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Dichterhain, Bände 1 bis 4

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Dichterhain, Bände 5 bis 8

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Dienstag, 28. August 2012

Jetzt aktuell bei ECM und Vorschau August, September


Bei ECM New Series kommen in diesen Tagen neue Einspielungen von Alexei Lubimov und Kim Kashkashian: Alexei Lubimov  und Natalia Pschenitschnikova präsentieren mit „John Cage - As It Is“ eine erfrischende Annäherung an eine der eigenständigsten und schöpferischsten Persönlichkeiten unter den modernen Komponisten, deren Geburtstag sich am 5. September zum 100. Mal jährt.
Kim Kashkashian offeriert mit „Kurtág/Ligeti - Music for Viola“ eine gleichermaßen kühne wie subtile Einspielung von Solostücken der großen ungarischen Komponisten.
 
András Schiff setzt die Reihe seiner vielbeachteten Bach-Einspielungen fort: Im Sommer 2011 richtete er sein Augenmerk auf „Das Wohltemperierte Clavier“ mit seinen 48 Präludien und Fugen - für eine Studioaufnahme beider Bücher im Auditorium Radiosvizzera Italiana in Lugano, die nun am 31. August als 4-CD-Set bei ECM New Series veröffentlicht wird.
 
Auch bei ECM ist soeben ein Album erschienen, das aufhorchen lässt:
Wie Enrico Rava selbst bekennt, sei ihm erst nach Michael Jacksons Tod nach und nach bewusst geworden, dass er “viele Jahre lang einen der wichtigsten Protagonisten der Musik und der Tanzkunst des 20. Jahrhunderts ignoriert hatte.“… Und so erweist er Jackson nun mit dem Livealbum „On The Dancefloor“, aufgenommen im Auditorium Parco della Musica in Rom mit dem Ensemble des Parco della Musica Jazz Lab, seine Reverenz. (VÖ: 24.8.)
 
Für Ende September sind bei ECM New Series weitere Neuheiten anzukündigen:
Der Pianist Valery Afanassiev kombiniert auf seiner neuen Aufnahme zwei eher extrovertierte Werke Franz Schuberts: die sechs „Moments musicaux“ und die Sonate D-Dur (D 850). Aufgenommen im September 2010 im Auditorio Radiotelevisione Svizzera in Lugano, ist dies die zweite Schubert-Einspielung des in Moskau geborenen Pianisten für ECM. Zuvor war eine Liveaufnahme von Afanassiev mit Schuberts letzter Sonate (D 960) beim Lockenhaus Festival 1986 erschienen, die inzwischen als Geheimtipp für Kenner gilt.
 
Seit 2001 hat sich ECM mit großer Überzeugung für das Werk des ukrainischen Komponisten Valentin Silvestrov stark gemacht, durch Einspielungen seiner Arbeiten für Orchester, Kammer- und Vokalmusik. Dieses Engagement setzt sich im Jahr von Silvestrovs 75. Geburtstag mit “Sacred Songs” fort, dem siebten Album, das ECM komplett der Musik des Komponisten widmet. Es versammelt Sätze von geistlichen Liedern, Refrains, Psalmen und Gebeten, die in den Jahren von 2006 bis 2008 komponiert wurden. Auf „Sacred Songs” sind sie in vollendet abgestimmten Darbietungen des Kammerchors von Kiew unter der Leitung seines Mitgründers Mykola Hobdych zu hören.
 
Auf ihrem programmatisch betitelten ECM-Debüt „Canto Oscuro“ präsentiert Anna Gourari eine Auswahl von „dunklen“ Gesängen, darunter zwei der anrührendsten Choralpräludien von J.S. Bach – “Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ” und “Nun komm’ der Heiden Heiland” – in den sublimen Arrangements von Ferruccio Busoni. Die Pianistin schließt hier auch Busonis Fassung der packenden Chaconne aus Bach’s Partita für Violine solo Nr. 2 d-moll an. Aus ihrer russischen Heimat stammen Alexander Silotis Transkription eines Bach Präludiums und Sofia Gubaidulinas frühe Chaconne, eine Art Geisterschiff für den Barock. Das Kernstück des Albums bildet Paul Hindemiths Suite “1922”.
 
Immerhin fünf Jazzneuheiten stehen bei ECM im September zur Veröffentlichung an:
Nik Bärtsch’s Ronin offeriert mit Live ein kraftvolles und atmosphärisches Live-Doppelalbum mit Mitschnitten aus Auftritten in Deutschland, Österreich, Holland, England und Japan. Der 2-CD-Set enthält die letzten Aufnahmen von Ronin mit Björn Meyers elegantem Bassspiel als einer der prägenden Stimmen der Band. Der neue Bassist Thomy Jordi hat im Stück “Modul 55” einen eindrucksvollen Einstand.
 
„Small Places“ ist das Nachfolgewerk zu “The Rub and Spare Change”, Michael Formaneks  ECM-Debüt als Leader aus dem Jahr 2010. Das neue Album präsentiert die gleiche Powerhouse-Band aus langjährigen Gleichgesinnten, dabei befindet sich Formanek in telepathischem Einverständnis mit Saxofonist Tim Berne, Pianist Craig Taborn und Drummer Gerald Cleaver.
 
Auch auf “Swept Away” kommuniziert ein Quartett aus Spitzenkönnern - Pianistin Eliane Elias, Bassist Marc Johnson, Drummer Joey Baron und Saxofonist Joe Lovano – durch Musik, die gleichermaßen einladend und sinnlich, lyrisch und voller Swing ist. Eliane Elias hatte mit den ECM-Veteranen Baron und Lovano schon auf Johnsons 2005er ECM-Album „Shades of Jade“ gespielt. “Swept Away” enthält eine Handvoll melodiensatter Elias-Kompositionen. Ein weiteres Highlight ist Marc Johnsons groovendes, östlich angehauchtes “When The Sun Comes Up”; mit Johnsons Solo-Fassung des amerikanischen Folksongs “Shenandoah” schließt das Album.
 
„Equilibrium“, das ECM-Debüt des Benedikt Jahnel Trios, bezieht viel Spannung aus den gegensätzlichen Spielweisen von Benedikt Jahnel (vielen auch als Pianist von Cyminology bekannt) und Drummer Owen Howard. Dabei findet sich Bassist Antonio Miguel nicht selten in der Rolle des musikalischen Vermittlers zwischen diesen Polen. Der Stil der Band integriert subtil Elemente aus der Klassik wie auch moderne Groove-Konzepte.
 
“Matanë Malit” (Hinter dem Berg), Elina Dunis ECM-Debüt, ist eine musikalische Hommage an Albanien. Ihre Jazz-Erfahrungen prägen ihre Forschungsreise durch Folksongs aus dem Balkan – mit wachem Bewusstsein für deren Atmosphäre, deren Klangwelt, ihre Strukturen, die Bedeutung hinter den Worten. Duni hatte Albanien 1992 als Zehnjährige verlassen.
 
Tourneen und Konzerte
 
In Anwesenheit von Arvo Pärt werden am 13. Oktober im Herkulessaal der Residenz in München neue Werke des estnischen Komponisten ihre deutsche Erstaufführung erleben. Dazu gehören vor allem Werke in der von Pärt autorisierten Originalbesetzung, wie sie auch auf dem zeitgleich erscheinenden neuen ECM-Album „Adam’s Lament“ vertreten sind: mit dem Lettischen Rundfunkchor, Vox Clamantis und der Riga Sinfonietta unter dem Dirigenten Tõnu Kaljuste. Einen Schwerpunkt bildet dabei die für Chor und Streichorchester geschriebene Titelkomposition dieser CD, „Adam’s Lament“. Es ist dies das einzige Deutschlandkonzert in dieser Besetzung. Interesse an Pressekarten bitte ich frühzeitig zu signalisieren!
 
Manu Katché kommt im Rahmen seiner Europatournee auch zu einer Reihe von Konzerten nach Deutschland: So gastiertt Katché am 27. Oktober in Hamburg (Kampnagel) und am 30. Oktober in München (Alte Kongresshalle).
 
Umfangreiche Tourneen stehen im September und Oktober unter anderem auch bei Cyminology, Tord Gustavsen und Nik Bärtsch’s Ronin auf dem Programm (die genauen Daten unter ecmrecords.com).

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