SV Verlag

SV Verlag mit Handy oder Tablet entdecken!
Die neue Generation der platzsparenden Bücher - klein, stark, leicht und fast unsichtbar! E-Books bei viereggtext! Wollen Sie Anspruchsvolles veröffentlichen oder suchen Sie Lesegenuss für zu Hause oder unterwegs? Verfolgen Sie mein Programm im SV Verlag, Sie werden immer etwas Passendes entdecken ... Weitere Informationen

.

.
Dichterhain, Bände 1 bis 4

.

.
Dichterhain, Bände 5 bis 8

Übersetze/Translate/Traduis/Tradurre/Traducir/переводить/çevirmek

Samstag, 16. April 2011

Lichtspiel im April

APRIL

Tage wie Vögel und locker wie junges Haar.
Auf den Stufen hüpft Regen und malt seine flüchtigen Zeichen.
Er spielt mit der Sonne. Bald wird sie dein Fenster erreichen
und steigt dir ins Zimmer, das lange voll Schatten war.


Unbekannter Künstler
(gefunden von Anke)


Christine Busta [(* 23. April 1915 in Wien; † 3. Dezember 1987 ebenda) war eine österreichische Lyrikerin, die keine leichte Kindheit hatte und in der Weltwirtschaftskrise ihrer Mutter durch Nachhilfestunden half, die vaterlose Familie zu ernähren. Das Leben stand schon früh im Zeichen eines harten Existenzkampfes und materieller Not. Die Autorin machte 1933 ihr Abitur, studierte Anglistik und Germanistik an der Universität Wien, bis gesundheitliche und finanzielle Probleme sie zum Aufgeben zwangen. Sie jobbte als Hilfslehrerin an der Handelsakademie in Wien, heiratete den Musiker Maximilian Dimt, der nach zwei Jahren Ehe im Krieg vermisst zurückblieb. Nach dem Krieg arbeitete sie als Dolmetscherin sowie als Leiterin eines Hotels für englische Besatzungsmitglieder. In dieser Zeit begann ihr schriftstellerisches Auftreten, sie wurde Bibliothekarin  und veröffentlichte kontinuierlich Gedichtbände und Kinderbücher ("Die Sternenmühle", "Die Zauberin Frau Zappelzeh").

"Wer die Entwicklung ihres lyrischen Stils chronologisch betrachtet, entdeckt einen fortgesetzten Wandel von melodiösem Ton, Reim und Metrum hin zu freieren, aphoristischeren Formen. Dennoch sind alle Themen ihres Werkes bereits im Band „Der Regenbaum“ enthalten, ebenso wie viele der immer wiederkehrenden Bilder, die sich durch ihr ganzes Werk ziehen: Bienen, Schnee, Mohn, Bäume, die Hündlein, das Brot, die Sterne, die Sonnenblume und vieles andere.
Kritiker warfen ihr zu Lebzeiten vor, sie rede einer „heilen Welt“ das Wort. Dieses Urteil kann nur fällen, wer ihr Werk nur sehr oberflächlich kennt. Statt es umständlich zu widerlegen, sei lieber auf ein Gedicht aus dem Band „Der Himmel im Kastanienbaum“ verwiesen, in dem sie selber darauf antwortet („Erklärung gegen ein Missverständnis“, S. 19)."
 http://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Busta]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen