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Dienstag, 21. Februar 2017

Mit ein Grund aller Austrittswünsche: der drohende Grexit

Nachdem Tsipras und Finanzminister Varoufakis Griechenland nicht retteten, sondern die Krise verschärften und extreme Sparmaßnahmen und Reformen auferlegt bekamen, soll dieser Sommer erneut ein heißer werden. Obamas Ruf nach einem Schuldenerlass für Griechenland verklang, die Euro-Partner mussten Athen neue Kredite von bis zu 86 Milliarden Euro zusagen, um das Land vor der Pleite zu retten. Und wieder lassen die Parteien selbst gesetzte Fristen verstreichen. Die Hoffnung, dass man bis zum Treffen der Euro-Finanzminister am 20. Februar eine endgültige Einigung erzielen könnte, hat sich fast in Luft aufgelöst. Athen bekommt noch härtere Auflagen und im Juli sind Anleihen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fällig. Zwischendrin wählen Mitte März die Holländer, die für harte Auflagen eintreten. Im Mai wird in Frankreich ein(e) neue(r) Präsident(in) gekürt, der/die wie besagt rechtsextrem sein kann und selbst den Exit anstrebt. Im September wählt auch Deutschland. Überall drohen Parteien an Einfluss zu gewinnen, die für einen härteren Kurs gegenüber Athen sind.

Der IWF hat Zweifel, dass Athen den Schuldenberg abtragen kann. Die Alternativen: Entweder Griechenland spart härter, wovor der IWF aber lange warnte, weil es der Wirtschaft schadet. Oder die Euro-Partner schreiben ihre Kredite ab. Was Schäuble nicht will.

Als Tsipras im vergangenen Dezember verfügbares Geld ohne Rücksprache mit den Gläubigern für eine Weihnachtssonderzahlung an Rentner nutzte, sahen sich die Kritiker bestätigt. Tsipras Regierungsbündnis hat nur eine dünne Mehrheit von drei Abgeordneten. In den Umfragen ist er hinter den konservativen Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis abgerutscht.