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Dienstag, 30. Juni 2015

Wie war's bei der Uraufführung von R H E I N G O L D von Rüdiger Oppermann?

Rüdiger Oppermann, das ist der deutsche und rheinhessisch-pfälzische Botschafter der Folk-Musik und World Music. Ausgezeichnet mit dem "Verdienstkreuz am Band" aufgrund seines unermüdlichen Bestrebens, Völkerverständigung zu betreiben und Musikgeschichte bzw. -ethnologie zu vermitteln, ist immer einen Besuch seiner Auftritte wert. Seine Klangwelten sind schon lange eine klingende Empfehlung aus allen Winkeln der Erde. Jedes Jahr neue Bekanntschaften mit Völkergruppen, Instrumenten, Gebräuchen und Eigenheiten, stets unterhaltsam moderiert von Rüdiger Oppermann selbst.



(c) Stefan Vieregg
Er ist ein echter Autodidakt, der sich zwar später bei unterschiedlichen Lehrern neue Impulse holte, aber im Wesentlichen die Harfe selbst studierte, kultivierte und zur Vollendung beherrschen lernte. Zuvor betrat er bei einem Gitarrenbauer noch den Zusatzweg eines Instrumentenbauers. Er "startete" seine Musiklaufbahn mit 6 Jahren und Klavierspiel, es folgten Banjo und Gitarre, heute beherrscht er eine sehr beachtliche Bandbreite von Instrumenten aus verschiedenen Nationen. Seine Entdeckung der Harfe und der Harfenistinnen begann in Kalifornien und ist heute noch nicht zu Ende.

Eine andere Schiene sind seine Motiv-Vertonungen, um sie einmal so zu nennen. Letztes Jahr, ebenfalls in Worms im Rahmen der Reihe WUNDERHÖREN, gab es als Klangwelten-Sonderprojekt eine musikalische Inszenierung von Brendans Voyage, die bereits aus der Zeit um 900 n.Chr. in einer nachweisbaren Vertonung vorliegt. Oppermanns Spezialität ist es, die historischen Werke zu analysieren und zu studieren und aus allem etwas Neues zu machen, wobei er Altbewährtes zitiert oder interpretiert. Brendan, ein irischer Heiliger, schipperte wohl 900 Jahre vor Kolumbus nach Amerika, allerdings in einer "Nussschale", wenn auch keltischen, unter primitivsten Umständen. Durch den Nordmeer-Eisbereich gelangte er tatsächlich zum anderen Kontinent. Von Brendan und der altkeltischen bzw. frühchristlichen Bildung gingen auch Alphabetisierungsbemühungen bei den Germanen aus.


Oppermanns neues Projekt heißt "Rheingold" und ist fern von Wagnerscher Nationalmystik eine Aufarbeitung der Geschichte entlang des Rheinlaufs von der Quelle bis zur Mündung in Rotterdam. Als echtes Rheinkind in Bad Kreuznach geboren, Worms, Frankenthal und Ludwigshafen aufgewachsen (heute mit Familie im nördlichen Elsass lebend) hat Rüdiger O. erst sehr viel später entdeckt, welch ungeheurer Schatz hier um den und im Rhein ruht. Musikgeschichte und Urmythologie, Geologie und Wege durch die Unterdrückung zur Freiheit.



(c) Stefan Vieregg

Die Komposition wurde am 27. Juni 2015 in Worms, im DAS WORMSER, uraufgeführt, vor etwa 600 Gästen.
In der 45-minütigen Einführung vor dem Konzert konnte er das alles erklären, wozu während des Konzerts von über 2,5 h Länge kein Raum mehr übrig war. Und er hat immer viel und Interessantes zu berichten. Vorausging eine Übersicht von Volker Gallé M.A., Kulturkoordinator der Stadt Worms, Zeitungsredakteur, Autor, Musiker und Liedermacher mit etlichen Veröffentlichungen und einer ausgeprägten Neigung zur Dichtung. Von ihm stammte der mächtige Text zu RHEINGOLD, den der versierte Schauspieler und Sprecher Berth Wesselmann aus Baden-Baden entsprechend vortrug. 

Mit mindestens 27 Musikern, darunter der Mongole Enkhjargal Dandarvaanchig und Bijan Mahdjub mit persischen Wurzeln, führte Oppermann seine teilweise neu komponierte Musik auf, teilweise nachgespielte Stücke aus der Frühzeit, dem Mittelalter etc. Ein faszinierendes Klangbild den Rhein hinunter bis zur Nordsee, sehr seltene Einlagen mit Eiszeitgesang und -musik durch den Mongolen Dandarvaanchig und mit einem speziellen prähistorischen Instrument, einer Kurzflöte mit ursprünglich zerdrücktem Schilfrohr als Doppelrohrblatt im Mundstück, und einem antiken Dudelsack aus Drakien (heute Bulgarien), beides gespielt von Mahdjub. 


Hervorzuheben auch die historische Orgel aus der Römerzeit, deren Nachbau durch die Musikwissenschaftlerin Dr. Susanne Rühling veranlasst wurde. Sie spielte das Instrument mit 14 Tasten und Halbtonschritten auch und führte vor, dass die Römer bereits über die volle Bandbreite der Töne verfügten und nicht nur Feste damit gestalteten, sondern auch Gladiatorenkämpfe mit gespenstisch bedrohlicher Musik. 




(c) Stefan Vieregg


Oppermann baute neben der Eiszeitflöte auch eine Alemannen-/Germanen-Leier nach, die er aus einer 800 Jahre alten Eiche herausarbeitete und grob im Rahmen ließ, aber bereits feiner im Sound ist. Für alle seine Pläne sucht er musikhistorische Stätten, Museen und Forschungszentren auf und studiert alte Schriften, so von Nottger aus dem 8. Jahrhundert (St. Gallen). Dieser liefert Belege für frühes Liedgut. Franz Schüssele wiederum studierte das Bauernhorn, die Bauerntrompete (auch als Alphorn unterwegs), virtuos von ihm im akustischen Erscheinungsbild beschleunigt, die in den Vogesen und im Schwarzwald sowie andernorts ganz klar deutsche und europäische Didgeridoos waren. 


Auf dem Weg des Rheins (rhenus = das Fließende) lässt uns Oppermann und mit ihm der Dichter Gallé die jahrtausendealte Tradition des Rheins, seine Urenergie und "Gewalttätigkeit" (Oppermann) spüren, sein Vorwärtstoben, delirisches, trancehaftes Versinken in Zeitlupe eines Teils der Wassermassen in 240 m Tiefe des Bodensees und Weiterexistieren wie -fließen nach Rückführung in den Flusslauf nach 250 (!) Jahren. Entlang der Kulturstrecke Rhein erwacht das mythische Geschehen hoch oben in den Bergen, oberhalb des Oberalppasses (grob östlich von Andermatt), wo noch Hinter- und Vorderhein geteilt sind und dann bei Reichenau zusammenfließen. Aus dem Tomasee entspringt der Vorderrhein und vom Rheinhochwald kommt der Hinterrhein. 


Auf 1.320 km, davon 865 km in Deutschland, kann so viel passieren, und das wird uns bei dieser Reise ganz deutlich, denn man könnte Bände füllen mit dem Geschehen. Die wesentlichen Stationen für Gallé und Oppermann sind Goldwäscherei bis hin zum angenommenen Nibelungenschatz, das "Lied vom Goldhut" (Enkhjargal Dandarvaanchig), Hexenverfolgungen und Verfolgungen/Ermordungen im Zuge des Freikämpfens mit blutigem Tribut der demokratischen Kräfte über 1789 bis 1848 und 1945. Pfarrer Weidigs Haft und Selbstmord, der Weggefährte des Dramatikers und Mitverfassers des HESSISCHEN LANDBOTENS Georg Büchner, Robert Blum und Alfred Delp aus dem Kreisauer Kreis begegnen uns hier unter anderen. 



(c) Stefan Vieregg


Oppermanns und Gallés Montagetechnik stellt ein Mosaik der Geschichte her, das uns die 80.000 römischen und persischen Legionäre am Rhein vergegenwärtigt, die römische Mythologie und Musik mit den Zweihornhelmen der Germanen verbindet. Ein römischer Sturmangriff kommt auf uns zu im Gewand einer Jazzpassage, Hildegard von Bingen, obwohl sie rheinfern wirkte, tönt mit ihren Madrigalen und Gebeten hinein (Sigi Hausen). Kriemhilds früher Traum vom Tod ihres Geliebten vermischt sich mit Etzels (so heißt Attila in der Dichtung) Gesang (Enkhjargal Dandarvaanchig), der Kriemhilds letzter Gatte war. Eine Utopie aus Mainz: Ein Jude wird Papst und gibt seinen Job wieder auf, weil er zum Vater zurückkehren will, wird von einem fulminanten, tödlich verlockenden und sirenenhaft irreführenden Loreley-Gesang (phänomenal: Jennifer Thiele) verfolgt. Und am Niederrhein und später die Verweigerung des Rheins:
"Ich gehöre nicht den Industriekapitänen, die wie Medusenhäupter sich in meinem Wasser spiegeln."
Herrlich die dortige Industriemusik vom ständigen Fallen der Hämmer in der Eisenverhüttung, nur möglich durch die Kohle des Ruhrgebiets. So schließt sich der Kreis zu Siegfried, dem Schmied, ein unterirdisches Gewerbe im 5./6. Jahrhundert mit Kohle und Holz. Im Rotterdammer Rheindelta klingt die Flussgeschichte schließlich mit lateinamerikanischen, internationalen Klängen aus.


Ein großartiger Abend mit einem großen dichterischen Wurf, uns den Rhein und seine Facetten zeigend, die Musikgeschichte aktivierend und das wahre Gold des Flusses, das in dessen Vielseitigkeit und Pluralität besteht, uns erlebbar vermittelt durch wunderschöne, gewaltige (die römische Bassposaune/Tuba von Thomas Busch!) Musik. Daneben die Urgesänge, keltischen und germanischen Einflüsse (Nibelungenlied von Jorgen Lang) und mittelalterlichen Lieder in einem hochentwickelten Kulturraum. 

MUSEUM ANGEWANDTE KUNST Frankfurt a.M.: Handylyrik und Poetry Slam


MITTWOCH, 1. JULI 2015, 19 UHR

Handylyrik
Live Performance mit interaktivem Poetry Slam

Handylyrik – Wie uns der Computer Schreiben und Dichten abnimmt


Wer ist hier der Autor – Sie oder Ihr Handy? Beide. Das Handy schlägt vor, wir wählen aus. Es kann aber auch ganz allein schreiben – mit unseren Worten.

Der Computerlinguist Henning Lobin (ZMI Gießen) zeigt an diesem Abend, dass das Mobiltelefon inzwischen auch in die kreativen Bereiche menschlicher Kultur vordringt.
Wer wissen will, wie das halbautomatische Schreiben auf Handy-Tastaturen funktioniert und wie wir damit unsere ganz persönlichen Gedichte erzeugen können, kann mit seinem eigenen Mobiltelefon zum Handylyriker werden.
Die interessantesten Ergebnisse des Abends werden vom Poetry Slammer Dalibor Markovic vorgetragen, das Publikum stimmt per Applaus ab.

Markovic beweist in seiner charismatischen Live-Performance, dass zu Autorenschaft und Poesie vielleicht doch mehr gehört als Festplatte und Algorithmus.

Wir laden Sie sehr herzlich zu einem interaktiven Abend ein, am Mittwoch, den 1. Juli 2015 ab 19 Uhr, ins Museum Angewandte Kunst.

Dieser Termin ist der letzte einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe mit Prof. Henning Lobin.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Montag, 29. Juni 2015

Nächsten Donnerstag in Landau/Pfalz: Bernd George liest im Bachtheater der Landesgartenschau

Am 02.07. um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr wird Bernd George je eine halbe Stunde im Bachtheater (Plan Nr. 63) der Landesgartenschau Landau / Pfalz (Georg-Friedrich-Dentzel-Straße) seinen Text "Musik des Lebens" lesen.

MEHR UNTER LITERARISCHE ANGEBOTE IN LANDAU

Lernen Sie das Wasserschloss Edesheim / Pfalz kennen - Veranstaltungen vom Capitol Mannheim




Terminübersicht
Schlossfestspiele Edesheim 2015



Christian Habekost
"Der Palatinator"
Das aktuelle und wie viele sagen "beste Chako Programm" nach dem großen Erfolg 2014 zurück auf der Open Air Bühne.
Freitag, 03. Juli 2015, 20.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 29,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 27,00 €
Kat. 2 Erwachsene 26,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 24,00 €

Sven Hieronymus
"Rocker unter Strom"
Der Rocker vom Hocker von RPR 1 mit seinem 5. Soloprogramm auf dem Weg zu sich selbst.
Sonntag, 05. Juli 2015, 20:00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 22,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 20,00 €
Kat. 2 Erwachsene 18,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 16,00 €

Schöne Mannheims "Ungebremst"
Endlich: Das zweite Programm des quirligen Kleeblatts!
Freitag, 10. Juli 2015, 20:00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 26,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 23,00 €
Kat. 2 Erwachsene 22,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 19,00 €

Am Samstag kam das Sams zurück
Das Kindertheater des Capitol Mannheim mit dem zweiten Teil der beliebten Reihe von Paul Maar.
Sonntag, 12. Juli 2015, 11.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene € 9,50, ermäßigt € 5,00
Kinder bis 12 Jahre € 4,00

Stefan Gwildis
"Live mit Trio"
Stefan Gwildis kommt „Live mit Trio“ – Wie immer bespielt er mit frischem und überraschendem Programm die ganze Republik.
Sonntag, 12. Juli 2015, 20.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 39,80 €
Kat. 2 Erwachsene 35,40 €

Das Udo Jürgens Tribute-Konzert
Helmut Wehe & Band präsentieren die schönsten Lieder einer Legende.
Freitag, 17. Juli 2015, 20:00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 27,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 25,00 €
Kat. 2 Erwachsene 24,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 22,00 €

Rotkäppchen und der böse Wolf
Das Kindertheater Mannheim bringt den Klassiker mit Musik auf die Bühne in Edesheim.
Sonntag, 19. Juli 2015, 11.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene € 9,50, ermäßigt € 5,00
Kinder bis 12 Jahre € 4,00

Life is like a Song
"Musical meets Rock mit Rob Fowler und Katja Friedenberg"
Die Musical‐Gala mit dem Capitol Ensemble und den Gaststars Katja Friedenberg und Rob Fowler.
Sonntag, 19. Juli 2015, 20.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 27,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 25,00 €
Kat. 2 Erwachsene 24,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 22,00 €

Lars Reichow
"Das Beste!"
Die besten Stand-Ups und die witzigsten Lieder aus den letzten Programmen des preisgekrönten Fernseh- und Radio-Kabarettisten.
Freitag 24. Juli 2015, 20.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 27,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 25,00 €
Kat. 2 Erwachsene 24,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 22,00 €

Ramon Chormann
"Ich saa’s jo nur!"
Das neue Programm des Pfälzer Originals mit Kultstatus.
Sonntag, 26. Juli 2015, 20.00 Uhr
Tickets:
Kat. 1 Erwachsene 22,00 €, Kat. 1 Ermäßigt 20,00 €

Kat. 2 Erwachsene 18,00 €, Kat. 2 Ermäßigt 16,00 € 

Lesungen von Patrick Roth im Juli 2015

Wiesbaden
Mittwoch, 2. Juli 2015 und Donnerstag, 3. Juli 2015
Wilhelm Kempff-Haus, 65207 Wiesbaden-Naurod
+++ Mittwoch, 2. Juli, 20:00 Uhr
»Suspense«
Lesung und Gespräch
mit Patrick Roth
+++ Donnerstag, 3. Juli, 10.30 Uhr
«Sunrise. Das Buch Joseph«
Lesung und Gespräch mit Patrick Roth
Im Rahmen der Tagung «Der Gotteskraft nicht ausweichen«
info@tpi-mainz.de

Hillscheid/Westerwald
Donnerstag, 9. Juli 2015, 19:00 Uhr
Kunstraum am Limes, Am Limes, 56204 Hillscheid
»Meine Reise zu Chaplin«
Lesung und Gespräch mit Patrick Roth
Im Rahmen der 14. Westerwälder Literaturtage

Lahnstein
Freitag, 10. Juli 2015, 20:00 Uhr
Hospitalkapelle, Hochstraße 34, 56112 Lahnstein
»Meine Reise zu Chaplin«
Lesung und Gespräch mit Patrick Roth
Im Rahmen des Lahnfestivals »Gegen den Strom«

Sonntag, 28. Juni 2015

Papiertheater Kitzingen kommt mit H A D E L O G A



Es ergeht herzliche Einladung!

Das Papiertheater Kitzingen präsentiert ein neues Stück: 

"Hadeloga - auf der Suche nach einer sagenumwobenen Gestalt"

Beim Soundtrack sprechen Kinder und Erwachsene aus nah und fern.
Fritz Stavenhagen hat seine Stimme dem Großvater geliehen, der mit heiterem Einfallsreichtum den Kindern bei der Lösung der Probleme hilft.
Es erwartet Sie eine spannende Dreiviertelstunde mit überraschenden Einblicken in eine allseits bekannte Geschichte.
Reservierung ist unbedingt erforderlich:


Termine sind:

4. Juli 2015 - 20 Uhr
5. Juli 2015 - 17 Uhr
Reservierung bitte über Telefon: 09321/9281104

18. Juli 2015 - 17 Uhr
19. Juli 2015 - 17 Uhr
Reservierung bitte über die Homepagewww.papiertheater-kitzingen.de


Mainz, 30.06.2015, Lesung: TRANSIT von Anna Seghers

Lesung: TRANSIT von Anna Seghers

Die Machtergreifung der Nazis und der Ausbruch des 2. Weltkrieges zwingen Anna Seghers, wie viele ihrer Schriftsteller-Kollegen, ins Exil. Über Frankreich gelangt sie nach Mexiko, nachdem ihr in den USA aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur politischen Linken die Einreise verweigert wird. In ihrem Roman Transit schildert sie eindrücklich die geradezu absurden Schwierigkeiten, mit denen die Ausreisewilligen zu kämpfen hatten. Und wie erging es ihr im Exil? Lesung mit:
Einrichtung: Kathrin Doering, Theresa Kost 
Datum: 30 Jun 2015
Uhrzeit: 19:30
Ort: Glashaus im Staatstheater Mainz 

Samstag, 27. Juni 2015

Fantasien zur Nacht (Video): Blackhole: The Wet Issue

Blackhole: The Wet Issue

Music
'Close Your Eyes (And Count to Fuck)' 
by Run the Jewels feat. Zack De La Rocha

Opernhaus Mannheim: DER FERNE KLANG von Franz Schreker (PREMIERE)

Franz  Schreker, 1911
Der ferne Klang

von Franz Schreker

Premiere am 10. Juli, 19.30 Uhr, Opernhaus Mannheim
Einführungsmatinee am 28. Juni, 11.00 Uhr, Theatercafe

Die Sphären der schönen Kunst und der realen Welt prallen aufeinander – und stoßen sich ab. Der Komponist Fritz hat einen sirenenhaften Klang im Ohr, dem er durch die Welt reisend folgt. Zurück lässt er seine Geliebte Grete. Sie soll von ihrem Vater mit einem Gaststättenwirt verheiratet werden. Das Mädchen entflieht dem Elternhaus und folgt Fritz. Zehn Jahre später findet sie sich in einem Freudenhaus wieder, wo sie einen Wettbewerb anregt: Der Mann, der sie am effektivsten von ihrer Liebessehnsucht ablenkt, soll sie als Preis erhalten. Da kommt Fritz und für Grete ist klar, wer der Sieger dieses Wettstreits ist. Doch als dem Künstler bewusst wird, an was für einem Ort er sich befindet, stößt er seine ehemalige Liebe entsetzt von sich. Einige Jahre später treffen sie sich noch einmal. Grete ist als Straßendirne gesellschaftlich geächtet, Fritz als Opernkomponist durchgefallen. Schwer erkrankt ahnt er, dass er sein Glück selbst verspielt hat und sehnt sich nach Grete. In ihren Armen hört er letztmalig den fernen Klang – so stark wie nie zuvor.
Für Franz Schreker steht die Musik im Zentrum seiner Oper, in dem von ihm selbst verfassten Libretto ist sie handlungstreibendes Element und szenisches Stilmittel. Durch die Verbindung verschiedener Kompositionstechniken entsteht ein oszillierendes Miteinander verschiedener Klangwelten. An akustische Realitäten angelehnte Momente, wie Wirtshauslärm oder milieuspezifische Tanzmusik gehören dabei genauso zur musiktheatralen Dramaturgie wie der aus anderen Sphären stammende »ferne Klang«.

Musikalische Leitung Dan Ettinger / Alois Seidlmeier- Inszenierung Tatjana Gürbaca - Bühne Marc Weeger - Kostüme Silke Willrett - Licht Christian Wurmbach - Dramaturgie Merle Fahrholz - Chor Anton Tremmel

mit Tamara Banješević / Vera-Lotte Böcker, Ludovica Bello / Dorottya Láng, Evelyn Krahe, Edna Prochnik / Marie-Belle Sandis, Cornelia Ptassek, Petra Welteroth, Raymond Ayers, Michael Baba / Martin Muehle, Sung Ha / John In Eichen, Andreas Hermann / Juhan Tralla, David Lee / Ziad Nehme, Sebastian Pilgrim, Bartosz Urbanowicz

Die nächsten Vorstellungen: 12. Juli (B-Premiere), 15. und 28. Juli

Wer sich was Gutes in der Flüchtlingsbetreuung einfallen lässt, kann einen Preis bekommen

Jugendfest will zu sozialem Engagement anregen:
zum Beispiel mit Neuankömmlingen Deutsch lernen

Preise für soziale Projekte beim Jugendfest der Kulturen
Bezirksverband Pfalz will das Miteinander fördern


Im Vorfeld des Jugendfests der Kulturen, das der Bezirksverband Pfalz am 15. Juli in Kaiserslautern für die pfälzischen Schulen zum Thema „Aus- und Einwanderung“ sowie „kulturelle Vielfalt“ veranstaltet, hat der Regionalverband gemeinsam mit dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar und dem Verein Zukunftsregion Westpfalz Preise für Projekte partnerschaftlichen Miteinanders ausgeschrieben. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler der am Schulaktionstag angemeldeten achten bis zwölften Klassen, um einen der sechs Preise zu gewinnen: Für die Vorder- sowie Westpfalz sind jeweils ein mit 500, 250 und 100 Euro dotierter Preis ausgelobt. Einsendeschluss ist der 3. Juni.

Prämiert wird das soziale Engagement von Jugendlichen im Kontakt mit Neuankömmlingen. Sie können beispielsweise Deutsch unterrichten, sie bei Einkäufen oder auf Spaziergängen begleiten, ein Fußballspiel mit Einheimischen und Neuankömmlingen organisieren, eine Freizeitgruppe aufbauen, sie zu sich nach Hause einladen und ihnen die hiesige Welt erläutern, ein Erzählcafé einrichten, um sich über ihren Alltag auszutauschen, Schulutensilien wie Schulranzen, Sportbeutel, Mäppchen und Stifte für Kinder von Neuankömmlingen sammeln  oder ein Fest oder Diskoabend veranstalten. Die Beiträge sind per Mail an wettbewerbe@bv-pfalz.de (bis 10 MB) oder Post an Bezirksverband Pfalz, Referat 10, Postfach 2860, 67616 Kaiserslautern, bis 3. Juni zu schicken. Eine Jury ermittelt die Gewinner. Die Preisverleihung findet beim Abschlusskonzert des Jugendfests der Kulturen im Fritz-Walter-Stadion statt. Weitere Infos gibt es unter www.jugendfest-der-kulturen.de.

Jacques Stotzem in Dudenhofen bei Speyer


4. Juli in Dudenhofen (bei Speyer) :
Akustik Open Air : Waldfestplatz (19 Uhr)

Freitag, 26. Juni 2015

Fantasien zur Nacht (Video): Shadow State


Shadow State

Neu: Veröffentlichungskatalog von bislang unbekannten Autoren bei viereggtext

VERÖFFENTLICHUNGSKATALOG: Für 25 EUR Teilnahmegebühr (Blog-Lifetime-Preis) pro Autor für seine Titel, die er bewerben will, mit Nennung in der Mail, können Sie Ihre aktuellen Bücher (es zählt an erster Stelle das Jahr des Erscheinens 2015), Coverfotos mitschicken, eine kurze Inhaltsangabe bis zu 10 Zeilen machen und eventuell ISBN, Bezugsorte nennen. Wichtig sind Pressestimmen, wählen Sie die wichtigsten fünf aus. Spätere oder frühere Titel können Sie mit Angabe des Erscheinungsjahres auf dieselbe Weise einstellen. Bitte keine Bücher älter als 5 Jahre.
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Autoren im Wirkungsbereich Pfalz und Literarischer Verein der Pfalz e.V. können Ihr Werk 
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Beachten Sie auch die Möglichkeit, stattdessen ein Blog-Lifetime-AUTORENPORTRÄT mit Veröffentlichungsliste auf der gleichnamigen Seite zu veröffentlichen, das Sie von Zeit zu Zeit aktualisieren können. Es können nur Autoren veröffentlichen, deren Werke von viereggtext gesichtet wurden.
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BUCHVORSTELLUNGEN auf Seite 1 dieses Blogs biete ich guten/sehr guten Autoren gegen eine Kostenpauschale von 35,70 € inkl. MwSt. an. Dafür erhält der Interessent eine langfristige, eigentlich unbegrenzte Leistung. Sie sind in Google immer mit einem Artikel, Buch etc. auffindbar. Sie schicken Ihren Wunschtext, ein Artikel zu einem Buch oder ein Thema nach Wahl mit Hinweis auf das Buch/die Bücher, ausführliche Angaben, Verlag, ISBN, Preis, ich schaue ihn durch, behalte mir jedoch eine Ablehnung vor, und veröffentliche, wenn alles passt.          
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MUSTERAUFBAU EINES EINTRAGS IN DEN  VERÖFFENTLICHUNGSKATALOG:
Neueingang 2015 und/oder frühere/folgende Jahrgänge:
a) Autor, Titel, Genre, Erscheinungsort/Verlag, Jahreszahl, Seitenzahl, Hardcover/Paperback/Taschenbuch, ISBN/Private Bezugsorte, Preis  

b) Inhalt, Pressestimmen
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UND NUN DAS HIGHLIGHT: GRATIS-WERBUNG FÜR EVENTS ODER LESUNGEN
Wer den Katalog verwendet oder ein Autorenporträt veröffentlicht bekommt die kostenlose Werbemöglichkeit für seine Lesungen. Es werden nur sofort einsetzbare Angaben und Texte angenommen. Bitte achten Sie auf Vollständigkeit: WER, WO, WAS, WARUM, WIE VIEL? Eventuell Anreisehinweise und Kontaktdaten.

Am Sonntag in Mainz: DER BARBIER VON SEVILLA





Staatstheater MAINZ, Großes Haus, 14 Uhr

DER BARBIER VON SEVILLA
Von Gioachino Rossini

Eine Übernahme vom Oldenburgischen Staatstheater
Länge: 2 h 50 min, eine Pause
Einführung: 45 min vor Vorstellungsbeginn (Premiere ausgenommen)

Zum letzten Mal

BESETZUNG
Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner
Inszenierung: Ronny Jakubaschk
Austattung: Matthias Koch
Licht: Alexander Dölling / Alexander Fleischer
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt


Graf Almaviva: Ziad Nehme / Michael Pegher / Youn-Seong Shim
Doktor Bartolo: Peter Felix Bauer
Rosina: Geneviève King
Don Basilio: Georg Lickleder
Figaro: Brett Carter
Berta: Alexandra Samouilidou
Fiorello: Stefan Keylwerth
Ambrogio: Till Toth 
Un ufficiale: Ion Dimieru / Milen Stradalski

Herrenchor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz


Eigentlich wollte der junge Almaviva nur eine schöne, gefangene Frau befreien… Doch plötzlich findet er sich in einer merkwürdigen Welt wieder, in der es Gold regnet, Menschen mit Gesang herbeigeführt und Frauen verschachert werden. Mit Hilfe des Faktotums Figaro lernt Almaviva sich zurechtzufinden — und nach vielen Wirren gelingt es ihm dann wirklich, seine Rosina zu retten aus den Fängen des fiesen Doktor Bartolo zu retten.

Die Handlung von Gioachino Rossinis Oper nach Beaumarchais’ gleichnamiger Komödie aus dem 18. Jahrhundert liest sich wie ein Märchen. Mit ihren typenhaften Rollen wurzelt sie als italienische komische Oper jedoch in der Tradition der Commedia dell’arte. 


Regisseur Ronny Jakubaschk betont in seiner Inszenierung die märchenhaften Elemente der Geschichte: der jugendliche Held, die gefangene Prinzessin, der böse Stiefvater. Die tradierten Typen der Commedia dell’arte begegnen uns hier ganz modern: Als Egomanen, die, angetrieben von ihrem Streben nach Macht und ihrer Gier nach Besitz, alle Grenzen überschreiten. Rossinis funkelnde und virtuose Partitur gibt den Sängerdarstellern viel Raum zu virtuoser Selbstdarstellung, ohne dass der musikalische Witz und rasende Irrsinn der Komödie zu kurz kommt. Ebenso wie die Handlung mit tradierten Theaterarchetypen spielt, greift Matthias Koch in Bühnen- und Kostümbild Traditionen auf und lässt eine fantastisch-märchenhafte Welt erstehen.

Haus der Kulturen der Welt, Berlin: Chucho Valdés: Irakere 40, am 05. Juli

So, 05. Juli 2015

Chucho Valdés: Irakere 40

Einziges Deutschland-Konzert!

Chucho Valdés | Foto: Frank Steward, Gestaltung: Node Berlin Oslo
Chucho Valdés | Foto: Frank Steward, Gestaltung: Node Berlin Oslo
Ein elektrisierendes Gemisch aus Jazz, Funk und Fusion, afro-kubanischen Rhythmen, messerscharfen Bläsersätzen und virtuosen Piano-Soli: Der Sound der Band Irakere um den Pianisten und Komponisten Chucho Valdés war in den 1970er-Jahren einzigartig und prägte die Entwicklung von Salsa und Latin Jazz nachhaltig.
Von seinen Musikern forderte Valdés stets Höchstleistungen, etwa halsbrecherisch schnelle Bläser-Passagen oder polyrhythmische Percussion-Soli. Für das Live-Album „Irakere“, einen Mitschnitt ihres Auftritts beim Newport Jazz Festival, erhielt die Gruppe 1979 einen Grammy.
Die Zusammensetzung der Band veränderte sich über die Jahre, doch immer wieder waren es Ausnahmemusiker, die Valdés um sich scharte. 40 Jahre nach den ersten Auftritten von Irakere kommt Chucho Valdés nun mit einem zehnköpfigen Ensemble ins HKW, um dem Berliner Publikum das unverwechselbare Repertoire der Band zu präsentieren.
Präsentiert von:
Jungle World           ExBerliner

Donnerstag, 25. Juni 2015

Programm der Berliner Les Rencontres Internationales

Les Rencontres Internationales
Neuer Film und zeitgenössische Kunst
Di, 23. Juni 2015 — So, 28. Juni 2015


Donnerstag 25.06.

15h
Eintritt frei
Sturm über London
Screening

16h
Eintritt frei
Replay
In Anwesenheit von Elke Marhöfer
Screening

18h
Eintritt frei
Außerorts
In Anwesenheit von Dan Mihaltianu, Juliane Henrich, Kay Walkowiak und Jamie Buckley
Screening

20h
Eintritt frei
Special Screening Claire Denis
In Anwesenheit von Claire Denis
Screening

21h
Eintritt frei
Ausguck
In Anwesenheit von Eléonore de Montesquiou und Jacob Cartwright
Screening


Freitag 26.06.

15h
Eintritt frei
Kapitulationen
In Anwesenheit von Emma Charles und Jan Hoeft
Screening

17h
Eintritt frei
Öffentlicher Raum
In Anwesenheit von Miguel Rato
Screening

19h
Eintritt frei
Aufgehobene Zeit
In Anwesenheit von Michael Hanna und Teboho Edkins
Screening

21h
Eintritt frei
Bold and Beautiful
Screening


Samstag 27.06.

13h
Eintritt frei
Spuren
Screening

15h
Eintritt frei
Unentschlossenes Kapital
In Anwesenheit von Tomas Hendriks, Loïc Vanderstichelen und Jean-Paul Jacquet
Screening

17h
Eintritt frei
So lebt der Mensch
In Anwesenheit von Denis Savary, Sandro Aguilar, Soren Thilo Funder und Knut Asdam
Screening

19h
Eintritt frei
Cinema Self 1st part
In Anwesenheit von Salla Tykkä und Eli Cortiñas Hidalgo
Screening

21h
Eintritt frei
Cinema Self 2nd part
In Anwesenheit von Sebastian Diaz Morales, Kerstin Schroedinger und Mareike Bernien
Screening


Sonntag 28.06.

13h
Eintritt frei
Fortbewegung
Screening


15h
Eintritt frei
Arbeiter
In Anwesenheit von Michael Busch
Screening

17h
Eintritt frei
Auf der anderen Seite
In Anwesenheit von Pierre Edouard Dumora
Screening

19h
Eintritt frei
Dieser Moment
In Anwesenheit von Halida Boughriet, Josef Dabernig und Hannes Schüpbach
Screening

21h
Eintritt frei
Ming of Harlem
In Anwesenheit von Phillip Warnell
Abschluss Screening

Donnerstag am Bremerhof Kaiserslautern, Freitag auf der Seebühne Wartenberg

Donnerstag, 25. Juni
19 Uhr




Musiksommer am Bremerhof

Minnie Marks - Sweet'n und Dirty Rock'n Roll

EINTRITT FREI!


++ Hörprobe ++




Freitag, 26. JUNI
Romantic Simon & Garfunkel Night 

by Central Park Band Duo
auf der Seebühne Wartenberg


mit BBQ-Buffet in der Mühle am Schlossberg in Wartenberg

++ Hörprobe ++


BUFFET: 18.00 UHR
Preis Buffet: 30,00 €

BEGINN MUSIK: 19.30 Uhr
Preis AK: 18,00 €
Preis VVK: ab 14,00 €



Tickets unter:
• Mühle am Schlossberg, Tel.: 06302 9234-0 (auch Buffetvorbestellungen)
• 06301 - 796455 bei Kunstgriff-Event
• Holiday Land, Kaiserslautern (im Globusgebäude)
• Abendkasse

+++ The Sound of silence +++ The Boxer +++ Mrs. Robinson +++ Bridge over troubledwater +++ Cecilia +++ Graceland +++ America +++ 50 ways to leave your lover +++ You can call me Al +++ Late in the evening +++ Me and Julio down by the schoolyard +++ u.v.m.

Das Konzert kann auch ohne Zubuchung des Buffet besucht werden. Der Eintrittspreis für das Konzert ist nicht im Buffetpreis enthalten.






Exotisches BBQ-Buffet
nur auf Vorbestellung, Tel. 06302 92340
nicht an der Abendkasse oder über Ticketverkauf möglich
Preis: 30,00 €




Kino kostenlos: SIN NOMBRE - Life without hope (Menschen, die an der Flucht gehindert werden)

Sin Nombre - Life without Hope
Sin Nombre -
Life without hope

in Deutsch


Jahr: 2012

Land: Mexiko
FSK: 16 
Genre: Drama
Cast: Joaquin Cosio, Greisy Mena, Fernando Moreno
Spielfilme auf Clipfish
Der Film spielt im Grenzgebiet Guatemala und Mexiko, und zwar im Südostzipfel Mexikos mit der Stadt Tapachula als Verwaltungszentrum und Polizeisitz in der Provinz Chiapas. Der Fluss El Cabuz spielt eine große Rolle bei der Grenzüberschreitung. Er wird von mordenden Räubern kontrolliert.

In Guatemala wie in der mexikanischen Nachbarprovinz herrschen Korruption, Arbeitslosigkeit und Armut, Kriminalität und brutale Gewalt. In einem Land,
dessen Wahlspruch lautet:
El país de la eterna primavera,
spanisch für „Das Land des ewigen Frühlings“.


Sayra ohne Perspektive und Ausbildung sucht einen Ausweg, landet in der Prostitution für Mädchen, junge Frauen, ihr Freund Casper/Giovanni brachte vor Jahren im Affekt seine Eltern um, weil sie ihn beim Zusammensein mit Sayra im Elternhaus überraschten und beschimpften. Er sucht auch Arbeit und schließt sich der berühmt-berüchtigten Mörder- und Diebesbande Mara Salvatrucha an, die das Gebiet am Fluss kontrolliert, und verkommt zum gewalttätigen und mordenden Räuber.

Die Bande raubt Flüchtlinge aus Honduras und Guatemala bei der Überschreitung der grünen Grenze aus, im Einverständnis mit der mexikanischen Polizei und Obrigkeit/Militär, die über die Mara Drogengeschäfte abwickelt und sich außerdem etliche Flüchtlinge vom Hals schaffen kann. Das Flüchtlingsproblem ist an der Tagesordnung, falsche Pässe und illegale Einreisen in Mexiko zuhauf. 
Werden Gruppen im Maragebiet erwischt, gibt es Tote, Schwerverletzte und Raub. Viele müssen ohne Ersparnisse und Kleider wieder zurück. Bei Polizeizugriffen lassen diese große Gruppen zum Ausschlachten für die Banditen zurück, die Verhafteten lassen sie ungeniert ausrauben. 

Sayra trifft Giovanni in dieser Zeit wieder, aber kann die Vergangenheit nicht vergessen. Sie versucht nach Mexiko zu entkommen, gerät aber in die Fänge der Polizei, deren Chef sie regelmäßig als Dirne im Büro missbrauchen möchte, wenn sie zum "Arbeiten" grenznah in Absprache mit der Polizei von ihren Zuhältereltern eingesetzt wird.


Es gibt erst eine Hoffnung, als ein Fährmann, der seine Tochter durch die Mara verloren hat, ihr in seinem christlich ausgerichteten Camp von Mitsprachewilligen hilft. Da dieses Camp aber die Obrigkeit in ihren Geschäften mit den Mara stört, beauftragen sie erst Soldaten zum Einschüchtern, dann die Bande mit einem Überfall, bei dem der Fährmann und Giovanni umkommen.

Sayra muss in die Prostitution bei ihren "Zieheltern" zurückkehren, es gibt keine andere Chance. Sie sehnt sich nach einer besseren Zukunft und kann sie nicht herstellen.

Eine frühere und weniger direkte Version des Regisseurs Cary Fukunaga mit ähnlicher Handlung erreichte nach 2009 Weltruhm.