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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Samstag, 6. Oktober 2018

Nationaltheater Mannheim im November

Premiere Tanz

Blaubarts Geheimnis
Tanzstück von Stephan Thoss
Musik von Henryk Górecki und Philip Glass

Premiere am Samstag, 17. November 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 21. November sowie am 6. Dezember 2018

»Blaubarts Geheimnis« widmet sich der berüchtigten Figur des frauenmordenden Ritters Blaubart. Im selben Jahr, in dem die Uraufführung von Béla Bartóks Oper »Herzog Blaubarts Burg« ihr hundertjähriges Jubiläum feiert, zeigt Stephan Thoss seine choreografische Interpretation von Charles Perraults Märchen. Zu Musik von Henryk Górecki und Philip Glass spürt das Tanzstück einzelnen Motiven nach und deckt dabei verborgene Geheimnisse des Menschen Blaubart auf. Er führt seine junge Gattin durch die unwirkliche Atmosphäre der Zimmer seines Schlosses und nimmt sie mit auf den Weg durch das Labyrinth seiner Seele. Für eine gemeinsame Zukunft ist er bereit, seine dunklen Rätsel mit ihr zu teilen, doch vor dem letzten Geheimnis schreckt auch er zurück.
Die 2010 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden entstandene Choreografie wurde 2014 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis »Der goldene Schikaneder« als Beste Ballettproduktion ausgezeichnet und war für den Theaterpreis DER FAUST nominiert.

Choreografie, Bühne & Kostüme Stefan Thoss Licht Bernard Häusermann / Stephan Thoss Dramaturgie Anja von Witzler
Ensemble Lorenzo Angelini, Joris Bergmans, Joseph Caldo, Silvia Cassata, Zoulfia Choniiazowa, Chiara Dal Borgo, Mahomi Endoh, Julia Headley, David Lukas Hemm, Rubén Julliard, Ayumi Sagawa, Alberto Terribile, Andrew Wright, Tenald Zace




Premieren Schauspiel

1001 Nacht oder die Macht des Erzählens
Musikalisches Familienstück
Koproduktion des Schauspiels mit dem Jungen NTM
Ab 8 Jahren

Premiere am Sonntag, 18. November 2018, 16.00 Uhr, Schauspielhaus
Weitere Vorstellungen am 25. November sowie am 2., 3. und 4. Dezember 2018

Eine fantastisch erzählte Geschichte reißt uns mit: Man möchte immer weiter zuhören, doch dann schleicht sich der Schlaf von hinten an und überwältigt einen. Wie die Geschichte weitergeht? Tja … das erfährt man leider erst am nächsten Abend. Genau diese gespannte Erwartung kann manchmal sogar Leben retten. Die Erzählerin Scheherazade hält mit ihren Geschichten die Zeit an und entgeht dadurch einem grausamen Schicksal: Solange sie erzählt, wird das Böse von seiner eigenen Neugier in Schach gehalten – aber wie lange gelingt es ihr noch, immer neue Geschichten zu erfinden?
Das deutsch-russisch-ukrainische Theaterkollektiv subbotnik besteht aus dem Musiker und Komponisten Kornelius Heidebrecht, dem Regisseur und Bühnenbildner Martin Kloepfer und dem Schauspieler und Autor Oleg Zhukov. In ihrer Theatersprache verbinden sie Live-Hörspiel mit Live-Musik und Performance. In ihrer Version von »1001 Nacht«, jener berühmten Geschichtensammlung mit indischen, persischen und arabischen Wurzeln feiern sie mit bekannten Narrationen, neuen musikalischen Kompositionen und großen Bildern die Macht des Erzählens.

Regie, Bühne, Kostüme & Musik subbotnik – Kornelius Heidebrecht, Martin Kloepfer, Oleg Zhukov Licht Robby Schumann Dramaturgie Sascha Hargesheimer / Lisa Zehetner
Mit Johannes Bauer (Junges NTM), Rocco Brück, Jacques Malan, Ragna Pitoll, Sebastian Reich (Junges NTM), Sarah Zastrau



Der Fluch der Tantaliden
Mythologische Rap-Oper von Dlé

Premiere am Freitag, 30. November 2018, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus

Ein Ausflug in die griechische Antike, einmal anders erzählt: Der größenwahnsinnige König Tantalos macht Eintopf aus seinem eigenen Sohn. Zur Strafe werden seine Nachkommen von den Göttern verflucht. Damit nimmt das Morden seinen Lauf. Erschlagene Liebhaber, Rachepläne und Götterzorn bieten reichlich Stoff für die Bühne – und eine Steilvorlage für ein Hiphop-Album. Das Rap-Trio Dlé erzählt die Geschichte vom Tantalidenfluch als bühnentaugliche Familiensaga im Schnelldurchlauf. Und beim Berliner Plattenlabel Kreismusik gibt es den passenden Soundtrack zum Stück. Die musikalischen Einflüsse des Trios, von den Beastie Boys über Battle-Rap bis hin zum Bossa Nova, sind dabei so vielfältig wie die Todesursachen in der griechischen Mythologie.
Der Regisseur und Schauspieler Florian Hertweck bringt die Geschichte als Konzert, große Tragödie und Hochenergie-Hörspiel auf die Studio-Bühne. »Der Fluch der Tantaliden« ist so ein grandioses Mischwesen, dass es höchstselbst aus irgendeinem griechischen Labyrinth stammen könnte.

Regie, Bühne & Kostüme Florian Hertweck Musik Dlé Licht Björn Klaassen Dramaturgie Annabelle Leschke
Mit Tala Al-Deen, László Branko Breiding, Eddie Irle, Arash Nayebbandi




Mannheimer Reden

Aleida und Jan Assmann im Gespräch

Nur am Sonntag, 25. November 2018, 11.00 Uhr, Schauspielhaus

In der ersten der »Mannheimer Reden« in dieser Spielzeit gehen die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Ägyptologe Jan Assmann, Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2018, im gemeinsamen Gespräch der Frage nach, ob gelungene Erinnerungskultur dazu befähigt, aus der Vergangenheit zu lernen. Ihre Themen in dieser Matinée sind außerdem die zunehmende politische Instrumentalisierung der jüngeren deutschen Geschichte, die Veränderungen unserer Arbeitswelt durch die Digitalisierung und die Zukunft des europäischen Projekts.
Der Eintritt ist frei, Einlasskarten sind erforderlich
Die »Mannheimer Reden«, die sich binnen kürzester Zeit zu einem wichtigen Forum für den Austausch und die Auseinandersetzung über die großen Fragen unserer Gegenwart entwickelt haben, werden in der Spielzeit 2018/19 fortgesetzt. Mindestens ebenso wichtig wie die Impulse durch hochkarätige Rednerinnen und Redner aus Politik, Kunst und Wissenschaft ist das anschließende Gespräch im Foyer des Nationaltheaters.
Zur Eröffnung der Reihe sprach im April 2017 der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann über die Zukunft der offenen Gesellschaft. Die zweite Mannheimer Rede hielt Prof. Nico Hofmann, Deutschlands bedeutendster Filmproduzent und CEO der Ufa GmbH im Januar 2018. Bei der dritten Ausgabe der Reihe im April 2018 stellte Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundespräsident a.D., die Frage nach dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Gast der vierten Mannheimer Rede war Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).
Die Mannheimer Reden sind ein Forum des NTM und des Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH.  Unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, geht es um entscheidende Fragen der Gegenwart. Medienpartner ist der Mannheimer Morgen.




Festlicher Opernabend

Rigoletto
Giuseppe Verdi

mit Željko Lu als Rigoletto und Jean-François Borras als Duca di Mantova

Nur am Sonntag, 18. November 2018, 19.00 Uhr, Opernhaus

Der verzweifelte Versuch des Hofnarren Rigoletto, seine Tochter Gilda vor den Fängen des lüsternen Herzogs von Mantua zu schützen, endet mit dem tragischen Tod der jungen Frau. Mit Jean-François Borras als Duca di Mantova und Željko Lu als Hofnarr Rigoletto konnten zwei Sänger der Extraklasse als Gäste des Festlichen Opernabends gewonnen werden.

»Jean-François Borras [verfügt] ebenso über ein Nuancierungsgeschick wie über satte Klangsinnlichkeit.« Wiener Zeitung über Borras als Alfredo an der Wiener Staatsoper, 2017

»Željko Lu singt leise am schönsten. Sein Bariton ist eine Pracht.«
Abendzeitung München über Željko Lu als Simon Boccanegra in München, 2013

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank







Musiksalon 

Musiksalon // Klassik
Mozarts Kammermusik vom Trio bis zum Quintett

Nur am Sonntag, 4. November 2018, 11.00 Uhr, Oberes Foyer
Ist Mozart die Idee zu seinem genialen Klaviertrio mit der ungewöhnlichen Besetzung aus Klavier, Klarinette und Bratsche, das heute unter dem Titel »Kegelstatt-Trio« bekannt ist, wirklich auf der Kegelbahn gekommen? Eine Mutmaßung. Keine Mutmaßung ist, dass die Orchestermitglieder um Bratscher Detlef Grooß immer auf höchstem Niveau musizieren. Im »Musiksalon« flankieren sie das Trio mit Mozarts Klavierquintett in g-Moll und seinem herrlichen Klarinettenquintett, auch bekannt als »Stadler-Quintett« – da es für den Klarinettisten Anton Stadler geschrieben wurde. In allen drei Stücken strebte Mozart einen echten Dialog zwischen den Instrumenten an und erschafft so einen tiefgründigen, emotionalen Klang, der bis heute nichts an seiner Faszination verloren hat.
Mit Moni-Kathrin Blunier (Geige), Harald Braun (Klavier), Friedemann Döling (Cello), Detlef Grooß (Bratsche), Patrick Koch (Klarinette), Dennis Posin (Geige)

Musiksalon // Szene: Caspars Wolfsschlucht
Soloperformance mit Patrick Zielke und den Oberförstern

Am Dienstag, 6. November sowie Samstag, 10. November 2018, jeweils 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

»Fort! Stürzt das Scheusal in die Wolfsschlucht!«, so heißt es am Ende des »Freischütz«, nachdem Caspar, von seinen eigenen Freikugeln getroffen, zu Boden gegangen ist. Was hat man ihm nicht alles angehängt: Er habe den braven Max zum Bösen verführt, stelle seiner Braut nach, gieße immer treffende Freikugeln, sei letztlich ein Teufelsanbeter. Das letzte, woran er sich erinnern kann, ist der Sturz in die verrufene Schlucht. Dann wurde es schwarz vor seinen Augen.
Nachdem er nach einer längeren Ohnmacht in unserem Theater-Casino wieder aufgewacht ist, bestellt er erst einmal einen Jägermeister an der Bar und beginnt seine Version der Geschichte zu erzählen. Und die weicht ziemlich vom Opernführer ab. Der charismatische Bass Patrick Zielke ist Protagonist in dieser One-Man-Show, begleitet von den Barmusikern seines Vertrauens. Singend, sprechend, trinkend wird er die Theaterkneipe zu einer gemeinsamen Wolfsschlucht machen.

Mit Patrick Zielke (Gesang & Schauspiel) und den Oberförstern, Jan Dvořák (Regie)


Musiksalon // Welt: Fityan
Orientalischer Jazz-Rock

Nur am Montag, 12. November 2018, 20.00 Uhr, Theatercafé

Während sich Politik und Gesellschaft noch um Abgrenzungen zwischen Morgen- und Abendland und eine mögliche kulturelle Vorherrschaft streiten, haben Musiker wie Mohamad Fityan längst einen zukunftsträchtigeren Weg eingeschlagen. Seine Band mit einigen der besten Musiker der Mannheimer Jazz-Szene öffnet die Grenzen der strengen musikalischen Traditionen seiner Heimat und lässt den Sound frei zwischen den Genres flottieren.
Arabische Flöten, wie die Nay und die Kawala, treffen bei »Fityan« auf E-Gitarre und Schlagzeug, Folklore auf Rock’n’Roll und Jazzgrooves auf romantische Melodien. So erfinden die vier Instrumentalisten eine musikalische Zukunft, die sich aus dem Besten aller Welten zusammensetzt!
Mit Mohamad Fityan (Nay, Kawala), Jörg Teichert (Akustische / Elektrische Gitarre), Jonathan Sell (Kontrabass), Konrad Wiemann (Schlagzeug)




Schauspiel Extra 


Casino Performance
Der Blockbuster

Am Mittwoch, 7. November 2018, 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

Hollywood ist auch nicht mehr, was es mal war. Weltberühmte Schauspieler werfen ihre Karriere
hin und spielen lieber dort, wo die Kunst noch etwas bedeutet: Im Casino des NTM!

Regie Robin Krakowski I Von und mit dem Schauspielensemble


Casino surprise
Scharfe Speisen, scharfe Geschichten

Am Freitag, 16. November 2018, 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

Lesung und Überraschungsessen


Casino Konzert
Mit Jules, Sängerin und Gitarristin

Am Dienstag, 20. November 2018, 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

Jules, dahinter verbirgt sich die Sängerin und Gitarristin, die deutschlandweit mit souligen Grooves sowohl Wohnzimmer als auch Festivalbühnen bespielt.


KOOPERATIONEN

Besser scheitern
Stücke aus dem Papierkorb mit Ulrike Syha
Kooperation mit TiG7

Am Donnerstag, 15. November 2018, 20.00 Uhr, Theaterhaus in G7

Die Angst vor dem Scheitern ist Teil unserer Erfolgsgesellschaft. Auch bei Autorinnen und Autoren
ist das so – doch welche Rohdiamanten warten in Schubladen? In einer mit dem Theaterhaus
G7 veranstalteten Lesereihe wird den »Misserfolgen« neues Leben eingehaucht. Den Anfang macht die Dramatikerin Ulrike Syha.

Regie, Bühne, Kostüme Wieandt


GASTSPIELE

Nature Theatre of Oblivia
Festival »Kultur aus Finnland«

Am Donnerstag, 22. November 2018, 21.00 Uhr, Studio Werkhaus

Die finnische Theatergruppe »Oblivia« zaubert einen Wald auf die Bühne, nur mit minimalen
Gesten und dem Sound ihrer Stimmen und Körper.
In Kooperation mit zeitraumexit e.V. und dem Finnland-Institut in Deutschland