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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Dienstag, 29. Mai 2018

Mousonturm Frankfurt a.M.: WHAT ON EARTH



Euer Körper kommt frisch aus dem Spa und eure Atemwege sind frei. So oder so ähnlich muss sich die Erdoberfläche in WHAT ON EARTH ein szenisch auditives Erdoberflächenspektakel von 
Caroline Creutzburg anfühlen.

Der lästige Mensch wird ausradiert – wusch und weg. Die Erdkruste, ihre Sedimente und Substanzen, jubilieren. Special Defects der manipulierten Materie übernehmen das Sagen. Seltsame Ästhetiken, ungewohnte Geräusche, zurück zu Sauerstoff und Eisen. Die Performance wagt das Experiment und kehrt menschliche Omnipräsenz um. Zaghaft zeigt sich dann die Erde und spannt ihre gewaltigen Muskeln an (28.-30.5., 19:30 Uhr, Frankfurt LAB).


(c) Caroline Creutzburg
In „WHAT ON EARTH“ imaginieren Caroline Creutzburg und ihr Team die Erdkruste samt ihrer Sedimente und Substanzen als Hauptakteurin. Kaum vorzustellen – aber angenommen, die Welt von heute ließe sich abstrahieren von allen menschlichen Aktivitäten. Angenommen, die menschliche Omnipräsenz, die uns so selbstverständlich umgibt, wäre umkehrbar: Die Nachrichten auf den Anzeigen würden verschwinden. Der Flugverkehr würde eingestellt, die Datenströme abreißen, die Exporte in den Lagerhallen bleiben. Jegliche Emission von Lärm, von Bildern, von Wärme, von Information würde versiechen. Es würde sich die Erde zeigen und diese Erde würde zaghaft ihre Muskeln anspannen. Nicht in apokalyptischer Zerstörung, sondern im Bestehen und Andauern der manipulierten und manipulativen Materie wird das Horrende vermutet.

Für ihr Solo „Nerve Collection“ wurde Caroline Creutzburg beim Hamburger Körber Studio für Junge Regie 2017 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet.


Konzept, künstlerische Leitung, Geräusche: Caroline Creutzburg / Special Defects, Raum, technische Leitung: Stine Hertel / Dramaturgie, Raum: Clara Reiner / Licht: Rahel Kesselring / Chor, Mitentwicklung Geräusche: Hendrik Borowski, Max Brands, Jacob Bussmann, Frédéric De Carlo, Daniel Shaw / Unterstützung Ton: Rupert Jaud / Unterstützung Bühne: Hannah Ruoff / Küche: Else Tunemyr / Produktion: Hanna Steinmair / Mit Dank an: Matthias Nebel und David Bräuer / Gefördert durch die Hessische Theaterakademie, das Kulturamt Frankfurt und das Kulturamt Gießen / In Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main