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| Souk Al-Hamidiyah, Basar in Damaskus |
Diplomatische Rolle
Die Bundesregierung unterstützt einen politischen Übergangsprozess nach dem Sturz des Assad-Regimes und betont die Einheit, territoriale Integrität und Souveränität Syriens. Vertreter Deutschlands nehmen an internationalen Formaten (z.B. arabische Kontaktgruppe, UN‑Rahmen) teil und sprechen mit der Übergangsführung sowie mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, um einen inklusiven Dialog und eine Friedensordnung zu fördern. bundesregierungHumanitäre Hilfe
2024 stellte das Auswärtige Amt über 200 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in und um Syrien bereit, etwa für Lebensmittel, Unterkünfte, medizinische Versorgung und Schutzprojekte über UN-Organisationen und Hilfswerke. auswaertiges-amt Zusätzlich wurden kurzfristig weitere Millionenbeträge mobilisiert, um akute Notlagen nach dem Machtwechsel und die Versorgung der Bevölkerung mit dem Nötigsten zu verbessern. deutschlandEntwicklungszusammenarbeit und Wiederaufbau
Das Entwicklungsministerium (BMZ) finanziert längerfristige Projekte zu Wasser- und Energieversorgung, Bildung, Gesundheit und kommunaler Infrastruktur; allein 2024 flossen über 120 Millionen Euro in solche Vorhaben. Diese Programme werden bewusst über UN-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen umgesetzt, um lokale Strukturen zu stärken, ohne Konfliktparteien direkt zu legitimieren. bmzSicherheit und Chemiewaffen
Deutschland unterstützt internationale Bemühungen zur Sicherung und Vernichtung verbliebener Chemiewaffenbestände des früheren Regimes über die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW). Ziel ist es, den Einsatz von Chemiewaffen dauerhaft zu verhindern und so die regionale und internationale Sicherheit zu erhöhen. deutschlandUnterstützung für syrische Geflüchtete
In Deutschland leben weiterhin Hunderttausende syrische Schutzsuchende; ein Teil der Politik zielt darauf, deren Integration (z.B. durch Sprachkurse, Bildung, Arbeitsmarktprogramme) zu fördern. Parallel wird über migrationspolitische Maßnahmen diskutiert, etwa zur zukünftigen Aufnahme und möglichen Rückkehrperspektiven in bestimmte Regionen Syriens, was im Bundestag kontrovers verhandelt wird. bundestagAuch Hilfe aus der EU für die Übergangsregierung unter Ahmed al‑Shaara
Die EU kündigte für 2026 und 2027 rund 620 Mio. Euro für Wiederaufbau, humanitäre Hilfe und institutionelle Stabilisierung in Syrien an. Die Gelder sollen laut EU‑Kommission:• den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur unterstützen,
• humanitäre Versorgung sichern,
• syrischen Flüchtlingen eine Rückkehrperspektive geben,
• eine neue politische Partnerschaft mit der syrischen Übergangsregierung fördern.
Geld ist auch für internationale Partner wie UNHCR und Nachbarstaaten eingeplant, die syrische Flüchtlinge aufnehmen. europäische kommission
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