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Freitag, 31. Juli 2015

Fantasien zur Nacht (Dance): Orphée et Eurydice

MARIE CHOUINARD - Orphée et Eurydice 
from DANSE DANSE

COMPAGNIE MARIE CHOUINARD (Québec)

Les Trous du ciel, Étude No 1
Mardi le 5 avril 2011 à 20 h
Théâtre Maisonneuve, Place des Arts

Orphée et Eurydice
Jeudi le 7 avril 2011 à 20 h
Théâtre Maisonneuve, Place des Arts

bODY_rEMIX/les_vARIATIONS_gOLDBERG
Samedi le 9 avril 2011 à 20 h
Dimanche le 10 avril 2011 à 14 h
Théâtre Maisonneuve, Place des Arts

>PLUS DE DÉTAILS : http://dansedanse.net/DDA_1112/fr/archives.php


À l’occasion des 20 ans de la COMPAGNIE MARIE CHOUINARD, Danse Danse offre une passionnante sélection d’œuvres de l’audacieuse chorégraphe. Extravagantes et subtiles, somptueuses et sauvages, piquées d’humour et d’érotisme, ses chorégraphies surprennent et réjouissent, encore et encore.

Les Trous du ciel, Étude No 1
Durée : 115 minutes - avec entracte
Étude No 1 : 35 minutes
Entracte : 20 minutes
Les Trous du ciel : 60 minutes

Orphée et Eurydice
Durée : 65 minutes - sans entracte

bODY_rEMIX/les_vARIATIONS_gOLDBERG
Durée : 105 minutes - avec entracte
1er acte : 45 minutes
Entracte : 20 minutes
2ème acte : 40 minutes


NTM Mannheim: SOMMERPAUSE

Das Nationaltheater verabschiedete sich in die Sommerpause


Am Donnerstag, 30. Juli, verabschiedete sich das Nationaltheater Mannheim mit den Vorstellungen Der Idiot in der Oper und PURE im Ballett in die Sommerferien. Im Studio gaben die Ensemblemitglieder Michaela Klamminger, Dascha Trautwein, Sascha Tuxhorn, Thorsten Danner und Ralf Dittrich ihre letzte Vorstellung und verabschiedeten sich mit einem eigenen musikalischen Programm in der Vorstellung Alla Hopp! von ihrem Mannheimer Publikum. Mit 34 Premieren in Oper, Schauspiel, Ballett und Junges Nationaltheater sowie rund 65 Wiederaufnahmen in allen Sparten startet das Nationaltheater dann ab 14. September in seine 237. Spielzeit.


Nach einer sechswöchigen Sommerpause hebt sich Mitte September wieder der Vorhang. 

Die Oper wird mit der Wiederaufnahme von Blues Brothers – Im Auftrag des Herrn am 18. September die Opernsaison eröffnen, gefolgt von Puccinis Turandot am 19. September und dem Eröffnungskonzert Der Ring an einem Abend am 20. September unter der musikalischen Leitung von Alois Seidlmeier. Am 24. Oktober bringt die Oper die erste Premiere auf die Bühne: Hans Werner Henzes Die Bassariden in der Inszenierung von Frank Hilbrich, der am Nationaltheater zuletzt Benjamin Brittens The Turn of the Screw inszenierte. Die Proben zu den Bassariden sind schon in vollem Gange.

Die ersten Premieren im Schauspiel werden bereits ab 17. September zu sehen sein: 

Lutz Hübners Phantom (Ein Spiel) in der Inszenierung des ehemaligen Ensemblemitglieds Tim Egloff wird im Schauspielhaus auf die Bühne gebracht. Am 25. September zeigt das Schauspiel die unverheiratete (DE) von seinem ehemaligen Hausautor Ewald Palmetshofer, der dafür den Mülheimer Dramatikerpreis erhielt.

Die erste Premiere des Jungen Nationaltheaters ist am 26. September mit der Uraufführung Mannheimification (UA). 

Das Kevin O’Day Ballett Nationaltheater Mannheim startet am 8. Oktober mit der Wiederaufnahme 2 Gents in die Saison, bevor am 6. November Alpha-Omega (UA) von Kevin O´Day uraufgeführt wird.

Am 27. September feiert das Nationaltheater ab 14.00 Uhr sein traditionelles Theaterfest um den Beginn der neuen Spielzeit zu feiern und sein Publikum willkommen zu heißen. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie ab Anfang September.


Das NTM wünscht allen einen schönen Sommer!

Wassermusik 2015 (Heute im HKW Berlin): Mike Heron + Arooj Aftab + Raga: A Film Journey into the Soul of India (tutto 13 € / 10 €)

Open-Air auf dem Spiegelteich vor dem HKW-Haupteingang
Waterproof: bei Regen in der Halle

Fr, 31.07.2015 20:30h
Eintritt: Abendticket (2 Konzerte + Film) 13€/10€
Abendtickets

Mike Heron


Foto: Promo
Eine Liebesaffäre zwischen Hippie-Kultur und indischer Musik: Die Incredible String Band spielte als einzige schottische Gruppe 1969 in Woodstock. Die Musiker der in Glasgow gegründeten Band öffneten ihr regional geprägtes Repertoire schon früh für Einflüsse aus der ganzen Welt und verflochten britischen Folk mit Klängen unter anderem aus Nordafrika – und nicht zuletzt Indien.

Gründungsmitglied Mike Heron ist heute eine Institution der britischen Folk- und Rock-Szene und bringt in vielen unterschiedlichen Konstellationen die Saiten zum Klingen – zuletzt immer wieder gemeinsam mit seiner Tochter Georgia Seddon und der Band The Trembling Bells. Bei der Wassermusik trifft er in einem exklusiven Konzert u. a. auf den pakistanischen Sitar-Virtuosen Ashraf Sharif Khan.

Mike Heron online

Freitag 31.07.
17h
Wasserreisen
Paddeltouren zum Festival

18h
Eintritt frei
Yogastunde

19h
Arooj Aftab
Konzert


Foto: heyjoenyc
Sufi-Poesie im Hier und Jetzt: Auf ihrem Debütalbum „Bird Under Water“ verbindet Arooj Aftab sensible Jazzklänge mit der Virtuosität westlicher wie östlicher Klassik, Kontrabass und Schlagzeug mit Sitar, Akkordeon, Saxofon und Bansuri.

Ihr Sound wird mit dem von Pop-Innovatoren wie Björk und Radiohead verglichen, die lyrische und melodisch-rhythmische Gestalt aber beruft sich vor allem auf die Sufi-Tradition des indischen Subkontinents.

Von Lahore, Pakistan, über Berklee bis nach Brooklyn führte der Weg der Sängerin und Komponistin, die live Publikum und Medien von New York Times bis MTV Desi betört. 2010 rief Arooj Aftab nach der Flutkatastrophe in Pakistan das Kollaborations-Projekt „Rebuild Pakistan“ ins Leben. Bei ihrem Konzert im HKW ergänzt die Berliner Saxofonistin Charlotte Greve vom Echo-Jazz-gekrönten Lisbeth Quartett ihre Band.

Arooj Aftab auf Facebook

20.30h
Mike Heron
Konzert

22h
Raga: A Film Journey into the Soul of India
R: Howard Worth, Indien/USA 1971, 97 min, engl. OV
Film

Eindrucksvolle Indienreise mit dem Sitar-Meister Ravi Shankar

Eine Reise an der Seite von Ravi Shankar: Der Film begleitet den Sitar-Virtuosen, der die indische Klassik weltweit bekannt machte, in den 1960er- und 70er-Jahren bei seiner Rückkehr nach Indien wie auf seinen Reisen durch Europa und die USA. Im Fokus des Filmporträts steht Shankars Philosophie als Komponist und Lehrer und das bewegende Wiedersehen mit seinem Guru in Indien. Shankar selbst kommentiert die Aufnahmen aus dem Off, blickt auf seine eigene Biografie und reflektiert die Indienfaszination der westlichen Hippiebewegung mit kritischem Blick. Enthält seltene Aufnahmen von Sessions mit Yehudi Menuhin und George Harrison.

Heute Abend Opening der Nibelungenfestspiele mit "Gemetzel" in Worms

Foto: Bernward Bertram


Intendant Nico Hofmann und der Künstlerische Leiter Thomas Schadt eröffnen die Festspiele 2015, für sie ihre erste Spielzeit, mit dem Stück „Gemetzel“ von Albert Ostermaier (Uraufführung). Bei 16 Aufführungen vom 31. Juli bis 16. August 2015 (Montag, 10. August ist spielfrei) auf der Nordseite des Wormser Kaiserdoms haben je 1300 Gäste Platz, die Vorstellungen jeweils ab 20.30 Uhr zu sehen.

Die Nibelungengeschichte wird bei Ostermaier erstmals aus der Perspektive von Ortlieb, dem Sohn von Kriemhild und dem Hunnenkönig Etzel, interpretiert. (Etzel ist in der mittelhoch-deutschen Heldenepik der Kunstname und die Kunstfigur für den historischen Eroberer Attila.) Der Künstlerische Leiter Thomas Schadt, Grimme-Preisträger und Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, inszeniert das historische Spektakel vor dem Wormser Dom. Seit 2009 ist das Nibelungenlied, das in England und Skandinavien schon im 10. Jahrhundert bekannt war, UNESCO-Weltdokumentenerbe. 

Die Nazis verglichen propagandistisch Stalingrad mit dem brennenden Saal auf Etzels Burg, der kein Entrinnen mehr zuließ. Heldenhaft wehrten sich die Burgunden mit Hagen gegen eine Übermacht und gegen die Flammen. Die Heroisierung der Wehrmachtsoldaten in einem scheinbar unabwendbaren historischen Rahmen war vor allem an junge Menschen adressiert, heute würden wir an eine Form des verordneten Dschihads denken.

Intendant Nico Hofmann setzt bei seiner künstlerischen Neuausrichtung vor allen Dingen auf die Qualität des Ensembles: „Ich bin sehr stolz, wie kraftvoll uns die Palette an Talent gelungen ist, die wir für die Nibelungen-Festspiele 2015 zusammenstellen konnten – für mich ist das ein enormer Qualitätsbeweis.“

Mehrfach ausgezeichnete Film- und Fernsehschauspieler und renommierte Theatergrößen werden die Festspiele auf der Bühne als Haupttatort allen historischen Geschehens austragen: Die „Bambi“- und „Lola“-Preisträgerin Alina Levshin als Kind Ortlieb, das Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters Catrin Striebeck als Brünhild. Judith Rosmair ist Kriemhild und aktuell an der Schaubühne Berlin. Aus mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen ist Markus Boysen bekannt, der den König Etzel spielt. Max Urlacher ist Hagen und war bereits in „Operation Walküre –Das Stauffenberg-Attentat“ an der Seite von Tom Cruise zu sehen. Maik Solbach, derzeit am Schauspielhaus Hamburg unter der Intendanz von Karin Beier, übernimmt die neue Rolle des Narren. Kriemhilds Brüder Gunter, Gernot und Giselher werden gespielt von Holger Kunkel, Gabriel Raab und Peter Becker, Dietrich von Bern von Heiko Pinkowski. Tom Radisch wird in der Rolle des Volker von Alzey auf der Bühne stehen und Marion Breckwoldt als Zofe. Als Erzähler ist Radu Cojocariu mit dabei.

„Gemetzel“, ein poetisches wie politisches Stück, beginnt an Etzels Hof, wo die Hunnen auf Kriemhilds berüchtigte Verwandtschaft aus dem Burgundenland warten. Ein großes Fest soll gefeiert werden nach all den Jahren der Trennung. Und so erzählt man sich während der Vorbereitungen die alten Geschichten von Siegfried, Kriemhild, Brünhild und Gunther. Ortlieb hört neugierig und fasziniert zu. Und will genau wissen, wie das damals war.

Vor allem der psychologische Aspekt soll in „Gemetzel“ beleuchtet werden, wie Regisseur Thomas Schadt betont: „Es wird kein naturalistisches, blutrünstiges Gemetzel zu sehen sein. Ganz im Gegenteil, diese Figuren werden vor allem etwas mit uns zu tun haben.“ Vermittelt werden die Entwicklungen am Hof auf subtile Art und mit psychologischer Tiefenschärfe. Autor Albert Ostermaier unterstreicht: „Wir alle wissen, dass alles im Nibelungenlied auf das finale Gemetzel zuläuft, dass dort am Ende endlos getötet, gemordet, gemetzelt wird. In meinem Stück geht es darum, wie es dazu kommen konnte und ob es so enden muss.“ 

In der Sage kommen Tausende im Gemetzel zu Tode, der Burgundenhof (die historischen Burgunden kamen aus dem Osten, ließen sich in Worms nieder und wohnten später weiter im Nordosten), Dietrich von Bern (so hieß damals das heutige Verona), einer der Drachentöter neben Siegfried und Beowulf, Etzel, alle verlieren ihre Gefolgsleute und Soldaten, Burgund auch seine Anführer. Eine Art frühes Armageddon für die beteiligten Völker, wie es noch unendliche Male in anderen historischen Zusammenhängen bis hin in die Gegenwart vollzogen wurde. Die größte Vollstreckerin ist Kriemhild, die nicht nur Burgundensoldaten opfert, auch ihren Bruder tötet, und letztlich Hagen das Schwert ihres ermordeten Mannes Siegfried abnimmt und ihn köpft. Hildebrand, der Waffenmeister Dietrichs von Bern, wiederum tötet die dreiste Frau. Übrig bleiben nur Dietrich von Bern, in einigen Varianten auch Hildebrand, Etzel und einige Verwandte des Hunnen.

Insgesamt sind 13 Schauspieler, fünf Musiker sowie – unter der Leitung des Choreographen Ted Stoffer – acht internationale Tänzer auf der Bühne zu sehen. Aleksandar Denic, "Bühnen-bildner des Jahres 2014“, entwarf ein gigantisches Bühnenbild vor dem Wormser Kaiserdom.

Tickets können über die Hotline 01805 – 33 71 71 (0,14 Euro/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute) oder über die Internetseite www.nibelungenfestspiele.de bestellt werden. Ebenso bieten alle bekannten TicketRegional-Vorverkaufsstellen Karten an.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Nibelungenfestspiele 2015: Judith Rosmair (Kriemhild)






Judith Rosmair - Kriemhild

Judith Rosmair gehört zu den renommiertesten Theater-Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Aufgewachsen bei München, machte sie bereits während ihrer Schulzeit eine Musik- und Tanzausbildung. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Es folgten mehrjährige Engagements an den großen deutschsprachigen Bühnen: dem Schauspielhaus Bochum, dem Thalia Theater Hamburg, der Schaubühne Berlin. Sie gastierte weltweit auf zahlreichen internationalen Theaterfestivals. 

2007 wurde sie von der Fachzeitschrift „Theater heute“ als Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet. Rosmair arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Falk Richter, Wilfried Minks, Helene Hegemann, Johannes von Matuschka, Thomas Ostermeier, Gesine Dankwart, Martin Kušej, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch zusammen. Sie ist auch regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen engagiert, u.a. in „Im Gehege“, „Stubbe“ oder in „Polizeiruf 110“. 

Aktuell spielt Judith Rosmair am Schauspiel Köln in „Supernerds“ von Angela Richter und ist weiterhin an der Schaubühne Berlin und am St. Pauli Theater Hamburg zu sehen. Ihre Performance ‚CURTAIN CALL!’ feierte im März 2015 Uraufführung in den Sophiensälen Berlin. Judith Rosmair stand bereits 2002 als Brünhild bei den Nibelungen-Festspielen auf der Bühne.

Nächstes Wochenende noch einmal: Paddeltouren zum Festival WASSERMUSIK 2015 in Berlin

Fr, 17. Juli 2015 — So, 02. August 2015

Wasserreisen

Paddeltouren zum Festival


Mit dem Kajak durch Berlin | Foto: Jan Köhler


Mit dem Kajak zum Konzert: Auch dieses Jahr leiten erfahrene Guides Paddeltouren über Spree und Landwehrkanal.
Tour 1: Vom Schloss CharlottenburgStart: Bonhoeffer Ufer, Schlossbrücke (Google Maps)
Fr 17.7., Fr 31.7., So 2.8., jeweils 17h
Paddelzeit rund 2 Stunden
Preis pro Person: 17 €
Tour 2: Vom Urbanhafen
Start: Planufer Ecke Dieffenbachstrasse (Google Maps)
Sa 18.7, 15.30h
Paddelzeit rund 3 Stunden
Preis pro Person: 22 €
Veranstalter:
Kajak- und Kanuverleih

Dienstag, 28. Juli 2015

Nibelungenfestspiele Worms: Exklusives Kurzinterview mit Alina Levshin (Ortlieb)






 Alina Levshin als Ortlieb (Sohn Kriemhilds und Etzels)

Für ihre Rollen wurde sie mehrfach ausgezeichnet – Alina Levshin ist eine gefeierte deutsche Film- und Fernsehschauspielern. Geboren wurde sie 1984 in Odessa in der Ukraine und kam als Sechsjährige mit ihren Eltern nach Berlin. Ihre Begeisterung für Schauspiel und Tanz entdeckte sie im Kinderensemble des Berliner Friedrichstadtpalastes, dem sie neun Jahre lang angehörte. Noch während des Schauspielstudiums an der Konrad-Wolf-Hochschule in Potsdam, stand sie in zahlreichen Theaterproduktionen auf der Bühne und wurde für eine Rolle in der Reihe „Rosa Roth“ engagiert, die ihr sogleich eine Nominierung für den „New Faces Award“ einbrachte. 

In Dominik Grafs Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ spielte sie Jelena, eine junge Frau aus der Ukraine, wofür sie 2010 als beste Nachwuchsdarstellerin für den Günther-Strack-Fernsehpreis nominiert wurde. Es folgten Engagements in „Ein Fall für zwei“, „SOKO Leipzig“, in den Fernsehfilmen „Davon willst Du nichts wissen“ und „Unsere Mütter, unsere Väter“ unter der Regie von Philipp Kadelbach. Einem großen Publikum bekannt wurde Alina Levshin mit David F. Wendts Kinodebüt „Kriegerin“. Mit kurzgeschorenem Haar und Hakenkreuz-Tattoo verkörpert sie Marisa, eine ost-deutsche Rechtsextremistin. Für ihre Rolle als Skinhead-Mädchen wurde sie von der Kritik gefeiert und erhielt beim Deutschen Filmpreis die Goldene Lola in der Kategorie „Beste weibliche Hauptrolle“ und den begehrten „Bambi“. 

Von 2013 bis 2014 ermittelte sie für die Kriminalpolizei Erfurt im MDR-Tatort. Für ihre Rolle in „Alaska Johansson“, einem TV-Psychothriller um eine junge Frau zwischen Wahn und Wirklichkeit, war sie für den Grimme-Preis 2014 nominiert. Im September 2014 war Alina Levshin in dem Film „Lügen und andere Wahrheiten“ von Vanessa Jopp auf der Kinoleinwand zu sehen. Zurzeit steht Alina Levshin für die ZDF-Auftragsproduktion „Das Dorf der Mörder“ unter der Regie von Niki Stein vor der Kamera. Im März 2015 war Alina Levshin in zwei TV-Produktionen zu sehen: Für das ZDF übernahm sie in „Schuld – DNA“ unter der Regie von Hannu Salonen eine Episodenhauptrolle. Kurz darauf spielte sie im Sat.1-Thriller „Die Ungehorsame“ eine Anwältin, die herauszufinden versucht, wieso eine junge Frau ihren Mann ermordet hat. Anfang des Jahres was sie in dem TV-Thriller „Der Mann ohne Schatten“ ebenfalls im ZDF zu sehen. Der Film von Carlo Rola begeisterte über 7 Millionen Fernsehzuschauer.



Open-Air am 31.Juli in Bad Bergzabern: Die Festspieloper Prag präsentiert Giuseppe Verdis „Nabucco“

(c) Promo


Die renommierte Festspieloper Prag präsentiert am 31.Juli 2015 auf dem Schloßplatz ab 20.00 Uhr eine der weltweit meistgespielten Verdi-Opern: „Nabucco“ – unter freiem Himmel, in einer brillanten, bewegenden Inszenierung. Dies ist eine Erfahrung, die einen noch lange und nachhaltig begeistern und bereichern wird. Jetzt steht auch die Besetzung für dieses musikalische und theatralische Großereignis fest, das hochkarätige Musiker und Sänger in diesem monumentalen Open-Air-Ereignis vereint.


Die musikalische Leitung übernimmt Martin Doubravský 
Der junge erfolgreiche Dirigent Martin Doubravský stammt aus einer überaus bekannten Musikerfamilie. Seine musikalische Ausbildung erhielt er in Prag und in Brünn. Heute ist er Chefdirigent und musikalischer Leiter der Oper Liberec. Unter seiner Leitung hat das Ensemble etliche Preise bei renommierten internationalen Opernfestivals gewonnen. Doubravský dirigierte ebenfalls am Nationaltheater Prag. Er gastiert zudem ebenfalls in ganz Europa am Dirigentenpult des Tschechischen Nationalen Sinfonieorchesters und der Prager Philharmoniker. In Deutschland wurde er mit Aufführungen und Tourneen wie „Die schöne Helena“ von Jaques Offenbach oder „La Sonnambula“ von Vincenzo Bellini bekannt.


Regie vom bekannten tschechischen Bariton und Regisseur Oldřich Kříž

Kříž, Absolvent der Prager Musikhochschule, arbeitete unter anderem am Böhmischen Theater in České Budějovice, an der Prager Staatsoper und am Nationaltheater Prag, wo er an zwei Weltpremieren beteiligt war. Der vielseitige Sänger und Darsteller dehnte sein Repertoire bis in die Welt der Operette und des Musicals aus und gastierte in Europa, in Japan und in den USA. Auch als Regisseur hat sich Oldřich Kříž mit mehreren großartigen Inszenierungen einen Namen gemacht. Kříž ist zudem Preisträger in verschiedenen internationalen Musikwettbewerben.

Ab 18. September: 6. Foto-Festival MA - LU - HD




Montag, 27. Juli 2015

Nibelungenfestspiele 2015: Das Kuratorium

Foto: Bernward Bertram


Das neue Kuratorium der Nibelungen-Festspiele Worms zusammen mit dem Veranstalterteam (v. l. n. r.): 

Tobias Schäfer (Dompropst Worms), der Schauspieler Mario Adorf, Gernot Fischer (OB der Stadt Worms a. D.), Oberbürgermeister Michael Kissel, Hans Werner Kilz (Journalist und ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und der Süddeutschen Zeitung), Intendant Nico Hofmann, Prof. Dr. jur. Oliver Scheytt (Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft Bonn, Hochschule für Musik und Theater Hamburg), die Unternehmerin Ilse Lang, die Künstlerische Betriebsdirektorin Petra Simon, Geschäftsführer Sascha Kaiser, Christoph Kraus (Leiter der Kulturabteilung im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur; in Vertretung von Vera Reiß), Richard Engelhorn Sen. (Geschäftsführender Gesellschafter – Modehaus Engelhorn KGaA), Volker Gallé (Kulturkoordinator der Stadt Worms) und Hans Georg Schnücker (Vorstand der Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG.). 

Es fehlten bei der Sitzung: Harald Christ (Vorsitzender des Vorstandes der Postbank Finanzberatung AG und Generalbevollmächtigter der BHW Bausparkasse), Prof. Hans-Jürgen Drescher (Präsident Theaterakademie August Everding), Prof. Dr. h.c. Markus Schächter (ehemaliger ZDF-Intendant), Martina Zöllner (Leiterin Hauptabteilung Film und Kultur SWR).

Une minute de danse par jour /24 07 2015/ danse 192 (One Minute of Dance a Day). from Nadia Vadori-Gauthier





24 juillet 2015 - danse 192
08h05. Paris 6e. À l’entrée du Sénat rue de Vaugirard, les gendarmes ne sont pas trop d’humeur à la danse. Dès que j’arrive, deux d’entre eux s’en vont en lançant un « Allez ! Bonne chance… » à leur jeune collègue. Un autre homme arrive, il ne plaisante pas : « Vous êtes sûre que ça va ? On peut vous aider ? ». Je le regarde avec le plus de douceur possible (énergie cœur-mains), mais il reste intraitable. Le plus jeune, celui qui est en faction, esquisse un sourire, en essayant de disparaitre derrière la grille.

08:05 a.m. Paris 6th. At the Senate entrance, on Vaugirard street, the policemen are not in a dancing mood. As soon as I arrive, two of them leave saying « well ! Good luck... ». Another man comes, he is serious : « Are you sure you’re ok? Can we help? ». I look at him as gently as possible (hands-heart energy), but he remains firm. The youngest, the one on guard, has a light smile, trying to desappear behind the barrier.


///Une journée sans danser est une journée perdue, Nietzsche disait quelque chose comme ça... Ou plus exactement : "Et que l'on estime perdue toute journée où l’on aura pas dansé au moins une fois." (Ainsi parlait Zarathoustra)***

///A day without dancing is a day wasted, as Nietzsche o firm. The youngest, the onence said… Or, more exactly : “And lost be the day to us in which a measure hath not been danced.” (Thus Spake Zarathustra)***

Nibelungenfestspiele 2015: Pressekonferenz und Interviews




Sonntag, 26. Juli 2015

Alpen: Grenoble ersetzt Werbetafeln durch Bäume

Grenoble ist die erste Großstadt Europas, die Werbetafeln mit Bäumen ersetzt.
© Allison Meier / flickr.com

Die französische Stadt Grenoble lässt rund 300 Werbetafeln entfernen und stattdessen Bäume pflanzen, für mehr Grün, Kreativität und Zugehörigkeitsgefühl. Eine Premiere in Europa.Seit Beginn des Jahres 2015 werden in Grenoble 50 neue Bäume gepflanzt. Sie schlagen dort Wurzeln, wo zuvor grosse Tafeln für Produkte und Dienstleistungen warben. Insgesamt lässt die Stadt 326 Schilder bzw. mehr als 2'000 Quadratmeter Werbefläche abbauen. «Wir wollen eine weniger stressige, weniger aggressive und stattdessen kreativere Stadt», begründet der Bürgermeister Eric Piolle die Maßnahme. Die Aufforderung zum Konsum soll darüber hinaus der Wahrnehmung der Umgebung weichen. Damit wird die Identität der BürgerInnen als BewohnerInnen der Stadt gestärkt und der öffentliche Raum wieder zum Lebensraum, so die Hoffnung. Jugendschutz und mehr Grün in der Stadt sind weitere Ziele.

Profitieren sollen auch die Kaufleute in der Stadt. Diese können sich grossflächige Kampagnen ohnehin nicht leisten. Die neuen Werbetafeln sollen dezenter, kleiner und günstiger sein, sich an FussgängerInnen statt an AutofahrerInnen richten.

Der Vertrag der Stadt Grenoble mit dem Unternehmen, das die Werbeflächen verkaufte, lief Ende 2014 aus. Die Stadt entschied, den Vertrag nicht mehr zu verlängern, obwohl 150'000 Euro an Einnahmen daraus entstanden wären. Durch Einsparungen an anderer Stelle hat die Stadt diesen Verlust wettgemacht. Grenoble ist die erste Großstadt Europas, die Werbetafeln durch Bäume ersetzt. In den französischen Alpen hat bereits 2009 eine Gemeinde eine ähnliche Initiative umgesetzt: Das kleine Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence) ist seitdem werbefrei.


Quelle und weitere Informationen: https://www.youtube.com/watch?v=pYis564VXJA (fr), http://www.placegrenet.fr/2015/02/21/grenoble-larbre-qui-cache-encore-la-foret-de-pubs/50851 (fr), http://www.lefigaro.fr/assets/pub.pdf (fr)

Music Video: DILIAN ° HEIRS

Music video for "Heirs" by Dilian.
http://diliandilian.com

Footage from "Baraka" and "Samsara", credit and copyright belongs to the original makers.

Nibelungenfestspiele Worms starten am Freitag, 31.07. mit der Premiere

Nibelungenfestspiele 2004
Foto: Wikipedia Commons



Sprachgewaltig und feinsinnig geht es bei den Nibelungen-Festspielen 2015 zu. Dafür sorgt das Stück „Gemetzel“ von Albert Ostermaier, welches die bekannte Sage aus der Sicht von Ortlieb, des Sohnes von Kriemhild und dem Hunnenkönig Etzel, erzählt. 

Die Nibelungen-Festspiele finden in diesem Jahr vom 31. Juli bis zum 16. August statt, erstmals unter der Leitung von Intendant Nico Hofmann und dem Künstlerischen Leiter Thomas Schadt, der in 2015 auch Regie führt. Der renommierte Schriftsteller und Autor der Nibelungen-Festspiele Albert Ostermaier erzählt in seinem Stück „Gemetzel“ die Nibelungengeschichte aus einer völlig neuen Perspektive: aus der Sicht des Kindes Ortlieb, des Sohnes von Kriemhild und Etzel. Mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspieler fügen sich zu einem Qualitätsensemble zusammen, darunter Alina Levshin, Judith Rosmair, Catrin Striebeck, Markus Boysen, Max Urlacher, Maik Solbach, Heiko Pinkowski und weitere namhafte Schauspieler.



Foto: teamWorx


Nico Hofmann

Nico Hofmann, Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent lebt in Berlin. Hofmann, 1959 geboren, volontierte nach dem Abitur beim Mannheimer Morgen und studierte anschließend an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Abschlussfilm „Land der Väter, Land der Söhne“ (1987) erhielt den Bayerischen Filmpreis sowie den Preis der internationalen Filmkritik FIPRESCI. In den Folgejahren reüssierte Hofmann als Fernsehregisseur – neben dem Tatort und der RTL-Krimireihe „Balko“, die Hofmann initiierte, wurden vor allem Produktionen wie „Der Sandmann“ (mit Götz George in der Hauptrolle) mehrfach prämiert.


Judith Rosmair

Foto: Christian Hartmann
Judith Rosmair, die bereits 2002 als Brünhild bei den Nibelungen-Festspielen auf der Bühne stand, gehört zu den renommiertesten Theater-Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Aufgewachsen bei München, machte sie bereits während ihrer Schulzeit eine Musik- und Tanzausbildung. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Es folgten mehrjährige Engagements an den großen deutschsprachigen Bühnen: dem Schauspielhaus Bochum, dem Thalia Theater Hamburg, der Schaubühne Berlin. Sie gastierte weltweit auf zahlreichen internationalen Theaterfestivals. 
2007 wurde sie von der Fachzeitschrift „Theater heute“ als Schauspielerin des Jahres ausgezeichnet. Rosmair arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Falk Richter, Wilfried Minks, Helene Hegemann, Johannes von Matuschka, Thomas Ostermeier, Gesine Dankwart, Martin Kušej, Jürgen Kruse, Frank Castorf, Jürgen Gosch zusammen. Sie ist auch regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen engagiert, unter anderem in „Im Gehege“, „Stubbe“ oder in „Polizeiruf 110“. 

Albert Ostermaier

Foto: Martin Lengemann
Albert Ostermaier ist 1967 in München geboren, wo er heute als freier Schriftsteller lebt. 1995 erschien sein erster Gedichtband „Herz Vers Sagen", der mit dem Lyrikpreis des PEN Liechtenstein ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr fand die Uraufführung seines ersten Stückes „Zwischen zwei Feuern - Tollertopographie" im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels statt. Seither gilt Ostermaier als einer der wichtigsten jungen Gegenwartsdramatiker. Seine Theaterstücke werden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, unter anderem von Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Kušej. Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden und Theaterstücken schrieb er 2008 seinen ersten Roman „Zephyr“, 2011 „Schwarze Sonne scheine“, der auch als Hörbuch erschien und mit dem Preis der Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde und 2013 den Roman „Seine Zeit zu sterben“. In 2014 wurden bei Suhrkamp zwei neue Lyrikbände publiziert, „Flügelwechsel“ Fußball-Oden und Gedichte sowie „Ausser mir“. Im Frühjahr 2015 erschien sein neuer Roman „Lenz im Libanon“.
Albert Ostermaier wurde mit namhaften Preisen und Auszeichnungen geehrt, unter anderem dem Kleist-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und in 2011 mit dem „Welt“-Literaturpreis für sein literarisches Gesamtwerk. Für die Nibelungen-Festspiele in Worms 2015 verpflichtete ihn Nico Hofmann als Autor sowie als Schirmherr des Autorenwettbewerbs. Zusätzlich kuratiert Albert Ostermaier das Festspielprogramm.







Tickets können über die Hotline 01805 – 33 71 71 (0,14 Euro/Minute aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute) oder über die Internetseite www.nibelungenfestspiele.de bestellt werden. Ebenso bieten alle bekannten TicketRegional-Vorverkaufsstellen Karten an.

Samstag, 25. Juli 2015

Fantasien zur Nacht (Video): BEHIND THE WHEELS



Amerikanische Fantasien mit Mädchenfrau und 8-Liter-Motor

Fantasien zur Nacht (Video): MISSING

Missing

"Missing" was filmed with Miss Kacie Marie, hair by Andy Tseng, May 2015 in Brooklyn NYC.

http://www.davidmillerphotoworks.com

Wie war's bei LARS REICHOW im Rahmen der Edesheimer Schlossfestspiele?

(c) Werner Feldmann
Lars Reichow ist vielen ein Begriff aus dem Radio oder von der Bühne. Der sehens- und hörenswerte Musikkabarettist, der das Entertaining mit Piano so beherrscht wie z.B. Udo Jürgens, aber völlig andere Inhalte vermittelt, hat eine geniale Art witzige Fantasiegeschichten zu erzählen, die völlig übertrieben Einblick ins Eheleben, in die Politik, Erziehung, gesellschaftliche Situation usw. geben, ohne dass man ihm am Wahrheitsgehalt fassen könnte. Es ist eben alles nur ähnlich und waaahnsinnig übertrieben, aber trifft doch auf den Punkt.

In seiner Show "Das Beste" auf der Wassergrabenbühne Edesheim am gleichnamigen Schlosshotel unterhielt er am 24.07.2015 das Publikum mit Pause bis nach 22:30 Uhr. Schon einmal erlebte ich, wie er durch Erklärungen über Zugaben, bei der er Varianten der Verabschiedung durchspielt, vor allem dann am Ende dort landet, dass alle gehen wollen, weil sie genug haben, er aber der Insistierende ist und alle am Kleiderzipfel festhält, damit sie noch länger bleiben. ;-) Solchermaßen entwöhnt entlässt ihn das Publikum zufrieden, und ein anderes Ende als üblich wurde gefunden.

Seine Hits des Abends waren "Frauen", wie kann es auch anders sein, die ihn fesseln in ihrer Vielfalt, von der Frau, die morgens früh aufsteht, um nach Hause zu gehen, über die, die Konstantin Wecker liebt, hin zum Optimum, der südpfälzischen Frau, wie er kräftig bauchpinselt.

Ein großes Thema war der Urlaub, der in seiner Absurdität der germanischen Völkerwanderungen und Eroberungen der Urlaubsgebiete extreme Formen angenommen hat. Vor allem eines steht weit im Vordergrund: "Dicke Deutsche" und ganz rar gewordene Einheimische, so in Spanien, wo bei zaghaften Beschwerden alles nach Mallorca flieht. Oder in Italien, das ja ganz ruhig sein soll, weil es ja ein Land ist, in dem mehr gewählt als Müll geleert wird. Ja, und ein Prachtexemplar der fetten germanischen Mimosen wohnt in Wiesbaden, Helmut, der in seinem bezwingenden Hessisch so primitiv ist, dass mit seinen Fü.... die Luftmatratze aufblasen kann.

Ein Hammer sind Schiffsreisen bei Lars Reichow, der, das Thema "verfressen" beibehaltend, darauf aufmerksam macht, dass die modernen Mittelmeerschiffe und andere natürlich im Rumpf mit Lebensmittel gefüllt sind und oben drauf in den wenigen Aufbauten die Esser dazu hausen. Bei allen Touristenattraktionen wie Plastikdelfinen besteht die Gefahr, dass die ganze Menge auf eine Seite rennt und der Kahn umkippt. Hier Costa Concordiat es ganz ordentlich, denn dieses größte italienische Kreuzfahrtschiff havarierte ja im Januar 2012 und hatte ein Riesenglück, nicht ins tiefere Meer abgetrieben zu werden, was mehr als die 32 Todesopfer gekostet hätte. Sie wurde erst 18 Monate nach dem Unglück aufgerichtet, weil die Polizei- und Versicherungsermittlungen liefen und vieles mehr.

Auch der Wohnmobilurlaub in Norwegen extra für die Frau, die sich das schon immer wünschte, nach Hunderten Stunden Fahrzeit an einer Felswand anzuhalten, ein echtes Erlebnis: Mit den herrlich kurzen Wegen zwischen Fahrerkabine, Wohnecke und Küche, wo beides auf einmal möglich ist, Kochen beim Fahren, Wohnen beim Kochen, schmeckt der Fisch aus dem Fjord am besten. Die aufdringlichen Gerüche und Fasterstickungszustände kann man nur durch Flucht aus (!) dem Gefährt ertragen. Die spätere Nacht im Alkoven, ein Alptraum wie die Füße des zu großen Sohnes, der sie zum Fenster rausstreckt. Am schlimmsten der Überfall der Elche beim Pinkeln im Freien, weil die Toilette natürlich von den Kindern voll war, der in einer Albtraumflucht vor Elchen, Trollen und Fischen mit Sprung auf die Fähre endete.

Beim Thema Rentner wird uns wieder klar, was auf uns zukommt, eine Überalterung mit Senioren, die noch gut verdient haben und eine gefüllte Rentenkasse nutzen können, sich oft ein gutes Leben gönnen dürfen, bei dem sie zeigen, wie zäh sie sind und wie wenig sie sich abschütteln lassen. Sie genießen "das ewige Leben, denn die Rente wird nie vergehen", morgens den Schwips, später Botox fürs Gesäß, so kommt man durch :-)

Und die Jugend? Tja, der Sohn unbeweglich im Keller in seinem Sitzsack, Handy- und PC-Profi, Zeugnisversager. Die Eltern mit ihren Erziehungsfehlern können ihn partout nicht motivieren, denn will er sich verändern, bekommt er Stubenarrest ...

Was bringt uns Europa noch? Beim Ausblick auf die Sprachen bekommen wir einen Schreck, denn die Grönländer fiepsen nur noch, die Finnen lallen, ewig umnachtet. In Russland dominieren die Moskowiter Suizidchansons und in Frankreich klingt alles gleich: "Cheewessechee...viens ... je t'aime".

Im zweiten Teil absolut trollig die Queen, über 100, aber eine systematische Winkerin wie der Wackeldackel auf der Hutablage. Wer als Frau einen Liebhaber mit typischen Posaunistenlippen bekommt, wird über viele Jahre zufrieden sein, so in einem witzigen Lied über ein solches Paar, das erst auseinandergeht, als die Routine einzieht und Haushaltswaren vorführt.

In "Komm, komm" eine Liebeserklärung an seine werte Frau, in der er uns erfahren lässt, dass sie immer noch begehrenswert ist, seine wichtigste Begleitung durchs Leben.

Die Vorstandsrede des betrunkenen Hessen, der alles verwechselt und keine Bildung sein Eigen nennt, erfahren wir alles über Markätting und Inkontinenzen. In seiner zusätzlichen Eigenschaft als Parteichef, Kassenwart und Facility Manager kommt er zur fundamentalen Conclusio: "Ich wüsste nicht, was ich je gemacht hätte, das kann ich auch weitermachen."

Das kleine Intermezzo über Diktatoren recht schwarzhumorig: "Diktatoren leben länger, als man glaubt. Es dauert ewig, bis mal einer an der Decke hängt."

Über den Rösttraktor oder eben den High-Tech-Kaffeeautomat, der trotz Luigi so umständlich ist, dass man besser zur Kanne mit Porzellanfilter zurückkehrt, kamen wir zum App-Song, der alle Arten von Apps bemüht, von der Windelwechsel- und Kinderbetreuungs-App zu der, die tatsächlich zu Besuch aufkreuzt.


Nach herzhafter Lachtherapie und ungewöhnlichen wie absurden Lebenszitaten nach all den Schocks im Alltag, die einem an den Nerven zehren, und zu 99 % nicht sein müssten, wenn alles ein bisschen lockerer gesehen würde, kann der Gast zufrieden heimgehen. Alles ist plötzlich so leicht!! Stell alles auf den Kopf, und mach dich lustig über das, was unser Leben alles an Unsinnigkeiten bietet.

Heute in Berlin: Wassermusik 2015 - 2 Konzerte + Film + DJ Dialog zu MOTHER INDIA für 13€/10€

Open-Air auf dem Spiegelteich vor dem HKW-Haupteingang
Waterproof: bei Regen in der Halle


Eintritt: Abendticket (2 Konzerte + Film + DJ Dialog) 13€/10€
Abendtickets 

Konkani Goan All Stars

Konkani Goan All Stars | © Promo

Im südwestlichen Bundesstaat Goa entwickelte sich in den 1920er bis 70er Jahren aus Jazz, Rock ’n’ Roll, lateinamerikanischen Rhythmen, portugiesischen Einflüssen und schlagerartigen Schmachtfetzen die Konkani-Musik. Das Genre um Superstars wie Trompeter Chris Perry oder die legendäre Sängerin Lorna trug entscheidend zur Entwicklung der indischen Musik- und Filmindustrie bei.

Auf den Spuren dieser Geschichte erforschte die Tontechnikerin Sigrid Pfeffer die heutige Szene in Goa und kompilierte 2009 die CD „Konkani Songs“. Für Wassermusik konnte sie Konkani-Musiker*innen dazu gewinnen, als All-Star-Band aufzutreten, unterstützt durch die holländische Trompeterin Saskia Laroo.


Samstag 25.07.

11h – 16h
The Making of Wassermusik
Mit Aline Bonvin und Susanne Dzeik
Dokumentarfilmworkshop für Kinder und Jugendliche von 10 – 16 Jahren

11h – 16h
Mother India in Berlin
Mit Almut Wetzstein und Katja Berls
Filmworkshop für Erwachsene

16h
Eintritt frei
Kiran Nagarkar
Mit Barnaby Metschurat
Lesung

Kiran Nagarkars Romane erzählen vom postkolonialen urbanen Indien – so auch sein noch unveröffentlichtes Buch „Rest in Peace“. Nagarkar liest aus diesem dritten Teil seiner Trilogie über Ravan und Eddie, zwei Jungs aus Mumbais Plattenbausiedlungen, die ihr Glück im Musik- und Filmbusiness suchen.
Die deutsche Übersetzung liest der Schauspieler Barnaby Metschurat.


17h
DJ Dialog
Naresh Fernandes und Kiran Nagarkar
Gespräch

19h
Peter Cat Recording Co.
Konzert

Als hätte Ennio Morricone eine wilde Autojagd quer durch Delhi vertont: So klingt der wilde, cinematografische Mix aus Psychedelic Rock und Disco, mit dem sich Peter Cat Recording Co. eine eigene, unverwechselbare Nische in der Musikszene Delhis erspielt haben.
Die vier Musiker an Gitarre, Keyboards, Bass, Schlagzeug und einem Arsenal von Electronics betrachten sich als Provokateure, die aus allen Genres naschen und die Zutaten mit voller Wucht im kollektiven Prozess explodieren lassen – wobei aber auch durchaus zarte Töne entstehen können.
Die Bandmitglieder sind in weitere Musikprojekte aus „Nowdelhi“ verwickelt: So spielte Sänger und Gitarrist Suryakant Sawhney unter dem Pseudonym Lifafa solo im HKW 2013 bei Worldtronics und 2014 im Rahmen von Doofe Musik.



20.30h
Konkani Goan All Stars
Konzert

22h
Nachom-ia-Kumpasar / Let’s Dance to the Rhythm
R: Bardroy Barretto, Indien 2015, 158 min, OmE
Film

Schillernde Hommage voll Musik und Tanz zu Ehren der Konkani Stars der 1960er
Auf einer goanischen Hochzeit entdeckt der Trompeter Lawry die charismatische Sängerin Dona, die bald als Frontfrau seiner Swingband in Mumbai für frischen Wind sorgt. Entlang zwanzig neu eingespielter Konkani- Hits fiktionalisiert Regisseur Bardroy Barretto in seinem Spielfilmdebüt die tragische Liebesgeschichte der goanischen Musiklegenden Chris Perry und Lorna Cordeiro. Mit seinen beschwingten, poppigen und jazzigen Songs huldigt der Film Goas einzigartigem musikalischen Erbe, das in den 1960ern großen Einfluss auf die indische Filmmusik hatte.

Neue Spielzeit in Mannheim: Themenschwerpunkt "Die humanitäre Katastrophe Flüchtlinge"

Arthur Miller
Wikipedia Commons

Integration durch kulturelle Teilhabe:
Ein Blick von der Brücke von Arthur Miller // Mannheim Arrival von Peter Michalzik


Bei einer Pressekonferenz präsentierten Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski, Ministerin Theresia Bauer, Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sowie Anna Barbara Dell (Initiative Save Me) heute das Projekt Integration durch kulturelle Teilhabe, das ab Herbst 2015 am Nationaltheater starten soll.

Das Projekt versucht, der humanitären Katastrophe der Flüchtlingsströme nach Europa mit einem künstlerischen und integrativen Programm zu begegnen. Es besteht aus zwei eigenständigen Modulen: Modul 1 führt den Gedanken der Mannheimer Bürgerbühne konsequent fort und fokussiert auf die kulturelle Bildung und Partizipation der in der Metropolregion Rhein-Neckar untergebrachten Flüchtlinge aus aller Welt. Durch Teilhabe an einem Kunstprojekt wird den Flüchtlingen der Einstieg in die Zivilgesellschaft erleichtert. Modul 2 zielt auf die Entwicklungschancen eines solchen Kunstprojektes und erprobt – in Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim und weiteren lokalen Partnern – seine Konsequenzen für die wirtschaftlichen und sozialen Aspekte der Integration von Flüchtlingen.


Modul 1

Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski inszeniert Arthur Millers modernen Klassiker Ein Blick von der Brücke mit Schauspielern aus seinem Ensemble in Kooperation mit der Mannheimer Bürgerbühne. Millers Eifersuchtsdrama schildert das schwierige Los von Menschen, die nach entbehrungsreicher Flucht das Land ihrer Verheißung erreichen. Der schwierigen Situation ihrer Herkunft entkommen, müssen sie in der neuen Heimat Neid und Missgunst erleben und sind täglich in Gefahr, als Illegale denunziert und abgeschoben zu werden. Es bildet sich ein explosives Gemisch, das direkt in die Katastrophe führt.
Teil der Inszenierung ist ein Chor aus Flüchtlingen, die unter der musikalischen Leitung von Hans Platzgumer und Markus Sprengler in regelmäßigen Workshops den musikalischen roten Faden durch die Inszenierung entwickeln. 

Parallel dazu entsteht aus Interviews mit Flüchtlingen der zweite Teil des Theaterabends, Mannheim Arrival. Die Geschichten von Flüchtlingen – aus ihrem Alltag zuhause, Berichte von ihrer Familie, aber auch die Geschichte ihrer Flucht, ihre Wahrnehmung von Deutschland etc. – werden vom Journalisten und Autor Peter Michalzik aufgeschrieben und zu einem Theatertext verdichtet.
In Szene gesetzt werden die Geschichten durch Schauspieler des Ensembles. Die Flüchtlinge werden dabei ebenfalls auf der Bühne präsent sein; die Schauspieler stehen als Paten für die Flüchtlinge und ihre Geschichten und geben den Flüchtlingen ein Gesicht und ihrer Geschichte eine Stimme. Die genaue künstlerische Ausarbeitung ist noch offen und wird sich im Laufe des Interview- und Probenprozesses entwickeln. Der Kontakt mit den Flüchtlingen sowie die Auswahl der Spieler bzw. Geschichten passieren in engem Austausch mit den vermittelnden Vertretern des Runden Tischs Flüchtlinge in Mannheim.

Den Auftakt des Projekts in der Öffentlichkeit bildet die Premiere von Ein Blick von der Brücke und Mannheim Arrival am Tag der Deutschen Einheit 2015.
Der Theaterabend startet mit einem Vortrag zur aktuellen Situation von Flüchtlingen in Europa, gefolgt von der Premiere des Doppelabends. Den Abschluss bildet ein Begegnungsfest im Unteren Foyer des Nationaltheaters mit Flüchtlingen, Organisationen und Vereinen, die sich im Bereich der Flüchtlingshilfe engagieren, und den Zuschauern.

Das Theater als Gastgeber ist dabei vor allem bestrebt, die besonderen Talente und Fähigkeiten der Flüchtlinge in die gemeinsame Arbeit und in die Stadtgesellschaft einzubringen, um dadurch einen wichtigen Beitrag zur Integration der neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu leisten. Die Zusammenarbeit mit lokalen Bündnissen für Flüchtlingshilfe ist dabei für das Gelingen des Projekts von großer Bedeutung, um die Erfahrungen und Kenntnisse in der Arbeit mit Flüchtlingen mit in den Prozess des Kunstprojekts einbringen zu können.

Geplant sind weiterhin flankierende Projekte im Rahmen der Bürgerbühne, die den Kontakt und Austausch zwischen Bürgern und Flüchtlingen herstellen und intensivieren. Geplant sind hier u.a. Workshops oder Clubs im Rahmen der Mannheimer Bürgerbühne, an denen Flüchtlinge und Bürger gemeinsam teilnehmen oder die von Flüchtlingen angeleitet werden.

Der Doppelabend geht nach der Premiere regulär ins Abo-Repertoire des Nationaltheaters über. An drei Terminen in der Spielzeit 2015/2016 wird der Doppelabend unter verschiedenen thematischen Schwerpunkten von einem Vortrag sowie im Anschluss einem Begegnungsfest verknüpft.


Modul 2

Das Nationaltheater Mannheim geht mit seinem Programm noch einen Schritt weiter: Ziel ist – in Zusammenarbeit mit Partnern aus Stadtpolitik und Wirtschaft – die soziale und berufliche Integration der beteiligten Flüchtlinge durch Kultur. Die an der Theateraufführung mitwirkenden Flüchtlinge bekommen Bildungsgutscheine. In diesem Zusammenhang erhalten sie individuelle, auf das jeweilige Bildungsniveau zugeschnittene Qualifikationsangebote, wie z.B. Sprachförderung oder berufsvorbereitende Kurse. Das Nationaltheater und seine Partner versuchen darüber hinaus Ausbildungs- oder Arbeitsplätze bei Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar zu vermitteln. Bei diesem Integrationsprozess, wie auch beim vorangegangenen Kunstprojekt, werden die Flüchtlinge von einem erfahrenen Projektkoordinator betreut und beraten.


Der Autor Peter Michalzik

Peter Michalzik studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Theaterwissenschaft. Von 2000 bis 2013 arbeitete Michalzik im Feuilleton der Frankfurter Rundschau. Zuvor war er als freier Journalist für die Süddeutsche Zeitung, Der Spiegel, Focus, das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels und diverse Rundfunkanstalten tätig. Außerdem schrieb Michalzik mehrere Bücher, zuletzt eine Biografie über Heinrich von Kleist. Davor veröffentlichte er „Die sind ja nackt!“, ein Buch über das zeitgenössische Theater. Michalzik war Mitglied verschiedener Jurys, unter anderem beim Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen. Bei der Wiesbadener Biennale „Neue Stücke aus Europa“ 2014 war er als künstlerischer Leiter tätig. Bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin 2015 war er Sprecher der Jury und ist seit 2014 Mitglied im Kuratorium des Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main. Darüber hinaus unterrichtet Peter Michalzik zurzeit an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und am Salzburger Mozarteum.

Das Programm im Kontext der Spielzeit 2015/2016

Das o.g. Programm steht im Kontext eines inhaltlichen Schwerpunkts der Spielzeit 2015/2016. Neben Ein Blick von der Brückeund Mannheim Arrival werden sich weitere zwei Schauspielproduktionen inhaltlich mit dem Thema „Festung Europa“ befassen. Den Auftakt macht am 17. September 2015 die Uraufführung eines Stückauftrages an den renommierten Dramatiker Lutz Hübners und seine Co-Autorin Sarah Nemitz. Die beiden Autoren spielen die Brüche und gegenseitigen Vorurteile der Migrationsgesellschaft anhand des Falls eines Babys, das in einer Fast Food-Filiale zurückgelassen wird, durch. Der Regisseur Volker Lösch macht seit Jahren deutschlandweit mit seinen Bürgerchören Furore, die er in Neuinszenierungen von Klassikern zum Einsatz bringt und die Stoffe dadurch ins Heute holt. Seine Inszenierungen werden bei renommierten Festivals gezeigt und 2009 wurde seine Inszenierung Marat, was ist aus unserer Revolution geworden? zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Er wird nun erstmals am Nationaltheater Mannheim arbeiten und Aischylos‘ Die Schutzflehenden mit einem Bürgerchor bestehend aus EU-Zuwanderern (vornehmlich aus Bulgarien und Rumänien) realisieren. Diese Kooperation mit der Mannheimer Bürgerbühne wird mit ihrer Premiere im Mai 2016 die thematische Spielzeit beschließen.