon, der im Oktober 2015 in Berlin stattfand. Initiiert von Anke Domscheit-Berg, kamen 300 Programmierer und Entwickler in Berlin zusammen und entwickelten 18 Projekte, darunter place4refugees.de und volunteer-planner.org. Die Facebookseite „Moabit hilft!“ ist in Berlin die größte Social Media Plattform, die Geflüchteten das Leben in ihrer neuen Nachbar_innenschaft erleichtern soll. Der Verein Refugees Emancipation e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Internetcafés in Flüchtlingsunterkünften einzurichten, in denen Geflüchtete sich gegenseitig grundlegende Computerkompetenzen beibringen, um Online-Anwendungen nach den eigenen Bedürfnissen programmieren zu können.

Bei einer dreitägigen Konferenz im Haus der Kulturen der Welt steht die digitale Selbstorganisation der Geflüchteten im Mittelpunkt. Vom 3. bis 5. März 2016 stellen sich bestehende Projekte vor, Workshops loten das Potential von Projekt- und Partnersynergien aus. Die Idee des Hackathons wird weiter geführt, indem Programmierer gemeinsam mit Geflüchteten an notwendigen Tools arbeiten.

In Kooperation mit Asyl-in.de, Chaos Computer Club Berlin e.V., Hackathon, Maptime Berlin, Metrozones


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